Wozu OER?

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Workshop über Open Educational Resources an der Universität Graz, Februar 2014

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Wozu OER?

  1. 1. ITuG L3T O3R h"p://itug.eu h"p://l3t.eu h"p://o3r.eu Wozu OER? Martin Ebner htt er .co ww //w p: 3.d 1 e
  2. 2. Agenda • Input über OER • Gruppenarbeit
  3. 3. Input
  4. 4. 3 Fragen
  5. 5. Situation: Lernender erstellt sich Lernunterlagen indem er/sie diese aus mehreren Dokumenten zusammenstellt. Frage: Darf er/sie diese an seine/ihre MitschülerInnen weitergeben oder es wieder veröffentlichen?
  6. 6. Situation: Lehrender findet Arbeitsblätter im Internet für seinen/ihren Unterricht? Frage: Darf er/sie das Dokument es verändern und an die Lernende weitergeben (z.B. als Kopie)?
  7. 7. Situation: Lernender schreibt eine Prüfung an einer Bildungsinstitution Frage: Darf er/sie die aus dem Gedächtnis formulierten Fragen auf einem Informationssystem für andere einsichtig ablegen?
  8. 8. 3 Fragen - eine Antwort: NEIN
  9. 9. Urheberrechtsregelungen insbesondere im deutschsprachigen Raum erlauben im Regefall nicht augenscheinlich freie Materialien im Internet zum Zwecke des Unterrichts einzusetzen.
  10. 10. ... und das Problem ist viel weitreichender .... http://www.flickr.com/photos/stopactahannover/6863412509
  11. 11. Quo Vadis Digitales Klassenzimmer? http://www.flickr.com/photos/56155476@N08/6660001925
  12. 12. Was sind Open Educational Resources? http://www.flickr.com/photos/nostri-imago/3705641811
  13. 13. open educational resources open data open information open source open access Open Culture open content http://www.flickr.com/photos/pilot_michael/6045489564 open science
  14. 14. ... wish to develop toegether a universal educational resource available for the whole of humanity ... http://www.flickr.com/photos/healinglight/576062883
  15. 15. Open Educational Resources „Materialien für Lehrende und Lernende, welche kostenlos im Web zugänglich sind und über entsprechende Lizenzierung zur Verwendung und auch zur Modifikation freigegeben sind.“ Mruck et. al (2011) Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht (http://l3t.eu)
  16. 16. For Free (Re-) Usable Open Standard Open Educational Resources
  17. 17. OER REMIX Game https:// itunes.apple.com/ WebObjects/ MZStore.woa/wa/ viewSoftware? id=664719238&mt=8
  18. 18. Wer stellt OER zur Verfügung? http://www.flickr.com/photos/22865921@N07/2538313974
  19. 19. http://ocw.mit.edu
  20. 20. http://openlearn.open.ac.uk/
  21. 21. http://openlearn.open.ac.uk/ http://wikieducator.org
  22. 22. http://wiki.zum.de
  23. 23. http://www.khanacademy.org/
  24. 24. http://www.apple.com/de/education/itunes-u/
  25. 25. iTunes U @ TU Graz http://itunes.tugraz.at
  26. 26. 11-04-2010 18-06-2010 29-05-2010 11-09-2010 23-07-2010 02-10-2010 03-12-2010 01-02-2011 11-01-2011 26-05-2011 L3T  goes  online  (h.p://l3t.eu)
  27. 27. http://wikieducator.org/User:Bawi03/ OER_im_deutschsprachigen_Raum__Oesterreich
  28. 28. https:// play.google.com/store/ apps/details? id=at.tugraz.oerwiki&hl =en OER Wiki https:// itunes.apple.com/at/ app/oer-wiki/ id709088451?mt=8
  29. 29. Warum eine OER-Strategie? http://www.flickr.com/photos/wonderlane/5543854426
