Tourismusprojektezwischen Ehrenamt undUnternehmertumauf der Tagung:Lust auf´s Land –Neue Wege im Landtourismusam 29. März ...
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Zielstellung    1. Welche potentiellen Rechtsformen sind       geeignet, um auch in der Vernetzung mit       ehrenamtliche...
Methodisches Vorgehen                 Recherche von Projektbeispielen (u.a. 270 Organisationen angeschrieben)             ...
Ausgewählte Best Practice Beipiele    1. Adelegg Verein – Netzwerk Kreuzthal    2. Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla    3...
Zentrale Ergebnisse der                                              Analyse der                                         P...
Von der Idee über das Projekt zum Unternehmen                                   •Initiierung                              ...
6. Ehrenamtsüberführung     Abgrenzung von ehren- und       hauptamtlichen Aufgaben     Ggf. Definition von neuen       ...
Zusammenspiel von Rechtsformen – Geschichtspark Bärnau                                           Via                      ...
Entscheidungsbaum: Wahl der Rechtsform                         Projektidee                                                ...
Zusammenspiel von Rechtsformen - Adelegg                                              Vereinsgründung zur Entwicklung ein...
Wertschöpfungseffekte         1.       Architekten, Handwerker, Bauunternehmer etc. profitieren vom Bau/Umbau             ...
Erfolgsfaktoren     Tourismusprojekte zwischen14   Ehrenamt und Unternehmertum   www.bte-tourismus.de
Erfolgsfaktoren                                                  1                                              Frühzeitig...
Erfolgsfaktoren     1. Frühzeitige strategische Überlegung          Businessplan und regelmäßige           Weiterentwickl...
Erfolgsfaktoren     4. Einbindung und Überführung        Ehrenamt nach Aufnahme des        Geschäftsbetriebes sowie       ...
Erfolgsfaktoren     6. Innovation, Kreativität und        visionäres Denken          Einbindung vieler Meinungen        ...
Fazit     Tourismusprojekte zwischen19   Ehrenamt und Unternehmertum   www.bte-tourismus.de
Fazit      Verschiedene Wege und Rechtsformen geeignet für die Verbindung       von Ehrenamt und Unternehmensformen     ...
Vielen Dank!     BTE     Tourismus- und Regionalberatung     Hannover & Berlin     www.bte-tourismus.de     www.facebook.c...
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  1. 1. Tourismusprojektezwischen Ehrenamt undUnternehmertumauf der Tagung:Lust auf´s Land –Neue Wege im Landtourismusam 29. März 2012 in GrimmaAlexander Schuler TOURISMUS‐ UND REGIONALBERATUNG Berlin  ▪ Hannover  ▪ Eisenach
  2. 2. Agenda  Zielstellung, methodisches Vorgehen & Ausgangssituation  Zentrale Ergebnisse der Analyse der Projektbeispiele  Erfolgsfaktoren  Fazit und Empfehlungen Quelle: Alex Slobodkin - iStock Tourismusprojekte zwischen2 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  3. 3. Zielstellung, methodisches Vorgehen & Ausgangssituation Tourismusprojekte zwischen3 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  4. 4. Zielstellung 1. Welche potentiellen Rechtsformen sind geeignet, um auch in der Vernetzung mit ehrenamtlichen Tourismusstrukturen wirtschaftlich tätig zu werden? 2. Welche Verflechtungen von unternehmerischen und ehrenamtlichen Handelns sind möglich  Best Practice? 3. Wie wirkt sich struktureller Wechsel auf das Fortbestehen des ehrenamtlichen Engagements in der konkreten Projekt- situation aus? Quelle: BTE 2011, Memephoto-pixelio Tourismusprojekte zwischen4 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  5. 