Öffentlichkeitsarbeit in der Jugendpastoral

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Präsentation von Michael Brendel, Ludwig-Windthorst-Haus zu Zielgruppen und PR-/Werbemedien in der christlichen Jugendarbeit.

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Öffentlichkeitsarbeit in der Jugendpastoral

  1. 1. Öffentlichkeitsarbeitin der Jugendpastoral
  2. 2. Was ich tun will Begriffe klären bisher eingesetzte PR-/Werbemedien gliedern über Zielgruppen und Milieus sprechen fragen, was gelungene PR/Werbung ist verschiedene herkömmliche und moderne PR-/Werbekanäle (Papier/Online) vorstellen … und dabei mit Ihnen die jeweilige Wirkung aufdie Zielgruppe(n) erörtern
  3. 3. AusgangsfrageWas bedeutetÖffentlichkeitsarbeit?
  4. 4. Marketing, Werbung und PR- PR und Werbung sindMarketinginstrumente- wollen PR-/Werbetreibenden positivpositionieren- Werbung bezieht sich auf Produkte /Kampagnen- Emotionen wecken- Wünsche hervorrufen- Kaufanreize schaffen- Werbeerfolg ist i.d.R. messbar
  5. 5. Marketing, Werbung und PR- PR bezieht sich auf Einstellung derZielgruppe / der Gesellschaft zu PR-Treibendem- will positives Image schaffen- PR-Erfolg ist höchstens langfristig messbar- Zielgruppe der PR deshalb häufig:Journalisten
  6. 6. AusgangsfrageWelche Werbe- / PR-Medienwerden bislang eingesetzt?- Flyer- Plakate- Homepages- …?
  7. 7. AusgangsfrageFragen anFlyer, Plakate, Homepages:- Wer ist die Zielgruppe?- Ist sie aus dem Flyer ersichtlich?- Ist die Ansprache der Zielgruppe angemessen?- Werden entsprechende Stilmittel genutzt?- Ist dieses Medium relevant in der Zielgruppe?
  8. 8. Inhalte der PR / Werbung in der JPGut kommunizierbare Inhalte- Veranstaltungen- Projekte- eigenes Selbstverständnis- prägnante Botschaften
  9. 9. Inhalte der PR / Werbung in der JPSchlecht kommunizierbare Inhalte- Seelsorge- Individuelle Glaubensvermittlung
  10. 10. Zielgruppen
  11. 11. Zielgruppen PR und Werbung sind immer abhängig von dem zu transportierenden Inhalt der zu erreichenden Zielgruppe Deshalb sind die Ausgangsfragen derÖffentlichkeitsarbeit immer: Was will ich kommunizieren? Wen will ich erreichen? Je genauer Zielgruppe definiert ist, destowirksamer einzelne Werbe-/PR-Medien
  12. 12. Zielgruppen der JPFragestellung:- Welche junge Menschen erreichen wir bislang?- Welche Rolle spielen dabei a) die Angeboteb) die PR-/Werbemittel- Können wir durch PR/Werbung mehr jungeMenschen erreichen als bisher?- … welche jungen Menschen?- … über welche Wege?- … mit denselben Angeboten wiebisher?
  13. 13. Zielgruppen der JP
  14. 14. Zielgruppen der JPFragen an unsere PR-Abteilung:- Welches Sinus-Milieu erreichtJugendpastoral bisher?- Genügt uns das?- Welches Milieu kann / soll sie erreichen?- Wie hilft PR/Werbung dabei?
  15. 15. Von der JP erreichte Milieusaktivhin und wieder anzutreffenzuindividualistisch
  16. 16. Die Qual der Wahl Welches Medium zu welchem Zweck fürwelche Zielgruppe?
  17. 17. Das Grundprinzip gelungener PR / Werbung
  18. 18. AIDA-PrinzipDas Prinzip geht zurück auf denWerbeforscher Elmo Lewis, 1918. Attention Die Aufmerksamkeit desKunden wird angeregt. Interest Er interessiert sich für dasProdukt. Das Interesse des Kundenwird erregt. Desire Der Wunsch nach demProdukt wird geweckt. DerBesitzwunsch wird ausgelöst. Action Der Kunde kauft das Produkt(möglicherweise).
