SeLC 2015 - Keynote Wampfler

2.055 Aufrufe

Veröffentlicht am

Keynote an der Swisse eLearning Conference 2015

Veröffentlicht in: Bildung
0 Kommentare
5 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
2.055
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
381
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
28
Kommentare
0
Gefällt mir
5
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

SeLC 2015 - Keynote Wampfler

  1. 1. Öffentlichkeitsarbeit von Schulen
 und Social Media
 Philippe Wampfler
 Brunnen, 9. April 2015
 phwa.ch/brunnen Generation Y beim Lernen begleiten Keynote SeLC Philippe Wampfler - phwa.ch/selc
  2. 2. Ablauf
  3. 3. Teil 1
 Mediennutzung der Generation Y
  4. 4. Axiom Jugendliche nutzen Medien nicht wie Erwachsene das 
 a) denken 
 b) möchten
  5. 5. 1.
 Resultat, nicht Prozess Bild: Samkit Shah

  6. 6. Praxisbezug
  7. 7. 2.
 Jugend- vs. Generationenverhalten
  8. 8. Facebook vs. WhatsApp – der Reiz des Neuen? Ob WhatsApp Facebook zukünftig den Rang ablaufen wird, kann hier nicht beantwortet werden. Fest steht allerdings, dass WhatsApp anders gelagerte Kommunikationsbedürfnisse der jungen Menschen erfüllt. WhatsApp dient vor allem der (tages)aktuellen und direkten Kommunikation und wird dementsprechend häufiger als Facebook für Verabredungen, Gespräche über private Nachrichten und das Versenden von Fotos genutzt. Aktivitäten, die häufiger bei Facebook als bei WhatsApp statt- finden, sind demgegenüber eher ungerichtet – d. h. sie wenden sich nicht ausschließlich an einen bestimmten Empfänger – und deutlicher asynchron, d. h. es erfolgt keine direkte zeitliche Reaktion auf einen Kommunikationsimpuls. 80 90 Prozent 70 50 60 40 30 20 10 0 9 11 13 15 17 1910 12 14 16 18 20 21 22 23 24 Jahre Basis: 1.500 Fälle; 9- bis 24-Jährige „Wie häufig nutzt Du die folgenden Online-Angebote?“ WhatsApp, täglich Grafik 42 Gesamt 24-Jährigrige Ges WeiblichWei MännlichMän Altersspezifische Nutzung von WhatsApp WhatsApp wird zum wichtigen Kommunikationskanal online Neben Facebook hat sich in kürzester Zeit auch der Messaging-Dienst WhatsApp zum täglichen Begleiter und wichtigen Kommunikationsmittel entwickelt41 – vor allem für die Jugendlichen ab 14 Jahren. Die App dient dem synchronen Austausch von Nachrichten, Ton- und (Bewegt-)Bildmate- rial oder auch Links zwischen Personen, die ihre Kontakte gegenseitig im Telefonbuch abgespeichert und die App ebenfalls installiert haben, bzw. auch innerhalb von Gruppen. Auch mit WhatsApp befinden sich die Nutzer dauerhaft in Chat-Konversationen. Weil dieser Kommunikationskanal ständig auf Empfang ist, haben viele Jugendliche und junge Erwachsene, wie weiter oben erläutert, den Eindruck, ständig online zu sein. Die quantitative Befragung zeigt, dass der Messaging-Dienst nach Facebook 80 90 Prozent 70 50 60 40 30 20 10 0 9 11 13 15 17 1910 12 14 16 18 20 21 22 23 24 Jahre Basis: 1.500 Fälle; 9- bis 24-Jährige „Wie häufig nutzt Du die folgenden Online-Angebote?“ Facebook, täglich Grafik 39 Gesamt 24-Jährigrige Ges WeiblichWei MännlichMän Facebook: Altersspezifische Nutzung
  9. 9. 3.
 Aufmerksamkeitsökonomie
  10. 10. 90-9-1-Regel Quelle: alike.ch
  11. 11. 4.
 Youtube-Medienwelt
  12. 12. 5.
 Selfies verstehen
  13. 13. 6.
 »digital natives«
 digital sozialisiert Bild: bandt.com.au
  14. 14. digitaler Dualismus
  15. 15. problematisches Verhalten problematische Mediennutzung
  16. 16. Die Angst, etwas zu verpassen
 FOMO Grundbedürfnisse
 Autonomie
 Kompetenz
 Geliebt-Werden
  17. 17. 7.
 private von schulischer Kommunikation trennen
  18. 18. Filtersouveränität
  19. 19. 8.
 traditionelle vs. neue Konzentration
  20. 20. X-probe was presented, and participants had to refer to the cue Fig. 1. The filter task. (A) A sample trial with a 2-target, 6-distractor array. (B) HMM and LMM filter task performance as a function of the number of distractors (two targets). Error bars, SEM. Multitasking X-probe was presented, and participants had to refer to the cue they maintained in the face of distractors (AX and BX trials): HMMs were 84 ms slower than LMMs to respond to AX trials, t (28) ϭ Ϫ3.27, P Ͻ 0.003, and 119 ms slower to respond to BX trials, t (28) ϭ Ϫ3.25, P Ͻ 0.003, yielding a significant LMM/ HMM status*presence of distractors interaction, F (1, 28) ϭ 5.21, P Ͻ 0.03. These data replicate the results from the filter task, again demonstrating that HMMs are less selective in allowing information into working memory, and are therefore more affected by distractors. Fig. 2. AX-CPT mean response times in the no-distractors and the distractors conditions (note that the overall decrease in response times from the no distractors to the distractors condition is due to greater predictability of probe onset as a result of the rhythmic nature of the distractors; the key data point is the difference in the distractors condition between LMMs and HMMs). Error bars, SEM. phwa.ch/ophir
  21. 21. Ambient Awareness
  22. 22. 9.
 Transparenz Bild: Dima Marwov

