Das Gymnasium im 21. Jahrhundert -
Kompetenzen werden digital
Philippe Wampfler, Rorschacherberg Mai 2014
phwa.ch/baselland
V
PhillipeWampflerFacebook,BlogsundWikisinderSchule
Phillipe Wampfler
Facebook, Blogs
und Wikis in
der Schule
Ein Social-M...
Die Geschichte
zeigt, dass wir
keine digitale
Revolution erleben.
Medien sind weder
gut noch schlecht.
Und schon gar
nicht neutral.
Mit geschickter
Manipulation von
Medien lässt sich
alles zeigen.
Ablauf
I.
Gymnasium und Kompetenzen
»lebenslanges Lernen
und geistige Offenheit«
Quelle: MAR, Art. 5
»anspruchsvolle Aufgaben in der
Gesellschaft« übernehmen
Quelle: MAR, Art. 5
»Zugang zu neuem Wissen
erschliessen« Quelle: MAR, Art. 5
Kompetenzmodell nach Bonatti (Kt. AG)
Vorbereitung auf soziale Verantwortung
durch / in Wissensaneignung
II.
Die Bedeutung der Digitalisierung
Der Journalismus als Beispiel
(1) Verlust der Gatekeeper-Rolle
(2) Kein Informationsmonopol
Internationalisierung
(3) Auflösung von Kontexten
(4) Kurze Aufmerksamkeitsspannen
(5) Experimente
Auf die Schule übertragen
(1) Verlust der Gatekeeper-Rolle
(2) Kein Informationsmonopol
Internationalisierung
(3) Auflösung von Kontexten
(4) Kurze Aufmerksamkeitsspannen
(5) Experimente
Das Gymnasium
verliert seine
Monopolstellung.
Das Gymnasium
kann sich nicht
über Vermittlung
von Fachwissen
profilieren.
III. Die digitalisierte Gesellschaft
Journalismus als Beruf
»Datenjournalismus«
IKT-Kompetenzen
Kompetenzmodell nach Bonatti (Kt. AG)
IKT-Kompetenzen
können nicht an ein
Fach ausgelagert
werden.
IKT-Kompetenzen
können nicht ohne
ein Fach vermittelt
werden.
Digitalisierte
Wissensaneignung
ersetzt bewährte Lern-
und Lehrverfahren
nicht.
Aber sie ergänzt und
verändert sie auf eine
fundamentale Art und
Weise.
digitales Lesen
Dimensionen
des Lesens
nonlineares Lesen
scannen:
schnell
selektiv
weniger
Meta-
kognition
Wissens-
prozesse
Kompetenzen für eine
analoge Welt gewinnen
durch analoge Tests
nicht an Bedeutung.
Digitale Verfahren
entwickeln in einer
analogen Welt wenig
Wirkung.
Gilt umgekehrt auch.
Mensch und Maschine
Turing Test
Quelle: xkcd.com/329
Schach
Algorithmen sind mehr als ein
technisches Problem, sie verarbeiten
nicht nur Daten, sondern fällen
Entscheidungen.
Anna Jo...
Roboter-Ethik
»quantified self«
Melkroboter
Die Rolle von
Algorithmen
Digitalisierung der Arbeit
Amazon: Mechanical Turk
»Mechanical Turk«
Intelligenz als Ressource
Standardisierung als Voraussetzung
der Digitalisierung
Automatisierung wird
die Berufswelt, auf die
das Gymnasium
vorbereitet,massiv
wandeln.
Die Interaktion von
Menschen mit
Maschinen wird neue
soziale und ethische
Spannungsfelder
eröffnen.
Menschen kennen sich
und andere in Zukunft
nur noch dank
Programmen.
IV.
Informationskompetenz
Die Fähigkeit, digitale Informationen aus
verschiedenen Quellen und in verschiedenen
Formaten zu verstehen und zu nutzen. ...
