Economic Research &Corporate DevelopmentAllianzGlobal WealthReport 2011
AllianzGlobal WealthReport 2011Kathrin BrandmeirDr. Michaela GrimmDr. Michael HeiseDr. Arne Holzhausen
Allianz Global Wealth Report 2011Vorwort                                                                                  ...
Inhaltsverzeichnis 8 Zusammenfassung13 Entwicklung des globalen Geldvermögens:   Vermögenswachstum durch Deleveraging31 Ve...
Zusammenfassung
Allianz Global Wealth Report 2011Folgen der Finanzkrise überwunden             Globale Wohlstandslücke riesig…Im Zuge des ...
Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unt...
Allianz Global Wealth Report 2011Fortschritte beim Deleveraging                   570 Millionen Menschen bildenÄhnlich gro...
Entwicklung desglobalen GeldvermögensVermögens-wachstum durchDeleveraging
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Allianz Global Wealth Report 2011pro Jahr angestiegen ist. Obgleich die direkten                Jahr und somit in etwa gen...
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Allianz Global Wealth Report 2011Zunehmende Risikoscheu weltweit                                                So wuchsen...
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Allianz Global Wealth Report 2011        Mit Blick auf die dramatischen Verände-            Damit wird deutlich, dass derz...
24   Composite Country Index of Propensity to Risk (CIPR)               Mit dem CIPR lassen sich einzelnen Gesellschaften ...
Mit den Länder-Risikoprofilen des CIPR können auch die Anlageentscheidungen der privaten Haus-halte analysiert werden. Dab...
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Allianz Global Wealth Report 2011          Mit der Verlangsamung des Schulden-                       abgebaut wurden: Japa...
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Allianz Global Wealth Report 2011          Die negative Wirkung, die von der hohen                                        ...
Verteilung desglobalen GeldvermögensWie groß ist dieglobale Vermögens-mittelschicht?
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Allianz Global Wealth Report 2011         Bei der Definition einer globalen Ver-                len, wie im Vorjahr, Chile...
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Allianz Global Wealth Report 2011lung besteht. Diesen nutzen wir, um mit Hilfe                            Nach dieser Rech...
Regionale Unterschiede:Das Geldvermögenin den einzelnenRegionen38   Lateinamerika44   Nordamerika52   Westeuropa62   Osteu...
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Allianz Global Wealth Report: Schweiz noch immer mit Abstand reichstes Land der Welt
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Allianz Global Wealth Report: Schweiz noch immer mit Abstand reichstes Land der Welt
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Zürich (ots) - - Hinweis: Hintergrundinformationen können kostenlos im pdf-Format unter http://presseportal.ch/de/pm/100008591 heruntergeladen werden - - Globales Brutto-Geldvermögen wächst 2010 um 6,2 Prozent - ... / http://ots.ch/6009e5e

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  1. 1. Economic Research &Corporate DevelopmentAllianzGlobal WealthReport 2011
  2. 2. AllianzGlobal WealthReport 2011Kathrin BrandmeirDr. Michaela GrimmDr. Michael HeiseDr. Arne Holzhausen
  3. 3. Allianz Global Wealth Report 2011Vorwort 5Vier Punkte charakterisieren die private Vermögens- und Schuldensituation im abgelaufenenJahr: Die Geldvermögen sind dank der kräftigen Erholung der Weltwirtschaft aufbreiter Front gestiegen, gleichzeitig nahmen die Divergenzen in der Vermögensentwicklungzu, gerade auch im Euroraum, wo die Staatsschuldenkrise ihren höchsten Tributforderte. Auf der anderen Seite sank die Schuldenquote der privaten Haushalte weiter, dasvielbeschworene Deleveraging ist für viele Haushalte längst Realität. Schließlich erfasstdie Globalisierung nach der Vermögensmittelschicht nun auch langsam die -oberschicht.Das Bild, das der „Allianz Global Wealth Report 2011“ vom weltweiten Sparverhalten zeichnet,ist also vielschichtig. Auf einen Nenner sind die vielen Entwicklungen nur schwer zubringen. Tatsächlich gibt es über die letzten Jahre nur zwei Konstanten: Die kontinuierlicheAufholjagd der ärmeren Länder sowie die wachsende Risikoscheu und Zurückhaltung derAnleger. Ersterer Trend ist grundsätzlich erfreulich - auch wenn hier Illusionen fehlam Platz sind: Die absoluten Unterschiede sind noch immer gewaltig; mit Blick auf den„Normalsparer“ dürfte erst in der nächsten Dekade eine echte Konvergenz der durchschnittli-chen Vermögenssituation eintreten.Der zweite Trend ist grundsätzlich problematisch. Angesichts der Marktturbulenzensind Attentismus, Liquiditätspräferenz und die Vermeidung jeden Risikos zwar verständlich;mit Blick auf die dramatischen Folgen des demographischen Wandels und dieNotwendigkeit eigenverantwortlicher Vorsorge langfristig aber eher kontraproduktiv: Die„Flucht“ in risikoarme Anlagen schließt eine angemessene Verzinsung aus und stehtso den Zielen eines langfristigen Vermögensaufbaus entgegen. Bei den derzeitigen Bemühun-gen um Stabilität der Finanzmärkte und Konsolidierung der Staatshaushalte steht also vielauf dem Spiel. Letztlich geht es auch darum, den privaten Haushalten das Vertrauenin die Finanzmärkte und eine langfristige Anlage zurückzugeben, so dass sie der Herausfor-derung des demographischen Wandels angemessen begegnen können.Für die Allianz Gruppe als globalen Finanzdienstleister sind diese Entwicklungen und diedamit verbundenen Fragestellungen naturgemäß von hohem Interesse. Mit derzweiten Ausgabe des „Allianz Global Wealth Report“ führen wir daher unsere Analyse derglobalen Vermögens- und Schuldensituation der privaten Haushalte auf Basis einerinternationalen Datenbasis weiter fort. Sie liefert wiederum eine Fülle von Informationenund Vergleichen, die erhellen, wie die Welt spart.Ich bin überzeugt, der Report schafft auf diese Weise für ein wichtiges Themazusätzliche Aufmerksamkeit, aus der Anregungen und Anstöße zur Verbesserung des Spar-verhaltens resultieren können.Michael DiekmannVorstandsvorsitzender der Allianz SE
  4. 4. Inhaltsverzeichnis 8 Zusammenfassung13 Entwicklung des globalen Geldvermögens: Vermögenswachstum durch Deleveraging31 Verteilung des globalen Geldvermögens: Wie groß ist die globale Vermögensmittelschicht?37 Regionale Unterschiede: Das Geldvermögen in den einzelnen Regionen87 Literatur88 Appendix A: Methodologische Anmerkungen91 Appendix B: Geldvermögen nach Ländern
  5. 5. Zusammenfassung
  6. 6. Allianz Global Wealth Report 2011Folgen der Finanzkrise überwunden Globale Wohlstandslücke riesig…Im Zuge des kräftigen Aufschwungs der Die Vermögen sind weltweit sehr ungleich 9Weltwirtschaft haben sich die Finanzmärk- verteilt. Noch immer befinden sich knappte im letzten Jahr erholt und die globalen 90% des globalen Geldvermögens in denBrutto-Geldvermögen der privaten Haushal- Händen der Privathaushalte in den HWCte konnten mit gut 6% deutlich zulegen. Mit – obwohl in diesen Ländern nur etwa 20%EUR 95.300 Mrd. lagen die Geldvermögen in der Menschen leben. Auch in der Pro-Kopf-den von uns untersuchten 50 Ländern Ende Betrachtung ist die globale Wohlstandslücke2010 erstmals wieder deutlich über dem immens: Das weltweite Pro-Kopf-Geldver-Vorkrisenniveau (+3,3%). Seit 2000 sind die mögen betrug Ende 2010 durchschnittlichglobalen Geldvermögen durchschnittlich EUR 20.150. In den HWC war es dabei mit EURum 4,1% pro Jahr gewachsen – und damit 90.080 um ein Vielfaches höher als in denlangsamer als die nominale Wirtschaftsleis- LWC, die nur auf EUR 2.100 pro Kopf kamen.tung. Das Pro-Kopf-Wachstum der Geldver- In den MWC verfügten die Menschen durch-mögen lag mit 3,2% über die letzten zehn schnittlich über ein Geldvermögen in HöheJahre auf dem Niveau der durchschnittlichen von EUR 10.540.Geldentwertung von weltweit gut 3%. …aber die Armen holen aufUm ein differenzierteres Bild der globalen Trotz des enormen Unterschieds warenVermögensverteilung nach Ländern zu die letzten zehn Jahre aber keine verlorenezeichnen, teilt der Allianz Global Wealth Dekade für die Ärmeren der Welt. Seit 2000Report – in Anlehnung an die Einkommens- sind die Pro-Kopf-Vermögen in den LWC jähr-klassen der Weltbank – die untersuchten lich um 17% gewachsen und damit nahezuLänder in drei Vermögensklassen ein: High siebenmal schneller als in den HWC. LegtWealth Countries (HWC) mit einem durch- man die aktuellen Wechselkurse zugrunde,schnittlichen Pro-Kopf-Vermögen von über war das Geldvermögen pro Kopf zu BeginnEUR 36.200; Middle Wealth Countries (MWC), des Jahrzehnts in den HWC 159 mal so hochmit einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Ver- wie in den LWC, inzwischen hat sich dermögen zwischen EUR 6.000 und EUR 36.200; Faktor auf 43 verringert. Diese enormensowie Low Wealth Countries (LWC), mit ei- Wachstumsunterschiede hängen starknem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen mit den unterschiedlichen Auswirkungenunter EUR 6.000. der Aktienmarktcrashs, insbesondere der jüngsten Finanzkrise, zusammen, die in den ärmeren Ländern kaum Spuren hinterließen: So liegt beispielsweise das durchschnittliche Pro-Kopf-Geldvermögen in den LWC heute bereits wieder 50% über dem Wert von Ende 2007, in den HWC dagegen noch immer 2,3% unter dem Vorkrisenniveau.
