Nia Katranouschkova
Freie und Hansestadt Hamburg
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Technologienutzung von älteren Personen am
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Warum dieses Thema?
Warum dieses Thema?
https://twitter.com/PRyan/status/454026780911751168
Warum dieses Thema?
„Senioren = wenig
technikaffin??!“
https://twitter.com/PRyan/status/454026780911751168
Wie setzen ältere Menschen Technologien ein,
um mit anderen in Kontakt zu bleiben?
Welche Bedeutung hat Technologie im R...
 Contextual Inquiry, qualitative
Interviews
 User verstehen: Interviews zu Hause:
 Nutzung von Kommunikationsgeräten
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Affinity Diagramm
Studienteilnehmende
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Ergebnisse
Word Cloud (Affinity Diagramm)
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Wichtige Themenfelder: Hauptkategorien
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 Technikskepsis bei allen TN merkbar
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 Sowohl TN mit großem sozialen Netzwerk,
als auch sozial wenig aktive Personen
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privatem Interesse oder als Muss im Beruf
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benötigt oft Hilfe
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 „Pauschal Internetferne“ gab es in dieser Studie nur
vereinzelt
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"I‘m a gamer": Technologienutzung von älteren Personen am Beispiel der Kommunikationstechnologien

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Diese Präsentation wurde auf der Konferenz "Mensch und Compter 2014" in München vorgestellt.

Ziel der Studie ist das Untersuchen des Umgangs von Älteren im täglichen Umgang mit Technologie im Kontext der Pflege von sozialen Beziehungen.

Ältere Menschen stellen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels eine wachsende Zielgruppe dar. Doch welche Rolle spielt Technologie im Alltag der Generation 60+? Nutzen sie Kommunikationstechnik für soziale Beziehungen? Viele Senioren fühlen sich wenig IT-affin. Studien zeigen, dass „außenstehende Skeptiker“ im Durchschnitt 63 Jahre alt sind (Initiative D21 e.V., TNS Infratest GmbH, 2013, S. 48).

Zur Untersuchung dieser Fragen haben die Autorinnen der Studie eine Contextual Inquiry durchgeführt und 9 Personen zuhause befragt und beobachtet. Die Auswertung zeigte, dass es in dieser Studie „die Alten“ so nicht gibt. Vielmehr ist eine differenzierte Betrachtung notwendig.

Vollständiger Text: http://www.germanupa.de/events/mensch-und-computer-2014/shortpaper/i-m-a-gamer.html

Veröffentlicht in: Daten & Analysen
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Keine Notizen für die Folie
  • Der letzte Hersteller von Schreibmaschinen hat die Produktion vor ein paar Jahren eingestellt.
  • Der letzte Hersteller von Schreibmaschinen hat die Produktion vor ein paar Jahren eingestellt.
  • Der letzte Hersteller von Schreibmaschinen hat die Produktion vor ein paar Jahren eingestellt.
  • Keine Konkrete Aufgabe
  • Affinity Diagramme dienen der Strukturierung von Daten, in diesem Fall der Interviewdaten. Zitate, Beobachtungen, Probleme oder Interpretationen werden dabei möglichst in der Sprache der befragten Personen auf Haftnotizen („Notes“) geschrieben und später an einer Wand gruppiert. Ein Affinity Diagramm kann daher als „Stimme des Kunden“ verstanden werden und zeigt die Bandbreite der Wünsche und Themen auf. Üblicherweise wird es „bottom up“ gebaut. So wird das Risiko minimiert, dass die Auswertenden ihre eigenen Denkkategorien „aufstülpen“

    Affinity-Diagramme sind eine tolle Methode, aber extrem aufwendig!
    Gut: Bottom Up - Man konzentriert sich nicht auf Schlüsselwörter
    Schlecht: bei „nur“ 9 Interviews kommt eine für zwei Personen schon fast unüberschaubare Menge an Notes heraus!
    Also: > 2 Personen wären für das Bauen extrem hilfreich gewesen
    Klare Systematik bei der Beschriftung hilft. Ich-Form
  • Rekrutierung aus dem Bekanntenkreis. Qualitative Studie.
  • Visualisierung, aber taugt nicht zur Interpretation, da die Kategorien nicht sichtbar werden. Wichtigste Begriffe werden deutlich – „große“ Tendenzen, interpretieren muss man mit dem Affinity Diagramm -> nächste Folie, Themen
  • Kritik Rene: zu klein, wird nicht klar genug, was es sagen will?!
  • Das Spektrum reicht von „Ich nutze gezielt (nur) bestimmte Aspekte der neuen Medien“ über „im Umgang mit Technik bin ich ängstlich“ bis hin zu „Technik und Ältere passt nicht“.
  • Wie sind die Profile entstanden? Gemeinsamkeiten der Interviewten Nutzer, Ähnlichkeiten der Personen. Grobe „Gruppenbeschreibungen“
  • "I‘m a gamer": Technologienutzung von älteren Personen am Beispiel der Kommunikationstechnologien