  30. 30. OER bieten für Lehrende und Lernende •  großes  Themespektrum  und  Flexibilität  bei  der  Auswahl •  Zeitersparnis  durch  Wiederverwendung •  Steigerung  der  Werte  von  Bildungsinhalten •  unterstützt  kollobaraCve  Lernformen •  unterstützt  benutzerzentrierte  Vorgehensweise Geser (2007) Educational Practices and Resources http://www.flickr.com/photos/46758972@N00/3468259290
  31. 31. Wissensgesellschaft Zugang zur Bildung lebenslanges Lernen Kosteneinsparnis Qualitätsverbesserung Potentiale für die Gesellschaft http://www.flickr.com/photos/ell-r-brown/3912248265
  32. 32. Digitales Klassenzimmer verlangt auch digitale Ressourcen http://www.flickr.com/photos/56155476@N08/6660062691
  33. 33. OER-Modell @ TU Graz Ebner & Stöckler-Penz (2011) Open Educational Resources als Lifelong-Learning-Strategie am Beispiel der TU Graz
  34. 34. http://opencontent.tugraz.at
  35. 35. Qualitätsmanagement von OER? http://www.flickr.com/photos/shannonkringen/5262130302
  36. 36. „Derzeit gibt es eine Reihe von formalen und informellen offenen Formen des Qualitätsmanagments von OER“ Hylen (2006) Open Educational Resources: Opportunities and Challenges
  37. 37. offen QM-Ansätze für OER PeerBegutactung Nutzerkommentare, -bewertungen zentral dezentral Interne Qualitätskontrolle Mundpropaganda, Empfehlungen unter Freunden geschlossen Hylen (2006) Open Educational Resources: Opportunities and Challenges
  38. 38. Wer zahlt OER? (Geschäftsmodelle) http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293
  39. 39. Wer zahlt OER? Was ist etwas wert, (Geschäftsmodelle) was nichts kostet? http://www.flickr.com/photos/truthout/6685345989 http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293
  40. 40. Wert von OER • Input-orientierter Ansatz • Output-orienterter Ansatz
  41. 41. Input-orientierter Ansatz „Wert der Arbeitsleistungen, der für das Entstehen des Werks notwendig war“ (W er t $ cen; n de 12 ne sour o illi Res r 0. M L3 OE 00 ,2 ER- 3) 9 T R- 0€ r O 200 e 20 R t d MIT r e 11 ess ipedia s je Wort; k (W ) ou on Wi fwande ert v itsau raum) W it rc be en Ze r t e; des A stimm g e ätzun in einem b (Sch erung je Änd Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  42. 42. Output-orientierter Ansatz „Wert der dem Produkt am Markt beigemessen wird“ po Fin n te an ne In g nt zi zer zun t ie el Nu Nut lle le ür e fe f f r Ei Zugri se nlos M n er nis ste rt“ d itb bu orm „We ar ko plattf b ew ße rsp ch ie We E d auf er n ur d be Bewe r rtung als PR für M itwirk ende Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  43. 43. Wertschöpfungskette OER Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  44. 44. Vor- und Refinanzierung Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  45. 45. Crowdfunding http://www.startnext.de/l3t-literatur
  46. 46. Beispiele für OER in Österreich? http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293
  47. 47. Webseite http://l3t.eu
  48. 48. h"p://l3t.tugraz.at/analy4cs/
  49. 49. Erlösmodell von L3T Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  50. 50. Persönliches L3T-Buch h.p://youtu.be/7_SoxZ27wlg Alimucaj, A. (2012) Individualization possibilities for Books with "Print On Demand" Technique
  51. 51. Konzept  für  Open  EducaIonal  Resources im  sekundären  Bildungsbereich h.p://o3r.eu
  52. 52. Entwicklung eines OER-Quality-Index • Analyse von 83 „OER-Angeboten“ im deutschsprachigen Raum • 46 detaillierter untersucht • Einteilung in Kategorien (Recht, Technik, Inhalt ...) • Gewichtung nach Relevanz Rossegger (2012) Konzept von Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich
  53. 53. Auswertung Kategorie „Recht“ (für den deutschsprachigen Raum) Rossegger (2012) Konzept von Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich
  54. 54. Entwicklung eines OER-Quality-Index (für den deutschsprachigen Raum) Rossegger (2012) Konzept von Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich
  55. 55. „Dabei wurde festgestellt, dass nur 12 der 46 analysierten Angebote tatsächlich „offene“ Ressourcen sind und damit eine rechtlich eindeutig geregelte Nutzung ermöglichen.“ Rossegger, B., Schön, S., Ebner, M. (2012) Frei zugängliche Bildungsressourcen für die Sekundarstufe – eine Analyse von deutschsprachigen Online-Angeboten und der Entwurf eines „OER Quality Index“
  56. 56. http://schulbuch-o-mat.de/ http://bimsev.de
  57. 57. Evalua&onsbericht1 O3R h"p://o3r.eu
  58. 58. Schulbücher(können(nicht(1(zu(1(genutzt( werden(in(anderem((BundesF)(Land( Erprobungsmöglichkeiten(mitdenken( Arbeit(mit(Freiwilligen(ist(eine(Herausforderung( Crowdfunding(erfolgreich(–(Finanzierung( durch(zuständige(Stellen(anzustreben( Lizenz(pragma>sch(wählen( MACHEN!( Empfehlungen+für+OER0Schulbücher+ Grundlage:(Erfahrungen(aus(der( Projektevalua>on(und(anderen(Projekten(
  59. 59. OER$Varianten,des,Schulbuchs, müssen,obligatorisch,sein, PR$Maßnahmen,für,offen, zugängliche,Materialien, Entsprechende,AusstaFung,in,den, Schulen, Übergangsszenarien,mitdenken,und,– planen,(z.B.,gedruckte,OER$Bücher), Lehrer/innen$Aus$,und, Weiterbildung,zu,OER, Bildungspoli+sche/Ableitungen/ Grundlage:,Erfahrungen,aus,der, ProjektevaluaQon,und,anderen,Projekten,
  60. 60. Die$Evalua*on$dazu:$O3R3Band$6$$ Frei%online%zugänglich%unter% h0p://o3r.eu% Printversion%% ISBN%978%3%7322%919%91%
  61. 61. Zukunft von OER • Lizenzrechtliche Bedingungen klären für das digitale Klassenzimmer unabdingbar (Urheberrecht) • Bildung zugänglich machen • Politischer und gesellschaftlicher Wandel
  62. 62. „Verwenden Sie ausschließlich lizenziertes Bildungsmaterial bzw. lizenzieren Sie ihr eigenes“
  63. 63. „Eltern und SchülerInnen kommen nicht zu uns, weil sie dann das beste Schulmaterial bekommen, sondern weil sie wissen, welch gute Ausbildung sie bei uns erwartet“
  64. 64. „Die technologiegestütze Bildung von morgen braucht freie Bildungsressourcen“
  65. 65. Gruppenarbeit
  66. 66. Brainstorming-Phase
  67. 67. Plakat 1 Wo würden Sie freie Bildungsressourcen derzeit brauchen? Wo sind ihre alltäglichen Berührungspunkte als Lehrender oder Lernender? Halten Sie es Stichwort artig fest!
  68. 68. Vision / These
  69. 69. Leiten Sie aus Ihrem Brainstorming eine Vision / These ab - was OER in 5 Jahre bewirkt oder bewirkt haben könnte. z.B. „In 5 Jahren verwendet eine Fakultät ausschließlich OER-Materialien in der Lehre“, aber auch „In 5 Jahren gibt es an einer Fakultät aufgrund der Urheberrechtsbestimmungen keine digitalen Unterlagen“
  70. 70. ThinkTank-Methode
  71. 71. Plakat 2 Konkretisieren, was beim Erfüllen Ihrer Vision passiert ist! Wie veränderte sich die Welt der Bildung? Wie reagieren die unterschiedlichen Interessengruppen darauf, also z.B. die Lernenden, die Lehrenden, die Administration, die Welt darauf?
  72. 72. Roadmapping-Methode
  73. 73. Plakat 2 Blick “zurück”: Wie kam es dazu, dass sich die Vision erfüllte? Welche Hindernisse gab es, welche Ermöglicher? Welche Milestones können abgeleitet werden?