  7. 7. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix Vermögen in Osteuropa Konservative Vermögensstruktur10 wachsen am schnellsten in den armen Ländern In regionaler Betrachtung ergibt sich das Eine Erklärung für die großen Differenzen erwartete Bild: Für Nordamerika, Westeu- im Wachstumstempo als Folge unterschied- ropa und Australien betragen die durch- licher Grade der Krisenanfälligkeit findet schnittlichen Pro-Kopf-Vermögen zwischen sich in der Vermögensstruktur. In den HWC EUR 65.000 und EUR 110.000, in Asien, verteilt sich das Geldvermögen annähernd Lateinamerika und Osteuropa erreichen sie gleichgewichtig auf die drei großen Anlage- dagegen nur Werte zwischen EUR 3.500 und klassen Bankeinlagen, Versicherungen/Pen- EUR 8.000; ohne die drei HWC Japan, Taiwan sionen und Wertpapiere – wobei letztere mit und Singapur liegt der entsprechende Wert über 37% noch immer dominieren. In den für die Schwellenländer Asiens sogar nur bei LWC ist der weitaus größte Teil des Vermö- EUR 2.600. Auf der anderen Seite erreichen gens (72%) – wie bereits vor der Finanzkrise allein die osteuropäischen EU-Mitglieder ein – in Bankeinlagen gebunden; auch in MWC durchschnittliches Pro-Kopf-Vermögen von machen Bankeneinlagen noch mehr als 40% EUR 7.960. des Geldvermögens aus. Die osteuropäischen Haushalte (Gesamtregi- Allerdings ist eine eher sicherheits- als on) weisen in der vergangenen Dekade auch renditeorientierte Anlage mittlerweile ein die höchste Wachstumsrate auf: Im Durch- globaler Trend geworden. Bankeinlagen schnitt legten die Pro-Kopf-Vermögen gut konnten ihren Anteil am globalen Geld- 16% pro Jahr zu; ähnlich dynamisch verlief vermögen im abgelaufenen Jahrzehnt um die Entwicklung auch in Lateinamerika mehr als vier Prozentpunkte steigern; in den (+14,4%) und den Schwellenländern Asiens reicheren Regionen wie Australien, West- (+13,5%). Für diese beiden Regionen stellt europa und Nordamerika konnten Bank- auch die Finanzkrise keinen gravierenden einlagen teilweise sogar überproportional Einschnitt dar, das Wachstum seit 2007 ist profitieren. Mit Blick auf einen notwendigen nahezu so hoch wie in den Jahren davor. In langfristigen Vermögensaufbau erscheint Osteuropa dagegen hat sich die jährliche die Flucht in risikoarme Anlagen allerdings Wachstumsrate seitdem halbiert. kontraproduktiv. Vor diesem Hintergrund ist eine schnelle Lösung der Schuldenkrisen als Voraussetzung für die Rückkehr des Vertrau- ens der Anleger dringend geboten.
  8. 8. Allianz Global Wealth Report 2011Fortschritte beim Deleveraging 570 Millionen Menschen bildenÄhnlich groß wie beim Sparverhalten die globale Vermögensmittelschicht 11sind die Differenzen bei der Verschuldung. Eine Analyse der Vermögensverteilung nachWeltweit summieren sich die Schulden der Ländern lässt die Unterschiede innerhalbPrivathaushalte auf 67,5% der Wirtschafts- der einzelnen Länder unberücksichtigt. Derleistung. Während dieser Wert in den HWC Allianz Global Wealth Report berechnetaber im Schnitt bei 88% liegt, erreichen die daher auch das durchschnittliche Pro-KopfLWC nur 19,8%. Private Verschuldung ist so- Vermögen je Bevölkerungsdezil innerhalbmit in erster Linie ein Problem der Haushalte der untersuchten Länder. Demnach zähltenin den reichen Ländern – und nirgendwo 2010 weltweit 570 Millionen Menschen zurist sie höher als in Australien und Neusee- globalen Vermögensmittelschicht (Pro-Kopf-land, wo sie insgesamt 111% des BIP erreicht. Geldvermögen EUR 6.000 bis EUR 36.200),Allerdings hat sich die Schuldendynamik in dies bedeutet einen Anstieg um 20 Millionenden letzten Jahren deutlich verlangsamt; in gegenüber dem Vorjahr. Mehr als die Hälfteeinigen Ländern – allen voran in den USA von ihnen stammt nicht aus den HWC. 520– sind die Schulden der privaten Haushalte Millionen Menschen können weltweit zursogar absolut zurückgegangen. Als Folge Vermögensoberschicht gerechnet werden,dieser Anstrengungen hat sich die Schulden- wobei davon mittlerweile 55 Millionen Men-quote (Schulden in Prozent der Wirtschafts- schen nicht in den Industrieländern leben.1leistung) weltweit seit dem Höhepunkt Nach der Vermögensmittelschicht beginntEnde 2007 um 3½ Prozentpunkte reduziert. sich nun auch die Vermögensoberschicht zuZumindest die privaten Haushalte machen in globalisieren.Summe Fortschritte beim Deleveraging. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund ist esDementsprechend wuchs das Netto-Geldver- aufschlussreich, länderspezifische Besonder-mögen in den letzten beiden Jahren erstmals heiten jeweils im regionalen Kontext zu be-wieder deutlich stärker als das Brutto-Geld- trachten und zu analysieren. Der zweite Teilvermögen. Für die gesamte Dekade gilt dies des Allianz Global Wealth Reports widmetjedoch nicht: In den letzten zehn Jahren blieb sich daher der Darstellung der Entwicklungdas Wachstum der Netto-Geldvermögen mit der Geldvermögen in den einzelnen Regio-durchschnittlich 3,3% pro Jahr hinter dem nen.der Brutto-Geldvermögen (4,1%) zurück. InRelation zur Wirtschaftsleistung haben sichdie Netto-Geldvermögen in allen Regionen– mit Ausnahme Lateinamerikas und derSchwellenländer Asiens – gegenüber demJahr 2000 signifikant verschlechtert. 1 Aufgrund von Wechsel- kurseffekten unterscheiden sich diese Ergebnisse leicht von denen aus der letztjährigen Ausgabe des Allianz Global Wealth Report.