  23. 23. 10.
 Die Generation Y gibt es nicht.
  24. 24. niedrig Sicherheit & Orientierung traditionell Normative Grundorientierung Bildung Haben & Zeigen Sein & Verändern modern Machen & Erleben Grenzen überwinden & Sampeln postmodern mittelhoch Verant- wortungs- bedachte 8% Vorsichtige 7% Verun- sicherte 3% Souveräne 26%Pragmatische 28% Skeptiker 10% Unbekümmerte 18% © SINUS 2013 Grafik 08_Streifen Quelle: DIVSI, 2014Milieus, 14-24 D
  25. 25. Teil 2
 Bildungsangebote für die Generation Y gestalten
  26. 26. mit Jugendlichen sprechen
  27. 27. Lernen als soziale Aktivität verstehen
  28. 28. Beispiele schulischer Öffentlichkeitsarbeit 
 in Social Media Bild: forut informelle Bildung nutzen
  29. 29. Angebote machen
  30. 30. bildungsbürgerliche Lehrtradition verstehen
  31. 31. Sachverhalt Traditionelle Didaktik
  32. 32. Sachverhalt
 Problem Suche Darstellung Austausch reales Lernen
  33. 33. Digitale Kluft und BildungskluftBild: Flickr vaXine/CC NY NC
  34. 34. ChancenIKompetenzen Bildungsdauer »bildungsnah« »bildungsfern«
  35. 35. ChancenIKompetenzen Bildungsdauer »bildungsnah« »bildungsfern« Digitalisierung
  36. 36. ChancenIKompetenzen Bildungsdauer »bildungsnah« »bildungsfern« Digitalisierung
  37. 37. Bild: Dina Belenko Bildung hacken
  38. 38. Bild: Energi.Design Portfolios statt Prüfungen
  39. 39. Bild: Wayne Gerard Trotman Konflikt- und Fehlerkultur
  40. 40. Take-Aways Bild: Ludovic Lochon
  41. 41. Die Generation Y bildet 
 keine Einheit.
  42. 42. Jugendliche verzerren den Eindruck der Generation Y.
  43. 43. Die Generation Y reagiert kreativ auf Systeme.
  44. 44. Und menschlich auf Menschen.
  45. 45. Die Generation Y soll an Resultaten gemessen werden.
  46. 46. Mit klaren Kriterien.
  47. 47. Leistung zeigt sich 
 langfristig, nicht in Tests.
  48. 48. Neue Medien erfordern eine neue Konzentration.
  49. 49. Wer junge Menschen ernst nimmt, lernt von ihnen.
  50. 50. Fragen? Slides: phwa.ch/selc
 Kontakt: 078 704 29 29 I phwampfler

×