JugendBERLIN, 22. OKTOBER 2012
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Wozu ein Jugendbericht?     Polen und neue Herausforderungen (ein      besonderer historischer Augenblick)     Jugendlic...
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Entwicklungsmotoroderverloren                                                                ArabischerFrühling          ...
Woraus resultiertdie historischeBesonderheit derheutigenpolnischen Jugend?                     7
Aus den besonderen Bedingungen, indenen sie aufwuchsen   Transformatorische Realität als bestehende Welt   Öffnung gegen...
1. Welt der Werte                    9
1. Was verbindet die Generation   nahezuvollständig? Freiheit!         Źródło: Barbara Fatyga, „Wędrujące pytanie o wolnoś...
1. Dinge, die im Leben wichtig sind –   früher und heute          Erfülltes Familienleben                    Freundschaft ...
1. Lebenseinstellung     junger Menschen                                                             Überdurchschnittlich ...
1. Neue „Philosophie”   des Konsumierens     Die Konsumgesellschaft sorgt dafür, dass die jeweilige Wahl      in erster L...
Junge Polen sind ständig online. Sie1. Internet Leben im Netz                                              verbringen 17-2...
1. Internet:      Schafft einen neuen Kulturtyp – eine Kultur       der Teilnahme      Hilft bei der Realisierung eigene...
1. Umlauf von Kultur und   ZugangzuKultur                                                                       13%allerPo...
1. Umlauf von Kultur und   ZugangzuKultur  InternetnutzermiterschwertemZugangzukult  urellenEinrichtungen                 ...
1. Intimität und neue   sentimentale Ordnung     Traum vom idealen Partner und Angst vor dauerhafter      Beziehung     ...
2. Bildung             19
2. KulturellerWandel –   veränderterUmgangmi   thöhererBildung  ScholarisierungsfaktorimHochschulwesen  60                ...
2. Trotz „Abkühlung” (Anpassung an die   Realität) sind die Bildungsziele weiterhin   hoch.   Wandel der Bildungsziele in ...
2. Jugendliche trafen bislang recht traditionelle    Entscheidungen und hatten recht traditionelle    Erwartungen an Bildu...
3. Migrationen und Mobilität ...Wahl oder Notwendigkeit?                                   23
3. Grenzüberschreitende Mobilität:  Emigration aus Polen?  Anzahl der zeitweise in anderen EU-Staaten         Demografisch...
3. Emigration – Wahl oder Notwendigkeit?    Junge (gut ausgebildete) Polen machen den größten Emigrationsstrom     ins Au...
3. Bildungsmobilität in andereLänder   EinStudiumimeigenen    LandwirdheuteimmeröfterdurcheinStudiumimA    uslandergänzt....
3. Polnische Studierende –   Nutznießer des Erasmus-Programms 14000 12000 10000  8000  6000  4000  2000     0             ...
4. Wie steht es um das bürgerschaftliche   Engagement der polnischen Jugend?                                           28
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4. Junge Menschen lehnen herkömmliches  politisches Engagement ab ...  Was ist besser: Sich hauptsächlich um sich und sein...
4. Junge Menschen lehnen herkömmliches  politisches Engagement ab ...  Waslepsze: interesowadPolitik zu interessieren oder...
4. ACTA – SachederJugend    Fast eine halbe Million Menschen nahm an der Facebook-Aktion „Nein zu ACTA – ich bin gegen di...
4. ACTA – SachederJugend                    Komentarz usunięty przez ACTA                     Kommentarentfernt von ACTA  ...
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Jugend 2011. Polen - Berlin 2012

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Diskussion über Jugendstudien in Polen und DeutschlandWie ticken Jugendliche heute? Was wollen sie? Welche Interessen, Ziele, Bedürfnisse haben sie? In welchem Alltag werden sie groß? Zum Auftakt unserer diesjährigen Zentralstellenkonferenz gehen wir am Montag, 22. Oktober, ab 16 Uhr, Fragen wie diesen nach.

