Evonik

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Evonik

  1. 1. Neue Methoden der zustandsorientierten Instandhaltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Evonik Energy Services Mai 2010
  2. 2. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken SWAN ca. 80 Sensoren SWAN ca. 80 Sensoren Lünen 7 Herne 4 SR::SPC ca. 30 KPI‘s SR::SPC ca. 30 KPI‘s ES-ST Auswertung Aufbereitung Rü 1-3 Lünen 6 Herne 3 SR::SPC ca. 30 KPI‘s SR::SPC ca. 30 KPI‘s Lieferung und Betreuung von Monitoring- und Analysesystemen an den Kraftwerksstandorten HKW Herne und KW Lünen 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 2
  3. 3. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Prinzip der Stresswellenanalyse Prinzip der statistischen Prozessanalyse Ergebnisse SWAN Ergebnisse SR::SPC Zusammenfassung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 3
  4. 4. Prinzip: Messung der Ultraschallenergie aus Reibung und Stoßimpulsen SWE = Stresswellenenergie Beispiel: Neuwertiges Wälzlager Geringe Oberflächenrauigkeiten, Beispiel: Wälzlagerschaden geringe Reibung, ruhiger Lauf SWAN Stresswellen Impulsfolge Ultraschall- sensor Zeit z.B. 2 Sekunden 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 4
  5. 5. Prinzip: Messung der Ultraschallenergie aus Reibung und Stoßimpulsen Neuwertiges Lager: SWE = Stresswellenenergie Geringe Oberflächenrauigkeiten, Beispiel: Wälzlagerschaden geringe Reibung, ruhiger Lauf Stresswellen Impulsfolge Geringe SWE aus allgemeiner Reibung Flächeninhalt entspricht einem Wert im SWE-Trend Zeit z.B. 2 Sekunden 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 5
  6. 6. Prinzip: Messung der Ultraschallenergie aus Reibung und Stoßimpulsen Neuwertiges Lager: SWE = Stresswellenenergie Geringe Oberflächenrauigkeiten Beispiel: Wälzlagerschaden Verschleiß im laufenden Betrieb: Oberflächenrauigkeiten nehmen zu Stresswellen Impulsfolge Erhöhte SWE bedingt durch Verschleiß Flächeninhalt hat Zeit zugenommen z.B. 2 Sekunden 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 6
  7. 7. Prinzip: Messung der Ultraschallenergie aus Reibung und Stoßimpulsen Neuwertiges Lager: SWE = Stresswellenenergie Geringe Oberflächenrauigkeiten Verschleiß durch laufenden Betrieb: Beispiel: Wälzlagerschaden Oberflächenrauigkeiten nehmen zu Schaden ist aufgetreten: Stresswellen Impulsfolge Defekte bewirken große Beiträge zum SWE-Signal SWE aus Stoßereignis hier: Abplatzung Zeit Flächeninhalt nimmt z.B. 2 Sekunden schlagartig zu 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 7
  8. 8. Prinzip: Messung der Ultraschallenergie aus Reibung und Stoßimpulsen Neuwertiges Lager: SWE = Stresswellenenergie Geringe Oberflächenrauigkeiten Verschleiß durch laufenden Betrieb: Beispiel: Wälzlagerschaden Oberflächenrauigkeiten nehmen zu Schaden ist aufgetreten: Defekte bewirken große Beiträge zum SWE- Stresswellen Impulsfolge Signal Kurzfristiger Ausfall wird wahrscheinlich! SWE aus älterem (ausgewalztem) Schaden Zeit Ältere, größere Schäden: z.B. 2 Sekunden Weiteres Anwachsen 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 8
  9. 9. Verarbeitung der Stresswellenenergie 1.0 0.9 0.8 0.7 20.000-600.000 Amplitude (V) 0.6 0.5 Werte 0.4 1 Kennwert 0.3 in einem DR 0.2 0.1 pro Minute 0.0 0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 Time (sec) 1.0 Erfassung der Zwei 0.9 Sensorwerte DRs 0.8 0.7 20.000-600.000 Amplitude (V) gemultiplext: pro 0.6 0.5 Werte 0.4 Tag 0.3 in einem DR 1 2 3 4 0.2 0.1 0.0 1 2 3 4 0.0 0.5 1.0 1.5 Time (sec) 2.0 2.5 3.0 Datenspeicherung … Messzeit jew. Energie- verteilung 1 – 30s (Histogramm) FFT Datenerfassung Datenauswertung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 9
