Teds

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Teds

  1. 1. Die ‚TEDS‘ Referentinnen: Jolante Dresler, Katharina Denke, Ann- Cathrin Eisenbeiß, Miriam Raschi Seminar: Jugendkulturen/Jugendszenen seit den 1950er Jahren Datum: 25.11.2010 Dozent: Prof. Dr. Michael Klöcker
  2. 2. Gliederung <ul><li>Definition </li></ul><ul><li>Geschichte 50er/80er Jahre </li></ul><ul><li>Mode </li></ul><ul><li>Musik </li></ul><ul><li>Die Teds und die Kriminalität </li></ul><ul><li>Die Teddyboys und andere Jugendkulturen </li></ul>
  3. 3. Definition <ul><li>Te.d|dy|boy, der [engl. teddy boy, urspr. = aufsässiger junger Mann, der sich nach der Mode der Regierungszeit Edwards VII. (1901–1910) kleidet; Teddy = Koseform des engl. m. Vorn. Edward]: Jugendlicher, der sich in Kleidung u. Lebensstil an den 50er-Jahren orientiert: </li></ul><ul><li>-s, Mods, Rocker, Hippies, teilweise sogar Punks, sie alle wurden integriert, doch Skins gehören bis heute zu »einer Art gefährlicher, außerirdischer Lebensform« (Spiegel 3, 1993, 71). </li></ul><ul><li>Quelle: Duden Das große Wörterbuch der deutschen Sprache in 10 Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 1999. </li></ul>
  4. 4. Kennzeichen <ul><li>Jugendliche der englischen Arbeiterschicht </li></ul><ul><li>Höchstens 30.000 </li></ul><ul><li>Kampf der untersten Schichten der jungen Arbeiter um soziale Emanzipation  Schaffung eigener Subkultur </li></ul><ul><li>Anwachsen einer neuen Art von Gewalttätigkeit </li></ul><ul><li>Mode = Symbol der Auflehnung (Edwardian Style) </li></ul><ul><li>Flucht vor Langeweile, unproduktives Leben </li></ul><ul><li>Treffpunkte: Kino, Spielsalon, Café </li></ul><ul><li>Elternhaus verliert an Bedeutung; Arbeit zählt kaum </li></ul>
  5. 5. Geschichte <ul><li>Erstes Auftreten: 1950er Jahre in London </li></ul><ul><li>Höhepunkt etwa 1956 </li></ul><ul><li>23.09.1953: Name Teddyboy im Daily Express </li></ul><ul><li>Eigene Namen: Cosh Boys; Teds, Rockabillys, Teddy-boys/-girls </li></ul><ul><li>Negative Namen: Margarinenköpfe, Schmalzbacken, Ölsardinen </li></ul><ul><li>Rock‘n Roll kurz danach geboren und von der jungen Generation angenommen; später Rockabilly </li></ul><ul><li>1960er: Teds ziehen sich zurück (Militär, kurze Haare,…) </li></ul>
  6. 6. Geschichte <ul><li>1970er: Die neue Teds-Generation zeigt eine starke Identität – Mode und Musik ähnlich, aber statt sturer böser Junge eher offen und reaktionär </li></ul><ul><li>1977: Wiederaufleben durch die neue Rock‘n Roll-Welle </li></ul><ul><li>Teds eigentlich konservativ und traditionell (Vorbilder: US-Südstaaten und ihre Rebellenfahne und die Mississippi-Riverboat-Gambler) </li></ul><ul><li>Teddyboys Start für: Rock & Roll; Cafés; Kleidung; Motorräder; Musikbox  Auslöser einer Bewegung über Mode und Stil, die auch die folgenden kulturellen Schübe bestimmt hat (Mods,…) </li></ul><ul><li>Problem: Gewalt und demnach sehr schlechte Presse </li></ul>
  7. 7. Caféhaus-Kultur <ul><li>‚ Sitz‘ der Teddyboys </li></ul><ul><li>Leere aus Leben verscheuchen  gegen Langeweile, Mangel an sozialen Annehmlichkeiten </li></ul><ul><li>Von Gastwirtschaft zu Café – vom Arbeiter zur Jugend </li></ul><ul><li>Alle Bedürfnisse: Kaffee billig, Musik erlaubt, klein </li></ul><ul><li>Musikbox-Café </li></ul><ul><li>Institution des Lebens der englischen Arbeiterschicht </li></ul><ul><li>‚ Geschäfte‘ machen </li></ul>
  8. 8. <ul><li>Quelle: Daily Mail, 27.04.54 </li></ul>Cinemas, dance halls and other places of entertainment in South east London are closing their doors to youths in ‘Edwardian’ suits because of gang hooliganism…The ban, which week by week is becoming more generally applied, is believed by the police to be one of the main reasons for the extension of the area in which fights with knuckle dusters, coshes, and similar weapons between bands of teenagers can now be anticipated…In cinemas, seats have been slashed with razors and had dozens of meat skewers stuck into them.
