The Long Tail of Work

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Research project about the Future of Work conducted by the Internet & Gesellschaft Co:llaboratory 2012 / Authors: Tina Egolf & Paul Stabe

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The Long Tail of Work

  1. 1. Ein Projekt des Internet & Gesellschaft Co:llaboratory 2012 realisiert mit Unterstützung von Google Deutschland, Deutsche Telekom, Intel Deutschland, Publicis Deutschland Autoren: Tina Egolf & Paul Stabe Long Tail of Work
  2. 2. Unsere Arbeit verändert sich. Long Tail of Work
  3. 3. Unsere Arbeit verändert sich. Long Tail of Work Wir benötigen ein neues Verständnis von Arbeit.
  4. 4. Unsere Arbeit verändert sich. Long Tail of Work Wir benötigen ein neues Verständnis von Arbeit. „Long Tail of Work“ als Synonym der Entstehung neuer, hybrider und flexibler Formen der Erwerbsarbeit
  5. 5. Unsere Arbeit verändert sich. Long Tail of Work Wir benötigen ein neues Verständnis von Arbeit. „Long Tail of Work“ als Synonym der Entstehung neuer, hybrider und flexibler Formen der Erwerbsarbeit Trendrecherchen als erster Schritt zur Entwicklung von Zukunftsszenarien
  6. 6. 1 DEMOGRAFIE 2 Trends Situation heute GLOBALISIERUNG 4 FLEXIBILISIERUNG 3 Trends Situation heute Trends Situation heute WISSENSGESELLSCHAFT Trends Situation heute
  7. 7. 1 DEMOGRAFIE
  8. 8. 1 DEMOGRAFIE Lebensarbeitszeit Frauen Talente
  9. 9. 1 DEMOGRAFIE Länger, Besser, Klüger Lebenserwartung der Deutschen: Steigt jährlich um 40 Tage an 2007: Anteil der Erwerbstätigen zw. 55-64 Jahren lag bei 51,5% 2050: Anteil der Arbeitsfähigen zw. 20 und 40 Jahren ist um 10 % gesunken 2050: 30 Prozent der Gesamtbevölkerung ist über 65 Jahre alt
  10. 10. 1 DEMOGRAFIE 2050: 30% der Gesamtbevölkerung ist über 65 Jahre alt 30% 70%
  11. 11. 1 DEMOGRAFIE LEBENSARBEITSZEIT
  12. 12. 1 DEMOGRAFIE / LEBENSARBEITSZEIT 1 2 Qualifikation ein Leben lang 5 4 3
  13. 13. 1 DEMOGRAFIE / LEBENSARBEITSZEIT 1 2 5 4 Vereinfachte und integrierte Technologie integriert Generationen 3
  14. 14. 1 DEMOGRAFIE / LEBENSARBEITSZEIT 1 Aktives Demografie-Management: 2 5 4 - individuelle Arbeitsverträge und anpassungsfähige Aufgabenfelder - Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit - Abbau von Vorurteilen - Förderung diversifizierter Teams 3
  15. 15. 1 DEMOGRAFIE / LEBENSARBEITSZEIT CASE: 1 ING Diba / Ausbildung 50+ 2 5 4 3
  16. 16. 1 DEMOGRAFIE / LEBENSARBEITSZEIT 1 2 CASE: Senior Experten Service Bonn 5 4 3
  17. 17. 1 DEMOGRAFIE FRAUEN
  18. 18. 1 DEMOGRAFIE / FRAUEN 1 Hohes Bildungsniveau von Frauen 4 3 2
  19. 19. 1 DEMOGRAFIE / FRAUEN Frauen nehmen Einfluss auf die 1 Märkte der Zukunft 4 3 2
  20. 20. 1 DEMOGRAFIE / FRAUEN Arbeit im Unternehmen: - Teilzeit-Potentiale: Flexiblere Arbeitszeit und Tätigkeitsregelungen - Frauen in Führungspositionen - Familie wird zum Unternehmensthema 4 3 1 2
  21. 21. 1 DEMOGRAFIE / FRAUEN 1 CASE: Wellcome gGmbH 4 3 2
  22. 22. 1 DEMOGRAFIE TALENTE
  23. 23. 1 DEMOGRAFIE / TALENTE 1 4 Arbeitsmarkt wird zum Anbietermarkt 3 2
  24. 24. 1 DEMOGRAFIE / TALENTE „Kampf um Talente“ erfordert mehr Konzentration auf eine kleiner werdende Zielgruppe
  25. 25. 1 DEMOGRAFIE / TALENTE 1 4 Aus „Customer First“ wird „Employee First“ 3 2
  26. 26. 1 DEMOGRAFIE / TALENTE 1 CASE: Amicus 4 3 2
  27. 27. 1 DEMOGRAFIE TRENDS // HEUTE
  28. 28. 1 DEMOGRAFIE / TRENDS Wissen und Gesundheit (ein Leben lang) gehören zu den wichtigsten Ressourcen der Arbeitnehmer. Unternehmen werden zu „Dienstleistern“ für ihre wertvollsten Arbeitnehmer. Neue Arbeitsmodelle werden bislang ungenutzte Potentiale aktivieren. Trotz Strukturwandel wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nur für wenige verbessern.
