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1. Was sind soziale Medien?• Internetservices, bei denen der Inhalt von den Nutzern der Servicesselbst generiert wird (use...
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Timeline mitTweets derPersonen, Einrichtungen…denen manfolgt
Twitter in der WissenschaftScheloske, Mark: »Wissenschaft & Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie«, in:Wissenswerkst...
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Definition Wikipedia: „Facebook (Eigenschreibweise:facebook; englisch „Gesichtsbuch“) ist eine Online-Gemeinschaft zum Ers...
Soziale Netze speziell für dieWissenschaft
Facebookseite desDHIP
Academia.edu-Seite für eine Veröffentlichung des DHIP
Das Beispiel Blogs„Das Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl.[ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und...
Warum bloggen? 10 Gründe1. Synergieeffekt durch Beschäftigung mit „seinem“ Thema2. Bloggen übt Schreiben3. Bloggen übt das...
Das Blogportal de.hypotheses.org http://de.hypotheses.org
Die Vielfalt der Blogs• Blogs vonForscher-gruppen
Thematische Gemeinschaftsblogs
Blogs zu einem Dissertationsprojekt
Einzelblogs zu Forschungsthemen
Blogs eine Veröffentlichung begleitend
Seminarblogs / Blogs zu einer Veranstaltung
Blogs über Quellen und Methoden
Blogs einer wissenschaftlichen Einrichtung
Blogs von Archiven, Bibliotheken…
• Wissenschaftliche Newsletter in Blogform• Fotoblogs• Blog zu einer Debatte• Archäologische Ausgrabungsblogs• …
Was bloggen?= Blog als Materialsammlung / Archiv für ein Thema= Blog als Publikationsort für eigene Texte• Hinweis mit Lin...
Wann ist ein Blog erfolgreich?• Persönlichkeit und Stil• Publikationsfrequenz• Dialogfähigkeit= Stille Konversation (Marin...
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Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.Dr. Mareike KönigDeutsches Historisches Institut Parismkoenig@dhi-paris.frTwitter: @ma...
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Präsentation des Vortrags am WZB, 24. Juni 2013

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Forschungsjournale im Netz: neue Publikations- und Kommunikationswege über Twitter, Facebook und Wissenschaftsblogs

  1. 1. Forschungsjournale im Netz: neuePublikations- undKommunikationswege überTwitter, Facebook undWissenschaftsblogsDr. Mareike König Deutsches Historisches Institut Paris 24.6.2013
  2. 2. Inhalt1. Was sind soziale Medien?2. Soziale Medien im Prozess deswissenschaftlichen Arbeitens3. Twitter4. Facebook5. Wissenschaftliche Blogs6. Änderungen unserer Forschungskultur
  3. 3. 1. Was sind soziale Medien?• Internetservices, bei denen der Inhalt von den Nutzern der Servicesselbst generiert wird (user generated content)• Definition Wikipedia: „Social Media (auch Soziale Medien) bezeichnendigitale Medien und Technologien (vgl. Social Software), die es Nutzernermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalteeinzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten.“• Zentrale Funktionen sind Identitäts- undKommunikationsmanagement; Distinktionsmerkmal sind Profile(Cyberscience 2.0, Nentwich/König)• Kommunikation nicht als Einbahnstraße, sondern vernetzt; aufAugenhöhe
  4. 4. In: Social media: A guide for researchers (hg. Research Information Network), Februar 2011, S. 7.http://www.rin.ac.uk/system/files/attachments/social_media_guide_for_screen_0.pdf
