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• Fehler 1: Der falsche Weg
• Fehler 2: Praxisübernahme blind
• Fehler 3: Der falsche Praxiswert
• Fehler 4: Die falsche...
 Neugründung
 Praxisübernahme
 Eintritt in Berufsausübungsgemeinschaft
 Eintritt in Praxisgemeinschaft
(vgl. jährliche...
a) Neugründung vs. Übernahme
1. Standort / Lage
2. Leistungsspektrum
3. Patientenstruktur
4. Ruf / Name
5. Bekanntheitsgra...
 Wie viel Geld können / wollen Sie investieren ?
 Wie viel Zeit können / wollen Sie investieren ?
 Sind Sie kooperation...
 Geplante Fortsetzung „Privatpraxis“ ?
 Welche Patienten gehen mit ?
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Praxisübernahme: CHECKPUNKTE
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3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE
PatientenB
 Mitgealterter Patientenstamm ?
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3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE
PersonalC
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 Service- / Dienstleistungsorientierung ?
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3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE
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 Alter / Technischer Stand ?
 Gesetzliche Anforderungen ?
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Investition
1. Ausstattung
2. Geräte / EDV
3. Personal (-suche)
4. Marketing
5. Räume
6. Organisation
7. Versicherungen
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EXKURS: Praxiswert
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Fehler 3: Der falsche Praxiswert
Was erwerben Sie ?
 Praxiswert = Substanzwert + ideeller Wert
(materieller Wert) (Goodwill / immaterieller Praxiswert)
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Ideeller Wert
Veränderungen des ideellen Wertes um maximal 20 % …
 Ortslage der Praxis, Sichtbarkeit, Erreichbarkeit
 Pa...
Hinweise zur Praxisbewertung
 Vorsicht bei „Daumenregeln“
 Vorsicht bei „historischen Werten“
 Wer bewertet ? (Selbst /...
 Immobilie
 Räume
- Instandhaltung
- Renovierung
 Ausstattung
- Geräte
- Praxisausstattung
- Praxisbedarf
 Goodwill / ...
 bar
 Schenkung
 Sacheinlagen
 Eigenleistung
1. Eigenmittel:
2. Fremdmittel:  Darlehen privat
 Darlehen Bank
 KfW /...
 Gründungsberatung
 Arbeitsamtsgründerzuschuss
 Gründungs-Coaching
 Finanzierungshilfen für Gründer
 KfW / N-Bank Pro...
 Anlagevermögen langfristig
 Finanzierungsdauer = Nutzungsdauer
 Abschreibung – Steuervorteil – Tilgung
 Flexibilität:...
 Gerät gekauft ohne Rentabilität zu berechnen ?
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BWA – Was ist das?
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BWA – Was ist das?
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BWA – Was ist das?
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BWA – Was ist das?
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BWA – Was ist das?
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Erläuterungen einzelne Kostenpositionen
1. Personal
Tätigkeitsgruppe I
Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahnarzthelferinn...
Erläuterungen einzelne Kostenpositionen
1. Personal
Tätigkeitsgruppe III
- Zahnmedizinische Fachhelferinnen / Fachassisten...
Erläuterungen einzelne Kostenpositionen
z.B. Beiträge / Versicherungen
 KZV-Verwaltungskosten (ca.1.5%)
 Beiträge Zahnär...
Einnahmen:  Abschlagszahlungen KZV
 Restzahlungen KZV
 Festzuschüsse
 Zuzahlungen / Mehrkosten
 Privatpatienten
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plus: Orientierungs- und Vorgabewerte
Kosten Praxis
+ Tilgungen Praxis
+ Tilgungen Privat
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Tage p. a. 365
Wochenenden 2 x 52 104
Feiertage 10
Fortbildungstage 5
Urlaubstage 30
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Kennzahlenermittlung:
I. Mindest-Umsatz pro Sprechstunde = Umind : 1.477
II. Plan-Umsatz pro Sprechstunde = Uplan : 1.477
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Business-Plan
Bausteine:
1. Zahnmedizinisches Konzept
2. Leistungsspektrum / Produkte / Service
3. Marktpotenzial und Wett...
Ihr „Business-Plan“:
Ihre Vorstellungen:
 Spezialisierung / Ausrichtung der Praxis …
 Analyse Umfeld & Konkurrenz …
Wo s...
Baustellen z.B.:
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Fehler 8: schlechte Praxisorganisation
 Praxissoftware
 Behandlungsplanung
 Terminmanagement
 Abre...
