Herausforderung Webgesellschaft 02-2013

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Susanne Robra-Bissantz über Soziale Medien, besser aber: über die Herausforderungen aber auch Chancen einer kommenden Webgesellschaft.

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  • Knowledge Worker – Make Implicit Knowledge -> Explicit
  • Sinnlosekooperationwürde man denkenaberwennein Freund in der Näheistdannistesschonwiederinteressant. Man kannnichtabschätzen was für den nächstennichtschonwiederinteressantist.Wenn man sichüberlegtob das überhauptinteressantist was man schreibtdannwürde man gar nichtsmehrteilen
  • Herausforderung Webgesellschaft 02-2013

    1. 1. Susanne Robra-Bissantz Die Webgesellschaft als Herausforderung für mittelständische Unternehmen
    2. 2. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 2
    3. 3. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 3
    4. 4. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 4 Die große Transformation Webgesellschaft Agrargesellschaft Industriegesellschaft
    5. 5. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 5 Gesellschaft der Massenmedien „Was wir von der Gesellschaft und ihrer Welt wissen, wissen wir fast ausschließlich durch die Massenmedien“ [Luhmann 1996]
    6. 6. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 6 Webgesellschaft „Was ich über die Welt und aktuelle Entwicklungen weiß, weiß ich im Wesentlichen über meine Freunde und Netzwerke“ [unbekannter Facebook-User 2012]
    7. 7. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 7 Tatort Facebook
    8. 8. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 8
    9. 9. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 9 “Das neue Medium ist höchst gefährlich, weil es • das Gedächtnis schwächt, • Unbefugten den Zugang zu weitreichenden Informationen erlaubt, • zu läppischen Spielchen verführt, die von der Realität ablenken und • dazu verführt, Realität und ihr mediales Abbild zu verwechseln.” Quelle: Platon über die Erfindung der Schrift, ca. 390 vor Christus
    10. 10. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 10 Neue Medien? Wer? Nur Minderheiten? Nicht Schwächere. Wozu? Nicht mein Job. Nicht gut genug. Mode Schlechtes Benehmen. Schlechter Einfluss.
    11. 11. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 11 Charakteristika Sozialer Medien Profil ….. …….. • Eigenschaften • Interessen • Skills Neues über mich … … was ich gerade tue … … wen/was ich mag … Neues von Freunden, Gruppen - Aktuelles Freunde Gruppen Ideen, Meinungen, Beiträge, Artikel Mein Wissen … … gemeinsames Wissen Meine Meinung … … Deine Meinung Vernetzung WissenSoziale Nähe
    12. 12. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 12 Funktionen sozialer Medien Vernetzen Wissen Soziale Nähe Soziale Medien: Kooperation mit/über Information Partner mit gleichen Zielen finden gegenseitige Unterstützung / gemeinsame Leistung Motivation und Vertrauen: Verbundenheit
    13. 13. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 13 Soziale Medien: die Chance zur Kooperation Soziale Medien eröffnen die Chance neuer und besserer Kooperation von Menschen. Gesellschaft Medien Politik Unternehmen Märkte
    14. 14. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 14 Kooperation – eher privat... Unterlagen, Geschichte, Meyer Hat jd. zusammenfassng für SA Freitag? v.a. 2. Weltkrieg?
    15. 15. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 15 Warum kooperieren? Kooperation Unterstützung Kollektive Intelligenz Wissen teilen Kooperation verändert „Prozesse“ Soziale Filter Teilhabe Offenheit Motivation Kooperation verändert Menschen Freiwilligkeit Beziehungen Gemeinschaft Persönliche Nähe Transparenz Kooperation verändert die Kultur Vertrauen Kosten Zeit Kreativität Kooperation hat Erfolg Qualität Innovation
    16. 16. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 16 Herausforderung 1: Kooperation in sozialen Medien. Mit Kunden.
    17. 17. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 17 Kooperation?
    18. 18. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 18 Märkte sind Gespräche. Märkte sind von Person zu Person vernetzt und werden dadurch intelligenter. Die Chance für Unternehmen ist, mit ihren Märkten zu kommunizieren (Levine et al. 2001: Clue Train Manifesto).
    19. 19. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 19 Kommunikation in Sozialen Medien
    20. 20. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 20 Das neue Marketing ... Zuhören Mitreden Diskutieren Kooperieren statt Markt forschen statt Marketing statt Public Relations statt CRM
    21. 21. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 21 Zuhören Weiber/Meyer, 2002
