Wettbewerbsfaktor Zeit

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Wettbewerbsfaktor Zeit

  1. 1. Der Zeitaspekt bei derDurchführung von Projekten Yordan Serbezov Gottfried Rudorfer
  2. 2. Fragestellung • Wie können Projekte zeitlich erfolgreich geleitet und abgeschlossen werden?
  3. 3. Projekt - Definition• Leistungserstellung mit Projektcharakter• Vorhaben, das im wesentlichen durch die Einmaligkeit der Bedingungen in ihrer Gesamtheit gekennzeichnet ist • Zielvorgabe • Zeitliche, finanzielle, personelle Begrenzung
  4. 4. Projekt - Merkmale• Aufgabenorientierung durch Zielvorgabe• Zeitliche Determination• Einmaligkeit• Neuartigkeit• Komplexität• Aufgabenbezogenes Budget• Rechtlich-organisatorische Zuordnung
  5. 5. Projekt - Aufgaben• eine vordefinierte Leistung in vordefinierter Zeit und zu vordefinierten Kosten zu erbringen.• Leistung• Zeit• Kosten
  6. 6. Projekt - Erfolgskriterien• Erfolg ist das Bestimmen von Zielen und das Erreichen dieser Ziele
  7. 7. Projektmanagement -Definition• Gesamtheit von Führungsaufgaben,-organisation, -techniken und –mittel für die Abwicklung eines Projekts• Führung • Steuerung der verschiedenen Einzelaktivitäten in einem Projekt im Hinblick auf das übergeordnete Projektziel
  8. 8. Projektmanagement -Aufgaben• Projektplanung und -controlling• Ausgestaltung der Aufbauorganisation des Vorhabens
  9. 9. Ziele • Ergebnis • Zeit • Aufwand
  10. 10. The Standisch Group - 1994• Kosten für IT-Anwendungsentwicklung USA gesamt:  250 Milliarden US-Dollar  175.000 Projekte  Durchschnitt:  0,4 – 2,4 Mill. US-Dollar
  11. 11. Ergebnisse derUntersuchung• 31% abgebrochen. • Investition gesamt- 80 Mrd.. US-Dollar• 53% Terminüberschreitung bis 400% • Mehrausgaben für Terminüberschreitung: 60 Mrd.. US- Dollar• 16% finanziell und zeitlich wie geplant • 42% davon (7% absolut)-alle ursprünglich vorgesehenen Funktionen
  12. 12. Ursachen für Misserfolg 1. Wiederanläufe – Verspätungen, Zeitverschwendung, etc. 2. Kostenübschüsse • Bei 1/3 der Projekte 150- 200% 3. Zeitliche Überschreitung • Bei 1/3 der Projekte 200-300%
  13. 13. Faktoren, die Projektebeeinträchtigen können The Standish Group CHAOS Report 1994 Faktor Gewicht in % Unvollständige Anforderungen 13.1 Mangelnde Benutzermiteinbeziehung 12.4 Mangel an Ressourcen 10.6 Unrealistische Erwartungen 9.9 Mangel an Unterstützung 9.3 Änderung der Anforderungen/Spezifikationen 8.7 Mangel an Planung 8.1 Es brauchte mehr Zeit 7.5 Mangel an IT-Management 6.2 Mangel anTechnologiekompetenz 4.3 Andere 9.9
  14. 14. Lösungsansätze• Wie kann ich ein Projekt in Phasen gliedern?• Beispiel  Projektstrukturierung  Aufbau des Projektplans  Durchrechnung
  15. 15. Projektgründung • Veränderungsbedarf aus • Studien • Innovation • Problemen • Projektideen aus • Kreativitätstechniken • Bedarf  Projektziele entstehen
  16. 16. Projektplanungsablauf
  17. 17. Einbettung der Projektstrukturplanung Projektstrukturplanung Zielplanung PSP PhasenplanungUnternehmens- undProjektorganisation Was Wer Kosten- und Arbeitspaket Finanzmittel- management Dauer Zeitpunkte Ablaufplan Terminplan
  18. 18. Beispiel: Zielbeschreibung• Die Firma „Internet-Games“ hat den Auftrag erhalten, für einen führenden Zeitungsverlag ein über die Homepage des Verlags startbares Computerspiel „Press“ zu realisieren.• Als Projektleiter für das Projekt „Press“ haben Sie die Aufgabe, das Projekt zu strukturieren und zeitlich zu planen.
  19. 19. Phasenplan für das Software-Projekt• Vorstudie/Problemanalyse• Konzeption/Systemplanung• Detaildefinition/-organisation• Programmierung• Installation/Einführung• Abnahme• Nutzung/Pflege
  20. 20. Gefundene Arbeitspakete • Architektur für GUI festlegen • Gesamtlösung testen • Test durch Endanwender/Einführung • Objektorientierte Analyse • Entwurf der Programmlogik • Objektorientiertes Design • Implementation des GUI • Implementieren der Programmlogik
