Geschichte des Standorts Siegender Deutschen Edelstahlwerke GmbH    1896: Gemälde zum 50. Firmenjubiläum                Be...
Im Siegerland lassen sich Erzabbau, Blashütten und Schmieden bis in die La-Tenè-Zeit zurück verfolgen.Ab 1463 belegen Steu...
Der hohe Kapitalbedarf für den Ausbau des Werkes führte 1879 zur Umwandlung in die „GeisweiderEisenwerke AG“.             ...
1906: Das neue SM-Stahlwerk 2 nimmt den          Betrieb auf. Das Bild zeigt den Stahlbau,          geliefert von der Sieg...
Die ersten Luftaufnahmen vom 24.4.1913                    (Otto van der Hagen, Kreuztal, Aufnahmen aus einem Luftschiff)Br...
Das Werk um 1936     Bernhard Lohrum
1920 kauften die Familien Thyssen und Klöckner das Unternehmen. 1930 wurden die Thyssenanteile von denVereinigten Stahlwer...
1951: Die Hüttenwerke Geisweid AG, Stahlwerke Hagen AG, Friedrich Thome`AG und die StahlwerkeBrüninghaus AG werden zu der ...
Das Werk 1953, Südansicht       Werksmitte: Statt Parkplätze bestand Bedarf       an Fahrradständern.     Die Schranke übe...
Ab 1952: Bau der Wenscht-Siedlung. In den ersten Jahren (ab1952) war die Zuteilung einer Siedlungsstelle in der hinterenWe...
Das Werk um 1960: Alt Geisweid und die Enke sowie die Bundesstraße B54 lagen noch östlich derBahn im heutigen Werksgelände...
Ca. 1960: Südansicht, es waren Zeiten, in denen man sich noch freute, wenn der Schornsteinrauchte!                        ...
Roheisenzugabe                 SchrottzugabeSiemens-Martin-StahlwerkIn den 60er Jahren            Abstich in Gießpfanne   ...
Nordansicht. Anfang der 70er Jahre: Bau der neuen Setzer Straße                                       Bernhard Lohrum
1973: „Der Staub ist besiegt“ meldet die Presse. Die Entstaubung des Elektrostahlwerks ging inBetrieb. Die Siemens – Marti...
In 1977 unterzeichnen die Fried. Krupp Hüttenwerke AG und die Stahlwerke Südwestfalen AG einenBeherrschungs- und Gewinnabf...
Ende der 70er – Jahre: Der Bau der Hüttental – Entlastungsstraße. Das SM-Stahlwerk ist schonVergangenheit.                ...
Nach Gründung der Krupp Hoesch Stahl AG zum 1993, wurde der Profilbereich – nach hartemÜberlebenskampf - 1994 als „Krupp E...
1999: Verlegung der Blankstahlfertigung vonNiederschelden nach Geisweid. Der StandortNiederschelden wird aufgegebenModerni...
September 2004: Der Aufsichtsrat von TK Steel beschließt den Verkauf von KEP an die Firma Schmolz +Bickenbach AG.Am 1. Okt...
Hallen, Sozial- u. Verwaltungsgebäudewerden saniert bzw. erneuert undfarblich gestaltet. Die neuen Wändeund Decken sind wä...
1.1.2007. Die Edelstahlwerke Südwestfalen (EWS) und die Edelstahlwerke Witten-Krefeld (EWK) fusionierenzu den „Deutschen E...
2007 Südansicht                  Bernhard Lohrum
Auslauf Strangguss-AnlageE-Ofen, Deckel ausgeschwenkt          Pfannenmetallurgie                                         ...
184618791920194519511978                             Die Unternehmens-Geschichte                             in Kurzfassun...
