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978 3-7995-0281-8

  1. 1. N A C H T K E R Z E Die Blumenuhr T H O R B E C K E
  2. 2. L I N N ÉS B L U M E N U H R 4 Ein Uhr / Dreizehn Uhr AC K E R-R I N G E L B L U M E 12 S P RO S S E N D E F E LS E N N E L K E 14 Zwei Uhr / Vierzehn Uhr K L E I N ES H A B I C H TS K R AU T 16 AC K E R-G AU C H H E I L 18 Drei Uhr / Fünfzehn Uhr G EWÖ H N L I C H E W EG WA RT E 20 LÖW E N Z A H N 22 Vier Uhr / Sechzehn Uhr A S T LO S E G R AS L I L I E 24 ROT ES H A B I C H T S K R AU T 26 Fünf Uhr / Siebzehn Uhr W U N D E R B L U M E 28 WA L D S AU E R K L E E 30 Sechs Uhr / Achtzehn Uhr W E I S S E S E E RO S E 32 G EWÖ H N L I C H E NAC H T K E R Z E 34 Inhalt
  3. 3. Sieben Uhr / Neunzehn Uhr ROT E R P I P PAU 36 W E I S S E S E E RO S E 38 Acht Uhr / Zwanzig Uhr AS T LO S E G R A S L I L I E 40 EC H T ES J O H A N N I S K R AU T 42 Neun Uhr / Einundzwanzig Uhr AC K E R-G AU C H H E I L 44 TAU S E N DG Ü L D E N K R AU T 46 Zehn Uhr / Zweiundzwanzig Uhr KA RT H ÄU S E R N E L K E 48 AC K E R-R I N G E L B L U M E 50 Elf Uhr / Dreiundzwanzig Uhr E I S K R AU T 52 S C H U P P E N M I E R E 54 Zwölf Uhr / Vierundzwanzig Uhr T I G E R L I L I E 56 G E WÖ H N L I C H E G Ä N S E D I S T E L 58 E I N E B L U M E N U H R I M E I G E N E N G A RT E N 60
  4. 4. D I E B L U M E N U H R N A C H C A R L V O N L I N N É
  5. 5. N A C H T K E R Z E
  6. 6. ( C A L E N D U L A A R V E N S I S ) Die Acker-Ringelblume ist die kleine Schwester der Gewöhnlichen oder Garten-Ringelblume (Calendula officinalis), die unsere Gärten mit ihrer leuchtenden Farbe belebt. Die wild wachsende Acker-Ringelblume ist selten geworden und darf in der Natur nicht gepflückt werden. Von Juni bis Oktober leuchten ihre kleinen Blüten an sonnigen, geschützten Stellen.Wegen ihrer Schönheit und Heilwirkung ist die Blume vor allem für Wildpflanzengärten zu empfehlen.Wie die Blüten der Garten-Ringelblume öffnen und schließen sich auch die ihrer wilden Verwandten zu bestimmten Tageszeiten, etwa zwischen neun und dreizehn Uhr. Mit Hilfe der Garten-Ringelblume konnten die Bauern außerdem das Wetter vorhersa- gen – ist sie nämlich morgens um sieben noch ge- schlossen, so deutet das auf Regen hin, ist sie geöff- net, so steht ein schöner Tag zu erwarten.Auf diese Bewegungen der Ringelblume weisen bereits alte Kräuterbücher hin. Sie sollen der Pflanze auch ihren lateinischen Namen verliehen haben – calendula bedeutet nämlich »kleiner Kalender«. Acker- Ringelblume A C K E R - R I N G E L B L U M E (Weinmann,Eigentliche Darstellung,1735)
  7. 7. N A C H T K E R Z E
  8. 8. ( C I C H O R I U M I N T Y B U S ) Nur einen einzigen Tag erfreut die Wegwarte mit ihren hübschen blauen Korbblüten, die sich schon gegen fünf Uhr morgens öffnen. Gegen fünfzehn Uhr schließen sich diese und beginnen sofort zu welken.Je nach Wetter kann dies auch bereits früher oder später geschehen – bei gutem Wetter früher, bei schlechtem später.Auf diese Weise bietet sie den Insekten, die vorwiegend bei gutem Wetter fliegen, bei Bedarf längere Zeiträume für die Bestäubung. Häufig findet sie sich an Wegrändern. Früher glaubte man, sie bewache (also »warte«) die Wege. Einer anderen Legende zufolge ist die Wegwarte ein in eine Blume verzaubertes Mädchen, das ver- geblich auf seinen Liebsten wartet. Die Wurzel der Wegwarte wird, geröstet und gemahlen, als Kaffee- ersatz verwendet. Frisch schmecken die Wurzeln auch als delikates Wildgemüse. Dies ist nicht ver- wunderlich, ist die Wegwarte doch, wie ihr latei- nischer Name verrät, eng mit dem Chicorée und der Endivie verwandt – beides beliebte Salatpflanzen. Die Wegwarte bevorzugt sonnige Standorte auf kalkhaltigen Böden. B L U M E N W I E S E mit Wegwarte und Margerite Wegwarte
  9. 9. N A C H T K E R Z E
  10. 10. N A C H T K E R Z E
  11. 11. ( T A R A X A C U M O F F I C I N A L E ) Fast so vielfältig wie die Standorte des Löwenzahns sind auch seine Na- men: Kuhblume, Maiblume, Butterblume und Pus- teblume. Dem Gebiss eines Löwen ähneln die Blät- ter des Löwenzahns tatsächlich – daher der ge- bräuchlichste Name. Die hübschen gelben Blüten nutzte man früher, um der Butter den damals er- wünschten gelben Farbton zu verleihen.Wie einige andere Pflanzen, die man dafür verwendete, heißt der Löwenzahn im Volksmund auch Butterblume. Beliebt bei Kindern machen ihn aber vor allem die vielen Samen, von denen jeder sein eigenes »Fall- schirmchen« besitzt. Pustet man sie an, so schwe- ben sie in der warmen Frühlingsluft davon. Die jungen Blätter werden gelegentlich für einen leicht bitteren, aber wohlschmeckenden Salat verwendet oder dem Kopfsalat beigefügt. In Maßen genossen wird dem Löwenzahn eine harntreibende und blut- reinigende Wirkung zugesprochen. Er eignet sich daher für Frühjahrskuren. Im Herbst ausgegrabene Wurzeln des Löwenzahns werden ähnlich wie die der Wegwarte gemahlen und geröstet und dienen so als günstiger Kaffeeersatz. L Ö W E N Z A H N (Weinmann,Eigentliche Darstellung,1735) Löwenzahn

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