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Situation: Lehrender empfiehlt ein Buch
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... und das Problem ist
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Wer stellt OER
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http://www.khanacademy.org/
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Warum eine
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Digitales Klassenzimmer verlangt
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Qualitätsmanagement
von OER?
„Derzeit gibt es eine Reihe von formalen
und informellen offenen Formen des
Qualitätsmanagments von OER“
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Hylen (2006)
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Wer zahlt OER?
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Wer zahlt OER?
(Geschäftsmodelle)
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• Output-orienterter Ansatz
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„Wert der Arbeitsleistungen, der für das
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Output-orientierter Ansatz
„Wert der dem Produkt am Markt
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Wertschöpfungskette OER
Schön, Ebner, Lienhardt (2011)
Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
Vor- und Refinanzierung
Schön, Ebner, Lienhardt (2011)
Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
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„Die technologiegestütze Bildung von
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Vortrag im Rahmen der Lehrverantstaltung "Gesellschaftliche Aspekte der Informationstechnologie", TU Graz, 2014

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OER - Warum offenen Bildungsressourcen zwingend für unser Bildungssystem sind

  1. 1. OER - Warum offene Bildungsressourcen zwingend für unser Bildungssystem sind Martin Ebner O3Rh"p://o3r.eu L3Th"p://l3t.eu ITuGh"p://itug.eu http://www.coer13.de
  2. 2. 3 Fragen
  3. 3. Situation: Studierender lädt ein Skriptum von der Lernplattform Frage: Darf er/sie das Dokument seinem/ihren Kollegen schicken?
  4. 4. Situation: Studierender erstellt sich Lernunterlagen indem er/sie aus mehreren Dokumenten diese zusammenstellt. Frage: Darf er/sie diese an seine/ihre Kollegen weitergeben?
  5. 5. Situation: Lehrender empfiehlt ein Buch als Lehrunterlage Frage: Darf er/sie dieses auf einer Webseite / im Lernmanagmentsystem als .pdf zur Verfügung stellen? Darf er/sie es per E-Mail verschicken?
  6. 6. 3 Fragen - eine Antwort: NEIN
  7. 7. Urheberrechtsregelungen insbesondere im deutschsprachigen Raum erlauben im Regefall nicht augenscheinlich freie Materialien im Internet zum Zwecke des Unterrichts einzusetzen.
  8. 8. ... und das Problem ist viel weitreichender .... http://www.flickr.com/photos/stopactahannover/6863412509
  9. 9. Quo Vadis Digitales Klassenzimmer? http://www.flickr.com/photos/56155476@N08/6660001925
  10. 10. Was sind Open Educational Resources? http://www.flickr.com/photos/nostri-imago/3705641811
  11. 11. http://www.flickr.com/photos/pilot_michael/6045489564 Open Cultureopen source open informationopen data open science open access open content open educational resources
  12. 12. ... wish to develop toegether a universal educational resource available for the whole of humanity ... http://www.flickr.com/photos/healinglight/576062883
  13. 13. „Materialien für Lehrende und Lernende, welche kostenlos im Web zugänglich sind und über entsprechende Lizenzierung zur Verwendung und auch zur Modifikation freigegeben sind.“ Open Educational Resources Mruck et. al (2011) Open Access, Open Educational Resources und Urheberrecht (http://l3t.eu)
  14. 14. Open Educational Resources For Free (Re-) Usable Open Standard
  15. 15. Wer stellt OER zur Verfügung? http://www.flickr.com/photos/22865921@N07/2538313974
  16. 16. http://ocw.mit.edu
  17. 17. http://openlearn.open.ac.uk/
  18. 18. http://openlearn.open.ac.uk/ http://wikieducator.org
  19. 19. http://wiki.zum.de
  20. 20. http://www.khanacademy.org/
  21. 21. http://opencontent.tugraz.at
  22. 22. Warum eine OER-Strategie? http://www.flickr.com/photos/wonderlane/5543854426
  23. 23. OER bieten für Lehrende und Lernende •  großes  Themespektrum  und  Flexibilität  bei  der  Auswahl •  Zeitersparnis  durch  Wiederverwendung •  Steigerung  der  Werte  von  Bildungsinhalten •  unterstützt  kollobaraCve  Lernformen •  unterstützt  benutzerzentrierte  Vorgehensweise http://www.flickr.com/photos/46758972@N00/3468259290 Geser (2007) Educational Practices and Resources
  24. 24. Potentiale für die Gesellschaft http://www.flickr.com/photos/ell-r-brown/3912248265 lebenslanges Lernen Wissens- gesellschaft Zugang zur Bildung Kosten- einsparnisQualitäts- verbesserung
  25. 25. Digitales Klassenzimmer verlangt auch digitale Ressourcen http://www.flickr.com/photos/56155476@N08/6660062691
  26. 26. http://www.flickr.com/photos/shannonkringen/5262130302 Qualitätsmanagement von OER?
