Handelsstrassen 2

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Die bedeutung historischer Handelsstrassen fuer Stadt und Region

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Handelsstrassen 2

  1. 1. Kazys Grinius Gymnasium, Kazlų Rūda05-04-2013
  2. 2. Bernsteinstraßen nach M.Michelbertas
  3. 3. Viktorija Sprainaitytė, Lina Kairytė, Samanta Kantautaitė, Sigita Gudynait ė , Diana Masteikait ė .
  4. 4. In der 1. Hälfte des 19. Jh. tauchten die ersten Nachrichten über die römischen Münzenfunde auf.In der 2. Hälfte wurden einige wissenschaftliche Schriftenveröffentlicht. 1878 erschien die Arbeit von dem polnischen ForscherJ. Sadovski über griechische und römische Handelsstraßen, die zuUfern der Ostsee führten. Sadovski erwähnte unter seinen FundenBronzefigur- Rehkopf, gefunden in Ožkabaliai( Vilkaviškis-Kreiß).
  5. 5. Flügel- und andere Broschen / Armreif aus Bronze und emaillierter Bronze
  6. 6. Grenzen des römischen Reiches zur Zeit des Kaisers Trajan 92-117 u. Z.
  7. 7. • D. Samokvasov hebt in seiner Arbeit einen grundsätzlich richtigen Gedanken, dass römischer Handel mit „ Bernsteinland“ per Mittelsmenschen verlief. Das waren Nachbarn von Aisčiai: Skifen, Weneden, und germanische Stämme. Die direkte Beziehung der Römer mit dem Ostseeufer wird völlig abgewiesen, obwohl davon die Schriften von Plinius dem Älteren zeugen.
  8. 8. • Ende des 19., Anfang des 20. Jh. werden die ersten großen archäologischen Forschungen durchgeführt. Immer mehr römische Importwaren werden in Westlitauen herausgegraben( besonders in den Grabstätten der ersten Jahrhunderte u. Z.). Erwähnt werden auch die Zufallsfunde aus den römischen Provinzen auf dem litauischen Boden),z.B. römische Flügelbrosche ( Artikel von J.Dioria, 1883) , gefunden in dem Burgwall von Adakava. Es gibt auch einige Karten mit den markierten Fundorten der römischen Münzen. Diese Funde sind auf der archäologischen Karte Ostpreußens von Holakes aufgezählt.In Litauen sind 13 Münzen- Schatzfundorte registriert worden. Zwei von ihnen enthielten auch andere Gegenstände. Die Münzen sind in Nikea ( Kleinasien)- einer der damaligen Romprovinzen geschmiedet worden, die spätesten- zur Zeit von Mark Aurel, Krispina, Komod...
  9. 9. • Im 2. Jh. Beginnt man mit der Produktion der hiesigen Bronzeschmuckstücke und im 3. mit dem Emailleschmuck. Das sollte den Bedarf an römischen Produkten vermindern und der „Import “ist zurückgegangen. Bronzestäbchen-Rohstoff- Schatz ist Beweis für Rohstoff- Import schon in der Bronzezeit ( 16. Jh. V. Ch.). Importketten wurden zusammen mit hiesigen Bronze-, Lehm-, Bernsteinketten getragen.
  10. 10. Fundorte der Glasperlen und Emaille- Ketten
  11. 11. Handelsstrassen in Europa ( 1.- 4. Jh.)
  12. 12. • Von den Forschern dieser Zeit sind Archäologen A. Bezzenberger und O. Tischler zu erwähnen. In ihren Schriften hat z.B. A. Bezzenberger Analyse der Funde angegeben.Er kam auch zur Schlussfolgerung, dass Kupfer/ Bronze- Münzen aus Rom in baltische Länder als Rohstoff gebracht wurden.• O. Tischler informierte uns über die Gegenstände aus der Aukškiemiai- Grabstätte: eine emaillierte Platte aus der Provinz Rom, viele römische Münzen, Halsketten mit Emaille und Glas.
  13. 13. • Nicht alle Forscher verstanden Sinn und Wert dieser Gegenstände . Nach dem 1. Weltkrieg ändert sich die Situation, indem einige archäologische Forschungsarbeiten entdeckt werden.• Die meisten Tauschplätze der Handelsleute befanden sich in der Gegend von Palanga und Kretinga ( jetzt das Territorium von Klaip ėda). Vielleicht hat die römische Expedition in der Zeit von Nero eben einen Teil dieser Marktflecken besucht. Bemerkenswert ist auch das Territorium der heutigen Stadt Kaunas als Ort der römischen Fundgegenstände . Am Zusammenfluss von Neris und Nemunas(Memel)lag wohl seit den ersten Jahrhunderten nach Christus einer der größten Marktflecken.
  14. 14. Römische Münzen
  15. 15. Fibeln und filigrane Broschen
  16. 16. Glasperlen, Waffen und andere Funde zeugendavon, dass man sich am Anfang (besonders im 5. Jh.) Mühe gab, intensive Handelsbeziehungen mit ehemaligen Rom- Provinzen zu unterhalten. Aber bei großenÄnderungen in dieser Periode verstärkten sich immer mehr Beziehungen zu Ungarn , seinen Nachbarländern und Deutschland.
  17. 17. Vielen Dank fürEure Aufmerksamkeit! Fortsetzung folgt...

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