Kompetenz 1
Visuelle Kommunikation
Kompetenz 2
Information auf Wahrheitsgehalt prüfen
Kompetenz 3
Quellen von Informationen ermitteln
Kompetenz 4
Filter einrichten
Kompetenz 5
Infotention
Kompetenz 6
Metakognition
Kompetenz 7
Repetitive Aufgaben programmieren
Kompetenz 8
Suchmaschinen verstehen
Kompetenz 9
Filter-Bubble
erkennen
Kompetenz 10
Über Einfluss und
Aufmersamkeitsökonomie
nachdenken
Kompetenz 11
Soziale Auswirkungen
digitaler Kommunikation
Bildung ist die individuell-kollaborative
Erstellung von Konzepten mit dem
Ziel, dass jedermensch die Welt
fortlaufend ver...
Nehmen Gymnasien
ihren Auftrag wahr,
müssen sie digitale
Kompetenzen
vermitteln.
Sich in Gesellschaft und
Wissen zu orientieren
ist heute auch eine
digitale Aktivität.
Das Entwickeln von
Interessen oder
Motivation hat eine
digitale Komponente.
Fragen?
Danke!
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Kontakt:
phwa.ch/baselland
wampfler@schulesocialmedia.ch
+41 78 704 29 29
phwampfler
Diskussion in Gruppen
Können Reichenbachs
Aussagen mit diesen
Thesen und Kompetenzen
zusammengedacht
werden?
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Digitale Kompetenzen im Gymnasium

  1. 1. Das Gymnasium im 21. Jahrhundert - Kompetenzen werden digital Philippe Wampfler, Rorschacherberg Mai 2014 phwa.ch/baselland
  2. 2. V PhillipeWampflerFacebook,BlogsundWikisinderSchule Phillipe Wampfler Facebook, Blogs und Wikis in der Schule Ein Social-Media-Leitfaden 25.03.13 13:4825.03.13 13:48
  3. 3. Die Geschichte zeigt, dass wir keine digitale Revolution erleben.
  4. 4. Medien sind weder gut noch schlecht. Und schon gar nicht neutral.
  5. 5. Mit geschickter Manipulation von Medien lässt sich alles zeigen.
  6. 6. Ablauf
  7. 7. I. Gymnasium und Kompetenzen
  8. 8. »lebenslanges Lernen und geistige Offenheit« Quelle: MAR, Art. 5
  9. 9. »anspruchsvolle Aufgaben in der Gesellschaft« übernehmen Quelle: MAR, Art. 5
  10. 10. »Zugang zu neuem Wissen erschliessen« Quelle: MAR, Art. 5
  11. 11. Kompetenzmodell nach Bonatti (Kt. AG)
  12. 12. Vorbereitung auf soziale Verantwortung durch / in Wissensaneignung
  13. 13. II. Die Bedeutung der Digitalisierung
  14. 14. Der Journalismus als Beispiel
  15. 15. (1) Verlust der Gatekeeper-Rolle
  16. 16. (2) Kein Informationsmonopol Internationalisierung
  17. 17. (3) Auflösung von Kontexten
  18. 18. (4) Kurze Aufmerksamkeitsspannen
  19. 19. (5) Experimente
  20. 20. Auf die Schule übertragen
  21. 21. (1) Verlust der Gatekeeper-Rolle
  22. 22. (2) Kein Informationsmonopol Internationalisierung
  23. 23. (3) Auflösung von Kontexten
  24. 24. (4) Kurze Aufmerksamkeitsspannen
  25. 25. (5) Experimente
  26. 26. Das Gymnasium verliert seine Monopolstellung.
  27. 27. Das Gymnasium kann sich nicht über Vermittlung von Fachwissen profilieren.
  28. 28. III. Die digitalisierte Gesellschaft
  29. 29. Journalismus als Beruf
  30. 30. »Datenjournalismus«
  31. 31. IKT-Kompetenzen
  32. 32. Kompetenzmodell nach Bonatti (Kt. AG)
  33. 33. IKT-Kompetenzen können nicht an ein Fach ausgelagert werden.
