Medienkonvergenz von Zeitschrift
und mobilem Internet
Dokumentation zur betrieblichen Projektarbeit von
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Inhaltsverzeichnis
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1 Thema und Ziel der Projektarbeit
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Vor Beginn des Projektes wurde zunächst eine Zeit- ...
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4.4.1 Begründung
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10 Anhang
10.1 Projektantrag
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1. Projektbezeichnung (Auftrag / Teilauftrag):
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2. Projektumfeld
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Ist-Analyse
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10.2Organigramm Babiel GmbH
10.3 Netzdiagramm – Vergleich
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10.4Balkendiagramm Soll-Ist-Vergleich der Zeitplanung
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10.5Beispieldeckblatt des Magazins mit Datamatrix –Code
Marcel Schön...
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10.6Auszug Mediadaten der Backspin 2009
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10.7 Handy-Demo
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10.8 Prozess Designerstellung – Adobe Photoshop
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10.9Screendesign Muster
Design Overlay-Content
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Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet
10.10 Kostenaufstellung - Projektumsetzung
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Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet
10.11 Kostenaufstellung – Laufende Kosten
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10.15 Geschätzte Projektausgaben- /Einnahmen
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10.16 Gewinn- / Verlustkurve
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Abschlussarbeit zur Erlangung des Abschlusses als Management Assistant for Information and Telecommunication Systems (IHK)

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Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet [Abschlussarbeit IHK]

  1. 1. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Dokumentation zur betrieblichen Projektarbeit von Marcel Schöne zur Erlangung des Abschlusses als Informations- und Telekommunikationssystemkaufmann Sommer 2009 Babiel GmbH Moskauer Straße 27 40227 Düsseldorf Azubi-Ident: 11901489380 Prüf-Nr.: 25087 PA: 12045DU PB: DU
  2. 2. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Inhaltsverzeichnis Seite: 1 Thema und Ziel der Projektarbeit..................................................................................... 4 2 Projektumfeld ..................................................................................................................... 4 2.1 Babiel GmbH............................................................................................................... 4 2.2 Abteilung Marketing & Vertrieb ................................................................................... 4 3 Projektplanung................................................................................................................... 5 3.1 Zeitplanung.................................................................................................................. 5 3.2 Kostenplanung ............................................................................................................ 5 4 Projektdurchführung ......................................................................................................... 6 4.1 Ist-Analyse................................................................................................................... 6 4.1.1 Medien............................................................................................................ 6 4.1.2 Zielgruppe ...................................................................................................... 7 4.1.3 Interaktionsmöglichkeiten............................................................................... 7 4.1.4 Fazit................................................................................................................ 7 4.2 Soll-Konzept................................................................................................................ 8 4.2.1 Medienintegration........................................................................................... 8 4.2.2 Mehrwert – Multimediale Zeitschrift ............................................................... 8 4.3 Lösungskonzept .......................................................................................................... 9 4.3.1 Marktübersicht................................................................................................ 9 4.3.2 Erstellen eines Kriterien-Katalogs................................................................ 10 4.3.3 Vergleich der Techniken .............................................................................. 11 4.4 Entscheidung............................................................................................................. 12 4.4.1 Begründung.................................................................................................. 