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Aufbau des Kurzreferats <ul><li>Aktuelle Situation der Langzeitpflege in unterschiedlichen Europäischen Ländern  </li></ul...
Zugrundeliegender  Text Pickard, Linda et al. (2007):  Modelling an entitlement to long-term care services for older peopl...
Ausgangssituation in Europa Die Studie vergleicht vier verschiedene Länder: Großbritannien, Deutschland, Spanien und Itali...
Ausgangssituation in Europa <ul><li>steigende Bevölkerungsentwicklung bei den älteren und alten EuropäerInnen („stille Rev...
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Prognosemodelle <ul><li>Makroökonomische Berechnungen um Kosten der Langzeitpflege für 2050 zu prognostizieren </li></ul><...
Modellparameter <ul><li>Einteilung nach Altersklassen (65+; 85+ und davon Berechnung der Pflegefälle und deren Betreuungsi...
Szenarien: <ul><li>Zukunftsmodel 1 passiv:  Demographische Entwicklung berücksichtigt, ansonsten gleicher Pflegebedarf und...
Ist-Situation/Ausgangsszenario Der relativ hohe Pflegekostenanteil am BIP in DL resultiert aus den gewährten Geldleistunge...
Basisszenario Wachstum 2000-2050 Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 111 % 81 % 120 % 127 % Pfleg...
Basisszenario Wachstum 2000-2050 Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 2,89 % 2,36 % 1,62 % 3,32 % ...
Formelle und informelle Pflege 2050 Pflegeanspruch Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 79 % 950 1...
Langzeitpflegekosten in % des BIP Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
Schlussfolgerungen <ul><li>Senkung informeller Pflege wird in jedem Fall stattfinden </li></ul><ul><li>Ausbau des ambulant...
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Langzeitpflege für Ältere in Europa: Entwicklungen bis 2050

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Langzeitpflege für Ältere in Europa: Entwicklungen bis 2050

