Aufmerksamkeitsgesetz & Gestaltungsesetz in der Werbung<br />
Aufmerksamkeitsgesetz<br />Unsere Wahrnehmung funktioniert nach biologischen und psychologischen Gesetzen. Der Sinn dahint...
Bestehend aus:<br />Die Intensitätsgesetze Die Farbgesetze Das Ausnahmegesetz Das DissonanzgesetzDas Gewöhnungsgesetz Eye-...
Intensitätsgesetze<br />Wenn ein intensiver und ein weniger intensiver Reiz gleichzeitig wahrgenommen werden, reagieren wi...
Farbgesetze<br />Aufmerksamkeit durch Farben<br />Seit Telefonzellen nicht mehr leuchtend gelb, sondern in dezentem grausi...
Ausnahmegesetz<br />Helligkeitsunterschiede /Kontrast<br />
Dissonanzgesetz<br />Es beruht darauf, dass wir ständig bestimmte Erwartungen an unsere Umwelt herantragen - man könnte au...
Gewöhnungsgesetz<br />Ein weiteres wichtiges Aufmerksamkeitsgesetz, das man auf keinen Fall vergessen darf, wenn Informati...
Eye-catcher und biologische Signale<br />beruhen auf Mechanismen, die man in der vergleichenden Verhaltensforschung als "a...
Quellen:<br />http://www.webwriting.ch/alt/Aufmerk/aufmerk.html<br />http://www.kommdesign.de/texte/aufmerk4.htm#Intensita...
Gestaltungsesetz<br />„Der Wahrnehmungsapparat sucht stets nach  Zusammenhängen größtmöglicher Einfachheit und Regularität...
Bestehend aus<br />Gesetz der Nähe<br />Gesetz der Geschlossenheit<br />Gesetz der guten Gestalt / Gesetz der fortgesetzte...
Gesetz der Nähe<br />Elemente, die als nahbeieinander liegend erscheinen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.<br />
Gesetz der Nähe<br />   Unterscheidbare Objekte im Wahrnehmungsfeld werden aufgrund ihrer räumlichen und/oder zeitlichen N...
Gesetz der Geschlossenheit<br />Eine offene oder unvollständige Reizkonfiguration wird automatisch als geschlossen wahrgen...
Gesetz der guten Gestalt / Gesetz der fortgesetzten Linie<br />Die Gliederung der Elemente einer Reizkonfiguration erfolgt...
Gesetz der Gleichartigkeit<br />Gleiche oder ähnliche Elemente werden als zusammengehörig wahrgenommen.<br />
Figur-Grund-Trennung<br />Die Reizmuster eines Bildes verdichten sich in unserer Wahrnehmung meist zu Gegenständen, die vo...
Quellen:<br />http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/uploads/media/R2_Bildgestaltung.pdf<br />http://www.multimedia-beratung.de/er...