Gewinn
+ AfA
Liquidität I
- Tilgungen (Praxis, Privat)
= Liquidität II
- private Versicherungen / Vorsorge
= Liquidität II...
Jahr 01 Gründung / Übernahme
02 Erstellung Jahresabschluss/Einkommensteuer 01
03 Nachzahlung 01
Anpassung Vorauszahlung 02...
A. Praxisvorlaufkosten
Fehler 10: Steuern gestalten
1. Reisekosten
 Fahrten und Verpflegungsmehraufwendungen
 Übernachtu...
 Fahrtkosten
 Praxisbesichtigungen
 Praxisausstatter
 Steuerberater
 Bank
 Versicherungsmakler
 Übernachtungskosten...
Reisekostenaufstellung
Datum Ort Zweck km
abwesend
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Übernachtung**
* Falls keine...
 70 % der Kosten einer beruflich veranlassten
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 Zu beachten:
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 Erhöhte Telefonkosten „Existenzgründung“
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 gegen Vorlage von Rechnungen und Belegen
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 Maklerkosten
 Fahrten zwischen alter und neu...
 Fremdbelege, die verloren gegangen sind
 Parkgebühren
 Waschen von Berufskleidung
 Münzkopierer
 Telefon
 Geschenke...
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 Musikanlage
 DVD / CD
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 AfA  Zinsen
 Kraftstoff  Versicherung, Reparaturen
 Parkgebühren  Wi...
Investitionen in der Praxis
  Finanzierung
 Absetzbarkeit der Zinsen
Investitionen im Privatbereich
  Einsatz von Eig...
 Zinsen sind abzugsfähig, wenn sie betrieblich, d.h. durch die
Praxis verursacht sind
Beispiel: Zinsen für den Praxiskauf...
Wir helfen Ihnen gerne
ADVIMED
Steuerberatungsgesellschaft mbH
Berrenrather Straße 188
50937 Köln
Tel.: (0221) 94101980
Fa...
10 große fehler bei der niederlassung
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10 große fehler bei der niederlassung

  1. 1. 3 • Fehler 1: Der falsche Weg • Fehler 2: Praxisübernahme blind • Fehler 3: Der falsche Praxiswert • Fehler 4: Die falsche Finanzierung • Fehler 5: Die Fehlinvestition • Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität • Fehler 7: Kein Strategie • Fehler 8: Schlechte Praxisorganisation • Fehler 9: Steuerzahlungen vergessen • Fehler 10: Steuern nicht gestaltet INHALTSVERZEICHNIS
  2. 2.  Neugründung  Praxisübernahme  Eintritt in Berufsausübungsgemeinschaft  Eintritt in Praxisgemeinschaft (vgl. jährliche Studie der ApoBank) Formen und Möglichkeiten der Praxisgründung Fehler 1: Der falsche Weg 4
  3. 3. a) Neugründung vs. Übernahme 1. Standort / Lage 2. Leistungsspektrum 3. Patientenstruktur 4. Ruf / Name 5. Bekanntheitsgrad 6. Einnahmen (-struktur) 7. Kosten (-struktur) 8. Mitarbeiter 9. Ausstattung 10. Räume 11. Infrastruktur 12. Kooperationen 13. Finanzierung 14. Chance / Risiko 15. Erwartungswerte Kriterien Neugründung Übernahme 5 Fehler 1: Der falsche Weg
  4. 4.  Wie viel Geld können / wollen Sie investieren ?  Wie viel Zeit können / wollen Sie investieren ?  Sind Sie kooperationsfähig ?  Ist der / die Andere kooperationsfähig ? b) Einzelkämpfer vs. Zusammenarbeiten: Fehler 1: Der falsche Weg 6
  5. 5.  Geplante Fortsetzung „Privatpraxis“ ?  Welche Patienten gehen mit ?  Wettbewerbsverbot ? Praxisübernahme: CHECKPUNKTE PraxisabgeberA 7 Fehler 2: Praxisübernahme blind
  6. 6. 3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE PatientenB  Mitgealterter Patientenstamm ?  Praxis im Sink- oder Sturzflug ?  Bindung an Alt-Zahnarzt ?  Abrechnungsgewohnheiten / Preise ? 8 Fehler 2: Praxisübernahme blind
