Inhalt
Daniel Rehn
(achtung!)
#weilwirdichlieben
retrospektiv
Matthias Kutzscher
(Sition Property Marketing)
Wie Vertriebs...
Fachbeitrag2 SCM Newsletter 01/2015
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen sehr oft Welten, wenn
nicht gar ganze Galaxien...
3 SCM Newsletter 01/2015 Fachbeitrag
Schließlich gehört es in der Kapitale fast schon zum guten Ton den
nicht immer zuverl...
4 SCM Newsletter 01/2015 Fachbeitrag
Daniel Rehn führt zum Thema „Kampagnen im Social Web“
einen Workshop bei den Praxista...
Fachbeitrag5 SCM Newsletter 01/2015
Der Kampf um Kundenpräferenz und Kaufmotivation ist
knallhart. Vielfältige Anbieter, v...
Experten-Interviews6 SCM Newsletter 01/2015
Wiebke Märcz
(DaWanda)
Welches Ziel verfolgen Sie mit Kanälen wie Facebook, Tw...
Experten-Interviews7 SCM Newsletter 01/2015
Bei DaWanda kann man aber nicht nur selbstgemachte Produkte
kaufen, sondern au...
Tipps8 SCM Newsletter 01/2015
It’s such a shame that responsive design is often degraded to being
a „web design trend“. It...
9 SCM Newsletter 01/2015 Tipps
Nemo Altenberger ist seit 2011 Berater in der Unit
Strategie mit Schwerpunkt Social Media b...
Studie10 SCM Newsletter 01/2015
Marken waren einst Ikonen. Sie hatten, wenn sie richtig geführt
wurden, eine immense Strah...
Studie11 SCM Newsletter 01/2015
befragten Konsumenten in Deutschland verlangen, dass Marken
ihre Möglichkeiten und Ressour...
12 SCM Newsletter 01/2015
Düsseldorf 23./24.4.2015
Schreibtraining für PR-Profis.
Journalistisches Schreiben in
Unternehme...
13 SCM Newsletter 01/2015
Polaroid Cube
www.polaroid.com/cube
Der Polaroid CUBE entwickelt
Bilder zwar nicht sofort wie di...
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Advertorial, Blogbeitrag,
Content-Strategie  Co.
Die Medienlandschaft hat sich enorm gewandelt
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*Alle Seminarpreise verstehen sich
zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
http://www.scmonline.de/agb
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So manche Idee hinter einer Kampagne war wirklich gut, das Ergebnis ging jedoch entweder nach hinten los oder die Initiative fand keinerlei Beachtung. Über die Image-Kampagne der Berliner Verkehrsbetriebe, die bei oberflächlicher Betrachtung eher desaströs verlief, für die BVG aber keinesfalls als Misserfolg zu werten ist, berichtet Daniel Rehn (achtung!).

Matthias Kutzscher (Sition) erklärt, was Unternehmen über Marketing-Kampagnen hinaus tun können, um Kundenbindung und Abverkauf zu fördern: Er bricht eine Lanze für die Vertriebs-PR. Unabhängig von Methode oder Kommunikationskanal ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, auf die Fragen, Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden einzugehen. Das zeigt auch die gerade erschienene Studie von Edelman, über deren Ergebnisse Uta Behnke berichtet. Über das Thema Zielgruppenansprache und die Erwartungen von Fans und Followern haben wir unter anderem auch mit Wiebke Märcz (DaWanda) und Magdalena Hauser (Condor) in unseren kurzen Experteninterviews gesprochen.

Einer weiteren großen Herausforderung der heutigen Kommunikati- onswelt haben sich Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein (Profilwerkstatt) gestellt. Sie zeigen Chancen und Möglichkeiten von Responsive Webdesign auf und geben vier motivierende Tipps für erfolgreiches Digital Publishing.
Wie immer stellen wir Ihnen auch interessante Fachbücher vor und weisen auf unsere nächsten Weiterbildungstermine hin.

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  1. 1. Inhalt Daniel Rehn (achtung!) #weilwirdichlieben retrospektiv Matthias Kutzscher (Sition Property Marketing) Wie Vertriebs-PR den Absatz fördert Magdalena Hauser (Condor) Im Experten-Interview Folgen Sie uns auf twitter! NewsletterAusgabe 01 / 2015 Fachbeiträge 2 #weilwirdichlieben retrospektiv von Daniel Rehn 5 Wie Vertriebs-PR den Absatz fördert von Matthias Kutzscher Experten-Interviews 6 Wiebke Märcz 7 Magdalena Hauser Tipps 8 Responsive Webdesign verändert alles von Nemo Altenberger und Jan Eisen- krein Studie 10 Bindungswilliger Konsument sucht Marke, die ihn wertschätzt von Uta Behnke Außerdem 12 Seminartermine 13 Sachen, die das Leben schöner machen 14 Buchbesprechungen 15 Anmeldeformular
  2. 2. Fachbeitrag2 SCM Newsletter 01/2015 Zwischen Wunsch und Wirklichkeit liegen sehr oft Welten, wenn nicht gar ganze Galaxien. Erst recht, wenn man auf Kampagnen im Social Web zu Sprechen kommt. Denn so oft wie der gute Wille und Ansatz zu erkennen sind, so oft scheitern sie an kleinen bis großen Denkfehlern. Allein das noch recht junge Jahr 2015 hat bereits mit einigen Fall- beispielen aufgewartet, bei deren genauerer Betrachtung man zwar die handwerklich gute Ausführung zu schätzen lernt, aber auch unweigerlich ins Grübeln kommt, wieso man sich – und man kann es nicht anders sagen – so vermeintlich naiv auf das dünne Eis der öffentlichen Meinung gewagt hat. Nur, um dann mit der professionellen Einordnung und etwas Abstand doch noch einmal alles Wahrgenommene anders zu betrachten. #weilwirdichlieben – Handwerklich hui … So versuchten es die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit einer Charmeoffensive, die sowohl off- und primär online stattfinden sollte. Unter dem Motto #weilwirdichlieben versuchte man ab dem 12. Januar allen Fahrgästen im (Verkehrs-)Netz mit Herz und Hashtag näher zu kommen. Der Aufruf galt allen, ihre schönsten Momente mit der BVG zu teilen. Die Basis stellte eine Kampagnen-Website dar, die sämtliche Up- dates unter dem Hashtag #weilwirdichlieben aus dem Social Web heraus zusammentragen sollte und das auch immer noch tut. Der eigens eingerichtete Kampagnen-Account @BVG_Kampagne auf Twitter sollte dabei die erste Anlaufstelle für alle Dialogwilligen sein, die sich für den Service und Transport durch die Hauptstadt dankbar zeigen wollten. Ergänzt wurde das Portfolio um die für digitale Kampagnen fast schon obligatorische Facebook-Page, einen Instagram-Account und einen YouTube-Channel. Die Kanäle selbst hatten allesamt ihre eigene Aufgabe. Instagram als Werkzeug für „Rotation Curation“, um abwechselnd Berliner Instagrammer auf Fotosafari durch das Verkehrsnetz zu schicken, Facebook für das Spielen von Informa- tionen, Unterhaltungselementen und Kampagnenbotschaften und YouTube als Ausspielkanal der Kurz- und Kinospots zur Kampagne. … in der Wahrnehmung pfui Was auf den ersten Blick ganz nett wirkte, schien jedoch völlig an der Realität und Sichtweise der Berliner Pendler vorbei zu zielen. #weilwirdichlieben retrospektiv Die Image-Kampagne der BVG in der Nachbetrachtung von Daniel Rehn (achtung!) Sehr geehrte Leserinnen und Leser, so manche Idee hinter einer Kampagne war wirklich gut, das Ergebnis ging jedoch entweder nach hinten los oder die Initiative fand keinerlei Beachtung. Über die Image-Kampagne der Berliner Verkehrsbetrie- be, die bei oberflächlicher Betrachtung eher desaströs