  27. 27. „Derzeit gibt es eine Reihe von formalen und informellen offenen Formen des Qualitätsmanagments von OER“ Hylen (2006) Open Educational Resources: Opportunities and Challenges
  28. 28. Hylen (2006) Open Educational Resources: Opportunities and Challenges Peer- Begutactung Nutzerkommentare, -bewertungen Interne Qualitätskontrolle Mundpropaganda, Empfehlungen unter Freunden zentral dezentral offen geschlossen QM-Ansätze für OER
  29. 29. http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293 Wer zahlt OER? (Geschäftsmodelle)
  30. 30. http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293 Wer zahlt OER? (Geschäftsmodelle) http://www.flickr.com/photos/truthout/6685345989 Was ist etwas wert, was nichts kostet?
  31. 31. • Input-orientierter Ansatz • Output-orienterter Ansatz Wert von OER
  32. 32. Input-orientierter Ansatz „Wert der Arbeitsleistungen, der für das Entstehen des Werks notwendig war“ 9,2 Millionen $ (Wert der OER-Ressourcen; MIT 2003) 120.000€ (W ert der O ER-Ressource; L3T 2011) Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen Wert von Wikipedia (Schätzung des Arbeitsaufwandes je Wort; je Änderung in einem bestimmten Zeitraum)
  33. 33. Output-orientierter Ansatz „Wert der dem Produkt am Markt beigemessen wird“ Ersparnisse für NutzerInnen durch kostenlose Nutzung Finanzielle Einbußen potentieller M itbew erber Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen „Wert“ der Zugriffe auf die Webplattform Bewertung als PRfür Mitwirkende
  34. 34. Wertschöpfungskette OER Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  35. 35. Vor- und Refinanzierung Schön, Ebner, Lienhardt (2011) Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen
  36. 36. http://www.flickr.com/photos/o5com/5489061293 Beispiele für OER in Österreich?
  37. 37. Webseite http://l3t.eu
  38. 38. h"p://l3t.tugraz.at/analy4cs/
  39. 39. hGp://o3r.eu Konzept  für  Open  EducaConal  Resources im  sekundären  Bildungsbereich
  40. 40. Rossegger (2012) Konzept von Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich Entwicklung eines OER-Quality-Index (für den deutschsprachigen Raum)
  41. 41. „Dabei wurde festgestellt, dass nur 12 der 46 analysierten Angebote tatsächlich „offene“ Ressourcen sind und damit eine rechtlich eindeutig geregelte Nutzung ermöglichen.“ Rossegger, B., Schön, S., Ebner, M. (2012) Frei zugängliche Bildungsressourcen für die Sekundarstufe – eine Analyse von deutschsprachigen Online-Angeboten und der Entwurf eines „OER Quality Index“
  42. 42. http://schulbuch-o-mat.de/ http://bimsev.de
  43. 43. Evalua&onsbericht1 O3Rh"p://o3r.eu
  44. 44. Empfehlungen+für+OER0Schulbücher+ MACHEN!( Erprobungsmöglichkeiten(mitdenken( Lizenz(pragma>sch(wählen( Schulbücher(können(nicht(1(zu(1(genutzt( werden(in(anderem((BundesF)(Land( Crowdfunding(erfolgreich(–(Finanzierung( durch(zuständige(Stellen(anzustreben( Arbeit(mit(Freiwilligen(ist(eine(Herausforderung( Grundlage:(Erfahrungen(aus(der( Projektevalua>on(und(anderen(Projekten(
  45. 45. Bildungspoli+sche/Ableitungen/ OER$Varianten,des,Schulbuchs, müssen,obligatorisch,sein, Übergangsszenarien,mitdenken,und,– planen,(z.B.,gedruckte,OER$Bücher), Lehrer/innen$Aus$,und, Weiterbildung,zu,OER, Entsprechende,AusstaFung,in,den, Schulen, PR$Maßnahmen,für,offen, zugängliche,Materialien, Grundlage:,Erfahrungen,aus,der, ProjektevaluaQon,und,anderen,Projekten,
  46. 46. Die$Evalua*on$dazu:$O3R3Band$6$$ Frei%online%zugänglich%unter% h0p://o3r.eu% Printversion%% ISBN%978%3%7322%919%91%
  47. 47. • Lizenzrechtliche Bedingungen klären für das digitale Klassenzimmer unabdingbar (Urheberrecht) • Bildung zugänglich machen • Politischer und gesellschaftlicher Wandel Zukunft von OER
  48. 48. „Verwenden Sie ausschließlich lizenziertes Bildungsmaterial bzw. lizenzieren Sie ihr eigenes“