  7. 7. 3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE PersonalC  Übernahmeverpflichtung !  Service- / Dienstleistungsorientierung ? „Das haben wir schon immer / noch nie so gemacht“  Prägung auf Alt-Inhaber ? 9 Fehler 2: Praxisübernahme blind
  8. 8. 3. Praxisabgabe: CHECKPUNKTE AusstattungD  Alter / Technischer Stand ?  Gesetzliche Anforderungen ?  Notwendige Ersatzinvestitionen in den ersten fünf Jahren => „Quasi-Neugründung“ ? 10 Fehler 2: Praxisübernahme blind
  9. 9. Investition 1. Ausstattung 2. Geräte / EDV 3. Personal (-suche) 4. Marketing 5. Räume 6. Organisation 7. Versicherungen 8. Genehmigungen 9. Anlaufphase Neugründung ein Vertrag / Kauf … Übernahme 11 Fehler 3: Der falsche Praxiswert
  10. 10. EXKURS: Praxiswert 12 Fehler 3: Der falsche Praxiswert
  11. 11. Was erwerben Sie ?  Praxiswert = Substanzwert + ideeller Wert (materieller Wert) (Goodwill / immaterieller Praxiswert)  Substanzwert = Wirtschaftsgüter gem. Anlageverzeichnis (z. B. Einrichtung, Geräte, Sprechstundenbedarf) bewertet mit aktuellen Marktpreisen  Ideeller Wert = Patientenstamm, Lage, Image … = Erfolgsaussichten ! Nachhaltig erzielbarer Gewinn im Prognosezeitraum („Ertragswert“) 13 Fehler 3: Der falsche Praxiswert
  12. 12. Ideeller Wert Veränderungen des ideellen Wertes um maximal 20 % …  Ortslage der Praxis, Sichtbarkeit, Erreichbarkeit  Patientenstruktur / Privatanteil  Praxisstruktur (modern ? funktionell ? Alterspraxis ?....)  Zahnarztdichte / Konkurrenz  Patientenbindung / Übergabe-Unterstützung  Möglichkeit / Pflicht, die Praxis in den Räumen weiterzuführen  Qualitätsmanagement / Praxisorganisation  Leistungsumfang der Praxis (z.B. Prophylaxe, Implantologie)  Anstellung von Zahnärzten  Kooperationen (Praxisgemeinschaft, Apparategemeinschaft, usw.) 14 Fehler 3: Der falsche Praxiswert
  13. 13. Hinweise zur Praxisbewertung  Vorsicht bei „Daumenregeln“  Vorsicht bei „historischen Werten“  Wer bewertet ? (Selbst / Berater / StB / WP / Depot …)  Modifizierte Ertragswertmethode (Zukunftsanalyse !)  Berücksichtigung von Rechtsprechung und Literatur ?  Bei Kauf: Nur Hinweise, keine verbindliche Vorgabe  Letztlich: Verhandlungssache 15 Fehler 3: Der falsche Praxiswert
  14. 14.  Immobilie  Räume - Instandhaltung - Renovierung  Ausstattung - Geräte - Praxisausstattung - Praxisbedarf  Goodwill / Praxiswert Finanzierung 1. Investitionen: 2. Unterdeckung Liquidität für zwei Quartale:  Liquiditätsplanung 3. Kosten Gründung: = Finanzbedarf & Fristigkeit FinanzierungsbedarfA  Provision  Gebühren  Beratung  Werbung  Eröffnung 16 Fehler 4: die falsche Finanzierung
  15. 15.  bar  Schenkung  Sacheinlagen  Eigenleistung 1. Eigenmittel: 2. Fremdmittel:  Darlehen privat  Darlehen Bank  KfW / ERP Mittel  Förderprogramme  Leasing 3. Kontokorrent nachrichtlich: Sicherheiten:  Immobilien, Depopts, Konten  Lebensversicherung  Bürgschaften Finanzierung FinanzierungsmöglichkeitenB 17 Fehler 4: die falsche Finanzierung
  16. 16.  Gründungsberatung  Arbeitsamtsgründerzuschuss  Gründungs-Coaching  Finanzierungshilfen für Gründer  KfW / N-Bank Programme  i.d.R. über Ihre Hausbank ! Finanzierung FördermöglichkeitenC 18 Fehler 4: die falsche Finanzierung
  17. 17.  Anlagevermögen langfristig  Finanzierungsdauer = Nutzungsdauer  Abschreibung – Steuervorteil – Tilgung  Flexibilität: Sondertilgung / Cap  Gründungskosten / Betriebsmittel  Kontokorrent-Kredit / Giro Finanzierung Finanzierungsregeln beachtenD 19 Fehler 4: die falsche Finanzierung