verlief, für die BVG aber keinesfalls als Misserfolg zu werten ist, berichtet Daniel Rehn (achtung!). Matthias Kutzscher (Sition) erklärt, was Unternehmen über Marke- ting-Kampagnen hinaus tun können, um Kundenbindung und Abver- kauf zu fördern: Er bricht eine Lanze für die Vertriebs-PR. Unabhän- gig von Methode oder Kommunikationskanal ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, auf die Fragen, Bedürfnisse und Anforderungen der Kunden einzugehen. Das zeigt auch die gerade erschienene Studie von Edelman, über deren Ergebnisse Uta Behnke berichtet. Über das Thema Zielgruppenansprache und die Erwartungen von Fans und Followern haben wir unter anderem auch mit Wiebke Märcz (DaWan- da) und Magdalena Hauser (Condor) in unseren kurzen Expertenin- terviews gesprochen. Einer weiteren großen Herausforderung der heutigen Kommunikati- onswelt haben sich Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein (Profilwerk- statt) gestellt. Sie zeigen Chancen und Möglichkeiten von Responsive Webdesign auf und geben vier motivierende Tipps für erfolgreiches Digital Publishing. Wie immer stellen wir Ihnen auch interessante Fachbücher vor und weisen auf unsere nächsten Weiterbildungstermine hin. Ich wünsche Ihnen viel Spaß und Inspiration bei der Lektüre. Ihre Madlen Brückner
  3. 3. 3 SCM Newsletter 01/2015 Fachbeitrag Schließlich gehört es in der Kapitale fast schon zum guten Ton den nicht immer zuverlässigen Dienst der öffentlichen Verkehrsmittel mit echter „Berliner Schnodderschnauze“ zu bedenken. Statt herzlichem Feedback erntete der BVG fast schon folgerichtig ab Start weg einen bissigen, kritischen Kommentar nach dem ande- ren. Nach nicht einmal 24 Stunden Laufzeit der im analogen Raum von Plakaten und Print flankierten Kampagne war die erste Welle aus Spott, Hohn und auch mittlerweile konditionierter Empörung dermaßen groß, dass fast alle etablierten Medien darüber berichte- ten. Viele davon griffen dabei auf das jüngst sehr beliebte Kuratie- ren von Tweets zurück, um mit „digitalen Vox Pops“ die Stimmung im Netz zu spiegeln. In der Quintessenz las es sich dann so: In der Wirkung aber exorbitant gut So verheerend die Wahrnehmung der Kampagne in den ersten Ta- gen auch schien, hatte sie ihr wichtigstes Ziel erreicht: Aufmerk- samkeit. Im ersten Monat nach Kampagnenstart wurden rund 16.300 Tweets zu #weilwirdichlieben gezählt. Nach knapp zwei Monaten (Stand 01.03.2015) hat sich die Kampa- gne nun in einen normalen Rhythmus eingependelt und ist tatsäch- lich genau die Anlaufstelle im Netz geworden, die man sich zum Darstellen der Vielfalt der BVG gewünscht hat. Der Twitter-Account @BVG_Kampagne zählt +3.100 Follower, während tagtäglich immer noch zwischen 100 bis 300 Updates zum Hashtag #weilwirdichlieben auf Twitter veröffentlicht wer- den, die man per Retweet ausgewählt aufgreift. Die Facebook-Page kratzt an der 10.000-Fans-Marke und bedient sich einer der Zielgruppe absolut nahen Sprache, die mit den Mechanismen des Social Web vertraut ist. Updates zum Monats- wechsel werden mit viel Ironie mit Cat Content versehen, die Os- car-Nacht wird als Bühne genutzt und selbst aktuelle Memes wie #TheDress mit der Diskussion um eine optische Täuschung wird direkt als Vorlage für einen Beitrag verwertet. Und jedes einzelne Update punktet bei der Community.
  4. 4. 4 SCM Newsletter 01/2015 Fachbeitrag Daniel Rehn führt zum Thema „Kampagnen im Social Web“ einen Workshop bei den Praxistagen Onlinekommunikation durch, die am 14. und 15. April in Frankfurt stattfinden. Daniel Rehn ist Digital Trend Scout bei achtung! in Hamburg. Getreu seinem Credo „Wenn nicht schlafend, dann online“ beobachtet er die neuesten Entwicklungen im Netz und leitet daraus strategische Empfehlungen für seine Kunden und Kollegen ab. Auf Instagram funktioniert das Rotationssystem mit wechselnden Usern, die für @BVG_weilwirdichlieben Fotos machen, so gut, dass man hier ebenfalls über 1.000 Followern aufbauen konnte, die pro Bild im Schnitt über 130 Likes verteilen. Selbst der nahezu inaktive und nur mit den drei Kampagnenvideos bestückte YouTube-Channel verzeichnet fast 73.000 Views für die Clips. Stefan Neubauer, Leiter Digital Media Analysis bei Ausschnitt, ord- nete die Kampagne im PR Journal wie folgt ein: „Diese Kampagne ist kein Misserfolg. Die BVG konnte ihre Kunden aktivieren. Zäh- len wir nur das Engagement zusammen, ist die Kampagne sehr erfolgreich. Zudem bekommt die BVG unter #weilwirdichlieben gebündelt und direkt Feedback zu ihrem Service. Eine qualitative Social Media-Analyse würde im nächsten Schritt die wesentlichen Kritikpunkte zusammenfassen und Themen identifizieren, mit de- nen sich die BVG profilieren kann. Das wäre dann die Grundlage für weitere Kommunikationsmaßnahmen.“ Der Plan dahinter ist aufgegangen Wie eingangs erwähnt, konnte man bei den Berliner Verkehrsbetrie- ben nicht davon ausgehen, dass die Kampagne auf viel Zuneigung treffen würde. Im Gegenteil. Dafür kennt man seine Klientel dann doch zu gut. Betrachtet man nun also die Wirkung der Kampagne, die nach dem sehr harten ersten Aufschlag ihre Wirkung mehr und mehr entfal- tet, wird einem klar, dass man sehr vieles richtig gemacht hat. • Ein neues Schutzschild für die offizielle Kommunikation: Sämtli- che genannten Accounts sind explizit für die Kampagne aufgesetzt worden. Die bereits existierenden offiziellen BVG-Accounts auf Twitter zum Beispiel – @BVG_Ubahn, @BVG_Tram und @BVG_ Bus – wurden so mit einem Mal kräftig aus der Schusslinie gezo- gen. Ärger, Aufregung und Empörung über die Leistungen der öffentlichen Verkehrsmittel summieren sich nun zum Großteil in den Kampagnen-Accounts und unter dem Hashtag, was im Com- munity Management wie eine große Hygieneaktion gewirkt hat. • Ein Schutzschild, das Zielscheibe ist: Gemäß Analyse von Monito- ring-Anbietern fällt das Sentiment den Berichten nach zwar nach wie vor zum Gros negativ oder neutral aus, allerdings schaffte #weilwirdichlieben als kalkuliertes „Bashtag“ auch eine bis dato für die BVG einmalige und auch überfällige Zielscheibe, um Kun- den-Feedback direkt einsammeln zu können. Nun lässt sich gebün- delt daraus lernen, um weitere Schritte einzuleiten. • Ein neuer Ton wird angeschlagen: Ein Kampagnen-Account hat nicht nur seine strategischen Vorteile, sondern ermöglicht auch neue Handlungen. Zum Beispiel das eigene Lokalkolorit der „Berliner Schnauze“ im Dialog mit Kunden anzuwenden – und sich nicht immer alles vom „König Kunde“ gefallen zu lassen. • Man hat verstanden die „erste Welle“ auszuhalten: Viele Kampa- gnen wären wahrscheinlich nach den Reaktionen der ersten 24 Stunden wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen. Die Ver- antwortlichen der BVG-Kommunikation hingegen haben genau verstanden, was man mit einer Steilvorlage wie #weilwirdichlie- ben lostreten würde – und dass man das aushalten muss. Was bleibt, ist eine handwerklich gut gemachte Kampagne, die nun in aller Ruhe ihre Bahnen zieht.
