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Fruehlingsgruesse von spring Messe Management, Karlsruhe / Stuttgart

  1. 1. 3535
  2. 2. 08 KarlsruHE/ Stuttgart AndreasSchlicht,Projektleiter ZukunftKommune
  3. 3. 37 Karlsruhe – Residenz des Rechts und Stadt der Wissenschaft D ie fast 300 Jahre junge „badische Hauptstadt“ Karlsruhe in der direkten Nachbarschaft zum Schwarzwald, der Pfalz und zu Frankreich hat sich von einer einst großherzoglichen Residenz und Verwaltungshauptstadt hin zu einem modernen Dienstleis- tungs- und Wissenschaftszentrum gemausert. Schon bei seiner Gründung war Karlsruhe durch den innovativen Fä- chergrundriss seines Stadtbildes mit dem Schloss im Zentrum Wegweiser für fortschrittliche Stadtplanung. Das Stadtbild wird geprägt von zahlreichen klassizistischen Bauten Friedrich Weinbrenners. Die histo- risierende Fassaden des späten 19. Jahrhunderts und der Jugendstil tragen wesentlich zum Lebensgefühl der Karlsruher bei. BGH, KMK, KIT oder ZKM sind nur einige, nicht nur den Einheimischen wohlbekannte Kürzel, hinter denen sich eine gelungene Symbiose von Recht, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in Karlsruhe verbirgt. Nicht zuletzt prägen die studentische Atmosphäre und die Nähe zu Frankreich das Flair dieser Stadt mit ihren Plätzen, Kneipen und Wirtschaften. Karlsruhe verfügt über ein tolles Angebot an Studentenkneipen. Meine persönlichen Ausgehtipps: Das Z10 in der Zähringerstraße, in dem öfters Live-Musik geboten wird, und die Kultkneipe uBu in der Karlstraße, eine Karlsruher Institution seit über 40 Jahren.
  4. 4. Stuttgart – immer eine (Rund)-Reise wert D er Humanist Ulrich von Hutten stellte schon vor fast 500 Jahren zu Recht fest, Stuttgart sei der Name, den die Schwaben dem Paradies auf Erden gegeben haben. Strotzend vor wirtschaftlicher Kraft seiner Unternehmen bietet Stuttgart mit seinen Weinbergen, zahlreichen Parks, ausgedehnten Waldgebieten und dem südländischen Flair seiner Plätze und Viertel seinen Bewohnern und Gästen ein besonderes Stück Lebensqualität. Besonders gut lernt man Stuttgart und seine waldreiche Umgebung bei einer Wanderung auf dem gut 54 Kilometer langen Stuttgarter Rundwanderweg kennen. Der Höhenwanderweg führt rund um die Innenstadt, den sogenannten Kessel von Stuttgart, und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf den Ortskern. Ganz Hartgesottene legen diese Strecke in rund elf Stunden an einem Stück zurück und bewältigen dabei nicht weniger als insgesamt 1.000 Höhenmeter. Lohnend sind dabei auf jeden Fall die zahlreichen Einkehrmöglichkeiten unterwegs, so zum Bespiel die Freiluftgast- stätten im Waldheim Heslach oder am Bärenschlössle. Wer dann nicht mehr weiter will oder kann – kein Problem, denn eine Straßenbahn- oder Bushaltestelle ist immer in der Nähe. In einem der Stuttgarter Mineralbäder kann man dann müde, aber zufrieden den Tag ausklin- gen lassen oder sich in einer der zahlreichen Stuttgarter Wirtschaften oder Gaststätten stärken – nicht nur mit Maultaschen, Pizza oder Pasta. Künstlerisch und architektonisch Interessierten empfehle ich in meiner Heimatstadt den Besuch der Staatsgalerie Stuttgart, gefolgt von einem Bummel über den samstäglichen Flohmarkt auf dem Karlsplatz und abschließend eine Einkehr in das Café Planie direkt vor Ort.

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