@BjoernSchotte | bjoern.schotte@mayflower.de | 0931 / 35 96 5 - 15Bessere Software schnellerliefern.Webinar - 14. Mai 2013
MAYFLOWERLeidenschaft fürerfolgreicheSoftwareprojekte.Zu Ihrem Nutzen.
Agilität im E-Commerce I Mayflower GmbH I Nov 19, 2012 IAlte Welt der Software-Entwicklung
LangwierigesPflichtenheftoderVisionsdokumente
LangeEntwicklungszeiten(viele Monate, Jahre)
UmständlicheUmsetzungBusiness-Anforderungenin der Plattform
CHAOS REPORT 2011klassisch Wasserfall14%57%29%SuccessfulChallengedFailedQuelle: Standish Group Chaos Report 2011
Kaum genutzte Funktionen in SoftwareNever Used45%Rarely19%Sometimes16%Often13%Always7%
Agilität im E-Commerce I Mayflower GmbH I Nov 19, 2012 I
Passt nicht mehr zurheutigen Zeit
Go Agileor Die
Agile Methoden(Scrum, XP) habenden Mainstreamerreicht.
Agile MethodenerzeugenHerausforderungen aufKunden- wie aufDienstleisterseite.
Fragestellungen für Kunden
Lieber Kunde,kennen Sie IhreProdukt-/Projektvision?
Lieber Kunde,haben Sie Vollzeit Zeitfür das Projekt?
Lieber Kunde,haben Sie Zeit, sich mitIhren internenStakeholdernabzustimmen?
Lieber Kunde,wissen Sie, was Sie mitdem Projekt überhaupterreichen wollen?
Lieber Kunde,konnten Sie schon ersteAnforderungendefinieren?
Lieber Kunde,was ist wichtiger?Budgettreue oder fixerFunktionsumfang oderEinhaltung desZeitrahmens?
Fragestellungen fürDienstleister
Lieber Dienstleister,sind die Team Mitgliederdem Projekt Vollzeitzugeordnet?
Lieber Dienstleister,besteht das Team ausmehr als 1 bis 2Personen?
Lieber Dienstleister,ist das Team cross-funktional aufgestellt?
Lieber Dienstleister,stellst du einen ProductOwner (Assistant)?
Lieber Dienstleister,ist ein sauberer Vertragaufgesetzt, der agilesArbeiten ermöglicht undfördert?
Lieber Dienstleister,wurde der Vertrag mitdem Kundendurchgesprochen undbeidseitig verstanden?
Lieber Dienstleister,wie ermöglichst duGewerke in deinemProjekt?Macht das überhauptSinn?
Vertrauen zwischenKunde & Dienstleister.
Best PracticesSoftwareprojekt
Konzeption
Wir erinnern uns:Lieber Kunde,kennen Sie IhreProdukt-/Projektvision?
Für Hobby-Handwerkerdie in Eigenregie ihr Haus modernisierenist EsIstDeinProjekt.de ein Online-Shopder den einfachen Einka...
Personas.Beschreiben Sie Ihre Nutzergruppen. Soausführlich wie nötig. So schlank wie möglich.Name + Bild.Was sind die für ...
Product Canvas.Ähnlich Business Canvas. Beschreibt auf einenBlick die wichtigsten Personas, Customer Journeys,EPICs, Const...
Definition vonAnforderungen
Keine großeEinmalplanung.
Grobe Einmalplanung& kontinuierlichePlanung im Projekt
(Einmal)planung:Themen, Epics, Stories
Händler-Backend Produktverwaltung Produkt anlegenProdukt ändernProdukt löschenProdukteimportierenProdukttextübersetzenFakt...
- Produktname, Kategorie, Preis und Text können gepflegt werden- das Produkt kann aktiviert und deaktiviert werden- ein dea...
Der Dienstleisterunterstützt beimSchreiben derNutzergeschichten.
ProjektvergabeGeschichten aus demProjektalltag
„Tragen Sie mal in dasExcel-Dokument dieAufwände der einzelnenPositionen ein.“(Lies: „Ich will die Einzelaufwände vergleic...
„Wir behalten uns vor,einzelne Bestandteile anandere Auftragnehmerzu vergeben.“(Lies: „Wir glauben, dadurch Risikostreuung...
„Jetzt sagen Sie doch: waskostet‘s und garantieren Sie, dasses bis zum <UTOPIEDATUM>fertig wird?“(Lies: „Wir haben mit dem...