  5. 5. Soziale Medien im Prozess desWissenschaftlichen Arbeitens*• Information finden (z.B. Social Bookmarking, SocialBibliography und Hinweise aus den Netzen, Filtern, …)• Wissen generieren (Daten produzieren, Datenanalysieren, Wissen präsentieren: Micro-blogging, SozialeNetze, Chats, Videokonferenz, Wiki, Workspaces, Crowdsourcing…)• Qualität des Publizierten sichern (z.B. OpenReview, Kommentare, Filtern…)• Wissen verbreiten (WissenschaftlichesBloggen, Statusmeldungen, Wiki, Podcasts, Open-Data-Sharing… und Lehre: e-teaching)• Organisation (Kalender, Profile, Netze aufbauen…)* Vgl. Michael Nentwich, René König, Social Network Sites - Ein Trend für die Wissenschaft? Präsentation für die Tagung „Im Netz der SozialenMedien“, Juni 2011: http://t.co/kfGfPko; In: Social media: A guide for researchers (hg. Research Information Network), Februar2011, http://www.rin.ac.uk/system/files/attachments/social_media_guide_for_screen_0.pdf
  6. 6. • Twitter (von englisch Gezwitscher) ist eine digitaleEchtzeit-Anwendung zum Mikroblogging. Es wird auchals Kommunikationsplattform, soziales Netzwerk oderein meist öffentlich einsehbares Online-Tagebuchdefiniert.*• Existiert seit 2006, derzeit ca. 200 Mio. aktive Nutzer• Tweets mit 140 Zeichen: Microblogging• Twitter nutzen, ohne Anmeldung:https://twitter.com/#!/search-home*Def. WikipediaDas Beispiel Twitter
  7. 7. Timeline mitTweets derPersonen, Einrichtungen…denen manfolgt
  8. 8. Twitter in der WissenschaftScheloske, Mark: »Wissenschaft & Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie«, in:Wissenswerkstatt, 01.03.2012, [URL: http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/
  9. 9. Lugger, Beatrice: Deutsche Wissenschaft auf Twitter, in: Scilogs, 21.06.2012, [URL:http://www.scilogs.de/blogs/blog/quantensprung/2012-06-21/deutsche-wissenschaft-auf-twitter-iii
  10. 10. Definition Wikipedia: „Facebook (Eigenschreibweise:facebook; englisch „Gesichtsbuch“) ist eine Online-Gemeinschaft zum Erstellen, Betreiben und Pflegensozialer Netzwerke (…)“.Existiert seit 2004, weltweit über 900 Mio. Nutzer (März2012)Konkurrent seit Juni 2011: Google+https://plus.google.comDas Beispiel Facebook
  11. 11. Soziale Netze speziell für dieWissenschaft
  12. 12. Facebookseite desDHIP
  13. 13. Academia.edu-Seite für eine Veröffentlichung des DHIP
  14. 14. Das Beispiel Blogs„Das Blog [blɔg] oder auch Web-Log [ˈwɛb.lɔg], engl.[ˈwɛblɒg], Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Logfür Logbuch, ist ein auf einer Website geführtes und damit –meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal, in demmindestens eine Person, der Web-Logger, kurzBlogger, Aufzeichnungen führt, Sachverhalte protokolliertoder Gedanken niederschreibt.Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärtschronologisch sortierte Liste von Einträgen, die inbestimmten Abständen umbrochen wird.“** Definition Wikipedia
  15. 15. Warum bloggen? 10 Gründe1. Synergieeffekt durch Beschäftigung mit „seinem“ Thema2. Bloggen übt Schreiben3. Bloggen übt das Strukturieren der eigenen Gedanken4. Bloggen übt das Durchlaufen eines Publikationsprozesses, vor allemdas „Loslassen“ (d.i. Publizieren) eines Artikels5. Bloggen hilft beim Aufbau eines Netzwerks6. Bloggen macht einen bekannt, hilft eine digitale Identitätaufzubauen7. Das eigene Blog hat eine Archiv-Funktion, indem es als digitalerZettelkasten für die/den Autoren fungiert.8. Bloggen schafft Informationssammlungen zu spezifischen Themen9. Bloggen macht Spaß wegen der Freiheit des Genres: Freiheit imTon, in der Länge, im Publikationsrhythmus10. Bloggen bringt einen weiter durch Kommentare, ReaktionenSiehe außerdem: Sabine Scherz, Warum sollte ich als Wissenschaftler/inbloggen?, in:
