WARUM
SCHEITERN
WIKIS?*
MATTHIAS ANDRASCH
SEMINAR: E-LEARNING
LEITUNG: DR. MARCEL GÖTZE
SEMESTER: SOMMERSEMESTER 2012
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Richter, 2009), aber bezogen auf vom Brocke et al. ist der Ein...
GLIEDERUNG
1.  Wikis – Definition & Abgrenzung
2.  Partizipationshürden im Hochschulkontext
3.  Methoden zur Überwindung i...
WIKI
•  1995 - von Ward Cunningham als Werkzeug zur
kollaborativen Wissensgenerierung und -verwaltung im
Bereich der Softw...
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(INSTALLIERTES) WIKI VON VIELEN.
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WELCHE POTENTIALE
BIETEN WIKIS?
Hochschulkontext:
•  Kollaborative, offene Wissensverwaltung und
Wissensgenerierung
•  Tra...
WELCHE POTENTIALE
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Praxisbericht
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WELCHE POTENTIALE
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Bildungssystem“
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BIETEN WIKIS?
Wikis könnten beide Bildungsparadigmen verbinden:
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HOCHSCHULKONTEXT
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•  Untersuchte Projekte:
•  Kommunikationswissenschaft
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IM HOCHSCHULKONTEXT
Zielsetzungen:
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Bedingungen / Voraussetzungen:
•  Benutzerregistrierung zur Nachverfolgbarkeit de...
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Problemfeld: Einführung und Akzeptanzherstellung
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Problemfeld: Einführung und Akzeptanzherstellung
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Problemfeld: Strukturierung und Re-Strukturierung
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•  Seminar-Setting sollte ebenfalls kollaborativ gestaltet sein
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Steve Wheeler (2010):
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FAZIT
FAZIT
•  Kollaboratives Qualitätsmanagement sollte beim Einsatz
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FAZIT
•  Anknüpfungspunkte im wissenschaftlichen Diskurs:
•  Open Access – freies Publizieren im Internet
• 

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Warum scheitern Wikis? *

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Warum scheitern Wikis?*
*im Hochschulkontext

Seminar: E-Learning
Leitung: Dr. Marcel Götze
Semester: Sommersemester 2012

Fakultät für Humanwissenschaften
Otto-von-Guericke Universität Magdeburg

Veröffentlicht in: Bildung
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Warum scheitern Wikis? *

  1. 1. WARUM SCHEITERN WIKIS?* MATTHIAS ANDRASCH SEMINAR: E-LEARNING LEITUNG: DR. MARCEL GÖTZE SEMESTER: SOMMERSEMESTER 2012 FAKULTÄT FÜR HUMANWISSENSCHAFTEN OTTO-VON-GUERICKE UNIVERSITÄT MAGDEBURG * im Hochschulkontext
  2. 2. „Wikis sind gut bekannt als Wissensverwaltungstools (Koch & Richter, 2009), aber bezogen auf vom Brocke et al. ist der Einsatz von Wikis durch Personen gefährdet, die nicht bereit sind ihr Wissen zu teilen (vom Brocke, Grob, Buddendick, & Simons, 2010). Das ist umso wichtiger da der Erfolg eines Wikis signifikant von der Quantität und der Qualität des Contents beeinflusst wird, welcher ständig erweitert und überarbeitet werden kann und somit zu einem erhöhten Nutzen für den Benutzer führen könnte (Ebner, Kickmeier-Rust, & Holzinger, 2008).“ (Mazarakis, 2012, eigene Übersetzung)
  3. 3. GLIEDERUNG 1.  Wikis – Definition & Abgrenzung 2.  Partizipationshürden im Hochschulkontext 3.  Methoden zur Überwindung im Hochschulkontext 4.  Fazit 5.  Gruppendiskussion