  5. 5. Fachbeitrag5 SCM Newsletter 01/2015 Der Kampf um Kundenpräferenz und Kaufmotivation ist knallhart. Vielfältige Anbieter, vergleichbare Produkte, multiple Dialog- und Orderkanäle verlangen einen kreativen Marketing-Mix – und damit auch den Einsatz intelligenter Kom- munikationsinstrumente wie Vertriebs-PR! In der Marketing- Praxis wird Vertriebs-PR bislang jedoch eher selten eingesetzt. Grund: Das PR-Segment ist wenig bekannt. Dabei fördert „Produktwissen“ Abverkauf und Kundenbindung nachhaltig. Früher war die Welt für Kommunikatoren einfach: Werber schu- fen schillernde Bilder, Promoter umgarnten mit Produktaktionen, Eventspezialisten inszenierten Ereignisse, Presseleute köderten Redakteure. Die Funktion der Disziplinen war klar umrissen. Klassisches Marketing sprach Kunden an, Public Relations sorgte per Pressearbeit für Bekanntheit und Image. Doch die Grenzen sind längst fließend. Weil Kunden heute anspruchsvoll sowie dy- namisch sind und die Verknüpfung von Dialog-Kanälen Bedin- gung für Sichtbarkeit am Markt ist, sind integrierte Prozesse und clevere Marketing-Instrumente nötig. Vertriebs-PR verlangt das Erste und bietet das Zweite. Vertriebs-PR stützt Entscheidungen Doch was genau ist Vertriebs-PR? Per Definition bezeichnet man als Vertriebs-PR in der Öffentlichkeitsarbeit alle Kommunikations- aktivitäten, die Angebote erklären und so den Absatz unterstüt- zen. Im Gegensatz zur Produkt- und Preis-PR werden jedoch nicht primär die Merkmale eines Angebots vorgestellt oder die Kondi- tionen bejubelt, sondern Ratschläge und Haltegriffe für Kaufent- scheidung geliefert. Losgelöst kann Vertriebs-PR allerdings nicht funktionieren. Daher gilt das Primat der integrierten Kommunika- tion nicht nur für diese drei Instrumente der Absatz-PR, sondern für die Gesamtkonzeption des Marketings. Heißt: Nur wenn sich alle Vertreter der Disziplinen möglichst früh mit Produktgestal- tern und Verkäufern abstimmen und Kanäle sowie Maßnahmen synchronisieren, ist eine optimale Absatzwirkung erreichbar. Vertriebs-PR braucht Kundendaten Für den Ablauf von Vertriebs-PR für B-to-C und B-to-B bedeutet das: Erstens eine tiefe Angebotsrecherche durchführen, zwei- tens eine präzise Zielgruppenübersicht erstellen, drittens Ziel- gruppendaten analysieren, viertens passende Dialogmaßnah- men entwerfen und fünftens die richtigen Dialog-Kanäle wählen. Wichtig zum Verständnis: Vertriebs-PR hat als Zielgruppe nicht primär Medien, sondern informiert Konsumenten, Kunden, Partner, Multiplikatoren direkt, etwa entsprechend ihrer Le- bensphase oder aufgrund einer spezifischen unternehmerischen Situation wie Internationalisierung. Publiziert eine Bank eine hochwertige Finanz-Fibel für Senioren und distribuiert diese in den Geschäftsstellen sowie per Download über die Homepage, ist das Vertriebs-PR. Und schickt ein deutscher Produzent von Hochregallagern den Bereichsleitern Technik mittelständischer Logistikfirmen in der D-A-CH-Region per Post ein 18-seitiges Whitepaper zum Thema „Technologieinnovationen für die Fließ- lagertechnik“, dann ist auch das Vertriebs-PR. Denn beide Arbei- ten sprechen Käufer-Zielgruppen konkret an, vermitteln in einer besonderen Phase Orientierung, zeigen tiefe Lösungen auf, ma- nagen Themen – und sind damit untypisch für Marketing- und Presseabteilungen.. Vertriebs-PR bietet Nutzwert Natürlich handelt Vertriebs-PR auch mit den Instrumenten der Pressearbeit: Die Finanz-Fibel sollte mit einer Pressemeldung an Lokal- oder auch Wirtschaftsmedien geschickt werden, Fachre- dakteure würden das Logistik-Whitepaper erhalten. Doch Servi- cebeiträge, Hintergrundtexte oder Beilagen sind nur ein Spielfeld für vertriebsunterstützende Öffentlichkeitsarbeit: Awards, Sta- tistiken, besondere Publikationen, Vertriebsschulung in Sachen Kommunikation oder auch webbasierte Dialogformen sind weitere spannende Maßnahmen. Die Liste zeigt: Es geht bei der Vertriebs-PR nicht um „das“ inno- vative Kommunikationsinstrument oder den ungewöhnlichen „Dialog-Kanal“, sondern um die konsequente Ausrichtung von Maßnahmen und Inhalten auf einen „Kundenwert“. Und dieser An- satz muss sehr genau geplant und umgesetzt werden. Genau dann entstehen Ansätze für Akquisition, qualifizierte Vertriebskontakte und Vertragsabschlüsse. Wie Vertriebs-PR den Absatz fördert von Matthias Kutzscher (Sition Property Marketing) Matthias Kutzscher ist Geschäftsführer der Agentur Sition Property Marketing GmbH. Er berät und unter- stützt seit 1996 Unternehmen und Organisationen bei Konzeption und Umsetzung kreativer Vertriebs-PR. Am 11. Mai 2015 führt Matthias Kutzscher das Seminar „Vertriebsunterstützende PR“ in Düsseldorf durch.
  6. 6. Experten-Interviews6 SCM Newsletter 01/2015 Wiebke Märcz (DaWanda) Welches Ziel verfolgen Sie mit Kanälen wie Facebook, Twitter, Pin- terest oder Ihrem Blog? Mit DaWanda sind wir auf den verschiedensten Social-Media-Ka- nälen vertreten: Facebook, YouTube, Blog, Pinterest, Instagram, Twitter und Google+. Als Ziele all dieser Auftritte können dabei Brand Awareness, Image, Traffic auf die Seite und ein neuartiges, inspirierendes Entdecken der DaWanda-Produktwelt gesehen wer- den – je nach Kanal kann dabei jeweils ein anderer Schwerpunkt in der Zielsetzung gesehen werden. Pinterest beispielsweise ist für uns eine tolle Möglichkeit, die Pro- dukte auf DaWanda durch einen anderen Einstieg zu entdecken – eben durch eine „inspirational product discovery“. Anstatt konkret nach einem Produkt zu suchen, kann man sich von unseren the- matischen Pinnwänden inspirieren lassen und so die Produkte in einem neuen Kontext entdecken. Bei Facebook verfolgen wir eine segmentierte Kundenansprache. So haben wir aktuell fünf verschiedene Fanpages mit je unter- schiedlichen thematischen Schwerpunkten – beispielsweise zum Thema Nähen, Baby&Kind oder Stricken&Häkeln. Auf diesen Fan- pages bilden wir somit thematische Communities, die wir mit den neuesten Produkten, Anleitungen und Aktionen aus diesem Be- reich versorgen. Bei so einer großen Produktpalette wie DaWanda ist eine segmentierte Ansprache sehr sinnvoll. Unser YouTube-Kanal, als drittes Beispiel, verfolgt einen starken Brand-Ansatz. Hier veröffentlichen wir DIY-Videos oder besuchen DaWanda-Verkäufer in ihren Werkstätten und Ateliers und zeigen so einen Blick hinter die Kulissen. Blogger Relations sind ein zentraler Bereich in Ihrem Aufgaben- feld als Social Media Managerin. Weshalb und was verbirgt sich konkret dahinter? Blogger sind für uns wichtige Ansprechpartner, da sie für eine authentische Kommunikation stehen und Zielgruppen erreichen, die über andere Kanäle in der Form nicht erreicht werden können. Dabei geht es aber nicht nur um Blogger, sondern um Influencer Relations – denn auch YouTuber, Fanpage-Betreiber, Instagram- und Pinterest-Nutzer sind eine relevante Zielgruppe. So haben beispielsweise auch DaWanda-Verkäufer Fanpages und andere soziale Kanäle mit relevanten Fans und Followern. Neben Blogger Events, Aktionen und direkten Kooperationen ist ein zentraler Aspekt im Bereich Influencer Relations unser DIY- Portal. In diesem werden tolle DIY-Anleitungen – sei es Nähen, Stricken, Sticken usw. – präsentiert. Einerseits ist der Inhalt von uns selbst produziert, andererseits besteht er aber eben auch zu einem sehr großen Teil aus Blogger- und Verkäufer-Inhalten. In un- serem DIY-Portal können wir somit unseren Mitgliedern nicht nur tolle Anleitungen zum Nachmachen präsentieren, sondern auch die wundervollen Blogs und Blogger dahinter. Gleiches gilt auch für unsere Lieblingsstücke-Themenwelt. In die- ser zeigen Blogger und andere Kreative ihre liebsten DaWanda- Produkte und erzählen gleichzeitig in einem Interview mehr über sich und ihren Blog und geben so einen Blick hinter die Kulissen. Welchen Stellenwert nimmt die Kommunikation außerhalb der di- gitalen Welt ein? Welche Wege beschreitet DaWanda offline? DaWanda ist zwar primär online, aber natürlich initiieren auch wir Offline-Events, um so die Marke direkt erlebbar zu machen. Ein wichtiger Bestandteil davon sind die DaWanda Designmärkte. Bis- her fanden drei Designmärkte in Essen, München und Berlin statt, auf denen ausgewählte DaWanda-Verkäufer ihre Produkte präsen- tieren konnten. Bei zahlreichen weiteren Kreativmärkten agieren wir als Kooperationspartner. Zwei mal Kommunika- tions-Expertise im Interview > Thema Onlinekommunikation und Social Media Wir haben zwei Experten aus unterschiedli- chen Branchen zu ihrer Arbeit und den He- rausforderungen der Onlinekommunikation befragt. In den Interviews sprechen sie über die Ziele von Social Media und geben Ein- blicke in ihre Strategien und Erfahrungen.
