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Sonne und solarium leseprobe

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Sonne und Solarium – der richtige Umgang mit diesen Leben spendenden Strahlen führt zu mehr Gesundheit, Wohlbefinden und gutem Aussehen.

Die Sonne ist die Ursache allen Lebens auf der Erde. Ohne sie würde es uns nicht geben. Daran besteht kein Zweifel. Dennoch hat man in der öffentlichen Diskussion und den entsprechenden Presseveröffentlichungen den Eindruck, dass die Sonne und vor allem die künstliche Sonne (Solarien) Teufels Werk seien, das unbedingt vermieden werden muss. Verbrennungen, Hautkrebs und Tod seien die Folge jeglicher Besonnung. Insbesondere Kinder und Ältere sollten sie unbedingt meiden. Die Kosmetikindustrie versorgt uns mit teuren Produkten zum Sonnenschutz. Hautärzte und Krankenversicherungen raten zum regelmäßigen Haut-Scan, der natürlich auch Hautveränderungen zeigt, die vorsichtshalber entfernt werden, um dann wiederum die Statistik zu bestätigen. Die Prophezeiung hat sich selbst erfüllt.

Bei genauerer und vorurteilsfreier Betrachtung jedoch stellt sich heraus, dass die Sonne ein lebenswichtiges „Medikament“ darstellt, welches zudem noch vollkommen kostenlos ist. Dies kann jeder von uns spüren. Nach einem langen Winter atmen wir förmlich auf, wenn wir die ersten warmen Sonnenstrahlen spüren. Die Laune wird besser, wir fühlen uns energiegeladen, optimistisch und gut gelaunt. Die Haut nimmt Farbe an, und wir sehen nicht mehr so blass und krank aus. Das Immunsystem wird gestärkt, Krankheiten nehmen ab.

Die Ursache liegt vor allem darin, dass unser Körper das lebenswichtige Vitamin D3 nur unter Einfluss von Sonnenstrahlen (UV-B) bilden kann. Und dies hat dramatische Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel: Kalzium kann in die Knochen eingebaut werden, das Herz-Kreislaufsystem verbessert sich, das Immunsystem verstärkt sich, das Zellwachstum wird gefördert und der Hormonhaushalt aktiviert.

Wie bei jedem Medikament macht auch hier die Dosis den Unterschied. Zu wenig Sonne (z.B. im Winter) führt zum Vitamin D Mangel, zu viel Sonne zu Sonnenbrand und auf Dauer zu Hautveränderungen.

Dieser Ratgeber erläutert verständlich die physikalischen und medizinischen Zusammenhänge, klärt die Fragen wie und wo man sich richtig sonnt, welche Ausschlusskriterien und Schutzmaßnahmen es gibt und warum und wie man in den Herbst- und Wintermonaten ein Solarium benutzen sollte.

Der Autor ist Diplompsychologe und arbeitet seit fast 30 Jahren in der Fitness- und Wellnessindustrie. Er schult Mitarbeiter in Sonnen- und Fitness-Studios u.a. im richtigen Umgang und der richtigen Beratung zum Thema „Künstliche Besonnung“.