  21. 21. Projektstrukturplan Spiel-Programm „Press“ 1. Design 2. GUI 3. Logik 4. Testen 1.1 OO 2.1 GUI 3.1 Logik 4.1 Gesamt- Analyse Architektur entwerfen lösung testen 1.2 OO 2.2 GUI 3.2 Logik 4.2 Endan- Design implementieren implementieren wendertest
  22. 22. Ablaufplan / MPM-Netzplan V.Nr V D Legende Vor. – Bez.0.0 PM 0 1.1 D 2 1.2 D 3 FAZ GP FEZ START NF OO Analyse NF OO Design SAZ FP SEZ V.Nr. Vorgangsnummer V VerantwortlicherNF D Dauer Vor.-Bez. Vorgangsbezeichnung 2.1 G 3 2.2 P 7 FAZ Frühester Anfangszeitpunkt NF SAZ Spätester Anfangszeitpunkt GUI Architektur GUI implementieren FEZ Frühester Endzeitpunkt SEZ Spätester Endzeitpunkt GP Gesamter Buffer NF FP Freier BufferNF 3.1 D 5 3.2 P 10 4.1 Q 8 4.2 Q 7 9.9 PM 0 NF NF NF Logik entwerfen Logik implementieren Gesamtlösung testen Endanwendertest ENDE
  23. 23. MPM-Netzplan Vorwärtsrechnung V.Nr V D Legende Vor. – Bez.0.0 PM 0 1.1 D 2 1.2 D 3 FAZ GP FEZ START NF OO Analyse NF OO Design SAZ FP SEZ 0 0 0 2 2 5 V.Nr. Vorgangsnummer V VerantwortlicherNF D Dauer Vor.-Bez. Vorgangsbezeichnung 2.1 G 3 2.2 P 7 FAZ Frühester Anfangszeitpunkt NF SAZ Spätester Anfangszeitpunkt GUI Architektur GUI implementieren FEZ Frühester Endzeitpunkt 5 8 8 15 SEZ Spätester Endzeitpunkt GP Gesamter Buffer NF FP Freier BufferNF 3.1 D 5 3.2 P 10 4.1 Q 8 4.2 Q 7 9.9 PM 0 NF NF NF Logik entwerfen Logik implementieren Gesamtlösung testen Endanwendertest ENDE 5 10 10 20 20 28 28 35 35 35
  24. 24. MPM-Netzplan / Rückwärtsrechnung V.Nr V D Legende Vor. – Bez. 0.0 PM 0 1.1 D 2 1.2 D 3 FAZ GP FEZ START NF OO Analyse NF OO Design SAZ FP SEZ 0 0 0 2 2 5 0 0 0 2 2 5 V.Nr. Vorgangsnummer V Verantwortlicher NF D Dauer Vor.-Bez. Vorgangsbezeichnung 2.1 G 3 2.2 P 7 FAZ Frühester Anfangszeitpunkt NF SAZ Spätester Anfangszeitpunkt GUI Architektur GUI implementieren FEZ Frühester Endzeitpunkt 5 8 8 15 SEZ Spätester Endzeitpunkt 10 13 13 20 GP Gesamter Buffer NF FP Freier Buffer NF 3.1 D 5 3.2 P 10 4.1 Q 8 4.2 Q 7 9.9 PM 0 NF NF NF Logik entwerfen Logik implementieren Gesamtlösung testen Endanwendertest ENDE 5 10 10 20 20 28 28 35 35 35 5 10 10 20 20 28 28 35 35 35
  25. 25. Ablaufplan / MPM-Netzplan V.Nr V D Legende Vor. – Bez.0.0 PM 0 1.1 D 2 1.2 D 3 FAZ GP FEZ START NF OO Analyse NF OO Design SAZ FP SEZ 0 0 0 0 0 2 2 0 5 0 0 0 0 0 2 2 0 5 V.Nr. Vorgangsnummer V Verantwortlicher D DauerNF Vor.-Bez. Vorgangsbezeichnung 2.1 G 3 2.2 P 7 FAZ Frühester Anfangszeitpunkt NF SAZ Spätester Anfangszeitpunkt GUI Architektur GUI implementieren FEZ Frühester Endzeitpunkt 5 5 8 8 5 15 SEZ Spätester Endzeitpunkt 10 0 13 13 5 20 GP Gesamter Buffer NF FP Freier BufferNF 3.1 D 5 3.2 P 10 4.1 Q 8 4.2 Q 7 9.9 PM 0 NF NF NF Logik entwerfen Logik implementieren Gesamtlösung testen Endanwendertest ENDE 5 0 10 10 0 20 20 0 28 28 0 35 35 0 35 5 0 10 10 0 20 20 0 28 28 0 35 35 0 35
  26. 26. Fragen• Wann kann die Gesamtlösung getestet werden?• Wie lange dauert das Projekt?• Wie viele Personentage müssen investiert werden? • Gesamt • Designer • Grafiker • Programmierer • Qualitätssicherung• Welche Vorgänge liegen am kritischen Pfad?• Wann ist der erste Meilenstein erreicht?
  27. 27. Projektrealisierung• Integrierte Projektsteuerung • Termintrendanalyse • Kostentrendanalyse • Risikomanagement • Qualitätsmanagement • Konfigurations- und Änderungsmanagement
  28. 28. Meilenstein-Trenddiagramm 28.09.2002 01.09.2002 05.08.2002 09.07.2002Meilensteintermine 12.06.2002 Meilenstein 1 16.05.2002 Meilenstein 2 Meilenstein 3 19.04.2002 23.03.2002 24.02.2002 28.01.2002 01.01.2002 01.01. 28.01. 24.02. 23.03. 19.04. 16.05. 12.06. 09.07. 05.08. 01.09. 28.09. 2002 2002 2002 2002 2002 2002 2002 2002 2002 2002 2002 Berichtszeitpunkte

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