  4. 4. WIKI •  1995 - von Ward Cunningham als Werkzeug zur kollaborativen Wissensgenerierung und -verwaltung im Bereich der Software-Dokumentation entwickelt •  Wiki = Software •  Allgemeine Strukturmerkmale (nach Iske/Marotzki): •  •  •  •  •  •  •  einfach zu bedienen Kollaborativ Transparent prozessorientiert und auf Zuwachs ausgerichtet Inhaltsfokussiert Textorientiert unabgeschlossen („ewige Beta“) (Vgl Iske & Marotzki, 2010: S.4-5)
  5. 5. WIKIPEDIA IST NUR EIN (INSTALLIERTES) WIKI VON VIELEN. Foto kaurjmeb - http://www.flickr.com/photos/kaurjmeb/455458637/ (CC BY-SA 2.0)
  6. 6. WELCHE POTENTIALE BIETEN WIKIS? Hochschulkontext: •  Kollaborative, offene Wissensverwaltung und Wissensgenerierung •  Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Veränderungen (wissenschaftliches Arbeiten, Qualität, usw.) •  Individueller Arbeitsbeitrag kann deutlich werden (Benotung) •  Gemeinsamer Arbeitsprozess möglich auf verschiedene Arten •  Kollaboratives Schreiben •  Peer-Review / Bearbeiten oder Korrigieren von Texten •  Textdiskussion •  Flache Hierachie – neue Formen der freien, direkten TextZusammenarbeit möglich
  7. 7. WELCHE POTENTIALE BIETEN WIKIS? Praxisbericht Net-Wiki, PR-Wiki, KoWiki – Erfahrungen mit kollaborativer Wissensproduktion in Forschung und Lehre Autoren: Steffen Büffel (Trier), Thomas Pleil (Darmstadt), Jan Sebastian Schmalz (Münster) Erschienen in: Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft: “Wikis Diskurse, Theorien und Anwendungen” (2007) http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/Inhalt_alt.html
  8. 8. WELCHE POTENTIALE BIETEN WIKIS? •  „Wikis als Teil eines Paradigmenwechsels im Bildungssystem“ •  Aktuell: auf Literatur ausgerichteter Bildungssapparat •  Starker Fokus auf „Wissenserhaltung“ (Konservierung) •  Wissenskontrolle über Autorität des Lehrenden (u.a.) •  Widerspruch zum offenen Wikiprinzip •  Zweites Zeitalter der Oralität: „Oralität wird dabei als das dominierende Lehr-/Lernprinzip der Antike gesehen, das nun im Computerzeitalter (unter veränderten Vorzeichen) wieder an Aktualität gewinne. Kennzeichnend für diesen Ansatz sind unter anderen Teilhabe, das Entstehen von Gruppenidentität, Verantwortung und Vernunft.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007: S.4)
  9. 9. WELCHE POTENTIALE BIETEN WIKIS? Wikis könnten beide Bildungsparadigmen verbinden: •  „Nach diesem Verständnis von Bildung bedeutet wissenschaftliches Arbeiten nicht nur die einseitig ausgerichtete Vermittlung von Wissen vom Lehrenden zu den Lernenden, sondern das Führen eines wissenschaftlichen Diskurses, der die Dynamik und die argumentative Struktur hinter den durch Querverweise und Zitierungen stark vernetzten Fachpublikationen offen legt und ins Zentrum der Aufmerksamkeit rückt.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007: S.5)
  10. 10. WELCHE POTENTIALE BIETEN WIKIS? „Versteht man eine Seminargruppe nicht als Summe von Einzelpersonen, die sich in Lehrende und Lernende aufteilt, sondern als soziales Setting, in dem Interaktion, Kommunikation und Diskussion in ständigem Wechsel stattfindet, so bietet die WikiTechnologie erstmals die Möglichkeit, diese gemeinsame Wissensund Informationsarbeit über die Präsenzsitzungen hinaus an einem zentralen Sammelpunkt im Web zu aggregieren. Gerade in Kombination mit anderen Social Software-Anwendungen kann so die Dynamik und das organische Wachsen der gemeinschaftlich erarbeiteten Wissensbestände dokumentiert, digital archiviert und auf sehr einfache Art und Weise auch anderen Studierenden, Lehrenden, der Scientific Community sowie der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007: S.4)
  11. 11. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT