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  1. 1. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 1 Inhaltsverzeichnis Einleitung Kleine Geschichte des Sonnens Teil 1: Natürliche und künstliche Sonnenstrahlen 1. Elektromagnetische Strahlung 2. Natürliche Sonnenstrahlen (Globalstrahlung) 3. Künstliche Sonnenstrahlen (Solarien) 4. Der Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Besonnung Teil 2: Wirkungen von Sonnenstrahlen auf den Menschen 1. Allgemeine Wirkungen 1.1. Vitamin D3-Synthese 1.2. Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem 1.3. Auswirkungen auf das Immunsystem 2. Wirkung auf zellulärer Ebene 3. Wirkungen auf die Haut 3.1. Aufbau und Aufgaben der Haut
  2. 2. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 2 3.2. Hauttypen 3.3. Natürliche Schutzmechanismen der Haut 3.3.1. Pigmentierung und Bräunung 3.3.2. “Lichtschwiele“ 4. Wirkungen in den Augen 4.1. Aufbau und Aufgaben der Augen 4.2. Wirkung der optischen Strahlen im Auge 5. Biopositive Wirkungen 6. Folgen nicht angepasster Besonnung 6.1. Akuter Lichtschaden (Sonnenbrand) 6.2. Chronische Lichtschäden 6.2.1. Vorzeitige Hautalterung 6.2.2. Hautkrebs 7. Allergische und toxische Reaktionen Teil 3: Richtiges Sonnen 1. Ausschlusskriterien 2. Hauttypenanalyse
  3. 3. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 3 3. Besonnungsplan 4. Hygiene 5. Ernährung 6. Hautpflege 7. Augenschutz Teil 4: Wo kann ich gefahrlos sonnen? 1. Die Solarien-Schutz-Verordnung (UVSV) 2. Sonnenstudios 3. Fitness Studios 4. Sonstige Anbieter 5. Im Freien Weiterführende Literatur
  4. 4. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 4 digiload24 GbR http://digiload24.de support@digiload24.de ISBN 978-3-944793-06-1 Copyright © digiload24 GbR, Nittendorf Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung - auch auszugsweise - ist nur mit Zustimmung von digiload24 erlaubt. Alle Rechte vorbehalten. 1. Auflage, Juni 2013 Trotz sorgfältigen Lektorats können sich Fehler einschleichen. Autor und digiload24 sind deshalb dankbar für Hinweise. Jegliche Haftung für Folgen, die auf unvollständige oder fehlerhafte Angaben zurückzuführen sind, ist ausgeschlossen. Coverbild und Bilder unterliegen dem Copyright und entstammen folgenden Quellen: © Jonas Glaubitz - Fotolia.com, © bilderzwerg - Fotolia.com, © Wolfgang Bahne;
  5. 5. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 5 Probleme bei der Darstellung? Sollten Sie Probleme bei der Auflösung oder richtigen Darstellung der Inhalte auf Ihrem Endgerät haben, so senden Sie an unseren Kundenservice eine E-Mail (support@digiload24.de) mit einer Kopie der Rechnung im Anhang. Wir werden Ihnen dann ein anderes Format zukommen lassen, damit Sie auch ohne Probleme unsere Ratgeber lesen und anwenden können. Folgen Sie uns! Profitieren Sie von unseren Gewinnspielen, Gutscheinaktionen, Rabattaktionen und verpassen Sie keine Neuveröffentlichung! http://facebook.com/digiload24 http://twitter.com/digiload24
  6. 6. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 6 Einleitung Die meisten Menschen lieben die Sonne! Kaum haben die ersten Sonnenstrahlen im Frühling ein wenig Kraft und Wärme, werden die Stühle der Cafés auf die Straße gestellt und die Menschen atmen förmlich auf. Sonnenziele sind im Urlaub das Maß aller Dinge, und wenn es auch nur einen Tag im Urlaub regnet, ist dieser im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser gefallen“. Gebräunt sein ist für viele ein Zeichen von Erholung, Gesundheit und Attraktivität. Allerdings ist kaum ein Thema aus dem Bereich Wellness/Fitness/Gesundheit in den letzten Jahren so ausgiebig und kontrovers diskutiert worden, wie die Frage um die Wirkung von Sonnenstrahlen auf die Gesundheit. Lange Zeit wurde das Informationsfeld den militanten Gegnern der natürlichen und künstlichen Besonnung überlassen. Diese behaupten, Sonnenstrahlen seien per se gefährlich und der Mensch müsse sich unter allen Umständen davor schützen, um dem sicheren Hautkrebs und Schädigungen des Erbgutes zu entgehen. Künstliche Besonnung sei nach dieser Argumentation vollkommen überflüssig.
