Das Potential von Open Source nutzen: Digitale Nachhaltigkeit in der öffentlichen Verwaltung

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Das Potential von Open Source nutzen: Digitale Nachhaltigkeit in der öffentlichen Verwaltung

  1. 1. 1Das Potential von Open Source nutzen:Digitale Nachhaltigkeit in der öffentlichen VerwaltungDr. Matthias Stürmer, Vorstand /ch/openDienstag, 28. Mai 2013Leistungsbezügerkonferenz des Departements (LBD)Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF
  2. 2. 21. Einleitung2. Warum Open Source bei Behörden?3. Das Potential von Open Source nutzen4. Gründung Kompetenzstelle Digitale NachhaltigkeitAgenda
  3. 3. 3Seit 2010 bei Ernst & Young Schweiz: Manager mit Fokus aufOpen Source Software, Open Data und Social Media2009 bis 2010 Business Development und Projektleiter beim SchweizerSoftware-Unternehmen Liip AG, das auf Basis von Open Source SoftwareInternet-Lösungen entwickelt2006 bis 2009 an der ETH Zürich am Lehrstuhl für StrategischesManagement und Innovation (Departement Management, Technologieund Ökonomie D-MTEC) doktoriert über die Zusammenarbeit zwischenOpen Source Communities und Technologie-Unternehmen2000 bis 2005 Studium Betriebswirtschaft und Informatik anUniversität Bern, Abschluss lic.rer.pol. mit Lizenziatsarbeit zuOpen Source Community BuildingVorstandsmitglied der Swiss Open Systems User Group /ch/openGeschäftsleiter der Parlamentarischen Gruppe Digitale NachhaltigkeitSprecher der Working Group Office Interoperability derOpen Source Business Alliance OSBAMitgründer des Open Government Data Vereins Opendata.chStadtrat von Bern (Stadtparlament)Portrait Matthias StürmerDr. Matthias StürmerVorstandsmitglied /ch/openSwiss Open Systems User Groupmatthias.stuermer@ch-open.ch+41 76 368 81 65Verein /ch/openPostfach 23228033 Zürichwww.ch-open.ch
  4. 4. 4Über die /ch/openDer Verein Swiss Open SystemsUser Group /ch/open fördert of-fene Systeme und Standardsseit 1982. Mittels zahlreicher In-itiativen und Veranstaltungeninformiert und vernetzt die/ch/open die unterschiedlichenAkteure der Schweizer OpenSource Szene und lobbyiert inder Politik und öffentlichenVerwaltung für die Förderungvon Open Source Software.Portrait Verein /ch/openEinige der Initiativen von /ch/openwww.opensource.ch: Schweizer Open Source Portal mit aktuellen OpenSource News, Whitepapers und Best Practices, Events und Schulungen,Stellenangebote für Open Source Profis, Videos etc.OSS Directory: Das OSS Directory listet Firmen auf, die Dienstleistungenfür bestimmte Open Source Produkte anbieten.Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit: National- undStänderäte fördern den nachhaltigen und innovativen Umgang mit ICTund setzen sich auf politischer Ebene für den freien Zugang zuWissensgütern ein.OSS Studie: Umfrage zu Vorteilen und Hindernissen beim Einsatz vonOpen Source Software bei Behörden und Unternehmen.CH Open Source Awards: Vergabe von Preisen für das besondere OpenSource Engagement von Firmen, Behörden und Einzelpersonen.OSS an Schulen: Die Plattform fördert den Einsatz von Open SourceSoftware im Schulunterricht und in anderen Bildungseinrichtungen.Workshop-Tage: Die Workshop-Tage bieten einmal jährlich dieGelegenheit, sich mit Informationen aus erster Hand in verschiedene OpenSource Themen zu vertiefen.