  29. 29. 1 DEMOGRAFIE / HEUTE “Klar will ich viel leisten und mein Bestes geben. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass meine Arbeit nicht wertgeschätzt wird, dann schalte ich eben einen Gang runter.” „Der Traum von meinem Mann und mir war, dass ich ganz aufhöre zu arbeiten, wenn wir Kinder bekommen. Aber das haben wir dann ganz schnell aufgegeben, weil es finanziell einfach nicht möglich war. “ „Die Leute, die bei uns arbeiten, sind alle um die 30. Nur in der Leitung arbeitet ein alter Sack.“ “Wenn Du bei uns über 40 bist, bist Du eigentlich schon wieder zu alt, da gerade die technischen Entwicklungen so schnell sind, dass damit fast keiner mithalten kann.”
  30. 30. 1 DEMOGRAFIE / HEUTE “Im Vergleich zu den älteren Kollegen habe ich einen deutlich schlechteren Arbeitsvertrag. Wir haben beispielsweise fünf Urlaubstage weniger, geringere Kündigungszeit und bekommen weniger Geld.” “Frauen können Anfang 40 noch mal richtig aufdrehen und einen neuen Karriereschritt angehen, wenn die Kinder selbständig sind, wohingegen viele Männer aus meinem Bekanntenkreis in diesem Alter eher dazu tendieren etwas zurück zu treten.” “Wenn Du als Unternehmen jungen Talenten keine Entwicklungschance bieten kannst, sind die nach spätestens einem Jahr wieder weg.”
  31. 31. 2 GLOBALISIERUNG
  32. 32. 2 GLOBALISIERUNG Steigender Wettbewerb Globale Apartheid
  33. 33. 2 GLOBALISIERUNG Neue Impulse, Innovation und Arbeitskraft Der Westen als „Kaderschmiede“? Steigender Wettbewerbsdruck für Unternehmen und Arbeitnehmer Ohne Bildung und Breitband kein Zugang zum Arbeitsmarkt Mega-Cities als TalentPools
  34. 34. 2 GLOBALISIERUNG 70 52,5 Globales Angebot 35 Akademiker: 1980: 15 Mio. 2012: 65 Mio. 17,5 0 1980 2012
  35. 35. 2 GLOBALISIERUNG 500 Globales Angebot 375 1980: 200 Mio. 2012: 500 Mio. Geringqualifizierte: 250 125 0 1980 2012
  36. 36. 2 GLOBALISIERUNG STEIGENDER WETTBEWERB
  37. 37. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 1 4 2 Zeitzonen-optimierte Prozesse verlangen Flexibilität und Erreichbarkeit 7 6 5
  38. 38. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 1 4 2 Das Ende der VollzeitVergütung: Produktivität und Output lösen zeitlichen Einsatz als Leistungs- und Vergütungsmaßstab ab 7 6 5
  39. 39. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 1 7 2 4 Arbeitsintensivierung und Arbeitsverdichtung nehmen zu 6 5
  40. 40. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 4 Life-Long Learning und Zugang zu Bildung 1 7 2 6 5
  41. 41. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 2 1 7 3 4 Überwindung kultureller Barrieren 6 5