  9. 9. Mode - Ursprung <ul><li>Mode nach Art von König Edward VII (1841-1910) </li></ul><ul><li>Edwardian Style </li></ul><ul><li>Mode, die nach dem Krieg aufkam, war </li></ul><ul><li>ein Symbol des Aufstandes </li></ul><ul><li>Von Mayfair (Stadtteil in London) </li></ul><ul><li>ausgegangen </li></ul><ul><li>In der übertriebenen Form (Bowlerhüte </li></ul><ul><li>mit aufgeschlagenen Rand, Jackets nach Art </li></ul><ul><li>Edwards VII, extrem enge Hosen) nur kurz in </li></ul><ul><li>Mayfair, aber über die Themse hinaus weiter aufgegriffen </li></ul>
  10. 10. Mode-Ursprung <ul><li>Mode gelang zum Arbeiterviertel um den „Elefanten“ (Stadtteil von London) herum </li></ul><ul><li>Zitat eines Sozialarbeiters aus dem Gebiet um den „Elefanten“ </li></ul><ul><li>(aus: Fyvel, TR: Die ratlosen Rebellen . Jugend im Wohlfahrtsstaat. Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1969, S.44) </li></ul>„ Nach meiner Erinnerung waren unter denen, die hier in der Gegend der Teddyboy-Mode zur ersten Blüte verhalfen, nur wenige, die sich an die Gesetze hielten. Es war zweifellos das unterdrückte Zehntel, das die neue Kleidung in Mode gebracht hat. Es waren die Gruppen, die kein Ansehen genossen, die keinen sozialen Status hatten“.
  11. 11. <ul><li>Teddyboys machten vor allem durch ihre Kleidung auf </li></ul><ul><li>sich aufmerksam. </li></ul><ul><li>knielange Anzugjackets, ( drapes , auffallende </li></ul><ul><li>Farben) </li></ul><ul><li>Hinzu kamen enge Hosen ( drainpipe trousers ) </li></ul><ul><li>Slim Jim ties (dünne Krawatten) </li></ul><ul><li>Schuhe mit hohen Crêpe-Sohlen (Creepers) </li></ul><ul><li>von einer obligatorischen Elvis-Tolle abgerundet </li></ul><ul><li>Kosten für komplettes Outfit inklusive Frisur ca. 50 Pfund </li></ul><ul><li>Video: Teddyboys </li></ul><ul><li> http://www.youtube.com/watch?v=Uji9wdkydxo&feature=related </li></ul>
  12. 12. Frisur - Ursprung <ul><li>Haartrachten: Inspiriert aus Amerika und Film </li></ul><ul><li>Mussten bei speziellen Friseuren vorgemerkt werden </li></ul><ul><li>Beschaffung und Erhaltung der Frisuren war sehr kostspielig </li></ul><ul><li>Pomade wurde benutzt, um Frisuren zu formen und zu erhalten </li></ul><ul><li>Video: Teddyboy rockabilly quiff hair cut 60s </li></ul><ul><li> http://www.youtube.com/watch?v=zZbuzdqpfeU&feature=related </li></ul>
  13. 13. Teds & die Musik <ul><li>Musikrichtung: Rock ‘N‘ Roll, Rockabilly </li></ul><ul><li>Neben der Abgrenzung durch eigenen Modestil, war die Musik auch eine Form des Protest </li></ul><ul><li>USA & Europa: Ältere lehnten den Rock ´N´ Roll als „Neger“- oder „Hottentotten-Musik“ ab </li></ul><ul><li>Bands die zum Revival in den 80er-Jahren führten: Stray Cats und Matchbox </li></ul><ul><li>Video: How to become a Ted: School of Rock ‚N‘ Roll </li></ul><ul><li>http://www.youtube.com/watch?v=VFtUzaiHa00 </li></ul><ul><li>Video: The Cult of Teddyboy (Musik: Rockabilly) </li></ul><ul><li> http://www.youtube.com/watch?v=l0rvxFbnbqM </li></ul>