  5. 5. 51. Einleitung2. Warum Open Source bei Behörden?3. Das Potential von Open Source nutzen4. Gründung Kompetenzstelle Digitale NachhaltigkeitAgenda
  6. 6. 6Open Source in der BundesverwaltungOpen Source Strategie Bund, 2005„Die wichtigste Rahmenbedingung füreinen erfolgreichen Einsatz von OSS in derBundesverwaltung ist, dass sie in derBeschaffung und beim Einsatz mitgleich langen Spiessen gegen CSSantreten kann.“E-Government Strategie Schweiz, 2007„Einsparungen durch Mehrfachnutzungund offene Standards: Dank dem PrinzipEinmal entwickeln – mehrfachanwenden, offenen Standards undgegenseitigem Austausch werden dieInvestitionen optimal genutzt.“Weitere Informationen: http://www.isb.admin.ch/themen/strategien/00745/00750/index.html
  7. 7. 7Vergleich Föderalismus mit Open Source PrinzipienSchweizer Verständnis von Föderalismus undOpen Source Communities haben vieles gemeinsamFreiwillige Partizipation: Niemand wird gezwungenDezentrale Kontrolle: Kein Einzelner befieltAusgewogene Governance: Klare Entscheidungswege und KontrollorganeTransparente Abläufe: ÖffentlichkeitsprinzipKultur des Teilens: Sozialer Ausgleich, volkswirtschaftlicher NutzenPluralismus: Unterschiedlich starke AkteureFaire Vertretung: Repräsentanten werden gewähltOffene Mitwirkung: Jeder kann mitmachenWeitere Informationen: http://www.slideshare.net/nice/nachhaltige-innovative-egovernmentlsungen-basierend-auf-dem-open-source-communityprinzip
  8. 8. 8Der Begriff „Digitale Nachhaltigkeit“Definition „Nachhaltigkeit“Altes Prinzip aus der Ökologie(Hans Carl von Carlowitz, Forstwirtschaft, 1713)Nutzung eines regenierbaren Systems,sodass der (materielle) Bestand erhalten bleibt(Brundtland-Kommission, UNO, 1983)Definition „Digitale Nachhaltigkeit“So verhalten, dass nächste Generation keine Problemehat mit unseren heutigen Entscheidungen bezüglichdigitalen Wissensgütern (Software, Formate, Daten etc.)de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Nachhaltigkeit
  9. 9. 9Abgrenzung unterschiedlicher Nachhaltigkeits-BegriffeÖkologischeNachhaltigkeitSozialeNachhaltigkeitÖkonomischeNachhaltigkeitDigitaleNachhaltigkeit
  10. 10. 10Güterklassenja neinjaneinOpen SourceSoftwareRivalitätAusschliessbarkeitprivates Gut KlubgutAllmendegut öffentliches GutproprietäreSoftwareMaterielle vs. immaterielle GüterImmaterielle Güter sind nicht-rivalisierendVervielfältigung bei null Grenzkosten
  11. 11. 11Wichtigkeit Digitale Nachhaltigkeit für die GesellschaftLangfristige volkswirtschaftliche KosteneinsparungenStärkere Verhandlungsposition, gemeinsame Software-Entwicklung etc.Höherer Investitionsschutz von öffentlichen GeldernZugang zum Quellcode, rechtlich grosser Freiraum bei Weiterentwicklung etc.Intensiverer Wettbewerb, Innovationsförderung generellHeute viele Quasi-Monopole, künftig mehrere Anbieter für selbe OSS etc.Erhöhung der Sicherheit und TransparenzKlumpenrisiken durch Firmenabhängigkeit verringern, Auditierbarkeit etc.Verringerung des Digital Divide (alt-jung, soziale Schichten, Nord-Süd...)Öffentliche Gelder investiert in öffentliche Güter, alle haben Zugang etc.