  12. 12. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT •  Untersuchte Projekte: •  Kommunikationswissenschaft (KoWiki) •  Medienwissenschaft (NetWiki) •  Public Relations (PR-Wiki) •  Einsatzgebiet Seminar, Versuch der nachhaltigen Wissensgenerierung (mehrere Semester) •  Ähnliche Probleme, die bei allen Wikis auftauchten (Vgl. Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  13. 13. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Zielsetzungen: •  KoWiki: „zitierfähige Sammlung wissenschaftlicher Beiträge für die Kommunikationswissenschaft“ •  „PR-Wiki möchte sowohl ein Studiengangs-Wiki als auch ein Werkzeug des Projektmanagements für den PRSchwerpunkt des Studiengangs Online-Journalismus an der Hochschule Darmstadt etablieren“ •  „Net-Wiki soll den Charakter einer offenen Wissens-, Interview- und Linksammlung zu den Themen Web 2.0 und Social Media annehmen“ (Vgl. Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  14. 14. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Bedingungen / Voraussetzungen: •  Benutzerregistrierung zur Nachverfolgbarkeit der Änderungen •  Mitarbeit im Wiki war Bestandteil der Seminarleistung (Vgl. Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  15. 15. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Einführung und Akzeptanzherstellung •  Schwierigkeiten bei der Erlernung des neuen „Arbeitsinstruments“ •  PR- und Net-Wiki -> gesonderte Schulungen und seminarbegleitende Tutorien •  Arbeitsauftrag: „Darüber hinaus wurden die Kleingruppen beauftragt, ihre jeweiligen Rechercheergebnisse zu ihren Themen im Wiki zu dokumentieren und weiterzuentwickeln. Außerdem sollten die Artikel des Net-Wikis der anderen Kleingruppen einem Peer-Review unterzogen werden.“ (Vgl. Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  16. 16. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Einführung und Akzeptanzherstellung 1.  Verlagerung Kleingruppenarbeit extern erledigt und nur das Resultat im Wiki eingefügt Folge: Arbeitsprozess nicht transparent, Benotung schwierig bis unmöglich 2.  Fehlende Peer-Review-Aktivität „Die Möglichkeit, prinzipiell jeden Artikel bearbeiten, ergänzen und kommentieren zu können, wurde so gut wie nicht genutzt. Es gab in allen drei Wiki-Projekten kaum Interaktionen zwischen den jeweiligen Kleingruppen auf der Wiki-Plattform selbst.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  17. 17. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Strukturierung und Re-Strukturierung Wikis sind am Anfang unstrukturiert •  Hohe Flexibilität im praktischen Einsatz, aber bei Wissenschaftswiki inhaltlicher Rahmen nötig •  „Grobstrukturierung“ als Einstiegs- und Orientierungspunkt für Teilnehmer •  Wiki-Inhalte sind ständigen Veränderungen unterworfen •  Bereiche verwaisen, andere werden aktiv kollaborativ genutzt •  Initiatoren des Wikis sollten diese Prozesse beobachten (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  18. 18. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Strukturierung und Re-Strukturierung „Nichtsdestotrotz ließ sich erkennen, dass ein Großteil der Studierenden nach wie vor auf klassische E-Mail-Kommunikation setzte um Texte zu erarbeiten, anstatt diese gleich kollaborativ im Wiki zu erstellen.“ •  Mehrwerte der Wiki-Technologie besser kommunizieren (bzw. praktisch zeigen), Schulungen & Tutorien anbieten •  öffentlichte „Sichtbarkeit“ vs. „abgeschlossene“ Wikis •  Trennung des PR-Wikis in öffentliches und internes Wiki für Projektmanagement •  Im internen Wiki aktivere Nutzung und auch größerer Teil der Gruppe an Strukturierung/Restrukturierung Beteiligt (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  19. 19. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Nachhaltige Weiterentwicklung und Kontinuität •  nach Semesterende schlagartiges Nachlassen der Aktivität „Losgelöst vom Seminarbetrieb waren selbst die bisherigen Teilnehmer kaum dazu bereit, sich weiter um ihre Artikel zu kümmern. Hier gilt es noch Lösungen zu finden, die die Nachhaltigkeit und kontinuierliche Verbesserung sicherstellen. Durch einen wiederkehrenden seminarbezogenen Einsatz lässt sich das Aktivitätsniveau beispielsweise wieder erhöhen. Durch eine entsprechende thematische Ausrichtung können die bereits eingepflegten Inhalte neu aufgegriffen, aktualisiert und erweitert werden. Durch neue Themenstellungen ist es darüber hinaus möglich, den Themenbestand weiter auszubauen. Hier konnten seit dem Start der Plattformen an allen drei Standorten erste Erfolge erzielt werden, wenngleich man von einem „Selbstläufer“ (wie es z.B. die Wikipedia ist) weit entfernt ist.