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Frühlingsgruesse von spring Messe Management, Prag

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Frühlingsgruesse von spring Messe Management, Prag

  1. 1. 7575
  2. 2. 18Prag HelenaBart,Grafikdesignerin
  3. 3. 77 D a ich Altbauten liebe und seit langem Frank O. Gehrys „tanzendes Haus“ sehen wollte, war der Städtetrip nach Prag gleichzeitig mein Geburtstagsge- schenk. Unser Hotel, das Chateau St. Havel, liegt zwar zwanzig Minuten von der Altstadt entfernt, verfügt aber über einen kleinen Wellnessbereich, einen Golfplatz und im Gegensatz zu den Hotels in der Altstadt auch über Parkplätze – ein echtes Plus, da wir mit dem Auto anreisten. Nach einem lauten und hektischen Tag in der Stadt war es zudem eine Wohltat, in das etwas abgeschiedene Hotel einzukehren. Die Stadt selbst bietet ein unglaubliches Flair, wie ich es noch nie bei einer Großstadt erlebt habe. Die Prager sind sehr hilfsbereit, entspannt und freundlich. Die zahlreichen Cafés und Restaurants laden fortwährend dazu ein, sich einen Eistee oder Kaffee zu gönnen. Was ich sehr empfehlen kann, ist das vegane Restaurant „Lehká hlava“, das von außen äußerst unscheinbar wirkt und etwas abseits der typischen Touristenrouten liegt. Neben Bier findet man auch Absinth an jeder Ecke. Gut beraten, was die Herstellung und die jeweiligen Sorten angeht, ist man dazu in der „Absintherie“. Eine Bar besonderer Art ist das „Chapeau Rouge“: Nicht nur die Einrichtung, sondern auch manch ein Besucher darin erscheint etwas skurril. Hier findet man auch nur wenige Touristen. Ein absolutes Muss ist das Spazierengehen in Prag – denn nur auf diese Art und Weise lässt sich die Stadt richtig erkunden. Die Metro oder die Tram haben wir sehr selten genutzt, weil es beim Laufen so viel zum Bestaunen gab. Die absolute Touristenattraktion ist natürlich die Karlsbrücke, die nachts noch schöner ist als tagsüber. Da es Hochsommer und somit recht warm war, haben wir unterhalb der Brücke auf der Altstadtseite ein Tretboot gemietet. So kann man die Karls- brücke und das Wirrwarr drauf und drum herum an der Moldau entlang aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Das goldene Gässchen, in dem auch Franz Kafka im Haus Nr. 22 lebte, ist ebenfalls einen Besuch wert, wie auch das gesamte Burgviertel mit dem Veitsdom. Nicht verpassen sollte man zudem die gotische Ratshausuhr. Über dem astronomischen Zifferblatt sorgen die zwölf Apostel stündlich für eine kleine „Showeinlage“. Pivo delá hezká tela (Bier macht schöne Körper) lautet ein tschechisches Sprichwort. Doch die goldene Stadt hat weit mehr zu bieten als Bier und Serviettenknödel!
  4. 4. Pivo dělá hezká těla - Bier macht schöne Körper

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