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Einladung an die Journalistinnen der Schweizer Medien: "FrauenNetz", eine "Frauen-Veranstaltung" der Treuhand-Kammer

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Zürich (ots) - - Hinweis: Das Einladungsschreiben zur Abendveranstaltung, sowie ein Artikel von Vertreterinnen des "FrauenNetzes", erschienen im Schweizer Treuhänder, Ausgabe Oktober 2011 können kostenlos im pdf-Format unter ... / http://ots.ch/600a541

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Einladung an die Journalistinnen der Schweizer Medien: "FrauenNetz", eine "Frauen-Veranstaltung" der Treuhand-Kammer

  1. 1. C H A M B R E F I D U C I A I R E / T R E U H A N D-K A M M E RÖFFENTLICHKEITSARBEIT Facts & FiguresR E L AT I O N S P U B L I Q U E S Frauen kontrollieren 27% des Weltvermögens (Quelle: BCG).VER ANSTA LTUNGEN / K A M M ER TAGUNG 70% aller Kaufentscheide werden durch Frauen getroffen.M AN I FESTAT I ONS / C ONGR ÈS DE L A C F Frauen halten weltweit 18% der nationalen Parlamentssitze (Quelle: UNO).Frauenpower in der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung Der Frauenanteil liegt bei Bachelor- und Master-Abschlüssen der rechtswissenschaftlichen Fakultäten an Schweizer Universitäten beiHaben Schweizer Wirtschaftsprü- nen mit auf den Weg geben? Die über 50%; in betriebswirtschaftlichen Fakultäten ist der Anteil nurferinnen und Steuerexpertinnen fünf Frauen sind überzeugt, dass noch knapp unter 50%; bei den Medizinern liegt sie über 50%mehr Biss und Durchhaltevermö- sie nicht nur auf eine erfolgreiche (Quelle: Bundesamt für Statistik).gen als andere Frauen in Führungs- Karriere zurückblicken können, Unternehmen mit einem hohen Frauenanteil auf Exekutivebenepositionen? Sind Schweizer Wirt- sondern einen äusserst interessan- sind profitabler als jene mit einem tiefen Frauenanteil in Geschäfts-schaftsprüfungs- und Beratungs- ten und vielseitigen Beruf ausüben, leitung und Verwaltungsrat.unternehmen fortschrittlicher als der auch Frauen beachtliche Vor- 1992 lag der Frauenanteil bei Wirtschaftsprüfern und Steuerexper-andere Unternehmen? Sind Wirt- teile bietet. ten bei rund 10%; heute sind es 25%.schaftsprüfung und Steuerbera- In der Schweiz ist der Anteil an im Ausland sozialisierten und aus-tung gar besonders frauenfreund- Motivation gebildeten Frauen auf oberster Führungsebene im Vergleich zuliche Berufe? Was bewog diese Partnerinnen sei- ihren in der Schweiz aufgewachsenen und ausgebildeten Kollegin- Mehr als 100 Partnerinnen und nerzeit, sich nach ihrem Hochschul- nen überproportional hoch.Direktorinnen der schweizerischen studium nochmals einer drei- bisBig4 und BDO nehmen aktiv an der vierjährigen äusserst anspruchs-Unternehmensführung teil und be- vollen Ausbildung und strengen blick haben sich Vielseitigkeit und meiner Tätigkeit, angefangen beieinflussen deren Kultur massgeb- Abschlussprüfung zu unterziehen? Attraktivität ihres Berufsstands der technischen Beurteilung kom-lich. Klare Karrierepläne hatten die noch wesentlich erweitert. plexer Rechnungslegungsfragen Die Treuhand-Kammer hat die wenigsten der Partnerinnen aus der Joanne Burgener, Partnerin bei bis zur Entwicklung von Marktak-Kaderfrauen der Branche auf den Gesprächsrunde. Ausschlaggebend PwC erklärt: «Ich erhalte Einblick tivitäten und der Förderung von27. Oktober 2011 zu einem gemein- für sie waren die Möglichkeiten, in das Herz vieler Unternehmen Nachwuchstalenten, z. B. als