Stand und Perspektivender Haarschaftzucht inden USAStephan Wildeus, Ph.D.Small Ruminant ProgramVirginia State University
Situation der Schafzucht in den USA Preise für Lamm im Augenblick gut Bemühungen der ASI (American Sheep  Industry Assoc...
Struktur der Schafzucht in den USA Range   Flocks  – Herden in und um die Rocky Mountains und    in Texas oft mit Zugang ...
Entwicklung der Schafzahlen in denUSA Ende   2010 gab es in den USA noch 5,5  Millionen Schafe und Lämmer, die auf  81,00...
Entwicklung der Betriebsgrösse Die durchschnittliche Herdengrösse 2010  war 69 Schafe und hat sich stetig von  einem Hoch...
Entwicklung der Wollpreise in denUSA in den letzten 23 Jahren
Veränderungen in der Schafhaltung inden USA Traditionell war die Schafhaltung in Texas,  dem Mittleren Westen und in den ...
Rolle der Haarschafe Inden Statistiken des U.S.  Landwirtschafts-ministeriums wird nicht  zwischen Woll- und Haarschafen ...
Gründe für die Beliebtheit vonHaarschafen Auslauf        der Subvention der Wolle in den 90er Jahren  – Militär war der g...
Der Markt für Haarschafe Wachstumsperspektiven       liegen in den folgenden Märkten:  – Ethnische Minderheiten (grösster...
Der ethnische Markt USA   als traditionelles Einwandererland  – Exponentielles Wachstum der Immigranten    aus dem Nahen ...
Tendenzen in der Schafhaltung Neue  Betriebe mit unerfahrenen  Schafhaltern Betriebe mit Schaftzucht als Nebenerwerb No...
Probleme der Haarschafhaltung Verunreinigungder Wolle in gemischten Betrieben und Kreuzungstieren bei der Schur  – Kleine...
Haarschafrassen in den USA   Karibische               Kreuzungsrassen    Haarschafe                – Züchtung auf    – U...
Katahdin Original amerikanische Rasse im  Bundesstaat Maine entwickelt Haarschafe der Jungferninseln als  Basisrasse Ei...
Katahdin       (2) Wichtigste  Haarschafrasse der USA mit  stetig ansteigenenden Registrierungen  und geographisch weiter...
Dorper In 1995 aus Südafrika in die USA  eingeführt  – Anfänglich als schwarzköpfige Rasse, später    auch als völlig wei...
Dorper    (2) Rasse  nicht so parasitenresistent wie  andere amerikanische Haarschafrassen Heute mehr im trockeneren Süd...
Barbados Blackbelly ErsteEinführung in 1903 durch U.S.  Landwirtschaftsministerium nach Maryland Später Ausbreitung in Z...
Barbados Blackbelly              (2) Bekannt        wegen hoher Fruchtbarkeit und Lämmerzahl  – In Barbados sind Drilling...
St. Croix Erste Einführung zur Entwicklung der  Katahdin benutzt (1960er) In 1975 von St. Croix in die USA (Utah)  einge...
St. Croix       (2) Reinrassige   Tiere nur begrenzt vorhanden  – Wird in Kreuzungen benutzt (Royal White) Rasse   bekan...
Haarschaf Forschung –University of the Virgin Islands  Der Vergleich von St. Croix  Haarschafen an zwei  unterschiedlichen...
Versuchsverlauf Gruppen  von St. Croix Haarschafen  wurden auf den Jungfraueninseln (17° N)  und in Utah (41° N) untersuc...
Einfluss des geographischen Standorts auf den Eisprung
Leistung von St. Croix Haarschafen an einem tropischenund gemässigten Standort                           Jungerninseln    ...
Versuchsverlauf St.Croix und Barbados Blackbelly Schafe  wurden über mehrere Jahre in einem  beschleunigten Zuchtprogramm...
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Leistung der Mutterschafe KeineUnterschiede zwischen den beiden  Rassen Lämmer pro Ablammung: 1.65 – 1.70  – Ca. 2.5 Läm...
Einfluss der Ablammsaison auf die Anzahl lebendgeborener Lämmer
Einfluss der Ablammsaison auf den Prozentsatzlebend geborener und abgesetzter Lämmer
Haarschaf Forschung - VirginiaState University  Der Vergleich von Haarschafen  und Ziegen in  Gemeinschaftshaltung
Vergleich von Wachstumraten (g/Tag) in jungenHaarschafen und Ziegen bei gemeinsamer Haltung Bedingungen                Zie...