„Wir wollen unbedingtGewährleistung auf das Projekt.Das muss definitiv sein.“(Lies: „Wir haben zwar nicht definiert was wirw...
Tipps für dieProjektvergabe
Folgen Sie Ihrem Herzen. Wählen Sie einenDienstleister besonders nach diesen Kriterien.Kompetenz. Vertrauen. Der Sie führt...
Anforderungsworkshopmit einem Dienstleister.Definition erster EPICs &Stories.Ergebnis: ersteAnnäherung an das WAS.
Descoping von: unwichtigen Funktionen,Anforderungen die jetzt noch nichtwichtig sind. Ganz unten rein insBacklog.Priorisie...
Aufwandsschätzung einesBeispiel-EPICs mit seinen UserStories. NäherungsweiseExtrapolation auf die anderen,noch nicht defini...
Vertragsgestaltung
Disclaimer:I Am Not A Lawyer.Dies ist keineRechtsberatung.
DienstleistungsvertragvsWerkvertragvsAgil mit Festpreis
Ist ein Dienstleistungsvertrag in solchen Projektenüberhaupt sinnig?Ja. Wenn die Kosten nach oben gedeckelt sind(Projektda...
Ist ein Werkvertrag in solchen Projekten überhauptmöglich?Ja. Das Gewerk ist nicht das Gesamtprojekt, denndas kennen Kunde...
Tipps für die Vertragsverhandlung:Anwalt involvieren. Vertragsgrundlagen auf Basisgegenseitigen Vertrauens schaffen. Den V...
Projektverlauf
Sprint: regelmäßiger Rhythmus.Jede 14 Tage Planung. Jede 14 TageReview. Was haben wir geschafft? Wogab es Schwierigkeiten?...
Kostenkontrolle: weg von der Frage „Was kostetmich das Gesamte?“ (kann vorher nicht exaktbeziffert werden)Hin zu: „wieviel...
Abbruchszenarien. Sie brechen das Projektnicht aus Mangel an Vertrauen ab. Siebrechen das Projekt gemeinsam dann ab,wenn g...
Variante 1: fixer Werkvertrag & UpfrontDesign.Dienstleister wird auf Erfüllung und Realisierung der 600kEURbestehen, obwohl...
Variante 2:Nach 9 Sprints (=270kEUR) beendet mandas Projekt mit einem Sprint (=30kEUR)Vorlauf. Weil alles realisiert wurde...
Variante 3:Nach 10 Sprints (=300kEUR) stellt man fest, dass das Businessnoch weitere Anforderungen hat. Diese werden nach ...
Wie können Sie weiterenzusätzlichen Nutzen imProjekt generieren?
Kaum genutzte Funktionen in SoftwareNever Used45%Rarely19%Sometimes16%Often13%Always7%
Releasen Sie neue Versionen frühzeitig.Messen Sie direkt in der Software, wie IhreKunden die Software nutzen.Ziel: möglich...
Zusammenfassung&wie geht es weiter?
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  1. 1. @BjoernSchotte | bjoern.schotte@mayflower.de | 0931 / 35 96 5 - 15Bessere Software schnellerliefern.Webinar - 14. Mai 2013
  2. 2. MAYFLOWERLeidenschaft fürerfolgreicheSoftwareprojekte.Zu Ihrem Nutzen.
  3. 3. Agilität im E-Commerce I Mayflower GmbH I Nov 19, 2012 IAlte Welt der Software-Entwicklung
  4. 4. LangwierigesPflichtenheftoderVisionsdokumente
  5. 5. LangeEntwicklungszeiten(viele Monate, Jahre)
  6. 6. UmständlicheUmsetzungBusiness-Anforderungenin der Plattform
  7. 7. CHAOS REPORT 2011klassisch Wasserfall14%57%29%SuccessfulChallengedFailedQuelle: Standish Group Chaos Report 2011
  8. 8. Kaum genutzte Funktionen in SoftwareNever Used45%Rarely19%Sometimes16%Often13%Always7%
  9. 9. Agilität im E-Commerce I Mayflower GmbH I Nov 19, 2012 I
  10. 10. Passt nicht mehr zurheutigen Zeit
  11. 11. Go Agileor Die
  12. 12. Agile Methoden(Scrum, XP) habenden Mainstreamerreicht.
  13. 13. Agile MethodenerzeugenHerausforderungen aufKunden- wie aufDienstleisterseite.
