Herausforderungen eines
konzernweiten Ersatzteilwesens
Björn Schweiger
Norddeutsche Instandhaltungstage 2014
Hamburg, 21. ...
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Agenda
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■ Industrie 4.0
■ klassische Ausgangssituation
■ Stammdaten Harmonis...
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Die Abteilung
Anlagen- und Servicemanagement
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Björn (Bjoern / Bjorn) Schweiger
■ 29 Jahre
■ Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der
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Ihrer Ersatzteilwirtschaft
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Schlagwörter der
„vierten industrielle Revolution“
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mit mehr als 2 Werken / Standorten?
■ Haben di...
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Ausgangssituation Gleichteile
Die selben Ersatzteile sind in allen Werken gelagert, jedoch ...
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Ausgangssituation Organisation
■ Die Hoheit für Instandhaltung und
Ersatzteilmanagement lag...
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■ alle Werke verwalten ihre Ersatzteile mit SAP
■ genau eine weltweite Artikelnummer für ei...
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Transparentes konzernweites
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nutzen, heißt das nicht,
■ dass die Syst...
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SAP-Stammdatenserver
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neutraler Stammdatenserver
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im Einkauf etabliert
Nutzen in Instand...
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Dublettenidentifizierung mittels
Klassifizierung
Quelle: IFCC
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Reduzierung der Klassifizierung auf die
benötigten Klassen für Ersatzteile
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globaler Stammdatenharmonisierung und
Dublettenabgleich
globale
Stammdaten-
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■ Die Datenqualität ist der wichtigste Faktor für
den Erfolg eines Projektes
■ Aufwand ca. ...
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Stammdatenerfassung in Werken ohne
oder mit ungenügenden Stammsätzen
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> 15 faces to the supplier!
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zentrale Preisverhandlung über den
zentralen Einkauf (Rahmenvertrag)
Lieferant
Ziel:
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■ Harmonisierte Stammdaten
■ Einheitliche Prozesse und IT-Systeme
■ Prozesse für den Inform...
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Zentralisierung und kooperative Nutzung
von Ersatzteil
Ist-Bestand Werk
Werksbestand nach H...
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Potentiale der gemeinsamen,
konzernweiten Ersatzteilbevorratung
Anlagen-
verfügbarkeit
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Standardkomponentenliste in der
Anlagenbeschaffung und -konstruktion
IST-Zustand:
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Potentiale eines konzernweiten
Ersatzteilmanagements
Transparentes konzernweites
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Erwartete Entwicklung des Bestandswertes
Projektlaufzeit
Beschaffungsvolumen
von Ersatzteil...
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globales Prozessmodell
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■ von der Stammdatenanlage über einlagern,
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konzernweites Ersatzteilmanagement
im Kontext von Industrie 4.0
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Industrie 4...
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■ Der Aufbau eines konzernweiten
Ersatzteilmanagement ist ein sehr große
Herausforderung fü...
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Vielen Dank
Björn Schweiger
Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) M. Sc.
Stellv. Abteilungsleiter
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Herausforderungen eines konzernweiten Ersatzteilmanagements