  42. 42. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 1 4 2 Prozess- und Komplexitätskompetenz wird entscheidend 7 6 5
  43. 43. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 2 3 4 1 Zeit und Raum spielen für Arbeit keine Rolle mehr 7 6 5
  44. 44. 2 GLOBALISIERUNG GLOBALE APARTHEID
  45. 45. 2 GLOBALISIERUNG / GLOBALE APARTHEID Bedarf an Erwerbstätigen nach Qualifikation in D in den Jahren 2010 und 2020: Quelle: IZA 2007 1500 Fachhochschule 1125 750 375 0 -375 Ohne Berufsabschluss -750 -1125 2003 2010 2020
  46. 46. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 Informalisierung und De-Regionalisierung von Arbeit 1 2 6 4 5
  47. 47. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 Eine kleine, hoch qualifizierte Elite ersetzen die „Arbeit der Vielen“ 2 1 6 4 5
  48. 48. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 Automatisierung und günstige Arbeitskraftanbieter ersetzen den deutschen Arbeiter 1 6 2 4 5
  49. 49. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 2 1 Produktivitätsbündnis zwischen Industrie, Zulieferbetrieben und Facharbeitern zerfällt 6 4 5
  50. 50. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 Qualifizierung von „unproduktiven“ Kräften wird unrentabel 1 2 6 4 5
  51. 51. 2 GLOBALISIERUNG / STEIGENDER WETTBEWERB 3 2 4 Globale Qualifikationszentren / Spezialisierung von Nationen 1 6 5
  52. 52. 2 GLOBALISIERUNG TRENDS // HEUTE
  53. 53. 2 GLOBALISIERUNG / TRENDS Zeit und Raum stellen für die Arbeit der Zukunft keine Grenzen mehr dar. Mit den neuen Möglichkeiten, die sich durch internationale Verbindungen ergeben, wächst gleichzeitig der Wettbewerb für Arbeitnehmer und Arbeitgeber beträchtlich. Der Fokus der Unternehmen im globalen Wettbewerb liegt auf Technik und Talenten. Die Weltgesellschaft wird sich in ihrer Arbeitsteilung weiter spezialisieren. Nationalstaaten werden zu Anbietern von spezialisierter Arbeitskraft. Der Arbeitsmarkt wird sich für Geringqualifizierte in den Industrienationen schließen.
  54. 54. 2 GLOBALISIERUNG / HEUTE „Im Marketing und der IT sitzen „Den nur Akademiker. Im Customer Hausmeister gibt`s bald nicht Support gibt es eigentlich nur mehr. Das macht dann ein Ungelernte.“ Dienstleistungsunternehmen. Aber er war schon irgendwie die Seele des Hauses.“ „Wir werden immer mehr kontrolliert. Alles wird gemessen, „Mein quantifiziert und bewertet. Das Sicherheitsbedürfnis hält geht hier los und endet beim mich in der Festanstellung Kunden.“ fest.“ „Unser Standort ist ein echtes Manko, wenn es um die Akquise neuer Talente geht.“ “Warum sollte ich 24/7 erreichbar sein? Am Ende dankt es mir doch sowieso keiner.”