  74. 74. Präsentation der Ergebnisse
  75. 75. Slides available at: http://elearningblog.tugraz.at SOCIAL LEARNING Computer and Information Services Graz University of Technology Graz University of Technology Martin Ebner martin.ebner@tugraz.at mebner http://elearning.tugraz.at
  76. 76. Open Educational Resources h.p://youtu.be/YMgdYH-­‐BeJY
  77. 77. Open University h.p://youtu.be/eozmT5AQYR4
  78. 78. iUNIg-Tagung zu OER h.p://youtu.be/YheZG6VjEZg h.p://iunig.at/iunig/o-­‐e-­‐r-­‐2011
  79. 79. L3T  -­‐  ein  innovaIves Lehrbuchprojekt Crowdfunding  und  Social  Payment h.p://o3r.eu
  80. 80. Konzept  für  Open  EducaIonal  Resources im  sekundären  Bildungsbereich h.p://o3r.eu
  81. 81. Das  Lehrbuch  als  E-­‐Book Die  Zukunb  von  Lehr-­‐  und   Lernmaterialien:  Entwicklungen,   IniIaIven,  Vorhersagen h.p://o3r.eu
  82. 82. Die  Entstehung  des  ersten   offenen  Biologieschulbuchs Wie  man  ein  offenes  Lehrbuch  in  sieben   Tagen  mit  mehr  als  200  Mitmacher/innen   neu  auflegt h.p://o3r.eu
  83. 83. iPads  in  the Classroom Möglichkeiten  und  Gefahren  von   sozialen  Netzwerken,  Data-­‐Mining  im   Netz  und  Mobile  CompuIng h.p://itug.eu
  84. 84. Learning  AnalyIcs:   MathemaIk  Lernen   neu  gedacht Social  Media  an  Hochschulen h.p://itug.eu
  85. 85. Weiterführende Literatur • Schön (aka Schaffert), S.; Ebner, M.; Lienhardt, C. (2011), Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen. - in: Virtual Enterprises, Communities & Social Networks. (2011), S. 239 - 250 http://www.scribd.com/doc/64780679/Der-Wert-und-die-Finanzierung-von-freienBildungsressourcen • Schaffert, Sandra (2010). Strategic Integration of Open Educational Resources in Higher Education. Objectives, Case Studies, and the Impact of Web 2.0 on Universities. In: Ulf-Daniel Ehlers & Dirk Schneckenberg (eds.), Changing Cultures in Higher Education – Moving Ahead to Future Learning, New York: Springer, 119-131 http://sansch.files.wordpress.com/2007/10/ schaffert_preprint.pdf • Ebner, M.; Schön , S. (2011), Offene Bildungsressourcen: Frei zugänglich und einsetzbar. - in: Handbuch E-Learning - Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis - Strategie, Instrumente, Fallstudien. (2011), S. 1 - 14 http://www.scribd.com/doc/67768781/Offene-Lernressourcen-Freizuganglich-und-einsetzbar • Ebner, M.; Stöckler-Penz, C. (2011), Open Educational Resources als Lifelong-Learning Strategie am Beispiel der TU Graz. - in: The Lifelong Learning University. (2011), S. 53 - 60 http:// www.scribd.com/doc/46644200/Open-Educational-Resources-als-Lifelong-Learning-Strategie • Mruck, K., Mey, G., Purgathofer, P., Schön, S., and Apostolopoulos, N. (2011). Offener zugang open access, open educational resources und urheberrecht. In Schön, S. and Ebner, M., editors, Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien. http://l3t.tugraz.at/index.php/ LehrbuchEbner10/article/download/62/42 • Rossegger, B. (2012) Konzept für Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich, Diplomarbeit Technische Universität Graz, 2012, http://o3r.eu • Alimucaj, A. (2012) Individualization possibilities for Books with "Print On Demand" Technique, Master Thesis, Graz University of Technology, 2012 • Rossegger, B., Ebner, M., Schön, S. (2012) Frei zugängliche Bildungsressourcen für die Sekundarstufe - eine Analyse von deutschsprachigen Online-Angeboten und der Entwurf eines "OER Quality Index", GMW 2012, in print • Schön,S., Rossegger, B., Ebner, M. (2012) Offene Bildungsressourcen. In: Die Österreichische Volkshochschule – Magazin für Erwachsenenbildung. Heft 245 / 63 Jg., S. 13-15, ISSN 0472 -5662

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