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Dieselben Ersatzteile sind in allen Werken gelagert, jedoch sind die Materialnummern nicht harmonisiert und eine werksübergreifende Identifizierung von Duplikaten ist nur schwer möglich. Die Harmonisierung der Stammdaten bildet die Basis für ein konzernweites Ersatzteilmanagement. Kongressvortrag von unserem Partner, dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

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Herausforderungen eines konzernweiten Ersatzteilmanagements

  1. 1. Herausforderungen eines konzernweiten Ersatzteilwesens Björn Schweiger Norddeutsche Instandhaltungstage 2014 Hamburg, 21. Februar 2014
  2. 2. © Fraunhofer IML 2014 Folie 2 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  3. 3. © Fraunhofer IML 2014 Folie 3 Die Abteilung Anlagen- und Servicemanagement
  4. 4. © Fraunhofer IML 2014 Folie 4 Björn (Bjoern / Bjorn) Schweiger ■ 29 Jahre ■ Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Hochschule Offenburg und der Wirtschafts- wissenschaften mit Schwerpunkt Logistik an der FernUniversität Hagen ■ am Fraunhofer IML seit 2008 ■ seit November 2013 stellv. Abteilungsleiter ■ Schwerpunkt sind Industrie- und Forschungsprojekte im den Bereichen Ersatzteilmanagement, Instandhaltung, Servicemanagement, Produktion und Risikomanagement ■ seit 2013 Dozent für Ersatzteillogistik an der Dualen Hochschule Baden Württemberg in Mannheim
  5. 5. © Fraunhofer IML 2014 Folie 5 Checkliste zur Optimierung Ihrer Ersatzteilwirtschaft
  6. 6. © Fraunhofer IML 2014 Folie 6 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  7. 7. © Fraunhofer IML 2014 Folie 7 Schlagwörter der „vierten industrielle Revolution“
  8. 8. © Fraunhofer IML 2014 Folie 8 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  9. 9. © Fraunhofer IML 2014 Folie 9 ■ Wer von Ihnen arbeitet in einem Unternehmen mit mehr als 2 Werken / Standorten? ■ Haben die Werke das gleich Instandhaltungsplanungssystem (SAP PM, Maximo, …) ? ■ Nutzen Sie die gleichen Materialstammsätze für ihr Ersatzteil? ■ Sind die Prozesse gleich und einheitlich beschrieben? kurze Umfrage Bildquelle: http://gallery.mobile9.com/asf/?uid=isG8cGlDTA9i
  10. 10. © Fraunhofer IML 2014 Folie 10 Ausgangssituation Gleichteile Die selben Ersatzteile sind in allen Werken gelagert, jedoch sind die Materialnummern nicht harmonisiert und eine werksübergreifende Identifizierung von Duplikaten ist nur schwer möglich.  Die Harmonisierung der Stammdaten bilden die Basis für ein konzernweites Ersatzteilmanagement
  11. 11. © Fraunhofer IML 2014 Folie 11 Ausgangssituation Organisation ■ Die Hoheit für Instandhaltung und Ersatzteilmanagement lag in der Vergangenheit oft bei den Werken selbst. ■ eingesetzte Systeme ■ SAP PM & MM ■ Maximo ■ Excel ■ papier- und wissensbasiert ■ Ersatzteilmanagement und ET- Lagerorganisation sind unterschiedlich aufgestellt. M
  12. 12. © Fraunhofer IML 2014 Folie 12 ■ alle Werke verwalten ihre Ersatzteile mit SAP ■ genau eine weltweite Artikelnummer für ein ET ■ Englisch als Konzernsprache auch für Stammdaten ■ + nationale Sprache für operative MA ■ Das Ersatzteilmanagement unterstützt die Instandhaltung und die Produktion beim Erreichen angestrebten Anlagenverfügbarkeit ■ Harmonisierung und Vereinfachung der Prozesse im Ersatzteilwesen ■ Verantwortlichkeiten für das Ersatzteil-management (global/lokal) bestimmen ■ anforderungsgerechte lokale Lagerkonzepte entwickeln ■ Ersatzteilbestände optimieren ■ globale Kennzahlen entwickeln und einführen Vision für ein konzernweites Ersatzteilmanagement
  13. 13. © Fraunhofer IML 2014 Folie 13 Potentiale eines konzernweiten Ersatzteilmanagements Transparentes konzernweites Ersatzteilmanagement mit SAP Stammdaten- harmonisierung und -erfassung Bestands- reduzierung Bündelung der Einkaufsvolumina Kostenreduzierung in der Beschaffung Standardisierung der zukünftigen Anlagen- komponenten Reduzierung der Artikel-Nr. nachhaltige Bestandsoptimierung bei mindestens gleicher Ersatzteilverfügbarkeit
  14. 14. © Fraunhofer IML 2014 Folie 14 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  15. 15. © Fraunhofer IML 2014 Folie 15 einheitliche Systeme ■ selbst, wenn alle Werke SAP nutzen, heißt das nicht, ■ dass die Systeme und Einstellungen identisch sind ■ dass die Systeme miteinander kommunizieren, ■ dass Stammdaten gemeinsam genutzt werden können
