Lernen zwischenHochschule und WebDr. Johannes Moskaliuk20.07.2012
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Offenes Kurswiki
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9#ocwl11
Hochschule 2.0
Hochschule             2.0
Es gibt einProblem.Das Problem heißt Günther.
Herausforderungen füreine Hochschule 2.0im Bezug auf offene Bildung.
selbstreguliert lernen                                14                          keine etablierten Skripts■ kognitive und...
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das Web 2.0 bewohnen                                                                                  18                  ...
Hochschule vs. WebHochschule                       Webstrukturierte Lernskripts        selbstreguliertes Lernenvorgegebene...
Es gibt nochein Problem.Das Problem heißt Prof. Ztnqpowirtznö
Die Rolle des Lehrenden ...                         21Facilitator          ... ändert sich fundamental.
MOOCS sind keine Lösung.
MOOC sind keine Lösung, weil                   23■ sie vorhandene Strukturen „überschreiben“.■ sie keine klaren Lernziele ...
MOOC haben Potential fürInnovation an Hochschulen.
Öffnung nach außen  Bezug zur PraxisLebenslanges Lernen                             at ion                        te gr   ...
Der #ocwl11 im Stichworten• 6 Einheiten zu den Themen organisationales Lernen und  Wissensmanagement• Online-Sessions in e...
Technische Infrastruktur• Kursblog • Beiträge des Gastgebers • Beträge der Studierenden • Aggregierte Beiträge aus anderen...
Personas und Rollen im #ocwl11  Peter, Unternehmensberater     Peter arbeitet als Unternehmens-              Web-Teilnehme...
Personas und Rollen im #ocwl11   Peter, Unternehmensberater     Anne studiert Psychologie und               Web-Teilnehmer...
Personas und Rollen im #ocwl11   Peter, Unternehmensberater     Sue leitet einen Weiterbildungs-               Web-Teilneh...
Personas und Rollen im #ocwl11   Peter, Unternehmensberater     Linda arbeitet in einem               Web-Teilnehmer     F...
Personas und Rollen im #ocwl11   Peter, Unternehmensberater     Markus ist Lehrbeauftragter an der               Web-Teiln...
Didaktik | Adaptive GrundstrukturLernanregung / Ressourcen                                          Kommunikation imSelbst...
Didaktik | Rolle der Paten            a ten           P               • Studierende schreiben Report über                 ...
‣ Voraussetzungen des Lernenden berücksichtigen‣ Training spezifischer Medienkompetenz‣ enge Anbindung an die Hochschule‣ W...
Danke für Ihre Aufmerksamkeit         36Dr. Johannes MoskaliukUniversität Tübingenjohannes.moskaliuk@uni-tuebingen.de
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Lernen zwischen Hochschule und Web

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Das Web 2.0 bietet das Potential, Lernen in der Hochschule mit Anforderungen, konkreten Problemen und Expertise aus der Praxis zu verbinden und ermöglicht so vernetztes Lernen. Eine Möglichkeit dafür sind Massive Open Online Courses. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland einige Beispiele z. B. den #ocwl11 oder den aktuellen OPCO12. Im Sinne eines konnektivischen Ansatzes möchten diese Kurse Bildung in Virtuellen Communities ermöglichen. Damit werden formale Bildung an der Hochschule und informelles Lernen im Web integriert. Doch passt diese Form offener Bildung zur vorhandenen Bildungs- und Hochschullandschaft? Welche Herausforderungen ergeben sich für Lehrende? Welche Kompetenzen brauchen Lernende? Welche organisationalen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden? Diese Fragen diskutiert der Vortrag anhand konkreter Fallbeispiele. Neben pädagogischen Konzepten für offene Bildung wird die technische Infrastruktur beschrieben, die notwendig ist. Diskutiert werden Forschungsfragen, die sich ergeben und mögliche Methoden zur Auswertung eines solchen Kurses.

