Migros-Genossenschafts-Bund  Zürich und Locarno, 2. August 2012 3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb Die drei Gew...
Migros-Genossenschafts-BundThomas Isler, Produktion maximage, Zürich, mit «Wegsperren, Ausschaffen und Diskriminieren»Der ...
Migros-Genossenschafts-BundDavid Vogel, Produktion Dschoint Ventschr, Zürich, mit «Und Manuela heisst jetzt Aïcha»In der S...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb: Die drei Gewinner der ersten Runde stehen fest Mutige Eingaben für CH-Dokfilm-Wettbewerb

139 Aufrufe

Veröffentlicht am

Zürich (ots) - - Hinweis: Hintergrundinformationen können kostenlos im pdf-Format unter http://presseportal.ch/de/pm/100009795 heruntergeladen werden - Das Migros-Kulturprozent hat am 2. August 2012 im Rahmen des ... / http://ots.ch/600e7c2

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
139
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
3
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb: Die drei Gewinner der ersten Runde stehen fest Mutige Eingaben für CH-Dokfilm-Wettbewerb

  1. 1. Migros-Genossenschafts-Bund  Zürich und Locarno, 2. August 2012 3. Migros-Kulturprozent CH-Dokfilm-Wettbewerb Die drei Gewinner der ersten Runde Floriane Closuit, Produktion Intermezzo Films, Lausanne, mit «Pas à pas» Die Autorin leidet seit ein paar Jahren an Multipler Sklerose und nimmt diese Tatsache zum Anlass, um aus persönlicher Perspektive einen Film über den Umgang mit der Krankheit, die täglichen Herausforderungen der körperlichen Beeinträchtigung, aber auch die Reaktionen des sozialen Umfelds zu dokumentieren. In ihrem Film soll es um Themen wie Normalität, menschliche Würde und gesellschaftliche Integration gehen. Laudatio der Jury In Floriane Closuits Filmprojekt ist Mut nicht eine Herausforderung, die eine andere Person zu bewältigen hat, es geht um ihren eigenen Mut. Multiple Sklerose ist vielleicht keine tödliche Krankheit, aber ein täglicher Umgang mit Schmerzen, ein Leben mit einer Beeinträchtigung, die nicht enden wird. Und doch hat das Leben magische Momente. Auf drei Ebenen will Floriane Closuit ihr Filmprojekt angehen: Seit einiger Zeit führt sie ein filmisches Tagebuch, das sie und ihr Leben dokumentiert. Auf einer zweiten Ebene will sie Interviews mit Leuten führen, die keine Krankheit oder Behinderung haben. Damit will Floriane Closuit sich daran erinnern, wie man ohne Krankheit lebt. Der dritte Fokus des Films (und der) richtet sich auf Floriane Closuits Interaktion mit ihrem Therapeuten. Dieses Filmprojekt braucht Mut und zum Gelingen eine starke Persönlichkeit mit einer hohen Professionalität und genügend Distanz zu sich selber. Die Jury freut sich auf das Ergebnis der bevorstehenden Projektentwicklung. Migros-Genossenschafts-Bund Zentrale +41 (0)44 277 22 19 Direktion Kultur und Soziales Fax +41 (0)44 277 23 35 Josefstrasse 214 www.migros-kulturprozent.ch Postfach CH-8031 Zürich
  2. 2. Migros-Genossenschafts-BundThomas Isler, Produktion maximage, Zürich, mit «Wegsperren, Ausschaffen und Diskriminieren»Der Autor beabsichtigt, in seinem Film ein Stimmungsbild von Europa in der Krise zu zeichnen, in dem sichrechtsradikale Kreise inspirieren lassen von einem Land und seiner direkten Demokratie, das sich selbergern als Wiege der Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte sieht – der Schweiz. Im Mittelpunkt stehendie menschlichen Folgen der populistischen Politik. Laudatio der Jury «Die falschen Freunde der direkten Demokratie» bezeichnet Thomas Isler sein Filmprojekt im Untertitel. Rechtspopulistische Strömungen im Ausland schauen bewundernd auf die Ja- Mehrheiten zu Minarettverbot, Ausschaffung und lebenslänglicher Verwahrung. Die Schweiz gilt der Rechten als Vorbild. Vorbild? Demokratie bedeutet doch auch Rechtsstaatlichkeit, Respekt vor dem anderen, Verhältnismässigkeit und Religionsfreiheit! Das Missachten dieser Grundregeln bringt in Schieflage, was wir alle hoch achten: die direkte Demokratie. Thomas Isler will dieser Schieflage mit Porträts von Betroffenen nachspüren. Den Einzelschicksalen will er die Parolen der Rechtsradikalen Europas gegenüberstellen. Schliesslich soll im Film auch noch Raum sein, in dem man nachdenken kann. Die Jury vertraut Thomas Isler, dass er diese anspruchsvolle(n) Geschichte(n) überzeugend erzählen kann und ein Filmprojekt heranreift, das sich mutig auf die Seite der achtvollen Demokratie stellt.Migros-Genossenschafts-Bund Zentrale +41 (0)44 277 22 19Direktion Kultur und Soziales Fax +41 (0)44 277 23 35Josefstrasse 214 www.migros-kulturprozent.chPostfachCH-8031 Zürich
  3. 3. Migros-Genossenschafts-BundDavid Vogel, Produktion Dschoint Ventschr, Zürich, mit «Und Manuela heisst jetzt Aïcha»In der Schweiz konvertieren jedes Jahr Hunderte Männer und Frauen zum Islam oder zum Judentum. Vordiesem Hintergrund begleitet der Autor zwei junge Frauen, die sich aus Beziehungsgründen zu einemÜbertritt entscheiden, auf ihrem Weg. Dabei versucht er, sowohl den spezifischen Herausforderungen derKonversion als auch der Irritation auf die Spur zu kommen, die dieser Schritt im gesellschaftlichen Umfeldhervorruft. Laudatio der Jury Hunderte Schweizerinnen und Schweizer treten jährlich zum Islam und zum Judentum über und treffen eine Wahl, die sie von dem entfremdet, was viele als schweizerisch ansehen. Die Irritation und die Provokation werden oft dadurch verstärkt, dass sich viele nach der Konversion von einer puristischen Art der neuen Religion angezogen fühlen und ihren Wechsel radikal leben. David Vogel will in seinem Filmprojekt Christine und Manuela begleiten – die eine wird Muslima, die andere Jüdin. Beide kennen und haben Vorbehalte gegen ihren Schritt. Ist der Wechsel mutig? Kühn? Verwegen? Beide Frauen geben jedenfalls eine sichere Stellung in der Schweizer Mehrheitsgesellschaft auf. Oder kommt die eigentliche Charakterprobe erst dann, wenn die neue Religion angenommen ist und es gilt, die eigene Persönlichkeit im neuen Kontext zu wahren und zu entwickeln? Das Ringen um Mut in einer Lebensphase unter Einwirkung vieler Einflüsse. Die Jury freut sich auf ein spannendes, aktuelles Filmprojekt.Migros-Genossenschafts-Bund Zentrale +41 (0)44 277 22 19Direktion Kultur und Soziales Fax +41 (0)44 277 23 35Josefstrasse 214 www.migros-kulturprozent.chPostfachCH-8031 Zürich

×