  10. 10. Maschinenbewertung mit der Stresswellenanalyse Belastung Schmierung Verschleiß Lagerdefekte Verzahnungsdefekte Konstante Geschwindigkeit Öltemperatur auf Energieverteilung: FFT: zeigt Lagerschaden Konstante Belastung Betriebsniveau Verzerrt Letzter Ölwechsel Instandhaltungs- Historie ... am Letzter Ölwechsel … Getriebe 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 10
  11. 11. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Prinzip der Stresswellenanalyse Prinzip der statistischen Prozessanalyse Ergebnisse SWAN Ergebnisse SR::SPC Zusammenfassung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 11
  12. 12. SR::SPC 1 2 3 Statistische Prozesskontrolle Frühwarnsystem zur Erkennung von Prozessveränderungen und -trends durch Analyse vorhandener Betriebsdaten 1 Daten aus 2 Gütekennwert 3 KPI Verlauf Leittechnik (KPI) definieren analysieren 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 12
  13. 13. Eigenschaften kraftwerks- 1 technischer Kenngrößen Kraftwerkstechnische Kenngrößen hängen meist von mehreren Rand- bedingungen ab, z. B.: der Last bzw. Anlagenfahrweise den Brennstoffqualitäten den Umweltbedingungen etc. LT-Warngrenzen liegen deutlich über den regulären Betriebswerten 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 13
  14. 14. Eigenschaften kraftwerks- 1 technischer Kenngrößen Kraftwerkstechnische Kenngrößen hängen meist von mehreren Rand- bedingungen ab, z. B.: der Last bzw. Anlagenfahrweise den Brennstoffqualitäten den Umweltbedingungen etc. LT-Warngrenzen liegen deutlich über den regulären Betriebswerten 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 14
  15. 15. Ist/Soll-Vergleich liefert 2 normierten Kennwert (KPI) Der „Key Performance Indicator“ (KPI) gibt als normierte Kennzahl die aktuelle Komponenten- oder Prozessgüte unabhängig von äußeren Randbedingungen wieder: KPI = Ist-Wert / Soll-Wert 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 15
  16. 16. 2 Referenzwertberechnung: datenbasiert oder physikalisch Datenbasierte oder physikalische Modelle zur Bestimmung der Referenz(kennfelder) zur Normierung von Kennzahlen KPI a SR::EPOS KPI=Istwert/Referenzwert b Die Referenzwerte beschreiben die erwartete Abhängigkeit der Kenngröße von Last, etc. 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 16
  17. 17. 3 Statistische Prozesskontrolle: aus Daten Informationen erzeugen Kontrollkarten von KPIs: Beispiel einer klassischen XbarS-Karte Beispiel: REA-Gavo 160 160 140 140 120 120 100 100 80 80 60 38200 38250 38300 38350 38240 38260 38280 38300 38320 38340 38360 Der ungestörte Prozess (links) wird Anzeige von Kontrollgrenzen, genutzt, um obere und untere Kontroll- von Mittelwert und Vertrauens- grenzen und Referenzwerte der bereich für jeden Zeitraum der Kontrollkarte (rechts) zu berechnen Durchschnittsermittlung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 17
  18. 18. Look and Feel: 1 2 3 Alarmzentrale & E-Mail-Info Typ I Typ II Typ III 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 18
  19. 19. Aktueller Status des Projektes - Analyse- und Auswertearbeitsplatz 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 19
  20. 20. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Prinzip der Stresswellenanalyse Prinzip der statistischen Prozessanalyse Ergebnisse SWAN Ergebnisse SR::SPC Zusammenfassung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 20
