Akzeptanzfördernd auftreten         Anknüpfungspunkte  Grundsätze für akzeptanzförderndes               Auftreten
Anküpfungspunkte• Die externen Referenten der letzten  Fortbildungen  – Prof. Dr. Ralf Brand: Vom Regelpolizisten zum    S...
Was braucht ein guter              Schiedsrichter?• Regelkenntnis   – Aber Achtung: Jeder Schiedsrichter hat Regelkenntnis...
Interessenkonflikte• Der Schiedsrichter  – Schiedsrichterziele sind durch Regeln und    Verbandsvorgaben vorgegeben  – Bel...
Interessenkonflikte• Spieler und Coaches  – Wollen gewinnen  – Versuchen erkennbare Vorteile für sich zu nutzen  – Nutzen ...
InteressenskonflikteThese:• Schiedsrichter, die sich mit diesen Prozessen  bewusst und freiwillig auseinandersetzen,  komm...
Der erste Eindruck• Das fängt beim ersten Eindruck an, den ein  Schiedsrichter beim Betreten des Platzes hinterlässt• und ...
Der Anfang• Frage Dich als Schiedsrichter regelmäßig nach Deinen  Zielen bezüglich der Spielleitung   – Positiver Spielabl...
Akzeptanzfördernd Auftreten1. Erkenne die Regeln an, egal ob Du sie richtig findest.2. Sei höflich, neutral und respektier...
Akzeptanzfördernd Auftreten6. Habe Mut. Calle nach besten Wissen und Gewissen,   nicht nach dem, was erwartet wird.7. Kenn...
Erkenne die Regeln an, egal       ob Du sie richtig findest.• Schiedsrichter entscheiden nicht über die Ausgestaltung  von...
Sei höflich, neutral und                respektierend• Das beginnt bereits vor dem Spiel! Sei also von Beginn  an professi...
Interessenskonflikt zwischen         Coaches und UmpsSchiedsrichter                                Coach                  ...
Interessenskonflikt zwischen         Coaches und Umps• Konflikte von Beginn an entspannen  – Händedruck und Gesprächsberei...
Interessenskonflikt zwischen         Coaches und Umps• Stelle Dir selbst die Frage (v.a. nach dem Spiel):   – ob Du bezieh...
Habe Spaß an jedem Spiel• Gute Schiedsrichter können jede Art von Spiel  gut leiten.• Sie nehmen im Jugendbereich auch ihr...
Sei in Bewegung, arbeite!• Ziel ist es bei jedem Play in der bestmöglichen Position  zu sein, um Entscheidungen zu treffen...
Habe Mut!• Behalte Deine Spielzielsetzung im Kopf• Manchmal braucht es Mut, um am Ende des Spiels eine  Entscheidung zu tr...
Kenne Deine Stärken und       trainiere sie.• körperliche Stärke   – Kondition bis zum Spielende• Seelisch-geistige Stärke...
Kenne Deine Stärken und            trainiere sie.• Wie Du etwas sagst, ist viel wichtiger als was Du sagst!• Körpersprache...
Widersprüche und Angriffe          gegen Deine Rolle• Zu einem gewissen Grad müssen die Angriffe und  Widersprüche aushalt...
Erarbeite Dir einen guten                  Namen.• Gute Schiedsrichter haben eine gleichbleibende Grenze  und eine konstan...
Umgang mit Stress und           Belastungen• Stressauslöser erkennen lernen• Stressabbau in geeigneter Form betreiben:   –...
Jeder Spieltag ist ein             besonderer Tag• Die Mannschaften haben sich vorbereitet und hart  trainiert• Beide woll...
Fazit• Lerne einzuschätzen, WIE Du Spiele leitest.• Lass Dich durch die o.g. Aspekte beeinflussen  und schöpfe die in dies...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Akzeptanzfördernd auftreten

311 Aufrufe

Veröffentlicht am

Eine Präsentation die im Rahmen der Softball-Umpire Fortbildung 2013 in Paderborn gehalten wurde.
Thema: Was kann ich als Umpire an meinem Auftreten ändern, damit meine Entscheidungen eine höhere Akzeptanz haben und unnötige Konflikte vermieden werden.
Welche Strategien und Verhaltensmuster können helfen, wenn die Konflikte auf oder neben dem Spielfeld zu groß werden?

Veröffentlicht in: Sport
0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
311
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
69
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Akzeptanzfördernd auftreten

