Massagegrundlage 1 
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Gesehen im „Institut für Anatomie – 
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Graz“
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Heilmassagen?
Die wichtigsten Muskeln des 
menschlichen Körpers... 
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…oder was uns vorenthalten bleibt… 
!©:Institut für Plastination, 69126 Heidelberg/Deutschland 
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…durch unser größtes (Sinnes)0rgan 
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Massageziele 
Tonische Muskeln 
mit Tendenz zur Verkürzung/Verspannung
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Querfriktionen 
Bei den Querfriktionen handelt es sich um eine spezifische tiefenwirksame 
Massage, di...
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Indikationen 
sind Adhäsionen (Myogelosen) und 
Narbenverklebungen der Muskeln als Folge 
posttraumati...
Oberflächenanatomie und 
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Spannungslinien
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Regionen 
! Lenden 
! Becken 
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• Zervical 
• Paravertebral 
• Scapular 
• Lumbal 
• Gluteal 
• ...
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Lagebezeichnungen 
! cranial 
! caudal 
od. 
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Bewegungsrichtungen
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Bewegungsrichtungen
Epifasziale Lymphbahnen und 
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Wasserscheiden 
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Motto 
• Was du mir sagst, das vergesse ich. 
• Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. 
• Was du ...
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Aktualitätsdiagnose 
• Inspektion=Sichtbefund 
• Palpation=Tastbefund 
• Bewegungsprüfung= 
Funktionsp...
• Anamnese: Die Ziele der Anamnese bestehen darin,die aktuellen Beschwerden 
des Patienten herauszuarbeiten, Anhaltspunkte...
Statusdokumentation bei 
Behandlungsbeginn und Ende 
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Visuelle Analogskala (VAS). 
• Der Gefragte st...
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Die wichtigsten dorsale 
Muskeln des Beines 
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1.großer Gesäßmuskel 
(M. gluteus maximus...
1. Wadenmuskel 
(M. gastrocnemius) 
2. M. soleus 
3. langer Wadenbeinmuskel 
(M. peroneus longus) 
4. vorderer 
Unterschen...
Tastbare Knochenpunkte LBH u. UE 
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Ab- und Adduktoren
Tastbare Anatomie LBH-Region 
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LBH-Region dorsal
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LBH-Region dorsal
Palpationskreis LBH-Region dorsal 
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Befund 
• Atrophie und herabgesetzter Tonus 
des M. Tensor fasciae latae, M. 
gluteus maximus und M. g...
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Palpation der ischiokruralen 
Muskulatur 
• Befund: 
Schmerzhafte Strukturen (Pes anserinus 
superfici...
Behandlungsbeispiel Achillodynie 
• Palpation Befund: 
Häufig ist im Seitenvergleich eine 
Tonuserniedrigung bzw. -erhöhun...
Behandlungsbeispiel Achillodynie 
• Befund: 
Achillodynie und Insertionstendopathie der 
Achillessehne 
Therapie: Der Ther...
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Fußanatomie 
Plantar 
1. Plantaraponeurose + kurze 
Zehenbeuger (M. flex. dig. 
brevis) 
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Fußanatomie
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Palpationskreis Fuß
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Muskeln des Beines 
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Palpationskreis Knie
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Palpationskreis Knie 
Lateraler/Medialer Bandapparat
Palpationskreis ventral LBH - Region 
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Bewegungen im Hüftgelenk 
Beugung - Innenrotation - Abduktion 
Streckung - Außenrotation - Adduktion
Epifasziale Lymphbahnen 
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Die wichtigsten ventrale 
Muskeln des Rumpfes 
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Palpationskreis Thorax
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Tastbare Anatomie
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Tastbare Anatomie 
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Die wichtigsten 
Muskeln des Rumpfes dorsal 
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1. Trapezmuskel 
(M. trapezius) 
2. breiter R...
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Muskelsysteme
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Muskelsysteme
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Die wichtigsten 
Muskeln des Armes und Rückens
Palpationskreis Schultergürtel 
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Palpationskreis Schultergürtel 
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Die Muskeln der 
Schulter und der Rotatorenmanschette
• Schuh binden? =>FBA 
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Tipp: Achte auf die 
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Was tut weh? 