  7. 7. Experten-Interviews7 SCM Newsletter 01/2015 Bei DaWanda kann man aber nicht nur selbstgemachte Produkte kaufen, sondern auch Material für eigene Projekte sowie DIY-An- leitungen als Inspiration finden. Wir wollen somit dazu beitragen, dass mehr Menschen Dinge selber herstellen. Genau diesen Spi- rit trägt unser Event „Die Lange Nacht des Selbermachens“. Eine Nacht lang finden deutschlandweit hunderte DIY-Veranstaltungen statt, die von unseren Verkäufern durchgeführt werden. Teilneh- men kann, wer Interesse am Selbermachen hat. Die Lange Nacht ist somit ein tolles Community-Event, das den Spaß an DIY weiter verbreiten soll. Wiebke Märcz ist seit August 2012 bei DaWanda im Bereich Social Media tätig, wo sie seit Anfang diesen Jahres das Social Media Team leitet. Zuvor war sie bei Groupon im Bereich Social Media tätig. Wiebke Märcz hat Kommunikationswissenschaft (BA) studiert und einen Master Communication Management absolviert. Magdalena Hauser (Condor) Mit fast 10.000 Followern auf Twitter und mehr als 216.000 Fa- cebook-Fans sind die angesprochenen Zielgruppen sicherlich sehr divers. Welche Erwartungen haben Ihre Fans an die Präsenzen von Condor und wie binden Sie Ihre Follower ein? Fans und Follower erwarten den direkten Dialog mit dem Unter- nehmen – und damit eine Antwort auf ihr Anliegen innerhalb kür- zester Zeit. Deshalb sind wir rund um die Uhr, also auch am Wo- chenende, für unsere Fans da. Außerdem legen wir großen Wert auf User-Generated Content und machen gute Erfahrungen damit: Fan-Fotos von Condor Flugzeugen werden einmal im Monat veröf- fentlicht. Diese Posts gehören zu den beliebtesten Posts überhaupt. Sicherlich macht der eine oder andere seinem Ärger über Verspä- tungen und Flugausfälle auch einmal Luft auf Ihrer Pinnwand. Wie gehen Sie damit um? Und gab es aus diesen Gründen zunächst Vor- behalte gegen Präsenzen im Social Web? Wir haben die Herausforderung Social Media angenommen und gehen auf unsere Fans ein. Wir antworten auf die umfangreichen Anfragen unserer Kunden, zum Beispiel bei einer Flugunregelmä- ßigkeit, was über Social Media innerhalb der vorgegebenen Zeit nicht immer leicht ist. Deshalb bieten wir in solchen Fällen die di- rekte Kontaktaufnahme mit unserer Kundenbetreuung an, die sich dann zurückmeldet. Ist Twitter hauptsächlich ein Service-Kanal, um Kunden schnellst- möglich Informationen auf Ihre Anfragen zu geben oder nutzen Sie die 140 Zeichen noch für andere Kommunikationszwecke? Twitter ist generell ein Nachrichtendienst, den wir auch genau als solchen nutzen: Wir platzieren dort alle Nachrichten rund um Condor – seien es Neuigkeiten, besondere Angebote oder auch Be- richterstattung über Condor. Über einen zweiten Kanal, @Condor- Cares, beantworten wir alle Serviceanfragen rund um die Uhr. Magdalena Hauser ist Pressesprecherin bei Condor, wo sie schwerpunktmäßig für die Bereiche Onlinekommunikation sowie Operations – von TV bis Krisenkommunikation – zuständig ist. Sie begann ihre Karriere bei Condor vor vier Jahren mit einem Praktikum im Anschluss an ihr Studium der Medienwissenschaft und Amerikanistik/Anglistik an der Universität Tübingen. Magdalena Hauser hält am 14. April die Keynote bei den Praxistagen Onlinekommunikation in Frankfurt am Main. PRAXISTAGE ONLINEKOMMUNIKATION Social Media am 14. und 15. April in Frankfurt Kommunikation 2.0 | Content Marketing | SEO | Storytelling | Kampagnen | Community Management | Responsive Webdesign | Rechtsgrundlagen 10 Themen | 10 Workshops | 2 Tage Neben den Workshops bietet ein Get-Together am ersten Abend die Möglichkeit zum Austausch und Networking mit Kollegen. Mehr Informationen auf scm-praxistage.de Die Keynotes halten: Magdalena Hauser (Condor) und Linda Grohe (Hans Freitag) Die Themen der Praxistage Onlinekommunikation: • Kommunikation 2.0 • Kampagnen im Social Web • Rechtsgrundlagen für Social Media • Facebook , Google+ und Pinte- rest für die Unternehmenskom- munikation • Digitales Storytelling • Content-Strategie und -Mar- keting • Schreiben für Onlinemedien • Responsive Webdesign • Community Management • Suchmaschinenoptimierung Referenten sind u.a.: • Christine Boussios (Die Firma) • Oliver Chaudhuri (JP|KOM) • Jan Eisenkrein (Profilwerkstatt) • Kathrin Faust (Fink Fuchs PR) • Sabine Krippl (textwende) • Pia Löffler (Kanzlei Pia Löffler) • Christian Seifert (avenit)
  8. 8. Tipps8 SCM Newsletter 01/2015 It’s such a shame that responsive design is often degraded to being a „web design trend“. It isn’t. It’s a new mindset. Vitaly Friedmann, Smashing Magazin „Was ist eigentlich Responsive Design?“ „Kenne ich! Mobile first, also die Webseiten auch für Smartphones optimieren.“ „Damit set- zen wir aktuell unseren Website Relaunch um.“ „Das machen bei uns die Leute aus der IT.“ Kommen Ihnen diese Aussagen bekannt vor? Jeder der sich mit di- gitalen Kommunikationslösungen beschäftigt, kommt schon lange nicht mehr an diesem Begriff vorbei. Jeder denkt er wüsste, worum es geht, aber früher oder später treten dann doch Komplikationen bei der Umsetzung auf. Das Problem: Um zu verstehen, was hin- ter dem Begriff „Responsive Design“ steht, bedarf es mehr, als die Technologie oder den Designansatz zu begreifen. Die zwei Aspekte sind nur die Spitze des Eisberges. Aus einer responsiven Denkwei- se ergeben sich viel mehr Möglichkeiten. Diese Ansätze werden bisher kaum beachtet. Deshalb hier vier motivierende Tipps, die Sie für ein digitales Kom- munikationsprojekt unbedingt beachten sollten: Tipp 1: Arbeiten Sie agil. Seien Sie offen für neue Prozesse. Damit bei der steigenden Komplexität digitaler Kommunikations- ansätze gute Lösungen entstehen, braucht es vor allem neue Denk- und Herangehensweisen. Das Wasserfallprinzip versagt gerade bei digitalen Herausforderungen zu oft. Als Basis benötigen Sie einen „responsiven Workflow“ mit entsprechenden Tools, die dabei un- terstützen. In den letzten Jahren hat sich besonders in Bezug auf kollaborative Organisations-Tools einiges getan. Am Markt gibt es mittlerweile unzählige Alternativen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen (eine Übersicht finden Sie hier: http://www.creati- vebloq.com/design/online-collaboration-tools-912855). Das kolla- borative Organisations-Tool trello kommt bei uns z. B. häufiger zum Einsatz und eignet sich besonders gut für agile Prozesse. Darüber hinaus sollte aber auch die Bereitschaft bestehen, neue Wege zu gehen. Die folgende Abbildung zeigt grob, welche „Hür- den“ ein Website-Projekt mit sich bringt und wie wichtig es ist, sich im Vorfeld Gedanken zu machen. Im Prozess selbst ist es entschei- dend, sich nicht nur regelmäßig abzustimmen, sondern sich auch zu treffen, damit alle Teammitglieder das Projekt gemeinsam vo- ran bringen können. Fazit: Arbeitsabläufe ändern sich grundlegend, Strukturen müssen umgewälzt werden. Das sorgt natürlich für Angst vor Kontrollver- lust. Dabei ist es nur etwas ganz Natürliches: Agiles Arbeiten heißt, miteinander reden und etwas gemeinsam erarbeiten und Pro- jekte nicht nach dem Wasserfallprinzip anzugehen. Tipp 2: Design als Storydesign verstehen Nobody comes to your website just to look at your homepage or navigate your information architecture. People come because they want to get something done. Ida Aalen, www.alistapart.com Design arbeitet für Content – und nicht umgekehrt. Das Motto soll- te lauten: