Der 30u30-Wettbewerb zum Thema Digitalisierung. Gruppe 06.

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Präsentation zum Wettbewerb der Nachwuchsinitiative #30u30 im Jahre 2015. Gruppe 06: Wie wird Digitalisierung anschlussfähig? Ein Konzept von Kristina Schmidt und Danny Schwarze.

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Der 30u30-Wettbewerb zum Thema Digitalisierung. Gruppe 06.

  1. 1. Wie wird Digitalisierung anschlussfähig? Ein Konzept von Kristina Schmidt und Danny Schwarze
  2. 2. Nur eine Gesellschaft, die den digitalen Wandel begrüßt, kann langfristig wettbewerbsfähig sein. Die Digitalisierung und damit verbundene Informations- und Kommunikationstechnologien sind von zunehmender Bedeutung für unsere Gesellschaft – politisch, wirtschaftlich, kulturell, aber auch persönlich für jeden einzelnen Bürger. Diese Technologien sind zentrale Treiber für wirtschaftliches Wachstum und Innovation und sind nötig, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Gleichzeitig sind sie zentrale Werkzeuge für interkulturellen Austausch und verändern unser Privatleben. Dass Digitalisierung jeden in irgendeiner Form betrifft ist unumstritten. Den „Nerv“ der Gesellschaft hat das Thema jedoch noch nicht getroffen: Oft erfährt es eine negative Konnotation in der breiten Öffentlichkeit, weshalb Ängste und Vorbehalte dominieren. Abgesehen von denjenigen, die ein natürlich gewachsenes Interesse an der Digitalisierung haben, findet die Auseinandersetzung mit dem Thema so gut wie nicht statt. Besonders die Generation 50+, die einen erheblichen Teil unserer stetig alternden Gesellschaft in Deutschland ausmacht, verfolgt den digitalen Wandel sehr kritisch. Um diesen Wandel in Deutschland voranzutreiben, müssen wir die Vorbehalte abbauen und langfristig mehr Offenheit für digitale und technologische Themen schaffen – vor allem unter denen, die sich bisher nicht bzw. zu wenig damit auseinandersetzen. Dafür ist es unabdingbar zu verstehen, welche Grundbedürfnisse der Generation 50+ die Digitalisierung adressieren und befriedigen muss. Deutschland ist eine stetig alternde Gesellschaft, die von Natur aus Veränderungen kritischer gegenübersteht als andere Nationen und gleichzeitig besondere Bedürfnisse mitbringt, die durch digitale Lösungen befriedigt werden können. Die Herausforderung ist es eine Kampagne zu entwickeln, die der Zielgruppe 50+ langfristig einen glaubwürdigen, persönlichen Mehrwert der Digitalisierung aufzeigt und somit ein Umdenken einleitet. Das langfristige Umdenken kann nur erreicht werden, wenn Digitalisierung und die damit verbundenen Technologien das Leben der Zielgruppe erleichtern und einen echten Mehrwert bieten, der größer ist als die Vorbehalte gegenüber dieser neuen Technologien. Die Herausforderung
  3. 3. Analyse & Insights
  4. 4. Die ältere Generation wird immer zukunftsorientierter und entfernt sich zunehmend von traditionellen Altersbildern und Gesellschaftsnormen. Wo früher die 50 den Ruhestand ankündigte, läutet sie heute eine zweite Lebenshälfte ein – frei nach dem Motto „Jetzt bin ich dran!“ Die Zielgruppe 50+ steht mitten im Leben • Deutschland wird älter: Über 30 Millionen Bundesbürger (ca.40%) sind derzeit über 50 Jahre alt. Bis 2050 wir der Anteil auf ca. 50% ansteigen.1 • Kaufkräftig und konsumfreudig: Durchschnittlich wendet die Gruppe 55+ 71% ihres Einkommens für private Konsumausgaben auf. Ab 65 Jahre sogar 75 % .2 • Die Zeit in der Pension wächst und liegt aktuell bei 19 Jahren.3 • Senioren sind wissbegierig. Die Anzahl der Gasthörer an Universitäten wächst Jahr für Jahr.4 • Für 88% der Deutschen über 50 Jahren ist Gesundheit das wichtigste im Leben.5 • 52% der über 55-Jährigen möchten noch einmal etwas Neues wagen.6 • In der Gruppe der 50- bis 74-Jährigen zeichnet sich eine deutliche und kontinuierliche Steigerung des freiwilligen Engagements ab.7