Körpersprache! 
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Funktionsprüfung
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HWS Palpation 
• Befunde: 
Schmerzhafte Bereiche oder Druckpunkte (so 
genannte Triggerpunkte) finden ...
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HWS Haltung 
• Befunde: 
Sehr häufig findet sich im Rahmen des 
„Zervikalsyndromes“ – einem Sammelbegr...
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HWS Therapeutisches Dehnen 
• Muskeldehnung 
Hinweis: Dehnungen sowie die klassische 
Massage mit Stre...
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Schultergürtel 
• Palpation 
Befund: Einseitig oder beidseitig erhöhter 
Muskeltonus paravertebral; Ha...
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Schultergürtel 
• Haltung 
Befunde: Sehr häufig finden sich im Rahmendes 
„Zervikalsyndromes“ degenera...
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Phasische Muskeln 
mit Tendenz zur Abschwächung 
Ventral: 
• Vordere tiefe Halsmuskulatur 
• Vorderer ...
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Phasische Muskeln 
mit Tendenz zur Abschwächung 
Dorsal: 
• Rhombenmuskel (M. rhomboidei) 
• Kapuzenmu...
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Literaturangabe 
• Bernard C. Kolster: Massage: Klassische Massage, Querfriktionen, 
Funktionsmassage ...
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Hört man damit auf, treibt man zurück.“ 
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Massagegrundlage 1

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Massageziele
Tonische Muskeln
mit Tendenz zur Verkürzung/Verspannung
Bei den Querfriktionen handelt es sich um eine spezifische tiefenwirksame Massage, die der Auflösung von lokalen Adhäsionen und Verklebungen dient. Die Massage erfolgt dabei quer zum Faserverlauf des Zielgewebes.
Die Querfriktion sollte nur so stark durchgeführt werden, dass die Behandlung keine Schmerzen verursacht!!!
Behandlungsziele sind die Schmerzlinderung, die Verbesserung der Mobilität und die Förderung der Durchblutung. Indikationen sind Adhäsionen (Myogelosen) und Narbenverklebungen der Muskeln als Folge posttraumatischer Veränderungen.
Kontraindikationen sind Entzündungen, akute Verletzungen der Muskeln,Thrombosen und andere Gefäßerkrankungen.

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Massagegrundlage 1

  1. 1. Massagegrundlage 1 © Martin Roth 2011 ✓Anatomie in Vivo ✓Dokumentation ✓Funktionsprüfungen ! Martin Roth HM/Lektor am USI-Wien
  2. 2. Gesehen im „Institut für Anatomie – © Martin Roth 2011 Graz“
  3. 3. © Martin Roth 2011 Heilmassagen?
  4. 4. Die wichtigsten Muskeln des menschlichen Körpers... © Martin Roth 2011
  5. 5. …oder was uns vorenthalten bleibt… !©:Institut für Plastination, 69126 Heidelberg/Deutschland © Martin Roth 2011 ! Der Körper besitzt insgesamt 424 Skelettmuskeln.
  6. 6. …durch unser größtes (Sinnes)0rgan © Martin Roth 2011 ©:Institut für Plastination, 69126 Heidelberg/Deutschland ✓ 2 m²/ 5 millionen Nervenenden ✓ Oxitocin Produktionsteuerung ✓ unverzichtbar 6
  7. 7. © Martin Roth 2011 Massageziele Tonische Muskeln mit Tendenz zur Verkürzung/Verspannung
  8. 8. © Martin Roth 2011 Querfriktionen Bei den Querfriktionen handelt es sich um eine spezifische tiefenwirksame Massage, die der Auflösung von lokalen Adhäsionen und Verklebungen dient. Die Massage erfolgt dabei quer zum Faserverlauf des Zielgewebes. Die Querfriktion sollte nur so stark durchgeführt werden, dass die Behandlung keine Schmerzen verursacht!!! Behandlungsziele sind die Schmerzlinderung, die Verbesserung der Mobilität und die Förderung der Durchblutung.
  9. 9. © Martin Roth 2011 Indikationen sind Adhäsionen (Myogelosen) und Narbenverklebungen der Muskeln als Folge posttraumatischer Veränderungen. Kontraindikationen sind Entzündungen, akute Verletzungen der Muskeln,Thrombosen und andere Gefäßerkrankungen.