12 4.4.2 Realisierung eines Prototyps ....................................................................... 13 4.5 Späterer Produktivbetrieb ......................................................................................... 15 4.5.1 Angebot und Präsentation bei dem Kunden ................................................ 15 4.5.2 Präsentation bei dem Kunden...................................................................... 16 5 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung ...................................................................................... 16 6 Soll-/ Ist Vergleich der Zeitplanung................................................................................ 17 7 Reflexion........................................................................................................................... 18 8 Quellenverzeichnis .......................................................................................................... 18 9 Persönliche Erklärung..................................................................................................... 19 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 2/35
  3. 3. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10 Anhang.............................................................................................................................. 20 10.1 Projektantrag............................................................................................................. 20 10.2 Organigramm Babiel GmbH...................................................................................... 24 10.3 Netzdiagramm – Vergleich........................................................................................ 24 10.4 Balkendiagramm Soll-Ist-Vergleich der Zeitplanung................................................. 25 10.5 Beispieldeckblatt des Magazins mit Datamatrix –Code............................................ 26 10.6 Auszug Mediadaten der Backspin 2009.................................................................... 27 10.7 Handy-Demo ............................................................................................................. 28 10.8 Prozess Designerstellung – Adobe Photoshop......................................................... 29 10.9 Screendesign Muster ................................................................................................ 30 10.10 Kostenaufstellung - Projektumsetzung................................................................. 31 10.11 Kostenaufstellung – Laufende Kosten.................................................................. 32 10.12 Ausblick Monatlicher Einnahmen ......................................................................... 32 10.13 Monatliche Ausgaben und Einnahmen................................................................. 33 10.14 Erwartete User...................................................................................................... 33 10.15 Geschätzte Projektausgaben- /Einnahmen.......................................................... 34 10.16 Gewinn- / Verlustkurve ......................................................................................... 35 10.17 Kumulierte Ausgaben / Einnahmen...................................................................... 35 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 3/35
  4. 4. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 1 Thema und Ziel der Projektarbeit Medienkonvergenz zwischen Zeitschrift und mobilem Internet Der Verlag Backspin Falk & Petering OHG veröffentlicht die regelmäßig erscheinende Zeitschrift Backspin mit einer Auflage von 40.000 Exemplaren. Inhaltlich ist das Magazin im Musikbereich an- gesiedelt, was Künstlerinterviews, Albenvorstellung und Rezensionen umfasst. Neben der Printaus- gabe betreibt der Verlag eine eigene Internetplattform unter www.backspin.de, die besonders be- kannt ist für tagesaktuelle Newsmeldungen und Multimediaangebote wie BackspinTV sowie Songs und Mixtapes die exklusiv vorgestellt werden. Größtes Konkurrenzmagazin zur Backspin ist die Juice. Diese legt der gedruckten Zeitschriftenversion eine CD bei, die mit aktuellen Songs bestückt ist. Die Babiel GmbH erhielt eine Kundenanfrage der Backspin Falk & Petering OHG bezüglich der Er- stellung eines Lösungskonzeptes und die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps. Ziel des Projektes ist es, eine Konvergenz der eingesetzten Medien Internet und gedruckter Zeitschrift zu schaffen und den bisherigen Medienbruch zu überwinden. Eine Verbindung zwischen gedruckter Zeitschrift und einem mobilen Internetauftritt soll daher realisiert werden, um Musikstücke und Vide- os direkt im Magazin anzubieten und auf dem Handy Songs anhören zu können. Die Verbindung zwischen diesen Medien soll einen Mehrwert für die Leserschaft schaffen und das Serviceangebot des Magazins erweitern. Interaktivität und Interaktion mit den Konsumenten sollen hierdurch geför- dert werden. 2 Projektumfeld 2.1 Babiel GmbH Die mit dem Unternehmenssitz in Düsseldorf ansässige Babiel GmbH wurde 1991 gegründet. Sie verfügt über Projektbüros an den Standorten Berlin und Wien und ist Dienstleister sowie Systemin- tegrator im Bereich Informationsmanagement. Content Management, Mobile Marketing und Media Streaming gehören zum Leistungsportfolio. Siehe dazu auch Abschnitt 10.2 Organigramm Babiel GmbH. 2.2 Abteilung Marketing & Vertrieb Der Bereich Marketing & Vertrieb in Düsseldorf umfasst drei Mitarbeiter und ist zuständig für die Neukundenakquise, Angebotskalkulation und –stellung. Der Aufgabenbereich umfasst weiterhin die Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie die Betreuung der Internetpräsenz, einschließlich Suchma- schinenoptimierung und –marketing. Darüber hinaus betreut dieser Bereich die Messe- und Event- planung. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 4/35