  9. 9. Entwicklung desglobalen GeldvermögensVermögens-wachstum durchDeleveraging
  10. 10. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix14 Der kräftige Aufschwung der Weltwirtschaft hat ländern die Zeichen eher auf Schuldenabbau sich auch für die Sparer bezahlt gemacht: 2010 („Deleveraging“) standen und die Netto-Geld- hat das globale Brutto-Geldvermögen das Vor- vermögen dadurch deutlich stärker wuchsen als krisenniveau aus dem Jahr 2007 erstmals wie- die Brutto-Geldvermögen, wuchsen die privaten der übertroffen. Aber auch mit Überwindung Schulden in den Schwellenländern im Einklang der Finanzkrise werden die Herausforderungen mit der positven Wirtschaftsentwicklung wei- für die privaten Haushalte keineswegs geringer; ter. Wie bei den Vermögen selbst sind die absolu- insbesondere in Europa löste die Schuldenkrise ten Unterschiede jedoch noch immer gewaltig. neue Erschütterungen aus, die an den Vermögen in den betroffenen Ländern nicht spurlos vorü- Folgen der Finanzkrise überwunden ber gingen. Insgesamt führten eine anhaltende Das globale Brutto-Geldvermögen der privaten Unsicherheit, prekäre Staatsfinanzen und die Haushalte ist im vergangenen Jahr nochmals sich abzeichnende „Rentenkrise“ aufgrund des kräftig gestiegen: Es kletterte um 6,2% (2009: demographischen Wandels zu deutlichen Ver- 8,5%) auf EUR 95.300 Mrd.. Die Verluste der Fi- änderungen im Sparverhalten, die sich in ent- nanzkrise wurden damit wieder aufgeholt, das sprechenden Verschiebungen im Anlage-Portfo- Geldvermögen lag 3,3% über dem Ende 2007 er- lio niederschlagen. Auf der anderen Seite setzte reichten Höchststand von EUR 92.200 Mrd.. sich der Aufholprozess in den Schwellenländern Insgesamt ist das globale Geldvermö- mit unverminderter Stärke fort. Damit verbun- gen seit dem Jahr 2000 durchschnittlich um den ist auch eine unterschiedliche Entwicklung 4,1% pro Jahr und somit etwas langsamer als der Verschuldung. Während in vielen Industrie- die globale Wirtschaftsleistung gewachsen, die im gleichen Zeitraum nominal um etwa 5,5% Nachwirkungen der Finanzkrise überwunden Globales Geldvermögen, in Mrd. Euro Geldvermögen pro Kopf, in Euro 100.000 ,1% 22.000 ,2% 010: 4 010: 3 90.000 1 –2 20.000 1 –2 R 200 R 200 CAG 18.000 CAG 80.000 16.000 70.000 14.000 60.000 12.000 50.000 10.000 40.000 8.000 30.000 6.000 20.000 4.000 10.000 2.000 0 0 ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 CAGR = durchschnittliche jährliche Wachstumsrate Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UN, Allianz SE.
  11. 11. Allianz Global Wealth Report 2011pro Jahr angestiegen ist. Obgleich die direkten Jahr und somit in etwa genau so schnell wie die 15Nachwehen der Finanzkrise mittlerweile verar- durchschnittliche Inflation von weltweit 3%. Inbeitet sind, zeigt diese Wachstumsdifferenz die dieser moderaten Zuwachsrate spiegeln sichnachhaltigen Wirkungen, die die starken Ein- nicht nur die Folgen der Finanzkrise, sondernbrüche am Aktienmarkt infolge des Lehman- auch das ungebrochene Wachstum der Weltbe-Schocks – und zu Beginn der Dekade infolge völkerung wider.des Platzens der Dotcom-Blase – für die Vermö-gensbildung hatten. Würde für die letzten zehn Betrachtung nach VermögensklassenJahre eine Wachstumsrate der Vermögen in Um ein differenzierteres Bild der globalen Ver-Höhe des durchschnittlichen Wachstums der mögensverteilung nach Ländern zu zeichnen,nominalen Wirtschaftsleistung unterstellt, läge teilt der Allianz Global Wealth Report – in Anleh-das globale Geldvermögen heute um etwa EUR nung an die Einkommensklassen der Weltbank13.400 Mrd. oder gut 14% höher. – die untersuchten Länder in drei Vermögens- Die verhaltene Entwicklung wird noch klassen ein: High Wealth Countries (HWC) mitdeutlicher, wenn die privaten Brutto-Geldver- einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögenmögen pro Kopf betrachtet werden. 2010 ent- von über EUR 36.200; Middle Wealth Countriesfielen weltweit rund EUR 20.150 auf jeden Ein- (MWC), Pro-Kopf-Vermögen zwischen EUR 6.000zelnen. Dies bedeutet einen Zuwachs um 5,3% und EUR 36.200; sowie Low Wealth Countriesgegenüber 2009. Der vorherige Spitzenwert von (LWC), Pro-Kopf-Vermögen unter EUR 6.000 (zurEUR 20.000 pro Kopf aus dem Jahr 2007 wur- Bestimmung der einzelnen Vermögensklassende damit um knapp 1% übertroffen. Insgesamt siehe Appendix A).stiegen die Pro-Kopf-Geldvermögen seit Beginndes neuen Jahrtausends aber nur um 3,2% proVerschiebung der GewichteAnteil der Ländergruppen am globalen Geldvermögen, in %100 90 80 70 60 LWC MWC 50 HWC ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  12. 12. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix16 Globale Wohlstandslücke riesig Ärmere Länder holen auf Das Ergebnis dieser Betrachtung überrascht Trotz dieses enormen Unterschieds waren die nicht: Die Vermögen sind weltweit sehr ungleich letzten zehn Jahre aber keine verlorene Dekade verteilt. Noch immer sind etwa 87% des globalen für die ärmeren Länder der Welt. Seit 2000 sind Brutto-Geldvermögens in den Händen der Pri- die Pro-Kopf-Vermögen in den LWC jährlich um vathaushalte in den HWC – obwohl diese Länder beinahe 17% gewachsen und damit nahezu sie- einen Anteil von nur 20% an der Gesamtbevölke- benmal schneller als in den HWC. Auch die MWC rung und zwei Drittel der globalen Wirtschafts- verzeichnen mit 10% noch ein ausgesprochen ho- leistung haben. Zumindest aber „stimmt“ der hes Wachstum. Diese großen Wachstumsunter- Trend: Seit 2000 ist der Anteil der HWC um acht schiede hängen stark mit den unterschiedlichen Prozentpunkte zurückgegangen – die ärmeren Auswirkungen der beiden Aktienmarktcrashs Länder gewinnen an Bedeutung. zusammen. In den Vermögen der ärmeren Län- Auch in der Pro-Kopf-Betrachtung ist die der hinterließen sie so gut wie keine Spuren. globale Wohlstandslücke riesig. Das Pro-Kopf- Dies wird vor allem deutlich, wenn die Vermögen in den HWC war Ende 2010 mit EUR Entwicklung der Geldvermögen seit der jüngs- 90.080 um ein Vielfaches höher als in den LWC, ten Finanzkrise in den HWC direkt mit der in die im Schnitt nur auf EUR 2.100 pro Kopf kamen. den LWC kontrastiert wird: Während die Brutto- In den MWC verfügten die Menschen durch- Geldvermögen pro Kopf in den ärmeren Ländern schnittlich über ein Geldvermögen in Höhe von seit Ende 2007 um mehr als 50% gestiegen sind, EUR 10.540. lag das durchschnittliche Geldvermögen pro Kopf in den HWC Ende 2010 immer noch 2,3% unter dem Vorkrisenniveau. Großes Geldvermögensgefälle weltweit Geldvermögen pro Kopf in Euro High Wealth Countries Middle Wealth Countries Low Wealth Countries 100.000 12.000 2.200 90.000 2.000 10.000 1.800 80.000 1.600 70.000 8.000 1.400 60.000 1.200 50.000 6.000 1.000 40.000 800 4.000 30.000 600 20.000 400 2.000 10.000 200 0 0 0 ‘00 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘00 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘00 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  13. 