  34. 34. IKT-Kompetenzen können nicht ohne ein Fach vermittelt werden.
  35. 35. Digitalisierte Wissensaneignung ersetzt bewährte Lern- und Lehrverfahren nicht.
  36. 36. Aber sie ergänzt und verändert sie auf eine fundamentale Art und Weise.
  37. 37. digitales Lesen
  38. 38. Dimensionen des Lesens
  39. 39. nonlineares Lesen scannen: schnell selektiv weniger Meta- kognition Wissens- prozesse
  40. 40. Kompetenzen für eine analoge Welt gewinnen durch analoge Tests nicht an Bedeutung.
  41. 41. Digitale Verfahren entwickeln in einer analogen Welt wenig Wirkung. Gilt umgekehrt auch.
  42. 42. Mensch und Maschine
  43. 43. Turing Test Quelle: xkcd.com/329
  44. 44. Schach
  45. 45. Algorithmen sind mehr als ein technisches Problem, sie verarbeiten nicht nur Daten, sondern fällen Entscheidungen. Anna Jobin - phwa.ch/jobin
  46. 46. Roboter-Ethik
  47. 47. »quantified self«
  48. 48. Melkroboter
  49. 49. Die Rolle von Algorithmen
  50. 50. Digitalisierung der Arbeit
  51. 51. Amazon: Mechanical Turk
  52. 52. »Mechanical Turk«
  53. 53. Intelligenz als Ressource
  54. 54. Standardisierung als Voraussetzung der Digitalisierung
  55. 55. Automatisierung wird die Berufswelt, auf die das Gymnasium vorbereitet,massiv wandeln.
  56. 56. Die Interaktion von Menschen mit Maschinen wird neue soziale und ethische Spannungsfelder eröffnen.
  57. 57. Menschen kennen sich und andere in Zukunft nur noch dank Programmen.
  58. 58. IV. Informationskompetenz
  59. 59. Die Fähigkeit, digitale Informationen aus verschiedenen Quellen und in verschiedenen Formaten zu verstehen und zu nutzen. Dabei wird das Bewusstsein entwickelt, digitale Werkzeuge zielorientiert und reflektiert einzusetzen, neue Medien schaffen zu können, sie aber auch zu evaluieren, analysieren und in ihre Bestandteile zu zerlegen. »
  60. 60. Kompetenz 1 Visuelle Kommunikation
  61. 61. Kompetenz 2 Information auf Wahrheitsgehalt prüfen
  62. 62. Kompetenz 3 Quellen von Informationen ermitteln
  63. 63. Kompetenz 4 Filter einrichten
  64. 64. Kompetenz 5 Infotention
  65. 65. Kompetenz 6 Metakognition
  66. 66. Kompetenz 7 Repetitive Aufgaben programmieren
  67. 67. Kompetenz 8 Suchmaschinen verstehen
  68. 68. Kompetenz 9 Filter-Bubble erkennen
  69. 69. Kompetenz 10 Über Einfluss und Aufmersamkeitsökonomie nachdenken
  70. 70. Kompetenz 11 Soziale Auswirkungen digitaler Kommunikation
  71. 71. Bildung ist die individuell-kollaborative Erstellung von Konzepten mit dem Ziel, dass jedermensch die Welt fortlaufend verstehen  und verändern kann. - Jean-Pol Martin, 2014 »
  72. 72. Nehmen Gymnasien ihren Auftrag wahr, müssen sie digitale Kompetenzen vermitteln.
  73. 73. Sich in Gesellschaft und Wissen zu orientieren ist heute auch eine digitale Aktivität.
  74. 74. Das Entwickeln von Interessen oder Motivation hat eine digitale Komponente.
  75. 75. Fragen?
  76. 76. Danke! Folien: Kontakt: phwa.ch/baselland wampfler@schulesocialmedia.ch +41 78 704 29 29 phwampfler
  77. 77. Diskussion in Gruppen Können Reichenbachs Aussagen mit diesen Thesen und Kompetenzen zusammengedacht werden?

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