  7. 7. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 7 In den letzten Jahren hat sich jedoch eine andere Richtung der Medizin Gehör verschafft, die behauptet, der Mensch sei nicht nur bestens an die Sonne angepasst, sondern er brauche sie auch dringend. Mit zunehmender Entfernung vom Äquator nähmen die Vitamin-D-Mangel- Erkrankungen (Krebs, Depresssion, Osteoporose etc.) dramatisch zu. Vor allem auch deshalb, weil sich die Menschen immer weniger im Freien aufhalten. Sonne und auch künstliche Besonnung sei deshalb zur Aufrechterhaltung eines gesunden Vitamin-D- Spiegels und zur Gesundheitsprophylaxe existenziell wichtig. Aus dieser Diskussion, vor allem aber, weil sich die Betreiber von Solarien nicht an die Empfehlungen der Hersteller, Mediziner und des Staates gehalten haben, wurde am 29. Juli 2009 ein „Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG)“ erlassen, welches am 1.3.2010 in Kraft trat. Dieses Gesetz ermächtigte die Bundesregierung dazu „durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates zu bestimmen, dass zum Schutz der Menschen vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung der Betrieb von Anlagen nach §3 Absatz 1 (dieses Gesetzes) bestimmten Anforderungen genügen muss“. (§5 Abs. 2
  8. 8. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 8 des NiSG). Die daraufhin erlassene „Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen künstlicher ultravioletter Strahlung (UV-Schutz-Verordnung – UVSV)“ trat am 1.12.2012 in Kraft und verpflichtet seitdem alle Betreiber von Solarien, bestimmte Auflagen zu erfüllen. Dieser Ratgeber soll allen an der natürlichen oder künstlichen Sonne Interessierten die Verunsicherung nehmen und ihnen zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit der UV-Strahlung verhelfen. Hierzu werden die wichtigsten Informationen über die positiven wie negativen Wirkungen von UV-Strahlen sowie den richtigen Umgang mit der natürlichen und künstlichen Sonne gegeben.
  9. 9. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 9 Kleine Geschichte des Sonnens DER QUELL DES LEBENS Der Mensch hat sich seit seiner Existenz mit dem Thema »Sonne« befasst. Die Sonne als Quell allen Lebens durchzieht als Thema Religionen, Philosophie, Politik und Wissenschaft. Heute beschäftigt man sich in allen Teilen der Erde – vor allem in den Industrieländern – mit den positiven Effekten der UV-Strahlen auf den menschlichen Körper. Die Sonne hält zu Recht Einzug in die Thematik »Wellness«. DIE SONNE IN DER ANTIKE Seit Tausenden von Jahren beschäftigen sich die Menschen mit den Heilwirkungen der Sonne. Der griechische Arzt Hippokrates beurteilte z. B. die Qualität der Städte nach ihrer Ausrichtung zur Sonne und pries sie ausdrücklich als natürliches Heilmittel. Die Römer richteten sich »Solarien« auf den Dächern ihrer Häuser ein. Die Griechen prägten den noch heute gebräuchlichen Begriff der »Heliotherapie« für die Anwendung von Sonnenstrahlen zu Heilungszwecken.
  10. 10. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 10 DIE SONNE IM MITTELALTER Im Verlaufe der Jahrhunderte änderte sich unter dem Einfluss der Kirche und des Adels die Einstellung zur Sonne. Nackte Haut zu zeigen schickte sich im Mittelalter nicht und galt als Sünde. Menschen mit sonnengebräunter Haut waren in der Regel Sklaven oder Bauern, jedenfalls Mitglieder eines niederen Standes. Diejenigen, die es sich leisten konnten, nicht zu arbeiten, waren durch den Aufenthalt in Schlössern und Burgen blass. Aus dieser Zeit stammt der auch heute noch gebräuchliche Begriff der »vornehmen Blässe«. Dass diese vornehme Blässe für die Menschen ganz und gar nicht gut war, zeigen Knochenfunde aus dieser Zeit, die charakteristische Erkrankungen, wie z.B. Rachitis, bei diesen Menschen nachweisen. DIE SONNE HEUTE Unter dem Einfluss der Wissenschaft und der Entwicklung von optischen und chemischen Diagnoseinstrumenten trat die Erforschung der gesundheitlichen Wirkungen der Sonne ihren Siegeszug an. Heute wissen wir recht genau, wie
  11. 11. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 11 Sonnenstrahlen wirken und welche Dosierung die richtige ist. Heute sind wir aufgrund der technischen Entwicklung auf dem Gebiet der Elektro- und Werkstofftechnik in der Lage, bis auf die Minute vorherzusagen, wie Sonnenstrahlen auf den Organismus wirken, und können die biopositiven Wirkungen der Sonne optimieren (z.B. Vitamin-D- Bildung). In jedem Fall stellt die regelmäßige Nutzung von Solarien einen effektiven Schutz vor der in ihrer Wirkung unberechenbaren »natürlichen« Sonne dar und hilft, das wichtige Vitamin D aufzubauen.
