Presentation medien im alltag draft

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  • Trotz des Fußballfiebers…

    Ich habe mich bei meinem Beitrag mit der Mediennutzung beschäftigt…wie lange nutzen wir Medien und wie verteilt sich die Nutzung

    Wir werden einige Umfragen im Plenum machen…



  • Zunächst möchte ich eine Definition und Übersicht zum Begriff Medien geben. Alltagssprachlich werden unter Medien meist "Kommunikationsmittel" verstanden. In den Sozialwissenschaften (Medien- und Kulturwissenschaften, Kommunikationswissenschaften) gibt es verschiedene Verwendungen und Definitionen für den Begriff Medien.

    Ich möchte jetzt nicht zu sehr darauf eingehen weil wir das Thema Medien und Mediendefinition bereits in einer Vorlesung mit Herrn Pluschkowitz angeschnitten haben.

    Im Blogbeitrag findet sich eine umfassendere Definition und Gliederung vom Begriff Medien, hier interessiert uns in erster Linie der Medienbegriff wie der in den Kommunikationswissenschaften verwendet wird.
  • Eine weitere Definition die ich noch gefunden habe ist eine Einteilung von Medien nach Thomas Mock, in Mittel zur Kommunikation:
    Mittel der Wahrnehmung
    Mittel der Verständigung
    Mittel der Verbreitung

  • Medien beherrschen unseren Alltag, aber auch wir beherrschen immer mehr Medien. Im medialen Alltag kommt immer mehr Technik zum Einsatz, Hardware und Software. Und wir verbringen immer mehr Zeit pro Tag mit medialen Inhalten.

    Medialer Wandel
    Gesellschaftliche Medienstrukturen werden durch Informations- und Kommunikationstechnologien, durch Digitalisierung und das Web stark beeinflusst. Schon jetzt ist der überwiegende Teil von produzierten Gütern in den verschiedenen Mediensektoren wie der Musik- und Filmindustrie, dem Buchhandel und der Presse digitalisierbar und die digitalen Medienträger vervielfachen sich durch den starken Zuwachs von mobilen Endgeräten.
    Online- und Mobiltechnologen haben bereits bedeutende Auswirkungen auf Produktions- und Vertriebsprozesse in den Mediensektoren und letztendlich tragen neue Medientechnologien zu einem Strukturwandel in der Öffentlichkeit und im

    Digitale Bücher, ebooks,
  • Laut einer Studie von SevenOne Media (2012) verbringt die "Werberelevante Zielgruppe" der 14 bis 49 jährigen 583 Konsumminuten pro Tag - also fast 10 Stunden - mit medialen Inhalten. Das sind 16 Prozent mehr Zeit Medienkonsumation als vor zehn Jahren:
  • Interessant dabei ist vor allem die Parallelnutzung von Medien, vor allem TV und Internet ergänzen sich zueinander. "Viel-Surfer" sind dabei auch "Viel-Seher". 60 Prozent nutzen das Internet (vorwiegend über Tablet und Smartphone) zumindest ab und zu neben dem Fernsehen, vor allem für TV-relevante Inhalte. Das Fernsehen ist durch die Zunahme neuer digitaler Medienangebote nicht unbedingt negativ betroffen. Der Preisverfall bei TV-Geräten, und besseres Nutzungserlebnis durch zB HD und Smart-TV Funktionen werten das Fernseherlebnis zusätzlich auf (vgl. sevenonemedia.de)

    Fernsehen bei über 30-Jährigen das bedeutendste Medium
    Höchste Nutzungsdauer
    Internet bei 14-29-Jährigen
    Zuwachsraten bei medialen Inhalten
    Parallelnutzung von Medien
    Aufteilung Mediennutzung in privat und beruflich?

    Was ich bei solchen Statistiken und Umfragen ganz allgemein etwas hinterfrage ist dieses Wort Konsum. Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen dass einmal von Konsum die Rede ist, ein andermal von Nutzung. Beides wird anscheinend synonym verwendet. Beim Fernsehen noch verständlich, aber beim Internet kann man mAn nicht immer von Konsum sprechen.