  5. 5. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 3 Projektplanung Vor Beginn des Projektes wurde zunächst eine Zeit- und Kostenplanung vorgenommen. In dieser Planung wurden die einzelnen Projektphasen und der dafür vorgesehene Zeitaufwand definiert so- wie die Kosten für die Durchführung des Projektes kalkuliert. Kosten, die für die Einführung des Sys- tems anfallen, waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar und wurden am Ende des Projektes ermittelt (siehe Abschnitt 5. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung). 3.1 Zeitplanung Projektphase Zeitaufwand 1. Ist-Analyse 3 Stunden 2. Soll-Konzept 7 Stunden 3. Lösungskonzept 6 Stunden 4. Erstellung Prototyp 7 Stunden 5. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 5 Stunden 6. Projektdokumentation 7 Stunden Summe 35 Stunden 3.2 Kostenplanung Für die Ermittlung der Kosten des Projektes wurde die Ausbildungsvergütung eines Auszubildenden im 3. Lehrjahr von 7851 ,-€ brutto zugrunde gelegt. Zuzüglich des Arbeitgeberanteils zur Sozialversi- cherung von 167,572 € ergibt sich ein Betrag von 952,57 € pro Monat. Zur Ermittlung der Kosten, wurden die Arbeitstage pro Jahr von 264 (22 Tage mtl. x 12 Monate), ab- züglich der auf Werktage fallenden Feiertage von 8 Tagen im Jahr 2009 sowie Urlaub von 30 Tagen eines Auszubildenden im 3. Lehrjahr, berücksichtigt. Somit ergibt sich als jährliche Gesamtarbeits- zeit ein Umfang von 226 Tagen (264 Arbeitstage – (30 Urlaubstage + 8 Feiertage) und Gesamtkos- ten in Höhe von 11.430,84 (952,57 € x 12). Grundlage der Berechnung ist Gesamtarbeitsdauer von 1808 Stunden pro Jahr (226 Tage x 8 Stunden) bei einer täglichen Arbeitszeit von je 8 Stunden. 1 Quelle: Lohnbescheid 2 Quelle: Auskunft laut Buchhaltung – Babiel GmbH Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 5/35
  6. 6. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Auf Basis dieser Zahlenwerte ergibt sich ein Stundenlohn von 6,32 € ohne Berücksichtigung weiterer Fixkosten (11.430,84 / 1808). Mit dem veranschlagten Arbeitsaufwand von 35 Stunden betragen die Kosten für die Durchführung der Projektarbeit 221,20 € (6,32 € * 35 Stunden). In dieser Kalkulation nicht berücksichtigt wurden die lohngebundenen Gemeinkosten, wie zum Beispiel der Verbrauch von Strom, Wasser und die Abnutzung von Büromaterial. 4 Projektdurchführung Im Rahmen der Projektarbeit zur Schaffung einer Medienkonvergenz zwischen Zeitschrift und mobi- lem Internet wurden die bestehenden Strukturen und Prozesse beim Auftraggeber Backspin im Rahmen der Ist-Analyse genauer betrachtet und analysiert. In der Ist-Analyse wurden die bisher be- stehenden Medien sowie Zielgruppe und Interaktionsmöglichkeiten untersucht und detailliert be- schrieben. Im folgenden Sollkonzept erfolgte die Formulierung der Anforderungen zur Schaffung der Medienin- tegration in Verbindung mit der Umsetzung von Interaktion und Schaffung eines Mehrwertes für das Magazin. Die technische Umsetzung der Medienkonvergenz wurde im Lösungskonzept formuliert, in das eine genaue Marktbeobachtung und -recherche der möglichen Technologien einfloss. Auf Ba- sis dieser Erhebung wurde die Entscheidung zu Auswahl einer geeigneten Lösung getroffen. Die daraufhin stattfindende Realisierung des funktionsfähigen Prototyps wird im Anschluss detailliert be- schrieben. 4.1 Ist-Analyse Zurzeit werden zwei unterschiedliche Systeme zur Verbreitung der Informationen von der Backspin Falk & Petering OHG, im folgenden Backspin genannt, eingesetzt. Zum einen werden tagesaktuelle Informationen und multimediale Inhalte auf der Internetseite www.backspin.de zur Verfügung ge- stellt, zum anderen erscheint regelmäßig ein Printmagazin mit Hintergrundberichten, Albenrezensio- nen und -vorstellungen sowie Interviews. 4.1.1 Medien Die Backspin nutzt die Medien Zeitschrift und Internet zur Informationsverbreitung. Verbindendes Medium ist der Internetauftritt. Zeitschrift: Die Backspin ist ein seit 1994 am Markt bestehendes HipHop Magazin. Die thematischen Schwer- punkte sind: HipHop-Kultur, Rap, Graffiti, Breakdance, DJing, Streetart, Fashion. Das Magazin er- scheint achtmal im Jahr, bei einer Auflage von 40.000 Exemplaren. Für einen Copypreis von derzeit 4,80 € ist es an über 15.000 Verkaufsstellen, die durch die DPV (Deutscher Pressevertrieb) beliefert werden, erhältlich. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 6/35