  12. 12. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 12 Teil 1: Natürliche und künstliche Sonnenstrahlen 1. Elektromagnetische Strahlung Natürliches und künstlich erzeugtes Sonnenlicht ist Teil elektromagnetischer Strahlen, die auf vielfältige Weise auf den Menschen und die Natur einwirken. Je nach Wellenlänge dieser Strahlung spricht man von Rundfunk- oder Fernsehwellen (lange Wellenlänge), optische Strahlung (mittellang) oder Röntgenstrahlen (kurzwellig). Sie kann „natürlich“ (d.h. von der Sonne kommend) oder künstlich erzeugt sein (zu den unterschiedlichsten medizinischen, industriellen und kosmetischen Zwecken). Im Wesentlichen kommt die für uns relevante „natürliche“ elektromagnetische Strahlung von der Sonne. Unter deren Einfluss ist die Natur so entstanden, wie wir sie heute kennen. Die Wärme der Sonne sorgt für ein entsprechendes Klima, für Bewölkung, Regen und Wind; die Energie der Sonne sorgt für die Photosynthese der Pflanzen und damit für den Sauerstoffgehalt in unserer Atmosphäre. Und auch wir Menschen haben uns unter dem Einfluss dieser Sonnenstrahlen so entwickelt, wie wir heute sind. Der
  13. 13. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 13 Tag-/ Nachtrhythmus beeinflusst uns über die Helligkeit der Sonne, aber auch über die Aktivierung unseres hormonellen Systems durch sichtbares und unsichtbares (ultraviolettes und infrarotes) Licht. Wir Menschen sind ebenso in der Lage, in Gebieten mit extremer Sonnenexposition (z.B. am Äquator) zu leben wie in den nordischen Ländern mit nur sehr geringer Sonnenkraft. Unsere Haut als unser größtes und wichtigstes Organ in diesem Zusammenhang spielt dabei eine besondere Rolle. Menschen, die in der Nähe des Äquators leben, haben eine dunkle Hautfarbe, Menschen in Nordeuropa sind sehr hell. Unser Organismus ist also bestens angepasst an die natürliche Sonnenbestrahlung. Allerdings kommen von der Sonne nicht nur „gesunde“ elektromagnetische Strahlen. Die Energie der elektromagnetischen Strahlung und damit auch der Grad der Gefährlichkeit für Mensch und Natur steigt mit zunehmender Frequenz. Je höher die Frequenz der Strahlung desto höher ist deren Energie und desto gefährlicher ist sie für uns. Die Natur hat mit der Entwicklung der Atmosphäre dafür gesorgt, dass die gefährliche, kurzwellige Strahlung der Sonne gar nicht erst auf die Erde gelangt. Die
  14. 14. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 14 Ozonschicht schützt uns vor den gefährlichen, kurzwelligen Strahlen (ab dem kurzwelligen UV-B). Sie werden durch die Atmosphäre gefiltert und gelangen nicht auf die Erde. Leider, und hier haben die Gegner der Besonnung recht, führt die zunehmende Zerstörung unserer Ozonschicht dazu, dass immer mehr auch kurzwellige elektromagnetische Strahlen auf die Erde treffen und nicht nur das Klima verändern, sondern auch die Gefahr von Verbrennungen erhöhen. Die sog. „natürliche“ Sonne ist, so betrachtet, unberechenbar und potentiell gefährlich, weshalb man gut daran tut, sich vor dieser zu schützen. Eine Möglichkeit ist die Ausnutzung des natürlichen Schutzmechanismus der Haut. Doch dazu später mehr. 2. Natürliche Sonnenstrahlen (Globalstrahlung) Wenn die elektromagnetischen Strahlen der Sonne in ihrem gesamten Frequenzbereich auf die Erdatmosphäre treffen, werden Sie gefiltert und reflektiert und erreichen unseren Körper so als ultraviolettes, sichtbares oder Infrarotlicht. Nur ein Teil dieser Strahlung ist
  15. 15. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 15 also sichtbar, den langwelligen Teil der Sonnenstrahlen (Infrarot) spüren wir als Wärme, auf den kurzwelligen Teil (Ultraviolett) reagieren wir mit und durch unsere Haut; je nach Intensität und Dauer reagiert die Haut mit Sonnenbrand, Bräune oder mit Hautverdickung. Auch die inneren Organe und Systeme werden durch die Sonnenstrahlen beeinflusst, die oberflächliche Durchblutung, das hormonelle System oder die Pigmentzellen in der Haut. (Quelle: Optisches Strahlenspektrum, aus: BAHNE, „Fitness-Handbücher“ Teil II)