Unterschied zwischen erwachsenen weiblichen Haarschafenund Ziegen in Zahl der Parasiteneier, Entwurmsinterval undHaematocr...
Versuchsverlauf Eine Gruppe von einjährigen männlichen  Haarschafen (20) und Ziegen (20) wurden auf  parasiteninfizierten...
Messungen Kotproben wurden in 14-Tage Abständen  gesammelt und die Zahl der Eier von Magen-  Darmparasiten wurde bestimmt...
Strongylid Parasiteneier in jungen Haarschafen undZiegen
Unterschied zwischen jungen Haarschafen und Ziegen inGewicht, Zahl der Parasiteneier und Grad der Anämie(FAMCHA) auf gemei...
Rassenunterschied in Haarschafen und Ziegen inGewicht, Zahl der Parasiteneier und Grad der Anämieauf gemeinsamer Weide    ...
Haarschaf Forschung - VirginiaState University Vergleich von 3 Haarschafrassen
Versuchsablauf BarbadosBlackbelly, Katahdin und St. Croix Haarschafe wurden gemeinsam in einem 8-monatigen Anpaarungszykl...
Saisonale Einflüsse   Trächtigkeitsrate    > 90% im November    > 80% im März und Juli   Lämmer pro Mutterschaf    >1.8 ...
Einfluss der Paarungssaison auf Trächtigskeits-,Ablamm- und Absetzrate (Durchschnitt von 2Produktionszyklen)              ...
Jährliche Leistung von 3 Haarschafrassen beiWeidehaltung und beschleunigtem Zuchtprogramm                      Blackbelly ...
Gewicht, Wachstumsrate und Futteraufnahme in3 Haarschafrassen bei Fütterung von LuzerneHeu                        Blackbel...
Schlachtkörperwerte in dreiHaarschafrassen nach Weidehaltung                   Blackbelly   Katahdin   St. Croix  Rückenfe...
Zufütterung mit Sojahülsen alsverdauliche Faserquelle
Versuchsverlauf 36 Barbados Blackbelly und St. Croix 8-  Monate alte Böcke wurden in 12 Ställe  verteilt Die Rationen be...
Zusammensetztung des Futters                       Hay     Soy hullEiweissgehalt, %       19.3     11.9Fasergehalt (ADF) %...
Verzehr (Trockenbasis) von Heu und Sojahülsen in denvier Versuchsgruppen
Körpergewicht, Wachstumsrate, undFuttereffizenz bei steigenden Anteil vonSojahülsen                              0%     1%...
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by Dr. Stephan Wildeus, Virginia State University.

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  1. 1. Stand und Perspektivender Haarschaftzucht inden USAStephan Wildeus, Ph.D.Small Ruminant ProgramVirginia State University
  2. 2. Situation der Schafzucht in den USA Preise für Lamm im Augenblick gut Bemühungen der ASI (American Sheep Industry Association) die Nationale Herde zu vergrössern (2+2 Program) – 2% mehr weibliche Lämmer zurückzuhalten – Ablammrate um 0.2 Lämmer zu erhöhen
  3. 3. Struktur der Schafzucht in den USA Range Flocks – Herden in und um die Rocky Mountains und in Texas oft mit Zugang zu öffentlichem Land Farm Flocks – Weidehaltung in kleinen und mittelgrossen Betrieben meist an den Küsten Feedlot – Betriebe junge Tiere zum Ausfüttern aufnehmen, meist in den Getreideanbau- gebieten des Mittleren Westens
  4. 4. Entwicklung der Schafzahlen in denUSA Ende 2010 gab es in den USA noch 5,5 Millionen Schafe und Lämmer, die auf 81,000 Betriebe verteilt waren Die Anzahl der Schafe ist in den letzten 10 Jahren um 0,5 Millionen gesunken Die Zahl der Betriebe mit Schafhaltung ist in dem Zeitraum um 10,000 gestiegen
  5. 5. Entwicklung der Betriebsgrösse Die durchschnittliche Herdengrösse 2010 war 69 Schafe und hat sich stetig von einem Hoch von 115 Schafen in 1994 reduziert Über 90% der Schafe sind jetzt auf Betrieben mit unter 100 Tieren zu finden Weniger als 1% der Betriebe haben heute mehr als 5,000 Tiere