  16. 16. Das Blogportal de.hypotheses.org http://de.hypotheses.org
  17. 17. Die Vielfalt der Blogs• Blogs vonForscher-gruppen
  18. 18. Thematische Gemeinschaftsblogs
  19. 19. Blogs zu einem Dissertationsprojekt
  20. 20. Einzelblogs zu Forschungsthemen
  21. 21. Blogs eine Veröffentlichung begleitend
  22. 22. Seminarblogs / Blogs zu einer Veranstaltung
  23. 23. Blogs über Quellen und Methoden
  24. 24. Blogs einer wissenschaftlichen Einrichtung
  25. 25. Blogs von Archiven, Bibliotheken…
  26. 26. • Wissenschaftliche Newsletter in Blogform• Fotoblogs• Blog zu einer Debatte• Archäologische Ausgrabungsblogs• …
  27. 27. Was bloggen?= Blog als Materialsammlung / Archiv für ein Thema= Blog als Publikationsort für eigene Texte• Hinweis mit Link auf Bücher / Ausstellungen / Veranstaltung /Seminare• Ankündigungen von Veranstaltungen, Veröffentlichungen…• Links auf interessante, zum Thema passende Texte• Eigene kleinere Texte über eine Quelle, Tagungsbericht, einen Aspektdes Themas• Rezensionen• Interviews• Podcasts / Filme von Vorträgen• Vorstellung Projektmitarbeiter• Kleinere Texte zum Testen von Thesen; Vorbereitung für einenAufsatz, der in einer wissenschaftlichen Zeitschrift erscheinen soll
  28. 28. Wann ist ein Blog erfolgreich?• Persönlichkeit und Stil• Publikationsfrequenz• Dialogfähigkeit= Stille Konversation (Marin Dacos)
  29. 29. Unsere Forschungskultur neu denken• Teilen und Zusammenarbeiten• Autorschaft neu bewerten• Wissenschaftliche Texte: „Kultur des Fragments“*• Verhältnis zur Öffentlichkeit• Universitäre Ausbildung erweitern• Qualitätssicherung ändern: Peer Open Review• Akademische Anerkennung von Leistungen imBereich der Sozialen Medien* Klaus Graf, Archivalia im Netz der sozialen Medien (Beitrag zur PariserTagung); in: Archivalia, 23.6.2011 http://archiv.twoday.net/stories/29751181/
  30. 30. Flickr-Seite desProjektsPhotosNormandie;Beispiel für dasgemeinsameBearbeiten großerDatenmengenhttp://www.flickr.com/photos/photosnormandie/
  31. 31. LiteraturGraf, Klaus, König, Mareike: Forschungsnotizbücher im Netz: Weblogs in der deutschsprachigenGeschichtswissenschaft, in: WerkstattGeschichte 61 (2012), S. 76–87, http://werkstattgeschichte.de/werkstatt_site/archiv/WG61_076-087_GRAF_NETZ.pdfKönig, Mareike: Twitter in der Wissenschaft: Ein Leitfaden für Historiker/innen, in: Digital Humanities amDHIP, 21.08.2012, http://dhdhi.hypotheses.org/1072.Lugger, Beatrice: Deutsche Wissenschaft auf Twitter, in: Scilogs, 21.06.2012, [URL:http://www.scilogs.de/blogs/blog/quantensprung/2012-06-21/deutsche-wissenschaft-auf-twitter-iiiNentwich, Michael, König, René: Social Network Sites - Ein Trend für die Wissenschaft? Präsentation fürdie Tagung „Im Netz der Sozialen Medien“, Juni 2011: http://t.co/kfGfPko.Scheloske, Mark: Wissenschaft & Wissenschaftler auf Twitter | Twitterstudie, in:Wissenswerkstatt, 01.03.2012, [URL: http://www.wissenswerkstatt.net/wissenschaft-wissenschaftler-auf-twitter-twitterstudie/Scherz, Sabine: Warum sollte ich als Wissenschaftler/in bloggen?, in:Redaktionsblog, 21.5.2013, http://redaktionsblog.hypotheses.org/1209.Social Media. A guide for researchers (hg. Research Information Network), Februar2011, http://www.rin.ac.uk/system/files/attachments/social_media_guide_for_screen_0.pdf
  32. 32. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.Dr. Mareike KönigDeutsches Historisches Institut Parismkoenig@dhi-paris.frTwitter: @mareike2405Deutsches Historisches Institut Paris

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