  19. 19. AIDA-Prinzip… für die Jugendpastoral:- (A)ttention: Ich erzeuge für meine Botschaft /mein Angebot Aufmerksamkeit- (I)nterest: Ich mache Lust, mein Angebot bzw.meine Botschaft anzunehmen- (D)esire: Ich spreche Wünsche inder Zielgruppe an- (A)ction: Meine Angebot wird angenommen,meine Botschaft gehört
  20. 20. Vorbereitende Fragen Wer ist die Zielgruppe? Wer ist genau der Absender? Was will ich sagen? Wozu soll die Zielgruppe ermuntertwerden? Mit welchem Medium erreiche ich das? Auf welche Stilmittel kommtes dabei an?
  21. 21. PR- / Werbemedien klassisch
  22. 22. PR- / Werbemedien klassisch Plakate Flyer / Faltblatt Pressemitteilungen Pfarrblatt Anzeigen
  23. 23. Plakat© Christian Schmitt
  24. 24. Plakat Vorteile: in der Herstellung preiswert hohe Reichweite wird (je nach Standort) von vielen gesehen(Flure, vorbei fahrende Autos) frei gestaltbar Nachteile: populäre Aushang-Standorte evtl. teuer Inhalte können nicht zu aktuell sein
  25. 25. Plakat / Gestaltung Größe Von Umgebung abhängig(großes Plakat kann in engem Flurerschlagen) Format Die meisten Hängeflächen sehenHochformate vor Ungewöhnliche Formate sind „Hinkucker“ Inhalt „Weniger ist mehr!“
  26. 26. Plakat / Gestaltung Plakate haben eine geringe „Kontaktzeit“! Bilder lieber ein großes als 12 kleine! Text Auf das Wesentliche reduzieren! Kontaktdaten angeben wenn vorhanden, auf Internetseite / Facebookseiteverweisen … als (verkürzter) Textlink (goo.gl, bit.ly o.ä.) … oder als QR-Code
  27. 27. Plakat / Gestaltung Schrift Max. 3 Schriftypen/größen! Standardfonts (Arial, Times New Roman,Verdana…) wirken nicht geradeAufmerksamkeit erregend! Corporate Identity / Styleguide Hat die Gemeinde, die Gruppe eine CorporateIdentity, die die Auswahl und Positiongewisser Logos / Farben vorgibt? sonst Empfehlung:Styleguide anlegen!
  28. 28. Plakat / Gestaltung Farben Kontraste erzeugen Aufmerksamkeit Kontraste auch beim Layout: Leere Flächen –volle Flächen, große Schrift – kleineSchrift… Aber: Gestalterisch nichtüberladen! Kontinuität wahren (Schriftarten,Logos etc.) = fördert Zuordnung evtl. Rahmenplakat nutzenQuelle:nightfever-online.de
  29. 29. Plakat / Gestaltung Ausrichtung: Bild-Text-Achsen bilden! lassen das GehirnZusammenhängeentdecken bringen Ordnung ins Bild „Luft“! Leerräume zwischen denElementen fördernÜbersicht undOrientierung© Pfarre Pinsdorf
  30. 30. Flyer / Flugblatt / Faltblatt
  31. 31. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Vorteile preiswert handlich kurzfristig realisierbar(kann evtl. selbst gedruckt werden) viele Infos Kann zielgruppengenau verteilt werden Nachteile Auflage schwer einzuschätzen zielgruppengenaue Verteilungaufwändig
  32. 32. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Formate Über 200 druckbare Formate! Flyerformat (2-seitig) üblicherweise Postkartenformat (C6) oder DINlang (DIN A4 / 3) Faltformat selbst erstellbar ist z.B. DIN lang (DIN A4 / 3 = 6 Seiten) DIN A5 (DIN A4 / 2 = 4 Seiten)
  33. 33. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Formate Diverse Falzarten
  34. 34. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Gestaltung Titelseite ist „Aufmacher“! Interesse wecken nicht zu viele Infos Gestaltungsregeln Anordnung / Kontrast bedenken Rückseite muss wenigstens grundsätzliche Infosenthalten denn sie kann auch oben liegen! andere Seiten gleiche Seitenränder auf allen Seiten Text nicht über mehrere Seitenziehen
  35. 35. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Gestaltung Nicht zu viele und keine Standard-Schriftartenverwenden (siehe Hinweise „Plakat“) im Fließtext nur eine Schriftart / -größe Inhalt durch kurze Sätze, Absätze undÜberschriften gliedern Textboxen gliedern Infos aus heben sie hervor Wirken ordnend
  36. 36. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Gestaltung weiter gehende Infos In deutlich sichtbarem Absatz (z.B. Textbox)Kontaktdaten hinterlegen evtl. weiter führende Informationen Verweise auf Homepage, Facebook, QR-Code
  37. 37. Flyer / Flugblatt / Faltblatt Verteilung Verteilung der Flyer Standort sorgfältig wählen auffällig positionieren Wie spreche ich Zielgruppe an? UnterVerteilern abstimmen Versand leider teuer durch Wegfall des „Infobriefs“ wenn doch: Briefumschlag bietet weiteregestaltbare Fläche (Öffnen dauert biszu 7 Sekunden!)