  7. 7. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Darüber hinaus wird es im Rahmen fester Abonnements ausgeliefert. Mehr als 60 % der Leser sammeln jede Ausgabe3 . Laut den Mediadaten der Backspin lesen ein Magazin ca. 3,8 Personen, daraus resultiert eine Gesamtleserschaft pro Ausgabe von 152.000 Personen. Internet: Der Internetauftritt zum Magazin unter www.backspin.de, der täglich aktualisiert wird, besteht seit November 2006. Inhaltlich werden die Konsumenten über die aktuellsten Neuigkeiten im Bereich HipHop informiert und erhalten Hintergrundinformationen zur aktuellen Printausgabe, aktuelle Ver- anstaltungshinweise und Online Rezensionen, Interviews sowie Storys. Ergänzt wird das Informati- onsangebot durch den kostenlosen Vertrieb von Online Mixtapes. Die Besonderheit der Seite ist ein Archiv der Cover, der Inhaltsverzeichnisse und der gesammelten Plattenrezensionen von allen bis- her erschienenen Backspin-Ausgaben. Hier kann jede Albumrezension seit der ersten Backspin aus dem Jahre 1994 eingesehen werden. Weiterhin ist www.backspin.de „das Zuhause“ des Backspin-Mailordershops. Ergänzt wird der Onli- ne Auftritt durch BackspinTV und RapplusTV, die im visuellen Format aktuelle Themen kompakt im Rahmen der Sendung betrachten. Dieses Online-TV-Format wird als Stream auf einer eigenständi- gen Internetpräsenz www.backspin-tv.de angeboten. 4.1.2 Zielgruppe Der Backspin Verlag fokussiert die Zielgruppe der 14- bis 29-Jährigen, die sich durch Authentizität, Glaubwürdigkeit und aktuellem Trendbewusstsein auszeichnet.3 Hierbei gehören 70% der Leser dem männlichen und 30% dem weiblichen Geschlecht an. 4.1.3 Interaktionsmöglichkeiten Der Leser bzw. Nutzer kann auf der Internetpräsenz seine Anregungen via Kontaktformular kundtun sowie sich regelmäßig über einen Newsletter informieren lassen. Die Zeitschrift selber ist bisher nur Informationsmedium und bietet keine Interaktionsmöglichkeiten. 4.1.4 Fazit Beide Informationsangebote bilden einen für sich autarken Bereich. Der Verlag nutzt sowohl das Medium Print, als auch Internet. Eine Vernetzung der beiden einzelnen Medienangebote findet je- doch nicht statt. Die Nutzung der Website www.backspin.de bedingt das Vorhandensein eines Computers mit Anbindung ans Internet. Dieser Zugriff kann nur stationär erfolgen oder mobil über Hotspots zum Beispiel mittels Notebook. Die Zeitschrift für sich kann an jedem Ort gelesen werden und hat auch keine Schnittstelle zu weiteren Inhalten. 3 Quelle: Backspin Mediadaten 2009 - www.backspin.de/fileadmin/bildmaterial/Mediadaten/BACKSPIN_MD2009.pdf Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 7/35
  8. 8. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Ein Leser in der Bahn oder im Cafe zum Beispiel, den ein aktueller Song des Künstlers interessiert oder ein Snippet4 zum vorgestellten Album, muss es sich in diesem Falle merken und die Informati- onen später daheim am Computer heraus suchen und abrufen. Meist sind die Interessen bis dahin vergessen. An diesem Defizit bzw. Optimierungspotential in der Kundenansprache des Verlages setzt die Projektarbeit an. 4.2 Soll-Konzept Nach der Ermittlung des Ist-Zustandes wurde ein Soll-Konzept entwickelt. Dieses umfasst drei we- sentliche Schwerpunkte: Die Verbindung der Medien durch ein neues System, die Steigerung der In- teraktion mit dem Nutzer und die Schaffung eines Mehrwertes für das Magazin. 4.2.1 Medienintegration Die bisher separat betriebenen Medien der Backspin sollen miteinander verbunden werden. Da der Internetauftritt neben der Zeitschrift das zentrale Informationsmedium ist, liegt der Fokus auf der Verbindung der beiden Medien. Die Zeitschrift soll als Schnittstelle zu dem Onlineportal, das aktuelle Newsmeldungen anzeigt, als auch Musikmaterial passend zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift an- bietet, das mobile Internet nutzen.Als Verbindungselement zwischen den beiden Medientypen soll ein Mobiltelefon zum Einsatz kommen, das den Zugang zum Internet ermöglicht. 4.2.2 Mehrwert – Multimediale Zeitschrift Besonders für das Magazin Backspin soll eine Möglichkeit geschaffen werden, die den Medienbruch überbrückt und die direkte Reaktion des Lesers auf Inhalte, die ihn gerade umgeben, ermöglicht. Das Magazin soll in Zukunft ein multimediales Printmagazin werden. Der Leser soll ohne Umweg In- halte abrufen oder sich Musik anhören können, egal von welchem Ort und zu jeder Zeit. 4 Snippet: Zusammenschnitt von Ausschnitten einzelner Musikstücke zu Promotionzwecken Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 8/35
  9. 9. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 4.3 Lösungskonzept 4.3.1 Marktübersicht Mit Hilfe einer Internetrecherche wurden mögliche Technologien für die Vernetzung der Medien er- mittelt. Da das System möglichst klein und sich ins bestehende Zeitschriftenlayout integrieren lassen soll, bot sich lediglich eine geringe Auswahl an Systemen an. Insgesamt wurden fünf in Frage kom- mende Technologien in die engere Auswahl genommen: • 2D Barcode • MMS-Bilderkennung • NFC • Bluetooth • RFID Das Abdrucken einer URL auf der Zeitschrift kam für die Projektrealisierung nicht in Frage, da es den Medienbruch nicht vermeiden kann und auf keine Akzeptanz stoßen würde. Das Eintippen von Internetadressen in einem Mobiltelefon wäre hierbei zu umständlich ist. Im Folgenden sind die Funktionsweisen der einzelnen Technologien im Kurzabriss erklärt. 