2011 Südansicht ohne Hochhaus                                Bernhard Lohrum
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Geschichte des Standorts Siegen

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Geschichte des Standorts Siegen

  1. 1. Geschichte des Standorts Siegender Deutschen Edelstahlwerke GmbH 1896: Gemälde zum 50. Firmenjubiläum Bernhard Lohrum
  2. 2. Im Siegerland lassen sich Erzabbau, Blashütten und Schmieden bis in die La-Tenè-Zeit zurück verfolgen.Ab 1463 belegen Steuerlisten die Existenz des Geisweider Hammers und der benachbarten Blashütten.1846 Kauf des Hammers und Gründung der „J.H.Dresler Senior oHG“. Lageplan 1896 Bernhard Lohrum
  3. 3. Der hohe Kapitalbedarf für den Ausbau des Werkes führte 1879 zur Umwandlung in die „GeisweiderEisenwerke AG“. Das Stahlwerk 1896: Hochofen 1 Kokerei Blick ins Siemens Martin Stahlwerk 1 Bernhard Lohrum
  4. 4. 1906: Das neue SM-Stahlwerk 2 nimmt den Betrieb auf. Das Bild zeigt den Stahlbau, geliefert von der Siegener AG in 1905. 1903: Neubau eines Stabeisenwalzwerks, Anlieferung der neuen Walzenständer. 1906: Der Hochofen 2, unmittelbar neben Ofen 1 geht in Betrieb.Bernhard Lohrum
  5. 5. Die ersten Luftaufnahmen vom 24.4.1913 (Otto van der Hagen, Kreuztal, Aufnahmen aus einem Luftschiff)Bremer HüttenEisenwerke EisenwerkeIm Süden des heutigen Werksgeländes war bis 1930 die Bremer Hütte. Im Norden, die Eisenwerke mit deralten Wohnsiedlung „Enke“. Die ersten Walzwerkshallen im mittleren Bereich (südl. der Enke) entstandenab 1890, das SM-Stahlwerk 2 in 1906 . Nach Schließung der Bremer Hütte in 1930 , Kauf des Geländes undAusweitung der Eisenwerke nach Süden. Bernhard Lohrum
  6. 6. Das Werk um 1936 Bernhard Lohrum
  7. 7. 1920 kauften die Familien Thyssen und Klöckner das Unternehmen. 1930 wurden die Thyssenanteile von denVereinigten Stahlwerken VSt übernommen. Im Rahmen der Entflechtung der VSt entstand 1947 die„Hüttenwerke Geisweid AG“. Die Kriegsschäden waren begrenzt. Hauptprobleme waren die Versorgungsengpässe und die zerstörte Infrastruktur. Es wurde improvisiert. Die Produktion konnte bereits im Mai 1945 wieder - mit Einschränkungen und unter Nutzung der verbliebenen Vorräte – schrittweise anlaufen. Blicke in Block- und Stabstahlwalzwerk um 1950 Bernhard Lohrum
  8. 8. 1951: Die Hüttenwerke Geisweid AG, Stahlwerke Hagen AG, Friedrich Thome`AG und die StahlwerkeBrüninghaus AG werden zu der Stahlwerken Südwestfalen AG zusammen geschlossen. 1952/53: Wiederaufbau mit Unterstützung aus dem Marshallplan. (Für die Baustellenabsicherungen galten damals noch andere Maßstäbe!) Bernhard Lohrum
  9. 9. Das Werk 1953, Südansicht Werksmitte: Statt Parkplätze bestand Bedarf an Fahrradständern. Die Schranke über die alte B54 im Bereich des Blockwalzwerks. Die Geduld der Autofahrer war gefragt. Zusätzlich musste man an Tor 1, Tor 2 und Tor 3 geduldig vor Schranken warten.Bernhard Lohrum
  10. 10. Ab 1952: Bau der Wenscht-Siedlung. In den ersten Jahren (ab1952) war die Zuteilung einer Siedlungsstelle in der hinterenWenscht von einer Eigenleistung von 3000 Stunden (der„Muskelhypotek2) abhängig. In der mittleren und vorderenWenscht (ab 1955) erfolgte die Ausführung durch Baufirmen. Bernhard Lohrum
  11. 11. Das Werk um 1960: Alt Geisweid und die Enke sowie die Bundesstraße B54 lagen noch östlich derBahn im heutigen Werksgelände. Das Werk litt unter Platzmangel. 1958/1959 Bau des neuen Kaltwalzwerkes in Dillenburg. 1964: Die B54 ist keine öffentliche Straße mehr. Die alten Gebäude sind verschwunden. Platz für den Ausbau der Zurichtungen. 1968: Für einen Ausbau des Stahl- und Walz- werkes war kein Platz mehr. Das Werk Nieder- schelden wird 1968 gepachtet und 1969 gekauft. Beginn der 60er Jahre Beginn der 70erJahre Bernhard Lohrum