  55. 55. 3 WISSENSGESELLSCHAFT
  56. 56. 3 WISSENSGESELLSCHAFT Wissen Technologie- & Prozess-Innovationen Organisations-Design & Management
  57. 57. 3 WISSENSGESELLSCHAFT Wissensgesellschaft verändert das wirtschaftliche Selbstverständnis Technologie, Information und Wissen lässt sich nicht mehr trennen Wissen in Innovation übersetzen zu können wird zum Erfolgsgeheimnis Wissenslogistik vereint Such-, Selektions- und Kommunikationskompetenz
  58. 58. 3 WISSENSGESELLSCHAFT WISSEN
  59. 59. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 Demokratisierung des Rohstoffs Wissen 5 9 8 7 6
  60. 60. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 Interdisziplinäre und cross-functional Teams 9 8 7 5 6
  61. 61. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 1 4 Smart Working: Effiziente und flexible Steuerung der eigenen virtuellen Leistung 5 9 8 7 6
  62. 62. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 1 3 4 Die Antwort auf Komplexität heißt Spezialisierung 5 9 8 7 6
  63. 63. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 9 8 Hyperspezialisierung als moderne Form der Arbeitsteilung: kleinteilig, kontrollierbar, skalierbar, flexibel 7 5 6
  64. 64. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 Hyperspezialisierung wird zum Ersatz für Hilfsarbeit und geringfügige Beschäftigung 9 8 7 5 6
  65. 65. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 9 8 Geschwindigkeit, Output und Preis werden zu Steuerungsvariablen des Wettbewerbs 7 5 6
  66. 66. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 2 3 4 1 CASE: Amazon Mechanical Turk 5 9 8 7 6
  67. 67. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / WISSEN 3 2 4 CASE: Samasource 1 5 9 8 7 6
  68. 68. 3 WISSENSGESELLSCHAFT TECHNOLOGIE & PROZESS INNOVATIONEN
  69. 69. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 1 3 4 2025 werden über 5 Mrd. Menschen mittels Smartphone und Tablet miteinander verbunden sein 9 6 8 7 5
  70. 70. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 1 6 9 8 Ubiquitous Computing lässt den Computer / die Technologie aus unserem Sichtfeld verschwinden 7 5
  71. 71. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 1 6 9 8 Automatisierung und Robotik erweiteren unsere Kapazitäten auch im Bereich Wissensarbeit und Dienstleistung und setzen neue Maßstäbe für Leistung und Innovation 7 5
  72. 72. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 Das Leben im ewigen „Jetzt“: Multitasking und Unterbrechungen nehmen zu 1 9 6 8 7 5
  73. 73. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 1 3 4 Unternehmen bieten keine Produkte mehr an sondern integrieren sich in Plattform- und Paket-Systeme 9 6 8 7 5
  74. 74. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 Aus vielen Anwendungen und Geräten wird eine integrierte Lösungsplattform 1 9 6 8 7 5
  75. 75. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 1 9 8 Sorgsames Planen wird durch schnelles, praktisches Testen abgelöst 7 6 5
  76. 76. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 1 9 6 8 7 Intelligente Netzwerke und virtuelle, kognitive Assistenten werden zum Strukturmerkmal der Wissensgesellschaft 5
  77. 77. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / INNOVATIONEN 2 3 4 1 CASE: Social Media bei IBM 9 6 8 7 5
  78. 78. 3 WISSENSGESELLSCHAFT ORGANISATION & MANAGEMENT
  79. 79. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Hoch komplexe und unbeständige Umwelten begrenzen die Kontrollund Steuerungsmöglichkeiten von Unternehmen 5 8 7 4 6
  80. 80. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Entscheidungen können und werden nicht mehr zentral gefällt, sondern bis tief in die Organisation hinein verteilt 5 8 7 4 6
  81. 81. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Arbeits-Routinen und Standardisierung verschwinden 5 8 7 4 6
  82. 82. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Work-Flows und Arbeitsbedingungen werden flexibel und verändern sich von Projekt zu Projekt 5 8 7 4 6
  83. 83. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem sowie zwischen „Zugehörigkeit“ und „Nicht-Zugehörigkeit“ zum Unternehmen verwischen 5 8 7 4 6
  84. 84. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Management-Strukturen werden durch mehr Selbst-Organisation und schlankere Unternehmensstrukturen ausgedünnt 5 8 7 4 6
  85. 85. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 Open-Innovation, Coopetition und Co-Creation: AnwenderInnovationsnetzwerke werden zur strukturellen Grundlage für neue Entwicklungen 5 8 7 4 6
  86. 86. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / ORGANISATION 2 1 3 CASE: Morning Star 5 8 7 4 6
  87. 87. 3 WISSENSGESELLSCHAFT TRENDS // HEUTE
  88. 88. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / TRENDS Wissen wird zum Rohstoff: frei zugänglich aber komplex in der Handhabung Durch Hyperspezialisierung wird Wissensarbeit massentauglich Intelligente, vernetzte und integrierte Technologien lassen Computer, Informationen und Menschen immer weiter miteinander verschmelzen Robotik, Automatisierung und Ambient-Intelligence erweitern unsere Kapazitäten und Möglichkeiten in ungekanntem Maße Welcher Mehrwert differenziert uns von unseren Technologien?