Coachsamen Nachtessen eingeladen. Part- Einblick in verschiedene Unterneh- und kann dadurch die Firmen- und oder Mentor.»nerinnen der fünf grössten Wirt- men und Branchen zu erhalten, viel- Wirtschaftsentwicklung hautnahschaftsprüfungs- und Steuerbe- seitige und komplexe Aufgaben – miterleben. Ich schätze die Interak- Firmenkultur undratungsgesellschaften haben im meist in enger Teamarbeit – zu tion mit den CEO und CFO und die MarktumfeldHinblick auf diese Veranstaltung lösen, mit den Entscheidungsträ- Möglichkeit, sie bei der Bewälti- Wirtschaftsprüfungs- und Steuer-die Sonnen- und Schattenseiten gern der unterschiedlichsten Un- gung vieler Herausforderungen in beratungsunternehmen verstehenihres Berufsstands diskutiert. Wel- ternehmen zusammenzuarbeiten, den Bereichen Strategie, Organi- sich auch als Ausbildungsstättenche Gründe bewogen sie seinerzeit und in einem internationalen Um- sation, Regulierung gezielt unter- und die damit verbundene ver-zu dieser Berufswahl und was wol- feld reisen und sich beruflich wei- stützen zu können. Als Wirtschafts- gleichsweise hohe Personalfluktua-len sie jungen Berufseinsteigerin- terentwickeln zu können. Im Rück- prüferin geniesse ich die Vielfalt tion ist durchaus gesund und ge- wollt. Was die Partnerinnen nach- denklich stimmt, ist die Tatsache, dass überproportional viele Frauen das Unternehmen entweder gleich nach Abschluss ihrer Fachausbil- dung oder aber auf mittlerer Ma- nagementstufe verlassen. Diese Ent- wicklung scheint weniger mit dem Berufsstand bzw. der Branche zu tun zu haben, als mit der Tatsache, dass Frauen ihre Karrieren weniger stringent planen als ihre männ- lichen Kollegen, weniger Bereit- schaft zeigen, sich mit politischen Schachzügen und Machtansprü- chen auseinanderzusetzen – und dem sprichwörtlichen Ticken der biologischen Uhr. Die Frage, ob Beruf und Familie vereinbar sind, stellen sich in der Schweiz auch 40 Jahre nach der Einführung des Frauenstimmrechts nach wie vor viele Frauen, während dieses Thema bei Männern eher selten Kopfzer-Partnerinnen der Big4 (von links nach rechts): Joanne Burgener, Jacqueline Hess, Elisabeth Kruck, Bernadette Koch brechen verursachen dürfte. Auch10 | 2011 D E R S C H W E I Z E R T R E U H Ä N D E R 5
  2. 2. T R E U H A N D-K A M M E R / C H A M B R E F I D U C I A I R Ebei vielen ausländischen Berufskol- Unternehmen der öffentlichen Hand ner ganzen Karriere immer wieder sich einig, dass es weibliche undleginnen, vor allem aus dem angel- und NGO, weisen vor allem im mitt- auf männliche und weibliche Vor- männliche Vorbilder braucht. Auchsächsischen Raum, ist die Vereinbar- leren Management oft relativ hohe gesetzte, Vorbilder und Mentoren das klare Bekenntnis der Unter-keit von Karriere und Familie kaum Frauenquoten auf. So meinte Mat- zu treffen, die an mich und meine nehmensleitung, dass Frauen aufnoch ein Thema. Gemäss einem Be- thias M. Baltisberger, Leiter Roche – Fähigkeiten glaubten. Und, seien oberster Führungsstufe keine De-richt der Europäischen Kommission, Standort Basel, kürzlich: «Ange- wir ehrlich, auch eine gute Portion korations- oder Wohlfühlrolle spie-zeigt sich aber auch in der Wissen- sichts der demografischen Entwick- Glück gehört dazu, um zur rich- len sollen, sondern das Unterneh-schaft das Phänomen der «lecken- lung und des damit verbundenen tigen Zeit am richtigen Platz zu men nachhaltig weiterbringen wol-den Pipeline», d. h. dass Frauen auf Fachkräftemangels können