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Es wird Zeit ein Anti-Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!

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Pro Fairness gegen Mobbing

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Es wird Zeit ein Anti-Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!

  1. 1. www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 Pro Fairness gegen MobbingEs wird Zeit ein Anti-Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!10.03.2011: Trotz der bisherigen Präventionsmaßnahmen hat das Problem Mobbing in Deutschlandzugenommen. Es ist schon ziemlich widersprüchlich wenn dann die Politiker meinen, die bestehenGesetze reichen aus.Obwohl gesetzlich vorgeschrieben (Arbeitsschutzgesetz), wird durch die ASV(Arbeitsschutzverwaltung) sowie übergeordnet, durch die ASMK (Arbeits- u. Sozialminister-Konferenz) und den LASI (Länder-Ausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik) der sozialeArbeitsschutz, also Schutz vor Unfairness, Anfeindung, Bossing und Mobbing, nur zaghaftwahrgenommen. Denn die Ausführungsbestimmungen (LASI LV 34, 28, 31 u. 52) sind wachsweichformuliert, man will den Unternehmen nicht wehtun. Hinter den Kulissen sieht man: die ASV vertagtdas Problem systematisch, sie will sich die Finger nicht schmutzig machen. Zitat aus der LV 34 derLASI:"Es gehört nicht zu den Aufgaben der staatlichen Arbeitsschutzverwaltungen, einen konkretenMobbing-Konflikt z.B. durch Vermittlung oder Mediation zu einer Lösung zu führen. Hauptziel istvielmehr, den Unternehmen zu helfen, die Mobbing-Prävention voranzutreiben. Denn vor allemdurch geeignete Präventionsmaßnahmen kann verhindert werden, dass alltägliche Konflikte zuMobbing-Fällen eskalieren. Basis der Präventionsberatung ist dabei neben dem vorliegenden LASI-Leitfaden die „Handlungsanleitung für die Arbeitsschutzverwaltungen der Länder zur Ermittlungpsychischer Fehlbelastungen am Arbeitsplatz und zu Möglichkeiten der Prävention (LV 31)".Darüber hinaus geht es in der vorliegenden Handlungsanleitung darum, deutlich zu machen, wie beikonkreten Anfragen seitens der Betroffenen, Wege zur Lösung eines Mobbing-Falles aufgezeigtwerden können, ohne selbst als Vermittler oder Mediator tätig zu werden.Sowas Unverbindliches kann man sich doch gleich schenken. Kein Wunder, dass es so viele Mobbing-und Bossing-Fälle gibt...Gerade auch Betriebsräte und Gewerkschafter bräuchten eine wirksamere Unterstützung, um in denBetrieben faire Arbeitsbedingungen durchzusetzen, oft sind sie selber betroffen. Von der ASV undder übergeordneten ASMK kommt aber wie gesagt nichts, außer dass man die Situation unentwegtseit mehreren Jahren "evaluiert".Dabei ist die Situation klar, da braucht es keine langwierige Evaluierung:siehe Tüv Süd / IFAK : 17,6 Millard EUR/Jahrhttp://www.tuev-sued.de/arbeitsmedizin_sicherheit_gesundheit/siehe Hamburger Abendblatt / DAK, Statist. Bundesamt : 27 Milliard EUR/Jahr:http://www.abendblatt.de/Die Krankenkassen rechnen mit 1,5 Mio Betroffenen und einem Schaden von 50 000 EUR / proBetroffenem etc. etc. 1
  2. 2. www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 Pro Fairness gegen Mobbing"Mobbing, Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz in Europa auf dem Vormarsch:Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, 31.01.2011:Dass Gewalt, Mobbing und Belästigungen an vielen Arbeitsplätzen in Europa zunehmend üblich sind,geht aus einem neuen Bericht der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz amArbeitsplatz (EU-OSHA) hervor. Die Reaktion von Unternehmen und nationalen Regierungen daraufwird aber vielfach als unangemessen empfunden.Abhängig von Land, Wirtschaftszweig und Untersuchungsmethode