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Aufmerksamkeit/Gestaltungsgesetz in der Werbung

  1. 1. Aufmerksamkeitsgesetz & Gestaltungsesetz in der Werbung<br />
  2. 2. Aufmerksamkeitsgesetz<br />Unsere Wahrnehmung funktioniert nach biologischen und psychologischen Gesetzen. Der Sinn dahinter: Wir sollen uns mit jenen Informationen beschäftigen, die wichtig sind. Und Unwichtiges übersehen.<br />Das Aufmkersamkeitsgesetzt gibt an welche Faktoren unsere Wahrnehmung beeinflussen<br />
  3. 3. Bestehend aus:<br />Die Intensitätsgesetze Die Farbgesetze Das Ausnahmegesetz Das DissonanzgesetzDas Gewöhnungsgesetz Eye-catcher und biologische Signale <br />
  4. 4. Intensitätsgesetze<br />Wenn ein intensiver und ein weniger intensiver Reiz gleichzeitig wahrgenommen werden, reagieren wir also in der Regel auf den intensiveren. "Reagieren" bedeutet<br />
  5. 5. Farbgesetze<br />Aufmerksamkeit durch Farben<br />Seit Telefonzellen nicht mehr leuchtend gelb, sondern in dezentem grausilber mit einigen kleinen magentafarbenen Verzierungen eingefärbt sind, ist es schwieriger geworden<br />Pastellfarben oder abgedunkelte Farben für größere Flächen bzw. Hintergründe.<br />Intensive Farben nur für kleine Objekte oder Elemente, die besonders betont werden sollen.<br />
  6. 6. Ausnahmegesetz<br />Helligkeitsunterschiede /Kontrast<br />
  7. 7. Dissonanzgesetz<br />Es beruht darauf, dass wir ständig bestimmte Erwartungen an unsere Umwelt herantragen - man könnte auch etwas wissenschaftlicher von Hypothesen sprechen<br />
  8. 8. Gewöhnungsgesetz<br />Ein weiteres wichtiges Aufmerksamkeitsgesetz, das man auf keinen Fall vergessen darf, wenn Informationen gestaltet werden, ist das Gewöhnungsgesetz, oder - um es in der Sprache der Werbung zu sagen - der "Wear-out Effekt". Ein Reiz, der einmal Aufmerksamkeit auf sich zieht, tut dies vielleicht ein zweites und ein drittes Mal. Bei Wiederholungen paßt sich unsere Wahrnehmung aber sehr schnell an Reize an.<br />
  9. 9. Eye-catcher und biologische Signale<br />beruhen auf Mechanismen, die man in der vergleichenden Verhaltensforschung als "angeborene Auslösereize" bezeichnet<br />
  10. 10. Quellen:<br />http://www.webwriting.ch/alt/Aufmerk/aufmerk.html<br />http://www.kommdesign.de/texte/aufmerk4.htm#Intensitaetsgesetze<br />
  11. 11. Gestaltungsesetz<br />„Der Wahrnehmungsapparat sucht stets nach Zusammenhängen größtmöglicher Einfachheit und Regularität.“ (Grams, 1998)<br />Wie entstehen gruppierte Bilder / Strukturen und wie entstehen Interpretationen von Bildern / Strukturen?<br />Durch simple „Punkte“ einen Zusammenhang erstellen<br />
  12. 12. Bestehend aus<br />Gesetz der Nähe<br />Gesetz der Geschlossenheit<br />Gesetz der guten Gestalt / Gesetz der fortgesetzten Linie<br />Gesetz der Gleichartigkeit<br />Figur-Grund-Trennung<br />
  13. 13. Gesetz der Nähe<br />Elemente, die als nahbeieinander liegend erscheinen, werden als zusammengehörig wahrgenommen.<br />
  14. 14. Gesetz der Nähe<br /> Unterscheidbare Objekte im Wahrnehmungsfeld werden aufgrund ihrer räumlichen und/oder zeitlichen Nähe als zusammengehörig wahrgenommen.<br />
  15. 15. Gesetz der Geschlossenheit<br />Eine offene oder unvollständige Reizkonfiguration wird automatisch als geschlossen wahrgenommen, da dies die Wahrnehmung und Interpretation einer Figur erleichtert.<br />
  16. 16. Gesetz der guten Gestalt / Gesetz der fortgesetzten Linie<br />Die Gliederung der Elemente einer Reizkonfiguration erfolgt stets so, dass Begrenzungslinien an Schnittpunkten ihre Richtung und Struktur nach Möglichkeit fortsetzen.<br />
  17. 17. Gesetz der Gleichartigkeit<br />Gleiche oder ähnliche Elemente werden als zusammengehörig wahrgenommen.<br />
  18. 18. Figur-Grund-Trennung<br />Die Reizmuster eines Bildes verdichten sich in unserer Wahrnehmung meist zu Gegenständen, die von ihrem Hintergrund getrennt erscheinen.<br />
  19. 19. Quellen:<br />http://www.tu-ilmenau.de/fakmn/uploads/media/R2_Bildgestaltung.pdf<br />http://www.multimedia-beratung.de/ergonomie/theorie/grundlagen/gestaltung.htm<br />

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