  12. 12. Ca. 1960: Südansicht, es waren Zeiten, in denen man sich noch freute, wenn der Schornsteinrauchte! Bernhard Lohrum
  13. 13. Roheisenzugabe SchrottzugabeSiemens-Martin-StahlwerkIn den 60er Jahren Abstich in Gießpfanne Vergießen (Blockguss) Bernhard Lohrum
  14. 14. Nordansicht. Anfang der 70er Jahre: Bau der neuen Setzer Straße Bernhard Lohrum
  15. 15. 1973: „Der Staub ist besiegt“ meldet die Presse. Die Entstaubung des Elektrostahlwerks ging inBetrieb. Die Siemens – Martin- Öfen waren nicht zu entstauben. Sie werden in 1978 durch denUHP-Elektro – Lichtbogenofen ersetzt. Die Entstaubungsanlage wurde entsprechend erweitert. Bernhard Lohrum
  16. 16. In 1977 unterzeichnen die Fried. Krupp Hüttenwerke AG und die Stahlwerke Südwestfalen AG einenBeherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Dieser Partner ermöglichte in den Folgejahren Groß-investitionen: - Bau des UHP-Ofens und der Stranggießanlage, - Verknüpfung von Block- und Stabstahlstraße zur „Einhitzigen Walzung“, - Bau der FeinstraßeAb 1980 ist der Standort Teil der „Krupp Südwestfalen AG“. Nach der vollen Eingliederung in den KruppKonzern lautet der Name „Krupp Stahl AG, Profilbereich“. Bernhard Lohrum
  17. 17. Ende der 70er – Jahre: Der Bau der Hüttental – Entlastungsstraße. Das SM-Stahlwerk ist schonVergangenheit. Bernhard Lohrum
  18. 18. Nach Gründung der Krupp Hoesch Stahl AG zum 1993, wurde der Profilbereich – nach hartemÜberlebenskampf - 1994 als „Krupp Edelstahlprofile GmbH“ verselbständigt 1993: Die Schließung des Standortes war beschlossene Sache! Die Bevölkerung unterstützte die Belegschaft im Kampf gegen den Stilllegungsbeschluss. Ein Überlebenskonzept wurde erarbeitet. Es sicherte aber nur 1500 der bisher 4500 Arbeitsplätze! Der Tag der offenen Tür 1996 zum 150jährigen Firmenjubiläum wurde zum Volksfest. Allgemeine Meinung: Der gemeinsame Kampf hat sich gelohnt! Bernhard Lohrum
  19. 19. 1999: Verlegung der Blankstahlfertigung vonNiederschelden nach Geisweid. Der StandortNiederschelden wird aufgegebenModernisierung, Verkettung undTeilautomatisierung der Abläufe an Linie 2. Bernhard Lohrum
  20. 20. September 2004: Der Aufsichtsrat von TK Steel beschließt den Verkauf von KEP an die Firma Schmolz +Bickenbach AG.Am 1. Oktober 2004 beginnt ein neuer Abschnitt unter dem Namen „Edelstahlwerke Südwestfalen GmbH“.Startschuss für eine Serie von Großinvestitionen und Instandsetzungsarbeiten im gesamten Werk. Beispiele: •105 MVA Ofentrafo •Umschmelzstände • ein neues Spektral-Labor •Drehherdofen •Maß-Walzblock •die neue Werkszufahrt und das Versandzentrum •Sanierung Verwaltungs- und Sozialgebäude •Hallensanierungen •Ausbau der Adjustagen, Wärmebehandlung, Blank- stahl- und Kurzstück- fertigung. Eine Runderneuerung! Bernhard Lohrum
  21. 21. Hallen, Sozial- u. Verwaltungsgebäudewerden saniert bzw. erneuert undfarblich gestaltet. Die neuen Wändeund Decken sind wärme- undlärmisolierend. Südansicht 2011 Bernhard Lohrum
  22. 22. 1.1.2007. Die Edelstahlwerke Südwestfalen (EWS) und die Edelstahlwerke Witten-Krefeld (EWK) fusionierenzu den „Deutschen Edelstahlwerken GmbH“. Bernhard Lohrum
  23. 23. 2007 Südansicht Bernhard Lohrum
  24. 24. Auslauf Strangguss-AnlageE-Ofen, Deckel ausgeschwenkt Pfannenmetallurgie Zangen-Kanter, Gerüst 2Walzgerüst 1 Walzgerüst 2 Bernhard Lohrum
  25. 25. 184618791920194519511978 Die Unternehmens-Geschichte in Kurzfassung:1980 1985 Firmennahmen und Logos1993 1994 199920042007 Bernhard Lohrum
  26. 26. 2011 Südansicht ohne Hochhaus Bernhard Lohrum

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