Kompetenzforum Regionalmanagement
Wolnzach, 22. und 23. Oktober 2009.

Communities of Practice in der
Regionalentwicklung....
regiosuisse…

•   ist die nationale
    Netzwerkstelle für
    Regionalentwicklung.
•   ist seit Anfang 2008
    vom EVD,
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Zum Inhalt des Referats

•   Eine Folie zur NRP (Neue RegionalPolitik der Schweiz).
•   Kurzer Einblick in die Angebote un...
Die Neue Schweizer Regionalpolitik (NRP) – seit Januar 2008

                                 •   Die Verantwortung für di...
Hauptaufgabe von regiosuisse ist das Wissensmanagement

•   Wissen sammeln
•   Wissen aufbereiten
•   Wissen verbreiten


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Ausgangssituation und Kontext von regiosuisse
•   Neues Programm mit geänderten Zielen, vergrössertem
    Programmperimete...
Instrumente von regiosuisse

•   Verschiedene Instrumente zum Sammeln von Wissen.
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www.regiosuisse.ch
Wissensgemeinschaften
Die regiosuisse-Wissensgemeinschaften

•   Der Auftrag war die Lancierung und Umsetzung von 4-6
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Wissensgemeinschaften

Aufgaben der regiosuisse - Wissensgemeinschaften

•   Mit dem Aufbau von Wissensgemeinschaften unte...
Wissensgemeinschaften

Aufgabe und Ziel

•   Ziel der regiosuisse-Wissensgemeinschaften ist es, praktisches
    Know-How, ...
Wissensgemeinschaften

Arbeitsweise der vier laufenden Wissensgemeinschaften


•   Drei bis viermal jährlich finden Treffe...
Wissensgemeinschaften

Laufende Wissensgemeinschaften
•   «Rolle, Funktion und Aufgaben der Regionen und der
    Regionalm...
Wissensgemeinschaften
Arbeit in den
Regionen… (Stand Okt. 09)
Wissensgemeinschaften

Arbeitsweise beim Start der Wissensgemeinschaft
•   Themensammlung an Auftaktveranstaltung (4 Veran...
WiGe «Regionen/Regionalmanagement» - Themen
1.      Sitzung         • Themenfindung. Wo haben wir überhaupt
(2. Sept. 08) ...
Arbeitsweise - Programm, WiGe Kantone 19. Mai 2009
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Wissensgemeinschaften
Ergebnisblätter

•   Halten das in den Sitzungen generierte Wissen fest
•   Revisionsprozess durch T...
Wissensgemeinschaften

Mitglieder der Wissensgemeinschaften
Wie bewähren sich die Wissensgemeinschaften
als Instrument zur Unterstützung regionaler
Entwicklungsprozesse?
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Heutige Situation:
1. viel Information und Wissen
•   In den Wissensgemeinschaften wird schnell viel Wissen
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Heutige Situation:
2. Ungenügender Einbezug der Wirtschaft in die NRP
•   Der Einbezug von privaten Unternehmen in NRP-Pro...
Motivation der Teilnehmenden

•   Daniel: «Ich bin in der WiGe, weil der Gedankenaustausch unter
    den Regionen ein wich...
Zwischenfazit und weitere Effekte