  14. 14. Zitate zu Rock ‚N‘ Roll <ul><li>(aus: Bielefelder Jugendring e.V. (Hrsg.), Jugendkulturen und jugendliche Lebensstile – 40 Jahre Jugendzeitschrift &quot;blätter&quot;, Bielefelder Jugendring e.V., Bielefeld, 1990, S.78-83.) </li></ul>„ Ich glaube Rock ‚N‘ Roll stammt von den Geisterbeschwörertänzern des Dschungels ab. Wenn man etwas tiefer in sein Wesen eindringt, bemerkt man unweigerlich eine satanische und abartige Botschaft, die ihr Gift über unsere Jugend ausgießt.“ USA 1956 Diese Rock ‚N‘ Roll -Konzerte machen nichts als Ärger. Diese Schwachköpfe bauen sich nur um die Bühne herum auf und statt zu tanzen, rempeln sie ihre Altersgenossen an.“ (Polizeipräsident Nicolas Fratto USA 1957) „ Weiße Bürger! Laßt eure Kinder keine Schallplatten von Negersängern kaufen. Die wilden Rhythmen und idiotischen, schreienden Texte der schwarzen Musik zerstören die Substanz des weißen Amerika. Sie verderben unsere Jugend und die Moral unseres großen Landes“(Flugblatt USA 1954)
  15. 15. Matchbox <ul><li>Britische Teddyboy-Rock-Band (1971 Gründung) </li></ul><ul><li>Sänger: Graham Fenton </li></ul><ul><li>Gelten als Väter des Rock ‚N‘ Roll-Revivels (Mitte/Ende 70er) </li></ul><ul><li>Fünf Top 20 Hits (u.a. „Rockabilly Rebel“ (1979)) </li></ul><ul><li>Über die Jahre hinweg mit personellen Veränderungen </li></ul><ul><li>Aktuell mit Urbesetzung </li></ul><ul><li>Ab 1980: Rockabilly-Welle, benutzten untypisches Element Mandoline (galt als Markenzeichen) </li></ul><ul><li>Video: Rockabilly Rebell </li></ul><ul><li> http://www.youtube.com/watch?v=lKHoEZgAb_k </li></ul>
  16. 16. Stray Cats <ul><li>US-amerikanische Band </li></ul><ul><li>Musik: Mix aus Rockabilly, Punk, New Wave </li></ul><ul><li>Gründung 1979 von Brian Setzer, Leo Rocker (Leo Drucker) Slim Jim Phantom (Jim McDonell) </li></ul><ul><li>1980: Umsiedlung von Amerika nach England </li></ul><ul><li>Mehrere Trennungen + Reunions </li></ul><ul><li>Gehen noch heute auf Tour </li></ul>„ Rockabilly ging tiefer als der Blues. Er hatte ein eigenes Gesicht, ein eigenes Outfit, eine eigene Frisur und einen Sound, der in den Füßen krachte. Rockabilly war auffallend, hart und vielschichtig. Rockabilly hatte all die Dinge, die wir so mochten. “ (Zitat nach Brian Setzer, Quelle: Wikipedia)
  17. 17. Teds und Kriminalität <ul><li>nicht alle gewalttätig </li></ul><ul><li>Feindseligkeit gegen Gesellschaft </li></ul><ul><li>beitretende Jugendliche finden den „Bandengedanken“ romantisch und „rutschen“ in die Kriminalität </li></ul>
  18. 18. <ul><li>gewalttätige Subkultur </li></ul><ul><ul><li>ständige Missachtung der Gesetze </li></ul></ul><ul><ul><li>Kult um Gewalt </li></ul></ul><ul><li>deutlicher Anstieg der Kriminalitätsrate mit Verbreitung der Teddyboy-Kultur </li></ul><ul><li>Drogenkonsum: Nikotin und Alkohol als Leitdroge </li></ul>
  19. 19. Arten von Gewalt <ul><li>Schlägereien </li></ul><ul><ul><li>Motivation : Langeweile, Empfindsamkeit gegen Beleidigungen , Ausländerfeindlichkeit </li></ul></ul><ul><li>Überfälle, Einbrüche </li></ul><ul><li>Vandalismus </li></ul><ul><ul><li>Racheakte </li></ul></ul><ul><li>Mord </li></ul><ul><ul><li>Mordfall von Clapham Common 1954 </li></ul></ul><ul><li>Banden werden immer raffinierter und organisierter </li></ul>
  20. 20. Reaktion der Öffentlichkeit
  21. 21. Erklärungsmuster <ul><li>Kriegsschädigung </li></ul><ul><ul><li>psychische Störung </li></ul></ul><ul><li>sexuelle Unsicherheit </li></ul><ul><ul><li>Kult um Kleidung und Aussehen </li></ul></ul><ul><ul><li>homosexuelle Erfahrungen </li></ul></ul><ul><li>mangelnde Autorität </li></ul><ul><ul><li>Kritik an Jugend allgemein </li></ul></ul>
  22. 22. Die Teddyboys und andere Jugendkulturen <ul><li>Teds beeinflussten zukünftige Jugendkulturen wie der Rockabilly, Psychobilly und die Mods </li></ul><ul><ul><li>Alle bilden Splitterkulturen des Rock´n Rolls </li></ul></ul>