  1. 1. Akzeptanzfördernd auftreten Anknüpfungspunkte Grundsätze für akzeptanzförderndes Auftreten
  2. 2. Anküpfungspunkte• Die externen Referenten der letzten Fortbildungen – Prof. Dr. Ralf Brand: Vom Regelpolizisten zum Spielleiter. • Den Sinn der Regel verstehen und durchsetzen. – Walter Hospelt: Körpersprache und ihr Einfluss auf mein Erscheinungsbild
  3. 3. Was braucht ein guter Schiedsrichter?• Regelkenntnis – Aber Achtung: Jeder Schiedsrichter hat Regelkenntnis, was den guten vom schlechten unterscheidet, ist zu wissen wann man sie nicht anwendet. (Prof. Ralf Brandt)• Fitness• Psychologische Fähigkeiten• Pädagogische Fähigkeiten=> Fingerspitzengefühl!
  4. 4. Interessenkonflikte• Der Schiedsrichter – Schiedsrichterziele sind durch Regeln und Verbandsvorgaben vorgegeben – Belastbare und neutrale Ordnungsinstanz zur Durchführung von Spielen
  5. 5. Interessenkonflikte• Spieler und Coaches – Wollen gewinnen – Versuchen erkennbare Vorteile für sich zu nutzen – Nutzen Grauzonen aus – Üben Druck aus, direkt und indirekt – Je mehr auf dem Spiel steht, desto mehr treten entsprechenden Verhaltensweisen zu Tage
  6. 6. InteressenskonflikteThese:• Schiedsrichter, die sich mit diesen Prozessen bewusst und freiwillig auseinandersetzen, kommen im Spielverlauf besser klar, steigern ihre Akzeptanz, reduzieren ihre Belastungen und erhöhen ihren Spaß.
  7. 7. Der erste Eindruck• Das fängt beim ersten Eindruck an, den ein Schiedsrichter beim Betreten des Platzes hinterlässt• und setzt sich durch selbstsicheres Auftreten im Laufe des Spiels fort. – deutliche und eindeutige Zeichen – einheitlicher Umgang mit Regeln – kooperativer Umgang mit Coaches, Spielern und Betreuern• Hier liegen Ressourcen brach, die entwickelt werden können, um die Leistungen zu verbessern.
  8. 8. Der Anfang• Frage Dich als Schiedsrichter regelmäßig nach Deinen Zielen bezüglich der Spielleitung – Positiver Spielablauf für alle beteiligten – Einheitliche Regelauslegung (Illegal Pitch, Obstruction, Interference, …) – Neutral bleiben – Spaß haben• und gleiche dies mit Deinen Erfahrungen ab oder tausche Dich mit erfahrenen Schiedsrichtern über Deine Leistungen aus
  9. 9. Akzeptanzfördernd Auftreten1. Erkenne die Regeln an, egal ob Du sie richtig findest.2. Sei höflich, neutral und respektierend.3. Beachte den Interessenskonflikt zwischen Coaches und Umps4. Zeige dass Du Spaß am Spiel hast, unabhängig von der Liga und den beteiligten.5. Sei in Bewegung und zeig den Spielern, dass Du arbeitest.
  10. 10. Akzeptanzfördernd Auftreten6. Habe Mut. Calle nach besten Wissen und Gewissen, nicht nach dem, was erwartet wird.7. Kenne Deine Stärken und trainiere sie.8. Sei Dir bewusst, dass es Widersprüche und Angriffe gegen Deine Rolle gibt.9. Erarbeite Dir einen guten Namen.10. Eigene einen Umgang mit Belastungen und Stress an.11. Denk bei jedem Spiel daran, dass dieser Spieltag ein besonderer Tag ist.
  11. 11. Erkenne die Regeln an, egal ob Du sie richtig findest.• Schiedsrichter entscheiden nicht über die Ausgestaltung von Regeln, sondern über ihre Anwendung.• Kenne die Regeln, dann sind Deine Entscheidungen weniger zweifelhaft! – > klare Zeichen – > eindeutige Körpersprache• Weniger Fehler erhöhen den Eindruck der Neutralität und erhöhen die Akzeptanz• Reguliere das Tempo und den Fluss des Spiels.
  12. 12. Sei höflich, neutral und respektierend• Das beginnt bereits vor dem Spiel! Sei also von Beginn an professionell im Auftreten – Kleidung – Begrüßung – Sei fit und bereit für das Spiel!• Erläutere Deine Entscheidung wenn es den Bedarf danach gibt. – Das zugeben von Fehlern kann helfen, • Jeder macht mal Fehler! • Beharren auf Unfehlbarkeit macht angreifbar – muss es aber nicht!
  13. 13. Interessenskonflikt zwischen Coaches und UmpsSchiedsrichter Coach Intrinsische Motivation Stressresistenz Erfolgsdruck von außen Neutralität Manipulationsversuch amRegelkonforme Spielleitung Schiedsrichter Intrinsische Motivation Abhängigkeit vom Schiedsrichter Schiedsrichterbeobachter Einflussnahme nur verbal möglich Aufstiegswünsche Stressresistenz
  14. 14. Interessenskonflikt zwischen Coaches und Umps• Konflikte von Beginn an entspannen – Händedruck und Gesprächsbereitschaft schon bei der Begrüßung signalisieren• Ruhig und gelassen bleiben, auch bei verbalen Attacken – Nicht laut sprechen, sondern eher mit kräftiger und dunkler Stimme• Ruhig aber bestimmt berechtigte Strafen aussprechen. Ggf erläutern.