13. Allianz Global Wealth Report 2011 Durch diese unterschiedliche Entwick- Die HWC sind vornehmlich in Nordame- 17lung ist der „Ungleichheitsfaktor“ zwischen der rika und Westeuropa zu finden. Aus den übrigenreicheren und der ärmeren Ländergruppe, der Weltregionen qualifizieren sich lediglich Aust-im Jahr 2000 noch bei 159 lag, auf jetzt 43 ge- ralien, Japan, Singapur und Taiwan für den Clubfallen. Dies ist ohne Frage eine eindrucksvolle der reichen Länder. Die VermögensweltkarteEntwicklung und unterstreicht zumindest die zeigt daher das zu erwartende Bild: Den reichenrelative Konvergenz der Geldvermögen pro Kopf. Nationen in Nordamerika, Westeuropa und Aus-Denn auf der anderen Seite hat sich im selben tralien mit durchschnittlichen Pro-Kopf-Ver-Zeitraum der absolute Unterschied der Pro- mögen zwischen EUR 66.000 und EUR 110.000Kopf-Geldvermögen von rund EUR 69.000 auf stehen die ärmeren Länder in Asien, Lateiname-EUR 88.000 vergrößert – trotz Finanzkrise, die rika und Osteuropa gegenüber, die nur Wertezeitweise für ein Schrumpfen der Lücke sorgte. zwischen EUR 3.500 und EUR 8.000 erreichen.Selbst wenn die unterschiedliche Wachstums- Ohne die drei HWC Japan, Taiwan und Singapurdynamik der vergangene Dekade auch in Zu- liegt das Pro-Kopf-Vermögen in den Schwellen-kunft Bestand hätte – ungebrochene Aufholbe- ländern Asiens allerdings nur bei EUR 2.600. Aufwegung dort, periodische Finanzkrisen hier –, der anderen Seite erreicht Osteuropa, wenn nurwürden die absoluten Unterschiede erst ab dem die EU-Mitglieder berücksichtigt werden, einenJahr 2026 kleiner werden. Ungeachtet der enor- Wert von EUR 7.960. Das ähnlich hohe durch-men Fortschritte in vielen ärmeren Ländern wie schnittliche Pro-Kopf-Vermögen von EUR 6.000China oder Indien wird die Kluft zwischen Arm in Lateinamerika spiegelt den Fortschritt dieserund Reich in den Ländern auf absehbare Zeit Region in den letzten Jahren wider.riesengroß bleiben.„Konvergenz“ der Geldvermögen pro KopfIndex (2000=100)500 2010, in Euro450 90.077400350 10.544300 2.076250200150 LWC100 MWC 50 HWC ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  14. 14. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix18 Vermögen in Osteuropa Demgegenüber sind die Schwellenlän- wachsen am schnellsten der Asiens (Asien ex HWC) und Lateinameri- Die osteuropäischen Haushalte (Gesamtregion) kas nahezu ohne Kratzer durch die Krise ge- konnten in der vergangenen Dekade mit einer kommen, die durchschnittlichen jährlichen durchschnittlichen jährlichen Wachstums- Wachstumsraten seit 2007 befinden sich mit rate von über 16% die größten Zuwächse im 12,9% bzw. 12,4% schon beinahe wieder auf Vor- Brutto-Geldvermögen pro Kopf erzielen; auch krisenniveau. Der niedrige Wert für Gesamtasi- die Finanzkrise haben sie im Durchschnitt gut en für die letzten zehn Jahre ist dabei allein dem gemeistert und die Pro-Kopf-Vermögen lagen Stillstand in Japan, dem mit Abstand reichsten Ende 2010 bereits wieder ein Drittel über dem Land der Region, geschuldet, das seit 2000 nur Vorkrisenniveau. Dennoch ist der Einschnitt der ein durchschnittliches Wachstum der Pro-Kopf- Finanzkrise nicht zu übersehen, die jährliche Vermögen von 0,6% verzeichnen konnte. Wachstumsrate hat sich seitdem nahezu hal- biert, von über 19% vor der Krise (durchschnitt- licher jährlicher Zuwachs im Zeitraum 2000 bis 2007) auf rund 10% danach (durchschnittlicher jährlicher Zuwachs im Zeitraum 2007 bis 2010). Globale Ungleichgewichte Geldvermögen pro Kopf in Euro, 2010 Osteuropa Westeuropa Nordamerika 120.000 108.822 3.612 80.000 66.466 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 40.000 Asien 0 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 7.688 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 Lateinamerika Ozeanien 80.475 6.014 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UN, Allianz SE.
  15. 15. Allianz Global Wealth Report 2011 Insgesamt zeigt sich damit auch in der 19regionalen Betrachtung, dass gerade die ärme-ren Länder in der vergangenen Dekade stürmi-sche Vermögenszuwächse verzeichnen konnten.Einen deutlichen Kontrast dazu bieten die rei-chen Regionen. Dort verlief nicht nur das Wachs-tum der Pro-Kopf-Geldvermögen in den letztenzehn Jahren deutlich langsamer – vor allem inNordamerika und Westeuropa mit Zuwachsra-ten um 3% – auch der Rückschlag durch die Fi-nanzkrise war wesentlich stärker: In Nordame-rika liegen die Brutto-Geldvermögen pro Kopfnoch immer unter dem Niveau von 2007 (-7,2%),was allein auf die schwache Entwicklung in denUSA zurückzuführen ist (-8,4%). In Westeuropaund Ozeanien sind in Summe zumindest wie-der leichte Zuwächse zu verzeichnen. Neben denUSA kommen aber fünf der übrigen sechs Län-der, deren Pro-Kopf-Geldvermögen noch immerniedriger sind als vor der Finanzkrise, aus demEuroraum: neben Japan (-3%) sind dies Grie-chenland (-16,4%), Spanien (-9,8%), Irland (-7,7%),Italien (-0,9%) und Estland (-0,5%).Wachstum im Vergleich: Champion OsteuropaDurchschnittliches, jährliches Wachstum der Pro-Kopf-Geldvermögen, in % Nordamerika Asien WesteuropaAustralien/Neuseeland Asien ex HWC Lateinamerika seit 2007 Osteuropa seit 2000 -5 0 5 10 15 20Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UN, Allianz SE.