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Lernen zwischen Hochschule und Web

  1. 1. Lernen zwischenHochschule und WebDr. Johannes Moskaliuk20.07.2012
  2. 2. lebenslang Community Social Web aktiv vernetzt sozial diskursiv konstruktivistisch Connectivism informellEine Vision von Lernen
  3. 3. „Connectionsare the keyto network learning.“ George Siemens, 2005 3 by Terri Brown [CC-BY-2.0 via Wikimedia Commons]Massive Open Online Courses
  4. 4. „Alle höherenpsychischenFunktionen,eingeschlossen dasSprechen undbegriffliche Denken,haben einen sozialenUrsprung.“Lew Semjonowitsch Wygotski, 100 Jahre vorher 4sozialer Konstruktivismus
  5. 5. Lernen als sozio-kognitiver Prozessder kreativen Konstruktion vonWissen.Erschaffen, Überprüfen undWeiterentwickeln von conceptualartifacts. 5Knowledge Building
  6. 6. Offenes Kurswiki
  7. 7. 7verteilte Seminare
  8. 8. 8OPCO12
  9. 9. 9#ocwl11
  10. 10. Hochschule 2.0
  11. 11. Hochschule 2.0
  12. 12. Es gibt einProblem.Das Problem heißt Günther.
  13. 13. Herausforderungen füreine Hochschule 2.0im Bezug auf offene Bildung.
  14. 14. selbstreguliert lernen 14 keine etablierten Skripts■ kognitive und metakognitive Prozesse Informationsverarbeitung, Elaboration, Wiederholung, Organisation, Selbstkontrolle■ motivationale und volitionale Prozesse Lernmotivation, Selbstwirksamkeit, Emotionsregulation, Interesse■ Verhalten Lernumgebung, Kooperation, Belohnung
  15. 15. vielfältige Ressourcen strukturieren 15 kein festes Curriculum ■ Information Overload ■ Lost in Hyperspace ■ Informationen bewerten longtail learning
  16. 16. Teil der Community werden 16 fehlende Notwendigkeit■ Community of Practice ähnliche Aufgaben, Ziele, Interessen Transformation legitime periphere Stewardship Partizipation Maturing Coalescing Potential
  17. 17. adressatengerecht kommunizieren 17 unklares Selbstkonzept■ zwei Welten, zwei Sprachen■ unterschiedliche Ziele■ Probleme vs. Lösungen■ Theorie vs. Praxis Web Hochschule
  18. 18. das Web 2.0 bewohnen 18 keine digital residents 89% 45% 42% der Studierenden nutzen Wikipedia häufig Wodzicki, Schwämmlein & Moskaliuk (2009) 4,50% 5% 2% 1% nutze ich nutze ich weder noch nutze ich nutze ich kenne ich nie selten häufig sehr häufig nicht77% nutzen Online-Communities (Bitkom, 2011)
  19. 19. Hochschule vs. WebHochschule Webstrukturierte Lernskripts selbstreguliertes Lernenvorgegebenes Curriculum vielfältige Lernressourcenzeitliche begrenzte Lerngruppe etablierte CommunityTheorie Praxisdigitial natives digital residentsoffline onlinezertifiziert freiwillig
  20. 20. Es gibt nochein Problem.Das Problem heißt Prof. Ztnqpowirtznö
  21. 21. Die Rolle des Lehrenden ... 21Facilitator ... ändert sich fundamental.
  22. 22. MOOCS sind keine Lösung.
  23. 23. MOOC sind keine Lösung, weil 23■ sie vorhandene Strukturen „überschreiben“.■ sie keine klaren Lernziele haben.■ sie nicht zu bestehenden Curricula passen.■ die Teilnahme nicht zertifiziert wird.■ sie zu groß sind.■ sie nicht nachhaltig sind.
  24. 24. MOOC haben Potential fürInnovation an Hochschulen.