  6. 6. Entwicklung der Wollpreise in denUSA in den letzten 23 Jahren
  7. 7. Veränderungen in der Schafhaltung inden USA Traditionell war die Schafhaltung in Texas, dem Mittleren Westen und in den Rocky Mountains beheimatet Zuletzt ist die Zahl der Betriebe und die Anzahl von Schafen im Südosten der USA angestiegen – Diese Gegend war wegen des feuchtheissen Klimas nicht mit Schafzucht verbunden
  8. 8. Rolle der Haarschafe Inden Statistiken des U.S. Landwirtschafts-ministeriums wird nicht zwischen Woll- und Haarschafen unterschieden Es wird allgemein akzeptiert, dass der Aufschwung der Schafhaltung in kleinen Betrieben mit Haarschafen zusammen- hängt
  9. 9. Gründe für die Beliebtheit vonHaarschafen Auslauf der Subvention der Wolle in den 90er Jahren – Militär war der grösste Abnehmer von Wolle – Schur der Wolle mittlerer Qualität war nicht mehr rentabel Schafhaltungkonzentrierte sich auf Fleischerzeugung – Wachstum der ethnischen Märkte
  10. 10. Der Markt für Haarschafe Wachstumsperspektiven liegen in den folgenden Märkten: – Ethnische Minderheiten (grösster Anteil) – ‘grass-fed’ (auf der Weide gezogene) und ‘organic’ Lämmer – ‘white-tablecloth’ und exklusive Restaurants
  11. 11. Der ethnische Markt USA als traditionelles Einwandererland – Exponentielles Wachstum der Immigranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Südamerika – Bevorzugung von magererem Fleisch und kleineren Schlachtkörper – Vertrautheit mit Haarschafen Möglichkeit für religiöses Schlachten
  12. 12. Tendenzen in der Schafhaltung Neue Betriebe mit unerfahrenen Schafhaltern Betriebe mit Schaftzucht als Nebenerwerb Notwendigkeit für pflegeleichte Tiere (‘easy care sheep’) – Reduzierter Arbeitsaufwand (Ablammen) – Probleme mit Parasitenbekämpfung – Hohe Kraftfutterkosten
  13. 13. Probleme der Haarschafhaltung Verunreinigungder Wolle in gemischten Betrieben und Kreuzungstieren bei der Schur – Kleine Verunreinigungen können Wolle gebrauchsunfähig machen Verkauf an grosse Schlachthöfe – Bevorzugen grösserer und schwerer Tiere – Können die Felle nicht aufarbeiten
  14. 14. Haarschafrassen in den USA Karibische  Kreuzungsrassen Haarschafe – Züchtung auf – Ursprung in West- Kurzhaardecken Afrika – Höhere – Toleranz gegen Wachstumsraten Magen-Darm Würmer – Bessere Schlacht- – Hohe Vermehrungs- körper rate – Geringe Wachstumsraten – Magerer Schlachtkörper
  15. 15. Katahdin Original amerikanische Rasse im Bundesstaat Maine entwickelt Haarschafe der Jungferninseln als Basisrasse Einkreuzung verschiedener Wollrassen (Tunis, Suffolk) und der Wiltshire Horn In den 1980er Jahren als Rasse freigegeben
  16. 16. Katahdin (2) Wichtigste Haarschafrasse der USA mit stetig ansteigenenden Registrierungen und geographisch weiter Verbreitung Züchtung für wirtschaftlich bedeutsame Merkmale – Parasitentoleranz, Wachstum – Hohe Beteiligung im National Sheep Improvement Program (NSIP) Diskussionen in Züchterorganisation über künftige Richtung
  17. 17. Dorper In 1995 aus Südafrika in die USA eingeführt – Anfänglich als schwarzköpfige Rasse, später auch als völlig weiss (White Dorper) Kreuzung aus Somali-Schwarzkopf und Dorset Horn Entwickelt in den trockenen Zonen von Südafrika
  18. 18. Dorper (2) Rasse nicht so parasitenresistent wie andere amerikanische Haarschafrassen Heute mehr im trockeneren Südwesten (Texas) zu finden Beliebt für Schlachtkörperqualität - Wird auch zu Kreuzungen gebraucht MehrWolle wie andere Haarschafrassen und öfter noch geschoren
