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Das agile Unternehmen
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Vielen Dank für die Aufmerksamkeit
Stefan Roock
stefan.roock@it-agile.de
Twitter: @StefanRoock
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Organisationslernen und Agilität (PMI Agile, Hamburg, 09.06.2015)

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Agile Entwicklung basiert im Kern auf Lernen. Wir lernen zyklisch über das Produkt und den Prozess dazu. Eine agile Organisation muss also eine lernende Organisation sein.
Der Vortrag zeigt anhand der Scrum-Historie den engen Bezug zwischen Scrum und Organisationslernen. Es wird das Modell zum Organisationslernen von Nonaka/Takeuchi gezeigt und auf dieser Basis werden konkrete Tipps gegeben, wie agile Entwicklungsteams so ins Unternehmen eingebettet werden können, dass Organisationslernen über die einzelnen Teams hinaus stattfinden kann.

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Organisationslernen und Agilität (PMI Agile, Hamburg, 09.06.2015)

  1. 1. Agilität und Organisationslernen Das agile Unternehmen Stefan Roock, PMI Agile Hamburg, 09.06.2015 stefan.roock@it-agile.de, Twitter: @StefanRoock
  2. 2. Sie können das Potenzial von Scrum besser nutzen, um eine lernende Organisation zu werden. Dabei ist die Anbindung der Teams an den Rest des Unternehmens essenziell. Über diesen Vortrag
  3. 3. agilbedeutetlernen AgilesUnternehmenist lernendesUnternehmen
  4. 4. Hirotaka Takeuchi Ikujirō Nonaka Nonaka,Takeuchi: „The New New Product Development Game“, Harvard Business Review, 1986 Scrum - der Ursprung
  5. 5. Fuji Xerox FX-3500 in 1978 Honda City in 1981 NEC PC8000 in 1979 Canon AE-1 in 1978 Scrum in den 1970ern?
  6. 6. Klassische sequenzielle Entwicklung Scrum Überlappende Phasen schnell und innovativ
  7. 7. Das Scrum-Team cross- funktional autonom inspect&adapt
  8. 8. 1987: Matsushita bringt den ersten Heim- Brotbackautomaten auf den Markt siehe Nonaka, Takeuchi: „The Knowledge-Creating Company“
  9. 9. explizites Wissen lkadslö adskl jadslköasdjölkjadsö lkjasd ÖLKasdölk jasdölkjöl adslökasd jÖLK Asölkj aslök asölkjasöl ÖLKasd jölasd jölkasd jölkja slkö jasdöLK JAsödl jölsad kJÖLasd jölasdkjlöasd jlöasd jÖLAsd kjölaks jÖL Ask jölads jÖL adskjölasd jÖLAsd kjlöasd ÖLasdlöads jlöads jlöads jLÖAsd jlöads KLÖasölkadsj lökasd Explizites Wissen
  10. 10. lkadslö adskl jadslköasdjölkjadsö lkjasd ÖLKasdölk jasdölkjöl adslökasd jÖLK Asölkj aslök asölkjasöl ÖLKasd jölasd jölkasd jölkja slkö jasdöLK JAsödl jölsad kJÖLasd jölasdkjlöasd jlöasd jÖLAsd kjölaks jÖL Ask jölads jÖL adskjölasd jÖLAsd kjlöasd ÖLasdlöads jlöads jlöads jLÖAsd jlöads KLÖasölkadsj lökasd implizites
 Wissen Implizites Wissen (Tacit Knowledge) explizites Wissen siehe Michael Polanyi: „The Tacit Dimension“ Michael Polanyi: „We can know more than we can tell“.
  11. 11. explizites Wissen lkadslö adskl jadslköasdjölkjadsö lkjasd ÖLKasdölk jasdölkjöl adslökasd jÖLK Asölkj aslök asölkjasöl ÖLKasd jölasd jölkasd jölkja slkö jasdöLK JAsödl jölsad kJÖLasd jölasdkjlöasd jlöasd jÖLAsd kjölaks jÖL Ask jölads jÖL adskjölasd jÖLAsd kjlöasd ÖLasdlöads jlöads jlöads jLÖAsd jlöads KLÖasölkadsj lökasd implizites
 Wissen Lernen ist Wissensumwandlung Dave Snowden: „Knowledge is only known, when it is needed to be known.“
  12. 12. Implizites in implizites Wissen wandeln Sozialisierung implizit implizit z.B. Praktikum beim Kunden
  13. 13. Implizites in explizites Wissen wandeln Sozialisierung implizit implizit Externalisierung implizit explizit z.B. Entwicklung eines Prototypen
  14. 14. Explizites in explizites Wissen wandeln Sozialisierung implizit implizit Externalisierung implizit explizit Kombination explizit explizit z.B. Erstellung Business Modell