  49. 49. „Studierende kommen nicht zu uns, weil sie dann das beste Skriptum bekommen, sondern weil sie wissen, welch gute Ausbildung sie bei uns erwartet“
  50. 50. „Die technologiegestütze Bildung von morgen braucht freie Bildungsressourcen“
  51. 51. Graz University of Technology SOCIAL LEARNING Computer and Information Services Graz University of Technology Martin Ebner http://elearning.tugraz.at martin.ebner@tugraz.at Slides available at: http://elearningblog.tugraz.at mebner
  52. 52. hGp://youtu.be/YMgdYH-­‐BeJY Open Educational Resources
  53. 53. hGp://youtu.be/eozmT5AQYR4 Open University
  54. 54. hGp://youtu.be/YheZG6VjEZg iUNIg-Tagung zu OER hGp://iunig.at/iunig/o-­‐e-­‐r-­‐2011
  55. 55. hGp://o3r.eu Crowdfunding  und  Social  Payment L3T  -­‐  ein  innovaCves Lehrbuchprojekt
  56. 56. hGp://o3r.eu Konzept  für  Open  EducaConal  Resources im  sekundären  Bildungsbereich
  57. 57. hGp://o3r.eu Die  Zukunb  von  Lehr-­‐  und   Lernmaterialien:  Entwicklungen,   IniCaCven,  Vorhersagen Das  Lehrbuch  als  E-­‐Book
  58. 58. hGp://o3r.eu Wie  man  ein  offenes  Lehrbuch  in  sieben   Tagen  mit  mehr  als  200  Mitmacher/innen   neu  auflegt Die  Entstehung  des  ersten   offenen  Biologieschulbuchs
  59. 59. hGp://itug.eu Möglichkeiten  und  Gefahren  von   sozialen  Netzwerken,  Data-­‐Mining  im   Netz  und  Mobile  CompuCng iPads  in  the Classroom
  60. 60. hGp://itug.eu Social  Media  an  Hochschulen Learning  AnalyCcs:   MathemaCk  Lernen   neu  gedacht
  61. 61. Weiterführende Literatur • Schön (aka Schaffert), S.; Ebner, M.; Lienhardt, C. (2011), Der Wert und die Finanzierung von freien Bildungsressourcen. - in: Virtual Enterprises, Communities & Social Networks. (2011), S. 239 - 250 http://www.scribd.com/doc/64780679/Der-Wert-und-die-Finanzierung-von-freien- Bildungsressourcen • Schaffert, Sandra (2010). Strategic Integration of Open Educational Resources in Higher Education. Objectives, Case Studies, and the Impact of Web 2.0 on Universities. In: Ulf-Daniel Ehlers & Dirk Schneckenberg (eds.), Changing Cultures in Higher Education – Moving Ahead to Future Learning, New York: Springer, 119-131 http://sansch.files.wordpress.com/2007/10/ schaffert_preprint.pdf • Ebner, M.; Schön , S. (2011), Offene Bildungsressourcen: Frei zugänglich und einsetzbar. - in: Handbuch E-Learning - Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis - Strategie, Instrumente, Fallstudien. (2011), S. 1 - 14 http://www.scribd.com/doc/67768781/Offene-Lernressourcen-Frei- zuganglich-und-einsetzbar • Ebner, M.; Stöckler-Penz, C. (2011), Open Educational Resources als Lifelong-Learning Strategie am Beispiel der TU Graz. - in: The Lifelong Learning University. (2011), S. 53 - 60 http:// www.scribd.com/doc/46644200/Open-Educational-Resources-als-Lifelong-Learning-Strategie • Mruck, K., Mey, G., Purgathofer, P., Schön, S., and Apostolopoulos, N. (2011). Offener zugang - open access, open educational resources und urheberrecht. In Schön, S. and Ebner, M., editors, Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien. http://l3t.tugraz.at/index.php/ LehrbuchEbner10/article/download/62/42 • Rossegger, B. (2012) Konzept für Open Educational Resources im sekundären Bildungsbereich, Diplomarbeit Technische Universität Graz, 2012, http://o3r.eu • Alimucaj, A. (2012) Individualization possibilities for Books with "Print On Demand" Technique, Master Thesis, Graz University of Technology, 2012 • Rossegger, B., Ebner, M., Schön, S. (2012) Frei zugängliche Bildungsressourcen für die Sekundarstufe - eine Analyse von deutschsprachigen Online-Angeboten und der Entwurf eines "OER Quality Index", GMW 2012, in print • Schön,S., Rossegger, B., Ebner, M. (2012) Offene Bildungsressourcen. In: Die Österreichische Volkshochschule – Magazin für Erwachsenenbildung. Heft 245 / 63 Jg., S. 13-15, ISSN 0472 -5662

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