ePortfolio (in OLAT) Ivo van den Berk  & Michael Karbacher
 
Wo stehen Sie? <ul><li>Wer hat Erfahrungen mit Portfolios/Portfolioarbeit? </li></ul><ul><li>Wer führt ein eigenes (Lehr-)...
Inhalt <ul><li>Was ist ein ePortfolio? (kurz) </li></ul><ul><li>ePortfolio-Szenarien </li></ul><ul><ul><li>Studienbegleite...
Was ist ein (e)Portfolio ? <ul><li>„ Ein Portfolio ist   ...   eine sinnvolle   zielgerichtete   Zusammenstellung von ...
Funktionen
Wesentliche Ziele der Portfolio-Arbeit  <ul><li>Eine  Dokumentation erbrachter Leistungen , um den Sinn von Lernproduktion...
ePortfolio aus Studierendensicht Quelle: http://danielcraig.wikispaces.com/file/view/e-portmap.jpg/30506504/e-portmap.jpg
Inhalte ePortfolio  (Student/in)
ePortfolio
Veranstaltungen
Rollen im ePortfolio
ePortfolio-Typen Quelle: http://www.bwpat.de/content/uploads/RTEmagicC_a1_6ba0ee.jpg.jpg
Studienbegleitende Szenarien <ul><li>Universität Utrecht. Studiengang Sprach- und Kulturwissenschaften. 2004 </li></ul>
Beurteilungs- & Entwicklungsportfolio UU
Studienplan(ung)
Kompetenzraster
Protokoll des Gesprächs „ Selbstdisziplin scheint in Ordnung“ „ Joke liegt im Plan“
Beurteilungs- & Entwicklungsportfolio UU <ul><li>Obligatorisches ePortfolio </li></ul><ul><ul><li>vorgegebenes Kompetenzra...
UU – Einschätzung /Erfahrungen ePortfolio als Tool, um möglichst viele Studierende schnell durchs Studium zu schleusen, de...
Reflexions- und Entwicklungsportfolio im Master of Higher Education
Szenario 1 - Zielsetzung <ul><li>MoHE (MAHARA, seit 2009):  </li></ul>
Aufbau (moderner) ePortfolios  – ohne Blogsoftware Schuhkarton Schatzkiste Sammelmappe Blogs, Texte, Ordner, Dateien (Bild...
Reflexions- und Entwicklungsportfolio MoHE
Beispielansicht „Öffentlichkeit“
Entwicklungsdokumentation  mit persönlichen Blogs
Template im MoHE
 
MoHE-eLehrportfolio – Erfahrungen eLehrportfolioentwicklung ist immer auch Modifikation des gesamten Studiengangs. To do: ...
ePortfolio in OLAT Ziele & Maßnahmen <ul><li>Ziel:  Erfolgreiches Studium oder frühzeitiger Abbruch/Wechsel – dazu ist die...
ePortfolio in OLAT für Erstsemester <ul><li>zielt auf das gesamte Studium </li></ul><ul><li>Ist durch Olat sehr gut gegen ...
Veranstaltungsbegleitende Szenarien <ul><li>Interdisziplinärer Grundkurs (IGK) im Studiengang Sozialökonomie 2011 (Holger ...
Warum ePortfolio?
Bulimielernen Quelle: Schulmeister (Campus Innovation 2010)
ePortfolio im IGK (1/3) <ul><li>Pilotprojekt zur kursbegleitenden Nutzung des OLAT-ePortfolio noch vor der offiziellen Ein...
ePortfolio im IGK (2/3) negative Aspekte:  <ul><li>Pilotierungsproblematik </li></ul><ul><li>Technische Rahmenbedingungen ...
ePortfolio im IGK (3/3) positive Aspekte:  <ul><li>Erfolgreiche Förderung der Teilnehmenden </li></ul><ul><li>Hohe Nutzung...
Entwicklungsportfolio „epb“ Lernjournal mit Blog/WP
Mit direktem Feedback des Lehrenden
ePortfolio im „PLE-Seminar“ Einschätzungen Frage : Darf man Studierende anhalten, Ihre (persönlichen) Lernprozesse zu verö...
Ziele <ul><li>Nachhaltigeres Lernen vs. Bulimielernen / surface learning  </li></ul><ul><ul><li>Verteilung der (studentisc...
Stolpersteine/Nachteile <ul><li>Recht hoher Prüfungsaufwand (= Hausarbeiten), ggf. hoher Begleitungsaufwand </li></ul><ul>...