  5. 5. Nachfolgend wird die Zielgruppe 50+ mit ihren spezifischen Einstellungen sowie ihrem Anwendungsverhalten in Bezug auf neue Technologien & Medienkonsum vorgestellt. Dominierende Einstellungen & Nutzungsverhalten8,9,10 • Die Generation 50+ ist stark in der analogen Welt verwurzelt. • Die Generation 50+ bevorzugt einfach zu bedienende Technologieprodukte. • Die Generation 50+ würde ein funktionierendes Technologieprodukt nicht durch ein aktuelleres ersetzen. • Die Generation 50+ hat starke Sicherheitsbedenken in der Online- Nutzung. • Die Generation 50+ gibt persönliche Daten nur ungern aus der Hand. • Die am häufigsten ausgeübte mediale Freizeitbeschäftigung stellt das Fernsehen dar und wird i.d.R. täglich genutzt. • Zeitschriften bzw. Magazine (9 Tage im Monat) und die Tageszeitung (74% verfügen über ein regionales Abonnement) sind die am weitesten verbreiteten nicht-elektronischen Medien. • Der Zuwachs der Internetverbreitung in Deutschland wird von der Zielgruppe 50+ getrieben, mit einem Wachstum von rund 23%. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 111213 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24
  6. 6. • Es gibt sehr viele Initiativen zum Thema „Digitalisierung“, die durch verschiedenste politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Träger finanziert und geführt werden. • Die kommunikativen Maßnahmen, welche ergriffen werden, um die Öffentlichkeit für Digitalisierung zu interessieren, sind sehr vielfältig und unübersichtlich. • Podiumsdiskussionen, offenen Ausstellungen, Roundtables, allg. Informationsveranstaltungen – alle Aktionen erhalten dabei geringe massenwirksame Aufmerksamkeit. • Der Mehrwert, den die Technologien für den Endverbraucher darstellen, stehen nicht im Fokus der Kommunikation. (Zumindest wird er nicht plakativ dargestellt.) • Die Diskussionen (im Rahmen von Veranstaltungen, in Foren & Online-Communities sowie in den Kommentarfunktionen unter Artikeln) finden innerhalb spitzer Gruppen der Bevölkerung statt: • „Digital Natives“ • (Fach-)Journalisten und Influencer aus den Bereichen Politik, Wirtschaft & Technologie • Politiker, Wirtschaftsexperten, Wissenschaftler • Die Generation 50+ hat nahezu keinen Anteil an der Digitalisierungs-Debatte. Viele Initiativen, die die „breite Masse“ nicht erreichen Qualitative Analyse der Initiativen www.digital-ist.de, www.wissenschaft-im- dialog.de und www.digitale-chancen.de Politische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Elite (Fach-)Journalisten und Influencer Experten aus relevanten Themenbereichen Breite Masse der Bevölkerung Austausch Direktive Einbezug
  7. 7. Ein großer Teil der Generation 50+ verschließt sich dem digitalen Wandel, da die Vorbehalte & Ängste gegenüber modernen Technologien dominieren und die breite Masse keinen Zugang zum Diskurs über den digitalen Wandel hat. Digitalisierung (getrieben durch Politik & Wirtschaft) Vorbehalte & Ängste der Generation 50+ gegenüber modernen Technologien
  8. 8. Strategie & Leitidee