  16. 16. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix20 Konservative Vermögensstruktur Insgesamt gibt es zwischen den Länder- in den ärmeren Ländern gruppen mit Blick auf die Vermögensstruktur Gründe für die unterschiedlichen Wirkungen signifikante Unterschiede. In den HWC ver- auf die Geldvermögen sind zum einen im Cha- teilt sich das Geldvermögen annähernd gleich- rakter der Krise selbst zu finden – die Finanzkri- gewichtig auf die drei großen Anlageklassen se 2008 war eine Krise der entwickelten Märkte, Bankeinlagen, Versicherungen/Pensionen und nicht wie in früheren Fällen eine Krise der Emer- Wertpapiere – wobei letztere mit 37% dominie- ging Markets –, zum anderen in den Differenzen ren. In den LWC ist der weitaus größte Teil des im Sparverhalten vor der Krise; daraus resultier- Vermögens (72%) – wie bereits vor Ausbruch der ten sehr unterschiedliche Vermögensstrukturen Finanzkrise – in Bankeinlagen gebunden; auch und Schuldendynamiken. in MWC machen Bankeneinlagen noch mehr als Der Zusammenhang von Vermögens- 40% des Geldvermögens aus. Diese ausgespro- struktur und Krisenanfälligkeit lässt sich relativ chen risikoaverse Vermögenszusammenset- leicht nachvollziehen. Je höher der Anteil von zung hat den ärmeren Ländern ohne Frage ge- volatilen Kapitalmarktinstrumenten im Vermö- holfen – auch wenn dies natürlich nicht immer gensportfolio, desto stärker schlagen Wertver- eine bewusste Anlageentscheidung oder unmit- luste dieser Papiere auf die Gesamtentwicklung telbare Folge der Finanzkrise war, sondern in durch. Deshalb waren beispielsweise die priva- den meisten Fällen den Umständen, d.h. dem ten Haushalte in den USA und Griechenland be- Entwicklungsstand des jeweiligen Finanzsys- sonders stark betroffen: Vor der Krise, Ende 2007, tems, geschuldet ist. lag der Wertpapieranteil am Geldvermögen in diesen beiden Ländern bei über 50% bzw. über 40%. Konservative Vermögensstruktur in den ärmeren Ländern Anlageklassen in % des gesamten Geldvermögens, 2010 100 12 31 33 21 15 75 32 50 35 37 72 25 Rest 43 32 Versicherungen 28 Wertpapiere 0 Bankeinlagen Welt HWC MWC LWC Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  17. 17. Allianz Global Wealth Report 2011Zunehmende Risikoscheu weltweit So wuchsen Bankeinlagen vor allem in 21Eine eher sicherheitsorientierte als renditeorien- den reicheren Regionen wie Ozeanien, West-tierte Anlage ist aber im Zeichen der Finanz- und europa und Nordamerika stark. Hier, wo vieleSchuldenkrisen keineswegs nur ein Merkmal der Haushalte bereits über beträchtliche Vermögenärmeren Länder. Dieser Trend lässt sich mittler- verfügen, ist die Furcht vor Verlusten sehr ausge-weile weltweit beobachten. Während Wertpa- prägt; zugleich stehen (oder standen) diese Regi-piere deutlich in der Gunst der Anleger verloren, onen im Zentrum der derzeitigen Krisen. Hohekonnten Bankeinlagen im abgelaufenen Jahr- Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwick-zehnt ihren Anteil am globalen Geldvermögen lung an den Kapitalmärkten ist die Folge undum mehr als 4 Prozentpunkte ausbauen. Darin trägt zu Attentismus und Liquiditätspräferenzspiegelt sich die zunehmende Risikoscheu der der Anleger bei. In vielen ärmeren RegionenAnleger weltweit wider. Allerdings gilt dies nicht dagegen, vor allem in Lateinamerika, verlierenfür alle Regionen und Länder in gleichem Maße, Bankeinlagen langsam an Attraktivität. Mit derdenn tatsächlich verstecken sich hinter diesen Entwicklung der Finanzmärkte wenden sich dieglobalen Zahlen regional sehr unterschiedliche Haushalte von einfachen Sparformen ab undEntwicklungen. renditekräftigeren Anlageformen zu. Von dieser Entwicklung kann die Wert- papierklasse allerdings kaum profitieren: Sie verliert in allen Regionen der Welt, auch in den ärmeren. Wobei die Verluste in diesen Regionen zumindest deutlich geringer ausfallen, was vor allem eine Folge der besseren Performance derWachsende RisikoscheuAnlageklassen in % des globalen Geldvermögens100 29 30 30 30 30 31 75 50 34 35 35 40 40 40 25 Rest 33 32 32 Versicherungen 28 28 28 Wertpapiere 0 Bankeinlagen 2000 2006 2007 2008 2009 2010Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  18. 18. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix22 Aktienbörsen dort ist. Positiv wirkt sich dieser wahrgenommen, da viele Produkte wie etwa Va- Trend zu „höheren“ Anlageprodukten dagegen riable Annuities einen expliziten Kapitalmarkt- für Versicherungen und Pensionen aus. Nirgend- bezug aufweisen. wo wird dies deutlicher als in Osteuropa, wo die- In Westeuropa war die Ausgangslage se Anlageklasse einen zusätzlichen Schub durch dagegen eine andere. Jahrzehntelang an groß- die weitreichenden Rentenreformen der letzten zügige staatliche Renten gewöhnt, hat sich erst Jahre erhielt. Ähnliches gilt auch für Lateiname- in den letzten Jahren allmählich die Einsicht rika, wohingegen die Entwicklung in Asien vor durchgesetzt, dass diese Versprechen vor dem allem durch die weitgehende Stagnation in Ja- Hintergrund des demographischen Wandels pan überschattet wird. und ausufernder Staatsschulden in Zukunft Dass auch in der globalen Betrachtung wohl kaum ohne Abstriche aufrecht erhalten für die Anlageklasse Versicherungen und Pen- werden können. Viele Länder haben bereits da- sionen nur geringe Anteilsgewinne zu verzeich- mit begonnen, Leistungsversprechen an die zu- nen sind, liegt maßgeblich an der Situation in künftigen Rentner zu reduzieren. So wird private den beiden größten Märkten der Welt, Japan und Vorsorge zur Sicherung des Lebensstandards im USA. Im letzteren spielen Versicherungen und Alter unabdingbar. Viele Anleger haben darauf Pensionen zwar seit langem eine tragende Rolle mit einer verstärkten Anlage in Versicherungs- in der Altersvorsorge, konnten diese Position in und Rentenprodukte reagiert, die zum Teil auch den letzten Jahren aber nicht ausbauen. Zudem vom Staat durch fiskalische Anreize gefördert werden diese Produkte dort auch nicht unbe- werden. dingt als sicherer Hafen in turbulenten Zeiten Anlageklassen profitieren unterschiedlich Veränderung des Vermögensanteils der Anlageklassen zwischen 2000 und 2010, in Prozentpunkten Bankeinlagen Wertpapiere Versicherungen/Pensionen 8 2 10 6 0 8 -2 4 6 -4 2 4 -6 0 2 -8 -2 -10 0 Lateinamerika Osteuropa Asien Nordamerika Westeuropa Ozeanien Welt Ozeanien Westeuropa Nordamerika Osteuropa Lateinamerika Asien Welt Asien Nordamerika Westeuropa Lateinamerika Ozeanien Osteuropa Welt Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  19. 19. Allianz Global Wealth Report 2011 Mit Blick auf die dramatischen Verände- Damit wird deutlich, dass derzeit bei den 23rungen in der Alterstruktur vieler europäischer Bemühungen um Stabilität der FinanzmärkteLänder bleiben aber zumindest Zweifel, ob die und Konsolidierung der Staatshaushalte mehrbisher eingeleiteten Reformmaßnahmen und auf dem Spiel steht, als Banken an den Krisen-Reaktionen im Sparverhalten ausreichend sind. kosten zu beteiligen, Spekulation einzudämmenUnsere Berechnungen lassen jedenfalls darauf oder Defizitziele einzuhalten. Die größere undschließen, dass die sogenannte „Rentenlücke“ wichtigere Aufgabe ist es, den privaten Haus-noch lange nicht geschlossen ist. Ohne eine wei- halten das Vertrauen in die Finanzmärkte undtere Anpassung der (steuerlichen) Rahmenbe- eine langfristige Anlage zurückzugeben, sodassdingungen ist zu befürchten, dass viele private sie der Herausforderung des demographischenHaushalte in ihrem Sparverhalten hinter dem Wandels angemessen begegnen können.Erforderlichen zurückbleiben werden. Denn eine nähere Untersuchung des Durch die Finanz- und Schuldenkrise Risikoverhaltens der privaten Haushalte zeigt,hat sich der Handlungsdruck hier noch weiter dass die Risikoneigung zwar von vielen Faktorenerhöht. Die fortgesetzte Risikoscheu der Anleger geprägt wird, darunter aber wirtschaftliche Kri-ist angesichts der Unsicherheit auf den Märk- sen eine große Rolle spielen. Sollte sich der Trendten verständlich. Mit Blick auf den notwendigen zunehmender Risikoaversion, der weitgehendlangfristigen Vermögensaufbau ist die „Flucht“ die letzen 15 Jahre bestimmte, ungebrochenin risikoarme Anlagen jedoch kontraproduktiv. fortsetzen, wird sich irgendwann tatsächlichDer weitgehende Verzicht auf eine angemessene die Frage stellen, ob „furchtsame“ Gesellschaf-Verzinsung bedeutet, dass die Sparanstrengun- ten noch in der Lage sein werden, auf komplexegen noch höher ausfallen müssen, um das not- Herausforderungen angemessen zu reagierenwendige finanzielle Polster aufzubauen. Eigen- (siehe die folgende Box „Composite Country In-verantwortliche Vorsorge schließt letztlich die dex of Propensity to Risk (CIPR)“).Übernahme von Risiken ein.