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Jugend 2011. Polen - Berlin 2012

  1. 1. JugendBERLIN, 22. OKTOBER 2012
  2. 2. ”Man kann nicht überJugendlichesprechen, ohne überZukunft zusprechen, und mankann nicht überZukunft sprechen, ohne über Jugendlichezu sprechen". 2
  3. 3. Wozu ein Jugendbericht?  Polen und neue Herausforderungen (ein besonderer historischer Augenblick)  Jugendliche als wichtige gesellschaftliche Ressource und Entwicklungschance  Ressourcen an älteren Menschen nehmen ab  Besonderheit der jungen Generation  Psychologische Eigenschaften der Jugend  Demografische Prämissen  Druck durch demografisches Hoch (Arbeitsmarkt, Bildung)  Perspektive durch demografisches Tief 3
  4. 4. EntwicklungsmotoroderverloreneGeneration? Jugendliche in den arabischen Ländern BIP pro Kopf Teilnehmer 15-24 Teilnehmer nach Jahre in Land unter 30 Kaufkraftparitä Beschäftigung Jahre t in Tausend $ (2008) 2010Algerien 56% 31% 7,1Saudi-Arabien 61% 25% 23,7Bahrain 48% 30% 26,8Ägypten 61% 23% 6,4Jemen 73% 22% 2,6Jordanien 65% 20% 5,7Libyen 61% 27% 14,9Marokko 56% 35% 4,8Oman 64% 29% 26,2Syrien 67% 32% 5,1Tunesien 51% 22% 9,5
  5. 5. EntwicklungsmotoroderverloreneGeneration? AnteiljungerMenschen (15-34 Jahre) an derGesamtbevölkerung in den40.0% einzelnenLändergruppen35.0%30.0%25.0%20.0%15.0% 2000 2005 2010 2015 2020 2025 2030 2035 2040 2045 2050 2055 2060 2065 2070 2075 2080 2085 2090 2095 2100 Welt Świat Entwickelte Länder Kraje rozwinięte Schwellenländer Kraje rozwijające się Entwicklungsländer Kraje nierozwinięte Polen Polska 5
  6. 6. Entwicklungsmotoroderverloren  ArabischerFrühling  Unruhen in Londone Generation?  Generation 1000 €  40% Arbeitslosigkeit  Prekariat?  ACTA  ?http://gfx.mmka.pl/newsph/389965/914874.3.jpg http://media.economist.com/sites/default/files/imagecache/290- width/20111022_CUK290.jpg 6
  7. 7. Woraus resultiertdie historischeBesonderheit derheutigenpolnischen Jugend? 7
  8. 8. Aus den besonderen Bedingungen, indenen sie aufwuchsen Transformatorische Realität als bestehende Welt Öffnung gegenüber Einflüssen der westlichen Welt  Globalisierung der Wirtschaft  Postmoderne als bestehende gesellschaftliche Ordnung  Konsumismus und Ideologie des Erfolgs als wichtigste kulturelle Angebote  Technologische Revolution (allgemeiner Internetzugang gibt Jugendlichen mehr Freiheit)  Bildungsexplosion und neue „Qualität” des  Verbleib junger Menschen außerhalb des Arbeitsmarkts (und in einem Status verlängerter Jugend) Bedeutende sozialisierende Krisenelemente:  Kompliziertheit und Druck der Systemtransformation  Defizitäres Staatsvermögen  Krise der Weltwirtschaft 8
  9. 9. 1. Welt der Werte 9
  10. 10. 1. Was verbindet die Generation nahezuvollständig? Freiheit! Źródło: Barbara Fatyga, „Wędrujące pytanie o wolnośd. Raport z badao”, grudzieo 2009 r. 10
  11. 11. 1. Dinge, die im Leben wichtig sind – früher und heute Erfülltes Familienleben Freundschaft Nützlich sein Prestige und Wertschätzung Gute Ausbildung Interessante Arbeit Viel Geld Abwechslungsreiches Leben Ruhiges Leben
  12. 12. 1. Lebenseinstellung junger Menschen Überdurchschnittlich Minimalisten Träumer Normal Ambitionierte Anders Ambitionierte Ambitionierte30-jährige19-jährige 12
  13. 13. 1. Neue „Philosophie” des Konsumierens  Die Konsumgesellschaft sorgt dafür, dass die jeweilige Wahl in erster Linie den Lebensstil betrifft und sich dem Wunsch nach Besitz und Gebrauch von Gegenständen nicht verschließt. Die am „Haben” orientierte Ausrichtung wird von polnischen Jugendlichen allmählich um eine auf ein „Haben-um-zu-sein” orientierte Einstellung ergänzt.  Philosophie des jungen Konsumenten:  Was zählt ist nicht so sehr der Wunsch, Dinge zu besitzen, als die Philosophie ihres Gebrauchs sowie Ausdruck und Symbolik, die mit ihnen verbunden sind  Bedeutung hat nicht, wie viel und auf welche Weise man Geld verdient, sondern wie viel und auf welche Weise man es ausgibt  Wichtig ist nicht, wie man arbeitet, sondern was man vom Leben hat und wie man sich erholt 13
  14. 14. Junge Polen sind ständig online. Sie1. Internet Leben im Netz verbringen 17-20 Stunden wöchentlich im Netz. Internet und Handy sind das, auf Bedeutung von Medien nach Alter ihrer Nutzer was sie nicht verzichten könnten. Erster Platz Dritter Platz Fünfter Platz Zweiter Platz Vierter Platz Festnetz- Alter Fernsehen Handy telefon In Polen benutzen 93% der jungen Menschen von 16 bis 24 Jahren regelmäßig das Internet.