  16. 16. © Fraunhofer IML 2014 Folie 16 einheitliche Systeme – SAP-Stammdatenserver ■ zentraler Stammdaten-Server ist erforderlich ■ auf diesem werden ■ globale Stammdaten gespeichert ■ Änderungen durchgeführt ■ und regelmäßig die aktuellen Stammdaten in die lokale System transferiert ■ Die Werke sind in lokalen Systemen (Kontinental / Land / Standort) angelegt zentraler Stammdaten- Server
  17. 17. © Fraunhofer IML 2014 Folie 17 einheitliche Systeme – neutraler Stammdatenserver ■ bei unterschiedlichen Systemen kann auch ein neutraler Stammdatenserver organisiert werden ■ dieser ist ■ systemunabhängig ■ verwaltet die Stammdaten ■ stellt die Stammdaten den Systemen zur Verfügung ■ ermöglicht ein werksübergreifendes Suchen von Ersatzteilen zentraler Stammdaten- Server M M
  18. 18. © Fraunhofer IML 2014 Folie 18 ■ Wie kann ich meine Stammdaten harmonisieren? ■ Bis zu welchem Grad harmonisiere ich meine Stammdaten? ■ identisches Produkt (gleicher Hersteller) ■ funktionsgleich ■ Umgang mit Nachfolger-Produkten ■ Harmonisierung bei unvollständiger Datenverfügbarkeit über: ■ mittels Abgleich der OEM-Daten ■ Hersteller ■ Hersteller-Teile-Nr. ■ mittels Klassifizierung der Teile ■ Klassifizierungssysteme (z. B. eCl@ss, UNSPSC, etim) Stammdaten-Harmonisierung
  19. 19. © Fraunhofer IML 2014 Folie 19 ■ eCl@ss wurde zunächst zur Reduzierung der Aufwände im Einkauf etabliert Nutzen in Instandhaltung und Ersatzteilmanagement ■ Auffinden von Ersatzteilen kann einfacher werden ■ Identifizierung von Alternativteilen ■ Die Klassifizierung der Materialien liefert auch für die Reduzierung von Dubletten entscheidende Unterstützung Ersatzteile aufnehmen – eCl@ss zur Reduzierung von Gleichteilen Bildquelle: www.eclass.de IFCC
  20. 20. © Fraunhofer IML 2014 Folie 20 Dublettenidentifizierung mittels Klassifizierung Quelle: IFCC Artikelbezeichnung … Flanschkugelhahn 2-Wege-Kugelhahn Art der Ausführung ……. mit Handhebel mit Handhebel Bauform …………….……………. C C Dichtung ………………………… TFM PTFE Länge ………………………..... 160 mm 160 mm Nenndruck ………………………. PN 40 PN 40 Nennweite ………………………. DN 50 DN 50 Werkstoff-Nummer ..................... 1.4408 1.4408 = Vorgehensweise 6 identische Merkmale identifiziert 2 unterschiedliche Merkmale  Prüfung ! Globale Dublettenprüfung – Systematik © 2011 IFCC GmbH 2625.10.2013
  21. 21. © Fraunhofer IML 2014 Folie 21 Reduzierung der Klassifizierung auf die benötigten Klassen für Ersatzteile Klassifizierungs- system notwendige Ersatzteilklassen klassenspezifische Merkmalslisten
  22. 22. © Fraunhofer IML 2014 Folie 22 globaler Stammdatenharmonisierung und Dublettenabgleich globale Stammdaten- datenbank Überprüfen und Ergänzen der Stammdaten und Merkmale Harmonisierung lokale Stammdaten (SAP, Maximo,…) teil- automatische Klassifizierung und Merkmals- pflege Werk konzernweites Projekt Dublettenabgleich und Bewertung der Wahrschein- lichkeit einer Übereinstimmung Bewertung der potentiellen Dubletten manuelle Dubletten- prüfung Stammdatenstruktur
  23. 23. © Fraunhofer IML 2014 Folie 23 ■ Die Datenqualität ist der wichtigste Faktor für den Erfolg eines Projektes ■ Aufwand ca. 15-30 min je Teil zur Erfassung aller relevanter Stammdaten ■ Gegenfalls ist es nötig, mit dem Lieferanten zusammen zu arbeiten, um die Ersatzteile genauer spezifizieren zu können ■ Einbindung der kompetenten Mitarbeiter mit ausreichender Materialkenntnis ist wichtig ■ auf Basis der Stammdaten der anderen Werke, kann der Aufwand für die Erfassung in Werken ohne Stammdaten deutlich reduziert werden Stammdaten für Ersatzteile ermöglichen einfaches automatisiertes Bestellen, gebündelte Lagerhaltung und eine Zuordnung der Teile zu den Instandhaltungsobjekten (z. B. für die Ermittlung von Ausfallhäufigkeiten) Bildquelle: Ulla Thomas / pixelio.de Ersatzteile aufnehmen – aber richtig
  24. 24. © Fraunhofer IML 2014 Folie 24 Stammdatenerfassung in Werken ohne oder mit ungenügenden Stammsätzen globale Stammdaten- datenbank Auswahl des vorhanden Stammsatzes Harmonisierung lokale Stammdaten (Excel,…) Suche nach vorhandenem Ersatzteil (Hersteller & Teile-Nr.) Werk konzernweites Projekt Aufnahme neues Ersatzteil Stammdatenstruktur Ergänzen fehlender Merkmale manuelle Prüfung der Änderungen Erfassen neuer Stammsatz Prüfung auf Vollständig- keit und Dub.