  25. 25. Öffnung nach außen Bezug zur PraxisLebenslanges Lernen at ion te gr Finanzierung In Qualitätssicherung Nachhaltigkeit Zertifizierung Blended OpenCourse
  26. 26. Der #ocwl11 im Stichworten• 6 Einheiten zu den Themen organisationales Lernen und Wissensmanagement• Online-Sessions in einem virtuellem Klassenzimmer• Präsenz-Veranstaltungen in Tübingen• 7 Studierende im Diplomstudiengang Psychologie• 170 Teilnehmer im Web• Vielfältige technische Infrastruktur im Social Web• Über 120 Blogbeiträge | über 1000 Tweets
  27. 27. Technische Infrastruktur• Kursblog • Beiträge des Gastgebers • Beträge der Studierenden • Aggregierte Beiträge aus anderen Blogs• Twitter• Delicious• Virtuelles Klassenzimmer (Adobe Connect)• Newsletter• edupad.ch• storify.com• paper.li• diigo.com• Forum
  28. 28. Personas und Rollen im #ocwl11 Peter, Unternehmensberater Peter arbeitet als Unternehmens- Web-Teilnehmer berater mit den SchwerpunktenAnne, Studentin im 8 Semester Wissensmanagement und Offline-Studentin Kommunikation. Sue, Geschäftsführerin Er kennt sich gut aus im Web 2.0 und Patin möchte sein Wissen vertiefen und interessiert sich für aktuelle Linda, Wissenschaftlerin wissenschaftliche Diskurse Dozentin Markus, Lehrbeauftragter Gastgeber
  29. 29. Personas und Rollen im #ocwl11 Peter, Unternehmensberater Anne studiert Psychologie und Web-Teilnehmer möchte im Bildungsbereich arbeiten.Anne, Studentin im 8. Semester Sie interessierte sich für Lernen und Offline-Studentin Kommunikation, und hat bereits viel Grundlagenwissen. Sue, Geschäftsführerin Patin Der Einsatz von Tools und Werk- zeugen im Web 2.0 ist ihr noch Linda, Wissenschaftlerin fremd, sie ist das Lernen mit Büchern Dozentin und Skripten gewöhnt. Markus, Lehrbeauftragter Gastgeber
  30. 30. Personas und Rollen im #ocwl11 Peter, Unternehmensberater Sue leitet einen Weiterbildungs- Web-Teilnehmer anbieter und ist interessiert an neuenAnne, Studentin im 8. Semester Bildungskonzepten. Offline-Studentin Sie kann nur wenig Zeit in den Sue, Geschäftsführerin gesamten Kurs investieren, Patin übernimmt aber die Patenschaft für eine Einheit des Kurses und begleitet Linda, Wissenschaftlerin den Diskurs intensiv. Dozentin Markus, Lehrbeauftragter Gastgeber
  31. 31. Personas und Rollen im #ocwl11 Peter, Unternehmensberater Linda arbeitet in einem Web-Teilnehmer Forschungsinstitut und untersuchtAnne, Studentin im 8. Semester den Einsatz von Web 2.0 für Lernen Offline-Studentin und Bildung. Sue, Geschäftsführerin Im Open Course berichtet Sie in einer Patin Online-Session über Ihre eigene Forschungsarbeit. Linda, Wissenschaftlerin Dozentin Markus, Lehrbeauftragter Gastgeber
  32. 32. Personas und Rollen im #ocwl11 Peter, Unternehmensberater Markus ist Lehrbeauftragter an der Web-Teilnehmer Universität und Gastgeber des OpenAnne, Studentin im 8. Semester Course. Offline-Studentin Sue, Geschäftsführerin Patin Linda, Wissenschaftlerin Dozentin Markus, Lehrbeauftragter Gastgeber
  33. 33. Didaktik | Adaptive GrundstrukturLernanregung / Ressourcen Kommunikation imSelbstgesteuertes Lernen Social WebTreffen Offline-StudierendeReport im Blog Antwort der PatenOnline-SessionZusammenfassung
  34. 34. Didaktik | Rolle der Paten a ten P • Studierende schreiben Report über Offline-Treffen im Blog • Paten antworten auf Beiträge der Studierenden Ziel: Integration von Hochschule und Web
  35. 35. ‣ Voraussetzungen des Lernenden berücksichtigen‣ Training spezifischer Medienkompetenz‣ enge Anbindung an die Hochschule‣ Weiterentwicklung didaktischer Konzepte‣ Schnittstellen definieren (z.B. Paten)‣ Integration von UnternehmenMOOC haben Potential fürInnovation an Hochschulen.
  36. 36. Danke für Ihre Aufmerksamkeit 36Dr. Johannes MoskaliukUniversität Tübingenjohannes.moskaliuk@uni-tuebingen.de

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