•   Das Konzept funktioniert. Wir arbeiten so weiter.
•   Nach unserer Einschätzung gew...
Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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  1. 1. Kompetenzforum Regionalmanagement Wolnzach, 22. und 23. Oktober 2009. Communities of Practice in der Regionalentwicklung. Ein Beispiel aus der Schweiz. Sebastian Bellwald, Leiter regiosuisse Geschäftsleiter Planval AG
  2. 2. regiosuisse… • ist die nationale Netzwerkstelle für Regionalentwicklung. • ist seit Anfang 2008 vom EVD, Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), mit dem Aufbau des Wissenssystems Regionalentwicklung beauftragt. • ist finanziert über das Programm NRP.
  3. 3. Zum Inhalt des Referats • Eine Folie zur NRP (Neue RegionalPolitik der Schweiz). • Kurzer Einblick in die Angebote und Tätigkeiten von regiosuisse. • Schwerpunkt Communities of Practice (regiosuisse- Wissensgemeinschaften). - Wie arbeiten wir? - Wo stehen wir heute? - Mit welchen Herausforderungen sind wir konfrontiert?
  4. 4. Die Neue Schweizer Regionalpolitik (NRP) – seit Januar 2008 • Die Verantwortung für die Umsetzung der Ausrichtung 1 (Förderung von Projekten) tragen die Kantone. 1 • Der Bund trägt die Verantwortung für die Ausrichtungen 2 und 3. 2 • Ausgangspunkt für die konkrete Umsetzung der Regionalpolitik ist das Mehrjahresprogramm des Bundes 2008–2015. 3 • In Abstimmung mit dem Bund definieren Kantone und Regionen die detaillierten Umsetzungs- programme.
  5. 5. Hauptaufgabe von regiosuisse ist das Wissensmanagement • Wissen sammeln • Wissen aufbereiten • Wissen verbreiten • Themengebiet: Regionalentwicklung mit Fokus Neue Regionalpolitik (NRP). • regiosuisse-Team: Netzwerk aus privaten Unternehmen aus der ganzen Schweiz. Planval AG als Generalunternehmung.
  6. 6. Ausgangssituation und Kontext von regiosuisse • Neues Programm mit geänderten Zielen, vergrössertem Programmperimeter (RP seit 1974) • Vollzugsverantwortung wechselte vom Bund an die Kantone. Kantone im Programmwettbewerb • Regionalmanagements flächendeckend in Um- und Neuorganisation • Eine Netzwerkstelle Regionalentwicklung: Ein Novum für die Schweiz • Geänderte Rollen, neue Prozesse und Strukturen (Unsicherheit) Sehr heterogenes Publikum
  7. 7. Instrumente von regiosuisse • Verschiedene Instrumente zum Sammeln von Wissen. • Verschiedene Instrumente zum Verbreiten von Wissen. • In Realität handelt es sich um Mischformen (Sammeln und Verbreiten mit unterschiedlicher Gewichtung). • Wir bedienen unterschiedliche Lernsettings: Selbststudium, bilaterales Gespräch, Kleingruppen mit zwingend aktiver Beteiligung, Expertenreferate. (Mischformen). • Im Vordergrund steht die Praxis (wie immer…).
  8. 8. www.regiosuisse.ch
  9. 9. Wissensgemeinschaften Die regiosuisse-Wissensgemeinschaften • Der Auftrag war die Lancierung und Umsetzung von 4-6 Communities of Practice und Communities of Interest. • Was ist das genau und wie können wir das umsetzen? Begriff Wissensgemeinschaften (alternative Ideen: Lerngruppen, Coachinggruppen, …). Ein Konzept.
  10. 10. Wissensgemeinschaften Aufgaben der regiosuisse - Wissensgemeinschaften • Mit dem Aufbau von Wissensgemeinschaften unterstützt regiosuisse die Regionalentwicklungsakteurinnen und -akteure bei der Umsetzung der Neuen Regionalpolitik (NRP) mit einem innovativen Arbeitsinstrument. • Die Wissensgemeinschaften bieten die Möglichkeit, praxisnahes und konkretes Wissen, Erfahrungen und Strategien zur Regionalentwicklung und zur NRP auszutauschen und aufzuarbeiten. • Dies erlaubt, vorhandenes Wissen zu nutzen und Wissenslücken zu schliessen.
  11. 11. Wissensgemeinschaften Aufgabe und Ziel • Ziel der regiosuisse-Wissensgemeinschaften ist es, praktisches Know-How, konkretes Wissen, Erfahrungen und Strategien bezüglich Regionalentwicklung und NRP auszutauschen und aufzuarbeiten. Vorhandenes Wissen soll genutzt und Wissenslücken geschlossen werden. • Die Wissensgemeinschaften bearbeiten konkrete Fragestellungen und Probleme, wo immer möglich anhand realer Fallbeispiele aus dem Kreis der Teilnehmenden.
  12. 12. Wissensgemeinschaften Arbeitsweise der vier laufenden Wissensgemeinschaften • Drei bis viermal jährlich finden Treffen statt. • Die Gruppengrösse beträgt durchschnittlich 10 bis 15 Personen. • Die Lebensdauer der regiosuisse-Wissensgemeinschaften wird durch die Mitarbeitenden selbst bestimmt, wir erwarten etwa 12 bis 24 Monate. • Die Wissensgemeinschaften werden durch regiosuisse organisiert, moderiert und aufbereitet. • Teilnahme kostenlos. Weder Spesenvergütung noch Honorar.
  13. 13. Wissensgemeinschaften Laufende Wissensgemeinschaften • «Rolle, Funktion und Aufgaben der Regionen und der Regionalmanagerinnen und -manager» • «NRP-Umsetzung auf kantonaler Ebene» • «Koordination NRP-Sektoralpolitiken – Landwirtschaft, Tourismus und Lebensraum» • «NRP-Prozessmanagement» Geplante Wissensgemeinschaft • Einbindung der Wirtschaft in die NRP
  14. 14. Wissensgemeinschaften Arbeit in den Regionen… (Stand Okt. 09)