  38. 38. Pressemitteilung
  39. 39. Pressemitteilung Vorteile Platz für längere Infos Infos erreichen bei Umsetzung durch denJournalisten große Menschenmenge kostenlos Nachteile Kontakt zur Journalisten notwendig(je persönlicher, desto erfolgreicher wird dieZuspielung) Nicht jedes journalistische Produktrichtet sich an jede Zielgruppe! Zu hohe Frequenz von Presse-mitteilungen wirkt belästigend
  40. 40. Pressemitteilung Aufbau Überschrift Sollte der Journalist 1:1 übernehmen können Untertitel Alle relevanten Infos kurz und bündig Textkörper kurze Sätze, die wichtigsten Infos Inhalt dem Journalisten deutlich machen, dass diezugesandten Infos seineZielgruppe ansprechen
  41. 41. Pressemitteilung Aufbau Aber: den Journalisten in seiner Funktionernst nehmen! Weitere Materialien (Bild, Interview mitInitiator, Interview mit Betroffenen)anbieten Alle Kontaktdaten gut auffindbarabdrucken (möglichst viele, mindestensHandy!)
  42. 42. Pressemitteilung Versand per Brief (teuer) oder per Mail auf jeden Fall direkt an Ressortchef / Chefvom Dienst adressieren! Ein oft vergessenes Medium: Das Fax! wenn kein Rückmeldung: Nachhaken!
  43. 43. Pfarrbrief
  44. 44. Pfarrbrief Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt … wenn das Layout des ganzen Briefs von einerPerson verantwortet wird … wenn nur in schwarzweiß + Kopierqualität Wenn möglich: Aufmerksamkeit gewinnen durch ungewöhnliches Layout (Luft lassen!) Kontraste Schriftarten Bei wenig Platz: Anzeige gestalten und alsPDF(als Grafik) einfügen lassen
  45. 45. Anzeige
  46. 46. Anzeige Vorteile eigenes Layout je nach Medium weite oderzielgruppengenaue Streuung Nachteile i.d.R. kostenpflichtig
  47. 47. Anzeige – Wo schalten? Wo wird Anzeigegeschaltet / gedruckt? bei Print- undOnlineproduktenMediadaten anfordern enthalten Infos überAuflage,Empfängerkreis,Verbreitungsgebiet
  48. 48. Urheberrecht
  49. 49. Urheberrecht Achtung bei verwendeten Bildern! Genehmigung des Autors bzw. derabgebildeten Person holen Agenturbilder verwenden (gegen Nennungdes Autoren) pixelio.de (kostenlos) fotolia.com, photocase.de (wenige Euro) Creative-Commons-Bilder nutzen (gegenNennung des Autoren + der Art der Lizenz) seach.creativecommons.org
  50. 50. Hilfreiche PC-Programme
  51. 51. Hilfreiche PC-Programme extern hergestellte Flyer/Anzeigen/Plakate erwarteni.d.R. mm-genau formatierte Dateien im PDF-Format erstellbar mit DTP-Programmen(„Desktop Publishing“) Microsoft Publisher(Teil des Office-Home Premium-Pakets, 99,- Euro) Adobe InDesign (800,- Euro) begrenzt erstellbar mit Word / Open Office Writer /Powerpoint Achtung! Bei Format evtl. Beschnittzugabebeachten!