Mögliche ePortfolio-Aufgaben <ul><li>Zusammenfassungen (von Fachartikeln) </li></ul><ul><li>Kurzrezensionen </li></ul><ul>...
Anforderungen ePortfolios <ul><li>Klare Ziel- und Aufgabenstellung, ggf. Vorlage und Dimensionen </li></ul><ul><li>Technis...
Innovation & Rahmenbedingungen <ul><li>  </li></ul><ul><li>Alle sagten, das geht an unserer Hochschule nicht.  </li></ul><...
<ul><li>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit  </li></ul><ul><li>& </li></ul><ul><li>viel Erfolg bei Ihrer ePortfolio-Umsetz...
Leitfragen zur Reflexion (Beispiele) <ul><li>Begründung der Auswahl der Gegenstände des ePortfolios </li></ul><ul><li>Doku...
Kompetenzen <ul><li>Lehrende geben an, auf welche zu erwerbenden Kompetenzen ihre Lehrveranstaltung abzielt.  </li></ul><u...
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Forum eLearning - E-Portfolios in der Hochschulpraxis

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Vortrag von Ivo van den Berk (Zentrum für Hochschul- und Weiterbildung) und Michael Karbacher (Zentrales eLearning-Büro)

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  • Hier deutlich machen, dass komplex und viele z.T. konträre Ansichten/Funktionen Tagcloud müsste ggf. überarbeitet/ergänzt werden: mit Wordle: ePortfolio ePortfolio ePortfolio Kompetenzen Kompetenzen Prüfen e-Assessment eAssessment Reflexion Reflexion Reflexion Reflexion Schatzkiste Wissensmanagement Ziele Persönliche-Entwicklung Tool Tool Tool Vernetzung Vernetzung öffentlich privat Austausch Kommunikation Feedback Kommunikation Feedback life-long-learning niedrigschwellig eSzenarien Lehre Praktikum Funktion Bewerbung Ansichten Bildungstheorie Kompetenzentwicklung Kriterien Blogs Journale Schuhkarton MAHARA COMMSY OLAT STUD-IP studylog MaMoodle Prinzipien
  • Strikte Trennung vom eigenen ePortfolio und zu kreierenden Views (Ansichten für Peers, Mentoren, Lehrende, Prüfende, Öffentlichkeit) Views: Zusammenstellung von im System enthaltenen Daten (Produkten, Blogs, Blogpostings, Kompetenzen, Lebenslauf...) per drag and drop zu bestimmten Zwecken (Feedback, Prüfung, Diskussion) und Ergänzung um weitere spezifische für den jeweiligen Adressatenkreis
  • Forum eLearning - E-Portfolios in der Hochschulpraxis

    1. 1. ePortfolio (in OLAT) Ivo van den Berk & Michael Karbacher
    2. 3. Wo stehen Sie? <ul><li>Wer hat Erfahrungen mit Portfolios/Portfolioarbeit? </li></ul><ul><li>Wer führt ein eigenes (Lehr-)Portfolio? </li></ul><ul><li>Wer kennt ePortfolio-Software? </li></ul><ul><li>Werden in Ihrem Studiengang ePortfolios genutzt? </li></ul><ul><ul><li>Systematisch oder vereinzelt? </li></ul></ul><ul><ul><li>Zu welchem Zweck? </li></ul></ul><ul><li>Wer möchte in absehbarer Zeit ePortfolios nutzen? </li></ul>
    3. 4. Inhalt <ul><li>Was ist ein ePortfolio? (kurz) </li></ul><ul><li>ePortfolio-Szenarien </li></ul><ul><ul><li>Studienbegleitend </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Uni Utrecht </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Uni Hamburg MoHE </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Uni Hamburg eP für Erstsemester </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Veranstaltungsbegleitend </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Wiso IGK (aus stud. Perspektive) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Blog (Ralf Appelt) & mdl. Prüfung </li></ul></ul></ul><ul><li>Fazit: Ziele, Stolpersteine, Anforderungen, Beispielaufgaben und Reflexion </li></ul>
