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Nimm dir mindestens 20 Minuten ungestörte Zeit, ausgerüstet mit Stift und Papier. Du willst absolut sicher sein,
dass dich...
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Wieso du nie etwas zu Ende bringst

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Das Wechselspiel zwischen gefühltem Tod und übermäßiger Lebendigkeit ist die Achterbahn des Lebens, die du
beinahe täglich fährst. Als Polypreneur bewegst du dich am ganzen Spektrum der Emotionen. Mit vollem
Pendelausschlag.
Fühlst du dich manchmal lebendig begraben, wenn du Dinge fortführen musst, die dich schon lange nicht mehr
interessieren? Brennt das Feuer in dir und du fühlst dich lebendig wie nie, wenn du ein neues Projekt angehst?
Wenn du zu den Polypreneuren gehörst, die nie lange bei einer Sache bleiben, dann kennst du das Gefühl nur zu
gut. Am Beginn einer neuen Sache gibst du alles dafür. Du brennst regelrecht vor Begeisterung und
Enthusiasmus. Du saugst alles Wissen darum wie ein regelrechter Schwamm auf.
Und dann passier etwas. Du erkennst, dass deine Leidenschaft doch nicht ganz so ist, wie du es dir vorgestellt
hast. Und deine Seifenplatze platzt.
Wieder kannst du nicht bei einer Sache bleiben. Und du machst dich fertig dafür. Immer mehr steigt die Angst in
dir auf und du glaubst, dass etwas mit dir nicht stimmt!
Und dann sagst du dir, weil es sich erneut bestätigt hat: Ich bringe nie etwas zu Ende!
Du bist nicht das Problem. Doch wie so viele Polypreneure hast du ein Dilemma. Du willst einen
Fernseher kaufen, gehst aus Versehen in eine Drogerie und machst dir dann Vorwürfe, weil du dir keine
Hautcreme kaufen möchtest. Du gehst ohne Fernseher und Hautcreme raus und fühlst dich wie ein Loser.
Das ist das Problem!
Und je mehr du dich dann mit der Sache beschäftigst, desto schlechter fühlst du dich.
Kennst du das Gefühl wirklich?
Dieses Gefühl ist die Ursache für jedes unerwartete Ende eines Projektes. Als Polypreneur graut es dir davor, von
der Quelle der Energie und Freude abgetrennt zu sein. Du lebst für Spaß und Abwechslung und setzt alles daran,
diesen Zustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Das Gegenteil davon ist das Leid und der Schmerz.
Und die willst du um jeden Preis vermeiden.
Doch genau weil es so ist, befasst du dich wahrscheinlich nie genauer mit dem negativen Gefühl selbst. Doch
genau dort steckt die Antwort auf deine Fragen.
Du nimmst stattdessen an, dass es dir an Disziplin fehlt, an Charakterstärke oder dass es dir an etwas mangelt.
Wie im Film “Die Verurteilten” musst du zuerst durch die Scheiße waten, um am Ende mit Freiheit belohnt zu
werden.
Zeit, sich deinen schlechten Gefühlen zu stellen.
Ich lege dir dringend nahe, diese Übung wirklich vollständig zu machen. Nicht einfach nur lesen und halbherzig
ausprobieren. Mach sie. Du willst, dass sich etwas ändert, dann musst du auch die Arbeit dafür machen.
Es geht nicht darum, etwas nicht zu Ende zu bringen, sondern erst einmal anzufangen. In meinem 7teiligen Kurs
für Polypreneure, Multipotentials und Scannerpersönlichkeiten erfährst du, weshalb das so ist.
Identifiziere das schlechte GefühlNimm dir mindestens 20 Minuten ungestörte Zeit, ausgerüstet mit Stift und Papier. Du willst