  15. 15. Interessenskonflikt zwischen Coaches und Umps• Stelle Dir selbst die Frage (v.a. nach dem Spiel): – ob Du beziehungsfähig bleibst • baust Du Feindbilder auf, die Dich unnötige Kraft kosten und die nicht besiegbar sind. • (wie) kommunizierst Du mit den anderen Beteiligten (Spielern, Coaches, Zuschauern, Scorern, …) – ob Du kritikfähig bist • gibst Du eigene Fehler zu oder verteidigst Du Dich „auf Teufel komm raus“? Drohst Du? • Trägst Du die Verantwortung oder sind (immer) andere oder die Umstände Schuld? • Wer nicht kritikfähig ist (oder erscheint) ruft Aggressionen hervor.
  16. 16. Habe Spaß an jedem Spiel• Gute Schiedsrichter können jede Art von Spiel gut leiten.• Sie nehmen im Jugendbereich auch ihre Vorbildfunktion wahr. – auch was die Vermittlung von Regeln angeht• Sie wahren Unparteilichkeit und Fairness und sind nicht gelangweilt.
  17. 17. Sei in Bewegung, arbeite!• Ziel ist es bei jedem Play in der bestmöglichen Position zu sein, um Entscheidungen zu treffen. – Leading Edge – 2-3 Meter beim Tag / 4-5 Meter beim Force• Dafür braucht ein Schiedsrichter auch die Fitness, um ein ganzes Spiel durchzuhalten. – Körperlich – Aber auch geistig. Konzentration wird das ganze Spiel durch gebraucht. • Kein Tunnelblick
  18. 18. Habe Mut!• Behalte Deine Spielzielsetzung im Kopf• Manchmal braucht es Mut, um am Ende des Spiels eine Entscheidung zu treffen! – Wer auch dann noch konstant bleibt, erwirbt sich langfristig eine Leistungsautorität.• Sieh den Regelverstoß! – nicht erahnen – nicht vorhersehen – Also: die ganze Situation betrachten und wenn alle Informationen da sind, die richtige Entscheidung treffen
  19. 19. Kenne Deine Stärken und trainiere sie.• körperliche Stärke – Kondition bis zum Spielende• Seelisch-geistige Stärke – selbstsicher und selbstbewusst auftreten – Regelkenntnis haben – Mut haben, egal wir groß der Druck ist• Seelisch-Emotionale Stärke – sich unter Kontrolle haben – Ruhe und Distanz zur kritischen Situation bewahren
  20. 20. Kenne Deine Stärken und trainiere sie.• Wie Du etwas sagst, ist viel wichtiger als was Du sagst!• Körpersprache – Körperhaltung – Kein Stockfinger! – Schwer zu kontrollieren, da unbewusst. Aber bewusst machen hilft es besser zu steuern• Para-Sprache (stimmlicher Aspekt der Kommunikation) – Männer: tief und ruhig – Frauen: sanft und eher leise
  21. 21. Widersprüche und Angriffe gegen Deine Rolle• Zu einem gewissen Grad müssen die Angriffe und Widersprüche aushalten. Diese Konflikte sind Teil der Schiedsrichter-Rolle (s. o.)• Aber es müssen klare Grenzen etabliert werden – Keine Angriffe gegen die Person – Achtung: Strafen dürfen nicht als Rache oder Machtmissbrauch wahrgenommen werden! • Wichtig dafür ist die Kontrolle der Körpersprache! • Abstand wahren – nicht dem Spieler zu nahe treten! • Keine (weitere) Angriffsfläche bieten, die Strafe ist meist schon genug Angriffsfläche.
  22. 22. Erarbeite Dir einen guten Namen.• Gute Schiedsrichter haben eine gleichbleibende Grenze und eine konstant gute Leistung! – > Eine eigene Philosophie im Rahmen der Vorgaben entwickeln: Nicht einfach jemanden kopieren. – > Entscheidungsfreude zeigen: Ruhe und Distanz wahren. Lässige Körperhaltung (aber: Körperspannung) bewahren und Mimik und Gestik reduzieren. – > Sei bereit Grenzen zu setzen. – > Deutliche Präsenz zeigen: Eindeutige Zeichen! – > Behandele jede so, wie Du auch behandelt werden willst.
  23. 23. Umgang mit Stress und Belastungen• Stressauslöser erkennen lernen• Stressabbau in geeigneter Form betreiben: – Köperlich durch (Ausdauer-)Sport. • Reduziert die Stresshormone und deren Wirkung, stärkt das Immunsystem. – Seelisch durch Autogenes Training • Fördert den körperlichen Abbau und bringt Ruhe – Durch eine ausgeglichene Freizeitgestaltung • Ablenkung • Freiräume schaffen • Privates sichern
  24. 24. Jeder Spieltag ist ein besonderer Tag• Die Mannschaften haben sich vorbereitet und hart trainiert• Beide wollen gewinnen• Zuschauer wollen guten Sport sehen• Manche Spieler sehen sich vielleicht als Stars-> Definiere Deine Rolle und setze sie danach um• Du schaffst das Klima und zwar vor, während und nach dem Spiel!
  25. 25. Fazit• Lerne einzuschätzen, WIE Du Spiele leitest.• Lass Dich durch die o.g. Aspekte beeinflussen und schöpfe die in diesem Bereich liegenden Ressourcen für Dich aus.• Such Dir „Partner“ die Dir dabei helfen Dich weiterzuentwickeln.

×