  15. 15. Explizites in implizites Wissen wandeln explizit implizit Internalisierung Sozialisierung implizit implizit Externalisierung implizit explizit Kombination explizit explizit z.B. Benutzung des Produktes
  16. 16. Produktbezogen lernen mit Scrum explizit implizit Internalisierung Sozialisierung implizit implizit Externalisierung implizit explizit Kombination explizit explizit Arbeiten mit Kunden Produkt entwickeln, Sprint-Review Sprint-Review Sprint-Planung Arbeiten im 
 Team
  17. 17. Prozessbezogen lernen mit Scrum explizit implizit Internalisierung Sozialisierung implizit implizit Externalisierung implizit explizit Kombination explizit explizit Arbeiten im 
 Team Sprint- Retrospektive Sprint-Planung Sprint- Retrospektive Arbeiten im 
 Team
  18. 18. Wissensspirale im Unternehmen explizit implizit implizit implizit implizit explizit explizit explizit Internalisierung Sozialisierung Externalisierung Kombination siehe Nonaka, Takeuchi: „The Knowledge-Creating Company“
  19. 19. implizitexplizit Indivi- duum Gruppe / Team Unter- nehmen Scrum- Framework Wissen ???
  20. 20. implizitexplizit Indivi- duum Gruppe / Team Unter- nehmen Scrum- Framework Wissen ??? Kopplung von Geschäfts- und Innovationssystem Wissenstransfer 
 zwischen Teams Wissenstransfer 
 von „unten“ nach „oben“ Wissenstransfer 
 von „oben“ nach „unten“ …
  21. 21. Geschäfts- system Innovations- system Effizienz optimieren Lernen maximieren Geschäfts- und Innovationssystem
  22. 22. Geschäfts- system Innovations- system Effizienz optimieren Lernen maximieren Stabilität Instabilität
  23. 23. Geschäfts- system Innovations- system Mitarbeiter-Rotation zum Wissenstransfer Systeme isoliert und doch verbunden
  24. 24. Geschäfts- und Innovationssystem sind vermischt. One-Size-Fits-All-Mentalität. Mitarbeiter wechseln nicht zwischen Geschäfts- und Innovationssystem. Agile Entwicklung wird als „Execution“ verstanden und der Fokus liegt auf höherem Durchsatz. (Dieser Fokus ist valide für das Geschäftssystem, aber Unsinn für das Innovationssystem.) Die meisten sogenannten „Scrum- Teams“ sind minimal cross- funktional besetzt (Programmierer, Tester). Die Realität in der Software-Entwicklung Defizite bei business- relevanter Innovation
  25. 25. Praktika/Hospitationen bei Kunden, im Customer Service, im Vertrieb. Teilnahme an „fachfremden“ Communities of Practice. Übergreifende Open-Spaces. Support Party (Jimdo) Customer Service-Mitarbeiter als Mitglieder in Entwicklungsteams (Jimdo). … Auf dem Weg zur Mitarbeiter-Rotation
  26. 26. Wissen streuen explizit implizit implizit implizit implizit explizit explizit explizit Mitarbeiter- Rotation, Hospitationen, Praktika, … Story Telling, 
 Open-Space, Communities of Practice, … Schulungen, Trainings, Coaching, … Communities of Practice, Workshops, Konsultation, …
  27. 27. Horizont 1 
 (heute) t Wachstum Horizont 2 
 (12-24 Monate) Horizont 3 
 (18-36 Monate) Optionen sichern mit geringem Aufwand und wenig Geld Validierte Geschäftsmodelle in Horizont 1 überführen Das laufende Geschäft (finanziert Horizonte 2 und 3) 3 Horizonte Modell
  28. 28. Praktizieren wir die vier Formen der Wissensumwandlung? Was ist unser Geschäftssystem? Was ist unser Innovationssystem? Wie stellen wir sicher, dass Lernen (implizites und explizites Wissen) über das ganze Unternehmen inkl. Geschäfts- und Innovationssystem stattfindet? Welche Strategie zur Mitarbeiterrotation verfolgen wir? Stellen Sie sich diese Fragen!
  29. 29. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit Stefan Roock stefan.roock@it-agile.de Twitter: @StefanRoock Agil auf allen Ebenen

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