  10. 10. Oberflächenanatomie und © Martin Roth 2011 Spannungslinien
  11. 11. © Martin Roth 2011 Regionen ! Lenden ! Becken ! Hüft • Zervical • Paravertebral • Scapular • Lumbal • Gluteal • Ischiocrural • Plantar
  12. 12. © Martin Roth 2011 Lagebezeichnungen ! cranial ! caudal od. ! plantar ! proximal ! distal ! lateral ! medial ! dorsal ! ventral
  13. 13. © Martin Roth 2011 Bewegungsrichtungen
  14. 14. © Martin Roth 2011 Bewegungsrichtungen
  15. 15. Epifasziale Lymphbahnen und © Martin Roth 2011 Wasserscheiden © Institut für Anatomie Graz
  16. 16. © Martin Roth 2011 Motto • Was du mir sagst, das vergesse ich. • Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. • Was du mich tun lässt, das verstehe ich. Konfuzius (chin. Philosoph, ca. 500 v. Chr.)
  17. 17. © Martin Roth 2011 Aktualitätsdiagnose • Inspektion=Sichtbefund • Palpation=Tastbefund • Bewegungsprüfung= Funktionsprüfung
  18. 18. • Anamnese: Die Ziele der Anamnese bestehen darin,die aktuellen Beschwerden des Patienten herauszuarbeiten, Anhaltspunkte für die Ursache der Beschwerden zu verifizieren und daraus bereits Ansätze für die Therapieplanung zu gewinnen. Die Anamnese besteht aus vier Abschnitten: allgemeine Daten, aktuelle Beschwerden, Eigenanamnese und Sozialanamnese. • Inspektion: Die Inspektion dient der Beurteilung des Patienten im Hinblick auf die bestehenden Beschwerden. Betrachtet und dokumentiert werden Alltagsbewegungen(Gehen, Aus- und Ankleiden), Haltung(Symmetrie, Achsen) und Strukturen (Knochen,Gelenke, Muskeln, Haut). Sie gibt außerdem wichtige Hinweise für die spätere Behandlungsplanung. Spezielle Befunde stellen Kontraindikationen in den betroffenen Hautarealen dar. • Palpation: Die Palpation der verschiedenen Strukturen (Haut, Muskeln, Sehnen etc.) stellt den dritten Abschnitt der Untersuchung dar. Mit ihrer Hilfe werden Temperatur, Oberflächenbeschaffenheit und Turgor der Haut sowie Verhärtungen, Triggerpunkte und Tonusveränderungen im Bereich der Muskeln erfasst. • Bewegungsprüfung = Funktionsprüfung © Martin Roth 2011 Aktualitätsdiagnose
  19. 19. Statusdokumentation bei Behandlungsbeginn und Ende © Martin Roth 2011 ! Visuelle Analogskala (VAS). • Der Gefragte stellt den Grad seiner Beschwerden mittels Schieberegler ein (a). • Der Therapeut liest den zugehörigen numerischen Wert auf der Rückseite der Skala ab (b). • Dieser Wert kann jeweils vor und nach der Behandlung erfragt und protokolliert werden.