  15. 15. 1. Internet:  Schafft einen neuen Kulturtyp – eine Kultur der Teilnahme  Hilft bei der Realisierung eigener Vorlieben (die keine institutionellen Entsprechungen in der „Realität” haben)  Befriedigt wichtige soziale Bedürfnisse – baut Bindungen und ein Gefühl der Zuge- hörigkeit auf (das durch das reale soziale Umfeld nicht abgedeckt werden kann)  Ist Ort intimer Verabredungen,  Marktplatz (geschäftliche Sphäre)  und ... politisches Forum
  16. 16. 1. Umlauf von Kultur und ZugangzuKultur 13%allerPolenkaufenBücher, MusikoderFil Beteiligungan unterschiedlichenArten des me. Biszu 33% erhaltendiese in elek- tronischer Form, informelloderkostenlos. Umlaufs von Inhaltennach Alter Wenn die Ausleihehinzugerechnetwird, sind 39% allerPolen am informellenUmlaufbeteiligt (dreimalmehrals am kommerziellenUmlauf). Kauf von Inhalten Verleih von Inhalten Informeller Umlauf von Inhalten 15-24 Jahre 25-39 Jahre 40-59 Jahre 60 Jahre oder älter 16
  17. 17. 1. Umlauf von Kultur und ZugangzuKultur InternetnutzermiterschwertemZugangzukult urellenEinrichtungen PersonenauskleinerenOrtschaften und in 40% 38% ländlichenRegionenhabenerschwertenZ 35% ugangzumoffiziellenUmlauf 30% 28% 25% (Geschäfte, kulturelleEinrichtungen) – 20% 15% 14% ca. 30%. 10% 4% 5% 0% Städte Städte Städte ländliche miasta pow. 20-100.000 miasta do 20 Gemeinden über 100.000 miasta bis 20.000 gminy 100 tys. między 20- tys. wiejskie 100 tys. 17
  18. 18. 1. Intimität und neue sentimentale Ordnung  Traum vom idealen Partner und Angst vor dauerhafter Beziehung  Fortschreitende gesellschaftliche Liberalisierung wird sichtbar:  im Bereich der der katholischen Morallehre zugeschriebenen Normen  in der Ausweitung des Bereichssexueller Erfahrungen  Gleichzeitig tritt ein auf Radikalisierung traditioneller Ansichten beruhender Trend infolge einer Aktivierung der extremen polnischen Rechten zutage:  Reduzierung der Definitionen von Familie  Wachsende Missbilligung eines Zusammenlebens ohne Trauschein  Sinkende Akzeptanz für Scheidungen  Wachsende Unterstützung für ein rechtliches Verbot des Schwangerschaftsabbruchs 18
  19. 19. 2. Bildung 19
  20. 20. 2. KulturellerWandel – veränderterUmgangmi thöhererBildung ScholarisierungsfaktorimHochschulwesen 60 48.9 49.9 51.1 52.7 53.7 53.8 50 40.7 38 38.8 39.7 40.6 40.9 40.8 40 30.6 30 22.3 12.9 17.2 20 9.8 10 Brutto 0 Netto 20
  21. 21. 2. Trotz „Abkühlung” (Anpassung an die Realität) sind die Bildungsziele weiterhin hoch. Wandel der Bildungsziele in den Jahren 2003-2009 Magister Bachelor Hochschulreife Berufsbildung 21
  22. 22. 2. Jugendliche trafen bislang recht traditionelle Entscheidungen und hatten recht traditionelle Erwartungen an Bildung (Ausrichtung auf den Abschluss) Prozentsatz neu aufgenommener Studenten nach Studienrichtungen im Polen und OECD-Staaten Fortdauernde Bildung und Polen Durchschnitt OECD-Staaten Lebenslanges Lernen als unvermeidbare Perspektive wird Jugendlichen erst langsam bewusst. Gesundheit Biolwissenschaften, P Mathematik Geisteswissen- Sozial-, Wirtschafts- Ingenieurs- und soziale hysik und und schaften und und Rechtswissen- wissenschaften Dienste Agrarwissenschaften Informatik Pädagogik schaften und Bauwesen 22