  9. 9. Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. ist Absender unserer Initiative. Ziel des Bundesverbands ist die Vertretung der Verbraucher auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene. Der VZBV fungiert somit als Gegengewicht zu Treibern der Digitalisierung aus politischen und wirtschaftlichen Kreisen und stellt einen glaubwürdigen Vertreter der Verbraucher dar. In der ersten Phase zeigen wir Vorbehalte, Ängste und Misstrauen der Bevölkerung gegenüber der Digitalisierung in Deutschland auf. Durch gezielte Maßnahmen sensibilisieren wir Entscheider aus Politik und Wirtschaft für die zentralen Vorbehalte der Verbraucher und ebnen den Weg für eine gemeinsame Herangehensweise. Um die Diskrepanz zwischen technologischem Fortschritt und der breiten Bevölkerung möglichst deutlich aufzuzeigen, stellen wir die Bevölkerungsgruppe der Generation 50+ in den Vordergrund. Diese Generation repräsentiert nicht nur einen stetig wachsenden Teil unserer Bevölkerung, sondern umfasst auch die Verbraucher, die der Digitalisierung besonders kritisch gegenüberstehen. In der zweiten Phase starten wir den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und Verbrauchern. Um den Dialog langfristig zu festigen, etablieren wir eine Institution, in der gewählte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung gemeinsam über Digitalisierung diskutieren. Zentrale Aufgabe der Institution ist es, Technologien und Entwicklungen zu identifizieren, die einen „echten“ Mehrwert für die Gesellschaft (bzw. die Zielgruppen) bieten. Diese Technologien und Entwicklungen dienen in der dritten Phase dazu Vorbehalte, Ängste und Misstrauen in der Bevölkerung abzubauen. Die identifizierten „Leuchtturm- Projekte“ werden durch kommunikative Maßnahmen der breiten Masse zugänglich gemacht und deren Mehrwert für die Bevölkerung verständlich dargestellt. Darüber hinaus wird die Institution selbst kommunikativ tätig, um sich gegenüber der Bevölkerung als glaubwürdiger Vertreter der eigenen Interessen zu behaupten. So schaffen wir mehr Vertrauen für Digitalisierung und integrieren die Bevölkerung unmittelbar und langfristig in den digitalen Wandel. Vertrauensbildung durch aktive Beteiligung
  10. 10. Zu mehr Vertrauen in 3 Phasen Vertrauen in Digitalisierung Zeit Phase 1: Darstellung der Bedürfnisse Widerstrebende Kräfte Antreibende Kräfte Phase 2: Durchführung der 50ü50 Phase 3: Vorstellung Leuchtturmprojekte & Kommunikation Generelle Faktoren: z.B. Mangel an technischem Selbstbewusstsein, unklarer Mehrwert der Veränderung Spezielle Faktoren: z.B. Datenmissbrauch, Angst vor Rationalisierung durch Digitalisierung Generelle Faktoren: z.B. Motivation durch Vorbilder innerhalb der eigenen Gruppe, nachvollziehbarer/ erlebter Mehrwert Spezielle Faktoren: Aufklärung von Ängsten und Vorbehalten & konkrete Lösungen innerhalb der Leuchtturmprojekte
  11. 11. Wie vertreten wir die breite Masse in der Diskussion um den digitalen Wandel? Wie stellen wir sicher, dass wir die Generation 50+ tatsächlich repräsentieren, ohne uns dabei auf „elitäre“ Kreise zu beschränken, die bereits aktive Stakeholder in der Debatte sind? Können wir sicherstellen, dass wir tatsächlich die Interessen der Verbraucher repräsentieren, ein gesundes Gegengewicht gegenüber den politischen und wirtschaftlichen Treibern der Digitalisierung darstellen und die Bedürfnisse der Bevölkerung repräsentieren? – Ja, können wir. Wenn wir der Generation 50+ die Möglichkeit geben, sich aktiv zu beteiligen. Zusammen mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. suchen wir die 50 über 50. 50 Menschen, die einen Querschnitt der älteren Bevölkerung in Deutschland darstellen. 50 engagierte Mitbürger, die sich aktiv in die Debatte um den digitalen Wandel einbringen wollen, um die Vorbehalte ihrer Generation zu repräsentieren und sich für ihre Bedürfnisse einzusetzen. 50 Persönlichkeiten, die zusammen mit Wirtschaft und Politik an einem gemeinsamen Weg in die digitale Zukunft arbeiten. 50 über 50 – eine Initiative des VZBV e.V.