  14. 14. Fragestellungen für Kunden
  15. 15. Lieber Kunde,kennen Sie IhreProdukt-/Projektvision?
  16. 16. Lieber Kunde,haben Sie Vollzeit Zeitfür das Projekt?
  17. 17. Lieber Kunde,haben Sie Zeit, sich mitIhren internenStakeholdernabzustimmen?
  18. 18. Lieber Kunde,wissen Sie, was Sie mitdem Projekt überhaupterreichen wollen?
  19. 19. Lieber Kunde,konnten Sie schon ersteAnforderungendefinieren?
  20. 20. Lieber Kunde,was ist wichtiger?Budgettreue oder fixerFunktionsumfang oderEinhaltung desZeitrahmens?
  21. 21. Fragestellungen fürDienstleister
  22. 22. Lieber Dienstleister,sind die Team Mitgliederdem Projekt Vollzeitzugeordnet?
  23. 23. Lieber Dienstleister,besteht das Team ausmehr als 1 bis 2Personen?
  24. 24. Lieber Dienstleister,ist das Team cross-funktional aufgestellt?
  25. 25. Lieber Dienstleister,stellst du einen ProductOwner (Assistant)?
  26. 26. Lieber Dienstleister,ist ein sauberer Vertragaufgesetzt, der agilesArbeiten ermöglicht undfördert?
  27. 27. Lieber Dienstleister,wurde der Vertrag mitdem Kundendurchgesprochen undbeidseitig verstanden?
  28. 28. Lieber Dienstleister,wie ermöglichst duGewerke in deinemProjekt?Macht das überhauptSinn?
  29. 29. Vertrauen zwischenKunde & Dienstleister.
  30. 30. Best PracticesSoftwareprojekt
  31. 31. Konzeption
  32. 32. Wir erinnern uns:Lieber Kunde,kennen Sie IhreProdukt-/Projektvision?
  33. 33. Für Hobby-Handwerkerdie in Eigenregie ihr Haus modernisierenist EsIstDeinProjekt.de ein Online-Shopder den einfachen Einkauf vonHandwerksmaterialien ermöglicht.Anders als OBI/HORNBACH/PRAKTIKERbietet unser Online-Shop- den bequemen Einkauf per Tablet- die Online-Konfiguration von Fenstern- die größte Auswahl an Bohrern- eine 100 Tage Geld-zurück-Garantie
  34. 34. Personas.Beschreiben Sie Ihre Nutzergruppen. Soausführlich wie nötig. So schlank wie möglich.Name + Bild.Was sind die für das Projekt relevantenCharakteristiken der Persona? Zum Beispiel Job,Alter, Position bei sich im Unternehmen.Bedarf. Welchen Bedarf stillt diese Person auf IhrerFachanwendung?http://www.romanpichler.com/blog/agile-product-innovation/persona-template-for-agile-product-management/
  35. 35. Product Canvas.Ähnlich Business Canvas. Beschreibt auf einenBlick die wichtigsten Personas, Customer Journeys,EPICs, Constraints (zB Performance derAnwendung) und Ready Stories.http://www.romanpichler.com/blog/agile-product-innovation/persona-template-for-agile-product-management/ (Product Canvas (C) by Roman Pichler, licensed CC-BY-SA)
  36. 36. Definition vonAnforderungen
  37. 37. Keine großeEinmalplanung.
  38. 38. Grobe Einmalplanung& kontinuierlichePlanung im Projekt
  39. 39. (Einmal)planung:Themen, Epics, Stories
  40. 40. Händler-Backend Produktverwaltung Produkt anlegenProdukt ändernProdukt löschenProdukteimportierenProdukttextübersetzenFakturierungMeinen UmsatzanzeigenProfildatenMein LogoanlegenMein Logo ändernMeine AdresseanlegenMeine AdresselöschenThema EPIC Stories
  41. 41. - Produktname, Kategorie, Preis und Text können gepflegt werden- das Produkt kann aktiviert und deaktiviert werden- ein deaktiviertes Produkt ist im Shop-Frontend nicht sichtbarNutzergeschichte:Akzeptanzkriterien:Als Händler möchte ich ein Produkt anlegen,um es im Shop EsIstDeinProjekt anzeigbar zumachen
  42. 42. Der Dienstleisterunterstützt beimSchreiben derNutzergeschichten.