2D-Barcodes Beim zweidimensionalen Barcode (2D-Barcode) sind Informationen sehr kompakt in einer quadrati- schen oder rechteckigen Fläche als Muster von Punkten codiert. In einem 2D Barcode lassen sich nahezu beliebige Informationen (URL, Text, vCard, E-Mail etc...) abbilden. Diese codierten Informa- tionen können mit Hilfe eines Barcode-Readers ausgelesen werden. Alle aktuellen Mobiltelefone ermöglichen dieses Auslesen ohne weitere Geräte. Möglich wird das durch die Kombination der in- tegrierten Kamera und einer Software, die es versteht, den fotografierten Barcode zu interpretieren und die richtigen Informationen herauszulesen und weitere Prozesse anzustoßen. Handelt es sich zum Beispiel um eine URL, kann eine Verbindung ins mobile Internet hergestellt werden. (Siehe da- zu auch das Schaubild zur Funktionsweise im Abschnitt 4.4.2 Realisierung eines Prototyps) MMS-Bilderkennung Die MMS-Bilderkennung verfolgt das Ziel, dass alle realen Elemente ähnlich den Hyperlinks im In- ternet mit dem Fotohandy erkennbar und somit „klickbar“ werden. Voraussetzung dafür ist ein Han- dy, das mittels Digitalkamera ein Foto des Objektes macht. Der Nutzer übermittelt dieses Foto via MMS durch Angabe eines Keywords mittels Kurzwahlnummer an einen zentralen Server. Auf die- sem Server sind die Inhalte hinterlegt und mittels Fotoerkennung wird dem User der relevante Inhalt ausgeliefert. Der Kunde erhält eine SMS, mit den Informationen oder einem Link ins mobile Internet retour. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 9/35
  10. 10. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Near Field Communication (NFC) Die Near Field Communication (NFC) ist ein Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten über kurze Distanzen bis zu 10 cm. NFC ist ein Spezialfall von RFID. Ein NFC-Chip wird so zum Beispiel in einer Zeitung implementiert. Indem das Handy oder ein PDA nahe an das Maga- zin gehalten wird, werden Informationen von dem NFC-Chip heruntergeladen. Bisher gibt es nur we- nige NFC-fähige Mobiltelefone. Es ist zu berücksichtigen, dass der NFC-Chip aktiv sendet und somit eine Stromquelle benötigt. Die Kommunikation zwischen NFC-fähigen Geräten kann sowohl aktiv- passiv als auch aktiv-aktiv sein (Peer-To-Peer). Bluetooth Mittels Bluetooth lassen sich direkt Informationen auf das Mobiltelefon des Nutzers schicken. Die Bluetooth-Sendeeinheit, die einer Stromquelle bedarf, sucht Geräte mit aktivierter Bluetooth-Einheit, die ihre Identifikationsnummer bekanntgegeben haben. An diese wird dann eine Anfrage gesendet, ob der Besucher die Handy-Daten erhalten möchte. Bestätigt er dies, wird der gewünschte Inhalt so- fort auf sein Handy übertragen. Dabei fallen zwar Dank der direkten Bluetooth-Verbindung keine Übertragungsgebühren an, gleichzeitig können aber alle diejenigen nicht erreicht werden, die ihre Bluetooth-Geräte aus Sicherheitsgründen so konfiguriert haben, dass sie ihre Präsenz nicht bekannt geben. Radio Frequency Identification (RFID) Mit Hilfe von RFID können Anwendungen entwickelt werden, die bestimmte Internetanwendungen starten, sobald ein RFID-fähiges Gerät, wie z. B. ein Handy, einem RFID-Etikett („tag“) nahe ge- kommen ist. Mit einem RFID-Chip versehene Gegenstände bieten Nutzern mit einem Klick einen schnellen und leichten Zugang, zum Beispiel zu Online-Informationen. Der RFID-Tag ist hierbei ein aktiver Transponder, der die Informationen an das passive Lesegerät (Handy) aussendet. Der aktive Transponder-Chip benötigt zur Aussendung eine Stromquelle. 4.3.2 Erstellen eines Kriterien-Katalogs Um die in Frage kommenden Systeme objektiv zu vergleichen, wurde ein Kriterien-Katalog erstellt, auf dessen Basis die Technologien in ihren Funktionen und Eigenschaften bewertet wurden. Die zu- vor im Soll-Konzept ermittelten Anforderungen wurden dabei berücksichtigt. Erfüllt ein System eine dieser Anforderungen nicht, kommt es zur Zielerfüllung der Medienkonvergenz nicht in Frage. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 10/35
  11. 11. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Kriterium 2D Barcode MMS NFC RFID Bluetooth zusätzliche Software / Lesegerät unnötig 4 5 2 2 3 Geringe Projektkosten Systemintegration 5 3 2 2 2 Einfach - Integration Produktionsprozess 4 5 1 1 1 Nutzerfreundlichkeit 4 4 4 4 3 Stromquelle für Funktion unnötig 5 5 2 2 2 Umweltresistenz 5 5 3 3 4 Datendichte 3 2 4 4 5 Sichtverbindung unnötig 1 1 3 5 4 Vergleichbare Projekte 4 2 1 1 3 Technik beim Nutzer vor- handen 3 5 1 1 5 Geringe Betriebkosten Nutzer 4 1 2 2 4 Je besser eine Technik das Kriterium erfüllt, desto mehr Punkte erhält es. Für jedes der elf Kriterien sind maximal 5 Punkte zu erreichen. Somit ergibt sich eine maximal zu erreichende Gesamtpunkt- zahl von 55 Punkten. 4.3.3 Vergleich der Techniken Um die bei der Marktanalyse ermittelten Techniken vergleichen zu können, wurden diese nach dem zuvor erstellten Kriterienkatalog beurteilt; anschließend wurden die erreichten Gesamtpunktzahlen verglichen und ein Netzdiagramm erstellt (siehe Anhang Abschnitt 10.3), um die beste Lösung zu ermitteln. Dabei ergab sich folgendes Ergebnis: 2D Barcode MMS NFC RFID Bluetooth Punktzahl 40 36 25 27 37 Rang 1 2 4 5 3 Als Sieger des Vergleichs ging der 2D Barcode mit insgesamt 40 erreichten Punkten hervor. Jedoch war die Technologie der MMS Bilderkennung mit 36 Punkten fast gleichauf und belegte Rang 2. Nach betrachten der Punktzahlen lässt sich feststellen, dass der 2D Barcode vor allem auf Grund der Kosten für die Systemintegration, der Nutzerfreundlichkeit und der unnötigen Stromquelle sowie den geringen Betriebskosten für den Nutzer als Sieger aus dem Vergleich hervorging. In den Fähig- keiten konnte die MMS-Bilderkennung genauso überzeugen, musste aber Abstriche bei den Kosten für die Systemintegration und die Betriebskosten für den Nutzer hinnehmen. Aus diesem Grund geht der 2D Barcode als klarer Sieger für die weitere Projektumsetzung hervor. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 11/35