5. Methodisches Vorgehen Recherche von Projektbeispielen (u.a. 270 Organisationen angeschrieben) Identifikation von 70 relevanten Projektbeispielen Vorschlag von 30 qualifizierten Projekten durch Gutachter Auswahl von 15 vertieft zu untersuchenden Projekten durch AG Analyse, Systematisierung und Typisierung der 15 Projekte Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Checklisten © BTE 2012 Tourismusprojekte zwischen5 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  6. 6. Ausgewählte Best Practice Beipiele 1. Adelegg Verein – Netzwerk Kreuzthal 2. Besucherbergwerk Zinnkammern Pöhla 3. Bolando eG Bollschweil 4. Fortuna Bernstein GmbH 5. Gabreta – der archäologische Erlebnispark 6. Geschichtspark Bärnau 7. Krabatmühle Schwarzkollm 8. Kultur- und Heimatverein Sörnewitz 9. Kunstspeicher Friedersdorf 10. Landfrauencafé und Pension Groß Neuendorf 11. Museumsdorf Baruther Glashütte 12. Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz- Niederung e. V. 13. Schäferhof Langenstein 14. Stadthaushotel Hamburg 15. Witus eGen © BTE 2012 Tourismusprojekte zwischen6 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  7. 7. Zentrale Ergebnisse der Analyse der Projektbeispiele Tourismusprojekte zwischen7 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  8. 8. Von der Idee über das Projekt zum Unternehmen •Initiierung 1 •„Sturm- und Drangphase“ 2 hoch Umsetzungsgrad •Businessplan inkl. Finanzierungskonzept 3 Zeitachse •Realisierung, Aufbau des Angebotes 4 •Betriebsroutine 5 •Ehrenamtsüberführung 6 •Evaluierung & Anpassung 7 © BTE 2012 Tourismusprojekte zwischen8 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  9. 9. 6. Ehrenamtsüberführung  Abgrenzung von ehren- und hauptamtlichen Aufgaben  Ggf. Definition von neuen Betätigungsfeldern und Aufgaben  Koordination von Ehren- und Hauptamt Kritische Transformationsphase © BTE 2012  Weiterentwicklung der Gruppe  Neudefinition des Gruppenzwecks, -ziels und der Gruppenstruktur bolando eG Tourismusprojekte zwischen9 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  10. 10. Zusammenspiel von Rechtsformen – Geschichtspark Bärnau Via Carolina  Verein als Initiator und Betreiber e.V. des Geschichtsparks & 100 %-iger Gesellschafter der geplanten gGmbH gGmbH  gGmbH zur Ausübung und Geschichts- Sicherstellung des Parkbetriebs park Bärnau in Vorbereitung  Auslagerung der Gastronomie in Gastro die Gastro GmbH an die auch die GmbH Infrastruktur verpachtet wird © BTE 2012, Foto: Geschichtspark Bärnau Tourismusprojekte zwischen10 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  11. 11. Entscheidungsbaum: Wahl der Rechtsform Projektidee §§ Wollen Sie die Idee NEIN institutionalisieren? bleibt lose Initiative JA Wollen Sie die Möglichkeit der Betei- Wollen Sie in partizipativen JA JA ligung einer Vielzahl an Akteuren unter Strukturen Verein hoher ehrenamtlicher Beteiligung ohne arbeiten? zunächst wirtschaftlich tätig zu sein? NEIN NEIN NEIN JA Wollen Sie wirtschaftlich tätig sein, den Verein erhalten und die Ist ein höheres gGmbH Gemeinnützigkeit nutzen? Vermögen vor- handen oder kann Wollen Sie eine hohe Beteiligung einer eingesammelt Genossenschaft Vielzahl an Mitgliedern im Sinne einer werden (min. JA direkten Demokratie mit gemeinsam 25-50 Tsd. €)? JA wirtschaftlichem Interesse? NEIN Wollen Sie eine langfristige Zweck- Wollen Sie die Haftungsrisiken für die NEIN JA verfolgung und Gesellschafter beschränken und GmbH & Co. KG Kapitalbindung? gleichzeitig viele Akteure an der Gesellschaft beteiligen? JA NEIN © BTE 2012 Stiftung GmbH Tourismusprojekte zwischen11 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  12. 