Social Media in Unternehmen – Chancen, Risiken, Herausforderungen                 14.1.2012          Prof. Dr. Michael Grö...
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Twitterhttp://twitter.com/datev                           24
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Quelle: http://www.socialmediaexaminer.com/SocialMediaMarketingReport2011.pdf, S. 16                                      ...
Social Media Advertising                           27
Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Ziele  – Bekanntmachung der Studiengänge im Bereich    Informati...
Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Zielgruppe  eingrenzen  – Region, Stadt  – Alter  – Interessen  ...
Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Budget für Anzeigen: 700 €• Ergebnisse  – 9,6 Millionen Anzeigen...
Social Media Eisberg                       31
Social Media Guidelines• Leitplanken für Mitarbeiter• Auf wenigen Seiten beschrieben• Inhalte  – Do‘s und Dont‘s  – Rechtl...
Unterwegs als Privatperson?                              33
Social Media Guideline             Beispiel: RocheAuszug aus www.roche.com/social_media_guidelines.pdf                    ...
Social Media Monitoring• Systematische Beobachtung und Analyse,  was im Social Web abläuft.  – Ihr Unternehmen  – Ihre Pro...
http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:werbung-wer-den-spot-hat-hat-den-shitstorm/60150757.html               ...
Was passieren kann: „Shitstorm“                                  37
Was passieren kann: „Shitstorm“                                  38
Enterprise 2.039     Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
Die Frage• Wie können die Konzepte und Ideen von  Social Media im Unternehmen genutzt  werden?                            ...
Ideen• Keine zentrale, hierarchische Steuerung• Teams organisieren sich und deren Aufgaben  und Wissen selbst• „Informatio...
Kommunikation• Beispiele  – Interne Blogs  – Foren zum Austausch  – Firmeninterne soziale Netzwerke                       ...
Wissensmanagement• Wikis• Aufbau von  benutzergenerierten  Taxonomien  – Tags, Tag Clouds                              43
Projektmanagement• Räumlich verteilte Teams• Gemeinsame Produktentwicklung, z.B.  Softwareentwicklung• Projektplattform• B...
Wie kriegt man dies hin?• Keine Frage der Technologie!• Wandel der Unternehmenskultur notwendig!• Anreize schaffen• Vorleb...
Recruiting 2.046     Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
War for Talents?                   47
Würden Sie diesePerson(en) einstellen?                         48
Die Sicht des Unternehmens• Welche Kompetenzen erwerben Arbeitskräfte  durch die (private) Nutzung von Social  Media?• Stu...
BewerberkommunikationBeispiel Naspa, https://www.facebook.com/naspa.ausbildung                                            ...
Die Sicht des Bewerbers• Bewerber können davon ausgehen, dass über  sie online recherchiert wird.  – Personensuchmaschinen...
Die Sicht des Unternehmens• Mehr als 50% der Unternehmen suchen im  Internet nach Informationen über Bewerber.• Recherche ...
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Einige Beispiele                   54
Einige Beispiele                   55
Einige Beispiele: Aktive Nutzung      durch Unternehmen                                   56
Unternehmensbewertungen• Chancen und Risiken für Unternehmen  – Kritik sammeln, Anregungen prüfen, Feedback    geben, Umga...
Trends58     Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
Trends• Transparenz und Authentizität werden  dramatisch zunehmen.• Digitale und reale „Welt“ vermischen sich immer  stärk...
Diskussionhttp://kurzlink.de/corporatesocialmedia                                          60
Weitere Informationen• Arbeitnehmerbewertungsportal http://www.kununu.com/• Wikipedia: E-Portfolio http://de.wikipedia.org...
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Social Media in Unternehmen - Chancen, Risiken, Herausforderungen

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Veröffentlicht am

Vortragsunterlagen 14.1.2012

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Social Media in Unternehmen - Chancen, Risiken, Herausforderungen

