Social Media Learning

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Workshop Luzern, Dezember 2011

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  • spannend, wie sie durch das bloße ansehen von folien auf den inhalt der präsentation schließen - es handelt sich hier um workshop unterlagen für einen ganzen tag, wo vieles adressiert wurde was hier angesprochen wurde ....
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  • Wenn man schon im Titel 'Social Media Learning' ankündet, dann müsste in der Präsentation auch mehr Gewicht auf das 'Soziale' geleget werden. Es geht ja nicht, wie Beat voranstehend kommentiert nicht einfach darum, die 'social Media' Werkzeuge zu nehmen, die gabs auch schon in den meisten lernplattformen. Es sollte darum gehen, das selbstgestuerte Lernen, wie es in sozialen Gruppen ohne Lehrer erfolgt, für den Lernprozess nutzbar zu machen. Und da wird es schwierig. Wenn in der Schule ein lehrer sagt, die Aufgaben/Projektresultate sollen im Blog veröffentlicht werden, und es werden Kommentare erwartet, dann ist das ein Blogging auf Befehl, und unterscheidet sich ganz schnell in nichts vom Schreiben der selben Aufgaben auf eine Lernplattform. Der pädagogische Mehrwert ses social Learnings ist dann null. Dazu hätte ich etwas in der Präsentation zu dierenm Titel erwartet.
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  • Die Anwendungen sind unter den potentiellen TeilnehmerInnen einer Fachtagung, an welcher eine solche Diashow gezeigt wird, längst bekannt. Eigentlich geht es schon länger darum, die Neuen Medien, das heisst deren Produktion, Publikation und Reflexion in die Schule zu tragen.
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Social Media Learning

  1. 1. Social Media LearningEinsatzszenarien und Werkzeuge ) 10 12- 11- 20 on si er (V
  2. 2. Agenda ● Social Software (Begriffsdefintion) ● Einsatz neuer Medien im Unterricht – Übersicht und Rückblende ● Werkzeuge, Erfahrungen, Beispiele ● Spezielle Anwendungen
  3. 3. Abbildung, Mark Hunter, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/tartanpodcast/4187565894/Social Software„Social Sofware“ steht heute als Synonym für viele Web-2.0-Angebote, aber was macht denBegriff wirklich aus?
  4. 4. Begriffsdefinition: Social Software Web-2.0-Anwendungen werden dann als Social Software bezeichnet, wenn sie Interaktionen innerhalb einer Nutzergemeinschaft gezielt unterstützen Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  5. 5. Begriffsdefinition: Social Software 3 Basisfunktionen: ● Identitäts- und Netzwerkmanagment ● Informationsmanagment ● Interaktion und Kommunikation Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  6. 6. Begriffsdefinition: Social Software Ebner & Lorenz, 2012 Web 2.0 als Basistechnologien für CSCL-Umgebungen
  7. 7. Abbildung, Basti Hirsche, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/cervus/4000302755/EINSATZ NEUER MEDIEN IM UNTERRICHT„Neue“ Medien können auf vielfältige Weise eingesetzt werden und stoßen sehr häufigerst einmal auf Ablehnung - oder große Euphorie.
  8. 8. Rückblick: Was war noch mal das?
  9. 9. … das Telegramm!
  10. 10. Und was war noch mal das?
  11. 11. … die schwarze Schultafel!
  12. 12. Varianten des Einsatz von Medien in der Lehre Ebner, Schön & Nagler, 2011 Einführung - Das Themenfeld "Lernen und Lehren mit Technologien" htp://l3t.eu
  13. 13. Abbildung, Ralf Appelt, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/adesigna/2946164861/WERKZEUGE, ERFAHRUNGEN, BEISPIELEZunächst einmal die „klassischen“ Web 2.0 Werkzeuge, die nur grobe Kommunikations-und Nutzungsmöglichkeiten vorgeben aber erst mit Leben gefüllt werden müssen.
  14. 14. Wikis in Unterricht und Lehre Wikis passen gut, wenn … ● Gemeinsam schriftliches zu erarbeiten ist und dokumentiert werden soll ● Verteilte Gruppe aus unterschiedlichen Orten, die in relativ langem Zeitraum ein Problem lösen sollen ● Wenn eine Auszeichnungssprache gelernt wird Vorteile der Technologie ● Ermöglichen kollaboratives Schreiben, das auf dem Papier undenkbar ist ● Übersichtlicher als geteilte Dateien
  15. 15. Wikis in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Wikis wachsen nicht von alleine (man hat die Massen nicht) ● Klare Aufgabenstellung und „erzwungene“ Teilnahme ist im Unterrichtssetting notwendig ● Mensch denkt bei Texten eher linear, Wikis sind nicht Netzstrukturen ● Strukturen müssen vorgegeben werden ● Die Einzelarbeit ist schwer zu benoten, trotz Protokolle Erfahrungen liegen vor … ● z. B. Erstellung eines Baulexikons – Texte von Studierenden sind erstaunlich gut.