    4. 5. Was ist ein (e)Portfolio ? <ul><li>„ Ein Portfolio ist  ...  eine sinnvolle  zielgerichtete  Zusammenstellung von Studierenden-Arbeiten, welche Bemühungen, Fortschritte und Erfolge des Lernenden demonstrieren. Die Zusammenstellung muss die Beteiligung der Studierenden an der Auswahl des Inhalts, der Kriterien für diese Auswahl, die Bewertungskriterien und den Nachweis von Selbstreflexion seitens der Studierenden enthalten.“ </li></ul>Quelle: Paulson & Meyer 1991, S. 60; in der Übersetzung von Richter 2005, S.4 NHHL
    5. 6. Funktionen
    6. 7. Wesentliche Ziele der Portfolio-Arbeit <ul><li>Eine Dokumentation erbrachter Leistungen , um den Sinn von Lernproduktionen durch Präsentation zu veranschaulichen. </li></ul><ul><li>Die Ermöglichung der Auswahl eigener Lernresultate und deren systematische Reflexion , um die Lern- und Methodenkompetenz zu erhöhen. </li></ul><ul><li>Eine Veränderung der Leistungsbeurteilung , um die Gültigkeit der Bewertung zu verobjektivieren, indem der Lerner aktiv in die Auswahl und Interpretation seiner Lernfortschritte eingreifen und diese dokumentieren kann. </li></ul><ul><li>Eine Verbesserung des Unterrichts , indem nicht nur sporadisch und gezielt für Klassenarbeiten gelernt wird, sondern kontinuierlich Lernfortschritte ausgewiesen und reflektiert werden. </li></ul><ul><li>Eine Verbesserung der Möglichkeiten, Bewertungen auch beim Einsatz von handlungsorientierten Methoden sinnvoll vornehmen zu können. </li></ul><ul><li>Eine Erhöhung der Chancen, Bewertungen auf besondere Formen individueller oder kollektiver Leistungsbeurteilung abstimmen zu können , diese mit Ziel- und Fördergesprächen zu verbinden und dabei insgesamt eine gute Feedbackkultur zu entfalten. </li></ul>Quelle: Kersten Reich: Methodenpool
    7. 8. ePortfolio aus Studierendensicht Quelle: http://danielcraig.wikispaces.com/file/view/e-portmap.jpg/30506504/e-portmap.jpg
    8. 9. Inhalte ePortfolio (Student/in)
    9. 10. ePortfolio
    10. 11. Veranstaltungen
    11. 12. Rollen im ePortfolio
    12. 13. ePortfolio-Typen Quelle: http://www.bwpat.de/content/uploads/RTEmagicC_a1_6ba0ee.jpg.jpg
    13. 14. Studienbegleitende Szenarien <ul><li>Universität Utrecht. Studiengang Sprach- und Kulturwissenschaften. 2004 </li></ul>
    14. 15. Beurteilungs- & Entwicklungsportfolio UU
    15. 16. Studienplan(ung)
    16. 17. Kompetenzraster
    17. 18. Protokoll des Gesprächs „ Selbstdisziplin scheint in Ordnung“ „ Joke liegt im Plan“
    18. 19. Beurteilungs- & Entwicklungsportfolio UU <ul><li>Obligatorisches ePortfolio </li></ul><ul><ul><li>vorgegebenes Kompetenzraster (akademische Kompetenzen) – Verknüpfung von Produkten </li></ul></ul><ul><ul><li>TutorInnenseite / Absprache </li></ul></ul><ul><ul><li>Freigeben möglich </li></ul></ul><ul><li>TutorInnen betreuen die Studierenden während des gesamten Studiums </li></ul><ul><ul><li>Individuelle Gespräche & Gruppengespräche jedes Semester </li></ul></ul><ul><ul><li>Leitfaden für Gespräche / Betreuungskonzept </li></ul></ul><ul><ul><li>Sitzung aller TutorInnen – vorab werden erreichte Punkte der TN und Grobeinschätzung übermittelt </li></ul></ul><ul><ul><li>Möglichkeit Studierende zu einem Gespräch vorzuladen </li></ul></ul>