  52. 52. Hilfreiche PC-Programme Grafikprogramme Adobe PhotoshopElements(80,- Euro) Corel Ulead PhotoImpact (30,- Euro) Gimp (kostenfrei,aber komplex)
  53. 53. Hilfreiche Webseiten kostenlose Schriftartenbibliotheken fontzone.net openfontlibrary.org stimmigeFarbschemenfinden: colr.org aufgrund von Bildernoder definierterAusgangsfarbe
  54. 54. PR- / Werbemedien klassisch Noch Fragen?
  55. 55. PR- / Werbemedien online
  56. 56. PR- / Werbemedien online Homepage Facebookseite Twitter Newsletter Blog Videos (in sozialen Netzwerken) QR-Codes
  57. 57. PR- / Werbemedien online 85 / 88 % (m/w) der 12-19jährigenDeutschen hat einen Internetzugang 68% sind täglich online, 23% mindestens1x pro Woche Internet nach Musikhörenzweitwichtigstes Medium Jugendlicher 40% gehen mit dem Handy ins NetzQuelle: JIM-Studie 2012
  58. 58. PR- / Werbemedien online Besonderheit von Onlinemedien ggb.Druckmedien eignen sich für kontinuierliche Werbung,dauerhafte Angebote,Veranstaltungsreihen weniger für einmalige Events undAngebote
  59. 59. Homepage
  60. 60. Homepage Vorteile komplett selbst gestaltbar volle Kontrolle über Inhalte Nachteile Bekanntheit muss (hart) erarbeitet werden Erstellung / Administration / Pflege erfordertAufwand erweiterte Urheberrechtsproblematik Domain + Hosting kostenpflichtig aber nicht mehr als 25 Euro pro Jahr!
  61. 61. Homepage Erste Schritte Passenden Domainnamen finden Webspeicherplatz anmieten Homepagesoftware lokal auf Rechner Serif WebPlus (20 Euro) Magix WebDesigner (100 Euro) Content Management System (CMS )aufInternetserver Wordpress (einfach und kostenlos) Typo 3, Drupal, Joomla (schwierig und kostenlos) Evtl. Software des Webspeicher-Anbieters (1&1, Strato etc.)
  62. 62. Homepage Gestaltung Vorüberlegungen Verantwortlichkeit Ziel Zielgruppe Inhalt (was/wie oft) – bedingt technischeAusstattung des Servers! Texte? Bilder? Videos (eingebunden per Youtube oder direkt vomInternetserver)?
  63. 63. Homepage Gestaltung Struktur so umfassend wie nötig bedienerfreundlich (3-Klick-Regel) Design passend zur Struktur passend zur Zielgruppe passend zur Corporate Idendity wie dynamisch? betr. v.a. die Hauptseite: wie viel Bewegung, wie viel„Spielerei“? erreichbar durch Diashows in derKopfzeile, animierte Logos etc.
  64. 64. Homepage Verbreitung Erfolg der Homepage abhängig von (Kommunikation des) Domainnamens Verlinkung innerhalb des Netzes(Suchmaschinen-Kriterium) Deshalb Domain auf Drucksachen (schriftlich oder als QR) Einbindung sozialer Netzwerke auf Homepage undWerbung für Homepage in sozialen Netzwerken Verlinkung auf möglichst vielenPartner-Webseiten
  65. 65. Facebook
  66. 66. Facebook Vorteile Soziales Netzwerk der Wahl 81% der Jugendlichen sind Mitglieder (JIM-Studie) Struktur des Netzwerks ermöglicht großeWerbewirksamkeit verschiedene Präsentationsformen möglich Inhalte komfortabel und einfach zu pflegen Inhalte erreichen Nutzer per Smartphone fast überall „Fans“ / Gruppenmitglieder erhalten Updates sofort komfortable Besuchsstatistiken kostenlos
  67. 67. Facebook Nachteile beschränkte gestalterische Möglichkeiten stark erweiterte Urheberrechtsproblematik Administratoren müssen selbst privatesFacebookkonto haben Ethische Fragen privatwirtschaftliches Unternehmen, das mitInformationen seiner Nutzer Geld verdient Zwang der Zielgruppe dort Mitgliedzu werden, wenn sie Informationenerhalten will?