  12. 12. Die 50 über 50 berichten direkt an den Vorstand des VZBV e.V. Sie werden auf jährlicher Basis durch den Vorstand gewählt und in ihrer Tätigkeit durch Vertreter aus den verschiedenen Geschäftsbereichen des VZBV e.V. unterstützt. Für jeden Jahreszeitraum wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband ein Fokusthema identifiziert, mit dem sich die Gruppe auseinandersetzt. Finanziert wird die Initiative durch Fördermittel der institutionellen und privaten Partner der Initiative. Die Partner haben dabei die Möglichkeit sich dauerhaft oder jeweils zu relevanten Fokusthemen zu engagieren (Bsp.: Pharma- Unternehmen bei Fokusthema „Gesundheit & Medizin“). Die Gruppe der 50 über 50 wird durch ein bundesweites Bewerbungsverfahren ermittelt. Die Bewerbung kann sowohl eigeninitiativ als auch auf Empfehlung Dritter erfolgen. Dafür wird in Zusammenarbeit aller Geschäftsbereiche ein Bewerbungsbogen erstellt, der online auf der Webseite des VZBV zur Verfügung als auch zur postalischen Beantwortung bereit steht. Interessierte können den ausgefüllten Bewerbungsbogen über jegliche ihnen zur Verfügung stehende Mittel beantworten (z.B. schriftlich, telefonisch, per Fax). Neben der Ausarbeitung eigener Programme für die Integration der breiten Masse der Bevölkerung, ermitteln die 50ü50 zukunftsweisende Technologien und Ideen, die entsprechend prämiert und im Rahmen der Kommunikationsprogramme der 50ü50 berücksichtig werden. 50ü50 Geschäftsbereich Verbraucherpolitik Geschäftsbereich Verbands-management Geschäftsbereich Zentrale Dienste 50 über 50 – Set-Up & Struktur Vorstand VZBV e.V.
  13. 13. Umsetzung & Maßnahmen
  14. 14. In der Pre-Phase gilt es möglichst viele Kandidaten für die Initiative „50 über 50“ anzusprechen und sie direkt oder über Personen aus ihrem unmittelbaren Umfeld zur Bewerbung zu motivieren. Die Kernbotschaft unseres Aufrufs: Schluss mit der von der Elite aufgezwungenen Digitalisierung! Schluss mit dem nebulösen Reden von internationaler Wettbewerbsfähigkeit und dem digitalen Wandel! Es ist an der Zeit sich aktiv in den Diskurs um unsere gemeinsame Zukunft einzubringen. Nur wer sich aktiv am Wandel beteiligt, kann etwas zum gemeinschaftlichen Fortschritt beitragen. Maßnahmen • In einem TV-Spot ruft VZBV-Vorstand Klaus Müller die Generation 50+ zur Bewerbung auf. Der Spot wird über den Zeitraum von zwei Wochen in Zielgruppenrelevanten TV- Formaten geschaltet. • Der Bewerberaufruf erfolgt darüber hinaus in regionalen und lokalen Tageszeitungen. Hierzu organisieren wir Interviews mit Klaus Müller (z.B. mit dpa), in dem er über das Dilemma der Digitalisierung spricht und die neue Initiative „50ü50“ näher vorstellt. • Zusätzlich schalten wir in ausgewählten Tageszeitungen halb- oder ganzseitige Anzeigen, um die Zielgruppe zur Bewerbung aufzurufen. • Zum Start der Bewerbungsphase wird eine Landing-Page gelauncht und eine eigene Microsite auf der Webseite des VZBV erstellt. • Darüber hinaus wird die Initiative über die eigenen Kanäle des VZBV vorgestellt. Pre-Phase: Bewerberaufruf & -akquise
  15. 15. Interaktives Video: Digitalisierung – eine Gesellschaft, zwei Wahrnehmungen In einem Video (ca. 1 Minute) stellen wir die Ängste und Vorbehalte der Zielgruppe 50+ plakativ dar. Bürger aus der Mitte der Gesellschaft berichten von ihren Assoziationen zum Begriff Digitalisierung. Durch die Einbindung von Personen über und unter 50 Jahren werden die unterschiedlichen Mindsets deutlich: Unter 50 Jahren überwiegen die Chancen, über 50 Jahren ist deutliches Misstrauen und Unsicherheit zu spüren. Mit Klick auf die Taste D wechselt der Viewer die Perspektive: Von über 50 Jahren zu unter 50 Jahren (und anders herum). Guerilla-Aktion auf Digitalmessen Wir errichten Messestände auf Digitalmessen und Events. 50u50 Mitglieder vertreten dort die Interessen ihrer Altersgruppe. Provokante Claims und Videos werden gezeigt, um Aufmerksamkeit zu erregen. Phase 1: Darstellung der Bedürfnisse In dieser Phase zeigen wir Vorbehalte und Ängste der Zielgruppe 50+ gegenüber der Digitalisierung auf. Durch gezielte Maßnahmen sensibilisieren wir Entscheider aus Politik und Wirtschaft und ebnen den Weg für einen gemeinsamen Dialog.