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  1. 1. projektphoenix.com http://projektphoenix.com/wieso-du-nie-etwas-zu-ende-bringst/ Sebastian Wieso du nie etwas zu Ende bringst Das Wechselspiel zwischen gefühltem Tod und übermäßiger Lebendigkeit ist die Achterbahn des Lebens, die du beinahe täglich fährst. Als Polypreneur bewegst du dich am ganzen Spektrum der Emotionen. Mit vollem Pendelausschlag. Fühlst du dich manchmal lebendig begraben, wenn du Dinge fortführen musst, die dich schon lange nicht mehr interessieren? Brennt das Feuer in dir und du fühlst dich lebendig wie nie, wenn du ein neues Projekt angehst? Wenn du zu den Polypreneuren gehörst, die nie lange bei einer Sache bleiben, dann kennst du das Gefühl nur zu gut. Am Beginn einer neuen Sache gibst du alles dafür. Du brennst regelrecht vor Begeisterung und Enthusiasmus. Du saugst alles Wissen darum wie ein regelrechter Schwamm auf. Und dann passier etwas. Du erkennst, dass deine Leidenschaft doch nicht ganz so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Und deine Seifenplatze platzt. Wieder kannst du nicht bei einer Sache bleiben. Und du machst dich fertig dafür. Immer mehr steigt die Angst in dir auf und du glaubst, dass etwas mit dir nicht stimmt! Und dann sagst du dir, weil es sich erneut bestätigt hat: Ich bringe nie etwas zu Ende! Du bist nicht das Problem. Doch wie so viele Polypreneure hast du ein Dilemma. Du willst einen Fernseher kaufen, gehst aus Versehen in eine Drogerie und machst dir dann Vorwürfe, weil du dir keine Hautcreme kaufen möchtest. Du gehst ohne Fernseher und Hautcreme raus und fühlst dich wie ein Loser. Das ist das Problem! Und je mehr du dich dann mit der Sache beschäftigst, desto schlechter fühlst du dich. Kennst du das Gefühl wirklich? Dieses Gefühl ist die Ursache für jedes unerwartete Ende eines Projektes. Als Polypreneur graut es dir davor, von der Quelle der Energie und Freude abgetrennt zu sein. Du lebst für Spaß und Abwechslung und setzt alles daran, diesen Zustand so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Das Gegenteil davon ist das Leid und der Schmerz. Und die willst du um jeden Preis vermeiden. Doch genau weil es so ist, befasst du dich wahrscheinlich nie genauer mit dem negativen Gefühl selbst. Doch genau dort steckt die Antwort auf deine Fragen. Du nimmst stattdessen an, dass es dir an Disziplin fehlt, an Charakterstärke oder dass es dir an etwas mangelt. Wie im Film “Die Verurteilten” musst du zuerst durch die Scheiße waten, um am Ende mit Freiheit belohnt zu werden. Zeit, sich deinen schlechten Gefühlen zu stellen. Ich lege dir dringend nahe, diese Übung wirklich vollständig zu machen. Nicht einfach nur lesen und halbherzig ausprobieren. Mach sie. Du willst, dass sich etwas ändert, dann musst du auch die Arbeit dafür machen. Es geht nicht darum, etwas nicht zu Ende zu bringen, sondern erst einmal anzufangen. In meinem 7teiligen Kurs für Polypreneure, Multipotentials und Scannerpersönlichkeiten erfährst du, weshalb das so ist. Identifiziere das schlechte Gefühl
  2. 2. Nimm dir mindestens 20 Minuten ungestörte Zeit, ausgerüstet mit Stift und Papier. Du willst absolut sicher sein, dass dich nichts und niemand in dieser Zeit beobachtet oder stört. Nun führe folgende Aufgabe durch: 1. Versetz dich in die Situation zurück und stell dir vor, du musst unbedingt an dieser Aufgabe dranbleiben, obwohl sie dich nicht mehr interessiert 2. Was hörst du dabei, wie siehst du die Situation gedanklich? Wie kannst du die Erinnerung noch lebendiger machen? 3. Welche Emotion steigt in deinem Körper auf? Wo spürst du sie in deinem Körper? 4. Wie kannst du es noch intensiver machen? 5. Beschreib deine Empfindungen so detailliert und ausführlich wie möglich? Welche Bilder, Aussagen, Geräusche, Emotionen kommen dabei noch hoch? Macht Spaß, oder? Mit Sicherheit nicht, ansonsten machst du etwas grundlegend falsch! Doch genau diese Arbeit ist notwendig, um in Zukunft das Gefühl leichter zu identifizieren. Wie sieht das Resultat dieser Arbeit aus? Hier sind meine Erlebnisse? Ein Gefühl lebendig begraben zu sein. Ich fühle mich apathisch, elendig. Ein dumpfer Schmerz, der in mir drin steckt. Wie ein lebendiger Toter zu sein. Resigniert, leblos und sinnlos. Ohne Bedeutung. Ich fühle mich langsam, eingeengt, möchte gleichzeitig kotzen und denke mir ständig “Weg, weg, weg!!!”! Sich mit diesen Emotionen zu konfrontieren ist eine schmerzvolle, leidliche und gleichzeitig wichtige Erfahrung. Viel verborgenes kommt dabei an die Oberfläche. Und genau das willst du, weil du es dann endlich siehst. Du siehst dann genau den Grund, weshalb du deine Projekte liegen lässt. Weil du diese negativen Emotionen nicht stark spüren möchtest. Es wäre unerträglich für dich, weil du nicht mehr die Freude und das Glück verspürst, sondern nur noch Leid. Und weil das so ist, musst du akzeptieren, dass du ein Leben lang unglücklich bist. Und das zu versuchen ist einfach verrückt. Unterschätze das nicht. Unterschätze das NIEMALS. Wir sind vielleicht sehr weit entwickelt und haben großartige technologische Leistungenvollbracht. Gesteuert und angetrieben werden wir dennoch primär, aus dem limbischen Gehirn, dem Reptiliengehirn, dass ausschließlich über Emotionen agiert. Dir selbst die Schuld an diesen negativen Gefühlen zu geben, ist daher grundverkehrt. Aber sie zu ignorieren, ist ebenfalls der falsche Weg. Es sind primitive und sehr mächtige Überlebensmechanismen. Und sie sagen dir, dass du dir selbst schaden wirst, wenn du weiter machst. Und sie haben Recht! Kritisiere und verurteile dich nicht länger dafür, dass du ein Projekt nicht beendest. In jedem Zeitpunkt hast du komplett richtig gehandelt. Wie oft hast du es bereits aus diesem Blickwinkel gesehen? Wenn du so bist, wie die meisten Polypreneure, dann vermutlich noch nie oder selten. Aber jetzt ist damit Schluss. Nimm dir Zeit und genieße diese Erkenntnis: Du hast stets richtig gehandelt! Löst das all deine Probleme? Nein, aber es ist ein guter Anfang …

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