  43. 43. ProjektvergabeGeschichten aus demProjektalltag
  44. 44. „Tragen Sie mal in dasExcel-Dokument dieAufwände der einzelnenPositionen ein.“(Lies: „Ich will die Einzelaufwände vergleichenund suche mir den Dienstleister mit demgünstigsten Preis. Ich habe noch nicht verstanden,worauf es eigentlich ankommt.“)
  45. 45. „Wir behalten uns vor,einzelne Bestandteile anandere Auftragnehmerzu vergeben.“(Lies: „Wir glauben, dadurch Risikostreuung zubetreiben. Wir sind uns nicht bewusst, dass das dieKomplexität im Projekt erhöht, Vertrauen minimiertund häufig nicht funktioniert.“)
  46. 46. „Jetzt sagen Sie doch: waskostet‘s und garantieren Sie, dasses bis zum <UTOPIEDATUM>fertig wird?“(Lies: „Wir haben mit dem 3-seitigenKonzeptdokument ein halbes Jahr langverdaddelt. Der Dienstleister soll es bitteschön biszum Messetermin in vier Wochen richten. Der, derdas Konzept begonnen hatte, ist übrigens nichtmehr bei uns beschäftigt.“)
  47. 47. „Wir wollen unbedingtGewährleistung auf das Projekt.Das muss definitiv sein.“(Lies: „Wir haben zwar nicht definiert was wirwollen, und daher gehen wir [scheinbar] aufNummer sicher und wälzen das Risiko komplettauf dich ab. Wir haben noch nicht verstanden,dass es doch darum geht, möglichst schnellNutzen zum kleinen Preis zu realisieren. Und dassSoftware per se nie fehlerfrei sein kann.“)
  48. 48. Tipps für dieProjektvergabe
  49. 49. Folgen Sie Ihrem Herzen. Wählen Sie einenDienstleister besonders nach diesen Kriterien.Kompetenz. Vertrauen. Der Sie führt & geleitet.Der sagt, was nicht passt. Die Zeitliniemöglicherweise nicht zu halten ist. Darauf achtet,wichtige & Funktionen, die Nutzen stiften, zuerstzu implementieren. Sie und Ihre Kunden im Blickhat. Auch mal NEIN sagt. Den Sie als Partnerbetrachten. Der Sie auf Augenhöhe betrachtet.Gemeinsam. Erfolgreich.
  50. 50. Anforderungsworkshopmit einem Dienstleister.Definition erster EPICs &Stories.Ergebnis: ersteAnnäherung an das WAS.
  51. 51. Descoping von: unwichtigen Funktionen,Anforderungen die jetzt noch nichtwichtig sind. Ganz unten rein insBacklog.Priorisierung der Anforderungen.Definition eines „Walking Skeleton“ füreinen Überblick, der schärft.Ergebnis: Reihenfolge der wichtig(st)enAnforderungen. Klarheit für denProjektstart.
  52. 52. Aufwandsschätzung einesBeispiel-EPICs mit seinen UserStories. NäherungsweiseExtrapolation auf die anderen,noch nicht definierten EPICs.Ergebnis: Korridor für möglicheAufwände und damit auch einBudgethorizont.
  53. 53. Vertragsgestaltung
  54. 54. Disclaimer:I Am Not A Lawyer.Dies ist keineRechtsberatung.
  55. 55. DienstleistungsvertragvsWerkvertragvsAgil mit Festpreis
  56. 56. Ist ein Dienstleistungsvertrag in solchen Projektenüberhaupt sinnig?Ja. Wenn die Kosten nach oben gedeckelt sind(Projektdauer x Teamkapazität x Teamkosten/Sprint). Natürlich sind dann die Features variabel.Projekt“kontrolle“? Sprint-Rhythmus. Scope-Änderung nach jedem Sprint möglich.Nutzwertgenerierung.Und: Projektabbruch möglich. Wie? Das zeige ichspäter.
  57. 57. Ist ein Werkvertrag in solchen Projekten überhauptmöglich?Ja. Das Gewerk ist nicht das Gesamtprojekt, denndas kennen Kunde & Dienstleister zu Projektbeginnnicht vollständig.Ein Gewerk kann vielmehr eine einzelne UserStory sein. Auf dieser Basis ist dann eineRealisierung nach Werkvertrag, zB agil mitFestpreis, möglich.
  58. 58. Tipps für die Vertragsverhandlung:Anwalt involvieren. Vertragsgrundlagen auf Basisgegenseitigen Vertrauens schaffen. Den Vertrag soeinfach wie möglich, so kompliziert wie nötiggestalten.Herausforderung: Entkopplung von Legal undEinkauf-Abteilungen zur operativen Ebene unddamit Verständnis über die Projektziele. Alle aneinen Tisch bringen.