    22. 22. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 22 Mitreden? RWE
    23. 23. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 23 Kooperation „Wir haben auch schon ganz viele Wikis und Blogs“ „Wir sind die erste Kosmetikschule auf Google+“ „Wir sind da überall: Facebook, Twitter …“ Erst Konzept, dann Umsetzung von „Gespräch“ und „Kooperation“: • Partner / Situation? • Ziele: Aufmerksamkeit erlangen, Probleme und Themen besprechen, Reputation, neue Produkte entwickeln ... • Konzepte um dies umzusetzen (z. B. aus Theorie) • IT-System aus Web 2.0-Funktionen: soziale Nähe, Wissen schaffen…
    24. 24. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 24 Mitreden: Aufmerksamkeit ... >233.000 „de-friends“ Idee! • Humor • Inhalte • Mitwirken
    25. 25. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 25 Mitreden: Innovationswettbewerb 116.468 Burger in 5 Wochen.
    26. 26. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 26 80 % der Innovationen, die Unternehmen alleine entwickeln, sind nicht erfolgreich. Dagegen haben 80 % der mit Kunden initiierten Innovationen Erfolg. (Robert G. Cooper 2007)
    27. 27. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 27 Zusammenspiel der Plattformen Ritter Sport • Video-Wettbewerb • interessante Inhalte TV-Kampagne
    28. 28. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 28 Mitreden (lassen) 2008 Acht Wochen später Studierende kommunizieren
    29. 29. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 29 Diskutieren und Zusammenarbeiten
    30. 30. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 30 Kundenkritik und -meinungen Unzufriedenheit entsteht Gefahr „stiller“ Unzufriedenheit Kritiker werden zu Evangelisten Unternehmen lernen durch Diskussionen Offene Diskussion Chance zur Reaktion Diskurstheorie Probleme sind die Keimzelle der Idee Diskussionen werden geführt
    31. 31. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 31 Auf Probleme eingehen: „Sag‘s“ uns für Beschwerden
    32. 32. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 32 Zusammengefasst A A A A A A
    33. 33. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 33 Erfolg? Reputation ImageProdukt Organisation Soziale Anerkennung
    34. 34. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 34 Reputation aus Assoziationsräumen Content is King – Context is Queen • Wissen zu sozialen Medien • Interesse an Studierenden • Gutes (?!?) Arbeitsklima • Gesellschaftlicher Auftrag • Gesprächspartner der Praxis
    35. 35. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 35 Erfolg. • 700.000 Menschen auf Facebook • > 7 Millionen Views der Videos in einer Woche • Umsatzsteigerung laut Nielsen um bis zu 107%
    36. 36. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 36 Kooperation?
    37. 37. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 37 United breaks guitar...
    38. 38. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 38 Neues Medium Kooperation (als Einstellung) Social Media
    39. 39. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 39 Herausforderung 2: Kooperation „als Einstellung“.
    40. 40. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 40 Die schwierigen Seiten der Kooperation Kooperation (als Einstellung) Freiwilligkeit Vertrauen Kohärenz Respekt Heterarchie Verantwortung
    41. 41. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 41 Heterarchie
    42. 42. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 42 Freiwilligkeit Spiel Nutzen Anreiz Motivation statt Zwang.
    43. 43. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 43 Kohärenz Eigene Mechanismen Selbstorganisation ... statt vorgegebenen Regeln und Meilensteinen
    44. 44. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 44 Verantwortung Jeder ... aber auch: ... der Einzelne!
    45. 45. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 45 Vertrauen Kunden Unternehmen Mitarbeiter
    46. 46. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 46 Respekt Mitarbeiter-Chef-Freundschaften? Mitarbeiter-Fotos und -Posts? Negative Dialoge? Kooperative Webgesellschaft!!
    47. 47. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 47 Herausforderung Webgesellschaft Leitmedium Fernsehen Leitmedium Internet Botschaften Gespräche Institutionen Gruppen Hierarchie Heterachie Prozesse Kohärenz
    48. 48. Susanne Robra-Bissantz Die Webgesellschaft als Herausforderung für mittelständische Unternehmen
    49. 49. 24.01.2013 | Susanne Robra-Bissantz | Social Media | Seite 49 Aber vor allem … A good way to think about social media is that all of this is actually just about being human beings. (Antony Mayfield) „… on big parties!“ Soziales Verhalten

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