  12. 12. 12Parlamentarische Gruppe Digitale NachhaltigkeitSeit 2009: 46 National- und Ständeräte ausSP, FDP, BDP, CVP, SVP, Grüne, GLP und EVP= ca. 1/5 des Schweizer ParlamentsCo-PräsidiumEdith Graf-Litscher, SPChristian Wasserfallen, FDPKernteamBalthasar Glättli, GrüneKathy Riklin, CVPRosmarie Quadranti, BDPLukas Reimann, SVPThomas Weibel, GLP30 Vorstösse, 6 Dinners,Open Hearing, Roundtable,Briefe an Bundesräte etc.www.digitale-nachhaltigkeit.chWeitere 39 MitgliederAlec von Graffenried, Nationalrat Grüne Kt. BernBarbara Schmid-Federer, Nationalrätin CVP Kt. ZürichBarbara Gysi, Nationalrätin SP Kt. St. GallenBernhard Guhl, Nationalrat BDP Kt. AarauBrigitte Häberli-Koller, Nationalrätin CVP Kt. ThurgauCarlo Sommaruga, Nationalrat SP Kt. GenfCédric Wermuth, Nationalrat SP Kt. AargauClaude Janiak, Ständerat SP Kt. Basel-LandschaftEvi Allemann, Nationalrätin SP Kt. BernFelix Gutzwiller, Ständerat FDP Kt. ZürichFrancine John-Calame, Nationalrätin Grüne Kt. NeuenburgFranziska Teuscher, Nationalrätin Grüne Kt. BernGeri Müller, Nationalrat Grüne Kt. AargauHans Altherr, Ständerat FDP Kt. Appenzell AusserrhodenHugues Hiltpold, Nationalrat FDP Kt. GenfIgnazio Cassis, Nationalrat FDP Kt. TessinJacqueline Badran, Nationalrätin SP Kt. ZürichJacques Neirynck, Nationalrat CVP Kt. WaadtJean Christophe Schwaab, Nationalrat SP Kt. WaadtKarl Vogler, Nationalrat CVP Kt. ObwaldenKathrin Bertschy, Nationalrätin GLP Kt. BernLiliane Maury Pasquier, Ständerätin SP Kt. GenfLothar Ziörjen, Nationalrat BDP Kt. ZürichLouis Schelbert, Nationalrat Grüne Kt. LuzernLuc Recordon, Ständerat Grüne Kt. WaadtMaja Ingold, Nationalrätin EVP Kt. ZürichMaria Roth-Bernasconi, Nationalrätin SP Kt. GenfMarianne Streiff-Feller, Nationalrätin EVP Kt. BernMatthias Aebischer, Nationalrat SP Kt. BernNadine Masshardt, Nationalrätin SP Kt. BernPhilipp Hadorn, Nationalrat SP Kt. SolothurnRaphaël Comte, Ständerat FDP Kt. NeuenburgRoland Fischer, Nationalrat GLP Kt. LuzernSilvia Semadeni, Nationalrätin SP Kt. GraubündenSylvia Flückiger-Bäni, Nationalrätin SVP Kt. AargauThomas Aeschi, Nationalrat SVP Kt. ZugUrsula Schneider Schüttel, Nationalrätin SP Kt. FribourgYannik Buttet, Nationalrat CVP Kt. WallisYvonne Gilli, Nationalrätin Grüne Kt. St. Gallen
  13. 13. 13Thematische Eingrenzung der parlamentarischen Gruppe„Die Parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit fördert dennachhaltigen und innovativen Umgang mit Informations- undKommunikationstechnologien (ICT) und setzt sich ein für denöffentlichen Zugang zu Wissensgütern.“Fokus auf die Förderung von:Open Source Software (Software)Open Government Data (Daten)Offene Standards (Formate)Open Content (freie Inhalte)Open Access (freier Wissenszugriff)Weitere Themen: BÜPF, Netzneutralität, Urheberrecht, E-Health etc.