  16. 16. Wikis in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Baulexikon ● Link: htp://wiki.tugraz.at
  17. 17. Wikis in Unterricht und Lehre – Hinweis!Kostenlose Nutzung z. B. pbwiki.com
  18. 18. Podcasts in Unterricht und Lehre Podcasts passen gut, wenn … ● Nachbereitung des Unterrichts ● Bei komplexen mathematischen Darstellungen ● Das Entstehen von Zeichnungen, Skizzen essentieller Bestandteil des Unterrichts ist (Vodcast) ● Bei „einmaligen“ Events (z.B. Gastredner) Vorteile der Technologie ● Wenn reine Mitschnite ohne großen Mehraufwand ● Lernende können sich die Sequenzen beliebig ansehen/-hören
  19. 19. Podcasts in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Nachbearbeitung kann sehr hoch sein ● Liveaufnahmen keine Studioaufnahmen ● Große Datenmengen ● Transparenz der Lehre Erfahrungen liegen vor … ● Evaluationen zeigen, dass Lernende es sehr begrüßen ● Lehrende zeichnen sich ungern auf ● Sehr interessant in Kombination mit TabletPC
  20. 20. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Livestreaming an der TU Graz ● Link: htp://curry.tugraz.at/ZID%20VL.aspx
  21. 21. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz
  22. 22. Weblogs in Unterricht und Lehre Weblogs passen gut, wenn … ● Individuelle Arbeiten zu dokumentieren sind ● Es um den Weg geht, und nicht das Ziel (es muss etwas entwickelt werden) ● Längerer Zeitraum – mindestens ein Semester ● z. B. Lerntagebuch, E-Portfolio ● Nicht überwiegend Kommunikation stat finden soll, sondern Einzelarbeit Vorteile der Technologie ● Multimedia kann abgespeichert werden ● Relativ einfachAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  23. 23. Weblogs in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Regelmäßigkeit muss „erzwungen“ werden, z. B. durch Benotung ● Studierende finden es erst lustig, dann lästig und anstrengend ● Monitoren ist für Lehrende auch aufwändig ● Man kann kommentieren, es ist aber keine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe (Hauptmeinung und Kommentare) Erfahrungen liegen vor … ● Blogger behalten Wissen aus einer Veranstaltung besser als NichtbloggerAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  24. 24. Weblogs in Unterricht und Lehre – Beispiel● Einsatz zur Refexion● Link: htp://tugll.tugraz.at/it10/ weblog/
  25. 25. Microblogging in Unterricht und Lehre Microblogging passt gut, wenn … ● Ergebnisse von Internetrecherchen ausgetauscht werden sollen ● Ersatz für Wochenberichte gefragt ist (tägliche Meldung, regelmäßige Beschäftigung mit Thema) ● Echtzeitkommunikation gefragt ist (Backchannel bei Konferenzen, Massenlehrveranstaltung) Vorteile der Technologie ● Bündelung/Dokumentation möglich: Hashtags ● Ist einfach ● Mobil (inklusive Twitpics, Audio-Boos)
  26. 26. Microblogging in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Echtzeitkommunikation ist für Lehrende nicht mehr trivial ● Lehrende müssen ein weiteres Tool monitoren (regelmäßig), ist zeitintensiv ● 140 Zeichen Limitierung passt nicht zu allen Aufgaben ● Man begibt sich als Lehrender auf „gleiche Stufe“ und wird „menschlicher“ - hat Vor- und Nachteile ● Ist nicht grundsätzlich dauerhaft verfügbar Erfahrungen liegen vor … ● Parallel zu Konferenzen ● Zur Recherche
  27. 27. Microblogging in Unterricht und Lehre ● Einsatz als Recherchetool ● Link: htp://twiter.tugraz.at
  28. 28. Bookmarking in Unterricht und Lehre Bookmarking passt gut, wenn … ● Im Netz Ressourcen gesammelt werden sollen ● also relativ eingeschränkt, aber dort wirksam! Vorteile der Technologie ● Schnell und relativ einfach ● Mobil
  29. 29. Bookmarking in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Keine Tools für Massen (Taggen tun nur wenige) ● Kein Rating, schwer, Gewichtungen vorzunehmen ● Tagging: unter Umständen schwer zu finden, da keine gemeinsame Taxonomie Erfahrungen liegen vor … ● Zur Recherche von bestimmten Java-Lösungen ● In Communties of Practice, weniger in Unterrichtssituationen
  30. 30. Bookmarking in Unterricht und Lehre – Beispiel http://www.flickr.com/photos/daveduarte/2817722169● Linksammlung● Link: htp://tugll.tugraz.at/bauinfo2/bookmarks/all/
