Erfolgsfaktoren für Clusterstrategien

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Warum sind einige Cluster erfolgreicher als andere? Wie kann die Wirkung von Clustern gemessen werden. Die Präsentation gibt antworten auf diese Fragen und zeigt aktuelle Wirkungsmessungen von Clustern auf

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  • Why conducting an evaluation anyway?: 2 wesentliche Gründe: zur Legitimation der ausgegeben Steuermittel und zum Lernen in laufenden Prozessen, um ggf. nachzujustieren During the past 15 years clusters and innovative networks have gained more and more importance as an element of economic development and innovation strategies of the European Union and its Member States. After years of cluster promotion and support the effects and impacts of clusters and networks require higher attention. Policymakers and programme owners are increasingly searching for information on how the desired effects (“impacts”) have been achieved and what kind of changes in programme schemes lead to more efficient outcomes. Thus, the evaluation of clusters and networks is becoming increasingly critical and plays an evermore strategic role.
  • Why conducting an evaluation anyway?: 2 wesentliche Gründe: zur Legitimation der ausgegeben Steuermittel und zum Lernen in laufenden Prozessen, um ggf. nachzujustieren During the past 15 years clusters and innovative networks have gained more and more importance as an element of economic development and innovation strategies of the European Union and its Member States. After years of cluster promotion and support the effects and impacts of clusters and networks require higher attention. Policymakers and programme owners are increasingly searching for information on how the desired effects (“impacts”) have been achieved and what kind of changes in programme schemes lead to more efficient outcomes. Thus, the evaluation of clusters and networks is becoming increasingly critical and plays an evermore strategic role.
  • Erfolgsfaktoren für Clusterstrategien