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  20. 20. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT Problemfeld: Nachhaltige Weiterentwicklung und Kontinuität •  Vorschlag der Autoren •  standortübergreifende Vernetzung von Wiki-Projekten, bzw. Zusammenlegung •  Potential zur Steigerung der Aktivität ohne zusätzliche verpflichtende Arbeitsaufträge •  Net-Wiki Kooperation mit der Universität Rostock (06/07): •  Qualität und Quantität der Beiträge durchaus ansehnlich gewachsen •  Externe Mitarbeiter, die selbstinitiativ mitarbeiten als unrealistischer Wunsch (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  21. 21. PARTIZIPATIONSHÜRDEN IM HOCHSCHULKONTEXT „Der Anspruch, langfristig über seminarbezogene und lokale Teilnahme hinauszuwachsen, besteht dennoch nach wie vor. Es müssen weitere Lösungen gefunden werden, die zur Steigerung der allgemeinen Motivation zur Teilnahme und die Akzeptanz kollaborativer Arbeitsformen im wissenschaftlichen Kontext verbessern beitragen.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  22. 22. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT
  23. 23. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT •  Integration von Wikis in „Blended Learning“-Szenarien: „Unter Blended Learning versteht man dabei die Kombination von klassischen didaktischen Prinzipien und Methoden aus der Präsenzlehre mit neuen, auf die Vorteile der digitalen Medien bauende Konzepte (vgl. Kerres 2001; Issing/Klimsa 2002). Entsprechende Lehr-/Lernszenarien integrieren die Präsenzlehre mit dezentralen und medial vermittelten Formen der Produktion, Distribution, Präsentation, Dokumentation und Diskussion der Wissensarbeit.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  24. 24. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT •  Nutzung von Social Software •  „Dron (2007): ‚social software … is [where] control and structure can arise through the process of communication, not as a result of design, but as an emergent feature of group interaction‘ (p. 233).“ Definitionen siehe: McLoughlin, C. & Lee, M.J.W., 2007. Social software and participatory learning: Pedagogical choices with technology affordances in the Web 2.0 era. In R. J. Atkinson et al., eds. Current. Ascilite Singapore 2007, pp. 664-675. Available at: http://www.edna.edu.au/edna/referral/advsearch/http://www.ascilite.org.au/ conferences/singapore07/procs/mcloughlin.pdf •  Nicht rein additiv an gängige Lernmethoden koppeln, sondern möglichst enge on/offline-Verzahnung (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  25. 25. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT •  Seminar-Setting sollte ebenfalls kollaborativ gestaltet sein •  Frontalunterricht oder reine Präsentationsseminar nur bedingt geeignet, zu starker Fokus auf reine Wissensvermittlung und Rollenverteilung Lehrender/ Lernender •  „Grundannahme, dass kollaboratives vernetztes Arbeiten in Seminaren durch Social Software erstens nachhaltig unterstützt und zweitens auch online abgebildet werden kann.“ •  Net-Wiki „Lernen durch Lehren“-Modell von Jean-Pol Martin (1980er Jahre) (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  26. 26. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT •  „Entscheidend bei „Lernen durch Lehren“ ist, dass der primär von den Studierenden selbst gesteuerte Lehrprozess vom Lehrenden intensiv überwacht und unterstützt wird.“ •  „Einsatz von Social Software sowohl als unterstützende Maßnahme für die Studierenden, als auch zur kontinuierlichen Betreuung und Kontrolle des Lernprozesses durch den Lehrenden [...]