  89. 89. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / TRENDS Kontroll- und Managementsysteme werden in zunehmend komplexer und unbeständiger werdenden Umwelten unwirksam Arbeitsformen und Unternehmen werden zu flexiblen, sich konstant verändernden Systemen Die Grenzen zwischen Unternehmen und Umwelt, zwischen Arbeit und Privatem verwischen zunehmend
  90. 90. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / HEUTE „Ich denke, wir sind schon ein sehr intelligentes Unternehmen. Wir verkaufen Wissen und seine Anwendung.“ „Ich merke, dass jeder Einzelne und auch die Firma viel mehr Selbstmarketing betreibt. Das ist anstrengend.“ „Ich hasse googeln. Danach muss man sich immer durch ein unendliches Meer an Informationen kämpfen.“ „Ich will in einem Unternehmen arbeiten, in dem ich viel lernen kann und hinter dem ich stehen kann.“
  91. 91. 3 WISSENSGESELLSCHAFT / HEUTE “Die Unternehmensstruktur verändert sich ständig. Wer nicht mehr up-to-date ist, wird dann einfach umgesetzt und abgeschoben, denn kündigen geht ja nicht so einfach.” „Leider habe ich eigentlich gar keine Zeit, um mich mit den neuen Entwicklungen wirklich auseinander zu setzen. Man bekommt ein neues Betriebssystem vorgesetzt und dann kämpft man erst mal, um damit zurecht zu kommen. Für Einarbeitung bleibt selten Zeit.“ „Als Mensch kann ich mit Maschinen einfach nicht mithalten. Der Computer hetzt einen ständig. Pausen gibt es ja nich mehr.“
  92. 92. 4 FLEXIBILISIERUNG
  93. 93. 4 FLEXIBILISIERUNG Mobilität Veränderte Arbeitsformen Netzwerke Neue Werte
  94. 94. 4 FLEXIBILISIERUNG Neue Karriere- und Arbeitsformen entstehen Eigenverantwortung rückt an die Stelle der Existenzsicherung durch den Arbeitgeber Anforderungen und Möglichkeiten verändern sich ständig und verlangen von jedem Einzelnen ein hohes Maß an Spontanität und Flexibilität Sharing Economy und New Mutualism: Alternativen zum kapitalistischen Wirtschaftssystem entstehen
  95. 95. 4 FLEXIBILISIERUNG MOBILITÄT
  96. 96. 4 FLEXIBILISIERUNG / MOBILITÄT Mobilität wird zur festen Determinante des Arbeitsmarktes 2 1 3
  97. 97. 4 FLEXIBILISIERUNG / MOBILITÄT Grenzüberschreitende Mobilität zeichnet sich in Europa nicht ab 1 2 3
  98. 98. 4 FLEXIBILISIERUNG / MOBILITÄT Physische Mobilität tritt dank Kommunikationstechnologien gegenüber kognitiver Mobilität in den Hintergrund: Was zählt ist interkulturelle Kompetenz 1 2 3
  99. 99. 4 FLEXIBILISIERUNG VERÄNDERTE ARBEITSFORMEN