  14. 14. 14SIK Arbeitsgruppe OSSSIK Arbeitsgruppe OSS und OSS Community Bundbestehen seit ca. 8 Jahren„Pause“ nach Linux-Stop 2010 in SolothurnSeit 1.1.2013 neuer Vorsitzender:Erich Hofer, Leiter Informatik der Bau-, Verkehrs-und Energiedirektion des Kanton BernVeranstaltungen 2013:Referate aus München, Südtirol, FHNWAblösung von Oracle durch PostgreSQLEintragen von OSS-Referenzen ins OSS Directorywww.ossdirectory.chErich HoferLeiter InformatikBau-, Verkehrs- undEnergiedirektion des Kanton BernReiterstrasse 113011 Bern031 633 32 12erich.hofer@bve.be.chWeitere Informationen: http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2013/04/oss-db/
  15. 15. 15Aktuelle Anlässe rund um Digitale NachhaltigkeitMittwoch, 19. Juni 2013 von 13h bis 14:30h imBundeshausOpen Hearing zu BÜPF Totalrevisionmit Zürcher Oberstaatsanwalt Andreas Brunner,Berner Polizeikommandant Stefan Blättler, SWICO-Juristin Christa Hofmann, Patrick Rohner vomBundesam für JustizMittwoch, 28. August 2013 von 9h bis 17h an derUniversität BernIT-Beschaffungskonferenzmit Referaten von Prof. Dr. Frédéric Jenny (Chairmanof the OECD Competition Law and PolicyCommittee), Hanspeter Thür (EDÖB), MichelHuissoud (stv. Direktor EFK)
  16. 16. 161. Einleitung2. Warum Open Source bei Behörden?3. Das Potential von Open Source nutzen4. Gründung Kompetenzstelle Digitale NachhaltigkeitAgenda
  17. 17. 173. Potential von Open Source nutzenA) Einsatz von Open Source SoftwareB) Weiterentwicklung von bestehender Open Source SoftwareC) Freigabe von Open Source Software
  18. 18. 18Open Source Alternativen zu proprietärer SoftwareOpen Source für den geschäftskritischen Einsatz gibt es in fast allen Kategorien:Applikationen Infrastruktur Komponenten BetriebCRM, ERP und E-CommerceOpenbravo, OpenERP…Search EnginesApache Lucene, Solr, Sphinx…Databases und File SystemsPostgreSQL, MySQL, Hadoop,MariaDB, CouchDB…KommunikationZarafa, qmail, CUPS…Enterprise ContentManagementAlfresco, Magnolia…VoIP und TelephonyAsterisk, OpenPBX, Yate,Trixbox, HylaFAX…Application und Portal ServerJBoss, Tomcat, Geronimo, Zope,GlassFish, Liferay…SecurityClamAV, OpenSSH, OpenVPN,OpenSSL…Collaboration, Groupware,CommunicationZimbra, Zarafa…Identity & AccessManagementOpenLDAP, Shibboleth…Programming Languages,Frameworks und IDEsJava, Ruby, Hibernate…Web ServersApache httpd, Lighttpd,Nginx…Office und Client ApplicationsLibreOffice, GIMP, Inkscape…Search EnginesApache Lucene, Solr, Sphinx…Components for ApplicationDevelopmentjQuery, Spring, YUI, GWT…System Management undOperationsOpenNMS, Nagios…Knowledge Management undeLearningMoodle, ILIAS, OLAT…Business Process undWorkflow ManagementOTRS, jBPM, iTop…Enterprise IntegrationFUSE, HornetQ, OpenSplice,Jitterbit, ActiveMQ…Graphical User Interfaces(Client)GNOME, KDE…Analytics, Reporting undData WarehousingJasperReports…Virtualization und Cloud-ComputingCollage, Red Hat…SOA, Web Services und RulesEnginesSopera, WSS4J, CLIPS…Operating Systems(Server/Client)RHEL, Ubuntu Linux…Weitere Informationen: http://www.ossdirectory.ch
  19. 19. 19Wie finde ich Dienstleister für bestimmtes OSS Produkt?Link: www.ossdirectory.chOSS Directory:Deutschsprachiges Verzeichnis vonOpen Source AnbieternOpen Source ReferenzenOpen Source Projekten (Produkte)Aktueller Stand (22.05.2013)Anzahl Firmen: 139Anzahl Referenzen: 99Anzahl Produkte: 230Täglich rund 270 Unique Visitors und500 Ansichten und AbfragenNews, Newsletter, Knowhow, Events, Jobs etc.