Content first. Wenn der Content keinen Mehrwert bietet, kann das Design noch so ansprechend sein: Es bringt Ihnen rein gar nichts. Eine gut durchdachte und im Vorfeld erstellte Content- Strategie ist also das A und O für ein erfolgreiches Projekt. Ohne Analyse und Konzeptionsphase, keine Strategie. Und ohne Strate- gie kein Erfolg bei der Zielgruppe. Schon lange bevor die Marketingverantwortlichen dieser Erde über “mobile first” oder “content-driven design” diskutiert haben, war es sinnvoll, sich über den eigentlichen Nutzen für den Besucher ei- ner Website (einer App, eines Online-Games etc.) zu unterhalten. Ein Aspekt, der oft unter den Tisch fällt und gerne eingespart wird. Ein großer Fehler – denn nur, wenn ich weiß, welche Probleme meine Zielgruppe hat, kann ich Lösungen entwickeln, die meine Responsive Webdesign verändert alles Vier Tipps für erfolgreiches Digital Publishing von Nemo Altenberger und Jan Eisenkrein (Profilwerkstatt) Wireframe Website LaunchOptimierung Visual Design Prototyp DEVE LOPER DEVE LOPER 2. Release Testing Testing Analyse Strategie Sketch Abb. 1: Responsive Workflow eines Website-Relaunchs. © Profilwerkstatt
  9. 9. 9 SCM Newsletter 01/2015 Tipps Nemo Altenberger ist seit 2011 Berater in der Unit Strategie mit Schwerpunkt Social Media bei der Profil- werkstatt, wo er ein Jahr zuvor als Marketing-Assistent begann. Zuvor war der Diplom-Politologe vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag Berlin. Noch mehr zum Thema Responsive Design und weiteren The- men erfahren Sie auf den Praxistagen Onlinekommunikation am 14. und 15. April 2015 in Frankfurt. Jan Eisenkrein ist Leiter der Unit Social Business Relations bei der Profilwerkstatt. Zuvor war er bereits seit 2011 Mitarbeiter in der Unit Strategie mit Schwer- punkt Social Media. Er sammelte bereits seit 2007 Erfahrungen im Bereich PR, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media, u.a. bei Wbpr Public Relations Berlin und der Profilwerkstatt. Eisenkrein hat Politikwissenschaf- ten und Governance and Public Policy studiert. Zielgruppe finden, lesen und weiterempfehlen wollen. Fazit: Ohne Mehrwert für die Zielgruppe, kein Traffic auf der Web- site. Da kann das (responsive) Design der Website noch so überra- gend sein. Design und vor allem Usability sind wichtig, aber Inhalt ist das Wichtigste. Tipp 3: Think out of the Textbox Eine gute Website hat eine Story, eine Dramaturgie und ist auf al- len internetfähigen Endgeräten abbildbar. Das ist die Pflicht von heute, um die kein Unternehmen mehr herum kommt. Die Kür von morgen besteht darin, die multimedialen Möglichkeiten, die es gibt, zu nutzen. Und zwar mit nur einem Ziel: Die Besucher der Website unterhalten und am Ende zum heiß geliebten Call-To- Action verführen. Fangen Sie also spätestens nach dieser Lektüre an, multimedial zu denken und werten Sie Ihre Inhalte für den Nutzer auf. Nutzen Sie die Spielwiese der digitalen Möglichkeiten. Packen Sie komplexe Sachverhalte in verständliche Erklärfilme, wandeln Sie monotone Textwüsten in animierte Infografiken um. Zeigen Sie Bildmaterial aufbereitet in Slideshows und entscheiden Sie sich für hochwerti- ge und authentische Fotos. Denn: Diese Zusatzelemente sind keine bloße Dekoration Ihrer eigentlichen Inhalte, sondern verstärken und unterstützen Texte mit hohem Mehrwert für die Zielgruppe. Fazit: Versuchen Sie, sich anderen Disziplinen zu öffnen und die Sichtweise eines Multimediajournalisten einzunehmen. Dann sind Sie für die kommunikativen Herausforderungen der Zukunft ge- wappnet. Tipp 4: Testen, analysieren, verbessern, testen, analysieren, verbessern … ! Ein digitales Projekt ist kein gedrucktes Heft. Amen. Durch ständig fortschreitende Technologien verändern sich nicht nur die Heraus- forderungen, sondern auch das Nutzerverhalten. Webseiten, die heute nur noch aus Texten bestehen, sind keinem Internetnutzer mehr zumutbar. Digitale Produkte sind wie Kinder. Sie kommen auf die Welt, sie wachsen, lernen und werden “komplexer“. Daran muss man sich immer erinnern, wenn der Druck nach dem Launch einer Webseite oder dem Upload einer App in den AppStore abfällt. Das Kind ist jetzt auf der Welt und jeder der Kinder hat, weiß: Jetzt fängt die Ar- beit erst richtig an. Das betrifft Anpassungen im Workflow der Con- tent-Erstellung (Stichwort: medienneutrales Publizieren) genauso wie das Auswerten von Erfolgen und Misserfolgen (Stichwort: Ana- lysetools). Fazit: Nie zuvor haben Sie die Möglichkeit gehabt, so schnell und gezielt auszuwerten, welche Inhalte gut und welche weniger gut bei der Zielgruppe ankommen. Und genau an diesen Zahlen müssen sich Digitalprojekte messen lassen. Denn darin liegt das Potenzial, Inhalte kontinuierlich so zu verbessern, dass sie zu einer relevanten Quelle für Ihre Zielgruppe werden. Tipp Das preisgekrönte Projekt des WDR zeigt, wo hier die Reise in den nächsten Jahren hingeht: http://reportage.wdr.de/haldern-pop TOOLTIPP: Multimediareportagen aus dem Hause WDR, werden mit diesem kostenlosen Tool entwickelt: http://pageflow.io/ Abb. 2: Und ewig dreht das Content Rad! © Profilwerkstatt IMPRESSUM Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) Vertretungsberechtigter: Lars Dörfel Redaktion: Nicole Gatz, Theresa Schulz SCM prismus communications GmbH Weichselstraße 6 | 10247 Berlin Telefon +49(0)30 47 98 97 89 Telefax +49(0)30 47 98 98 00 E-Mail info@scmonline.de Website www.scmonline.de Steuernummer: 37/171/21334
  10. 10. Studie10 SCM Newsletter 01/2015 Marken waren einst Ikonen. Sie hatten, wenn sie richtig geführt wurden, eine immense Strahlkraft. Sie gaben Orientierung, schafften Identifizierung und wurden geradezu angehimmelt. Früher gab es weniger Marken, mittlerweile ist jeder und alles eine Marke: der Papst, die Beckhams oder Facebook, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Marken haben es heute schwerer, sich zu positionieren. Rationale Merkmale, wie die Qualität der Produkte, sind oft kein ausreichendes Unterscheidungskriteri- um mehr und im Vergleich zu Handelsmarken sind in manchen Segmenten – insbesondere bei FMCG – Marken immer seltener überlegen. Auch das Vertrauen in Marken hat sich signifikant verändert. Während früher die Marke ikonisiert über allem schwebte und ihr dadurch automatisch vertraut wurde, muss sie sich Vertrauen heute mühsam verdienen. In einer Zeit, in der Marken – insbesondere globale – häufig auf ein grundsätzliches Misstrauen stoßen, brauchen sie externe, neue Fürsprecher, da- mit Botschaften ankommen – und neue Anreize. Ein rein mone- tärer Anreiz, wie eine Promotion oder ein Gewinn, haben sich in unserer von Überfluss geprägten Gesellschaft schlichtweg ab- genutzt. Sie haben einen kurzfristigen Effekt, helfen aber nicht der Markenbindung. Marken müssen sich fundamental ändern Die geänderten (An-)Forderungen und Werteverschiebungen zei- gen: Es reicht nicht mehr aus, eine Marke ausschließlich rational und emotional zu positionieren. Das belegen auch die Ergebnisse der zweiten Auflage der Markenstudie brandshare, die in zwölf Ländern 15.000 Verbraucher (1.000 in Deutschland) zu ihrer Be- ziehung zwischen Marken und Konsumenten befragte. Die Erfül- lung von rationalen Kriterien finden 80 Prozent der Konsumenten in Deutschland extrem wichtig. 