  21. 21. Foto der Sensoren an den GAVO-Antrieben Die Sensorflansche wurden jeweils am Getriebegehäuse des Getriebemotors angeschraubt, welches fest und damit Geräusche leitend mit dem Klemm- und Drehflansch verbunden ist. Als Geräuschquellen kommen daher alle Lager von Motor und Getriebe sowie die Verzahnungen des Getriebes und des Bolzenkranzes in Frage. Sensor Antrieb 1 Sensor Antrieb 2 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 21
  22. 22. SWE-Trends GAVO-Antrieb 1 und 2 01.02.2010 - 09.02.2010 Am Wochenende Austausch des GAVO-Antriebs 2 wg. Ölundichtigkeit 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 22
  23. 23. GAVO-Antrieb 2: alt und neu Time-Domain (Messwerte in Volt) Altes Aggregat : 02.02.2010 Neues Aggregat: 08.02.2010 Sehr unruhig, Sensor schlägt voll aus 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 23
  24. 24. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Prinzip der Stresswellenanalyse Prinzip der statistischen Prozessanalyse Ergebnisse SWAN Ergebnisse SR::SPC Zusammenfassung 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 24
  25. 25. 1 2 3 Frischlüfter: neu gewuchtet Y FRL (03/08-02/09) Warnschwelle SR::SPC LT: 08.02.09 24.10.08 KPI (08/08-02/09) KPI (08/08-02/09) SR::SPC 24.10.08 SR::SPC 24.10.08 KPI (08/08-02/09) 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 25
  26. 26. 3 Kondensator: Leckage & 1 2 Störung Vakuumsystem p kond (06/07-06/08) KPI (04/07-04/08) KPI (04/07-04/08) KPI (04/07-04/08) 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 26
  27. 27. Neue Methoden der zustandsorientierten Instand- haltung am Beispiel von zwei Steag Kraftwerken Prinzip der Stresswellenanalyse Prinzip der statistischen Prozessanalyse Ergebnisse SWAN Ergebnisse SR::SPC Zusammenfassung und Ausblick 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 27
  28. 28. Zusammenfassung und Ausblick Wie ist der Stand? 72 Maschinen an zwei Standorten in der Überwachung: Pumpen, Lüfter, Kompressoren, Mühlen, Traglager, Turbinen, Generatoren … Mannschaft ist interessiert Erste Ergebnisse sind vielversprechend Wie sind die nächsten Schritte? Detaillierte Analysen und Gespräche mit den Fachbereichen Weiterverarbeitung der SWE-Signale mit SPC (Statistical Process Control) 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 28
  29. 29. 23.04.2010 | Stresswellenanalyse | EMS-Technologietage 2010, Wesel Seite | 29
  30. 30. Platzhalter Titelbild Rohrleitungsmonitoring Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Joël Wagner (Evonik Energy Services) Horst Hoffmann (RWE Power) 05. Mai 2010
  31. 31. 1. Situation am Standort 2. Online-System SR::SPM 3. Anwendung im KW Neurath 4. Unplanmäßige Beanspruchung erkennen 5. Unplanmäßige Beanspruchung bewerten 6. Hängerauslenkung plan / unplan 7. Überwachung des Kriechverhaltens 8. Ausblick 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 2
  32. 32. Situation am Standort Allgemeine Rahmenbedingung Zustandsorientierte • Minimale Personalausstattung Instandhaltung • Know-how-Abfluss fand/findet durch Personalabgang und durch häufige Aufgabenwechsel statt Reduzierung des Betriebssicherheit Prüfaufwandes steigt Lebensdauerüberwachung Revisionen werden • Bestimmungsgemäßen Betrieb besser planbar sicherstellen • Festlegen von Prüffrist und -umfang • Dokumentierte Qualität sicherstellen Anlagenverfügbarkeit steigt • Einsatz neuer Werkstoffe Instandhaltungskosten sinken • Regelwerke im Wandel (Forschungsergebnisse berücksichtigen) 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 3
  33. 33. Online-System SR::SPM DATEN ROHR2 SR::SPM SERVER • Lebensdauerberechnung SOLL IST • Diagrammerstellung • Erschöpfungsübersicht • Datenklassierung Monitoring • Statusübersicht, Monitoring Systembaustein Auswertung, Benutzeroberfläche 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 4