  19. 19. Barbados Blackbelly ErsteEinführung in 1903 durch U.S. Landwirtschaftsministerium nach Maryland Später Ausbreitung in Zentral Texas und Kreuzung mit Mouflon zum Jagen – Anstieg auf 300.000 Tiere in 1970er Jahren Anzahl von reinrassigen Tieren (hornlos) ist heute gering
  20. 20. Barbados Blackbelly (2) Bekannt wegen hoher Fruchtbarkeit und Lämmerzahl – In Barbados sind Drillings- und Vierlingsgeburten häufig Tieren in den USA fehlt genetische Vielfalt und Inzucht wird zum Problem Könnten als Bestandteil von neuen Kreuzungen Bedeutung finden
  21. 21. St. Croix Erste Einführung zur Entwicklung der Katahdin benutzt (1960er) In 1975 von St. Croix in die USA (Utah) eingeführt – 22 weibliche und 3 männliche Tiere – Ausgewählt für Konformation und weissen Haaren Verbreitungerst durch Versuchsstationen und später durch private Züchter
  22. 22. St. Croix (2) Reinrassige Tiere nur begrenzt vorhanden – Wird in Kreuzungen benutzt (Royal White) Rasse bekannt für Parasitenresistenz
  23. 23. Haarschaf Forschung –University of the Virgin Islands Der Vergleich von St. Croix Haarschafen an zwei unterschiedlichen klimatischen Standorten
  24. 24. Versuchsverlauf Gruppen von St. Croix Haarschafen wurden auf den Jungfraueninseln (17° N) und in Utah (41° N) untersucht Gleiches Futter wurde an beiden Standorten gefüttert Leistung wurde über zwei Produktionszyklen gemessen
  25. 25. Einfluss des geographischen Standorts auf den Eisprung
  26. 26. Leistung von St. Croix Haarschafen an einem tropischenund gemässigten Standort Jungerninseln Utah Jahr 1 Jahr 2 Jahr 1 Jahr 2Gewicht der Muttertiere, 40,4 36,1 48,8 51,1kgLämmer pro Muttertier 1,94 1,95 1,79 2,03Absetzgewicht pro 21,4 24,1 25,3 25,9Muttertier, kgVerhältnis vonAbsatzgewicht zum 53 67 53 51Gewicht der Mutter, %
  27. 27. Versuchsverlauf St.Croix und Barbados Blackbelly Schafe wurden über mehrere Jahre in einem beschleunigten Zuchtprogramm gehalten – 8-monatiger Paarungszyklus Schafe wurden auf Weiden mit Tropengräsern gehalten und während der Laktation mit Kraftfutter zugefüttert
  28. 28. JAN Paaren DEZ FEB Ablammen Ablammen NOV MÄR Paaren OKT APR MAI SEP Paaren AUG JUN AblammenJULGraphic created by Dr. Godfrey
  29. 29. Leistung der Mutterschafe KeineUnterschiede zwischen den beiden Rassen Lämmer pro Ablammung: 1.65 – 1.70 – Ca. 2.5 Lämmer pro Jahr Überleben bis zum Absetzen: 87% – 10% niedriger während der Regenzeit Absatzgewicht pro Mutterschaf: 19 kg – 2 kg weniger während der Regenzeit
  30. 30. Einfluss der Ablammsaison auf die Anzahl lebendgeborener Lämmer
  31. 31. Einfluss der Ablammsaison auf den Prozentsatzlebend geborener und abgesetzter Lämmer
  32. 32. Haarschaf Forschung - VirginiaState University Der Vergleich von Haarschafen und Ziegen in Gemeinschaftshaltung
  33. 33. Vergleich von Wachstumraten (g/Tag) in jungenHaarschafen und Ziegen bei gemeinsamer Haltung Bedingungen Ziege Haarschaf Festuca und bedingt 107 145 Kraftfutter (Versuch 1) Luzerene Heu 123 182 (Versuch 2) Grassweide 88 147
  34. 34. Unterschied zwischen erwachsenen weiblichen Haarschafenund Ziegen in Zahl der Parasiteneier, Entwurmsinterval undHaematocrit auf gemeinsamer Weide Ziege Haarschaf Entwurmungsinterval, 32 143 Tage Parasiteneier im Kot, 669 376 g Haematocrit, % 26,5 31,9
  35. 35. Versuchsverlauf Eine Gruppe von einjährigen männlichen Haarschafen (20) und Ziegen (20) wurden auf parasiteninfizierten Weiden gemeinsam gehalten Die Schafrassen waren Katahdin und St. Croix Der Versuch wurde im Juni und Juli durchgeführt, in der Zeit der höchsten Parasiten- gefährdung Die Tiere waren Teil einer grösseren Gruppe von weidenden Schafen