43 Prozent der Befragten finden es zudem sehr wichtig, dass sie sich mit einer Marke gut fühlen, wenn sie diese kaufen – sie wollen die emotionalen Dimensionen erfüllt wissen. Aber heutzutage ist eine weitere Dimension entscheidend – die gesellschaftliche. 53 Prozent der befragten Konsumenten in Deutschland sagen, eine Marke sollte aufzeigen, welchen gesell- schaftlichen Nutzen sie hat. Gesellschaftlicher Nutzen bedeutet, dass eine Marke bestrebt ist, einen Beitrag für ihr unmittelbares Umfeld zu leisten und nicht nur rein profitorientiert handelt. Ge- sellschaftlich meint auch, dass eine Marke eine Bestimmung und eine übergeordnete Vision hat, nach der sie handelt und die der Konsument als glaubhaft empfindet. Konsumenten wünschen sich Wertschätzung und Sinnstiftung Der aufgeklärte und vernetzte Konsument von heute ist auf der Su- che nach ‚mehr Wert´. Er ist bereit, persönliche Informationen und Inhalte zu teilen, eine Marke zu empfehlen und sie sogar zu ver- teidigen. Dafür muss er allerdings eine Wertschätzung erfahren, die weit über werbliche Incentives hinausgeht. Sonst wird die Be- ziehung als einseitig und oberflächlich empfunden und führt nicht zur Markenbindung bzw. zum wirtschaftlichen Erfolg. Doch genau diese Wertschätzung fehlt: 80 Prozent der befragten Konsumenten in Deutschland sind der Meinung, Marken interessierten sich allein aus Profitgründen für sie. 73 Prozent empfinden die Beziehung zu Marken sogar als einseitig. Sie haben das Gefühl, dass Marken nur nehmen – aber nichts bzw. zu wenig (zurück-)geben. 90 Prozent der deutschen Konsumenten wünschen sich eine enge und vor al- lem eine gleichberechtigte Beziehung mit Marken. Dabei gilt: Die Beziehung zwischen Marke und Konsument muss Werte und Sinn stiften. Aber wie? Wertschätzung fängt beim Zuhören an 80 Prozent der Konsumenten in Deutschland möchten, dass ih- nen Unternehmen bei Kritik oder Beschwerden zuhören und eine schnelle Lösung für Probleme finden. Das heißt konkret: Von Mar- ken wird erwartet, dass sie auf Beiträge, Meinungsäußerungen, Kritiken, Beschwerden, Sorgen und Fragen reagieren – und das möglichst schnell. Das klingt absolut selbstverständlich, aber die- sem banal anmutenden Wunsch wird offensichtlich nur in einem sehr geringen Maß entsprochen: Lediglich 13 Prozent der Befrag- ten sagen, dass dies der Realität entspricht. Die Kommunikation über verschiedene Kanäle wünschen sich 59 Prozent der Befrag- ten. 83 Prozent der Konsumten finden, dass Echtzeitkommunikati- on heutzutage möglich sein muss. Zuhören, daraus lernen und das Gehörte – über die Konsumenten UND über die Marke – aufzugrei- fen, ist die Kunst dabei. Sinnstiftung ist mehr als Konsum mit gutem Gewissen Konsumenten haben über die rationalen und emotionalen Bedürf- nisse hinaus Erwartungen an Marken, die von gesellschaftlichen Themen geprägt sind. Wer hier als erstes an CSR und Nachhal- tigkeitsprogramme denkt, liegt nicht ganz falsch: 51 Prozent der Bindungswilliger Konsument sucht Marke, die ihn wertschätzt von Uta Behnke (Edelman)
  11. 11. Studie11 SCM Newsletter 01/2015 befragten Konsumenten in Deutschland verlangen, dass Marken ihre Möglichkeiten und Ressourcen dafür einsetzen, die Welt zum Positiven zu verändern. Aber auch transparente Kommunikation gehört zur Sinnstif- tung. So sagen 69 Prozent der Befragten, dass Marken offen und transparent über die Herstellung und Ressourcen ihrer Produkte kommunizieren sollten. Ihnen geht es nicht mehr nur um die Pro- dukt-Performance (gute und verlässliche Qualität). Sie möchten wissen, wo die Rohstoffe herkommen, wie die Produktionsbedin- gungen sind und was in den Produkten enthalten ist. In einer Zeit, in der Informationen überall und jederzeit zugänglich sind, wird von Marken eine aktive Kommunikation über die Herkunft und Zusammensetzung ihrer Produkte erwartet. Menschen glauben heutzutage, sie haben ein Recht auf umfängliche Informationen – und das fordern sie ein. Zudem finden es 58 Prozent der Befragten in Deutschland wich- tig, dass Marken eine eindeutige Vision, Position und Mission haben und danach handeln. Nur 18 Prozent sehen das aktuell als gegeben an. Wenn eine Marke nicht definieren kann, wie ihre Zukunftsvision aussieht und welchen konkreten Beitrag sie inner- halb der Gesellschaft leistet, wird sie irgendwann ihre Daseins- berechtigung verlieren und wirtschaftlich langfristig nicht mehr erfolgreich sein. Außerdem haben Konsumenten heute die Erwar- tung, dass Marken eine Position zu den Themen beziehen, die ih- nen persönlich wichtig sind. Darin kann man die Bereitschaft der Konsumenten erkennen, sich mit Marken zu identifizieren. Als Marketer – „Why should I care?” Die Erhöhung der Kauf- und Empfehlungsbereitschaft sind „klas- sische“ Key Performance Indicators (KPI), die Marketers anlegen, um den wirtschaftlichen Erfolg, also den Abverkauf, zu messen. Aber es gibt neue, zusätzliche „Währungen“, die sehr gute Hin- weise darauf geben, wie stark die Markenbindung ist: Eine Mar- ke zu verteidigen oder zu schützen, das Teilen von persönlichen Informationen sowie das Teilen von Markeninhalten. Wenn die Bereitschaft der Konsumenten hier steigt, steigt das Involvement und damit auch die Markenbindung. Wenn eine Marke auf die rationalen und emotionalen Ansprüche ihrer Kunden eingeht, steigt die Bereitschaft, die Marke zu kau- fen (+ 13 Prozentpunkte) oder zu empfehlen (+ 17 Prozentpunkte) bereits beachtlich. Die Bereitschaft, eine Marke zu schützen, steigt immerhin um 10 Prozentpunkte. Das alleinige Erfüllen rationa- ler und emotionaler Bedürfnisses hat aber kaum Einfluss auf das Teilen persönlicher Informationen oder Markeninhalte. Was also müssen Marken nun tun, damit diese beiden KPIs erfüllt werden? Haben die sinnstiftenden Erwartungen an eine Marke tatsächlich einen so hohen Einfluss auf das Kauf- und Empfehlungsverhalten, auf die Bereitschaft eine Marke, zu schützen und auf die Bereit- schaft Informationen zu teilen? Wenn Marketingverantwortliche es schaffen, rationale, emotionale und gesellschaftliche Bedürfnisse ihrer Konsumenten gleicherma- ßen zu befriedigen, zahlt sich das ökonomisch für sie aus. So würden Kunden solche Marken eher kaufen (+ 7 Prozentpunkte), schützen (+ 10 Prozentpunkte) und weiterempfehlen (+ 11 Prozent- punkte). Gleichzeitig würden aber die Konsumenten auch persön- liche Informationen mit der Marke bzw. Markeninhalte mit ihrem persönlichen Umfeld teilen (jeweils + 12 Prozentpunkte). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwei, eigentlich selbstver- ständliche, Verhaltensweisen enormen Einfluss auf die Zufrieden- heit der deutschen Konsumenten haben: 1. Erhöhen Sie als Marke Ihre Reaktionsgeschwindigkeit, d.h. neh- men Sie Kunden mit ihren Anliegen ernst und wählen Sie die richtigen Kanäle für die jeweilige Zielgruppe, um ihnen zu ant- worten bzw. mit ihnen in den Dialog zu treten. 2. Zeigen Sie sich verantwortungsvoll, d.h. kommunizieren Sie deutlich und transparent wofür die Marke im gesellschaftlichen Kontext steht, wie Ihre Zukunftsvision aussieht und welche Rol- le der Kunde dabei spielt. Uta Behnke ist seit 1999 bei Edelman. Seit 2009 leitet sie als Managing Director das Hamburger Büro mit 60 Mitarbeitern. Uta Behnke ist Mitglied der Geschäftslei- tung von Edelman Deutschland und standortübergrei- fend für die Weiterentwicklung der Brand Marketing Practice zuständig. Sie verfügt über jahrelange Erfah- rung in der Markenkommunikation und ist in vielen Industrien zuhause.
