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Prekariat und Marginalisierung Eine – tendenziell lebenslängliche – Vollzeitbeschäftigung, ausgestattet mit einem dauerhaf...
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Prekariat und Marginalisierung

  1. 1. Prekariat und Marginalisierung Block I - Theoretische Grundlagen 27. Okt. 2008 Prekariat & Marginalisierung - Annäherung an Begriffe & Problemstellungen 03. Nov. 2008 Theorien Sozialer Ungleichheit I - Klassen und Schichten 10. Nov 2008 Theorien Sozialer Ungleichheit II - Lebensstile & Milieus 17. Nov. 2008 Modernisierung als Motor von Prekarisierung & Marginalisierung? Block II - Empirische Daten zur aktuellen Situation 24. Nov. 2008 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung 01. Dez. 2008 Armuts- und Reichtumsbericht NRW 2007 08. Dez. 2008 Bericht zur Sozialen Lage in Dortmund 15. Dez. 2008 FES-Studie "Gesellschaft im Reformprozess" Block III - Ursachen und Reaktionen 05. Jan. 2009 Geld oder Kultur? Was fehlt eigentlich? 12. Jan. 2009 Erziehung zur Armut? 19. Jan. 2009 "Working Poor" - Liegt die Antwort in der Arbeit? 26. Jan 2009 Alternativen zur Arbeitsethik - Leben ohne Marginalisierung, aber prekär? 02. Jan. 2009 Abschlussdiskussion
  2. 2. Prekariat und Marginalisierung
  3. 3. Prekariat und Marginalisierung
  4. 4. Prekariat und Marginalisierung
  5. 5. Prekariat und Marginalisierung
  6. 6. Prekariat und Marginalisierung Eine – tendenziell lebenslängliche – Vollzeitbeschäftigung, ausgestattet mit einem dauerhaften, oberhalb eines kulturellen Minimums Existenz sichernden Einkommens und einem Set an sozialen Statusrechten, sei für die Masse der Lohnabhängigen über Jahrzehnte zur entscheidenden Bedingung gesellschaftlicher Teilhabe geworden. Prekarität bezeichnet eine gesellschaftliche Tendenz zur Verallgemeinerung sozialer Unsicherheit, deren Ursprung im ökonomischen und Erwerbssystem der Gesellschaft zu verorten ist. ( Ulrich Brinkmann, Klaus Dörre, Silke Röbenack: Prekäre Arbeit Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. FES 2006, S. 15)
  7. 7. Prekariat und Marginalisierung Die „Zone der Integration“ mit noch immer geschützten Normarbeitsverhältnissen schrumpfe. Zugleich entstehe eine „Zone der Entkoppelung“, in der sich Gruppen befänden, die mehr oderminder dauerhaft von regulärer Erwerbsarbeit ausgeschlossen seien. Zwischen diesen beiden Zonen expandiere eine „Zone der Prekarität“, die ein heterogenes Sammelsurium aus jeder Zeit „verwundbaren“ Arbeitsverhältnissen umfasse. ( Ulrich Brinkmann, Klaus Dörre, Silke Röbenack: Prekäre Arbeit Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. FES 2006, S. 15f)
  8. 8. Prekariat und Marginalisierung Als prekär kann ein Erwerbsverhältnis bezeichnet werden, wenn die Beschäftigten aufgrund ihrer Tätigkeit deutlich unter ein Einkommens-, Schutz- und soziales Integrationsniveau sinken, das in der Gegenwartsgesellschaft als Standard defi niert und mehrheitlich anerkannt wird. Und prekär ist Erwerbsarbeit auch, sofern sie subjektiv mit Sinnverlusten, Anerkennungsdefi ziten und Planungsunsicherheit in einem Ausmaß verbunden ist, das gesellschaftliche Standards deutlich zuungunsten der Beschäftigten korrigiert. ( Ulrich Brinkmann, Klaus Dörre, Silke Röbenack: Prekäre Arbeit Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. FES 2006, S. 17)
  9. 9. Prekariat und Marginalisierung Nach dieser Definition ist Prekarität nicht identisch mit vollständiger Ausgrenzung aus dem Erwerbssystem, absoluter Armut, totaler sozialer Isolation und erzwungener politischer Apathie. Vielmehr handelt es sich um eine relationale Kategorie, deren Aussagekraft wesentlich von der Definition gesellschaftlicher Normalitätsstandards abhängt. Wo unsichere Arbeit zum Dauerzustand wird und die Verrichtung solcher Tätigkeiten eine soziale Lage für gesellschaftliche Gruppen konstituiert, kann im Anschluss an Robert Castel von der Herausbildung einer „Zone der Prekarität“ gesprochen werden, die deutlich von der „Zone der Integration“ mit geschützten Normarbeitsverhältnissen, aber auch von einer „Zone der Entkoppelung“, in der sich die „Entbehrlichen“ der Arbeitsgesellschaft befinden (Kronauer 2002), abgrenzbar ist. ( Ulrich Brinkmann, Klaus Dörre, Silke Röbenack: Prekäre Arbeit Ursachen, Ausmaß, soziale Folgen und subjektive Verarbeitungsformen unsicherer Beschäftigungsverhältnisse. FES 2006, S. 17)
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  11. 11. Prekariat und Marginalisierung
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