  23. 23. Der Rockabilly <ul><li>zunächst eine Musikrichtung, aus welcher sich die Kultur entwickelte </li></ul><ul><li>Rhythm &Blues vermischt mit Country- Musik </li></ul><ul><li>stehen zwischen den </li></ul><ul><li>Teddyboys und den </li></ul><ul><li>Rockern </li></ul>
  24. 24. Der Rockabilly <ul><li>Kleidung: Bowlingshirts, Chucks, umgekrempelte Jeans, Collegejacken, Pumps, Ballerinas, Faltenröcke mit Petticoats </li></ul><ul><li>Frisur: „Greaser- Look“  Haartolle und Koteletten </li></ul><ul><li>Symbole: Kirschen, Totenköpfe, Billiardkugel (Schwarze 8), Würfel </li></ul>
  25. 25. Der Rockabilly
  26. 26. Der Psychobilly <ul><li>Musikrichtung, entwickelt ab 1980er Jahre </li></ul><ul><li>Rockabilly vermischt mit Punkmusik </li></ul><ul><li>Psychobilly: Psycho (Inspiration </li></ul><ul><li>von Horrorfilmen) und </li></ul><ul><li>von Rockabilly </li></ul>
  27. 27. Die Psychobilly <ul><li>Frisur: Flattop </li></ul><ul><li>Kleidung: Mischstil aus Kleidung der Punks, Teddyboys, Rockern und Skinheads </li></ul><ul><li>Symbole: Horror (Totenschädel, Knochen Särge) und des 50er Rock´n Rolls (Würfel, Pin-Ups, Billiardkugel) </li></ul>
  28. 28. Der Psychobilly
  29. 29. Die Mods <ul><li>entwickelten sich ab 1959 </li></ul><ul><li>aus East- London stammende Bewegung </li></ul><ul><li>aus gleichem Milieu wie Teddyboys </li></ul><ul><li>betonten Eleganz ihres Outfits, aber nicht so auffällig wie Teddyboys </li></ul>
  30. 30. Die Mods <ul><li>Kleidung: bevorzugten supermoderne Klamotten, konventionelle Anzüge </li></ul><ul><ul><li>wollten Überlegenheit, Distanzierheit und „Coolness“ ausdrücken </li></ul></ul><ul><li>Markenzeichen: chromverzierte Motorroller </li></ul><ul><ul><li>Symbol der Mobilität und Aufmüpfigkeit </li></ul></ul><ul><li>gilt als erste Jugendkultur, die zu illegalen Drogen (Speed) griff </li></ul>
  31. 31. Die Mods
  32. 32. Die Mods <ul><li>Quelle: Dieter Baacke: Jugend und Jugendkulturen. Darstellung und Deutung. 5. Auflage. Juventa, 2007, S.65 </li></ul>„ Mods und Teds wollten interessant und schön aussehen, Punks dagegen ´hässlich´“ (Dieter Baacke)
  33. 33. Quellenangaben <ul><li>www.20jahrhundert.de/rockabilly-mode.html (23.11.10) </li></ul><ul><li>http://www.punk77.co.uk/punkhistory/tedsandpunks.htm (23.11.10) </li></ul><ul><li>http://www.rockabillyrebel.co.uk/ (23.11.10) </li></ul><ul><li>http://www.rockabilly.nl/general/teddyboys.htm (23.11.10) </li></ul><ul><li>http://www.stray-cats.de/ (23.11.10) </li></ul><ul><li>www.teddyboyfederation.co.uk (23.11.10) </li></ul><ul><li>www.uni-protokolle.de/Lexikon/Psychobilly.html (23.11.10) </li></ul><ul><li>http://wherethetedsgo.beepworld.de (23.11.10) </li></ul><ul><li>www.wikipedia.org/wiki/Rockabilly (23.11.10) </li></ul><ul><li>www.wikipedia.org/wiki/Teddyboys (23.11.10) </li></ul><ul><li>Baacke, Dieter ( 2007): Jugend und Jugendkulturen. Darstellung und Deutung. 5. Auflage. Juventa Verlag. Weinheim und München, S. 72ff. </li></ul><ul><li>Bielefelder Jugendring e.V. (Hrsg.), Jugendkulturen und jugendliche Lebensstile – 40 Jahre Jugendzeitschrift &quot;blätter&quot;, Bielefelder Jugendring e.V., Bielefeld, 1990, S.78-83. </li></ul><ul><li>Duden: Das große Wörterbuch der deutschen Sprache in 10 Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich: Dudenverlag 1999 </li></ul><ul><li>Fyvel, TR: Die ratlosen Rebellen . Jugend im Wohlfahrtsstaat. Ernst Klett Verlag, Stuttgart 1969 </li></ul>

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