  100. 100. 4 FLEXIBILISIERUNG / VERÄNDERTE ARBEITSFORMEN 2 1 3 Normalarbeits verhältnisse gehen zurück 4
  101. 101. 4 FLEXIBILISIERUNG / VERÄNDERTE ARBEITSFORMEN 3 2 1 Flexible, unverbindliche Arbeitsverhältnisse und die Deregulierung von Arbeitsbedingungen werden zur Flexibilisierung der Arbeit beitragen 4
  102. 102. 4 FLEXIBILISIERUNG / VERÄNDERTE ARBEITSFORMEN 2 3 Zeitarbeit, Teilzeitarbeit und freiberufliche Tätigkeiten erweitern das Arbeitsportfolio in allen Branchen und auf allen Qualifikationsebenen 1 4
  103. 103. 4 FLEXIBILISIERUNG / VERÄNDERTE ARBEITSFORMEN 2 3 CASE: IBM Liquid 1 4
  104. 104. 4 FLEXIBILISIERUNG NETZWERKE
  105. 105. 4 FLEXIBILISIERUNG / NETZWERKE 2 3 Netzwerke werden zur zentralen Innovations- und Kompetenz-Quelle für Unternehmen und Einzelpersonen 1 4
  106. 106. 4 FLEXIBILISIERUNG / NETZWERKE 2 1 Google erschafft Wertschöpfung durch Vernetzung 3 4
  107. 107. 4 FLEXIBILISIERUNG / NETZWERKE 2 3 „Co-Creation“ und „Schwarmdienste“ hebeln die Fähigkeiten und Produktivität des Einzelnen 1 4
  108. 108. 4 FLEXIBILISIERUNG / NETZWERKE 2 1 Netzarbeiter werden die Entstehung und Pflege von Beziehungen zwischen Menschen, Informationen und Maschinen managen 3 4
  109. 109. 4 FLEXIBILISIERUNG NEUE WERTE
  110. 110. 4 FLEXIBILISIERUNG / NEUE WERTE Neue Rahmenbedingungen erschaffen neue Wertemodelle 2 3 1
  111. 111. 4 FLEXIBILISIERUNG / NEUE WERTE Anforderungen / Kompetenzen der Zukunft: - Selbststeuerungs- und Selbstvermarktungskompetenz - Anpassungsfähigkeit - Weiterentwicklung - Kommunikationstalent - Komplexitätskompetenz - Innovationskraft - Netzwerk- und Beziehungsmanagement 1 2 3
  112. 112. 4 FLEXIBILISIERUNG / NEUE WERTE 2 Bedürfnisse und Werte der Arbeitnehmer - Freiheit - Gestaltungsmöglichkeiten - Sinn - Inspiration - Work-Life Balance - Wertschätzung von Familie und Freunden - Verantwortung 1 3
  113. 113. 4 FLEXIBILISIERUNG TRENDS // HEUTE
  114. 114. 4 FLEXIBILISIERUNG / TRENDS „Grenzgänger“ zwischen Regionen und Kulturen werden zur begehrten Ressource auf dem Arbeitsmarkt Starre Organisationsstrukturen und Hierarchien werden durch vernetzte Systeme ersetzt und verbinden damit individuelle Lösungspotentiale effizient und flexibel Neue, flexible und differenzierte Arbeitsformen werden das Strukturportfolio des Arbeitsmarktes erweitern und Raum für Innovationen und veränderte Lebensentwürfe schaffen Neue Bedürfnisse und Anforderungen prägen die Zukunft der Arbeit auf individueller Ebene. Alte Glaubenssätze und Maßstäbe werden abgelöst.