  12. 12. 12 SCM Newsletter 01/2015 Düsseldorf 23./24.4.2015 Schreibtraining für PR-Profis. Journalistisches Schreiben in Unternehmen Referent: Bernd Stadelmann Sprache und Tonlage sind das Gütesiegel von Unternehmen und Verbänden. Sie entscheiden im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern und Journalisten über Erfolg oder Misserfolg. Im Seminar wird der Sprachraum durchmessen, in dem sich PR-Experten bewegen: Zielgruppe und Produkt bestimmen Stil und Wortwahl, die Text- form muss passen. Doch unterliegt diese Verträglichkeit von Zweck und Sprache vielfältigen Anforderungen, die erkannt und gemeis- tert sein wollen. Düsseldorf 11.5.2015 Vertriebsunterstützende PR Referent: Matthias Kutzscher Der Vertrieb will verkaufen, will Umsatz. Die PR-Verantwortlichen wollen ein gutes Image, Bekanntheit und so in erster Linie Medien- präsenz. Dabei achten Journalisten und Medien sehr darauf, für Produkte möglichst keine „Werbung“ zu machen. Kann die PR dem Erfolg des Vertriebs also gar nicht auf die Sprünge helfen? Sie kann. Im Seminar wird mit Fallbeispielen gearbeitet, es bietet Platz für Erfahrungsaustausch und die gemeinsame Arbeit an einer Ver- triebs-PR-Konzeption. München 28./29.5.2015 Storytelling Referent: Prof. Dr. Michael Müller Mit dem Erzählen von Geschichten transportiert man nicht nur Fakten, sondern stellt sie in Zusammenhänge, gibt ihnen Sinn und Lebendigkeit. Mit Geschichten kann man Ziele und Inhalte wesent- lich überzeugender transportieren als mit trockenen Berichten und dürren Fakten. In dem zweitägigen Seminar erfahren Sie, wie man Geschichten in der PR und Unternehmenskommunikation einsetzt und ihre Wirkungsweise überprüfen kann. Düsseldorf 29.5.2015 PR und Recht Referent: Karl Hamacher Im Workshop werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erfolg- reicher PR-Arbeit dargestellt und für Nichtjuristen nachvollzieh- bar und handhabbar gemacht. Behandelt werden die täglichen Herausforderungen für PR-Verantwortliche in den Bereichen Pres- se- und Persönlichkeitsrecht, Urheberrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Online-Recht sowie das PR-relevante Prozessrecht. Neben der Absicherung eigener PR-Maßnahmen steht der gezielte Einsatz rechtlicher Mittel zur Unterstützung erfolgreicher PR-Stra- tegien im Vordergrund. Düsseldorf 8.6.2015 Content-Strategie und -Marke- ting Referentin: Christine Boussios Texte, Videos, Illustrationen, Games, Blogs, E-Books... Nie war die Palette an möglichen Content-Formaten größer. Zugleich war es für Unternehmen nie komplexer, Botschaften wirksam auf Kanä- le zu verteilen, um damit im ständigen Wettbewerb um Relevanz zu bestehen. In diesem Seminar erlernen Sie die Grundlagen von Content-Strategie und -Marketing. Sie erhalten die Grundlagen, um selbstständig eine Content-Strategie für Ihr Unternehmen zu erstellen, um den wachsenden Anforderungen an relevanten und modularen Inhalten zielführend zu begenen. Berlin 8./9.6.2015 Professionelle PR-Konzepte Referent: Prof. Dr. Dieter Georg Herbst Von der Analyse der Ausgangssituation bis zum PR-Controlling lernen Sie in diesem Seminar jeden Schritt bis zum schlüssigen PR-Konzept. Anhand einer effektiven Mischung aus theoretischen Grundlagen und praktischen Übungen vermittelt Prof. Herbst Ihnen das grundlegende Wissen zur Erarbeitung eines fundierten Kon- zepts, mit dem Sie alle Anforderungen, die von intern und extern an IhrePR-Arbeitgestelltwerden,erfüllen.Am10.6.bietetProf.Herbst ein vertiefendes Aufbauseminar an, Professionelle PR-Konzepte II, in dem es um die Optimierung eigener Konzepte geht. Seminartermine Eine Auswahl unserer Seminartermine
  13. 13. 13 SCM Newsletter 01/2015 Polaroid Cube www.polaroid.com/cube Der Polaroid CUBE entwickelt Bilder zwar nicht sofort wie die gute alte Polaroid-Kamera, ist aber mit 3x3x3 cm äußerst hand- lich und in der Bedienung sehr einfach: Durch ein- bzw. zwei- maliges Drücken des Multifunk- tionsknopfs lassen sich Fotos bzw. Videos in den Auflösungen 1080pund720paufnehmen.Die AufnahmenimFischaugeneffekt überzeugen durch ein großflä- chiges Bildfeld und gute Farbge- bung. Besonders geeignet ist der CUBE für Action-Aufnahmen: Das wasserdichte Hartgummi- gehäuse schützt vor Nässe und Blessurenundhaftetmagnetisch auf metallischen Oberflächen. Richtig professionell einsetzen lässt er sich z.B. mit einer Fahr- rad- oder Helmhalterung. asics Gel-Kayano 21 www.asics.com Spätestens im Frühjahr sollten gute Vorsätze umgesetzt und die abgetragenen Laufschuhe ersetzt werden. Zum Beispiel durch die neuen asics GEL-KA- YANO 21. Das Design reiht sich in die Riege der farbenfrohen Laufschuhe ein und motiviert schon optisch. Beim Tragen überzeugt die Sohle, die den Fuß sehr komfortabel bettet. GEL- Dämpfungssysteme im Vorder- und Rückfußbereich reduzieren Aufprall- und Abdruckkräfte für einen sehr angenehmen Lauf. Dass der Schuh eine gute Abfe- derung hat, ist auch von außen wirklich sichtbar. Vor allem für Läufer, die zum Abknicken ten- dieren, eignet sich der Schuh durch seine Stabilität und einen guten Halt im Fersenbereich. QWSTION Weekender www.qwstion.com Sie sind häufig unterwegs und möchten nicht immer den schwarzen Trolley nehmen? Der Weekender von QWSTION ist ein stylischer Begleiter für die Kurzreise, die Arbeit oder den Sport. Im Handumdrehen lässt sich die Tasche durch ein One- for-Two-System verwandeln und und ist als Schultertasche oder Rucksack vielfältig trag- und einsetzbar. Der Weekender bie- tet jede Menge Platz und durch zahlreiche kleine Fächer viele Organisationsmöglichkeiten. Desweiteren verfügt die Tasche über ein integriertes Laptop- Fach.EinWegbegleiter,dernicht nur optisch Spaß macht, sondern auch ein gutes Gewissen: Der Weekender ist zu 100% aus na- türlichen Stoffen gefertigt. Rockland www. universal-music.de Katzenjammer – das klingt nicht gerade nach Spaß für die Oh- ren? Weit gefehlt, denn hinter diesem Bandnamen verbergen sich vier Norwegerinnen, die mit „Rockland“ wirklich gut hörbare Songs veröffentlicht haben. Beschreiben lässt sich die Musik als bunte Mischung aus Folk, Blues, Country, Pop und Rock. Die Tracks bedienen diverse Stile und variieren von zarten Tönen („Lady Grey“) über Akkordeon-untermalte Rap-Einlagen („Oh my God“) bis hin zum Gute-Laune-Ohr- wurm („My own Tune“). Bei Kat- zenjammer braucht man sich also nicht skeptisch die Ohren zuhalten, sondern kann mitwip- pen, das Tanzbein schwingen und lauthals mitsingen. Sachen, die das Leben schöner machen Vier Tipps für die tägliche Arbeit und zum Auftanken in der Freizeit SCM-Buch-Tipp Willkommen in der neuen Arbeitswelt. So erwecken Sie ein Social Intranet zum Leben • 3 Autorinnen, die zeigen, wie es geht • 1 virtuelle Mitarbeiterin Babett, die charmant den einen oder anderen Stein ins Rollen bringt • über 20 Experten, die ihr Wissen mit uns und Ihnen teilen • über 15 Unternehmensvertreter, die Einblick in ihre Projekte geben Neue soziale Technologien finden ihren Weg in immer mehr Unternehmen und verwandeln sie in agile Netzwerkorgani- sationen. Theoretisch. Praktisch sieht es leider anders aus. Es geht dabei eben nicht um ein weiteres IT-Projekt, sondern um den kulturellen und strukturellen Wandel in eine moderne vernetzte Arbeitswelt. Und damit genug der Vorrede, denn die Frage ist: Wie packen wir es an? In ihrem neuen Buch geben Ihnen Steffi Gröscho, Dr. Claudia Eichler-Liebenow, Regina Köhler sowie ihre charmante virtu- elle Kollegin und Social-Intranet-Expertin Babett genau die richtigen Tipps und Tricks für die erfolgreiche Einführung von modernen Plattformen für Kommunikation und Zusammenar- beit. Geballte Praxiserfahrung pur! Krempeln Sie mit ihnen die Ärmel hoch und dann los: In sechs Schritten und mit zahlrei- chen Best Practices zum modernen Arbeitsplatz. Autorinnen: Steffi Gröscho, Dr. Claudia Eichler-Liebenow und Regina Köhler ISBN: 978-3-940543-43-1 Preis: 49.90 Euro erscheint im April 2015