  23. 23. 3. Migrationen und Mobilität ...Wahl oder Notwendigkeit? 23
  24. 24. 3. Grenzüberschreitende Mobilität: Emigration aus Polen? Anzahl der zeitweise in anderen EU-Staaten Demografisches Profil der Migranten:  Frauen und Männer zwischen 20-44 lebenden Polen (2004-2010 in Tausend) Jahren, aus ländlichen Regionen oder kleineren Städten (< 100.000), mit Hauptschul- 2000 1860 1820 1550 1570 1615 , Realschul- oder Berufsbildung. 1500  Frauen und Männer zwischen 25-44 Jahren aus 1170 großen Städten (> 100.000), mit Hochschul- 1000 750 bildung oder Vergleichbarem. 500 0 24
  25. 25. 3. Emigration – Wahl oder Notwendigkeit?  Junge (gut ausgebildete) Polen machen den größten Emigrationsstrom ins Ausland aus – unablässig verlassen sie das Land auf der Suche nach (besserer) Arbeit und besseren Lebensbedingungen.  Nicht unbedeutend ist der Wunsch, Neues kennenzulernen (Neugier auf die Welt) sowie Erfahrungen wie andere Gleichaltrige zu machen, manchmal auch politische Gründe (junge Menschen sprechen von der „schlechten Atmosphäre im Land”, der „polnischen Hölle” und Hoffnungslosigkeit).  Selten nur emigrieren sie aus freien Stücken – selten handelt es sich um eine positiv bewertete Wahl.  Viele junge Polen bleibt dauerhaft im Ausland (in der Regel diejenigen, die dort erfolgreich waren). Bei den anderen handelt es sich um „pendelnde” Migranten, die aufgrund von Misserfolgen auf dem polnischen Arbeitsmarkt von Marginalisierung bedroht sind und sich mit der Wahl der teilweisen Migration auch im Aufnahmeland in eine marginalisierte Position begeben.  Der aktuelle Trend besteht in:  einem rückläufigen Interesse an Arbeitsmigration  einem wachsenden Interesse an Bildungsmigration 25
  26. 26. 3. Bildungsmobilität in andereLänder  EinStudiumimeigenen LandwirdheuteimmeröfterdurcheinStudiumimA uslandergänzt.  Die Zahlder an MobilitätsprogrammenteilnehmendenStudiere nden lag 2009/2010 unter 2%.  13.402 Studierendebesuchten 2008/2009 imRahmen des Erasmus- Programmseinandereseuropäisches Land. Das sindneunmalsovielwieimersten Programmjahr. 79.786 Personenerhieltenseitdeminsgesamteineuropäi sches Stipendium.  NachPolenkamen in diesemZeitraumviermalwenigerStipendiaten (23.004). 26
  27. 27. 3. Polnische Studierende – Nutznießer des Erasmus-Programms 14000 12000 10000 8000 6000 4000 2000 0 27
  28. 28. 4. Wie steht es um das bürgerschaftliche Engagement der polnischen Jugend? 28
  29. 29. 100% 0% 20% 40% 60% 80% 20% 40% 60% 80% 0% Indonesien Indonezja Norwegen Norwegia Finnland Finlandia Dänemark Slowenien Słowenia Dania Finnland Liechtenstein Liechtenstein Finlandia DänemarkDania Schweden Szwecja Szwecja Schweden Niederlande Litwa Litauen Holandia Austria Österreich Schweiz Szwajcaria Bułgaria Bulgarien Belgien Belgia Irlandia Irland Großbritannien Luxemburg Luxemburg Wielka… Menschen Czechy Tschechien Israel Izrael Szwajcaria Schweiz Menschen Estland Tajlandia Estonia Thailand Dominikana Spanien Vertrauen zu anderen Dom. Rep. Hiszpania Hiszpania Tschechien Vertrauen zu anderen Spanien Zaufanie do innych ludzi Czechy Estonia Zaufanie do innych ludzi Estland Deutschland Łotwa Niemcy Lettland Nowa Durchschnitt Średnia Neuseeland … Polska Zypern Durchschnitt