  20. 20. © Martin Roth 2011 Die wichtigsten dorsale Muskeln des Beines !1 !2 !3 !4 1.großer Gesäßmuskel (M. gluteus maximus) 2.halbsehniger Muskel (M. semitendinosus) 3.zweiköpfiger Oberschenkelmuskel (M. biceps femoris) 4.Wadenmuskel (M. gastrocnemius)
  21. 21. 1. Wadenmuskel (M. gastrocnemius) 2. M. soleus 3. langer Wadenbeinmuskel (M. peroneus longus) 4. vorderer Unterschenkelmuskel (M. tibialis anterior) © Martin Roth 2011 Wadenmuskulatur
  22. 22. Tastbare Knochenpunkte LBH u. UE © Martin Roth 2011
  23. 23. © Martin Roth 2011 Ab- und Adduktoren
  24. 24. Tastbare Anatomie LBH-Region © Martin Roth 2011 !8 !9 ! 10 !11 ! 12 8. LWS 9. ISG 10.Crista iliaca (SIAS-SIPS) 11.Trochanter major 12.Tuber ischiadicum
  25. 25. © Martin Roth 2011 LBH-Region dorsal
  26. 26. © Martin Roth 2011 LBH-Region dorsal
  27. 27. Palpationskreis LBH-Region dorsal © Martin Roth 2011
  28. 28. © Martin Roth 2011 Befund • Atrophie und herabgesetzter Tonus des M. Tensor fasciae latae, M. gluteus maximus und M. gluteus minimus • Überprüfen der Schmerzhaftigkeit: 1. Insertion des M. tensor fasciae latae in der Nähe der Spina iliaca anterior superior 2. Insertion des M. gluteus minimus, des M. gluteus medius und des M. piriformis am Trochanter Major 3. Insertion des M. iliopsoas knapp distal des Traumhafter monier 4. Insertion des M. adductor longus am Ramus superior ossis pubis
  29. 29. © Martin Roth 2011 Palpation der ischiokruralen Muskulatur • Befund: Schmerzhafte Strukturen (Pes anserinus superficialis, Meniscus medialis, Meniscus lateralis, Lig. Patellae, M. biceps femoris, Patellabasis, Ansatz Tractus iliotibialis) • Muskeltonus (herabgesetzt) • Muskelatrohpie (Masseverlust fühlbar) • Schwellung außen (hart, weich) • Hauttemperatur erhöht • Hautbeschaffenheit (trocken, feucht, etc.) • Narben (verschiebbar, druckempfindlich) • Erguss im Gelenk (tanzende Patella)
  30. 30. Behandlungsbeispiel Achillodynie • Palpation Befund: Häufig ist im Seitenvergleich eine Tonuserniedrigung bzw. -erhöhung sowie eine Schmerzhaftigkeit folgender Strukturen zu finden: • M. gastrocnemius, Vastus lateralis zu Vastus © Martin Roth 2011 medialis • M. soleus • Ansatz des M. tibialis anterior • Ansatz des M. tibialis posterior • Ansatz des M. peroneus brevis • Lig. collaterale fibulare, Pars talofibulare anterior • Lig. collaterale fibulare, Pars talofibulare posterior • Lig. collaterale fibulare, Pars calcaneofibulare
  31. 31. Behandlungsbeispiel Achillodynie • Befund: Achillodynie und Insertionstendopathie der Achillessehne Therapie: Der Therapeut presst die Finger gegen die Achillessehne und bewegt diese nach posterior. Alternativ kann er auch mit dem Zeigefinger am Ansatz eine Querfriktion von medial nach lateral durchführen. Weiterhin können betroffen sein: • Lig. collaterale fibulare, Pars talofibulare anterior © Martin Roth 2011 (Inversionstrauma) • M. tibialis anterior, M. tibialis posterior • Lig. calcaneofibulare
  32. 32. © Martin Roth 2011 Fußanatomie Plantar 1. Plantaraponeurose + kurze Zehenbeuger (M. flex. dig. brevis) 2. Großzehenspreizer (M. abductor hallucis) 3. Kleinzehenspreizer (M. abd. digiti minimi) Dorsal 1. Zehenstrecker
  33. 33. © Martin Roth 2011 Fußanatomie
  34. 34. © Martin Roth 2011 Palpationskreis Fuß
  35. 35. © Martin Roth 2011 Palpationskreis Fuß