  12. 12. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 4.4 Entscheidung 4.4.1 Begründung Nach sorgfältiger Analyse der Techniken fiel die Wahl auf den 2D Barcode, da er sich einfach in die bestehenden Medien integrieren lässt. Der Barcode kann direkt in die Erstellung der Zeitschrift vor der Druckvorstufe integriert werden, ohne dass der bisherige Produktionsprozess der Zeitschrift ge- stört wird. Der 2D Barcode ist passiv und wird als Grafik eingebunden und ändert nichts an der Be- schaffenheit der Zeitschrift. Kosten für die Implementierung des 2D Barcodes im Magazin würden dem Auftraggeber nicht entstehen. Einzig der Betrieb und die Pflege des mobilen Internetportals müssten finanziert werden. Diese Kosten entstehen jedoch für alle Zugangstechnologien in gleicher Höhe. Die geringen Kosten, die einfache Implementierung als auch die Standardisierung der Codes waren die entscheidenden Kriterien zur Empfehlung des Einsatzes des 2D Barcodes. Technische Gegebenheiten sind bei der Zielgruppe bereits vorhanden, und es muss kein neues System realisiert werden. Der 2D Barcode kann mit so gut wie jedem aktuellen Mobiltelefon ausgelesen werden, das über eine entsprechende Readersoftware und eine Digitalkamera verfügt. Diese Software ist kosten- los für den Endverbraucher verfügbar und Hersteller wie Nokia implementieren diese bereits in ihre Geräte. Die Methodik der Bilderkennung durch MMS würde zwar keinen Code benötigen und auch nicht das Titelcover des Magazins verändern, und ähnlich dem 2D Barcode müsste keine Änderung des Pro- duktionsprozesses stattfinden. Durch den Versand der MMS entstehen dem Nutzer aber höhere Kosten. Auch die Erkennung der Fotos und die Auslieferung der Inhalte durch den Server wären mit höheren Kosten für den Auftragnehmer verbunden. Gegen die Schaffung der Medienkonvergenz durch NFC, RFID und Bluetooth spricht der höhere Aufwand der Implementierung. Der Produktionsprozess der Zeitschrift Backspin müsste grundlegend umgestellt und um die technische Implementierung der Lösung erweitert werden. Alle drei Lösungen haben die grundlegende Gemeinsamkeit, dass sie eine Sendereinheit in Form eines Chips benötig- ten, der die Verbindung zu Geräten des Lesers herstellen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Stromversorgung innerhalb der Zeitschrift vorhanden sein muss, zum Beispiel mittels einer Bat- terie. Die Einführung solcher Systeme ist mit einem hohen Kostenaufwand verbunden, da die Ziel- gruppe nicht über die entsprechende Technik verfügt. So sind RFID-Transponder bisher auch noch relativ teuer und kosten ca. 20 Cent, somit würde der Copypreis des Magazins auf mehr als 5 Euro ansteigen. Der große Nachteil des 2D Barcode liegt darin, dass hier durch Teile des Front Covers der Zeitschrift mit dem Code bedeckt werden. Der Code lässt sich aber noch vor dem Produktions- prozess des Druckes einfach ins Layout integrieren. Eine Serverseitige Bilderkennung fällt durch den 2D Code auch weg. Besonders positiv ist hervorzu- heben, dass 2D Barcodes am Markt bereits etabliert sind, sich wachsender Beliebtheit erfreuen und es auch einen einheitlichen Industriestandard gibt, da sie ISO-genormt sind. Er bietet weiterhin die Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 12/35
  13. 13. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Möglichkeit zur Speicherung großer Informationsmengen und der Codierung einer URL. Der 2D Bar- code bietet eine Fehlerkorrektur, die ihn unempfindlich gegen Umwelteinflüsse macht. Aufgrund dieser überwiegend positiven Eigenschaften, wird der 2D Barcode zur Projektrealisierung der Medienkonvergenz bei der Backspin präferiert. Wahl der Art des 2D Barcodes Zur Realisierung des Projektes eignen sich DataMatrix-Code und QR-Code hervorragend. Beides sind ISO-Standards und beide wurden von der Open Mobile Alliance in einem Whitepaper als favori- sierte 2D-Barcodes genannt. Zudem genießen diese beiden Codes in Asien bzw. der USA schon ei- niges an Beliebtheit. Die Wahl fiel letzendlich auf den Datamatrix Code, da dieser eine bessere Feh- lerkorrektur bietet und auch schon durch Bereiche in der Logistik der Bevölkerung stärker bekannt ist. 4.4.2 Realisierung eines Prototyps Zeitschrift Zur Veranschaulichung und späteren Präsentation beim Kunden wurde ein Exemplar der Zeitschrift mit einem Barcode versehen. Aufgrund der Verbreitung entschied man sich für den Datamatrix- Code, mit dem auch intern in der Babiel GmbH gearbeitet wird. Der Code ist mit einem firmeninter- nen Barcode Generator erstellt worden, der den Datamatrix-Code als Grafik im PNG-Format expor- tierte. Diese Grafik wurde mittels Bildbearbeitung auf das Frontmotiv der Zeitschrift Backspin als Muster aufgebracht. Im Datamatrix -Code wurde folgende URL codiert: backspin.linkbox.eu. Siehe dazu auch Abschnitt 10.5 im Anhang mit dem Beispieldeckblatt des Magazins mit Datamatrix –Code. Mobiler Internetauftritt Daten, die vom Verlag zur Verfügung gestellt wurden, liegen auf einem Web-Server, zu dem eine Verbindung mit Hilfe des Mobiltelefons hergestellt werden soll. Das Mobiltelefon greift mithilfe des in- tegrierten Browsers über das Internet auf den Server zu und ruft die angeforderte mobile Website ab, um sie auf dem Display des Mobiltelefons auszugeben. Siehe dazu auch die Abbildung Handy- demo im Abschnitt 10.7 im Anhang. Aufbau und Funktion Der Prototyp des mobilen Internetauftritts basiert auf dem später beschriebenen Screendesign. Die Funktionsweise der Demoinstanz wird auf einer Seite dargestellt. Als Unterseiten existieren darüber hinaus das Impressum sowie Datenschutzhinweise. Die finale mobile Internetpräsenz und gegebe- nenfalls weitere Unterseiten sind nicht Teil des Projektes, sie werden nach Beauftragung für den Kunden umgesetzt. Die Funktionselemente orientieren sich an einem einfachen und klar strukturier- ten Aufbau, der es ermöglicht, die wichtigsten Informationen auf einem Mobiltelefon schnell auf ei- Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 13/35