  25. 25. © Fraunhofer IML 2014 Folie 25 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  26. 26. © Fraunhofer IML 2014 Folie 26 dezentrale Beschaffung Lieferant IST-Zustand: > 15 faces to the supplier! 15 unterschiedliche Preise und 15 unterschiedliche Rabatte
  27. 27. © Fraunhofer IML 2014 Folie 27 zentrale Preisverhandlung über den zentralen Einkauf (Rahmenvertrag) Lieferant Ziel: 1 faces to the supplier! 1 globaler Rahmenvertrag 1 globaler Preis und Rabatt unterschiedliche Logistikkosten Einkauf €
  28. 28. © Fraunhofer IML 2014 Folie 28 ■ Harmonisierte Stammdaten ■ Einheitliche Prozesse und IT-Systeme ■ Prozesse für den Informations- und Ersatzteilaustausch ■ Zollbestimmungen ■ Luftfrachtsicherheitskonzept ■ verlässliche Lieferzeiten ■ Kooperation mit Logistikdienstleister ■ Aufbau eines Zentrallager oder mehrerer Kontinentallager ■ Bereitschaft sich im Konzern auszuhelfen, jedoch auch nicht dauerhaft auf Kosten der anderen zu leben ■ Kostenverrechnungsmodelle Voraussetzungen für ein konzernweiten Ersatzteilaustausch
  29. 29. © Fraunhofer IML 2014 Folie 29 Zentralisierung und kooperative Nutzung von Ersatzteil Ist-Bestand Werk Werksbestand nach Harmonisierung Bestand nationales oder kontinentales Lager Ziel: Bestandsreduktion bei gleicher Ersatzteilverfügbarkeit* Reduktion der werkseigenen Sicherheitspuffer € * ggf. mit reduzierter Verfügbarkeit, wenn eine der Stillstand durch eine Risikoanalyse als vertretbar bewertet wurde
  30. 30. © Fraunhofer IML 2014 Folie 30 Potentiale der gemeinsamen, konzernweiten Ersatzteilbevorratung Anlagen- verfügbarkeit Instandhaltung Ersatzteil- management Ist–Situation: Die Bevorratung des Ersatzteils X0815 erfolgt innerhalb der Werkgrenzen. Ziel: Das Ersatzteil X0815 wird über Werksgrenzen hinweg , unterstützt durch ein Assistenzsystem, „verwaltet“. Reduktion 40% S 25 St. 4x 2x 2x 4x 1x 2x 0x 10x 0x Pool 2x 1x 1x 2x 1x 1x 0x 7x 0x Pool S 15 St. - 40%
  31. 31. © Fraunhofer IML 2014 Folie 31 Standardkomponentenliste in der Anlagenbeschaffung und -konstruktion IST-Zustand: jede Maschine enthält andere Komponenten Lieferant Anlagen- spezifikation Standard- Komponenten- Liste Reduktion der verbauten Komponenten auf die vorgegebenen Standards Reduktion des Lagerbestands durch Reduzierung von Komponenten unterschiedlicher Hersteller €
  32. 32. © Fraunhofer IML 2014 Folie 32 Agenda ■ Fraunhofer IML ■ Industrie 4.0 ■ klassische Ausgangssituation ■ Stammdaten Harmonisierung ■ einheitliche Systeme ■ einheitliche Stammdaten ■ globale Konzepte ■ Beschaffung ■ gemeinsame Lagerung und Ersatzteilaustausch ■ Standardisierung der verbauten Komponenten ■ Fazit
  33. 33. © Fraunhofer IML 2014 Folie 33 Potentiale eines konzernweiten Ersatzteilmanagements Transparentes konzernweites Ersatzteilmanagement mit SAP Stammdaten- harmonisierung und -erfassung Bestands- reduzierung Bündelung der Einkaufsvolumina Kostenreduzierung in der Beschaffung Standardisierung der zukünftigen Anlagen- komponenten Reduzierung der Artikel-Nr. nachhaltige Bestandsoptimierung bei mindestens gleicher Ersatzteilverfügbarkeit