  15. 15. Wissensgemeinschaften Arbeitsweise beim Start der Wissensgemeinschaft • Themensammlung an Auftaktveranstaltung (4 Veranstaltungen in verschiedenen Landesteilen) • Anschreiben der Interessenten per Email • 1. Sitzung Themensammlung • Evaluierung der Arbeitsthemen durch regiosuisse • Ab 2. Sitzung: Bearbeitung der durch die Gruppe gewählten Themen, Leitfragen durch regiosuisse
  16. 16. WiGe «Regionen/Regionalmanagement» - Themen 1. Sitzung • Themenfindung. Wo haben wir überhaupt (2. Sept. 08) Handlungsspielraum? 2. Sitzung • Rolle der Regionen / RegionalmanagerInnen in der NRP (19. Nov. 08) • Anforderungsprofil für RegionalmanagerInnen 3. Sitzung • Werkzeuge und Instrumente (13. Feb. 09) • Projektmanagement, Moderations- und Begleitungskompetenz • Steuerung und Projektmanagement • Projektstruktur NRP-Projekte 4. Sitzung • Regionale Stärken – Regionale Wirtschaft (April/Mai 09) 5. Sitzung • Zusammenarbeit mit Medien als wichtiger Aspekt der (August/September 09) regionalen Entwicklung
  17. 17. Arbeitsweise - Programm, WiGe Kantone 19. Mai 2009 10.30 – 10.40 Eintreffen der Teilnehmenden, Kaffee Begrüssung 10.40 – 11.15 Vorstellung des kantonsübergreifenden «Progetto San Gottardo» durch Jean-Daniel Mudry, Projektleiter 10.40 – 11.30 Arbeitsblock 1: Kantonsübergreifende Projekte: Grundlegendes, Anfangsphase, Projektphase. • Ziel der Sitzung ist es, einen kurzen, groben Leitfaden zu kantonsübergreifenden Projekten im Rahmen der NRP zusammenzustellen. 12:30 – 13:15 Mittagessen 13:15 – 14:15 Arbeitsblock 2: Weiterarbeit an Fragestellungen zu Kantonsübergreifenden Projekten. 14:15 – 14:40 «Austauschfenster» • Inputs durch Teilnehmende 14.40 – 14:45 Abschluss der Sitzung und Festlegen des nächsten Sitzungsortes. 14:45 – 15:45 «Praxisfenster»: Effiziente Gemeinden als Faktor der wirtschaftlichen Entwicklung der Region Frauenfeld. Präsentation durch Herrn H. Egli, Regio Frauenfeld
  18. 18. Wissensgemeinschaften Ergebnisblätter • Halten das in den Sitzungen generierte Wissen fest • Revisionsprozess durch Teilnehmende • Ergänzung des gesammelten Wissens durch Literatur • In Deutsch & Französisch
  19. 19. Wissensgemeinschaften Mitglieder der Wissensgemeinschaften
  20. 20. Wie bewähren sich die Wissensgemeinschaften als Instrument zur Unterstützung regionaler Entwicklungsprozesse? • Heute arbeiten rund 100 Personen aktiv in den Wissensgemeinschaften mit. • Mit den unterdessen 12 auf www.regiosuisse.ch verfügbaren Ergebnisblättern wird das Erfahrungswissen zu aktuellen und zentralen Frage-, bzw. Problemstellungen zur NRP (aber auch zur Regionalentwicklung im allgemeinen) zusammengefasst und in den Kontext zu aktueller Fachliteratur gestellt. • Die Ergebnisse der Wissensgemeinschaften werden im Rahmen von nationalen und regionalen Seminaren und Konferenzen sowie durch die Mitglieder der Wissensgemeinschaften aktiv in die entsprechenden Akteursgruppen getragen.
  21. 21. Heutige Situation: 1. viel Information und Wissen • In den Wissensgemeinschaften wird schnell viel Wissen erarbeitet. • Die Ergebnisblätter sind sehr reichhaltig. • Pro Jahr finden 16 bis 20 Wissensgemeinschaftstermine statt. • Bisher weitere Vermittlung über Veranstaltungen, Website, Magazin, etc. • Neu werden zusätzlich Praxisblätter entwickelt (Kondensieren). Ziel: virtueller Werkzeugkasten NRP/Regionalentwicklung
  22. 22. Heutige Situation: 2. Ungenügender Einbezug der Wirtschaft in die NRP • Der Einbezug von privaten Unternehmen in NRP-Projekte erweist sich als schwierig. • In den Regionen wird dieses Ziel sehr unterschiedlich angegangen und interpretiert. • Auch in den regiosuisse-Veranstaltungen und Wissensgemeinschaften nehmen wenig Unternehmer und MitarbeiterInnen von privaten Firmen teil (ausser Beratungsbranche). • Geplant ist eine WiGe Wirtschaft. Wir gehen von einer geänderten Choreografie aus.
  23. 23. Motivation der Teilnehmenden • Daniel: «Ich bin in der WiGe, weil der Gedankenaustausch unter den Regionen ein wichtiges Anliegen sein muss.» • Ludwig: «Mir hat die WiGe gebracht, dass ich viel durch dem Austausch mit den diversen Regionalentwickler gelernt habe.» • Georges: «Je trouve que la CoSF est importante parcequ’elle permet de mettre en valeur des expériences pratiques et de les partager dans un souci prospectif. C’est un bel exemple de recherche appliquée.» • Karin: «In der WiGe profitiert man vom breiten Erfahrungswissen und den spannenden Praxisfenstern.»
  24. 24. Zwischenfazit und weitere Effekte • Das Konzept funktioniert. Wir arbeiten so weiter. • Nach unserer Einschätzung gewinnen die Teilnehmenden zusätzliche Sicherheit in ihrer eigenen Arbeit (Ausgangssituation: Neues Programm, neue undefinierte Prozesse, Unsicherheit…) • Unterstützung der Netzwerkentwicklung der TN. • Das Konzept wird so oder ähnlich wahrscheinlich auch in anderen Regionen und mit anderen Inhalten funktionieren.
  25. 25. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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