  20. 20. 24 Composite Country Index of Propensity to Risk (CIPR) Mit dem CIPR lassen sich einzelnen Gesellschaften in ihrer Gesamtheit bestimmte Risikoprofile zuordnen. Ausgangspunkt sind dabei die Bestimmungsfaktoren des individuellen Risikoverhaltens, d.h. der individuellen Reaktion auf Unsicherheit, die in empirischen Studien identifiziert wurden. Dazu zählen neben anderen Bildung, Beruf, Einkommen, Geschlecht und Alter: Für unterschiedliche Ausprägungen dieser Merkmale lassen sich statistisch signifikant unterschiedliche Verhaltensmuster beobachten. Unter der Annahme, dass diese Variablen nicht nur das individuelle Risikoverhalten bestimmen, son- dern auch das Verhalten der gesamten Gruppen, können die Werte mittels einer einfachen, dreistufigen „Skala der Risikoneigung“ (risikoavers, risikoneutral, risikofreudig) zu einem umfassenden Länderindex aggregiert werden, dem CIPR. Für die westeuropäischen Länder sowie für die USA und Japan haben wir den CIPR für die Jahre 1995 bis 2010 berechnet. Dies führt zu interessanten Ergebnissen. Zuerst einmal sind im Zeitablauf deutliche Schwankungen zu erkennen, insbesondere ist die Zunahme der Risikoaversion in Krisenzeiten unverkennbar, so z.B. in der Nachfolge der Terroranschläge im September 2001 oder der jüngsten globalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Insgesamt hat die Risikoaversion in den meisten untersuchten Ländern in den letzten Jahren zugenommen. Nur zwei Länder weisen einen gegenläufigen Trend auf: Frankreich und Japan. Beide Entwicklungen erscheinen auf den ersten Blick überraschend, stehen aber durchaus im Einklang mit jüngsten gesellschaftlichen Prozes- sen, die sich durch eine zunehmende Risikoneigung bzw. größeres Vertrauen in die Zukunft trotz Unsicherheit erklären lassen. Frankreich beispielsweise weist seit Jahren eine höhere Geburtenrate als Deutschland auf, ohne dass sich dies – wie etwa in den nordischen Ländern – unbedingt auf eine wesentlich kinderfreundlichere Famili- enpolitik zurückführen ließe; zur Erklärung folgt daher in der Regel der Hinweis auf eine andere „Einstellung“ gegenüber der Familiengründung. Mit dem CIPR lässt sich diese Einstellungsdifferenz messen und zeigen, dass wohl tatsächlich solche „weichen“ Faktoren eine große Rolle spielen dürften. Japan wiederum überraschte nach dem verheerenden Erdbeben und folgenden Tsunami- und Atomunglücken im Frühjahr durch die Reaktion seiner Bevölkerung: Besonnen im Angesicht der Katastrophe, unerschüttert und reformfreudig bei der Aufgabe des Wiederaufbaus. Tatsächlich haben sich in Japan in den letzten Jahren zwei Parallelwelten herausgebildet: auf der einen Seite das zu einem großen Teil mit sich selbst beschäftigte politische System, auf der anderen Seite eine zunehmend mutige Gesellschaft, die sich den Heraus- forderungen und Veränderungen stellt. Angesichts der allgemeinen politischen Stagnation blieb den Einzelnen in der japanischen Gesellschaft auch keine andere Wahl, als mehr Unternehmergeist als in der Vergangenheit zu entwickeln. Unter diesen Bedingungen könnte sich der Wiederaufbau der betroffenen Gebiete sowie das Ende der japanischen Atomgläubigkeit als echte Chance für Japan herausstellen. Denn das Klischee des verkrusteten, in den Erfolgsrezepten von Gestern verhafteten Japans trifft nicht mehr zu. Im Vergleich der durchschnittlichen CIPR der letzten 15 Jahre nimmt Japan mittlerweile einen Rang in den Top 5 ein, d.h. die japanische Gesellschaft gehört zu den fünf risikofreudigsten in unserer Untersu- chung. Die übrigen Platzierungen sind dagegen weniger überraschend: An der Spitze befinden sich nach wie vor die USA, gefolgt von südeuropäischen Ländern, die im betrachteten Zeitraum stark von der Euro-Einführung profitierten: Boomjahre sind Jahre der Sorglosigkeit. Am anderen Ende der Skala steht dagegen Deutschland, auch dies keine Überraschung: Die sprichwörtliche „deutsche Angst“ findet auch ihren Niederschlag in den Werten des CIPR.
  21. 21. Mit den Länder-Risikoprofilen des CIPR können auch die Anlageentscheidungen der privaten Haus-halte analysiert werden. Dabei sind mit Blick auf die Vermögensklassen Bankeinlagen sowie Wertpapiere stabile 25Korrelationen zwischen CIPR und dem Anteil am Gesamtvermögen zu erkennen: Für Bankeinlagen zeigen diemeisten Länder eine positive Korrelation – höhere CIPR-Werte, d.h. eine stärkere Risikoaversion, gehen einhermit einem höheren Anteil von Bankeinlagen im Portfolio –, während umgekehrt für Wertpapiere eine negativeKorrelation vorherrschend ist. Damit lässt sich für die hier untersuchten westlichen Industrieländer zeigen,dass die Verschiebungen der letzte Dekade in der Vermögenszusammensetzung – Bankeinlagen profitieren aufKosten der Wertpapiere –tatsächlich auf Veränderungen im Risikoverhalten zurückzuführen sind. Für die Vermögensklasse Versicherungen und Pensionen ist der Befund dagegen nicht so eindeutig.Ein klares Korrelationsmuster zwischen CIPR und Portfolioanteil ist nicht zu erkennen, ein positiver Zusam-menhang ist für ebenso viele Länder zu erkennen wie ein negativer. Dies ist auf die je Land unterschiedlichenProduktcharakteristika zurückzuführen. In einigen Ländern dominieren fondsbasierte Versicherungen, d.h.der (steuerbegünstigte) Versicherungsmantel dient in erster Linie dem Engagement auf den Aktienmärkten.Entsprechend herrscht – wie bei Wertpapieren – eine negative Korrelation vor: Höhere Risikoaversion führt zuweniger Investitionen in die Anlageklassen. In anderen Ländern, in denen eher klassische Versicherungen mitGarantien dominieren, ist der Zusammenhang dagegen genau umgekehrt. Diese Unterschiede erklären auch,warum zumindest beim Blick auf den globalen Vermögensanteil von Versicherungen und Pensionen kein klarerTrend der letzten Jahre zu erkennen ist.CIPR Index: Länderrangliste entsprechend der durchschnittlichen Risikoneigung in den letzten 15 Jahren* Durchschnittswert Rank* Land Varianz (1995-2009) 1 USA -0,037 0,024 2 Italien 0,068 0,051 3 Spanien 0,072 0,051 4 Griechenland 0,092 0,046 5 Japan 0,107 0,043 6 Schweden 0,109 0,033 7 Österreich 0,110 0,023 8 Großbritannien 0,121 0,030 9 Frankreich 0,152 0,052 10 Irland 0,152 0,044 11 Niederlande 0,160 0,067 12 Belgien 0,163 0,056 13 Schweiz 0,167 0,023 14 Norwegen 0,174 0,011 15 Dänemark 0,176 0,045 16 Portugal 0,183 0,026 17 Finnland 0,191 0,042 18 Deutschland 0,241 0,050Ausführlich zum CIPR, seiner Berechnung und Anwendung, siehe Allianz Economic Research & Corporate Development,The Composite Country Index of Propensity to Risk – CIPR, Working Paper 147, 2011.* sortiert nach dem Risikoaversionslevel: negative Werte: risikofreudig; Werte um Null: risikoneutral; positive Werte: Risikoaversion.Quelle: Allianz SE.