  18. 18.  Gerät gekauft ohne Rentabilität zu berechnen ?  Sind die Erlösrechnungen des Verkäufers wirklich realisierbar ?  Sind die High-Tech-Geräte aus der Uni in der Praxis wirtschaftlich einsetzbar ?  Prospekt und Verkäuferangaben sind IMMER geschönt !  Wenn es schon da steht: oft besser verkaufen & Mittel freisetzen bzw. Darlehen tilgen 20 Fehler 5: die Fehlinvestition Der Gerätepark …
  19. 19. Planung Ergebnis EINNAHMEN Leistungsspektrum Patienten Kostenträger BWA 21 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  20. 20. Planung Ergebnis KOSTEN Planung Steuerung Ausstattung:  Personal  Geräte  Miete  Beiträge, Vers.  Zinsen  Abschreibungen  sonst. Kosten = Ergebnis + Abschreibungen - Tilgungen - Steuern (ESt) - private Versicherungen = Liquidität I - Privatentnahmen (Lebensführung/Gehalt) = freie Liquidität BWA 22 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  21. 21. BWA – Was ist das? 23 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  22. 22. BWA – Was ist das? 24
  23. 23. BWA – Was ist das? 25
  24. 24. BWA – Was ist das? 26
  25. 25. BWA – Was ist das? 27
  26. 26. Musterauswertung … BWA – Was ist das? 28
  27. 27. Erläuterungen einzelne Kostenpositionen 1. Personal Tätigkeitsgruppe I Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahnarzthelferinnen und Stomatologische Schwestern nach erfolgreich abgeschlossener Berufsausbildung. Tätigkeitsgruppe II Zahnmedizinische Fachangestellte / Zahnarzthelferinnen und Stomatologische Schwestern mit kammerrechtlich anerkanntem / anerkannten Fortbildungsnachweis/en (nach Prüfung) von mindestens 150 Unterrichtsstunden auf der Grundlage der jeweiligen Fortbildungs- regelungen/-ordnungen. Die Absolvierung praxistestatpflichtiger Zeiten im Rahmen der jeweiligen Fortbildung/en ist auf die Fortbildungsdauer von 150 Unterrichtsstunden anzu- rechnen. Zahnarzthelferinnen  Tarifvertrag  Tätigkeitsgruppen I - IV 29
  28. 28. Erläuterungen einzelne Kostenpositionen 1. Personal Tätigkeitsgruppe III - Zahnmedizinische Fachhelferinnen / Fachassistentinnen (ZMF) - Zahnmedizinische Prophylaxehelferinnen / Prophylaxeassistentinnen (ZMP) - Fachwirtinnen für Zahnärztliches Praxismanagement - Zahnmedizinische Verwaltungshelferinnen / Verwaltungsassistentinnen (ZMV) - Assistentinnen für Zahnärztliches Praxismanagement (AZP) Tätigkeitsgruppe IV - Dentalhygienikerinnen (DH) - Betriebswirtinnen für Management im Gesundheitswesen Zahnarzthelferinnen  Tarifvertrag  Tätigkeitsgruppen I - IV 30
  29. 29. Erläuterungen einzelne Kostenpositionen z.B. Beiträge / Versicherungen  KZV-Verwaltungskosten (ca.1.5%)  Beiträge Zahnärztekammer  Praxisinventarversicherung  Berufshaftpflichtversicherung  Praxis-Rechtschutzversicherung usw. … Plandaten 31
  30. 30. Einnahmen:  Abschlagszahlungen KZV  Restzahlungen KZV  Festzuschüsse  Zuzahlungen / Mehrkosten  Privatpatienten  sonstige Erträge (Gutachten, Notdienste …) Kosten:  Raum  Personal  Büro / Verwaltung  AfA  Zinsen = Ergebnis I - Steuervorauszahlungen (ggf. kalkulatorisch) + AfA - Tilgung Praxis = Liquidität II - Vorsorge - Tilgung privat - „Lohn“ / Lebenshaltung = Liquidität III I II III IV 121110987654321 987654 32 Basis: Planung Ergebnis & Liquidität Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  31. 31. plus: Orientierungs- und Vorgabewerte Kosten Praxis + Tilgungen Praxis + Tilgungen Privat + Lebensunterhalt = Liquiditätsbedarf 1 + Steuern = Mindest-Umsatz : durchschnittl. Fallwert = Mindestfallzahl / Patienten … Mindest-Einnahmen-KalkulationA 33 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität (oft unklar …)