  1. 1. Social Media in Unternehmen – Chancen, Risiken, Herausforderungen 14.1.2012 Prof. Dr. Michael Gröschel m.groeschel@hs-mannheim.de 1
  2. 2. Inhalte1. Was ist Social Media?2. Der Weg für Ihr Unternehmen?3. Im Unternehmen: Enterprise 2.04. Recruiting 2.05. Trends 2
  3. 3. Was ist Social Media?3 Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
  4. 4. Was bisher geschah … „Web 1.0“, Push-MarketingBildquelle: http://www.pixelio.de/media/557009 „Spezialisten“ produzieren bzw. bereiten Inhalte auf Statische Informationen 4
  5. 5. … und was ist neu? • Social Media: „[…] Medien und Technologien […], die es Nutzern ermöglichen, sichQuelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Social_Media untereinander auszutauschenBildquelle: http://www.pixelio.de/media/57560 und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. sich rasant. 5
  6. 6. … und was ist neu? Warum jetzt? • Social Media: „[…] Medien und Technologien […], die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zuQuelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Social_MediaBildquelle: http://www.pixelio.de/media/57560 gestalten. • Wichtige Katalysatoren – Technologien sind sehr viel einfacher bedienbar. – I.d.R. ausreichend Bandbreite vorhanden. – Mobile Endgeräte verbreiten sich rasant. 6
  7. 7. Die Macht der Nutzer• Welches Buch würden Sie eher kaufen? 4 vs. 2 Sterne 7
  8. 8. Facetten: Social Media Prisma • PopulärQuelle: http://www.ethority.de/weblog/social-media-prisma/ – Facebook – Twitter – Youtube – (XING), LinkedIn – Blogs – Google+ 8
  9. 9. Der Weg für Ihr Unternehmen?9 Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
  10. 10. Unternehmen und Umfeld Bewerber MitarbeiterLieferanten Kunden Konkurrenten … 10
  11. 11. Unternehmen und Umfeld• Fragen – Welche Möglichkeiten bietet Social Media für mein Unternehmen? – Was muss ich als Unternehmen/r dabei beachten? – Kann ich als Unternehmen auf Social Media verzichten? 11
  12. 12. „Da machen wir nicht mit!“?• Über ihr Unternehmen, die Produkte, ihre Themen findet ein Austausch statt! Ob es Ihnen gefällt oder nicht!• Besser: Aktive Teilnahme besser als die „Dinge“ sich selbst zu überlassen. – Moderieren, neue Themen, kommentieren, … 12
  13. 13. Was hat ein Eisberg mit Social Media zu tun?Quelle: http://www.sxc.hu/photo/696748 13
  14. 14. Quelle: http://www.flickr.com/photos/intersectionconsulting/5332653015/ Social Media Eisberg 14
  15. 15. Grundsätzliche Nutzung und mögliche Ziele• Kommunikation • Neukundengewinnung• Kollaboration • Verkauf• Wissensmanagement • Markenbildung und• Multimedia –bindung• Unterhaltung • Kundensupport• … • Innovationsanregungen • … 15
  16. 16. Interessant für Unternehmen?• Grundsätzlich ja, weil … – Authentisch – Schnell und aktuell – Kostengünstig – Erleichtert die Kommunikation – Trägt zur Imagebildung bei 16
  17. 17. Social Media Strategie• Planung: Ziele definieren, Zielgruppen, Analyse, …• Ressourcen: Social Media kostet Geld!• Leitplanken formulieren: „Social Media Guide“ für Mitarbeiter• Messen, Monitoring• Kontinuität erhalten: Inhalte, Ressourcen, Überarbeitung der Strategie 17
  18. 18. Strategie? Das Beispiel KabelBW • http://twitter.com/kab elbw • Twitter-Präsenz sehr aktiv bis Mitte 2010 • Abruptes Ende • War da ein Praktikant am Werke? • Strategie nicht erkennbar! 18
  19. 19. Facebook-Pagehttp://www.facebook.com/adidas 19
  20. 20. Ein paar Zahlen zu Facebook • Weltweit: 800.000.000 MitgliederQuelle: https://www.facebook.com/press/info.php?statistics • Deutschland: 20.000.000 Mitglieder • Mehr als die Hälfte der Mitglieder nutzt Facebook täglich. • Fast 15% der gesamten Online-Zeit wird auf Facebook verbracht. • Je jünger, desto intensiver die Nutzung. • Mobile Nutzung steigt rasant an. 20
  21. 21. Quelle: http://www.wollmilchsau.de/facebook-altersgruppen-abdeckung-in-deutschland-2011/ Nutzerzahlen von (Dezember 2011, Deutschland) 21
  22. 22. Altersverteilung in Deutschland (Stand Juli 2011)Quelle: http://www.futurebiz.de/artikel/facebook-nutzerzahlen-juli-2011/ • 45% sind höchstens 24 Jahre alt. • 71% sind bis 34 Jahre alt. • Nur 5% sind 55+. 22
  23. 23. Corporate Bloghttp://rechtzweinull.de/ 23
  24. 24. Twitterhttp://twitter.com/datev 24
  25. 25. SlideshareKnoll Maschinenbau http://www.slideshare.net/knollmb 25
  26. 26. Quelle: http://www.socialmediaexaminer.com/SocialMediaMarketingReport2011.pdf, S. 16 Nutzen 26
  27. 27. Social Media Advertising 27
  28. 28. Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Ziele – Bekanntmachung der Studiengänge im Bereich Informatik – Gewinnung von Studienbewerbern• Einbettung in Strategie• Zeitraum – Ca. 3 Wochen vor Bewerbungsschluss 28
  29. 29. Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Zielgruppe eingrenzen – Region, Stadt – Alter – Interessen 29