  68. 68. Facebook - Präsentationsformen Facebook-“Seite“ öffentliche Seite auch für Nicht-Facebookmitglieder sichtbar Empfängerkreis nicht einschränkbar mehrere Administratoren möglich Ausführliche Möglichkeit der Selbstdarstellung(in Profilinformationen, sind immer sichtbar)
  69. 69. Facebook - Präsentationsformen Facebook-“Seite“ Texte, Veranstaltungen, Fotos, Videos, Linksund Standorte auf der Seite platzierbar(Posts) Nutzer können diese Inhalte „teilen“ – auch anFremde - große Werbewirkung! Werbewirkung kann gegen kostenpflichtigeHervorhebung noch weiter erhöht werden Ersatz für Homepage?
  70. 70. Facebook - Präsentationsformen Facebook-Gruppe Mitgliederkreis kann vom Administratorfestgelegt werden für alle Facebooknutzer offene Gruppe geschlossene Gruppe mit festgelegten Mitglieder Gruppe mit Beitrittsanfragen wird v.a. genutzt von Clubs, Klassen,Sportvereinen, Cliquen
  71. 71. Twitter
  72. 72. Twitter Vorteile fokussiert auf kurze Texte schnell send-/empfangbar (da nur Text) über Einklinken in bestehende Themen über„Hashtags“ breiter Empfängerkreis Nachteile In Deutschland nur in gewissen SzenenRelevanz Ohne Kenntnis der aktuellenHashtags nehmen nur Followerdie abgehende Nachricht wahr
  73. 73. Twitter
  74. 74. Twitter - Glossar Tweet Eine Twitternachricht Timeline „Posteingang“ für eingehende Tweets Follower Twitternutzer, dessen Tweets ich abonniert habe(und die automatisch in der Timeline erscheinen) Hashtag Schlüsselbegriff in Tweets, die den eigenen Post für alle Leserdieser Diskussion sichtbar machen Retweeten Beliebigen Tweet unter eigenem Absenderweiter-veröffnetlichen
  75. 75. Twitter – Hashtags Hashtags sind der Schlüssel zur Relevanzmeines Tweets (#Weltjugendtag, #aufschreietc.) Woher weiß ich, unter welchem Hashtag geradediskutiert wird? normale Suche betätigen aus Ergebnissen zutreffendsten Hashtag auswählenund selbst benutzen Kann ich selbst einen Hashtag starten? ja, aber Relevanz in der Breite der Gemeinschaft wirderst erreicht, wenn dieser Hashtagübernommen wird
  76. 76. Newsletter
  77. 77. Newsletter Vorteile Möglichkeit freier Gestaltung Zielgruppengenaue Ansprache und Inhalte(erreicht nur Menschen, die bereitsinteressiert sind) viel Inhalt möglich Nachteile erreicht nur Menschen, die bereits interessiertsind Akquise neuer Empfängerschwierig
  78. 78. Newsletter Newsletter sind im Prinzip formatierteTexte mit Bildern, Videos etc., die perEmail verschickt werden auch als reine Textdateien verschickbar Erstellung per Homepagesoftware,Content Management System oderOnlinedienst www.newsletter2go.de(bis 1000 Emails gratis)
  79. 79. Blog
  80. 80. Blog Vorteile inhaltlich vielfältig gestaltbar Durch chronologische Sortierung istKontinuität darstellbar „persönlicher Touch“ kostenlos Nachteile Nutzer müssen Blogadresse kennen Administration evtl. aufwändig
  81. 81. Blog Erstellbar entweder über Blog-Dienst… www.blogger.com (Google) www.tumblr.com (Yahoo) www.blog.de (Burda) … oder per Content Management Systemauf dem Webserver Wordpress (einfach) Typo3, Drupal, Joomla (schwierig)
  82. 82. Blog Fragen vor Blogerstellung Was werden meine Inhalte sein? Wie lange bleibt der Blog online? Wen spreche ich an? Wird der Blog nur für Insider interessant sein? Wie oft schreibe ich neue Einträge? Aus welcher Perspektive schreibe ich? Welche Anrede verwende ich? Wie finden mich meine Leser?