    1. 1. Nia Katranouschkova Freie und Hansestadt Hamburg „I‘m a Gamer“ Technologienutzung von älteren Personen am Beispiel der Kommunikationstechnologien {
    2. 2. Warum dieses Thema?
    3. 3. Warum dieses Thema? https://twitter.com/PRyan/status/454026780911751168
    4. 4. Warum dieses Thema? „Senioren = wenig technikaffin??!“ https://twitter.com/PRyan/status/454026780911751168
    5. 5. Wie setzen ältere Menschen Technologien ein, um mit anderen in Kontakt zu bleiben? Welche Bedeutung hat Technologie im Rahmen der sozialen Beziehungen? Forschungsfragen
    6. 6.  Contextual Inquiry, qualitative Interviews  User verstehen: Interviews zu Hause:  Nutzung von Kommunikationsgeräten  Alltag, Umfeld  Affinity Diagramm / Word Cloud  Erstellung von „Profilen“ Methodisches Vorgehen
    7. 7. Affinity Diagramm
    8. 8. Studienteilnehmende 3 6
    9. 9. Ergebnisse
    10. 10. Word Cloud (Affinity Diagramm) ttp://www.tagul.com
    11. 11. Wichtige Themenfelder: Hauptkategorien im Affinity Diagramm
    12. 12.  Technikskepsis bei allen TN merkbar  5 TN empfinden Technik als anstrengend, immer komplizierter  Interesse an (tech.) Neuem geht mit dem Alter zurück (8TN)  Angst, alles kaputt zu machen  Aber auch: Spaß an Technik! (3TN)  PC wird am häufigsten für Medienbearbeitung, Schreibtätigkeiten (Schreibmaschine), auch Kartenspiele genutzt Technologie „Ich habe Angst, wenn ich den Knopf drücke, ist es vorüber.“
    13. 13.  Sowohl TN mit großem sozialen Netzwerk, als auch sozial wenig aktive Personen  Einige leiden auch an der Reduktion an Kontakten  Direkter, persönlicher Kontakt ist für fast alle sehr wichtig  Telefon ist das wichtigste Medium  Handy nur für kurze Nachrichten  2 TN schreiben regelmäßig Briefe  E-Mail wird v.a. von denjenigen benutzt, die es aus dem Beruf kennen Soziale Kontakte & Kontaktwege
    14. 14. Telefone, Handys Gemeinsam genutztes Handy i.d.R. ältere Modelle Telefon spielt wichtige Rolle
    15. 15. Profile
    16. 16.  Fühlt sich nicht besonders technikkompetent, kann aber mit dem Computer umgehen  Geht bewusst mit den eigenen Ressourcen um  Nutzt gelegentlich das Internet - kontrolliert + anlassbezogen  Social Media ist keine Option!  Bittet bei PC-Problemen andere um Hilfe Der/ die anlassbezogene Nutzer/in
    17. 17.  Begeistert sich für eine bestimmte Technologie (z.B. Audiotechnik)  Hat im Beruf mit Maschinen gearbeitet  Hat sich später auch am PC einiges erarbeitet, surft aber wenig im Internet  Die Zeit ist nur für den PC zu kostbar  Fühlt sich durch vielfältige Erfahrungen technikkompetent Der/die allgemein Technikbegeisterte
    18. 18.  Will technologisch up-to-date bleiben: aus privatem Interesse oder als Muss im Beruf  Nutzt PC und Internet nahezu jeden Tag und seit längerer Zeit  Nutzt einige „neue“ Medien (E-Mail, Skype, …), ausgewählte Social Media Dienste (Twitter, LinkedIn), Smartphones  Tendiert dazu, ein „Early Adopter“ zu sein, sieht Neuerungen aber auch kritisch (Datenschutz!)  Definiert sich selbst über sein / ihr technisches Verständnis Der/die Computerbegeisterte
    19. 19.  Tut sich mit Technik allgemein eher schwer, benötigt oft Hilfe  Steht Neuem skeptisch gegenüber  Hat Angst, etwas unabsichtlich kaputt zu machen  Nutzt ggf. kein PC / kein Internet (nicht wichtig)  Falls der PC genutzt wird, hat er / sie sich langsam rangetastet  Papier und Telefon spielen eine große Rolle (Briefe, Terminkalenderbuch, …)  Neue Medien sind ihm / ihr nicht geheuer  Smartphones, Social Media „sind etwas für Jüngere“ Der/die Skeptiker/in, Ängstliche
    20. 20.  „Pauschal Internetferne“ gab es in dieser Studie nur vereinzelt  TN der Studie waren erstaunlich technikfreundlich, jedoch ist bei fast allen eine deutliche Skepsis / Ängstlichkeit zu spüren  HCD-Prozess bei Zielgruppe „Ältere“ empfehlenswert  Ausblick:  Erweiterung der Studie mit weiteren Personen (80+, weiblich)  Erweiterung der Profile zu vollständigen Personas Fazit / Ausblick
    21. 21. Danke! Fragen?

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