  36. 36. Messungen Kotproben wurden in 14-Tage Abständen gesammelt und die Zahl der Eier von Magen- Darmparasiten wurde bestimmt Der Grad der Anämie wurde durch die Röte des unteren Augenlids beurteilt (FAMACHA)
  37. 37. Strongylid Parasiteneier in jungen Haarschafen undZiegen
  38. 38. Unterschied zwischen jungen Haarschafen und Ziegen inGewicht, Zahl der Parasiteneier und Grad der Anämie(FAMCHA) auf gemeinsamer Weide Ziege Haarschaf Gewicht, kg 28,7 48,9 Parasiteneier, g 2,238 550 FAMACHA Wert (1- 2,93 2,18 5)
  39. 39. Rassenunterschied in Haarschafen und Ziegen inGewicht, Zahl der Parasiteneier und Grad der Anämieauf gemeinsamer Weide Ziegen Haarschafen Katahdi Myotonic Spanish St. Croix nGewicht, kg 26,1 31,4 50,6 47,1Parasiteneier/ 1,795 2,644 978 125gFAMACHA 2,97 2,90 2,26 2,10Wert (1-5)
  40. 40. Haarschaf Forschung - VirginiaState University Vergleich von 3 Haarschafrassen
  41. 41. Versuchsablauf BarbadosBlackbelly, Katahdin und St. Croix Haarschafe wurden gemeinsam in einem 8-monatigen Anpaarungszyklus gehalten – Paarungszeiten waren November, Juli und März – 3 Zuchtgruppen per Rasse (einzelner Bock) Lämmer wurden nach 63 Tagen abgesetzt
  42. 42. Saisonale Einflüsse Trächtigkeitsrate > 90% im November > 80% im März und Juli Lämmer pro Mutterschaf >1.8 im November >1.5 im März und Juli Absetzgewicht : Gewicht des Mutterschafs >50% im November >40% im März und Juli
  43. 43. Einfluss der Paarungssaison auf Trächtigskeits-,Ablamm- und Absetzrate (Durchschnitt von 2Produktionszyklen) Katahdin 100 Blackbelly 90 80 100 % 70 90 60 80% 50 70 Novem ber July Mar ch 60 St. Croix 50 Novem ber July Mar ch 100 % pregnant % lam bing % w eaning 90 80 % 70 60 50 Novem ber July Mar ch
  44. 44. Jährliche Leistung von 3 Haarschafrassen beiWeidehaltung und beschleunigtem Zuchtprogramm Blackbelly Katahdin St. CroixLämmer pro 2,36 2,49 2,77MutterschafAbgesetzte Lämmer 2,04 2,12 2,33pro MutterschafeAbsetzgewicht pro 24,9 37,7 28,9Mutterschaf, kgVerhältnis Absetz-gewicht : Gewicht 63,0 63,2 61,7des Mutterschafs, %
  45. 45. Gewicht, Wachstumsrate und Futteraufnahme in3 Haarschafrassen bei Fütterung von LuzerneHeu Blackbelly Katahdin St. CroixAnfangsgewicht, kg 23,6 36,3 28,9Endgewicht, kg 29,0 44,4 36,2Wachstumsrate, g/Tag 96 130 117Futteraufnahme (% des 3,31 2,93 3,10Körpergewichts)Futterverwertung 10,53 9,11 8,73
  46. 46. Schlachtkörperwerte in dreiHaarschafrassen nach Weidehaltung Blackbelly Katahdin St. Croix Rückenfett, cm 0.17 0.45 0.24 Rückenmuskel 10.7 12.1 9.1 Fläche, cm2
  47. 47. Zufütterung mit Sojahülsen alsverdauliche Faserquelle
  48. 48. Versuchsverlauf 36 Barbados Blackbelly und St. Croix 8- Monate alte Böcke wurden in 12 Ställe verteilt Die Rationen bestanden aus Grassheu und vier Raten von Sojahülsenzufütterung – Heu ad libitum – Sojahülsen als 0, 1, 2, 3% des Körpergewichts – 3 Böcke/Stall – Fütterungsdauer 56 Tage
  49. 49. Zusammensetztung des Futters Hay Soy hullEiweissgehalt, % 19.3 11.9Fasergehalt (ADF) % 50.6 49.2Net Energie, Mcal/kg 0.57 1.08TDN, % 52.0 57.8
  50. 50. Verzehr (Trockenbasis) von Heu und Sojahülsen in denvier Versuchsgruppen
  51. 51. Körpergewicht, Wachstumsrate, undFuttereffizenz bei steigenden Anteil vonSojahülsen 0% 1% 2% 3%Endgewicht, kg 39.6a 45.0b 44.6b 46.6bWachstum, g/d 121a 178b 211bc 224cdKonsum : 11.4a 9.0ab 7.1b 7.6bWachstuma,b,c,d statistische Beurteilung

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