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Was ist zu tun?<br />Sie müssen die einschlägigen Websites kennen                                 <br />Wissen wo man Info...
AufAugenhöhe mit der informierten Patientin / mit dem informierten Patienten<br />
Patienten der Zukunft<br />Sind informiert<br />Mit- reden, Mit- entscheiden<br />Kontrolle behalten<br />
Patienten als Experten<br />Chronisch Kranke sind Experten<br />Sie wissen, wie es sich mit ihrer Krankheit in ihrem Allta...
 Patientenkompetenz<br />
Der Patient/ Klient<br />Mehr Autonomie<br />Mehr Konsumentensouveränität<br />Mehr Partizipation<br />Mehr Förderung sein...
Lehrfunktion <br />Schulung / Instruktion<br />Caring ist doing<br />Caring ist teaching<br />
Angebote am WE‘G<br />NDK Schwerpunkt<br />	Patientenberatung/Patientenschulung<br />Wahlmodul NDK<br />Pflegefachwissen s...
Gefahr der Missinformation I<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen20<br />
Gefahr der Missinformation II<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen21<br />
Wo kann man Infos finden?<br />Conclusions: It is hoped that many hospital<br />administrators and health care providers w...
Patientenbibliotheken<br />[ … ] Importantly, we’ve formed a virtual ad hoc committee of nurse managers to allow nurses to...
Materialien für MigrantInnen<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen            24<br />www...
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Patienten lernen<br />Die   Gesundheitspolitik   fordert   mehr   Eigenverantwortung.   Gute  gesundheitliche Entscheidung...
The Medium is the Messenger: Using Podcasting to Deliver Consumer Health Information<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 /...
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SBK Kongress 2010 - Informierte PatientInnen – ist die Pflege darauf vorbereitet?

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Mitreden, mitgestalten, Verantwortung tragen:

Patientinnen und Patienten im Internetzeitalter sind gut informiert über ihren Gesundheitszustand, mögliche Untersuchungen und Therapien.
Sie wollen keine Opfer mehr sein, sondern aktiv mitwirken.

Ist die Pflege darauf vorbereitet?

Veröffentlicht in: Gesundheit & Medizin, Bildung
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SBK Kongress 2010 - Informierte PatientInnen – ist die Pflege darauf vorbereitet?