    19. 20. UU – Einschätzung /Erfahrungen ePortfolio als Tool, um möglichst viele Studierende schnell durchs Studium zu schleusen, denn es gibt € 8000 pro Absolvent/in für den Studiengang! schwierig gut <ul><li>one size fits all: wenig Gestaltungs- freiraum für Studierende </li></ul><ul><li>zu zielgerichtet, Output-/Ertrags- Orientierung / Kontrolle </li></ul><ul><li>fachliche Zielkompetenz spielt untergeordnete Rolle </li></ul><ul><li>wenig Auswahl von Artefakten zur Darstellung der Kompetenz </li></ul><ul><li>wird von Studierenden nicht (gut) angenommen </li></ul><ul><li>Erfolg ungewiss </li></ul><ul><li>Aufwand beträchtlich (TN & TutorInnen) </li></ul><ul><li>komplexe Begleitstruktur </li></ul><ul><li>frühzeitiges Erkennen von stud. Problemen -> Maßnahmen </li></ul><ul><li>Betreuung durch TutorInnen (nicht Lehrende!) und StudienberaterInnen </li></ul><ul><li>Honorierung der TutorInnen (€ 500 p.a.) </li></ul><ul><li>Klare Planung des Studiums </li></ul>
    20. 21. Reflexions- und Entwicklungsportfolio im Master of Higher Education
    21. 22. Szenario 1 - Zielsetzung <ul><li>MoHE (MAHARA, seit 2009): </li></ul>
    22. 23. Aufbau (moderner) ePortfolios – ohne Blogsoftware Schuhkarton Schatzkiste Sammelmappe Blogs, Texte, Ordner, Dateien (Bild, Ton, Text, Video) Diverse Tools: Lerngruppen, Blogs, Forum, Chat, Wiki, Kalender, Ordner, ... sowie Templates, Handreichung und Beispiele Lehrende Tutor/in Peergruppen Portfolio-Aufgabe Ansicht 1 Ansicht 3 Ansicht 2
    23. 24. Reflexions- und Entwicklungsportfolio MoHE
    24. 25. Beispielansicht „Öffentlichkeit“
    25. 26. Entwicklungsdokumentation mit persönlichen Blogs
    26. 27. Template im MoHE
    27. 29. MoHE-eLehrportfolio – Erfahrungen eLehrportfolioentwicklung ist immer auch Modifikation des gesamten Studiengangs. To do: Systematische Evaluation der Praxis! schwierig, aber lösbar gut <ul><li>Entwicklung eines konsistenten Begleitkonzepts </li></ul><ul><li>Kommunizieren des Konzepts </li></ul><ul><li>Motivation der TN – kontinuierlich, eher für „Dauer-Typen“ </li></ul><ul><li>z.T. Software: - Fehlen einer übergeordneten Struktur - Hürde für „digital immigrants “ - bugs </li></ul><ul><li>Aufwand beträchtlich (TN & L) </li></ul><ul><li>Integration im Studiengang </li></ul><ul><li>Mehrwert ersichtlich (TN): Vorbereitend für MA-Arbeit </li></ul><ul><li>Unterstützung der TN durch Peer- groups und TutorInnen </li></ul><ul><li>Technische Unterstützung im MoHE- Café, per Mail & Skype </li></ul><ul><li>Templates zur Unterstützung (Dimensionen der Lehrkompetenz, Lern- und Lehrtagebuch...) </li></ul><ul><li>Feedbackgespräche (2x) </li></ul>
    28. 30. ePortfolio in OLAT Ziele & Maßnahmen <ul><li>Ziel: Erfolgreiches Studium oder frühzeitiger Abbruch/Wechsel – dazu ist die Motivation und Handlungsfähigkeit (Nutzung von Angeboten, Gestaltungskompetenz) zu erhöhen. </li></ul><ul><li>Das kann gelingen, wenn die Studierenden </li></ul><ul><li>besser informiert sind (Information) </li></ul><ul><li>besser untereinander vernetzt sind (Austausch) </li></ul><ul><li>sich der Faktoren (Kompetenzen, Interessen, Strategien usw.) bewusst sind (Awareness) </li></ul><ul><li>durch Mentoren, Tutoren, Studienberater betreut werden! </li></ul>
    29. 31. ePortfolio in OLAT für Erstsemester <ul><li>zielt auf das gesamte Studium </li></ul><ul><li>Ist durch Olat sehr gut gegen Hacker-Angriffe geschützt </li></ul><ul><li>Setzt auf Initiative der Erstsemester </li></ul><ul><li>vernachlässigt fachliche Inhalte und fachbezogene Kompetenzen </li></ul><ul><li>kann keine kontinuierliche (individuelle) Begleitung gewährleisten </li></ul><ul><li>Die letzten beiden Punkte können durch Integration in Veranstaltungen/Module/Studiengänge ggf. umgesetzt werden: setzt aber Eigeninitiative voraus. </li></ul>
    30. 32. Veranstaltungsbegleitende Szenarien <ul><li>Interdisziplinärer Grundkurs (IGK) im Studiengang Sozialökonomie 2011 (Holger Schlegel) </li></ul><ul><li>Einsatz eines Weblogs als Lernjournal im Rahmen eines Seminars (Ralf Appelt) </li></ul>
    31. 33. Warum ePortfolio?
