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Fazit: .... zum flotten Dreier ! Regionale Aidshilfen
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  • Zielgruppe – aus dem Gesundheitsbereich – nicht üblich in der deutschen Sozialarbeit, hier beibehalten, um strategisches Denken zu betonen. International wird oft ausschließlich die Partizipation der Zielgruppen erwähnt. Ich stelle auch eine Entmachtung der Projekte v.a. im Rahmen der Kürzungen, strukturellen Änderungen u.s.w. – aus diesem Grund, auch Praktiker/innen hier und in unserer Arbeit berücksichtigt.
  • Nicht Nachweise für bestimmte Methoden zu liefern, sondern lokale Prozesse unterstützen Nicht standardisierbare Interventionen entwickeln, sondern eine optimale Entwicklung und Anpassung an die Situation vor Ort ermöglichen Nicht Zielgruppe als Objekt der Arbeit, sondern als Partner Aber doch ortsübergriefende Kriterien der Nachvollziehbarkeit und Transparenz
  • Pq hiv.de-lemmen+gekeler-dah-mitgliederversammlung-erfurt2008

    1. 1. Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention von Aidshilfen Mitgliederversammlung DAH, 2008 Erfurt Deutsche AIDS-Hilfe (DAH) Karl Lemmen Corinna Gekeler Forschungsgruppe Public Health Prof. Rolf Rosenbrock Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Michael T. Wright Martina Block Hella von Unger
    2. 2. Projekt: „Strukturen zur Stärkung der Evaluation und Qualitätssicherung in der Primärprävention der AIDS-Hilfen“ <ul><li>Kooperationspartner: WZB und Deutsche AIDS-Hilfe </li></ul><ul><li>Finanzierung: BZgA im Auftrag des BMG </li></ul><ul><li>Zeitraum : 2006-2008 </li></ul>
    3. 3. Partizipative Qualitätsentwicklung <ul><li> Teilnahme und Teilhabe (Partizipation) </li></ul><ul><li>der Projektmitarbeiter/innen </li></ul><ul><li>der Zielgruppen </li></ul><ul><li>an allen Aspekten der </li></ul><ul><li>Planung, </li></ul><ul><li>Durchführung, </li></ul><ul><li>Steuerung und </li></ul><ul><li>Auswertung von Maßnahmen </li></ul><ul><li>Qualitätsentwicklung + Aktionsforschung </li></ul><ul><li>= Partizipative Qualitätsentwicklung </li></ul>
    4. 4. Partizipation als Qualitätsmerkmal Stufe 9 : Selbstorganisation Stufe 8 : Entscheidungsmacht Stufe 7 : Teilweise Entscheidungskompetenz Stufe 6 : Partnerschaft Stufe 5 : Mitbestimmung Stufe 4 : Anhörung Stufe 3 : Information Stufe 2 : Erziehung Stufe 1 : Instruktion
    5. 5. Ziele der Partizipativen Qualitätsentwicklung <ul><li>lokale, nachhaltige, datengesteuerte Entscheidungsprozesse unterstützen </li></ul><ul><li>flexible Anpassung von Interventionen und Qualitätsentwicklung an Gegebenheiten vor Ort </li></ul><ul><li>Zielgruppen einbinden und stärken (Empowerment) </li></ul><ul><li>Kompetenzen der Projektmitarbeiter entwickeln </li></ul><ul><li>ortsübergreifende Kriterien der Nachvollziehbarkeit und der Transparenz schaffen </li></ul>
    6. 6. Projektbestandteile <ul><li>Workshops zu partizipativen Methoden </li></ul><ul><li>Partizipative Qualitätsentwicklung vor Ort </li></ul><ul><li>Methoden-Handbuch </li></ul><ul><li>Qualitätskolloquium </li></ul><ul><li>Wissenschaftlernetzwerk </li></ul>
    7. 7. Workshops zu partizipativen Methoden September 2006 – November 2007 <ul><li>Epidemiologie </li></ul><ul><li>Bedarfserhebung </li></ul><ul><li>Planung Interventionsstrategie </li></ul><ul><li>Partizipation </li></ul><ul><li>Zusammenarbeit </li></ul><ul><li>Evaluation </li></ul>
    8. 8. Workshops zu partizipativen Methoden <ul><li>Slow-open-Prinzip : </li></ul><ul><li>46 Teilnehmer/innen, 16 TN an 3 und mehr Seminaren </li></ul><ul><li>Ca. 50% fester Kern </li></ul><ul><li>Bewertung : </li></ul><ul><li>Sehr gut: Epidemiologie, Partizipation und Evaluation </li></ul><ul><li>Etwas kritisch: Zusammenarbeit mit Zuwendungsgeber </li></ul>
    9. 9. Angeleitete partizipative Qualitätsentwicklung für 12 Einrichtungen <ul><li>6 Aidshilfen </li></ul><ul><li>3 MSM Projekte </li></ul><ul><li>2 Projekte im Bereich Sexarbeit </li></ul><ul><li>1 Drogenprojekt </li></ul>
    10. 10. Fazit: Von der Dyade ... Regionale Aidshilfen
    11. 11. Fazit: .... zum flotten Dreier ! Regionale Aidshilfen
    12. 12. Fazit <ul><li>Zusammenarbeit </li></ul><ul><ul><li>Triade bietet große Entwicklungschancen </li></ul></ul><ul><ul><li>Erfordert aber gegenseitiges Vertrauen </li></ul></ul><ul><li>Verhältnis Dachverband – MO: </li></ul><ul><ul><li>Neue Einsichten in die Rolle eines Dachverbandes </li></ul></ul><ul><ul><li>Anerkennung der Bedeutung „lokaler Weisheit“ </li></ul></ul><ul><ul><li>Es geht immer um die Lösung „lokaler Herausforderungen“, diese können unterschiedlich sein </li></ul></ul><ul><li>Individuelle Beratung der Aidshilfen </li></ul><ul><ul><li>war wichtigstes Instrument, das geradezu als „Luxus“ erlebt wurde </li></ul></ul>
    13. 13. Wie geht‘s weiter? <ul><li>2008 </li></ul><ul><li>Wiederholung Seminar Epidemiologie 10/08 </li></ul><ul><li>Abschluss-Seminar WZB-DAH 11/08 </li></ul><ul><li>Folgeprojekt Partizipative Prävention mit Migrant(inn)en </li></ul><ul><li>2009 </li></ul><ul><li>Seminare zur partizipativen Qualitätsentwicklung </li></ul>

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