  83. 83. Podcast
  84. 84. Podcast Podcasts sind Sammlungen vonAudiobeiträgen, die über ein Abo(z.B. RSS-Feed, Itunes) oder eineWebseite (auf der i.d.R. ein Blogläuft) abgerufen werden Vorteile sind leicht zu erstellen Nachteile Web-Adresse bzw. Podcast-Adressemuss bekannt sein Hörer müssen in wenigen Sekundeninteressiert werden
  85. 85. Video
  86. 86. Video Vorteile heutzutage leicht zu erstellen Videos lassen sich über soziale Netzwerkesehr gut an die Zielgruppe bringen 71% der Jugendlichen nutzen laut JIM regelmäßigVideoportale) Tauschstruktur der Netzwerke erhöht Reichweite Möglichkeit Botschaften multimedial zuvermitteln
  87. 87. Video Nachteile hoher Arbeitsaufwand Nutzer müssen in wenigen Sekundeninteressiert werden Videoschnitt erfordert Softwarekenntnisseund Erfahrung
  88. 88. Video Erstellung Aufnahme Digicam oderHandykamera Schnitt Windows MovieMaker (kostenfrei) Magix Video Studio (40 Euro) Ulead Videostudio (60 Euro) … oder Nachbearbeitung überYoutube-Seite
  89. 89. Video Verbreitung Facebook Bestehende Facebookseite / -gruppeerforderlich Youtube Videoplattform Nr. 1 Google-Konto erforderlich Alternativen Myvideo Clipfish
  90. 90. Vine
  91. 91. Vine junges Netzwerk (im Januar 2013 von Twittergegründet), das auf Kurzvideos (max. 6 Sek.Läge) basiert App-basiert (keine Web-Plattform) iOS-App verfügbar, Android i.d. kommenden Wochen betrifft nur Aufnahme, Ansehen auch via Web Keine eigene Plattform zum Verbreiten derVideos Video-Links können über Twitter oder Facebookverbreitet werden
  92. 92. QR-Codes
  93. 93. QR-Codes QR steht für „quick response“ … sind Muster auf Drucksachen, dieTexte/Internetadressen beinhalten können mit verschiedenen Smartphone-Appsvon eingelesen werden Die Smartphones zeigen den Text bzw. dieInternetseite dann an
  94. 94. QR-Codes - Einsatzgebiete URL (Homepage, Facebook, Youtube) Seite sollte mobil optimiert sein! Emailadresse Smartphone öffnet Standard-Mail-App Telefonnummer Visitenkarte (meist Vcard-Format) Kalendereintrag WLAN-Zugangsdaten Text
  95. 95. QR-Codes - Aufbau
  96. 96. QR-Codes - Beispiele
  97. 97. QR-Code-Apps Android QR Droid Barcode Scanner iOS RedLaser Scan
  98. 98. QR-Codes erstellen Diverse Internetseiten bieten Erstellung an qrcode-monkey.de qr-code-generator.de goqr.me
  99. 99. QR-Codes erstellen Empfohlene Mindestgröße: 2,5cm Nur so können einfache Handies ihn lesen Komplexität des Musters kann meistenseingestellt werden Je komplexer, desto mehr vom Muster kann unlesbarsein (geknickter Flyer etc.) Bunte Logos / Hintergründe werden von vielenApps nicht verstanden QR-Codes im Internet sind sinnlos
  100. 100. Abschlussgedanken
  101. 101. AbschlussgedankenKirchenferne erreichen? PR-/Werbemedium wichtig, aberzweitrangig Es kommt auf die Botschaft / dasAngebot an! PR-/Werbemedium muss dem Angebotadäquat sein PR zielgerichtet einsetzen: BedeutetRecherche der örtlichen Milieus!
  102. 102. Kirchenferne erreichen? Explorative Vermutung: Nutzen am ehesten Twitter + Vine sind so für entsprechend formatierte Events /Botschaften ansprechbar Achtung: Individualismus Rechnung tragen! Experimentalistische Hedonisten Vermutung: Über Szenemagazine / Szeneclubsansprechbar (Pressemitteilungen, Anzeigen / Flyer) Events/Botschaften müssen Nonkonformismus-Bestrebungen Rechnung tragen – z. B. Festivals mitspezieller Musik,„abgefahrene“ Orte etc.
  103. 103. Kirchenferne erreichen? Prekariat über Onlinemedien am wenigsten erreichbar Materialistische Hedonisten PR-Medien müssen (wie das Event) Marken- /Coolnessfaktor haben Layout bei Plakaten und Flyern Aushängeort / Verteilort Medium für PressemitteilungenAnzeigen
  104. 104. Zum Schluss… Noch Fragen?
  105. 105. Ganz zum Schluss…Diese Präsentation, Linksund Quellen unter:www.delicious.com/lwhlingen/jpkVielen Dank!

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