  1. 1. Informierte PatientInnen – ist die Pflege darauf vorbereitet?<br />WE'G Weiterbildung undCareum Stiftung<br />Ursula Müller, Programmleitung Pflege <br />Susanne Mayer, Projektleitung Careum Explorer<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen 1<br />
  2. 2. Mitreden, mitgestalten, Verantwortung tragen: <br />Patientinnen und Patienten im Internetzeitalter sind gut informiert über ihren Gesundheitszustand, mögliche Untersuchungen und Therapien. <br />Sie wollen keine Opfer mehr sein, sondern aktiv mitwirken. <br />Ist die Pflege darauf vorbereitet? <br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen2<br />
  3. 3. Was ist was?<br />Information <br /> Informationskompetenz <br />Gesundheitskompetenz<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen3<br />
  4. 4. Was bringt das Internetzeitalter?<br />Chancen<br />Viel mehr Menschen informieren sich aktiv über Symptome und Krankheiten bei sich selbst oder ihnen Nahestehenden<br />Das Wissen wächst, PatientInnen werden kritischer und verlangen mehr Partizipation<br />Gefahren<br /><ul><li>Es gibt sehr viel Scharlatanerie im Netz – viele können Qualität nicht </li></ul> beurteilen  Verunsicherung<br /><ul><li>Firmen treiben versteckte Werbung</li></ul>Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen4<br />
  5. 5. Studie „Gesundheit im Netz 2010“<br />Erste deutschlandweite, qualitative Ergebnisse zum digital informierten und<br />vernetzten Patienten / E-Patient und seine Auswirkungen auf den Healthcare Markt <br /><ul><li> Gewünscht ist v.a. Info von Patienten über Erfahrung mit Medikamenten
  6. 6. 46 % aller Online Gesundheitssurfer haben in einer gesundheitsbezogenen Community</li></ul>eine Frage gestellt und beantwortet<br /><ul><li> 45% derjenigen mit einer chronischen Krankheit versuchen anderes Medikament oder</li></ul>Therapie zu bekommen<br /><ul><li> Am meisten Vertrauen geniessen Gesundheitsportale und Patienten Communities
  7. 7. Internet = regelmässigste sowie nutzbringendste Quelle von </li></ul> Gesundheitsinformationen<br /><ul><li> 75% der Online-Gesundheitssurfer stellen dem Arzt andere Fragen</li></ul>Quelle: http://health20eu.files.wordpress.com/2010/02/studie-gesundheit-online-schachinger-20102.pdf<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen5<br />
  8. 8. Internetzeitalter – weitere Facts<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen6<br />
  9. 9. 61% of American adults look online for health information<br /><ul><li> 86% of all adults ask a health professional, such as a doctor</li></ul>• 68% of all adults ask a friend or family member<br />• 57% of all adults use the internet<br />• 54% use books or other printed reference material<br />• 33% contact their insurance provider<br />• 5% use another source not mentioned in the list<br />
  10. 10. Präferenzen bei der Internetsuche<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen8<br />Weisse Liste >><br />12.05.2010:<br />Internetportal veröffentlicht geprüfte Informationen zu Erkrankungen und Behandlungen <br />des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen<br />
  11. 11. Aus dem Bericht „Gesundheitliche Information und Beratung aus Sicht der Bremer Bevölkerung“ (2006):<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen9<br />
  12. 12. Was ist zu tun?<br />Einschlägige Websites kennen <br />Wissen wo man Infos finden kann <br />Wissen wie man Webseiten bewerten kann <br /> Projekte zur Förderung der <br /> Gesundheitskompetenz kennen<br /> und empfehlen<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen10<br />
  13. 13. Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen11<br />
  14. 14. Was ist zu tun?<br />Sie müssen die einschlägigen Websites kennen <br />Wissen wo man Infos finden kann <br />Wissen wie man Webseiten bewerten kann <br />Projekte zur Förderung der Gesundheits-kompetenz kennen und empfehlen<br />Erkennen wo die PatientInnen mit ihrem Wissen und Verständnis stehen !!!<br />Dkfj<br />g<br />Dkfj<br />g<br />Dkfj<br />g<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen12<br />
  15. 15. AufAugenhöhe mit der informierten Patientin / mit dem informierten Patienten<br />
  16. 16. Patienten der Zukunft<br />Sind informiert<br />Mit- reden, Mit- entscheiden<br />Kontrolle behalten<br />
  17. 17. Patienten als Experten<br />Chronisch Kranke sind Experten<br />Sie wissen, wie es sich mit ihrer Krankheit in ihrem Alltag lebt<br />
  18. 18. Patientenkompetenz<br />
  19. 19. Der Patient/ Klient<br />Mehr Autonomie<br />Mehr Konsumentensouveränität<br />Mehr Partizipation<br />Mehr Förderung seiner Kompetenz<br />
  20. 20. Lehrfunktion <br />Schulung / Instruktion<br />Caring ist doing<br />Caring ist teaching<br />
  21. 21. Angebote am WE‘G<br />NDK Schwerpunkt<br /> Patientenberatung/Patientenschulung<br />Wahlmodul NDK<br />Pflegefachwissen suchen und weitergeben<br />NDS<br /> Patienten- und Angehörigenberatung<br />WE‘G Hochschule <br />Wahlmodul Patienten- und Angehörigenedukation<br />www.weg-edu.ch<br />
  22. 22. Gefahr der Missinformation I<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen20<br />
  23. 23. Gefahr der Missinformation II<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen21<br />
  24. 24. Wo kann man Infos finden?<br />Conclusions: It is hoped that many hospital<br />administrators and health care providers will take the health information literacy curricula and recognize that librarians can educate about the topic and that providers will use related consumer health services and resources.<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen22<br />
  25. 25. Patientenbibliotheken<br />[ … ] Importantly, we’ve formed a virtual ad hoc committee of nurse managers to allow nurses to provide input about patient care information needs and to connect the library to those who are directly involved with patients and their partners. [ … ]<br />Getting trusted content into patients’ hands<br />Already, the new patient health library is attracting a steady stream of clients who want access to the latest medical findings from reputable providers and who want the assistance of a professional medical librarian with the expertise to find the appropriate resources<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen23<br />Quelle: Artikel „Creating a library to serve patients and their partners: The UCSF Patient Health Library”<br />
  26. 26. Materialien für MigrantInnen<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen 24<br />www.migesplus.ch<br />
  27. 27. Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen25<br />
  28. 28. Patienten lernen<br />Die Gesundheitspolitik fordert mehr Eigenverantwortung. Gute gesundheitliche Entscheidungen kann aber nur der treffen, der ausreichend und richtig informiert ist. <br />Die Bildungseinrichtung für Patienten und Gesundheits-intersessierte beruht auf drei Säulen: „Gesundheitswissen“, „Gesund leben“ und „Gestärkt werden“. Es werden Veranstaltungen verschiedener Formate angeboten: Vorlesungen, Blockseminare und Thementage.<br />Patienten-Uni Hannover<br />Die Veranstaltungen werden mit moderner Hörsaaltechnik <br />aufgezeichnet und auf der Website der Gesundheits-Uni <br />www.gesundheitsuni-jena.de für jedermann frei zugänglich <br />eingestellt.<br />Kdf<br />lgjl<br />
  29. 29. The Medium is the Messenger: Using Podcasting to Deliver Consumer Health Information<br />Schaufenster SBK Kongress 2010 / 26.5. / Informierte PatientInnen27<br /> nbm njhbnjhmknnnnnnnnnnnnn <br />Kkkkkkkkkkkkkk <br />Kkkkkkkkkkkkkkkkk<br />Published in: Journal of Consumer Health On the Internet, Volume 13, Issue 2 April 2009 , pages 119 - 128 <br />
  30. 30. Careum Patientenbildung möchte Patientinnen und Patienten sowie ihre <br />Angehörigen beim Leben mit chronischer Krankheit unterstützen und sie <br />in ihren Kompetenzen fördern. Die Bedürfnisse von Patienten stehen dabei <br />im Mittelpunkt.<br /><ul><li> Einführung des Chronic Disease Self-Management Programs (CDSMP) in der Schweiz, einem international anerkannten und wissenschaftlich evaluierten Programm, bei dem Kursleiter, die selbst chronisch krank sind, anderen Patienten in Gruppentreffen Kompetenzen zum Leben mit chronischer Krankheit vermitteln.
  31. 31. Aufbau des Careum Patient Campus, einer unabhängigen Plattform der Vernetzung </li></ul>und des Wissensaustauschs zwischen Patientinnen und Patienten, Patientenorganisationen, <br />Fachinformationsportalen, Edukationsangeboten der Gesundheitsprofessionen u. v. m. <br />
  32. 32. „Change is everywhere. [ … ] Some fear it, fight it, and lose; others fail to recognize change and are swept away by it; and still others seek it, recognize it, harness it, guide it, and eventually win it. [ … ]“<br />Quelle: Lundberg GD. Why health care professionals should practice participatory medicine: perspective of a long-time medical editor. J Participat Med. 2009(Oct):1(1):e3.<br />Zu finden auch im Careum Explorer mit dem Suchbegriff „participatory“<br />

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