  32. 32. Tage p. a. 365 Wochenenden 2 x 52 104 Feiertage 10 Fortbildungstage 5 Urlaubstage 30 Krankheitstage 5 Arbeitstage = 211 Arbeitsstunden pro Tag 10 - produktiv / Patienten 70 % - Verwaltung 30 % = Arbeitsstunden p. a. 1.477 plus: Orientierungs- und Vorgabewerte Zahnarztstunde-Kostensatz / UmsatzorientierungB 34 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  33. 33. Kennzahlenermittlung: I. Mindest-Umsatz pro Sprechstunde = Umind : 1.477 II. Plan-Umsatz pro Sprechstunde = Uplan : 1.477 III. Kosten-Stundensatz = Praxiskosten : 1.477 plus: Orientierungs- und Vorgabewerte Stundensatz / UmsatzorientierungB 35 Fehler 6: Keine Planung, keine Liquidität
  34. 34. Business-Plan Bausteine: 1. Zahnmedizinisches Konzept 2. Leistungsspektrum / Produkte / Service 3. Marktpotenzial und Wettbewerber 4. Marketing 5. Praxisstruktur & Organisation 6. Chancen und Risiken 7. Investitions- und Finanzplanung 8. Ertrags- und Liquiditätsplanung 36 Fehler 7: Keine Strategie
  35. 35. Ihr „Business-Plan“: Ihre Vorstellungen:  Spezialisierung / Ausrichtung der Praxis …  Analyse Umfeld & Konkurrenz … Wo soll die Praxis in 5 Jahren stehen ? Was ist zu tun: 1. Definition der Ziele 2. Maßnahmenplan 3. Umsetzung / Controlling … 37 Fehler 7: Keine Strategie
  36. 36. Baustellen z.B.: 38 Fehler 8: schlechte Praxisorganisation  Praxissoftware  Behandlungsplanung  Terminmanagement  Abrechnung  Mitarbeiterentwicklung Externe Berater / regelmäßiges Coaching ?
  37. 37. Gewinn + AfA Liquidität I - Tilgungen (Praxis, Privat) = Liquidität II - private Versicherungen / Vorsorge = Liquidität III - ESt-Nachzg, ESt-Vorauszg. = Liquidität IV - bereits erfolgte Entnahmen = freie verfügbare Liquidität ? Einnahmen - Kosten = Gewinn Wohin ist mein Gewinn ? 39 Fehler 9: Steuerzahlungen vergessen
  38. 38. Jahr 01 Gründung / Übernahme 02 Erstellung Jahresabschluss/Einkommensteuer 01 03 Nachzahlung 01 Anpassung Vorauszahlung 02 Anpassung Vorauszahlung 03  regelmäßige Prüfung / Anpassung der Vorauszahlungen  Disposition der Liquidität  Steuer-Rücklagen berechnen  auf Steuer-Konto ansparen  aktive Steuerplanung (s.u.) Fehler 9: Steuerzahlungen vergessen Der Steuerschock im dritten Jahr: 40
  39. 39. A. Praxisvorlaufkosten Fehler 10: Steuern gestalten 1. Reisekosten  Fahrten und Verpflegungsmehraufwendungen  Übernachtungskosten 2. Bewirtungskosten 3. Telefonkosten 4. Umzugskosten Quelle: ADVISA Frankfurt 41
  40. 40.  Fahrtkosten  Praxisbesichtigungen  Praxisausstatter  Steuerberater  Bank  Versicherungsmakler  Übernachtungskosten (nur mit Hotelrechnung)  Verpflegungsmehraufwand > 8 Std. Abwesenheit = 12 € 24 Std. Abwesenheit = 24 € An- und Abreisetage = 24 € 1. Reisekosten A. Praxisvorlaufkosten 42 Fehler 10: Steuern gestalten
  41. 41. Reisekostenaufstellung Datum Ort Zweck km abwesend von/bis Stunden Verpflegungs- mehraufwand* Übernachtung** * Falls keine Belege vorhanden sind, Pauschale für Verpflegungsmehraufwand entsprechend der Dauer der Abwesenheit ** Falls keine Belege vorhanden sind, Pauschale für Übernachtungskosten A. Praxisvorlaufkosten 43 Fehler 10: Steuern gestalten