leiden zwischen 5 und 20 % dereuropäischen Arbeitnehmer unter Gewalt durch Dritte. Der Bericht „Workplace Violence andHarassment: a European Picture“ (Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz: die Situation inEuropa) stellt internationale Statistiken bereit, die von der zur EU-OSHA gehörigen EuropäischenBeobachtungsstellen für arbeitsbedingte Risiken erhoben wurden. Wie ihre kürzlich durchgeführteeuropaübergreifende Arbeitsplatzumfrage ESENER zeigt, sind 40 % der europäischen Führungskräftemit Gewalt und Belästigungen am Arbeitsplatz konfrontiert, doch haben von ihnen nur etwa 25 % -und in vielen EU-Ländern gerade einmal 10 % - Verfahren eingeführt, um diesem Problem zubegegnen. Noch dringlicher ist dieses Problem im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, wo esvon mehr als 50 % der Führungskräfte als Problem für die Sicherheit und den Gesundheitsschutzeingestuft wird.„Auch wenn nicht alle Fälle registriert werden, bedrohen Gewalt und Belästigungen die Sicherheitund das Wohlergehen der Arbeitnehmer in Europa ganz erheblich“, erläutert Jukka Takala, Direktorder Agentur. „Gewalt, verbale Aggressionen oder Bedrohungen von Arbeitnehmern durch Kundenoder Patienten sind kritische Probleme des Bereiches Sicherheit und Gesundheitsschutz. Und diepsychologischen Folgen sind manchmal noch gefährlicher als körperliche Verletzungen. So könnenBelästigungen am Arbeitsplatz zu Stress, langfristiger Arbeitsunfähigkeit und gar zu Selbstmordführen. Wirtschaftliche Folgen sind verminderte Produktivität, erhöhte krankheitsbedingteFehlzeiten, stärkere Mitarbeiterfluktuation und behinderungsbedingte Frühberentung, oft schon injüngerem Alter.“Der Bericht zeigt außerdem, dass Gewalt am Arbeitsplatz in vielen europäischen Ländern noch nichtgenug Beachtung findet, und dass sich nur sehr wenige spezifische Initiativen mit dieser Problematikbefassen. Auf nationaler Ebene und bei einzelnen Unternehmen besteht somitSensibilisierungsbedarf, und es müssen Strategien und Verfahren eingeführt werden, um Gewalt undBelästigungen am Arbeitsplatz einzudämmen und zu verhindern.Die EU-OSHA hat politische Entscheidungsträger, Forscher sowie Arbeitgeber-undArbeitnehmervertreter in einem zweitägigen Seminar zusammengebracht, um dieHerausforderungen zu diskutieren, die mit einer wirksamen Eindämmung der Gewalt am Arbeitsplatzverbunden sind, und um konkrete neue Vorgehensweisen zum Schutz von Gesundheit undWohlergehen der Arbeitnehmer aufzuzeigen, die auf die spezifischen Erfordernisse von Ländern undUnternehmen zugeschnitten sind. 31.01.2011"Fakt ist, in keinem der 16 Bundesländern werden die Handlungsanleitungen der LASI verbindlichumgesetzt! 2
  3. 3. www.mobbing-web.de - Bürgerinitiative seit 1999 Pro Fairness gegen MobbingDer Mobbing-Report - Eine Repräsentativstudie für die Bundesrepublik Deutschland.Mit dem "Mobbing-Report" (Meschkutat/Stackelbeck/Langenhoff 2002) konnten erstmalsrepräsentative Daten über das Ausmaß von Mobbing, besondere Risikogruppen,Mobbinghandlungen, Folgen, Mobbingprozesse und -rahmenbedingungen für die BundesrepublikDeutschland vorgelegt werden. Damit ist sollte eine Basis für die sachgerechte Auseinandersetzungmit dem Thema geschafft werden.Landesarbeitsgerichtes Erfurt vom 15.02.2001:"Der Staat, der Mobbing in seinen Dienststellen und in der Privatwirtschaft zulässt oder nichtausreichend sanktioniert, kann sein humanitäres Wertesystem nicht glaubwürdig an seine Bürgervermitteln und gibt damit dieses Wertesystem langfristig dem Verfall preis."Es wird Zeit ein Anti-Mobbinggesetz auf den Weg zu bringen!Klaus-Dieter MayPro Fairness gegen MobbingKontakt: www.mobbing-web.de 3

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