  20. 20. 20Open Source Studie Schweiz 2012Inhalt: (52 Seiten A4)Vorwort UBS CIO Stefan ArnManagement SummaryStudienresultate9 Fachbeiträge6 Praxisbeispiele12 DienstleisterportraitsÜber swissICT und /ch/openPDF-Download aufwww.swissict.ch/ossstudie_2012
  21. 21. 21Open Source Studie Schweiz 2012
  22. 22. 22Schwedische Rahmenverträge mit OSS AnbieternSchweden: Rahmenverträge mitOSS Anbietern seit 2007, erneuert 2010Gespräche mit ISB und BBL seit 2012Übersetzung der schwedischenRahmenverträge auf deutschRoundtable am 4. Juni 2013 mit ISB, BBLund Schweizer OSS AnbieterZiel: Ergänzung AGB Bund oderMustervertrag für OSS ProdukteHerausforderung: Haftung, GewährleistungWeitere Informationen: http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2013/04/oss-rahmenvertraege/
  23. 23. 23Ernst & Young 2011„Der Einsatz von Open Source Softwarekann bei richtigem Vorgehen kurz- undlangfristig IT-Kosten einsparen.“„Mit der gewonnen Unabhängigkeit wächstdie Wahlfreiheit und damit dieVerhandlungsstärke, was längerfristig zuKosteneinsparungen bei Wartung undWeiterentwicklung führt.“„Wir empfehlen zu prüfen, ob internentwickelte Software als Open SourceProjekt veröffentlicht werden kann, umdie Wartungs­ und Weiterentwicklungs-kosten mit anderen Nutzern zu teilen.“Quelle: http://www.opensource.ch/oss-knowhow/details/kbarticle/open-source-software-im-geschaeftskritischen-einsatz/
  24. 24. 24Direkte und indirekte Effekte von Open Source EinsatzEinsatz von Open Source hat auf alle Bereiche positiveAuswirkungen: Lizenzen sind nur die Spitze des Eisbergs.Wie können IT-Kosten eingespart werden?Demand Management: Interne Weiterverrechnung von LeistungenSourcing: Einmalig genutzte Skills extern einkaufen, alles andere internZentralisierung: IT-Synergien in der Organisation nutzenEnterprise Architecture: Vorhandene Systeme wiederverwendenBeschaffung: Interne Vorgaben erlassen, Beschaffungen koordinierenWartungsaufwände: Qualität der eingesetzten Systeme verbessernBuy statt Make: Skaleneffekte durch Standardsoftware nutzenLebenszyklus: Produktivzeit von Software und Hardware verlängernSkill Management: Gute Leute rekrutieren, Fluktuation reduzierenContract Management: Neuverhandeln von VertragsbedingungenLizenzkosten: einmalige und wiederkehrende Lizenzausgaben senkenQuelle: http://www.slideshare.net/nice/itkosten-sparen-mittels-open-source-software-leeres-versprechen-oder-realistische-chancen
  25. 25. 253. Potential von Open Source nutzenA) Einsatz von Open Source SoftwareB) Weiterentwicklung von bestehender Open Source SoftwareC) Freigabe von Open Source Software
  26. 26. 26OSB Alliance Working Group Office InteroperabilityZiel: Interessen der professionellenLibreOffice / Apache Open OfficeNutzer vertreten, gezielte Weiterent-wicklungsprojekte durchführen, Inte-roperabilität mit OOXML verbessernGründung: Oktober 2011Mitglieder: München, Freiburg, Jena,Schweizerisches Bundesgericht, In-formatiksteuerungsorgan Bund etc.Erstes Projekt: "Layout-getreue Dar-stellung von OOXML-Dokumenten inOpen Source Office Applikationen"
  27. 27. 27Finanzierung EUR 142000 OSS Entwicklungs-ProjektErnst & YoungSUSELanedoFinanziert durchStadt Freiburg i.B.Stadt MünchenStadt JenaSchweizerischesBundesgerichtInformatiksteuerungs-organ Bund (ISB)Kanton WaadtWeitere SchweizerInstitutionFranzösischesMinisterium für Kulturund KommunikationEUR 50kEUR 13kEUR 13kEUR 4kEUR 8kEUR 15kEUR 14kEUR 25kFinanzierung: Umsetzung:Hinweis: Beträge undPfeile sind exemplarischzu verstehen
  28. 28. 28Mitarbeit an OpenLayers durch swisstopo
  29. 29. 293. Potential von Open Source nutzenA) Einsatz von Open Source SoftwareB) Weiterentwicklung von bestehender Open Source SoftwareC) Freigabe von Open Source Software