  42. 42.  70 % der Kosten einer beruflich veranlassten Bewirtung sind steuerlich abzugsfähig  Zu beachten: Der Bewirtungsbeleg muss ordnungsgemäß ausgefüllt und unterschrieben werden Bewirtete Personen: Anlass der Bewirtung: - Steuerberater - Steuerberatung - Kollege - Erfahrungsaustausch - Kundenberater der Bank - Finanzierungsgespräch - Praxisausstatter - Einrichtungsplanung 2. Bewirtungskosten A. Praxisvorlaufkosten 44 Fehler 10: Steuern gestalten
  43. 43.  Erhöhte Telefonkosten „Existenzgründung“ Erhöhung ist gegenüber dem Finanzamt glaubhaft zu machen!  Gegenüberstellung der vorangegangenen Telefon- kosten (vor Existenzgründung) / Kosten im Jahr der Existenzgründung  Ansatz tatsächlicher Telefonkosten anhand von Einzelverbindungsnachweisen 3. Telefonkosten A. Praxisvorlaufkosten 45 Fehler 10: Steuern gestalten
  44. 44.  gegen Vorlage von Rechnungen und Belegen  Lagerkosten für das Umzugsgut  Maklerkosten  Fahrten zwischen alter und neuer Wohnung  Miete für die alte Wohnung vom Wegzug bis zum Kündigungstermin  Kosten für Inserate, Telefon und Makler  Zahlung von Abfindung wegen Auszug des Vormieters  Rechtsanwaltskosten bei Mietstreitigkeiten  ohne Rechnungen und Belege  Pauschale für Ledige 636 €  Pauschale für Verheiratete 1.271 €  jede weitere Person (ohne Ehegatte) 280 € 4. Umzugskosten Beruflich veranlasste Umzugskosten sind steuerlich dann ansetzbar, wenn die bisherige Entfernung zum Arbeitsort verkürzt wird. A. Praxisvorlaufkosten 46 Fehler 10: Steuern gestalten
  45. 45.  Fremdbelege, die verloren gegangen sind  Parkgebühren  Waschen von Berufskleidung  Münzkopierer  Telefon  Geschenke  Trinkgelder Angaben glaubhaft machen! z. B. für: B. Eigenbelege 47 Fehler 10: Steuern gestalten
  46. 46. Eigenbeleg 48 Fehler 10: Steuern gestalten
  47. 47. Umwandlung von PRIVAT- in BETRIEBSvermögen:  „Fachliteraturbibliothek“  Video  Musikanlage  DVD / CD  PC  Schreibtisch z. B. für:  Kaffeemaschine  Bilder  Teppich  Vasen  u.a. Deko-Artikel C. Private Sacheinlagen Der zukünftige Gebrauch in der Praxis oder für die Praxis führt zu abzugsfähigen Kosten. 49 Fehler 10: Steuern gestalten
  48. 48. Private Sacheinlagen 50 Fehler 10: Steuern gestalten
  49. 49.  Kfz in Praxisvermögen ( betr. Nutzung 50% ?)  AfA  Zinsen  Kraftstoff  Versicherung, Reparaturen  Parkgebühren  Winterreifen  für Privatnutzung: 1%-Regel (oder Fahrtenbuch)  private Nutzung  Pauschal-Regelung  Fahrtenbuch D. Kfz-Kosten 0,30 € pauschal je km 51 Fehler 10: Steuern gestalten
  50. 50. Investitionen in der Praxis   Finanzierung  Absetzbarkeit der Zinsen Investitionen im Privatbereich   Einsatz von Eigenkapital  keine Absetzbarkeit der Zinsen E. Behandlung von Zinsen Grundsatz: 52 Fehler 10: Steuern gestalten
  51. 51.  Zinsen sind abzugsfähig, wenn sie betrieblich, d.h. durch die Praxis verursacht sind Beispiel: Zinsen für den Praxiskauf oder Finanzierung von Investitionen z.B. Geräten, Umbau usw.  Zinsen für überzogenes Giro-Konto sind oft nicht absetzbar, weil eine Überziehung i.d.R. durch private Entnahme verursacht ist  Ist eine optimale Zuordnung von Darlehen möglich ? Beispiel: Praxisdarlehen parallel zu Hausdarlehen … a. Einsatz von Eigenmitteln optimieren b. Tilgungsreihenfolge optimieren E. Behandlung von Zinsen 53 Fehler 10: Steuern gestalten
  52. 52. Wir helfen Ihnen gerne ADVIMED Steuerberatungsgesellschaft mbH Berrenrather Straße 188 50937 Köln Tel.: (0221) 94101980 Fax: (0221) 941019819 E-Mail: advimed-koeln@etl.de

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