  36. 36. © Martin Roth 2011 Die wichtigsten ventrale Muskeln des Beines !4 !3 ! 1 !2 !5 !6 1. gerader Oberschenkelmuskel (M. rectus femoris) 2. seitlicher Oberschenkelstrecker (M. vastus lateralis) 3. innerer Oberschenkelstrecker (M. vastus medialis) 4. Schlanker Muskel (M. gracilis) 5. vorderer Unterschenkelmuskel (M. tibialis anterior) 6. langer Wadenbeinmuskel (M. peroneus longus)
  37. 37. © Martin Roth 2011 Palpationskreis Knie
  38. 38. © Martin Roth 2011 Palpationskreis Knie Lateraler/Medialer Bandapparat
  39. 39. Palpationskreis ventral LBH - Region © Martin Roth 2011
  40. 40. © Martin Roth 2011 Bewegungen im Hüftgelenk Beugung - Innenrotation - Abduktion Streckung - Außenrotation - Adduktion
  41. 41. Epifasziale Lymphbahnen © Institut für Anatomie Graz © Martin Roth 2011
  42. 42. © Martin Roth 2011 Die wichtigsten ventrale Muskeln des Rumpfes !1 !2 !3 !4 !5 !6 1. Kopfwender (M. sternocleidomastoideus) 2. Deltamuskel (M. deltoideus) 3. großer Brustmuskel (M. pectoralis major) 4. vorderer Sägemuskel (M. serratus anterior) 5. gerader Bauchmuskel (M. rectus abdominis) 6. schräger äußerer Bauchmuskel (M. obliqus externus abdominis)
  43. 43. © Martin Roth 2011 Palpationskreis Thorax
  44. 44. © Martin Roth 2011 Tastbare Anatomie
  45. 45. © Martin Roth 2011 Tastbare Anatomie ! 1 ! 4 ! 2 ! 3 ! 5 ! 6 ! 7 ! 1 ! 8 ! 1 ! 4 ! 3 ! 2 ! 5 ! 9 ! 10 ! 11 ! 12 Schultergürtel 1.Spina Skapulae- Acromion 2.Margo med. 3.Margo lat. 4.Angulus sup. 5.Angulus inf. Wirbelsäule 6.Vertebra prominens 7.BWS 8.LWS Lenden-Becken-Hüftregion 9.ISG 10.Crista iliaca (SIAS-SIPS) 11.Trochanter major 12.Tuber ischiadikum
  46. 46. © Martin Roth 2011 Die wichtigsten Muskeln des Rumpfes dorsal !1 !2 !3 1. Trapezmuskel (M. trapezius) 2. breiter Rückenmuskel (M. latissimus dorsi) 3.Deltamuskel (M. deltoideus)
  47. 47. © Martin Roth 2011 Muskelsysteme
  48. 48. © Martin Roth 2011 Muskelsysteme
  49. 49. © Martin Roth 2011 Die wichtigsten Muskeln des Armes und Rückens
  50. 50. Palpationskreis Schultergürtel © Martin Roth 2011 50
  51. 51. Palpationskreis Schultergürtel © Martin Roth 2011
  52. 52. © Martin Roth 2011 Die Muskeln der Schulter und der Rotatorenmanschette
  53. 53. • Schuh binden? =>FBA • Stehen? • Liegen? Tipp: Achte auf die © Martin Roth 2011 Was tut weh? Körpersprache! oder
  54. 54. © Martin Roth 2011
  55. 55. © Martin Roth 2011
  56. 56. © Martin Roth 2011
  57. 57. © Martin Roth 2011
  58. 58. © Martin Roth 2011 Funktionsprüfung
  59. 59. © Martin Roth 2011
  60. 60. © Martin Roth 2011
  61. 61. © Martin Roth 2011 HWS Palpation • Befunde: Schmerzhafte Bereiche oder Druckpunkte (so genannte Triggerpunkte) finden sich häufig im Ansatzbereich folgender Muskeln: • Pars descendens des M. trapezius • M. spinalis capitis • M. sternocleidomastoideus • M. splenius capitis • M. semispinalis capitis • M. longissimus cervicis • Supra- und infrahyoidale Muskulatur
  62. 62. © Martin Roth 2011 HWS Haltung • Befunde: Sehr häufig findet sich im Rahmen des „Zervikalsyndromes“ – einem Sammelbegriff für Nackenschmerzen ohne neurologische Defizite oder Ausstrahlungen – degenerative Veränderungen, Blockierungen oder ein Haltungsfehler und ein dadurch verursachtes muskuläres Ungleichgewicht. Bei einer übermäßigen Lendenlordose findet sich häufig als Ausgleichskrümmung eine verstärkte BWS-Kyphose und eine verstärkte HWS-Lordose mit entsprechenden Beschwerden in der Muskulatur und im Bereich hypo- oder hypermobiler Segmente, z. B. im Bereich des zervikothorakalen Überganges.