  34. 34. Anwendung im KW Neurath, D • Revision (Austausch) der FD Leitung, seit Oktober 2007 in Betrieb • ROHR2 Modell mit knapp 1000 Knoten (Bögen, gerade Rohre, Stützen, T-Stücke, Reduzierungen, usw.) • Überwachung von 44 Rohrbögen der HD-Leitung (Betrieb 530°C, 163 bar) Messtechnik • Druck- und Temperaturmessungen • 5 Wegmesspunkte an Konstanthängern • 5 Doppelkraftmessungen 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 5
  35. 35. Unplanmäßige Beanspruchung erkennen Statusübersicht Soll-Ist-Vergleich Kräfte und Wege 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 6
  36. 36. Unplanmäßige Beanspruchung bewerten 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 7
  37. 37. Hängerauslenkung unplanmäßig 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 8
  38. 38. Hängerauslenkung planmäßig 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 9
  39. 39. Überwachung des Kriechverhaltens Aufgabenstellung • Überwachung des (sekundären) Kriechverhaltens hoch beanspruchter Kesselbauteile (z.B. Sammler) • Umfangsmessungen in kurzen Zeitabständen nur mit aufwändigen Messverfahren möglich Vorgehensweise in SR1 • Berechnung des Kriechverhaltens auf Basis des Graham-Walles-Ansatzes unter Berücksichtigung von Druck und Temperatur • Vergleich mit Auslegungskurve (konstante Beanspruchung) • Vergleich mit in größeren Zeitabständen durchgeführten Umfangsdehnmessungen 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 10
  40. 40. Überwachung des Kriechverhaltens 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 11
  41. 41. Ausblick Bauteilberechnung auf Basis von Schalenmodellen 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 12
  42. 42. Zusammenfassung • Relevante Betriebsergebnisse und Ereignisse werden dokumentiert • Analyse unplanmäßiger Zustände detailliert möglich • Identifizieren der stark beanspruchten Zonen (Reduzierung des Prüfaufwandes, Verlängerung von Prüffristen möglich) • Nachweis und Gewährleistung des bestimmungsgemäßen Betriebes • Durch Einbindung des Rohrleitungsmodells können Installation und Wartung der Messtechnik minimiert werden • Anpassung an neue Werkstoffe und Regelwerke stets gewährleistet 05. Mail 2010 | Rohrleitungsmonitoring – Betriebserfahrungen im Kraftwerk Neurath, D Seite 13
  43. 43. Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Dr. M. Stephan KELI 2010
  44. 44. Freischaltung von gestern Meister Schicht Karteikarte (Excel): Eintrag FS-Buch Arbeit steht an Notizbuch zu Rate Anruf in Warte gezogen (Excel) Freischaltung „auf Zuruf“ (elektr./mech.) Eintrag FS-Buch Meister geht in Warte und erhält Freigabe zur Arbeit © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 2
  45. 45. Heutige Arbeitsweise der Freischaltung in Papierform © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 3
  46. 46. Freischaltung mit SI® … ist ein sicherer, nachvollziehbarer Prozess: Der Freischaltschein enthält geprüfte Angaben zu Freischalt- und Arbeitsort, durchzuführenden Maßnahmen etc. Unterschriften nach jedem Schritt des Prozesses erzwingen verantwortliches Handeln © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 4
  47. 47. Verbesserungsmöglichkeiten bei der Freischaltung SI® kann vorliegende Konflikte nur auf dem Papier ausdrucken und auf dem Bildschirm im SI®- System markieren „Buchhaltung“ vor Ort, Schaltanlage oder im Betrieb ist nicht möglich Fehler vor Ort sind möglich durch menschliches Versagen aber es bleiben einige Optimierungsmöglichkeiten Die RFID Technologie © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 5