  34. 34. © Fraunhofer IML 2014 Folie 34 Erwartete Entwicklung des Bestandswertes Projektlaufzeit Beschaffungsvolumen von Ersatzteilen globaler Ersatzteilbestand Stammdaten- harmonizierung SAP-Werke Bestandsreduktion durch transparente Bestände in den Werken Die Standardisierung der verbauten Komponenten beginnt. Das volle Potential der Beschaffungsvorteile kann ausgeschöpft werden Transparentes konzernweites Ersatzteilmanagement mit SAP Stammdaten- harmonisierung und -erfassung Bestands- reduzierung Bündelung der Einkaufsvolumina Kostenreduzierung in der Beschaffung Standardisierung der zukünftigen Anlagen- komponenten Reduzierung der Artikel-Nr. nachhaltige Bestandsoptimierung bei mindestens gleicher Ersatzteilverfügbarkeit Stammdaten- erfassung übrige Werke Durch die Aktivierung der Bestände steigt der tatsächliche Lagerbestand an. Erste Rahmenverträge können abgeschlossen werden, Synergien im Bestand. Wert (€)
  35. 35. © Fraunhofer IML 2014 Folie 35 globales Prozessmodell ■ globale Prozesse ■ von der Stammdatenanlage über einlagern, entnehmen, aufarbeiten bis verschrotten ■ Unterstützung durch Technologie ■ Qualifizierungsmodell und Schulung ■ Auswahl der für das Werk geeigneten Prozesse ■ globale SOP lokale Lagerkonzepte ■ entsprechend der lokalen Anforderungen ■ Aufbau einer Lagerorganisation (Zentrallager) ■ Personalplanung ■ Auswahl von Lagertechniken ■ Kennzahlen Ausblick Bildquelle: http://flowgistics.de/img/products/usageBox/speed/01_fabrik.jpg
  36. 36. © Fraunhofer IML 2014 Folie 36 konzernweites Ersatzteilmanagement im Kontext von Industrie 4.0 Schlagworte von Industrie 4.0 Beherrschung komplexer Systeme Cloud Computing Reale und virtuelle Welt verschmelzen Horizontale Integration über Wertschöpfungsnetzwerke Standardisierung, Referenzarchitektur Internet der Dinge, Intelligentes Instandhaltungsmanagement Ressourceneffizienz Fokus Ersatzteil- management Entwickeln von Prozessen für konzernweite Zusammenarbeit konzernweit harmonisierte Stammdaten auf einem zentralen Server Zusammenfassen der konzernweiten Bestände in einem virtuellen Lager Ersatzteil- und Wissensmanagement sowie Kommunikation zwischen den Werken Standardisierung und Klassifizierung der Ersatzteile mittels „eCl@ss“ konzernweite Bestandstransparenz und gemeinsame Bestandsplanung (Risikomangement) Reduzierung der konzernweiten Ersatzteilbestände bei gleicher Verfügbarkeit
  37. 37. © Fraunhofer IML 2014 Folie 37 ■ Der Aufbau eines konzernweiten Ersatzteilmanagement ist ein sehr große Herausforderung für Unternehmen ■ Die steigenden Anforderungen der globalen Instandhaltungskonzepte, globale Produktion und der Industrie 4.0, erfordern zukünftig einheitliche System, Stammdaten und Prozesse ■ Neben Ressourceneffizient und Standardisierung ermöglicht ein konzernweites Ersatzteil- management erhebliche finanzielle Einsparpotentiale durch Bestandsreduzierung und ein globales Beschaffungsmanagement ■ unterschiedliche kulturelle und logistische Anforderungen sollten jedoch in einem Konzept berücksichtigt werden, denn am Ende kommt es auf die Menschen an, die den Prozess ausführen Fazit konzernweites Ersatzteilmanagement
  38. 38. © Fraunhofer IML 2014 Folie 38 Vielen Dank Björn Schweiger Dipl.-Wirt.-Ing.(FH) M. Sc. Stellv. Abteilungsleiter Anlagen- und Servicemanagement Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML Joseph-von-Fraunhofer-Str. 2-4 l 44227 Dortmund Telefon +49 231 9743-488 l Mobil +49 152 54501351 bjoern.schweiger@iml.fraunhofer.de l www.iml.fraunhofer.de

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