  30. 30. Social Media Advertising: Fallstudie Hochschule Mannheim• Budget für Anzeigen: 700 €• Ergebnisse – 9,6 Millionen Anzeigen auf 68.600 Personenprofilen – 1579 Clicks (= Click-Trough-Rate: 0,017%) – Preis pro Click (CPC): 0,44 € – Ca. 60% weiblich 30
  31. 31. Social Media Eisberg 31
  32. 32. Social Media Guidelines• Leitplanken für Mitarbeiter• Auf wenigen Seiten beschrieben• Inhalte – Do‘s und Dont‘s – Rechtliche Aspekte – „Botschafter für das Unternehmen“, auch als Privatperson!?! – Veröffentlichungsfähige Inhalte – Umgang mit Bildern –… 32
  33. 33. Unterwegs als Privatperson? 33
  34. 34. Social Media Guideline Beispiel: RocheAuszug aus www.roche.com/social_media_guidelines.pdf 34
  35. 35. Social Media Monitoring• Systematische Beobachtung und Analyse, was im Social Web abläuft. – Ihr Unternehmen – Ihre Produkte – Themen – Konkurrenz 35
  36. 36. http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:werbung-wer-den-spot-hat-hat-den-shitstorm/60150757.html Was passieren kann: „Shitstorm“ 36
  37. 37. Was passieren kann: „Shitstorm“ 37
  38. 38. Was passieren kann: „Shitstorm“ 38
  39. 39. Enterprise 2.039 Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
  40. 40. Die Frage• Wie können die Konzepte und Ideen von Social Media im Unternehmen genutzt werden? 40
  41. 41. Ideen• Keine zentrale, hierarchische Steuerung• Teams organisieren sich und deren Aufgaben und Wissen selbst• „Information Worker“• Aufgabe des Management: Moderation statt straffer Führung 41
  42. 42. Kommunikation• Beispiele – Interne Blogs – Foren zum Austausch – Firmeninterne soziale Netzwerke 42
  43. 43. Wissensmanagement• Wikis• Aufbau von benutzergenerierten Taxonomien – Tags, Tag Clouds 43
  44. 44. Projektmanagement• Räumlich verteilte Teams• Gemeinsame Produktentwicklung, z.B. Softwareentwicklung• Projektplattform• Beispiel: Basecamp 44
  45. 45. Wie kriegt man dies hin?• Keine Frage der Technologie!• Wandel der Unternehmenskultur notwendig!• Anreize schaffen• Vorleben, auch durch Management• Auch eine Frage des Alters?• Was erwarten „junge“ Absolventen von Unternehmen? 45
  46. 46. Recruiting 2.046 Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
  47. 47. War for Talents? 47
  48. 48. Würden Sie diesePerson(en) einstellen? 48
  49. 49. Die Sicht des Unternehmens• Welche Kompetenzen erwerben Arbeitskräfte durch die (private) Nutzung von Social Media?• Studien zeigen: Schüler mit intensiver Facebook-Nutzer haben schlechtere Noten?!?• Kommunikation wird offener.• Social Media-Werkzeuge werden von Arbeitskräften zunehmend erwartet! 49
  50. 50. BewerberkommunikationBeispiel Naspa, https://www.facebook.com/naspa.ausbildung 50
  51. 51. Die Sicht des Bewerbers• Bewerber können davon ausgehen, dass über sie online recherchiert wird. – Personensuchmaschinen: yasni.de• Handlungsempfehlungen – Niemals peinliche oder unangemessene Informationen posten. – Aufbau eines E-Portfolios – Online Reputation Management ORM 51
  52. 52. Die Sicht des Unternehmens• Mehr als 50% der Unternehmen suchen im Internet nach Informationen über Bewerber.• Recherche in und über Social Media über Bewerber? – Arbeitnehmerdatenschutz beachten! – BDSG: Gezielte Recherche nur in „berufsorientierten Netzwerken“ erlaubt! • Eher erlaubt: XING • Eher nicht erlaubt: Facebook 52
  53. 53. Bewertung. Beispiel kununu.com 53
  54. 54. Einige Beispiele 54
  55. 55. Einige Beispiele 55
  56. 56. Einige Beispiele: Aktive Nutzung durch Unternehmen 56
  57. 57. Unternehmensbewertungen• Chancen und Risiken für Unternehmen – Kritik sammeln, Anregungen prüfen, Feedback geben, Umgang mit ungerechtfertigter Kritik• Nutzen für Bewerber – „Ein Bild machen.“ 57
  58. 58. Trends58 Quelle: http://www.sxc.hu/photo/747814
  59. 59. Trends• Transparenz und Authentizität werden dramatisch zunehmen.• Digitale und reale „Welt“ vermischen sich immer stärker (Beispiel: Groupon, QR-Codes)• Mobile und Social Media als gegenseitige Treiber.• Privatsphäre verschwindet immer mehr?• Social Media ist keine Mode, die wieder geht. 59
  60. 60. Diskussionhttp://kurzlink.de/corporatesocialmedia 60
  61. 61. Weitere Informationen• Arbeitnehmerbewertungsportal http://www.kununu.com/• Wikipedia: E-Portfolio http://de.wikipedia.org/wiki/E-Portfolio• Wikipedia: Online-Reputationsmanagement http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Reputationsmanagement• Blog zu juristischen Themen http://www.rechtzweinull.de• Social Media Prisma http://www.ethority.de/weblog/social-media- prisma/• Personensuchmaschine http://www.yasni.de/• Social Media Guidelines http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/121-Fachaufsatz- Social-Media-Guidelines-fuer-Unternehmen-Regeln-fuer-das-digitale- Miteinander.html• 2011 Social Media Marketing Industry Report http://www.socialmediaexaminer.com/social-media-marketing-industry- report-2011/ 61

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