Cypr Średnia Belgien Frankreich Belgia Francja Griechenland Grecja Slowenien Słowenia Paraguay Paragwaj Gesellschaftliches Kapital – alle Niederlande Kroatien Chorwacja Holandia Chile Lettland Chile Łotwa Großbritannien Wielka… Rumänien Italien Rumunia Włochy Norwegen Polen Polska Norwegia Zaufanie do partii politycznych Taiwan Gesellschaftliches Kapital – junge Generation Vertrauen zu politischen Parteien Taiwan Griechenland Grecja Zaufanie do partii politycznych Russland Vertrauen zu politischen Parteien Rosja Ungarn Slowakei Słowacja Węgry Malta Malta Russland Rosja Kolumbien Kolumbia Slowakei Słowacja Zypern Cypr Guatemala Ukraine Ukraina Gwatemala Mexiko Meksyk Portugal Portugalia Korea … Korea Bulgarien Bułgaria Hongkong Hong Kong Türkei Turcja 20 25 30 35 40 45 50 10 15 0 5 PL Nutzung 4. Besseres gesellschaftliches Kapital bei Jugendlichen (PL und EU27) EU27 sozialer Netzwerke29
  30. 30. 4. Junge Menschen lehnen herkömmliches politisches Engagement ab ... Was ist besser: Sich hauptsächlich um sich und seine Ange- hörigen zu kümmern oder gemeinnützig tätig zu werden? 19-jährige 30-jährige Sich hauptsächlich um sich Gemeinnützig Schwer zu sagen und seine Angehörigen kümmern tätig werden Sie gehören keinen gesellschaftlichen Organisationen an, und zeigen keine massen- hafte Wahlbeteiligung. Sie tun sich jedoch durch größeres Engagement für wohltätige Zwecke und als Freiwillige hervor. Oftmals legen sie einen Sinn für Gemeinschafts- aktionen an den Tag. Sie sind altruistischer und haben weniger ideologische als rationale Erwartungen an den Staat. Sie wenden sich deliberativen Formen zu. 30
  31. 31. 4. Junge Menschen lehnen herkömmliches politisches Engagement ab ... Waslepsze: interesowadPolitik zu interessieren oder sich so Co ist besser: Sich für się polityką, czy byd jak najdalej od niej? weit wie möglich von ihr fernzuhalten? 19-jährige 30-jährige Sich für Politik interessieren Soweit wie möglich Schwer zu sagen von Politik fernhalten 31
  32. 32. 4. ACTA – SachederJugend  Fast eine halbe Million Menschen nahm an der Facebook-Aktion „Nein zu ACTA – ich bin gegen die Unterzeichnung des Vertrags durch Polen” teil. Mehrere Zehntausend entschlossen sich auf die Straße zu gehen.  „Nein zu ACTA in Polen” und „Kommentarentfernt von ACTA”. DerersteFacebook-Auftritt hat über 220.000 Fans, derzweite 180.000.  Die meisten von ihnen (78-83%) sind unter 24 Jahren. Personen im Alter von 25-34Jahrenmachen um die 15% aus. Ältere Fans gibtesnurvereinzelt.  Den Protestierenden ging es nicht nur um Freiheit im Internet. Die Wurzel ihrer Kritik betraf den Bruch demokratischer Regeln durch den Staat, der ohne vorherige gesellschaftliche Diskussion eine für die Gesellschaft strategische Entscheidung traf.
  33. 33. 4. ACTA – SachederJugend Komentarz usunięty przez ACTA Kommentarentfernt von ACTA Nie dla ACTA win Polen Nein zu ACTA Polsce 50% 45% 44% 45% 40% 38% 34% 35% 30% 25% 20% 17% 15% 13% 10% 5% 2% 3% 1% 1% 1% 1% 0% 13-17 18-24 25-34 35-44 45-54 55+ Źródło: http://m.mediarun.pl/article.jsp?id=358&cid=5 33
  34. 34. Vielen Dank fürIhreAufmerksamkeit@piotrarakpiotr.arak@undp.org 34

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