  16. 16. Aufmerksamkeitsstarke Anzeigen: Out-of-home, Online & Print Die 50ü50 erheben ihre Stimme als Vertreter ihrer Altersgruppe und zeigen die Sorgen Vorbehalte und Fragen auf. Die Mitglieder der 50ü50 werden auf Anzeigen-Motiven abgebildet, die nah an der zu erreichenden Zielgruppe, den Entscheidern aus Politik und Wirtschaft, platziert werden. Beispielsweise durch Plakate und Citylights in unmittelbarer Nähe der entscheidenden Ministerien. Zusätzlich werden wir aufmerksamkeitsstarke Printanzeigen sowie Onlineanzeigen zu relevanten Artikeln schalten, im Sinne eines Homepage Takeovers mit Kommunikation in Echtzeit. Phase 1: Darstellung der Bedürfnisse
  17. 17. 50ü50 als Gastredner 50ü50 Mitglieder fungieren als Gastredner auf verschiedenen Veranstaltungen, um die zentralen Bedürfnisse ihrer Altersgruppe zu vertreten. Sie gehen dort mit Entscheidern aus Politik und Wirtschaft in den Dialog. Die Veranstaltungen reichen von Startup-Events (z.B. Base Camp, The Factory, betahaus) bis hin zur Gastrede im Bundestag. Die Veranstaltungen werden aufgezeichnet und medial verbreitet. Darüber hinaus werden die Veranstaltungen über die Kanäle der Institution sowie des VZBV vorgestellt. Perspektivenwechsel: Swap your life In Kooperation mit Stern TV begleiten sich ein junger Reporter der Sendung und ein 50ü50 Mitglied für einen Tag gegenseitig. Alle Aspekte des Alltags, in der Digitalisierung je nach Perspektive eine oder eben keine Rolle spielen, werden dabei betrachtet. Der Reporter erlebt am eigenen Leib, wie Überforderung und Unsicherheit die Ängste in Bezug auf Digitalisierung schüren. Andersherum wird das 50ü50 Mitglied mit der Nutzung digitaler Produkte und Angebote positiv konfrontiert und erlebt den Mehrwert der Digitalisierung. Das Projekt wird filmisch begleitet und in der Sendung mit anschließender Diskussionsrunde ausgestrahlt. In dieser Phase etablieren wir eine Institution, in der gewählte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Bevölkerung in den gemeinsamen Dialog treten. Zentrale Aufgabe der Institution ist es, Technologien und Entwicklungen zu identifizieren, die einen „echten“ Mehrwert für die Zielgruppen bieten. Phase 2: Aufsetzen der Institution
  18. 18. 50ü50 Pitch & Zertifikat Einmal pro Jahr veranstalten wir einen 50ü50 Pitch, an dem Start-up Unternehmer ihre Ideen vor den 50ü50 Mitgliedern präsentieren. Eingeladen sind zudem Vertreter relevanter Medien. Der Pitch greift das aktuelle Fokusthema des Jahres auf und fordert junge Start-ups auf, Innovationen zu präsentieren, die einen echten Mehrwert für die Gesellschaftsgruppe der über 50-jährigen darstellt. Die Jury stellen Mitglieder der 50ü50 sowie des VZBV und Vertreter der Partner des jeweiligen Jahres. Die Gewinner des Pitches erhalten eine Finanzierungshilfe, die von den Partnern zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich erhält das Projekt das offizielle Zertifikat „geprüft von 50über50“ und darf dies für die weitere Kommunikation verwenden. Der Pitch wird live in Social Media sowie in einem Live Ticker auf der 50ü50 Microsite begleitet. Die Vor- und Nachberichterstattung erfolgt über die Kanäle der Partner, des VZBV und 50ü50. Phase 2: Aufsetzen der Institution DER PITCH
  19. 19. 50 über 50 Kolumne @Huffington Post Deutschland Wir geben den Mitgliedern der 50ü50-Initiative den medialen Raum, um ihre Gedanken zu einzelnen Aspekten der Digitalisierung mit der breiten Masse zu teilen. Im Rahmen der Kolumne entstehen in regelmäßigen Abständen Beiträge, die Siegerprojekte und das jeweilige Fokusthema näher beleuchten, als auch persönliche Standpunkte zu relevanten Themen preisgeben. Phase 3: Vorstellung der Leuchtturmprojekte und Kommunikation Besucherstand und Vorträge auf Seniorenmessen Wir errichten Besucherstände auf diversen Messen und Events für die Zielgruppe 50+ verteilt in ganz Deutschland. 50ü50 Mitglieder klären dort über die Ziele und Aktivitäten der Initiative auf. Auch die Siegerprojekte aus dem Pitch werden von Start-up Vertretern vorgestellt. 50 über 50 In dieser Phase verwenden wir die Technologien und Entwicklungen dazu, Vorbehalte, Ängste und Misstrauen der Bevölkerung abzubauen. Die identifizierten „Leuchtturm-Projekte“ werden durch kommunikative Maßnahmen der breiten Masse zugänglich gemacht und deren Mehrwert für die Bevölkerung verständlich dargestellt. Darüber hinaus wird die Institution selbst kommunikativ tätig, um sich gegenüber der Bevölkerung als glaubwürdiger Vertreter der eigenen Interessen zu behaupten.