  • Was ich bei solchen Statistiken und Umfragen ganz allgemein etwas hinterfrage ist dieses Wort Konsum. Bei meiner Recherche ist mir aufgefallen dass einmal von Konsum die Rede ist, ein andermal von Nutzung. Beides wird anscheinend synonym verwendet. Beim Fernsehen noch verständlich, aber beim Internet kann man mAn nicht immer von Konsum sprechen.
  • Medien beherrschen unseren Alltag, aber auch wir beherrschen immer mehr Medien. Im Alltag kommt immer mehr Technik zum Einsatz, Hardware und Software. Und wir verbringen immer mehr Zeit pro Tag mit medialen Inhalten.

    In den Statistiken gibt es allerdings keine Unterscheidung zwischen privatem und beruflichem Konsum.
  • Welches Medium wird wofür verwendet? Die sogenannte Nutzungsmotivation ist ein wichtiges Kriterium für die Bewertung von Medien im Alltag. Bei der ARD/ZDF-Langzeitstudie Massenkommunikation aus dem Jahr 2010 wurden für zehn unterschiedliche Milieus (Bevölkerungsgruppen in Deutschland) die wesentlichsten Nutzungsmotive der Medien Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet ermittelt. (vgl. media-perspektiven.de) 
     
    Für die Fernsehnutzung spielen beispielsweise die Motive Information, Spaß und Entspannung die größte Rolle. Beim Radio gelten die gleichen Motive, aber in anderer Reihenfolge, nämlich Spaß, Information und Entspannung. Die Nutzung von Zageszeitungen ist durch die Motive Information, Nützlichkeit im Alltag und "mitreden können" begründet. Beim Internet werden die Motive der Information, Spaß und der Nützlichkeit im Alltag als vorwiegende Nutzungsmotive genannt. (vgl. Engel u. Mai, 2010) 


  • Studie: Mediennutzungsverhalten, Stichproben von 20.000 Personen, Befragungsform schriftlich/online, Februar 2007



  • Studie: Mediennutzungsverhalten, Stichproben von 20.000 Personen, Befragungsform schriftlich/online, Februar 2007
  • Nein, es gibt im Internet keine wirkliche Primetime. Schaut man sich nämlich die über den Tag verteilten Nutzungskurven der einzelnen Medien an, so ist das Internet zwischen 09:00 und 20:00 Uhr das am meisten genutzte Medium, einen wirklichen Peak gibt es dabei jedoch nicht. Pünktlich gegen 20:00 Uhr setzt die wahre Primetime ein, dann wird die Internetnutzung nämlich vom TV überholt. Dabei suchen die Befragten nach einem langen Arbeitstag vor allem Entspannung und Ablenkung.


    Studie: The Digital Day – Mediennutzung 2011, Befragung von 2021 Personen,
  • Der Grund warum das Internet unseren medialen Alltag so sehr beherrscht, und das Mediennutzungsbudget, also die Zeit die man mit medialen Inhalten im Internet verbringt so rasant gestiegen ist, ist meiner Ansicht nach der, weil es Kommunikation (E-mail, instant messaging, telefonie), Information (Online-Nachrichten) und Unterhaltung (Filme u. Videos) in einem vereint, und man selbst für die Zusammenstellung der genutzten Inhalte sorgen kann.
    Es komplementiert die traditionellen Medien wie die Tageszeitung durch Online-Ausgaben und Online-Nachrichten, das Fernsehen durch Videos und TV on demand, und Kommunikationsmittel durch E-mail, Chat und Internettelefonie.

    In puncto Unterhaltung spielt vor allem das Bewegtbild eine große Rolle. Hier sehen sich 55 Prozent der Internetnutzer zumindest gelegentlich Videos an. (vgl. sevenonemedia.de) Das Angebot schließt mittlerweile auch Videos on demand (Mediathek) mitein, sodass traditionelle Fernsehformate auch zeitversetzt online angesehen werden können.