“ •  Net-Wiki Beispiel: •  •  •  •  •  Wiki-Software Mediawiki gehostete Webblogs und RSS-Aggregation Virtuelle Sprechstunde über Instant-Messaging Chat Emails (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  27. 27. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT „Für die Studierenden war die dabei gemachte und vom Lehrenden intendierte Erfahrung, dass durch vergleichsweise geringen aber dafür kontinuierlichen individuellen Arbeitsaufwand in der Summe im Rahmen des Seminars wesentlich mehr Stoff behandelt, aufbereitet und dokumentiert wurde, als dies bei klassischen durchgeführten Seminaren der Fall ist. Für die motivationale Grundeinstellung der Studierenden war dies entscheidend, wie sich im weiteren Verlauf der Lehrveranstaltungen herausstellte, in denen das Net-Wiki zu einem Themenportal ausgebaut wurde.“ (Büffel, Pleil, & Schmalz, 2007)
  28. 28. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT •  Technische „Methoden“: Athanasios Mazarakis (Diplompsychologie am Forschungszentrum Informatik Karlsruhe) Mazarakis, A., 2012. Social ranking as a feedback mechanism to raise contributions in course wikis Athanasios Mazarakis K. Ockenfeld, M.; Peters, I.; Weller, ed. Social Media und Web Science. (2. DGI-Konferenz, Düsseldorf, Germany) Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI-Tagungen), 16, pp. 213-226. •  Steigerung der Partizipation über Feedback-Mechanismen
  29. 29. METHODEN ZUR ÜBERWINDUNG IM HOCHSCHULKONTEXT Steve Wheeler (2010): „Five-stage wiki activities-model“ •  z.B. „About me“-Seite mit Bild für den Einstieg
  30. 30. FAZIT
  31. 31. FAZIT •  Kollaboratives Qualitätsmanagement sollte beim Einsatz von Wikis im wissenschaftlichen Kontext bedacht werden •  Verschiedene Strategien möglich •  Die hohe Flexibilität von Wikis sollte bei der Planung von Lernsettings ebenfalls bedacht werden. •  Ein Wiki stellt die Grundfunktionalität für kollaboratives Arbeiten (und Lernen) bereit, mehr bringt es von sich aus aber nicht mit an Strukturmerkmalen. •  Extrem hohes Potential für die effektive Verwaltung und Erzeugung von Wissen im Seminarkontext
  32. 32. FAZIT •  Anknüpfungspunkte im wissenschaftlichen Diskurs: •  Open Access – freies Publizieren im Internet •  Urheberrechts-Debatte •  Transformationsprozesse im Bildungssystem, bzw. bei den Lehrmethoden bzgl. Neuer Medien •  Kollaboratives Schreiben in der Wissenschaft – „Wer ist jetzt der Autor?“ •  „Open Learning“, „Social Software“, „Blended Learning“
  33. 33. QUELLEN Büffel, S., Pleil, T., & Schmalz, J. S. (2007). Praxisbericht. Net-Wiki, PR-Wiki, KoWiki – Erfahrungen mit kollaborativer Wissensproduktion in Forschung und Lehre. Sonderausgabe von kommunikation@gesellschaft: “Wikis - Diskurse, Theorien und Anwendungen”, 8, 1-23. Retrieved from http://nbn-resolving.de/ urn:nbn:de:0228-200708111 Iske, S., & Marotzki, W. (2010). Wikis  : Reflexivität , Prozessualität und Partizipation. In B. Bachmair (Ed.), Medienbildung in neuen Kulturräumen. Die deutschsprachige und britische Diskussion. (pp. 141-151). VS Verlag für Sozialwissenschaften. doi:10.1007/978-3-531-92133-4 Mazarakis, A. (2012). Social ranking as a feedback mechanism to raise contributions in course wikis Athanasios Mazarakis. (K. Ockenfeld, M.; Peters, I.; Weller, Ed.)Social Media und Web Science. (2. DGI-Konferenz, Düsseldorf, Germany) Tagungen der Deutschen Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI-Tagungen), 16, 213-226. Frankfurt am Main. Wheeler, S. (2010). Open Content, Open Learning 2.0: Using Wikis and Blogs in Higher EducationChanging Cultures in Higher Education. In U.-D. Ehlers & D. Schneckenberg (Eds.), Changing Cultures in Higher Education (pp. 103-114). Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. doi:10.1007/978-3-642-03582-1

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