  20. 20. Aufmerksamkeitsstarke Anzeigen - Out-of-home, Digital & Print Die 50ü50 richten ihre Stimme an die 50+ Zielgruppe. Sie zeigen an ihrem eigenen persönlichen Beispiel, wie Digitalisierung ihr Leben bereichert und zeigen so einen authentischen Mehrwert auf. Die emotionalen Anzeigen-Motive sind nah an der zu erreichenden Zielgruppe 50+ platziert: Als Plakatwerbung an hochfrequentierten Plätzen und als Advertorials in zielgruppenrelevanten Printmedien. Anzeigen werden außerdem in relevanten Online Medien gespielt, um auch weiterhin das Verständnis für die Bedürfnisse der Zielgruppe in der gesamten Gesellschaft zu stärken. Phase 3: Vorstellung der Leuchtturmprojekte und Kommunikation
  21. 21. Die 50ü50 Microsite ist zentraler Hub der Aktivitäten der Initiative und bündelt alle Informationen. Sie wird über die Phasen hinweg regelmäßig mit aktuellem Content angereichert. Die Website des VZBV verlinkt auf die 50ü50 Microsite. 50ü50 Microsite Phase 1 Kampagnenvideo 50ü50 stellen sich vor Vorstellung des jährlichen Fokusthemas Partner des Jahres Aufruf an Start-ups zur Teilnahme am 50ü50 Pitch Pre-Phase Vorstellung der Initiative (Über uns, Mission, Vision) Bewerbungsaufruf & Bewerbungsformular TV Spot Phase 2 Berichterstattung zum Pitch Pitch Live Ticker Phase 3 50ü50 Videos Vorstellung der Leuchtturmprojekte Newsroom Über uns 50ü50 Kontakt
  22. 22. Traditional Owned Hybrid Social TV-Spot Kampagnen video 50ü50- Kolumne Guerilla Messestand 50ü50 Pitch Seniorenme ssen Interviews Klaus Müller SternTV Beitrag Gastrede Bundestag Print-Anzeigen Out-of-home Digital Ads Microsite Content Calendar Der mediale Spielraum der 50 über 50
  23. 23. Timing & Budget
  24. 24. 50ü50 Timeline: Ein Jahr 50 über 50 Pre-Phase (2 Monate) Phase 1 (2 Monate) Phase 2 (1 Monat) Phase 3 (7 Monate) Zielsetzung Kernbotschaft Media Digital Media Relations Event Owned OOH Aufruf zur Bewerbung für 50ü50 Darstellung der Bedürfnisse der Generation 50+ Kommunikative Begleitung der Initiative 50ü50 Vorstellung der Ergebnisse & Umsetzung der 50ü50-Maßnahmen Aktive Beteiligung am digitalen Wandel Die Digitalisierung missachtet die speziellen Bedürfnisse der Generation 50+ Die Generation 50+ beteiligt sich aktiv am digitalen Wandel Nur unter Berücksichtigung der Bedürfnisse ALLER, wird Digitalisierung anschlussfähig TV-Spot Print-Anzeigen Interviews mit Klaus Müller Content Calendar für Owned Channels (Facebook, Twitter, YouTube) Microsite auf VZBV.de Targeted Ads (z.B. auf SPON) Print-Anzeigen Targeted Ads (z.B. auf SPON) Kampagnenvideo Press Office inkl. proaktivem Outreach Print-Anzeigen Targeted Ads (z.B. auf SPON) Guerilla Messestand Plakatwerbung/Citylights Gastreden 50ü50 Pitch Stern TV Seniorenmessen Huffington Post Plakatwerbung/Citylights
  25. 25. Metrics Pre-Phase Phase 1 Phase 2 Phase 3 • 5.000 Bewerbungen • 10 Artikel (print + online) in überregionalen General Interest Medien • 50 Artikel in Regional- und Lokalzeitungen (inkl. Reposts) • 100k Aufrufe des Kampagnenvideos auf YouTube • 20 Artikel in relevanten Medien zum Guerilla- Messestand Gastrede im Bundestag • 500.000 Social Shares (Facebook, YouTube, Twitter) • 6 TV-Beiträge • 10 Artikel in relevanten Medien (Print & Online) 50ü50 Pitch • 10 Artikel zum Pitch in relevanten Medien (Print & Online) • 1000 Subscribers auf Meerkat • Messestände 5.000 Besucher • 20 Artikel in relevanten Medien (Print & Online) • 10M Visits auf der Microsite • 2M Visits der 50ü50 Kolumne auf Huffington Post Deutschland Owned Channels VZBV: • +5000 Facebook Fans • +2000 Twitter Follower • +500 YouTube Fans