  14. 14. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet nen Blick zu erfassen. Die Website wurde strukturiert in Stil- und Contentelemente sowie der Navi- gation. Die Stilelemente umfassen im oberen Bereich der Präsenz einen fest reservierten Platz, für die Platzierung einer internen Bannerwerbung für Angebote des Auftraggebers. Darunter findet eine Headergrafik ihren Platz, die als Stilelemente die visuelle Verbindung zum Auf- traggeber verdeutlichen soll. Ein weiterer reservierter Platz für die externe Vermarktung des Werbe- platzes mittels Bannerwerbung befindet sich im unteren Bereich der Seite. Auf eine tiefgehende Na- vigationsstruktur wurde verzichtet, da das Internetangebot sich in seiner ersten Form auf ein knap- pes Angebot mit Neuigkeiten und Downloads beschränken soll. Um aber die Navigation innerhalb der Seite auf dem Mobiltelefon zu vereinfachen, verfügt die Seite über eine Sprungnavigation im un- teren Bereich der Website, die zu den ausgewählten Markierungen innerhalb der Seite springen kann. Der wichtigste Bereich des Informationsangebotes ist der in drei Elemente strukturierte Con- tent-Bereich. Im oberen Drittel ist ein Bereich reserviert, indem drei exklusive Songvorstellungen je Monat durch die Backspin angebunden werden können. Ergänzt wird das Angebot durch einen wei- teren reservierten Bereich zur monatlichen Vorstellung eines Newcomers mittels eines Songs. Dar- über hinaus gibt es tagesaktuelle Kurzmeldungen als Newsflash in Form von Schlagzeilen. Design Das Screendesign der Website wurde im Rahmen der Projektarbeit durch Marcel Schöne erstellt. Das Screendesign bildet eine Schlüsselrolle in der Usability und der Akzeptanz durch den Nutzer. Daher wurde großer Wert auf ein ansprechendes Layout und Design gelegt, welches die Kommuni- kationsziele des Auftraggebers als auch die Funktionalität der mobilen Website unterstützt und den Nutzer gezielt zur gesuchten Information und dem jeweiligen Angebot leitet. Umgesetzt wurde das Design des Prototyps entsprechend dem bisherigen Layout der Internetpräsenz der Backspin Falk & Petering OHG, um den Wiedererkennungswert zu unterstreichen (siehe dazu auch Abschnitt 10.9 – Screendesign Muster). Realisiert wurde der Entwurf des Layouts in Adobe Photoshop. Der Entwurf des Screendesigns als auch seine Umsetzung in HTML, dient zur Visualisierung des Lösungskon- zeptes beim Kunden und wird später durch die hausinterne Grafikabeilung überarbeitet und quali- tätsgesichert. Siehe dazu auch den Prozess der Designerstellung im Abschnitt 10.8 im Anhang. Funktionsweise Die Funktionsweise ist relativ simpel und besteht aus drei Schritten: Handy auf den Code richten Wenn auf dem Magazin den Datamatrix-Code gesehen wird, startet man einen passenden Barcode- Reader auf dem Handy (oder PDA, Smartphone etc.) und richtet die Kamera des Handys auf den 2D-Barcode. Fotografieren und Decodieren Jeder auf dem Handy installierte Barcode-Reader greift auf die im Handy integrierte Kamera zu. Mit- Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 14/35
  15. 15. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet hilfe der Kamera wird nun ein Foto des 2D-Barcodes gemacht. Der Barcode-Reader decodiert da- nach den 2D-Barcode und liefert die encodierte Information zurück. Mobile Inhalte nutzen Als letzten Schritt kann der Nutzer die encodierten Informationen Nutzen, zum Beispiel eine überge- bene URL zum Aufrufen einer mobilen Internetseite. 4.5 Späterer Produktivbetrieb 4.5.1 Angebot und Präsentation bei dem Kunden Die Kosten des späteren Produktivbetriebs wurden anhand eines allgemein gültigen Projektvorge- hens für Webprojekte kalkuliert. Die Erstellung des Barcodes selbst ist kostenfrei. Zur Kostenkalkula- tion wurde ein firmeninterner Tagessatz in Relation zu den Aufwänden gesetzt. Anhand dieser Kal- kulation entsteht der Backspin einmalig ein Aufwand von 5.100 EUR für die Projektrealisierung. Der laufende Betrieb würde mit 725 EUR monatlich berechnet werden, dieser schließt die Hostingkosten, den laufenden Support als auch die redaktionelle Pflege ein. (Siehe dazu die Kostenaufstellung zur Projektumsetzung im Anhang Abschnitt 10.11) Für die Projektumsetzung wurden intern 8,5 Personentage zu je 8 Stunden kalkuliert, die laufende Pflege der mobilen Internetpräsenz beträgt 1,125 Personentage monatlich. Die Projektausgaben würden sich im Zeitraum von 2 Jahren betrachtet auf 22.500 EUR erstrecken. (Siehe dazu auch die Tabelle Geschätzte Projektausgaben- /Einnahmen im Abschnitt 10.15 im Anhang) Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 15/35