  115. 115. 4 FLEXIBILISIERUNG / HEUTE “Ich denke, in Zukunft müssen die Menschen viel flexibler sein was den Wohnort angeht. Aber ich sehe auch im Bekanntenkreis wie sehr diese Flexibilität an der körperlichen und psychischen Substanz zehren kann.” „Ich habe mir meinen Traumjob selbst gebaut.“ „Meine Arbeit ist sehr aufs Büro fixiert, da kann ich gar nichts mit nach Hause nehmen. Ich hatte das schon mal thematisiert aber es geht einfach nicht, vor allem wegen der Buchhaltung.“ „Ich will frei sein.“ „Wenn ich viel zu tun habe, arbeite ich von zu Hause. Da stört mich keiner.“
  116. 116. 4 FLEXIBILISIERUNG / HEUTE „Ich muss immer durch die Brille meines Jobs leben. Wenn ich am Wochenende einfach mal zu Hause bleibe, habe ich schon ein schlechtes Gewissen.“ “Ich will mich in meinem Job selbst verwirklichen, dann sind das Gehalt, der Standort und die Arbeitszeit zweitrangig.” „Wir engagieren nur selten Freelancer. Und wenn dann nur um fehlendes KnowHow auszugleichen.“ „Es macht doch keinen Sinn, wenn jemand bei Lidl an der Kasse arbeitet und abends in einer Band spielt.“
  117. 117. REFERENZEN / SPONSOREN
  118. 118. REFERENZEN / BILDER Demografie / Lebensarbeitszeit Demografie / Frauen 1. „Former Argonne employee rejoins lab with ARRA Funds“, © 2010 Argonne National Laboratory, used under a Creative Commons Attribution-ShareAlike license: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/argonne/4515704568/in/photostream/ 2."Vielfalt in Ausbildung und Arbeit", © 2011 =Taner, used under a Creative Commons AttributionShareAlike license: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/ photos/tuenalgan/5536041146/ 3. "Triumph of capitalism, part 2", © 2009 Simon Blackley, used under a Creative Commons AttributionNoChanges license: http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de, Source: http:// www.flickr.com/photos/sblackley/3587666993/ 4. Privat 5. Privat 1. www.wellcome-online.de 2. „Woman on phone“, © 2011 Clive Darr, used under a Creative Commons Attribution-ShareAlike license: http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/osde-info/ 6002627183/ 3. "Zukunft Industrie: Maschinenfabrik Liezen, Maschinenbau_28", © 2008 Zukunft Industrie, used under a Creative Commons Attribution-NoChanges license: http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/ deed.de, Source: http://www.flickr.com/photos/zukunftindustrie/3741904913/. 4. Privat Demografie / Talente Demografie / Heute 1. http://t3n.de/news/firma-bekommst-gehalt-kuh-unendlich-viel-lieblingsbier-348282/ 2. Privat 3. Privat 4. Privat 1. Privat Globalisierung / Steigender Wettbewerb Globalisierung / Globale Apartheid 1. Privat 2. Privat 3. Privat 4. Privat 5. Privat 6. „WikiEducator_ANDC_May2k9-4“, © 2009 Niyam Bhushan, used under a Creative Commons Attribution license: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/niyam/ 3884597808/ 7. Privat 1. Privat 2. Privat 3. Privat 4. "Rows and Rows", © 2005 Steve Jurvetson, used under a Creative Commons Attribution license: http:// creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/jurvetson/52581560/ 5. Privat 6. "Shahab", © 2006 zoghal, used under a Creative Commons Attribution-ShareAlike license: http:// creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/zoghal/ 297719275/. Globalisierung / Heute 1. Privat
  119. 119. REFERENZEN / BILDER Wissensgesellschaft / Wissen Wissensgesellschaft / Technologie & Prozess - Innovationen 1. Privat 2. Privat 3. https://www.mturk.com/mturk/welcome 4. Privat 5. Privat 6. Privat 7. Privat 8. Privat 9. http://samasource.org/ 1. Privat 2. Privat 3. Privat 4. http://www.ibm.com/de/de/ 5. Privat 6. Privat 7. Privat 8. Privat 9. Privat Wissensgesellschaft / Organisation & Management Wissengesellschaft / Heute 1. Privat 2. Privat 3. Privat 4. Privat 5. Privat 6. http://www.morningstarco.com/ 7. Privat 8. Privat 1. „Alone @ Office“, © 2009 Soupstance, used under a Creative Commons Attribution license: http:// creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de. Source: http://www.flickr.com/photos/32742728@N00/4059665516/ Flexibilisierung / Mobilität Flexibilisierung / Veränderte Arbeitsformen 1. Privat 2. Privat 3. Privat 1. Privat 2. Privat 3. http://www.dtoday.de/startseite/wirtschaft_artikel,-Presse-IBM-will-in-Deutschland-tausende-Stellenabbauen-_arid,129603.html 4. Privat Flexibilisierung / Netzwerke Flexibilisierung / Neue Werte 1. Privat 2. Privat 3. Privat 4. Privat 1. Privat 2. Privat 3. Privat Flexibilisierung / Heute 1. „Matan´s come dine with me“, © 2009 thinkpublic, used under a Creative Commons AttributionNoChanges license: http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de. Source: http:// www.flickr.com/photos/thinkpublic/4046647577/.
  120. 120. © 2012

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