  1. 1. ausgearbeitet von Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Ökonomie der Sozialpolitik ao.Univ.Prof. Dr. August Österle Langzeitpflege für Ältere in Europa: Entwicklungen bis 2050
  2. 2. Aufbau des Kurzreferats <ul><li>Aktuelle Situation der Langzeitpflege in unterschiedlichen Europäischen Ländern </li></ul><ul><li>Methodologie der Studie </li></ul><ul><li>Das Ergebnis der Studie </li></ul>Langzeitpflege in Europa Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
  3. 3. Zugrundeliegender Text Pickard, Linda et al. (2007): Modelling an entitlement to long-term care services for older people in Europe: projections for long-term care expenditure to 2050 , in: Journal of European Social Policy; Vol 17(1): 33–48 <ul><li>Autoren </li></ul><ul><li>Linda Pickard, London School of Economics and Political Science (LSE), UK </li></ul><ul><li>Adelina Comas-Herrera, LSE, UK </li></ul><ul><li>Joan Costa-Font, Universitat de Barcelona </li></ul><ul><li>Cristiano Gori, Istituto per la Ricerca Sociale (IRS), Milan, Italy </li></ul><ul><li>Alessandra di Maio, IRS, Milan, Italy </li></ul><ul><li>Concepció Patxot, Universitat de Barcelona, Spain </li></ul><ul><li>Alessandro Pozzi, IRS, Milan, Italy </li></ul><ul><li>Heinz Rothgang, Bremen Uni., Germany </li></ul><ul><li>Raphael Wittenberg, LSE, UK </li></ul>Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa
  4. 4. Ausgangssituation in Europa Die Studie vergleicht vier verschiedene Länder: Großbritannien, Deutschland, Spanien und Italien. Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa
  5. 5. Ausgangssituation in Europa <ul><li>steigende Bevölkerungsentwicklung bei den älteren und alten EuropäerInnen („stille Revolution“) und der „alten“ Alten (über 80). </li></ul><ul><li>Rückgang der familiären Netzwerke als Basis der informellen Pflegestrukturen. </li></ul>Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa
  6. 6. Bundesrepublik Deutschland Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa <ul><li>Klassisches „Bismarcksches“ Modell des Sozialstaats. </li></ul><ul><li>Pflegeversicherung seit 1995/1996 als umlagefinanziertes Versicherungsmodell </li></ul><ul><ul><li>wahlweise entweder ungebundenes Cash-for-Care System oder Dienstleistungen bzw. Kombination beider Systeme </li></ul></ul><ul><ul><li>Mitgliedschaftsgebunden </li></ul></ul><ul><ul><li>ohne Einkommens/ Vermögensgrenzen der Betroffenen </li></ul></ul><ul><ul><li>drei Stufen der Pflegebedürftigkeit </li></ul></ul>
  7. 7. Großbritannien Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa <ul><li>„ Beveridge“-Modell des Sozialstaats. </li></ul><ul><li>Keine einheitlichen Standards zur Unterstützung durch formale Pflegesysteme. </li></ul><ul><li>Großteils von lokalen Behörden organisiert, die mit großer Eigenständigkeit betreffend der Standards und der Finanzierung haben. Durchführung durch private POs- und NPOs. </li></ul><ul><li>Eigenes Einkommen und Vermögen der KlientIn wird berücksichtigt </li></ul>
  8. 8. Italien Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa <ul><li>Pflegesysteme auf informale Organisation angewiesen </li></ul><ul><li>Kaum entwickelte öffentlich finanzierte formale Pflegesysteme. </li></ul><ul><li>Große regionale Unterschiede in der Ausgestaltung. </li></ul><ul><li>Eigenes Einkommen und Vermögen der KlientIn wird berücksichtigt </li></ul>
  9. 9. Spanien Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger Langzeitpflege in Europa <ul><li>Pflegesysteme auf informale Organisation angewiesen </li></ul><ul><li>Unterfinanzierung der öffentlichen formalen Pflegesysteme. </li></ul><ul><li>Signifikante regionale Unterschiede im Zugang durch dezentrale Verantwortlichkeit. </li></ul><ul><li>Zugang nach Evaluierung des Bedarfs; strenge Rationierung der Leistungen. </li></ul><ul><li>Eigenes Einkommen und Vermögen der KlientIn wird berücksichtigt. </li></ul>
  10. 10. Prognosemodelle <ul><li>Makroökonomische Berechnungen um Kosten der Langzeitpflege für 2050 zu prognostizieren </li></ul><ul><li>3 Zukunftsszenarien unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung und zusätzlichen Annahmen: Vergleich mit Basisjahr 2000 </li></ul><ul><li>Ergebnisse außerdem stark annahmenabhängig: Etwa Kosten der Betreuungsarrangements, Gesundheitszustand der alternden Bevölkerung, Qualitätsansprüche und mehr. Hier allerdings nicht berücksichtigt </li></ul><ul><li> Private und staatliche Ausgaben als % - Anteil am BIP, Ergebnisse stark von „heutiger“ länderspezifischer Betreuungssituation abhängig </li></ul>Methodik Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
  11. 11. Modellparameter <ul><li>Einteilung nach Altersklassen (65+; 85+ und davon Berechnung der Pflegefälle und deren Betreuungsintensität) </li></ul><ul><li>Aufteilung auf unterschiedliche Betreuungsarrangements: Ausschließlich informelle Pflege durch Familienmitglieder oder Bekannte und nur in DL Bezug von Pflegegeld. </li></ul><ul><li>Formelle dh. Professionelle Pflege von staatlichen oder privaten Anbietern: Ambulante oder Stationäre Pflege </li></ul><ul><li> Berechnung der Langzeitpflegekosten unter variierenden Annahmen (Zukunftsmodel passiv; aktiv) </li></ul>Methodik Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
  12. 12. Szenarien: <ul><li>Zukunftsmodel 1 passiv: Demographische Entwicklung berücksichtigt, ansonsten gleicher Pflegebedarf und gleiche Pflegestruktur wie „heute“ </li></ul><ul><li>Zukunftsmodel 2 aktiv: Sozialpolitische Fiktion: Gesetzlicher Anspruch auf formelle Betreuung bzw. Sachleistungen </li></ul><ul><li> Gelockertes Zukunftsmodel: 1%  informellen Pflege;  formelle Pflegeleistungen </li></ul>Methodik Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
  13. 13. Ist-Situation/Ausgangsszenario Der relativ hohe Pflegekostenanteil am BIP in DL resultiert aus den gewährten Geldleistungen. Ansonsten je höher der Anteil informeller Betreuung desto geringer die Pflegekosten. * % bezieht sich auf die Zahl der länderbezogenen Pflegefälle Methodik Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 1,36 (4) 32% 36% 32% England 0,99 (2) 23% 40% 37% Italien 0,65 (1) 17% 14% 69% Spanien 1,24 (3) 33% 21% 46%* Deutschland Gesamtausgaben als % Anteil am BIP Stationäre Pflege Ambulante Pflege Informelle Pflege Basisszenario 2000
  14. 14. Basisszenario Wachstum 2000-2050 Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 111 % 81 % 120 % 127 % Pflegefälle (stationär) 92 % 119 % 99 % 119 % Pflegefälle (ambulant) 72 % 109 % 100 % 119 % Pflegefälle (informell) 87 % 107 % 102 % 121 % Ältere Pflegefälle 152 % 168 % 194 % 168 % Personen 85 + 67 % 56 % 168 % 64 % Personen 65 + Großbritannien Italien Spanien Deutschland
  15. 15. Basisszenario Wachstum 2000-2050 Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 2,89 % 2,36 % 1,62 % 3,32 % Anteil am BIP 2050 112 % 138 % 149 % 168 % Gesamtkosten (% des BIP) 392 % 378 % 509 % 437 % Gesamtkosten Großbritannien Italien Spanien Deutschland
  16. 16. Formelle und informelle Pflege 2050 Pflegeanspruch Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger 79 % 950 1.735 0 Großbritannien 98 % 645 2.685 0 Italien 492 % 340 1.715 0 Spanien 223 % 1.055 2.065 0 Deutschland ambulante Pflege vgl. Basisszenario Stationäre Pflege Ambulante Pflege Nur informelle Pflege
  17. 17. Langzeitpflegekosten in % des BIP Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger
  18. 18. Schlussfolgerungen <ul><li>Senkung informeller Pflege wird in jedem Fall stattfinden </li></ul><ul><li>Ausbau des ambulanten und stationären Bereichs muss stattfinden </li></ul><ul><li>besonders der Ausbau des ambulanten Sektors wird Kosten erhöhen </li></ul><ul><li>Verbesserung und Erweiterung der Pflegeberufe nötig </li></ul>Ergebnisse Gerald Czech, Jennifer Resch und Sabine Wurzinger

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