  59. 59. Projektverlauf
  60. 60. Sprint: regelmäßiger Rhythmus.Jede 14 Tage Planung. Jede 14 TageReview. Was haben wir geschafft? Wogab es Schwierigkeiten? Was muss inden nächsten Sprint noch mal rein?Ziel: Nutzen generieren.Fehleranfälligkeit durch kurze Rhythmenminimieren. Möglichkeiten zurKursänderung schaffen. Einen weiterenTeil des Großen Ganzen fertig stellen.
  61. 61. Kostenkontrolle: weg von der Frage „Was kostetmich das Gesamte?“ (kann vorher nicht exaktbeziffert werden)Hin zu: „wieviel vom Gesamtbudget habe ichnoch und was könnte ich mit diesem Rest noch anFunktionen erreichen?“Herausforderung: zu Beginn dieses Projekts ist dieFrage schwer zu beantworten. Nach jedem Sprintschärft sich jedoch der Blick.Wichtig: Stakeholder und Projekt-Sponsorenkontinuierlich über den Verlauf des Projektsinformieren.
  62. 62. Abbruchszenarien. Sie brechen das Projektnicht aus Mangel an Vertrauen ab. Siebrechen das Projekt gemeinsam dann ab,wenn genügend Business Value geliefertwurde.Beispielprojekt:Projektvolumen nach erster Schätzung600kEUR.Ein Sprint von 14 Tagen Dauer kostet etwa30kEUR.
  63. 63. Variante 1: fixer Werkvertrag & UpfrontDesign.Dienstleister wird auf Erfüllung und Realisierung der 600kEURbestehen, obwohl nach 10 Sprints (=300kEUR) schon allesrealisiert wurde, was Ihnen Nutzen bringt. Denn während derProjektlaufzeit haben sich Anforderungen, die ursprünglich geplantgewesen sind, als nicht mehr sinnvoll erwiesen.Die verbleibenden 300kEUR müssen in Funktionen realisiertwerden, die nicht viel weiteren Nutzen für Sie und Ihr Businessbringen.Weiteres Geld muss über Change Requests investiert werden, umden veränderten Anforderungen des Business gerecht zu werden.Gesamtkosten steigen erheblich, der Gesamtnutzen sinkt.
  64. 64. Variante 2:Nach 9 Sprints (=270kEUR) beendet mandas Projekt mit einem Sprint (=30kEUR)Vorlauf. Weil alles realisiert wurde, wasNutzen bringt. Gesamtkosten 300kEUR stattgeplanter 600kEUR.
  65. 65. Variante 3:Nach 10 Sprints (=300kEUR) stellt man fest, dass das Businessnoch weitere Anforderungen hat. Diese werden nach Nutz-Wertpriorisiert und noch 3 weitere Sprints (=90kEUR) nachgeschoben.Danach wird das Projekt beendet, da alle wichtigen Anforderungenerfüllt sind.Gesamtkosten: 390kEUR. Der Gesamtnutzen ist deutlich höher,weil viel effektiver darauf geachtet wurde, Nutzen zu generieren.Der Wert ist bei kleinerer Geldmenge deutlich höher als das, wasdurch komplettes Upfront-Design realisiert werden konnte. Auch,weil sich die Anforderungen Ihres Marktes während derProjektlaufzeit verändert haben und nur das realisiert wurde, waswichtig ist.
  66. 66. Wie können Sie weiterenzusätzlichen Nutzen imProjekt generieren?
  67. 67. Kaum genutzte Funktionen in SoftwareNever Used45%Rarely19%Sometimes16%Often13%Always7%
  68. 68. Releasen Sie neue Versionen frühzeitig.Messen Sie direkt in der Software, wie IhreKunden die Software nutzen.Ziel: möglichst günstig & schnell neue Funktionenreleasen, Akzeptanz messen und Verhaltenvalidieren. Funktionen, die keinen Wert für Sie &Ihre Kunden bringen, wieder wegwerfen.Ergebnis: auf Nutzwert fokussierte Funktionen inder Software. Hebelwirkung durch massiveWertsteigerung. Damit zufriedenere Kunden - undletztlich mehr Revenue für Sie.
  69. 69. Zusammenfassung&wie geht es weiter?
  70. 70. Und jetzt?Fragen & Antworten.

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