  48. 48. Was ist RFID? Schreib-/ RFID: Lesekopf Radio Frequency IDentification „Passiver“ Transponder, Aktivierung über Funkenergie (schmutzunempfindlich) Datentransfer zwischen Schreib- /Lesekopf und Transponder Reichweite: 3cm © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 6
  49. 49. RFID verbessert die Frei- und Zuschaltsicherheit Bin ich hier richtig? Eindeutige Identifikation durch RFID! Habe ich nichts vergessen? Freischaltliste auf PDA muss vollständig bearbeitet werden! Darf ich wieder zuschalten? Nummern der Freischaltungen werden vor Ort gespeichert! © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 7
  50. 50. Freischaltung mit RFIDs und SI® Das Freischaltsystem ist optimiert: Alle vorliegenden Konflikte werden mittels RFID zuverlässig erkannt „Buchhaltung“ erfolgt vor Ort zuverlässig auf dem RFID Fehler vor Ort werden durch Erkennung des Freischaltorts durch RFID verhindert © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 8
  51. 51. Papiergestützte Wartung Im Kraftwerk werden pro Tag ca. 150 Wiederkehrende Maßnahmen durchgeführt Organisatorische Tätigkeiten dauern pro Tag mehrere Stunden Rückmeldungen werden von Hand ins SI® -System eingegeben © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 9
  52. 52. Unterstützung regelmäßiger Wartungsarbeiten Bin ich hier richtig? Eindeutige Identifikation durch RFID! Habe ich nichts vergessen? Liste der Wartungsarbeiten auf PDA muss vollständig bearbeitet werden! Hat jemand die Arbeiten gemacht? Daten der letzten Wartungen werden vor Ort gespeichert! © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 10
  53. 53. Papierlose Wartung mit RFID Einsparung an Arbeitszeit, Druckerverbrauchsmaterial Verbesserung der Arbeitsqualität Vermeidung unbeabsichtigter doppelter Arbeitsausführung und Materialvergeudung RFID erleichtert dem Fremdinstandhalter den Nachweis der erbrachten Leistungen © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 11
  54. 54. Maintainer 2009 Award Für die Anwendungen mobile Freischaltung und Wartung mit RFID erhielt Hr. Wolfgang Offermanns (Evonik Energy Services GmbH) den Maintainer 2009 Award in der Kategorie „Projekt des Jahres / Dienstleister“ Die Jury bestand aus Instandhaltungsspezialisten u.a. der Firmen Daimler, Bayernoil, BASF und Chemserv Der Preis wurde anlässlich des Kongresses „MainDays2009“ am 4. März 2009 in Leipzig verliehen © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 12
  55. 55. Aktueller Zustand: RFID-Einsatz im Kraftwerk Was wurde bisher erreicht? RFID sichert den Gesamtprozess ab und spart Arbeitszeit und Papier Wäre es nicht möglich,… …RFID-Zustandsinformationen anzuzeigen? Dann braucht nicht jeder einen PDA. © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 13
  56. 56. Eine Freischaltung ist aktiv © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 14
  57. 57. V-RFID ist auch geeignet zur Unterstützung von Wartungen © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 15
  58. 58. Design V-RFID Freischaltung Wiederkehrende Prüfung Rundgänge Maßnahme Die Evonik Energy Services GmbH hat das Verfahren, V-RFID u.a. für die Prozesse der Freischaltung und Wartung einzusetzen, zum Patent angemeldet. © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 16
  59. 59. Evolution der Instandhaltung © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 17
  60. 60. Evonik Energy Services GmbH System Technologies Rüttenscheider Straße 1-3 45128 Essen Tel. +49 201 801-4000 © 2010 Evonik Energy Services GmbH, System Technologies - Mobile Wartung und Freischaltung mit V-RFID und RFID Seite | 18

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