12. Zusammenspiel von Rechtsformen - Adelegg  Vereinsgründung zur Entwicklung eines Rad- und Wanderweges sowie zum Erhalt der Kulturlandschaft  Stiftung sichert diesen Vereinszweck langfristig Informeller Austausch Eigentum Verein Ziegenhof Stiftung Vereinsmit- Ertrag aus glieder im Bewirt- Stiftungsbeirat schaftung © BTE 2011, Foto: www.petertreiber.de Tourismusprojekte zwischen12 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  13. 13. Wertschöpfungseffekte 1. Architekten, Handwerker, Bauunternehmer etc. profitieren vom Bau/Umbau 2. Schaffung neuer Arbeitsplätze 3. Belebung der regionalen Wirtschaft 4. Belebung der Orte durch eine Stärkung der Nahversorgung 5. Erhöhte Attraktivität des Ortes führt zu steigenden Immobilienwerten 6. Bremsung des Bevölkerungsrückgangs 7. Förderung des Vereins- & Ortslebens sowie des Generationenaustauschs © BTE 2012 Tourismusprojekte zwischen13 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  14. 14. Erfolgsfaktoren Tourismusprojekte zwischen14 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  15. 15. Erfolgsfaktoren 1 Frühzeitige strategische ✓ Überlegung 7 2 Koopera- Treiber/ tionen und Kerngruppe Netzwerke 6 Erfolgs- 3 Innovation, faktoren Kreativität + Mehrere visionäres Standbeine Denken 5 4 Kommuni- Einbindung + kative Überführung Begleitung Ehrenamt des Prozesses © BTE 2011 Tourismusprojekte zwischen15 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  16. 16. Erfolgsfaktoren 1. Frühzeitige strategische Überlegung  Businessplan und regelmäßige Weiterentwicklung der Strategie 2. Treiber/Kerngruppen  Personen mit besonderen Fähigkeiten aus ihrem Beruf und einem großen © BTE 2010 Engagement 3. Mehrere Standbeine für Ko-Finanzierung und finanzielle Absicherung  Fördermittel, Mitgliedsbeiträge, Sponsorengelder, etc.  Kombination von Rechtsformen Tourismusprojekte zwischen16 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  17. 17. Erfolgsfaktoren 4. Einbindung und Überführung Ehrenamt nach Aufnahme des Geschäftsbetriebes sowie Koordination des Ehrenamtes durch das Hauptamt 5. Kommunikative Begleitung des Prozesses nach innen und außen  innen: offene und ehrliche Quelle: Gerd Altmann - Pixelio Kommunikation  Außen: mediale Begleitung um Vorurteile, Befindlichkeiten und Ängste abzubauen und Interessengruppen zu informieren Tourismusprojekte zwischen17 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  18. 18. Erfolgsfaktoren 6. Innovation, Kreativität und visionäres Denken  Einbindung vieler Meinungen  Moderation des Prozesses der Lösungsfindung 7. Kooperationen und Netzwerke aufbauen und pflegen Quelle: Gehring - iStock  Interne und externe Partner  Bildungseinrichtungen, Tourismusorganisationen, etc. Tourismusprojekte zwischen18 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  19. 19. Fazit Tourismusprojekte zwischen19 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  20. 20. Fazit  Verschiedene Wege und Rechtsformen geeignet für die Verbindung von Ehrenamt und Unternehmensformen  Grundlage für Entscheidungen:  Phasenmodell  Vor- und Nachteile der einzelnen Rechtsformen  Entscheidungsbaum und Checkliste  Wesentliche Erfolgsfaktoren:  Frühzeitige strategische Planung (Leitbild und Businessplan)  Transparente Kommunikation nach innen und außen  Verzahnung von Ehrenamt und Hauptamt Tourismusprojekte zwischen20 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de
  21. 21. Vielen Dank! BTE Tourismus- und Regionalberatung Hannover & Berlin www.bte-tourismus.de www.facebook.com/BTE.Tourismus Tourismusprojekte zwischen21 Ehrenamt und Unternehmertum www.bte-tourismus.de

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