wir sein!» So sind denn Organisations- len und können, scheint noch nichtallen Karrierestufen im Vergleich nicht auf 50% des Talentpools ver- talent, Kommunikationsfähigkeit, vom Papier auf dem es gedrucktzu ihren männlichen Kollegen über- zichten» (Zitat aus «Frauen in Füh- Frustrationstoleranz und vor allem steht ins Denken und Handeln allerproportional aus ihren jeweils an- rungspositionen: So gelingt’s»; Flexibilität bei Frauen unabding- Geschäftsleitungen eingeflossen zugestammten Laufbahnen aus- oder Staatssekretariat für Wirtschaft bar, und müssen sehr stark ausge- sein.in andere umsteigen. So stellt Ber- Seci, 2010). Die in mehreren Stu- prägt sein – mindestens bei jenen, Weitere Hürden sehen die Part-nadette Koch, Partnerin bei E & Y, dien bei einem höheren Frauen- die Familie und Beruf unter einen nerinnen im Zusammenhang mitfest: «Heute sind rund ein Viertel anteil im Topmanagement nach- Hut bringen wollen. Umgekehrt sei gegenwärtigen Entwicklungen;der Absolventinnen der Wirtschafts- gewiesene höhere Unternehmens- auch angemerkt, dass berufstätige Entwicklungen, die die Fluktua-prüfer- und Steuerexpertenexamen produktivität dürfte allerdings ein Mütter gegenwärtig wesentlich tionsraten gerade unter den weibli-weiblich. Dennoch ist festzustellen, ebenso wichtiger Faktor sein. Als mehr Verständnis von Arbeitgeber- chen Wirtschaftsprüferinnen unddass der Anteil auf Partnerstufe unsere Kunden erwarten viele Un- seite erwarten können als berufs- Steuerberaterinnen weiter anhebensehr viel geringer ist. Das heisst, ternehmen denn auch Prüfungs- tätige Väter, wenn sie ein reduzier- könnten:dass viel Potenzial verloren geht und Beratungsteams, die eine ähn- tes Arbeitspensum anstreben. Auch Die von den meisten Unterneh-und es den Wirtschaftsprüfungs- lich gemischte Zusammensetzung hier ist ein Umdenken angebracht. men angestrebte – wenn nicht welt-und Steuerberatungsunternehmen widerspiegeln. Viele dieser Kon- Die Erfahrungen der Partnerinnen weit verordnete – «high perfor-offenbar nur ungenügend gelingt, zerne verlangen bereits heute in der in bezug auf reduzierte Pensen und mance»-Orientierung heisst in denfür Frauen auch länger fristig at- Mandatsausschreibung Unterlagen deren Meinung zur Vereinbarkeit meisten Fällen auch, dass bei einemtraktive Arbeitgeber zu sein.» zu den «Diversity»-Programmen von Beruf (auf Partnerstufe), Fami- reduzierten Personalbestand mehr Die grossen Wirtschaftsprü- ihrer potenziellen Prüfungs- und lie, Ehe oder Partnerschaft sind Umsatz generiert werden muss, umfungs- und Steuerberatungsunter- Beratungsunternehmen. Es ist also unterschiedlich. Während drei der die Rentabilitätsziele zu erreichen.nehmen sind sich dieses Ungleich- dringend notwendig, Massnahmen Partnerinnen neben ihrer berufli- Im Klartext bedeutet dies, dass dasgewichts bewusst und bestrebt, mit zu ergreifen, die es den schweizeri- chen Tätigkeit auch Mutterpflich- Arbeitspensum von Wirtschafts-geeigneten Massnahmen den Frau- schen Wirtschaftsprüfungs- und ten erfüllen und teilweise redu- prüferinnen in der «busy season»enanteil zu erhöhen. So gehören Steuerberatungsunternehmen er- zierte Pensen leisteten, hat eine der auch mal über längere Zeit 130%denn Deloitte UK und KPMG UK möglichen, mit ihren Kunden Frauen ihr Pensum zugunsten einer oder 140% betragen kann.zu den Gründungsmitgliedern des Schritt zu halten. Längerfristige politischen Tätigkeit reduziert. Immer einschneidendere regula-im