  63. 63. © Martin Roth 2011 HWS Therapeutisches Dehnen • Muskeldehnung Hinweis: Dehnungen sowie die klassische Massage mit Streichungen, Knetungen, Hautmobilisation, Querfriktionen und Funktionsmassage können am liegenden oder sitzenden Patienten im schmerzfreien Bewegungsausmaß durchgeführt werden. Durchführung: Der Therapeut fixiert den Kopf mit der linken Hand in Richtung Seitneigung nach links mit leichter Rotation nach rechts. Gleichzeitig bringt er mit der anderen Hand die Schulter in Depression bzw. verschiebt die Muskulatur nach kaudolateral.
  64. 64. © Martin Roth 2011 Schultergürtel • Palpation Befund: Einseitig oder beidseitig erhöhter Muskeltonus paravertebral; Hautfalten schlecht abhebbar: Muskelatrophie (Verlängerungsschwäche) mit verhärteten Muskelsträngen; Verkürzung (Verkürzungsschwäche)des M. pectoralis major und des M. pectoris minor. Schmerzhafte Strukturen können sein: • M. spinalis thoracis • M. longissimus thoracis • M. rhomboideus major • Gelenkfacetten • Ansatztendinosen im Bereich der Dornfortsätze
  65. 65. © Martin Roth 2011 Schultergürtel • Haltung Befunde: Sehr häufig finden sich im Rahmendes „Zervikalsyndromes“ degenerative Veränderungen, Blockierungen oder ein Haltungsfehler und ein dadurch verursachtes muskuläres Ungleichgewicht. Bei einer übermässigen Lendenlordose finden sich oft als Ausgleichskrümmung eine verstärkte BWS-Kyphose und eine verstärkte HWS-Lordose mit entsprechenden Beschwerden in der Muskulatur und im Bereich hypo- oder hypermobiler Segmente, z. B. im Bereich des zervikothorakalen Überganges.
  66. 66. © Martin Roth 2011 Phasische Muskeln mit Tendenz zur Abschwächung Ventral: • Vordere tiefe Halsmuskulatur • Vorderer Sägemuskel (M. serratus anterior) • Gerade und schräge Bauchmuskulatur (M. rectus abdominus / M. obliquus internus et externus abdomini) • M. vastus lateralis + medialis • Kurze Adduktoren • Vorderer Schienbeinmuskel (M. tibialis anterior)
  67. 67. © Martin Roth 2011 Phasische Muskeln mit Tendenz zur Abschwächung Dorsal: • Rhombenmuskel (M. rhomboidei) • Kapuzenmuskel (M. trapezius, aufsteigender und quer verlaufender Anteil) • Rückenstrecker (M. erector trunci - thorakaler Anteil) • Kleine Gesäßmuskel (M. glutaeus medius et minimus) • Großer Gesäßmuskel (M. glutaeus maximus) • Wadenmuskulatur (M. gastrognemius) • Kleine Hand- und Fußmuskel
  68. 68. © Martin Roth 2011 Literaturangabe • Bernard C. Kolster: Massage: Klassische Massage, Querfriktionen, Funktionsmassage (Physiotherapie Basics) ISBN 3540342893 Weitere Literaturhinweise: • Physiotherapie Basics - Bernard C. Kolster, Frans van den Berg und Udo Wolf • Jutta Hochschild Strukturen und Funktionen begreifen, Funktionelle Anatomie - Therapierelevante Details ISBN 9783131104236 • Jutta Hochschild Strukturen und Funktionen begreifen 2, Funktionelle Anatomie - Therapierelevante Details ISBN 9783131123725 • Technik der Massage - Ulrich Storch (Thieme Vlg.) • Programmierte Untersuchung des Bewegungsapparates - Chirodiagnistik – H. Frische – (Springer Vlg.) • Strukturen und Funktionen zu begreifen – J. Hochschild (Springer Vlg.) • Sobotta Interaktiv- (Urban und Fischer Vlg.) http://www.visiblebody.com/start http://www.dr-gumpert.de/
  69. 69. ! „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück.“ Lao Tse ! © Martin Roth 2011 ! ! Danke für Ihre Aufmerksamkeit! martin@massagetherapie.at

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