    Digital natives – also jene jungen Nutzer die mit dem Internet aufgewachsen sind sehen dessen Nutzung als Selbstverständlichkeit. Nutzung läuft parallel  oft ist der Browser im Hintergrund geöffnet während man etwas anderes macht

    Letztlich führten aber mAn erst eine Preisanpassung bzw. Preismodelle ohne Datenlimit dazu, dass das volle Potenzial des Internet genutzt werden kann, und die tägliche Nutzungsdauer des Internet weiter zunehmen wird. 
  • Zuletzt möchte ich noch kurz an die Vorlesung von letzter Woche anschließen, in der wir von Prof. Pluschkowitz über primäre und sekundäre Realität gehört haben – und Prof. Mittendorfer die Frage aufgeworfen hat, wer glaubt mehr als 50 % seiner medialen Realität aus dem Web zu beziehen.
  • Presentation medien im alltag draft

    1. 1. Medien im Alltag 25.Juni2014 RainerKroisamer
    2. 2. Agenda 1. Mediendefinitionen 2. Medien im Alltag a) Medienzeitbudget b) Mediennutzung im Tagesverlauf 3. Das Medium Internet
    3. 3. Mediendefinition (1) Einteilung von Medien nach dem Grad des Technikeinsatzes (Pross 1972, Faßler, 1997): Primäre Medien ==> kein Gerät erforderlich (Sprache, Rituale, Tanz, Gesang,...) Sekundäre Medien ==> Kommunikator benötigt Technik, Rezipient jedoch nicht (Brief, Druck) Tertiäre Medien ==> Technik für die Rezeption notwendig (Fernsehen, Radio, Telefon,...) Quartäre Medien ==> Digitale Medien
    4. 4. Mediendefinition (2) Mock (2006) klassifiziert Medien als Mittel von Kommunikation als: Mittel der Wahrnehmung ==> Luft als Medium für Schallwellen Mittel der Verständigung ==> Zeichen u. Zeichensysteme Mittel der Verbreitung ==> Übermittlung von Kommunikation über räumliche und zeitliche Grenzen hinaus
    5. 5. Medien im Alltag (1) Umfrage 1: Wie schätzt Ihr Euren Medienkonsum ein (gesamter Medienkonsum pro Tag – TV, Radio, Internet, Zeitung,…)?
    6. 6. Medien im Alltag (2)
    7. 7. Medien im Alltag (3)
    8. 8. Medien im Alltag (4) Frage 1 Wann spricht man Eurer Meinung nach eher von Medienkonsum und wann eher von Mediennutzung?
    9. 9. Medienzeitbudget
    10. 10. Mediennutzungsmotive
    11. 11. Mediennutzungim Tagesverlauf Fernsehen Quelle: GfK Living, http://www.gfk.com/imperia/md/content/gfkliving/broschueren/gfk_mediaprofiler_mediaplanung.pdf
    12. 12. Mediennutzungim Tagesverlauf Radio Quelle: GfK Living, http://www.gfk.com/imperia/md/content/gfkliving/broschueren/gfk_mediaprofiler_mediaplanung.pdf
    13. 13. Mediennutzungim Tagesverlauf Internet Quelle: TomorrowFocusMedia, https://blog.plista.com/2010/10/gibt-es-im-internet-eigentlich-eine-primetime/
    14. 14. Medien im Alltag (5) Umfrage 2: Welches ist für Euch das wichtigste Medium a) als Informationsquelle? b) als Unterhaltungsquelle?
    15. 15. Das Medium Internet (1) Das Internet vereint viele Medien ineinander Fernsehen, Radio, Video, Film,… Digital Natives Nutzung läuft parallel Schwierigkeiten der Messung Einfacher Zugang Passende Tarifmodelle (unbegrenzter Download)
    16. 16. Das Medium Internet (2) Umfrage 3: Wofür nutzt Ihr das Internet am meisten?
    17. 17. Das Medium Internet (3) Quelle: SevenOne Media
    18. 18. Das Medium Internet (4) • Primäre Realität  Sekundäre Realität (mediale Realität) • Umfrage 4: • Wer von Euch bezieht mehr oder weniger als 50 % seiner medialen Realität aus dem Web?
    19. 19. Danke für die Aufmerksamkeit
    20. 20. Umfrage außer Konkurrenz Wer wird Fußball-Weltmeister?

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