Vereinigten Königreich gegrün- Karriereplanungs-, Coaching- und torische Vorschriften und die damitdeten «30% Club», dessen Ziel es Mentoring-Programme, aber auch verbundene persönliche Haftbar-ist, den Frauenanteil auf oberster ein «familienfreundlicheres» Ar- keit bedingen auch immer besseresFührungsebene in den britischen beitsumfeld für Frauen und Män- Risiko- und Qualitätsmanagement,Unternehmen auf 30% zu erhöhen. ner, könnten hier Abhilfe schaffen. was ohne intensive und kontinuier-Die Big4 in England weisen denn liche Weiterbildung nicht möglichauch einen gewissen Anteil weibli- Voraussetzungen und ist. Die stetig anspruchsvollerecher Führungskräfte in Geschäfts- Herausforderungen Sorgfaltspflicht kann denn auchleitung und/oder Verwaltungsrat Ausgezeichnete Fachkenntnisse, hier und dort mit den kontinuier-auf, während sich ihre in der Schweiz Durchhaltevermögen, Team- und lich höheren Leistungsanforderun-beheimateten Organisationen noch Führungsfähigkeit und ein gesun- gen im Konflikt stehen – persönli-etwas schwerer tun. Diese bieten des Mass an Führungsanspruch, Yvonne Hunkeler, Partnerin BDO AG che Integrität ist somit eine weiteredenn auch meist zusätzliche Pro- Entschlossenheit und Entschei- Grundvoraussetzung für alle Wirt-gramme und Anreize an, um ihre dungsfreudigkeit, ausgeprägtes «Ich arbeite in einem 80% Pen- schaftsprüfer und Steuerexperten.Frauenquote auch auf oberster Qualitätsbewusstsein, konsistente sum», fasst Yvonne Hunkeler, Partne-Ebene zu erhöhen. Weiterbildung, hohe Leistungsbe- rin bei BDO und Kantonsrätin des Fazit Wie im Kasten «Facts & Figures» reitschaft und intrinsische Moti- Kantons Luzern, zusammen und Jacqueline Hess, Partnerin bei De-notiert, haben in der Schweiz gebo- vation sind Grundvoraussetzun- hebt hervor «dies erfordert hohe loitte, fasst ihre Erfahrung folgen-rene und ausgebildete Frauen noch gen für unseren Berufsstand – für Flexibilität, und so bin ich selbst- dermassen zusammen: «Ich würdeeinen grösseren Aufholbedarf als Frauen und für Männer. Elisabeth verständlich nicht nur an vier Wo- junge Hochschulabsolventinnenviele ihrer ausländischen Berufs- Kruck, Partnerin bei KPMG, formu- chentagen telefonisch oder per Mail sehr ermutigen, eine Karriere alskolleginnen. So sind in der Schweiz liert das so: «Entschlossenheit, erreichbar. Der Markt der Arbeit- Wirtschaftsprüferin oder Steuer-wesentlich mehr im Ausland aufge- harte Arbeit, Motivation, Engage- nehmenden wird solche Arbeits- expertin bei einem Big4-Unter-wachsene und ausgebildete Frauen ment und sehr hohe fachliche und modelle je länger je mehr fordern, nehmen oder BDO in Betracht zuim Topmanagement zu finden als persönliche Kompetenz sind unab- und ohne entsprechende Angebote ziehen. Die Arbeit ist ausgespro-Schweizerinnen. dingbar. Trotzdem genügen auch wird es schwierig sein, mehr Frauen chen interessant und bietet eine Die in der Schweiz überpropor- diese Attribute nicht, wenn die Un- als Partnerinnen zu gewinnen.» hervorragende Basis für eine inter-tional vertretenen international tä- terstützung von Vorgesetzten fehlt. Hier leisten Vorbilder wertvolle nationale Karriere. Man begegnettigen grossen Konzerne, aber auch Ich hatte das Glück, während mei- Anreize und die Partnerinnen sind ausserordentlich interessanten Be-6 L’E X P E R T- C O M P TA B L E S U I S S E 2011 | 10
