Das chronische Objekt

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Zwischenpräsentation des Nebenthemas: Das chronische Objekt – Neue Perspektiven der Adaption und Individuation

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Das chronische Objekt

  1. 1. Das chronische ObjektNeue Perspektiven der Adaption und Individuation André Sheydin Diplom Nebenthema 2012 Ökologie und Design
  2. 2. Wie nehmen wir Veränderung wahr?
  3. 3. GeschwindigkeitsspektrumGleichzeitigkeit Dauer Ewigkeit Unterzeit Echtzeit Überzeit schnell direkt sinnlich wahrnehmbar langsam Lichtgeschwindigkeit Big Band bis heute indirekt sinnlich wahrnehmbar Verlangsamung durch Technologie (Zeitlupe) Beschleunigung durch Technologie (Zeitraffer)
  4. 4. »Menschen lieben die Momentaufnahme,leben aber in der Dauer.«—Paul Virilio
  5. 5. Was bedeutet das für Design?
  6. 6. Viele Produkte werdenals Momentaufnahme gestaltetund augenblicklich hergestellt.
  7. 7. Neue Objekte haben keine Gelegenheiteine emotionale Bindung zum Nutzeraufzubauen.
  8. 8. Anstelle von Qualitätssteigerungwird das Neue Objekt obsolet.
  9. 9. Nutzererfahrung fließen erst im Laufevon Generationen in das Produkt ein.
  10. 10. Welche Objekte gewinnen im Laufeihres Lebens an Qualität?
  11. 11. Das Alte Objekt entwickelt Patinadurch Gebrauchsspuren und der Nutzereine emotionale Bindung zum Objekt.
  12. 12. Wie kann das Objekt im Laufe der Zeitaktiv an Qualität gewinnen?
  13. 13. Was kennen wir aus der Umwelt,das sich aktiv entwickelt und anpasst?
  14. 14. »Es ist weder die stärkste Spezies,die überlebt, noch die intelligenteste.Es ist diejenige, die am bestenauf Veränderungen reagiert.«—Charles Darwin
  15. 15. Wo finden wir Analogien und Prinzipiender langsamen Adaption?
  16. 16. Pflanzen sind Meister derlangsamen Adaption.
  17. 17. Im langsamen Wandel liegtder Schlüssel zu Langlebigkeit.
  18. 18. Welche Prinzipien der Adaptionexistieren in der Natur?
  19. 19. • Entwicklung während des Produktle-bens• Gedächtnis• Gemeinsame Interpretation• Reversibilität• Kommunikation
  20. 20. Wie wird die langsame Wandlungbei Lebewesen gesteuert?
  21. 21. Biologische Uhren sind diegemeinsame Grundlage aller Lebewesen.
  22. 22. Biologische Uhren laufen zwar in derUnterzeit, steuern aber dauerhafteProzesse der Überzeit.
  23. 23. 1. Rückkopplung durch Sensorik.2. Berechnung von Parametern durchzentrale Einheit.3. Umsetzung von Merkmalen durchinnere Uhren.
  24. 24. Welche Technologie könnte dielangsame Adaption vonindustriellen Objekten bewerkstelligen?

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