    1. 1. Erfolgsfaktoren für ClusterstrategienDr. Gerd Meier zu Köckeriit – Institut für Innovation und TechnikWeimar, 5. September 2012
    2. 2. Überblick über netzwerk- und clusterpolitische Maßnahmenauf Bundes- und Landesebene innoBB - GemeinsameBundesländer Förderung Innovationsstrategie der Länder regionaler Berlin und Brandenburg Leitbild: Clusterpolitik Clusteroffensive Netzwerke Metropole Hamburg - Schleswig- Bayern Mecklenburg- Innovationsprogramm 2020 Wachsende Stadt Holstein Vorpommern Freie Hansestadt Bremen InnovationsstrategieFörderprogramm für Berlin ExzellenzNRW Neue clusterpolitische GesamtstrategieKooperations- Clusterprozess Freie Hansestadt Hamburgnetzwerke Mittel- Innovationsstrategie Innovationsstrategie 2. RegionalerHessen deutschland Sachsen-Anhalt Clusteroffensive 1. Regionaler Saarland Clusterwettbewerb Hessen Clusterwettbewerb Baden-Württemberg Baden-Württemberg 1993 1995 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 3. Runde Unternehmen Region Strategische ZIM-NEMO Lernende Innovative regionale des Spitzencluster- InnoProfile Partner- BioRegio- Regionen Wachstumskerne Spitzencluster- 2. Runde des Wettbewerbs schaften Wettbewerb Wettbewerb Spitzencluster- Kompetenznetze.de GA-Förderung Wettbewerbs go-cluster für Cluster InnoRegio NEMO BioPharma- Unternehmen Region: Wettbewerb Spitzenforschung und BioIndustrie2021 Innovation in den neuen LändernBund 2
    3. 3. Unternehmen in Clustern geht es wirtschaftlich besserUnternehmen in Clustern geht es …… als dem Branchendurchschnitt Cluster Monitor Deutschland, Juli 2012, 50 Cluster mit ca. 5000 Unternehmen 3
    4. 4. Unternehmen in Clustern profitieren von der Mitwirkung Monetärer Vorteil für Unternehmen in Clustern Alle befragte ClusterakteureCluster Monitor Deutschland, Juli 2012, 50 Cluster mit ca. 5000 Unternehmen 4
    5. 5. Unternehmen in Clustern profitieren auch monetärdurch die Mitwirkung im ClusterBeispiel: Monetärer Vorteil für Unternehmen eines Automotive-Clusters EUR / p. a. 5
    6. 6. Warum sind manche Cluster erfolgreicher als andere ? 6
    7. 7. Strukturelle Erfolgsfaktoren von ClusternCluster mit folgenden Eigenschaften tendieren dazu, erfolgreicher zu sein • Hohe kritische Masse • Verhältnis von aktiven Akteuren im Cluster zu Akteuren in der Region • Gute regionale Fokussierung der Clusterakteure • Hohe Orientierung auf die Bedarfe der Industrie • Forschungsgetriebene Cluster schneiden in der Regel schlechter ab • Konkrete Rechtsform 7
    8. 8. Welche Rolle spielt das Cluster Management und deren Strategie bei erfolgreichen Clustern ? 8
    9. 9. Erfolgsfaktor 1:Existenz und Implementierung einer angepassten Clusterstrategieam Beispiel der Internationalisierung Außerhalb Europas, in neuen Technologie- oder Anwendungsfeldern Netzwerke / Cluster ohne Internationalisierungsstrategie Netzwerke / Cluster mit Internationalisierungsstrategie Außerhalb Europas, in gleichen Technologie- oder Anwendungsfeldern Auf europäischer Ebene, in neuen Technologie- oder Anwendungsfeldern Auf europäischer Ebene, in gleichen Technologie- oder Anwendungsfeldern 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Prozentualer Anteil an Nennungen [%] 9 Quelle: iit Berlin, 90 befragte Netzwerke und Cluster, 2011
    10. 10. Erfolgsfaktor 2:Richtige Schwerpunktsetzung im Cluster 10
    11. 11. Strategierelevanter Erfolgsfaktor 3: Services / Mehrwerte seitens des Clustermanagements 11Quelle: Lämmer-Gamp, Meier zu Köcker, Christensen, Clusters are Individuals, 2011
    12. 12. Erfolgsfaktor 4: Konzentration auf das wirklich WichtigeVergleich der Wichtigkeit und des Erfüllungsgrades der Erwartungen der Clusterakteure 12
    13. 13. Erfolgsfaktor 5:Aktives Mitwirken der Akteure im ClusterMonetärer Vorteil durch Mitwirkung im Cluster für Unternehmen Alle befragten Clusterakteure Mehrzahl der Clusterakteure sind intensiv in die Clusterarbeit involviert Cluster Monitor Deutschland, Juli 2012, 50 Cluster mit ca. 5000 Unternehmen 13
    14. 14. Erfolgsfaktor 5: Aktives Mitwirken der Akteure im Cluster Beispiel: Monetärer Vorteil für Unternehmen eines Automotive-Clusters Monetärer Nutzen Monetärer Nutzen hohes Engagement geringes Engagement 14% 14% 14% keinen < 10.000 € 10.000 - 50.000 € 50.000 - 100.000 € 29% 29% 29% 57% 100.000 - 250.000 € > 250.000 € 14% 14Quelle: eigene Analysen zur Wirkungsmessung
    15. 15. Erfolgsfaktor 5: Aktives Mitwirken der Akteure im Cluster Beispiel: Monetärer Vorteil für Unternehmen eines Automotive-Clusters EUR / p. a. 15Quelle: eigene Analysen zur Wirkungsmessung
    16. 16. Konsequenzen für die Clustermanagements ?Konsequenzen für zukünftige Förderansätze ? 16
    17. 17. Erfolgsfaktoren für Clusterstrategien • Professionelles Clustermanagement • Intensive Einbindung der Akteure in die Strategieentwicklung und Umsetzung • Aktive Steuerung durch das Clustermanagement • Fokussierung auf das Wesentliche und wirklich Wichtige • Services und konkrete Mehrwerte • Adäquate personelle und finanzielle Ressourcen • Erfolge vermarkten zur Steigerung der Sichtbarkeit • Bedarfsgerechte Einbindung der öffentlichen Hand Clustermanagement Exzellenz 17
    18. 18. Das neue Konzept des BMWi zur Förderungexzellenter Cluster(managements) Neuheiten der Clusterförderung des BMWi • Fokussierung auf Clustermanagement-Exzellenz durch Ausrichtung auf konkrete, anerkannte Qualitätskriterien der „European Cluster Excellence Initiative“ • Förderung von neuen, innovativen Servicekonzepten der beteiligten Clustermanagements • Transparente Darstellung der Clusterpolitik des Bundes und der Länder mittels der „Nationalen Clusterplattform“ gemeinsam durch BMWi und BMBF 18
    19. 19. Zielgruppen des neuen Programms 19
    20. 20. Überblick über wesentliche Inhalte von „go-Cluster“ 20
    21. 21. Fazit Cluster(managements) müssen sich zukünftig von einem Förderobjekt zum aktiven Dienstleister für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die Politik wandeln 21

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