  30. 30. 30Gemeinsame Entwicklung neuer Open Source SoftwareStarten von Anwender-Communities:Fachapplikationen für bestimmte BranchenUrheberrecht liegt bei den Nutzern der Software(proprietäres Modell: Hersteller besitzenUrheberrecht und verkaufen Lizenzen)Open Source Lizenzen und Open SourceEntwicklungsmodell sind bestens geschaffenfür die gemeinsame Software-Entwicklung:Abdeckung juristische AspekteAbdeckung organisatorische AspekteAbdeckung technische AspekteQuelle: http://www.opensource.ch/knowhow/2012_OpenSourceStudie_Stuermer.pdf
  31. 31. 31Verein OneGov, Produkt OneGov GEVER
  32. 32. 32Open Source GEVER LösungenKanton Zug setzt Open Source LösungOneGov GEVER ein: www.onegov.chKanton Aargau setzt Alfresco-Implementierung von Bedag ein(nicht als OSS veröffentlicht)Nach OXBA Stopp InterpellationEdith Graf-Litscher vom 22.12.2011:[...] 4. Die Bundesverwaltung führtBeschaffungen nach geltendemBeschaffungsrecht (WTO-Verfahren)durch. Anbieterinnen von Open-Source-Software sind eingeladen, Angebote indiesem Rahmen einzubringen. [...]Weitere Informationen: http://www.digitale-nachhaltigkeit.ch/2013/03/ossgever/Erster /ch/open Workshopzu Open Source GEVER-Lösungen am 15. März 2013Neue /ch/open InitiativeOSS GEVER
  33. 33. 33OpenJustitia - www.openjustitia.ch
  34. 34. 34Software für Baubewilligungsverfahren Kt. Waadt
  35. 35. 35TENER Kt. Waadt
  36. 36. 361. Einleitung2. Warum Open Source bei Behörden?3. Das Potential von Open Source nutzen4. Gründung Kompetenzstelle Digitale NachhaltigkeitAgenda
  37. 37. 37Non-Profit Open Source Kompetenzstellen im AuslandBelgienCETIC - Centre of Excellence inInformation and CommunicationTechnologiesFinnlandCOSS - Centre forOpen Source SoftwareSpanienCENATIC - Centro Nacional deReferencia de Aplicación de lasTecnologías de la Información y laComunicaciónEnglandOSS Watch - advice and guidanceon use, development, and licensingof free and open source softwareNorwegenFriprogsenteret - independentcompetence center for open sourceand free softwareFrankreichAdullact – Association desDéveloppeurs et des Utilisateursde Logiciels Libres pour lesAdministrations et lesCollectivités TerritorialesSüdtirol (Italien)Department for Free Software &Open Technologies of the TISinnovation park South TyrolEuropaOFE – OpenForum Europe is anot-for-profit industryorganization on open source,open data, open access,standards, and procurement
  38. 38. 38Gründung Kompetenzstelle Digitale NachhaltigkeitZieleDie Kompetenzstelle Digitale Nachhaltigkeit erarbeitet Grundlagen für dennachhaltigen und innovativen Umgang mit Informations- undKommunikationstechnologien (ICT) und den öffentlichen Zugang zudigitale Gütern.Die Kompetenzstelle Digitale Nachhaltigkeit recherchiert, informiert undvernetzt objektiv und parteineutral zu Themen rund um Open SourceSoftware, Open Data, Open Government und Netzpolitik.ZielgruppenÖffentliche Verwaltung auf allen föderalen EbenenBildung und ForschungÖffentlichkeits-nahe Unternehmen, PrivatwirtschaftPolitikerinnen und Politiker auf allen föderalen Ebenen
  39. 39. 39TechnologieOpen Source SoftwareOpen StandardsOpen CloudOpen HardwareOpen ManufacturingDatenOpen DataLinked DataOpen ContentOpen AccessAktuelle ThemenschwerpunkteOpen GovernmentE-GovernmentE-HealthIT-BeschaffungOpen BudgetAid TransparencyNetzpolitikNetzneutralitätUrheberrechtInternet GovernanceDatenschutz
  40. 40. 40Angliederung an Universität BernUniversität BernInstitut fürWirtschaftsinformatikKompetenzstelleDigitale NachhaltigkeitLehreForschung Weiterbildung BeratungBeiratalle relevanten GeldgeberWiSo FakultätPartnerBeratungs-kunden/ch/openBehördenLeistungsverträge PGDN
  41. 41. 41DiskussionDanke für Ihre Aufmerksamkeit!Fragen, Bemerkungen, Anregungen?Dr. Matthias StürmerVorstandsmitglied /ch/openSwiss Open Systems User Groupmatthias.stuermer@ch-open.ch+41 76 368 81 65Verein /ch/openPostfach 23228033 Zürichwww.ch-open.ch

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