  22. 22. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix26 Schuldenmachen in den reichen Ländern Ozeanien ist auch die einzige reichere Ähnlich groß wie bei der Vermögensstruktur Region, in der die Schulden in der letzten Dekade sind die Differenzen bei der Verschuldung. Welt- im Durchschnitt pro Jahr mit einer zweistelligen weit summierten sich die Schulden der Privat- Rate wuchsen. Ansonsten gibt es in der Schul- haushalte Ende 2010 auf 67,5% der Wirtschafts- dendynamik deutliche Unterschiede zwischen leistung. Während dieser Wert in den HWC aber reicheren und ärmeren Regionen. An der Spit- bei 88% lag, belief er sich in den LWC nur auf ze der „Schuldenmacher“ stehen mit weitem 19,8%. Private Verschuldung ist damit in erster Abstand die osteuropäischen Haushalte mit ei- Linie ein Phänomen in den reichen Ländern – nem durchschnittlichen Schuldenwachstum höhere Einkommen gehen zwar mit einer höhe- von 26% pro Jahr. Dieses atemberaubende ren Vermögensbildung, aber eben auch mit einer Tempo ist in erster Linie auf die Öffnung der höheren Verschuldung einher. In keiner Region Bankenmärkte im Zuge des EU-Beitritts und war die Schuldenlast der privaten Haushalte da- die lange Zeit so beliebten Niedrigzinskredite bei höher als in Australien und Neuseeland, wo in Fremdwährung (Schweizer Franken oder sie 111% des BIP ausmachte. Euro) zurückzuführen. Mit der Finanzkrise hat sich dieses Bild aber grundlegend gewandelt, nach mehr oder weniger Stagnation im Jahr 2009 sind die Schulden im letzten Jahr „nur“ noch mit 10% gewachsen. Private Verschuldung – ein Problem der HWC Verschuldung der Privathaushalte in % des BIP, 2010 Schuldenwachstum, CAGR 2000 - 2010* 100 88 Lateinamerika 14 +14,6 80 Osteuropa 22 +26,3 67 Asien ex Japan 31 +17,4 60 Asien 47 +3,1 37 40 Westeuropa 82 +6,2 20 20 Nordamerika 95 +6,7 Ozeanien 111 +11,3 0 Welt HWC MWC LWC 0 30 60 90 110 *CAGR = durchschnittliche jährliche Wachstumsrate Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  23. 23. Allianz Global Wealth Report 2011 Mit der Verlangsamung des Schulden- abgebaut wurden: Japan, Deutschland, Irland, 27aufbaus nach der Finanzkrise steht Osteuropa Lettland und Kasachstan. Als Folge dieser Um-keineswegs alleine da. Dieses Phänomen lässt kehrung der Schuldendynamik hat sich diesich weltweit beobachten. In den USA, dem im- Schuldenquote (Schulden in Prozent der Wirt-mer noch größten „Schuldenmarkt“, haben die schaftsleistung) weltweit seit dem HöhepunktHaushalte in den vergangenen drei Jahren ihre Ende 2007 um 3,5 Prozentpunkte verringert. DasKredite in Summe sogar reduziert – auch dank vielbeschworene „Deleveraging“, das nach derZahlungsausfällen und Abschreibungen auf Finanzkrise von allen Akteuren gefordert wur-Hypothekenkredite: Ihre Schulden liegen heu- de, wird zumindest von den privaten Haushal-te knapp 3% unter dem Vorkrisenniveau. Neben ten mit einigem Erfolg praktiziert.den USA gibt es noch fünf weitere Länder, indenen die Kredite in diesem Zeitraum absolutVerschuldungsdynamik gestopptEntwicklung der globalen Schuldenlastin Mrd. Euro in % des BIP 30.000 75 25.000 70 65 20.000 60 15.000 Nordamerika 55 10.000 Westeuropa Asien 50 5.000 Ozeanien 45 Osteuropa 0 Lateinamerika 40 ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  24. 24. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix28 Dementsprechend ist auch das Netto- rika lag das durchschnittliche Pro-Kopf-Wachs- Geldvermögen in den beiden letzten Jahren mit tum lediglich bei 1,7% pro Jahr gegenüber 2,7% Raten um 10% kräftig gestiegen. In allen Regio- des Bruttogeldvermögens und in Westeuropa nen lag sein Wachstum 2009 und 2010 über dem bei 1,9% gegenüber 3,1% brutto. Angesichts die- des Brutto-Geldvermögens (einzige Ausnahme: ser Zahlen wird klar, dass der Deleveraging- Ozeanien im Jahr 2010). Über die gesamte Deka- Prozess der privaten Haushalte in den reicheren de betrachtet hinkt die Entwicklung des Netto- Ländern noch nicht zum Abschluss gekommen Geldvermögens dennoch recht deutlich hinter- sein dürfte. Jahrelange Übertreibungen lassen her: die durchschnittliche Jahreswachstumsrate sich nicht in zwei Jahren korrigieren. beträgt 3,3% gegenüber 4,1% beim Brutto-Geld- vermögen. In der Pro-Kopf-Betrachtung lauten die jeweiligen Raten 2,4% und 3,2%; in Nordame- Netto-Geldvermögen steigen seit der Krise schneller Netto-Geldvermögen, in Mrd. Euro Wachstumsdifferenzen zwischen Netto- und Brutto-Geldvermögen in Prozentpunkten 70.000 ,3% 4 010: 3 1 –2 R 200 60.000 CAG 2 50.000 0 40.000 30.000 -2 20.000 -4 10.000 0 -6 ‘00 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘01 ‘02 ‘03 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  25. 25. Allianz Global Wealth Report 2011 Die negative Wirkung, die von der hohen 29Verschuldung ausgeht, wird schließlich auchmit Blick auf die Entwicklung der Netto-Geld-vermögen in Relation zur Wirtschaftsleistungdeutlich. Es gibt nur eine Region, die sich bei die-ser Kennziffer in den letzten zehn Jahren verbes-sern konnte: Lateinamerika. Die privaten Haus-halte in den Schwellenländern Asiens konntenihre Position zumindest behaupten. Alle ande-ren Regionen mussten dagegen teils empfindli-che Einbußen hinnehmen. Trotz Wachstum derVermögen bleibt am Ende der Dekade somit einbetrübliches Fazit: Im Durchschnitt hat sich dierelative Vermögenssituation der allermeistenHaushalte verschlechtert, im Vergleich zur Wirt-schaftskraft stehen sie heute schlechter da alsvor zehn Jahren.Netto-Geldvermögen bleiben hinter Wirtschaftswachstum zurückNetto-Geldvermögen in % des BIP Osteuropa LateinamerikaAsien ohne HWC Ozeanien Asien Westeuropa 2010 Nordamerika 2000 0 50 100 150 200 250Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, Allianz SE.
  26. 26. Verteilung desglobalen GeldvermögensWie groß ist dieglobale Vermögens-mittelschicht?