  16. 16. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 16 Je nachdem, wo wir uns gerade befinden, sind Intensität und Spektrum der Sonnenstrahlen unterschiedlich:  Je höher wir uns in die Berge begeben, desto höher ist die Intensität (um etwa 4 % je 300 Meter)  Je heller unsere Umgebung ist (z.B. Schnee, Strand), umso höher ist die Reflexion und damit die Intensität  Mit zunehmendem Sonnenstand (Jahreszeit, Mittagszeit, Nähe zum Äquator) steigt die Bestrahlungsintensität  Wolken und Luftverschmutzung reduzieren die Intensität  Selbst im Wasser hat die Sonne noch eine Kraft von 95 % (Achtung Schnorchler !)
  17. 17. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 17  Auch im Schatten liegt die Intensität der Sonnenstrahlen aufgrund der Reflexionen noch bei ca. 50 % (Achtung: Sonnenbrandgefahr!) Da wir aufgrund der vielfältigen Einflussgrößen nicht genau wissen, wie stark die Sonne gerade ist, tun wir gut daran, uns bestmöglich vor der „natürlichen“ Sonne zu schützen. Doch dazu später mehr.
  18. 18. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 18 (Quelle: Die Wirkung der natürlichen Sonne, aus: BAHNE „Fitness-Handbücher“ Teil II)
  19. 19. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 19 3. Künstliche Sonnenstrahlen (Solarien) „Künstliche“ Sonnenstrahlen oder Bestrahlung im Solarium ist nichts anderes als Sonnenlicht. Es hat keine andere Qualität, es ist nichts Unnatürliches. Der einzige Unterschied ist, dass die Intensität so gesteuert und das Lichtspektrum so gefiltert ist, dass ein gewünschtes Ergebnis (Bräune, ein gewisser Sonnenschutz und andere biopositive Wirkungen) erzielt wird. Man kann heute jegliche Intensität und jegliches Lichtspektrum in einem Solarium „nachbauen“, je nachdem, welche Wirkung man erzielen möchte. Dies geschieht über die Leistungsaufnahme der Geräte, vor allem aber durch die Art der Lampen (der darin enthaltenen Gase) und der verwendeten Filter. Die Bestrahlungsintensität und das Spektrum moderner und gesetzeskonformer Solarien entsprechen heute ziemlich genau der „Referenzsonne“: „Diese als Referenzsonne bezeichnete spektrale UV-Bestrahlungsstärke der Solarstrahlung stellt den an der Erdoberfläche bei Sonnenhöchststand (90°) in den Tropen annähernd zu erwartenden Maximalwert der ultravioletten Sonneneinstrahlung
  20. 20. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 20 dar, dem auch ein Maximum an biologischer Wirksamkeit zukommt.“ (aus dem „Handbuch zum Ausbildungsseminar“ des TÜV Rheinlands) Wer also heute ein Solarium benutzt, kann davon ausgehen, dass dies den gleichen Effekt hat, als würde er um die Mittagszeit am Äquator in der Sonne liegen. Das reicht aus, um in kurzer Zeit (bitte die individuelle Besonnungszeit beachten! siehe unten) einen Bräunungs- und gesundheitlichen Effekt zu erzielen. Sogenannte „Hardcorebräuner“, also Menschen, die lange unter möglichst „scharfen“ Solarien liegen, um tief braun zu werden, haben unter den heutigen technischen und organisatorischen Gegebenheiten kaum noch eine Chance, Ihr Gesundheit gefährdendes Verhalten auszuüben, und das ist auch gut so! Neben diesen technischen Gerätevoraussetzungen müssen Betreiber von Solarien (Sonnen- und Fitnessstudios) weitere umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um den Nutzer optimal zu beraten und um sicher zu stellen, dass die Besonnung zum gewünschten Ergebnis führt und nicht schädigt. Doch dazu weiter unten mehr.
  21. 21. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 21 4. Der Unterschied zwischen natürlicher und künstlicher Besonnung Einfach ausgedrückt könnte man sagen, dass künstliche Besonnung „gezähmte“ bzw. normierte natürliche Besonnung ist. Die Hersteller und Betreiber von Bräunungsgeräten können ganz genau sagen, wie die Besonnung auf einem bestimmten Solarium für einen bestimmten Hauttyp wirkt. Die Wirkung der Besonnung im Solarium ist also vorhersagbar. In der natürlichen Sonne ist das nicht der Fall (siehe oben). Die Einflussgrößen (Jahreszeit, Tageszeit, Höhe, Reflexion, Luftverschmutzung etc.) sind zu zahlreich, um in der natürlichen Sonne vorhersagbar sicher bräunen zu können. Deshalb gilt hier: Mittagssonne im Sommer vermeiden, im Schatten aufhalten, Sonnenschutz verwenden etc.! Im Solarium ist das nicht erforderlich!
  22. 22. Copyright © 2013 digiload24 Sonne und Solarium | Wolfgang Bahne | Seite 22 Sie haben das Ende der Leseprobe erreicht. Kaufen Sie jetzt das eBook für nur 4,99 € bei Amazon. Das eBook steht Ihnen sofort nach dem Kauf zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank für Ihr Vertrauen.

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