  31. 31. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Video-Konferenzen passt gut, wenn … ● Gastredner ● Verteilte Lehrveranstaltungen (über zwei Universitäten) ● Reisekosten gespart werden sollen Vorteile der Technologie ● Raumprobleme können überwunden werden ● Internationale Vortragende können leicht eingebunden werden ● Skype Konferenzen leicht aber beschränkte Teilnehmerzahl
  32. 32. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Sehr teuer ● Eigentlich braucht jeder ordentliche Endgeräte (Headset, Cam) – nicht so weit verbreitet Erfahrungen liegen vor … ● Universitäten, aber vglw. selten im Einsatz ● Vereinzelt in Schulen mit Skype Verbindungen
  33. 33. Video-Konferenzen im Unterricht – Beispiel ● Online Seminar ● Link: htp://www.fnm-austria.at/arbeitsgemeinschaften/ web20idl/xowiki/en/onlinemeetings
  34. 34. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Mobile Technologien passt gut, wenn … ● Örtlichkeiten eine Rolle spielen ● Für Naturaufnahmen ● Zugriff auf Lernmaterialien unterwegs ● Kommunikationsmöglichkeit (vgl. Microblogging) Vorteile der Technologie ● Ortsunabhängigkeit ● Informationen und Lernmaterial dann wann es gebraucht wird ● GPS, Kamera, Videofunktionen erlauben Dokumentation der Umwelt
  35. 35. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Vielfalt der Endgeräte (kaum möglich alle Endgeräte zu unterstützen) ● Noch nicht fächendecken vorhanden, aber stark ansteigend ● Potentiale werden von Lehrenden kaum erkannt Erfahrungen liegen vor … ● Geotagging ist eine neue Möglichkeit ● Studierende greifen immer mehr mobil auf die Angebote zu
  36. 36. Mobile Technologien im Unterricht – Beispiel ● GeoWiki ● TU Graz iPhone Development ● Link: htp://elearningblog.tugraz.at/archives/3168
  37. 37. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Echtzeitkollaboration passt gut, wenn … ● Bei Brainstorming-Phasen ● Dokumentation von Gruppenarbeiten; Protokollen ● Verteiltes Arbeiten an einem Dokument Vorteile der Technologie ● Schnell, einfach, unkompliziert ● Einträge sind unmitelbar sichtbar ● Einträge anderer gut und schnell erkennbar (farbliche Trennung)
  38. 38. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● „Halb-Öffentlichkeit“ ● Funktionalitäten derzeit noch eingeschränkt, komplexe Dokumentation schwer möglich Erfahrungen liegen vor … ● Einsatz zur gemeinsamen Dokumenterstellung ● Protokollerstellung ● Parallele Dokumenterstellung zu Skypekonferenzen
  39. 39. Echtzeitkollaboration im Unterricht – Beispiel http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/4690558263● Gemeinsames Verfassen von Dokumenten● htp://etherpad.tugraz.at
  40. 40. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Videoerstellung passt gut, wenn … ● Es auch um neue Medien geht oder die Tools vertraut sind ● Wenn Arbeitsresultate erstellt werden sollen ● Wenn andere an Lernresultaten Teil haben sollen (Öffentlichkeit, Eltern!) Vorteile der Technologie ● Ist heute relativ einfach geworden (Digicam, Hochladen kein Problem) ● sobald es schön werden soll, allerdings auch zeitintensiv
  41. 41. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Zeitaufwand trotz Einfachheit Erfahrungen liegen vor … ● v.a. in medienafnen Studiengängen, beispielsweise der Medienpädagogik, ● Auch in Schulprojekten
  42. 42. Video-Erstellung im Unterricht – Beispiel ● Schulprojekt: Komposition im Schulhaus ● Link: http://www.youtube.com/user/tubethewetube ● Mehr zum Projekt WeTube - http://www.hs.lehen.eduhi.at/wetube/WeTube1+JPG.htm
  43. 43. Video-Erstellung im Unterricht – Screencast ● Beispiel für simples Video: Screencast ● htp://l3t.tugraz.at
  44. 44. Abbildung, Karsten Kneese, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/karstenkneese/1260739698SPEZIELLE ANWENDUNGENEs gibt noch eine Reihe von spezielleren Anwendungen, die sich direkt an Lernende richtenund dabei Web-2.0-Prinzipien einsetzen
  45. 45. Busuu.com: Lernnetzwerk für Sprachenlernende cobocards.com
  46. 46. One Million Futures onemillionfutures.com
  47. 47. CoboCards: Gemeinsam Lernkarteien anlegen cobocards.com
  48. 48. Kontakt Dr. Martin Ebner, TU Graz TU Graz martin.ebner@tugraz.at htp://elearningblog.tugraz.at/ Dr. Sandra Schaffert Salzburg Research / Salzburg NewMediaLab sandra.schaffert@salzburgresearch.at htp://sansch.wordpress.com

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