    32. 34. Bulimielernen Quelle: Schulmeister (Campus Innovation 2010)
    33. 35. ePortfolio im IGK (1/3) <ul><li>Pilotprojekt zur kursbegleitenden Nutzung des OLAT-ePortfolio noch vor der offiziellen Einführung im OLAT der Universität Hamburg </li></ul><ul><li>Teilnahme freiwillig (Teilnehmerquote ca. 50%) </li></ul><ul><li>Ziel des IGK: Erfolgreicher Start in das Studium sowie Erlernen wissenschaftlicher Arbeitsmethoden </li></ul><ul><li>Ziel des ePortfolio: Reflexion der Kursinhalte, Dokumentation der eigenen Lernfortschritte </li></ul>
    34. 36. ePortfolio im IGK (2/3) negative Aspekte: <ul><li>Pilotierungsproblematik </li></ul><ul><li>Technische Rahmenbedingungen bestimmen teilweise das didaktische Szenario </li></ul><ul><li>Erheblicher Arbeitsaufwand für den Dozenten (Feedback auf die Artefakte) </li></ul><ul><li>Die erstellten Inhalte stehen den Studierenden nicht nachhaltig zur Verfügung </li></ul>
    35. 37. ePortfolio im IGK (3/3) positive Aspekte: <ul><li>Erfolgreiche Förderung der Teilnehmenden </li></ul><ul><li>Hohe Nutzungsquote der ePortfolios über die freiwillig akzeptierten Kursanforderungen hinaus </li></ul><ul><li>Intensive Vernetzung der Teilnehmenden </li></ul>
    36. 38. Entwicklungsportfolio „epb“ Lernjournal mit Blog/WP
    37. 39. Mit direktem Feedback des Lehrenden
    38. 40. ePortfolio im „PLE-Seminar“ Einschätzungen Frage : Darf man Studierende anhalten, Ihre (persönlichen) Lernprozesse zu veröffentlichen? Schwierig gut <ul><li>(soziale) Kontrolle </li></ul><ul><li>öffentlich (Entscheidung der TN ?) </li></ul><ul><ul><li>Lernprodukt/-prozess </li></ul></ul><ul><ul><li>andere Adressaten (Tiefe der Reflexion, Auswahl von Gegenständen) </li></ul></ul><ul><li>Aufwand beträchtlich (TN & L) </li></ul><ul><li>öffentlich: Veränderung der Kultur </li></ul><ul><li>Prüfung ist mitgedacht, eP mündet in mdl. Prüfung (Produktpräsentation) </li></ul><ul><li>individueller Lernprozess (steht im Vordergrund </li></ul><ul><li>TeilnehmerInnen kontinuierlich aktiv & produktiv (überprüfbar) </li></ul><ul><li>(direktes) Feedback / Interaktion unter den TN und Lehrenden </li></ul><ul><li>teach what you talk </li></ul><ul><li>eigene blogfarm der „epb“ </li></ul>
    39. 41. Ziele <ul><li>Nachhaltigeres Lernen vs. Bulimielernen / surface learning </li></ul><ul><ul><li>Verteilung der (studentischen) Workload entzerren </li></ul></ul><ul><ul><li>Partizipation, Kollaboration und Selbstreflexion (Selbst- & Fremdwahrnehmung) der Studierenden vergrößern </li></ul></ul><ul><ul><li>Motivation und Aktivität der Studierenden steigern, </li></ul></ul><ul><li>Kompetenzorientierung stärken </li></ul><ul><li>Handlungs- und Gestaltungskompetenz der Studierenden erhöhen: erfolgreiches Studium (aus Studierendensicht!) </li></ul><ul><li>Prüfungsszenarien integrieren (student life cycle: Veranstaltungs-, Modul- & Studienabschluss), mit Perspektive Studienziele </li></ul><ul><li>Betreuung der Studierenden verbessern – ggf. Intervention bei Studienproblemen </li></ul>
    40. 42. Stolpersteine/Nachteile <ul><li>Recht hoher Prüfungsaufwand (= Hausarbeiten), ggf. hoher Begleitungsaufwand </li></ul><ul><li>Gefahren (nach Reinmann 2009): </li></ul><ul><ul><li>overreflecting </li></ul></ul><ul><ul><li>overscripting </li></ul></ul><ul><ul><li>overacting </li></ul></ul><ul><li>Oft unklare Kriterien zur Bewertung </li></ul><ul><li>Zwang zur Reflexion / Reflexion on demand: soz. Erwünschtheit </li></ul><ul><li>Unklare Autorenschaft </li></ul><ul><li>ePortfolio nur als „add on“ </li></ul><ul><li>Studienlaufbahn – inst. Kontrolle, Selektion vs. Förderung </li></ul><ul><li>Noch keine (gute) Exportfunktion (Standard in Entwicklung – IMS, NEN NTA 2035) </li></ul><ul><li>Öffentlich, halböffentlich oder geschlossen? </li></ul>