  3. 3. C H A M B R E F I D U C I A I R E / T R E U H A N D-K A M M E Rrufskollegen in einem internatio- anderseits bieten sie ihren Mitarbei- fast immer zu besseren Strategien deutlich: «Just do it!» Mehr als 100nalen Umfeld. Die Chancen einer tern auf allen Managementstufen und Lösungen; bei den «soft skills» Frauen haben es bis ganz oben inEntsendung ins Ausland aber auch geradezu ideale Einstiegsmöglich- laufen die meisten Frauen den den fünf grossen schweizerischenfür Beförderungen innerhalb der keiten in die verschiedensten Funk- Männern die Ränge ab, und unsere Wirtschaftsprüfungs- und Steuer-Gesellschaft oder auch bei Kunden tionen bei Kundenunternehmen. Kunden erwarten oder verlangen beratungsunternehmen geschafft –sind hoch. Und auch wenn junge Es ist kein Geheimnis, dass Kunden ein Mass an Diversität, das ihrer viele von ihnen mit Familie, auchFrauen sich dazu noch keine Ge- jenen Prüfern und Steuerberatern, eigenen Vielfalt entspricht. Wenn als alleinerziehende Mütter. Tundanken gemacht haben, ist eine sol- von deren Leistung sie beeindruckt Unternehmen also ihre langfristige Sie es uns gleich – wir unterstützenche Karriere absolut kompatibel waren, oft Stellen anbieten, die Leistungsfähigkeit aufrecht er- Sie dabei!mit Familienplänen.» einen interessanten Karrieresprung halten oder gar verbessern wollen, Tatsächlich sind Wirtschaftsprü- ermöglichen. Verlassen diese Mit- tun sie gut daran, für einen ange- Diskussionspartnerinnenfung und Steuerberatung in man- arbeiter das Beratungsunterneh- messenen Anteil an weiblichen Füh- und Autorinnen:cher Hinsicht aussergewöhnlich men in gutem Einvernehmen resul- rungskräften auf allen Stufen zu Joanne Burgener, Audit Partnerin,ansprechende Berufe für Frauen. tieren aus einem solchen Seiten- sorgen. Ihr möglicher Massnah- PwC, 2 Kinder;Dies sowohl dank ihrem inhaltli- wechsel nicht selten auch zusätzliche menkatalog umfasst klare, lang- Jacqueline Hess, Tax Partnerin,chen Facettenreichtum, der konti- Mandate für die Prüfungsfirma – fristig ausgerichtete und aufein- Deloitte, 1 Kind;nuierlichen beruflichen Weiterbil- ein durchaus wünschenswerter As- ander abgestimmte Programme in Yvonne Hunkeler, Partnerin,dung, aber auch bezüglich der viel- pekt der Personalfluktuation. den Bereichen Karriereplanung BDO AG, Leiterin öffentlichefältigen Karrieremöglichkeiten. Die Die beachtlichen Vorteile un- und Nachwuchsförderung, Mento- Verwaltungen und NPO,besten Prüfungs- und Beratungs- seres Berufsstands, aber auch die ring und Coaching, Zugang zu den Kantonsrätin des Kantons Luzern;unternehmen dürfen denn auch hohen Anforderungen, die sowohl relevanten Netzwerken und – vor Bernadette Koch, Audit Partnerin,durchaus den Anspruch erheben, Einsteigerinnen wie auch Part- allem – die entsprechende Firmen- Ernst & Young;eine Art Treibhaus und Kader- nerinnen erfüllen müssen, haben kultur und Geisteshaltung aller Elisabeth Kruck, Audit Partnerin,schmiede für hochmotivierte, lei- wir erläutert. Bleibt also noch das Entscheidungsträger. KPMG, Leiterin Zentralschweiz,stungsorientierte Wirtschaftsprü- «what’s in it for me» aus Sicht der Die vorbehaltlose Empfehlung 2 erwachsene Kinder.ferinnen und Steuerberaterinnen Arbeitgeber zu klären. Weibliche dieser fünf Partnerinnen an Hoch-zu sein. Einerseits suchen sie ihre und männliche Lösungsansätze schulabsolventinnen/Berufsein-weibliche Partnerbasis zu erweitern, sind oft komplementär und führen steigerinnen lautet denn klar und10 | 2011 D E R S C H W E I Z E R T R E U H Ä N D E R 7

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