  26. 26. Budget Maßnahmen Kosteneinschätzung pro Jahr Press-Office über alle Phasen hinweg (inkl. aktivem Outreach zu einzelnen Maßnahmen, reaktiver Beantwortung von Presseanfragen & Erstellung aller Pressematerialien) 100.000 Euro TV-Spot (inkl. Produktionskosten) 10.000 Euro (exkl. Media-Budget) 50ü50-Microsite (inkl. Design, Programmierung und CMS-Betreuung) 20.000 EUR Gastrede im Bundestag (inkl. Organisation, inhaltlicher Vorbereitung & Briefing des Sprechers) 5.000 Euro Video: Digitalisierung – eine Gesellschaft, zwei Wahrnehmungen (inkl. Vorbereitung & Produktion) 15.000 Euro (exkl. Media-Budget) Perspektivenwechsel: Swap your life (inkl. Koordination & inhaltlicher Vorbereitung mit SternTV) 5.000 Euro 50ü50-Pitch (inkl. Vorbereitung der Veranstaltung, Einladungsmanagement & Onsite-Support) 30.000 Euro Guerilla Aktion auf Digitalmessen (inkl. Vorbereitung, Koordination mit Dienstleistern & Vor-Ort- Betreuung) 10.000 Euro pro Messe (exkl. Fremdkosten) Content Calendar für Owned Channels (über gesamten Kampagnenzeitraum) 20.000 Euro pro Channel 50ü50-Kolumne (über gesamten Kampagnenzeitraum) 50.000 Euro Media-Budget über alle Phasen hinweg (Out-of-home & Print, Online Ads) Variiert nach Ausgestaltung (auf Anfrage bei Media-Partner)
  27. 27. Quellen 1. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Bevoelkerung/Vorausberechnun gBevoelkerung/BevoelkerungDeutschland2060Presse5124204099004.pdf?__blob=publi cationFile 2. https://www.destatis.de/DE/Publikationen/StatistischesJahrbuch/EinkommenKonsumLe ben.pdf?__blob=publicationFile 3. http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in- deutschland/61863/rentenbezugsdauer 4. http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/ansturm-der-senioren-die-silberlinge-von- der-ersten-bank-a-743977.html 5. http://www.eict.de/files/downloads/2013_Innovationsfelder_der_digitalen_Welt.pdf 6. Frühling im Lebensherbst, in: "Aktiv" Gesundheitsmagazin, 02/2007 7. Hauptbericht des Freiwilligensurveys 2009 - Zivilgesellschaft, soziales Kapital und freiwilliges Engagement in Deutschland 1999-2004-2009 8. https://www.eict.de/files/downloads/2013_Innovationsfelder_der_digitalen_Welt.pdf 9. www.ard-werbung.de, Ergebnisse der SWR-Studie "50+" und weiterer Studien von Von Andreas Grajczyk, Walter Klingler und Sibylle Schmitt 10. http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Onlinestudie/PDF/Eimeren_Frees.pdf Bildnachweise istock.com, fotolia.com Logo und Collagen aus eigener Kreation Autoren & Referenzen Danny Schwarze Danny.Schwarze@edelman.com https://www.xing.com/profile/Danny_Schwarze https://www.linkedin.com/in/dannyschwarze https://twitter.com/derBasil Kristina Schmidt kristinaschmidt@me.com https://www.xing.com/profile/Kristina_Schmidt75

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