    41. 43. Mögliche ePortfolio-Aufgaben <ul><li>Zusammenfassungen (von Fachartikeln) </li></ul><ul><li>Kurzrezensionen </li></ul><ul><li>Lexikonbeitrag (z.B. Definitionen / Methoden) </li></ul><ul><li>Forum-, Wiki & sonstige Kommunikationsbeiträge </li></ul><ul><li>Protokolle, Mitschriften </li></ul><ul><li>Bibliografie </li></ul><ul><li>Mind-Maps / Visualisierungen / Video </li></ul><ul><li>Dokumentation von sonstigen Produkten (Interviews...) </li></ul><ul><li>Reflexion des Lernprozesses (Blogbeiträge) </li></ul><ul><li>Seminarkritik </li></ul><ul><li>Peerfeedback, Selbstbewertung </li></ul>Obligatorische Aufgaben & Wahl-(pflicht)aufgaben
    42. 44. Anforderungen ePortfolios <ul><li>Klare Ziel- und Aufgabenstellung, ggf. Vorlage und Dimensionen </li></ul><ul><li>Technische Einführung und Service </li></ul><ul><li>Betreuung/Prozessbegleitung erforderlich; ggf. Peergruppen für Feedback/Peerassessment </li></ul><ul><li>Viele (kleinere) Aufgaben, aus denen die Studierenden ihre „besten“ Produkte auswählen können: Lernfreiräume </li></ul><ul><ul><li>Umstrukturierungen einfordern und fördern! </li></ul></ul><ul><ul><li>Partizipation von Studierenden (z.B. Kriteriensetzung, Aufgaben) </li></ul></ul><ul><li>(individuelle) Kompetenzorientierung </li></ul><ul><ul><li>nicht (nur) auf abprüfbare Fakten/Wissen ausgerichtet, (quasi)-authentische Aufgabe </li></ul></ul><ul><ul><li>keine Defizitorientierung </li></ul></ul><ul><li>Trennung von Begleitung und Bewertung, Abstraktion/Umstrukturierung einfordern </li></ul><ul><li>aufgeschlossene Lehrkultur bzw. Initiator/in </li></ul><ul><li>Abgleich mit fachspezifischen Bestimmungen / PO (aber „Pilot“) </li></ul>
    43. 45. Innovation & Rahmenbedingungen <ul><li>  </li></ul><ul><li>Alle sagten, das geht an unserer Hochschule nicht. </li></ul><ul><li>Dann kam eine, die das nicht wusste, und hat´s gemacht! </li></ul>
    44. 46. <ul><li>Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit </li></ul><ul><li>& </li></ul><ul><li>viel Erfolg bei Ihrer ePortfolio-Umsetzung! </li></ul>
    45. 47. Leitfragen zur Reflexion (Beispiele) <ul><li>Begründung der Auswahl der Gegenstände des ePortfolios </li></ul><ul><li>Dokumentation des Verhältnisses von eingebrachten Leistungen & Leistungsveränderungen </li></ul><ul><li>Beschreibung von eingesetzten Lernmethoden und ihre Effektivität </li></ul><ul><li>Wünsche </li></ul><ul><li>Dokumentation der Rahmenbedingungen </li></ul><ul><li>Erkenntnisgewinne und offene Fragen darstellen </li></ul>Quelle: Kersten Reich: Methodenpool
    46. 48. Kompetenzen <ul><li>Lehrende geben an, auf welche zu erwerbenden Kompetenzen ihre Lehrveranstaltung abzielt. </li></ul><ul><li>Sie benennen das Handlungsfeld der Kompetenzen, beschreiben das Lernfeld. </li></ul><ul><li>Studierende koppeln Ihre Artefakte an diese Kompetenzen und stellen dar, inwiefern ihr Produkt den Erwerb dieser Kompetenzen nachweist. </li></ul><ul><li>Lehrende können individuelle Voraussetzungen berücksichtigen (Prozess) </li></ul>

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