  27. 27. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix32 Die Bildung von Gesellschaftsschichten orien- Untere Einkommensschichten und Teile tiert sich in der Regel am Einkommen. Entspre- der (Einkommens-)Mittelschicht haben in der chend wird die Mittelschicht über die Höhe ihres Regel kein oder nur ein sehr geringes Vermögen. Einkommens definiert. Eine Einteilung in ver- Einkommens- und Vermögensmittelschicht schiedene „Vermögensklassen“ gibt es dagegen sind daher nicht identisch; zwischen der Ver- nicht. teilung der Einkommen und Vermögen beste- Verfügbares Einkommen und Vermö- hen vielmehr nicht unerhebliche Unterschiede: gen sind allerdings korreliert. Es bedarf des Während beim Einkommen etwa ein Drittel der Überschreitens einer gewissen Einkommens- Bevölkerung die Hälfte aller Einkommen auf schwelle, damit Haushalte überhaupt erst die sich vereint, sind es beim Vermögen im Schnitt Möglichkeit haben, Vermögen aufzubauen. lediglich 10% der Bevölkerung, die die Hälfte al- ler Vermögen besitzen. Enger Zusammenhang zwischen Wirtschaftsleistung und Vermögen Geldvermögen der privaten Haushalte und BIP pro Kopf in Euro, 2010 120.000 USA Japan Niederlande Dänemark 100.000 Belgien Singapur 80.000 Großbritannien Schweden Kanada Geldvermögen pro Kopf Frankreich 60.000 Italien Irland Deutschland 40.000 Portugal Finnland Spanien Südkorea Neuseeland 20.000 Chile Griechenland Slowenien Mexiko Thailand Ungarn Tschechische Republik Brasilien 0 China Türkei 0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000 30.000 35.000 40.000 45.000 BIP pro Kopf Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UN, Allianz SE.
  28. 28. Allianz Global Wealth Report 2011 Bei der Definition einer globalen Ver- len, wie im Vorjahr, Chile in Lateinamerika, 33mögensmittelschicht gehen wir daher nicht von Malaysia und Südkorea in Asien, die Tschechi-den üblichen Einkommensklassen, sondern vom sche Republik, Ungarn, Estland, Litauen, Polen,weltweiten durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermö- Slowakei, Slowenien und Kroatien in Osteuropagen aus; dieses lag Ende 2010 bei EUR 20.150. Als sowie Neuseeland; Griechenland gehört eben-Länder mit mittlerem Vermögen definieren wir so unverändert als einziges der EU-15-Länderdiejenigen Länder, die zwischen 30% und 180% ebenfalls zu den MWC. Insgesamt lebten indes weltweiten durchschnittlichen Pro-Kopf- den MWC-Ländern 490 Millionen Menschen.Vermögens besitzen. Im Jahr 2010 entsprach das Dadurch, dass die bevölkerungsreichen Län-einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Vermögen der Brasilien und Mexiko dazugekommen sind,von EUR 6.000 bis EUR 36.200 (zur Herleitung sind es damit etwa 310 Millionen mehr alsder Bestimmung der Vermögensgrenzen siehe noch im vergangenen Jahr. In den High WealthAppendix A). Countries (HWC, durchschnittliches Pro-Kopf- Vermögen über EUR 36.200) waren es nahezu un-Gruppe der „Mittelstandsländer“ wächst weiter verändert 920 Millionen und in den Low WealthVon den von uns untersuchten Ländern „quali- Countries (LWC, Pro-Kopf-Vermögen unter EURfizierten“ sich 2010 damit 16 Länder als Middle 6.000) – zu denen nach wie vor auch China undWealth Countries (MWC). Dies sind drei mehr Indien gehören – 3,3 Milliarden Menschen.als noch im letzten Jahr: Brasilien und Mexi-ko sowie Lettland schafften den Sprung in dieGruppe der MWC. Weiterhin zu den MWC zäh-Ungleiche VerteilungAnteile am weltweiten Geldvermögen (50 Länder, 4,7 Mrd. Menschen) nach Bevölkerungsdezilen in %Zehntel mit den niedrigsten Vermögen Zehntel mit den höchsten Vermögen 51 19 11 8 5 3 1 2 0 0 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. BevölkerungsdezileQuelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  29. 29. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix34 Der Kreis der HWC hat sich im Vergleich Die reine Betrachtung der durchschnitt- zum Vorjahr nicht verändert; neben den etab- lichen Vermögen pro Kopf und die darauf basie- lierten Industrieländern gehören auch Singapur rende Einteilung in Länder mit geringen, mitt- und Taiwan dazu. Das Durchschnittsvermögen leren und hohen Vermögen ermöglicht zwar in diesen Ländern lag Ende 2010 bei gut EUR eine grobe Kategorisierung der Welt, gibt aber 90.000 pro Kopf, wobei die Spanne von Portugal natürlich nur bedingt Auskunft darüber, wie – das mit EUR 36.850 gerade noch zum Club der viele Menschen weltweit ein mittleres Vermögen reichen Länder zählt – bis zur Schweiz mit EUR besitzen. Um auch die Personen zu berücksich- 207.400 reicht. Letztere profitierte 2010 auch von tigen, die in den ärmeren Ländern im Schnitt der starken Aufwertung des Schweizer Franken ein mittleres Vermögen besitzen, haben wir eine gegenüber dem Euro. länderspezifische Analyse durchgeführt. 570 Millionen Menschen bilden die globale Vermögensmittelschicht Dazu ist es erforderlich, Annahmen über die Verteilung der Vermögen innerhalb eines Lan- des zu bilden. Davies et al. (2009) haben in ih- ren Untersuchungen dargelegt, dass – trotz der Unterschiede – ein stabiler Zusammenhang zwischen Einkommens- und Vermögensvertei- Eine Vermögensmittelschicht entsteht Anzahl der untersuchten Länder in den Vermögensklassen 21 21 7 16 22 HWC 13 MWC LWC 2000 2010 Quelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  30. 30. Allianz Global Wealth Report 2011lung besteht. Diesen nutzen wir, um mit Hilfe Nach dieser Rechnung zählten Ende 35der länderspezifischen Einkommensverteilung 2010 weltweit insgesamt 570 Millionen Men-auf die Vermögensverteilung in den von uns schen zur Vermögensmittelschicht (2000: gutbetrachteten Ländern zu schließen, indem 300 Millionen) – etwa 20 Millionen Menschenwir Einkommens- in Vermögensdezile „um- mehr als noch vor einem Jahr. Das Wachstumrechnen“ und auf diese Weise das durch- der globalen Mittelschicht hat sich also auchschnittliche Vermögen je Bevölkerungsdezil 2010 ungebrochen fortgesetzt. Von diesen 570bestimmen können. Millionen Menschen lebten 190 Millionen in Mit dieser Betrachtung ist es uns mög- LWCs und 110 Millionen Menschen in MWCs,lich, Anteile der Bevölkerung mit mittlerem mehr als die Hälfte der zur globalen Mittel-oder hohem Vermögen in ärmeren Ländern zu schicht zu zählenden Personen sind also außer-identifizieren, sobald im Schnitt wenigstens halb der reichen Länder (HWCs) zu finden.ein Zehntel der Bevölkerung den Schwellenwert Demgegenüber wuchs die globale „Ver-überschritten hat. mögensoberschicht“ nur um etwa 5 Millionen Menschen auf insgesamt 520 Millionen. Mittler- weile leben allerdings 55 Millionen oder gut 10% der „Reichen“ nicht mehr in den Industrielän- dern. Nachdem in der letzten Dekade die Vermö- gensmittelschicht ein globales Gesicht bekam, beginnt nun offensichtlich ein vergleichbarer Prozess auch eine Vermögensklasse höher.Über eine Milliarde Menschen weltweit besitzen mehr als 6.000 EuroBevölkerung (aus 50 Ländern) in Mio. 3.642 567 520 HWC MWC LWC <6.000 6.000 - 36.200 >36.200 Geldvermögen pro Kopf, in EuroQuelle: Nationale Zentralbanken und Statistikämter, UNU WIDER, Weltbank, Allianz SE.
  31. 31. Regionale Unterschiede:Das Geldvermögenin den einzelnenRegionen38 Lateinamerika44 Nordamerika52 Westeuropa62 Osteuropa72 Asien80 Australien und Neuseeland
  32. 32. Vorwort . Zusammenfassung . Entwicklung des globalen Geldvermögens . Verteilung des globalen Geldvermögens . Regionale Unterschiede . Literatur . Appendix38

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