  14. 14. 14 SCM Newsletter 01/2015 Advertorial, Blogbeitrag, Content-Strategie Co. Die Medienlandschaft hat sich enorm gewandelt und mit ihr auch die Unternehmenskommunika- tion. Die Grenzen zwischen PR und Marketing verschwimmen immer stärker und einhergehend damit haben sich in den letzten Jahren neue wie auch zahlreiche Mischformen von Textsorten ent- wickelt. Eine Herausforderung für Redakteure, die in diesem Fachbuch einen guten Überblick zu den heute gängigen Textformen der Unternehmens- kommunikation finden. Die Autorin stellt die relevanten Textsorten in im- mer gleicher Abfolge von Definition, Inhalten und Aufbau, sprachlichen Merkmalen und Beispielen vor. Darunter finden sich bspw. Advertorial und Blogbeitrag, aber auch die Compliance-Richtlinie und das Krisenkommunikationshandbuch sowie Ge- winnspiel, Nachhaltigkeitsbericht oder Tweet – die gesamte Bandbreite der Unternehmenstexte. Ent- wicklungen wie Storytelling und das Thema Content Marketing berücksichtigt das Handbuch ebenfalls. Ein Nachschlagewerk für Praktiker, die hier einen Überblick zu aktuellen Entwicklungen von PR-Tex- ten und der Branche erhalten. Zugleich ist das Buch aber auch ein Lehrwerk für Studierende, die auf knapp 250 Seiten einen Überblick zu redaktionel- len und konzeptionellen Aufgaben der PR erhalten. Annika Schach Springer, Bonn 2015 244 Seiten | 34,99 Euro ISBN 978-3-658-05492-2 Das neue Projektmanage- ment Jedes Projekt ist individuell und verlangt von den Projektbeteiligten immer wieder neue und er- gebnisorientierte Lösungsansätze. Mit „Das neue Projektmanagement“ erhält der Leser essenzielle und hilfreiche Methoden, Werkzeuge und Tipps für eine erfolgreiche Projektdurchführung. In den sieben Kapiteln wird dargelegt, welche Anforderungen an einen Projektmanager gestellt werden und wie sich die eigenen Fähigkeiten erweitern lassen. Zudem werden Methoden zur optimal strukturierten Projektsteuerung, -durch- führung und für den erfolgreichen -abschluss detailliert beschrieben. Der optimalen Teamzu- sammenarbeit und -motivation wird ebenfalls ein Kapitel gewidmet. Durch Zusammenfassungen, Abbildungen, kurz gehaltene Beschreibungen und Erklärungen sowie Übersichten, Beispiele, Checklisten und Tipps – viele hilfreiche Dokumente sind auch als Download verfügbar – wird der Inhalt überaus nachvollziehbar dargestellt. Die kompakte Über- sicht ist ein hilfreicher Begleiter am Arbeitsplatz eines Projektmanagers, in dem immer wieder nachgelesen werden kann. Andrea Ramscheidt Business Village, Göttingen 2014 195 Seiten | 21,80 Euro ISBN 978-3-8698-0242-8 Recht im Social Web Mit diesem Ratgeber wird man von zwei erfahrenen Rechtsanwälten aus dem Bereich Internetrecht, Datenschutz und Social Media auf mögliche Social- Media-Rechtsprobleme vorbereitet und lernt, diese gekonnt zu vermeiden. Gleich zu Beginn erfährt man, was beim Einstieg in das Social Web, vor allem zumThemaImpressum,zuberücksichtigenist.Wel- che Rechte zu beachten sind, wenn Texte, Bilder, Videos, Musik und lizensierte Inhalte auf Facebook Co. verwendet und verbreitet werden, aber auch wie diese geschützt werden können, ist in weiteren Kapiteln nachzulesen. Welche gesetzlichen Rege- lungen sind bei werblichen Aktionen zu beachten und wie sieht die Lage bei Haftung für Inhalte aus? Welche Regeln gibt es für Arbeitnehmer? Dies wird genauso gut erörtert wie der Gebrauch des Rechts der freien Meinungsäußerung, Pressefreiheit und das Vorgehen bei einem Shitstorm. Auch das Thema Datenschutz im Social Web wird umfassend darge- legt. Praktische Tipps, Beispiele, verwendbare Mus- tertexte, Checklisten und Abbildungen machen das Buch leicht verständlich und übersichtlich. Auch ohne juristische Kenntnisse ist das Buch leicht ver- ständlich, da eine allzu juristische Sprache vermie- den wurde. Es ist für Berufseinsteiger und Profis ein solides Grundlagen- und Nachschlagewerk. Christian Solmecke Jakob Wahlers Rheinwerk, Bonn 2014 523 Seiten | 29,90 Euro ISBN 978-3-8362-2608-0 Herausgeber: Lars Dörfel, Theresa Schulz SocialMediainderUnternehmenskommunikation 29,90€ ISBN 978-3-940543-09-7 Social Media in der Unternehmenskommunikation Social Media Ausgehend von einem umfangreichen Grundlagenkapitel beleuchtet der Sammelband „Social Media in der Unternehmenskommunikation“ eine Vielzahl an Facetten dieses stark diskutierten Themas. Es kommen in diesem Buch Autoren aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen, Agenturen aber auch Juristen zu Wort und teilen mit dem Leser ihre Kenntnisse und Er- fahrungen im Umgang mit Social Media. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt hier auf der klassischen Business-to-Consumer-Kommunikation, es wird je- doch auch das Thema Mehrwert durch Social Media im Bereich Business- to-Businsess berücksichtigt. Die Autoren veranschaulichen anhand konkreter Beispiele den Nutzen ein- zelner Tools für die interne und externe Unternehmenskommunikation, sowie Anwendungen und Trends im Bereich HR und Marketing. Aspekte wie kultureller und struktureller Wandel werden ebenso abgedeckt wie das grundlegende Thema der Social Media Strategie oder das Reputationsma- nagement. Der Leser erhält von Social Media Experten Tipps zur Krisenkom- munikation im Web 2.0, zum Verfassen von Social Media Guidelines sowie einen Überblick über Strategien für das Social Media Marketing, SEO und Web-Monitoring. Die Fachartikel sind durch Interviews und Best-Practice- Beispiele angereichert. Übersichtlich strukturiert zeigt „Social Media in der Unternehmenskommu- nikation“ Chancen und Risiken dieser zeitgemäßen Kommunikationsmecha- nismen auf. Rede mit mir. 2. Auflage SCM Storytelling SCM Social Media in der Unternehmens- kommunikation SCM Krisenkommunikation SCM Instrumente und Techniken der Internen Kommunikation. Band 2 SCM Außerdem Hier bestellen Hier bestellen Hier bestellen Hier bestellen Hier bestellen Buchbesprechungen Like it or Plus it? SCM Hier bestellen
  15. 15. *Alle Seminarpreise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. http://www.scmonline.de/agb **Rabattstaffeln entnehmen Sie bitte der Übersicht auf www. scm-praxistage.de Ihre Daten  Name, Vorname Titel Firma / Institution Funktion Straße / Postfach PLZ, Ort Telefon, Fax E-Mail Abweichende Rechnungsadresse Name, Vorname Titel Firma / Institution Funktion Straße / Postfach PLZ, Ort Ort, Datum Unterschrift Anmeldeformular www.scmonline.de Per Post an: SCM | Weichselstr. 6 | 10247 Berlin Weitere Informationen unter: www.scmonline.de Fax:+49(0)3047989800 Seminare* (Auswahl) Agenda Setting erfolgreich umsetzen □□ 28. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Content-Strategie und -Marketing □□ 8. Juni 2015 Düsseldorf 450 Euro Den Change-Prozess erfolgreich treiben □□ 8. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Erfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte □□ 23. – 25. April 2015 Düsseldorf 900 Euro Interne Kommunikation im Schleudergang □□ 8. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Interne Kommunikationsinstrumente □□ 23. – 25. April 2015 Düsseldorf 890 Euro Intranet und Social Media in der Internen Kommunikation □□ 8. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Krisen-PR □□ 8. Juni 2015 Frankfurt 450 Euro PR und Recht □□ 29. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Professionelle PR-Konzepte I □□ 8. – 9. Juni 2015 Berlin 910 Euro Professionelle PR-Konzepte II □□ 10. Juni 2015 Berlin 490 Euro Rhetorik im Medienumgang □□ 29. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Schnittstellen und Erfolgskontrolle der Internen Kommunikation □□ 28. – 30. Mai 2015 Düsseldorf 890 Euro Schreiben für externe und interne Onlinemedien □□ 29. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Schreibtraining für PR-Profis – Journalistisches Schreiben in Unternehmen □□ 23. – 24. April 2015 Düsseldorf 850 Euro □□ 15. – 16. Juni 2015 München 850 Euro Social Intranet mit SharePoint 2013 erfolgreich umsetzen □□ 8. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung □□ 11. – 13. Juni 2015 Düsseldorf 900 Euro Storytelling □□ 28. – 29. Mai 2015 München 850 Euro Unternehmenskultur pur – Grundlagen, Instrumente, Erfolgsfaktoren für eine gute Kommunikationskultur □□ 8. Juni 2015 Berlin 450 Euro Unternehmens- und Krisenkommunikation in der digitalen Ära □□ 19. Juni 2015 München 450 Euro Vertriebsunterstützende PR □□ 11. Mai 2015 Düsseldorf 450 Euro Praxistage Interne Kommunikation 2.0** □□ 24. – 25. März 2015 Frankfurt 995 Euro □□ 24. März 2015 Frankfurt 520 Euro □□ 25. März 2015 Frankfurt 520 Euro Praxistage Onlinekommunikation** □□ 14. – 15. April 2015 Frankfurt 995 Euro □□ 14. April 2015 Frankfurt 520 Euro □□ 15. April 2015 Frankfurt 520 Euro Bücher (Auswahl) Willkommen in der neuen Arbeitswelt. □□ 49.90 Euro Anzahl: ____ Storytelling □□ 26.90 Euro Anzahl: ____ Rede mit mir – 2. Auflage □□ 29.90 Euro Anzahl: ____ Krisenkommunikation □□ 29.90 Euro Anzahl: ____ 15 SCM Newsletter 01/2015

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