  16. 16. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 4.5.2 Präsentation bei dem Kunden Vorbereitend zur späteren Projektumsetzung und der weiteren Planung findet bei dem Auftraggeber, der Backspin Falk und Petering OHG, eine Präsentation in Hamburg statt. Im Rahmen dieser Prä- sentation soll das erarbeitete Lösungskonzept dem Kunden präsentiert und der funktionsfähige Pro- totyp vorgestellt werden. Bei dem Termin am 20. Mai 2009 in den Räumlichkeiten der Backspin in Hamburg werden von Seiten des Auftraggebers, der Geschäftsführer Frank Petering, der Chefredak- teur Print Dennis Kraus und der Chefredakteur Online Nico Hüls anwesend sein. Begleiten wird Marcel Schöne während des Termins Dr. Rainer Babiel, Geschäftsführer der Babiel GmbH. 5 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung Nach Abschluss des Projektes wurden die insgesamt anfallenden Projektkosten für die spätere Um- setzung des Projektes in Relation zu den erwarteten Einnahmen bei laufendem Betrieb des Portals gesetzt. Als Ausgangslage Für den Vergleich wurde die mögliche Anzahl der User im Verlauf von zwei Jahren geschätzt, hierbei ist man von einen exponentiellen Anstieg der Nutzerzahlen ausge- gangen (Siehe auch Abschnitt 10.14 das Diagramm Erwartete User im Anhang). Ausgangslage sind ca. 1.000 potentielle Nutzer zu Projektbeginn. Die anvisierte Nutzerzahl nach 3 Monaten des Onli- negangs des mobilen Portals soll dann bei 3.000 Nutzern liegen. In den ersten 12 Monaten des Pro- jektes sollen 9.000 Nutzer und nach 2 Jahren 23.000 Nutzer, erreicht werden. Zur späteren Refinan- zierung wird angenommen, das die drei Song-Plätze exklusiv als Slots verkauft werden, zu einem Preis von je 350 Euro monatlich. Hinzu kommt die Werbeschaltung auf der mobilen Website für einen TKP von 50 Euro, der sich an aktuellen Preisen im Bereich Mobile Marketing orientiert. Die Schaltung von Werbebannern wurde in der Kalkulation auf Basis der Werbung für eine Seite berücksichtigt. Die Kosten der monatlichen Projektausgaben wurden in Relation zu den und Einnahmen je Monat gesetzt. Siehe dazu auch Ab- schnitt 10.13 die Tabelle Monatliche Ausgaben und Einnahmen im Anhang. Hierbei fällt auf, dass sich ab den 6. Monat das Projekt refinanziert und monatlich gesehen Einnahmen erwirtschaftet wer- den. So werden im 6. Monat voraussichtliche Gesamteinnahmen von 950 Euro mtl. erreicht, die sich aus 700 Euro für den Verkauf der Songplätze sowie 250 Euro Werbeinnahmen zusammensetzen. Diese Einnahmen können zur monatlichen Kostendeckung als auch zur Deckung der bereits ange- fallenen Kosten der Projektumsetzung genutzt werden. Nach 2 Jahren Projektlaufzeit sind mtl. Ein- nahmen von 2.200 Euro monatlich anvisiert, zu je 1.050 Euro Verkauf der Songplätze und 1.150 Eu- ro Werbeinnahmen. Im Projektverlauf von 2 Jahren werden insgesamt 30.550 Euro erwirtschaftet, die den Projektausgaben von 22.500 gegen überstehen. Die Backspin würde somit einen Gesamt- gewinn von 8.050 EUR erwirtschaften. (Siehe dazu auch die Tabelle Geschätzte Projektausgaben- /Einnahmen im Abschnitt 10.15 im Anhang). Nach 16 Monaten hätte sich das Projekt bereits voll- ständig refinanziert und der Verlag würde mit dem Portal Gewinn erwirtschaften (Siehe dazu auch die Diagramme im Abschnitt 10.16 und 10.17 im Anhang). Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 16/35
  17. 17. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Die Einführung des 2D Barcodes - in Zusammenhang mit der mobilen Website zur Schaffung der Medienkonvergenz zwischen Zeitschrift und mobilem Internet - ergibt für die Backspin Falk & Pete- ring OHG eine Vielzahl qualitativer Vorteile: • Sie verbindet die Medien und hebt den Medienbruch auf. • Sie schafft einen Mehrwert für die Zielgruppe des Magazins zu einem potentiell gleich bleibenden Copypreis, höhere Relevanz für Werbepartner durch neue Ver- marktungsformen und bessere Positionierung im hart umkämpften Zeitschriften- markt, im Zusammenspiel mit einer Innovationsführerschaft. • Für den Leser ergibt sich eine Zeitersparnis beim Abruf von Informationen und In- halten und ein Mehrwert durch ein neu geschaffenes Angebot • Die Backspin hat auch die Möglichkeit Analysen durchzuführen, welche Inhalte ak- tuell am beliebtesten sind • Die Nutzung selbst bleibt grundsätzlich kostenfrei. Für den Nutzer fallen einzig die Standard-Kosten für die Datenübermittlung beim Mobilfunkprovider an. Da diese Kosten zurzeit wie erwartet sehr stark sinken, wird die mobile Internetnutzung, als auch die Nutzung mobiler Informationsportale in der nächsten Zeit weiter deutlich zunehmen. 6 Soll-/ Ist Vergleich der Zeitplanung Projektphase Zeitaufwand Abweichung 1. Ist-Analyse 3 Stunden -1 Stunde 2. Soll-Konzept 7 Stunden 0 Stunden 3. Lösungskonzept 6 Stunden 0 Stunden 4. Erstellung Prototyp 7 Stunden + 1 Stunde 5. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 5 Stunden + 1 Stunde 6. Projektdokumentation 7 Stunden - 1 Stunde Summe 35 Stunden 0 Stunden Die im Projektantrag veranschlagte Zeitplanung konnte weitestgehend eingehalten werden. Minimale Abweichungen gab es lediglich bei der Erstellung des Prototyps sowie bei der Erstellung der Wirt- schaftlichkeitsbetrachtung, bei der eine Stunde mehr als veranschlagt benötigt wurde. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 17/35
  18. 18. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Diese konnte jedoch bei der Ist-Analyse und dem Erstellen der Projektdokumentation eingespart werden. Somit konnte die veranschlagte Gesamtzeit von 35 Stunden eingehalten werden. Um die veranschlagte Zeit der benötigten Zeit visuell gegenüberzustellen, eignet sich ein Balkendiagramm. Dieses befindet sich im Anhang 10.4 Gründe für die Abweichung: Ist-Analyse: Die bestehende Situation des Auftraggebers konnte einfach und ohne Probleme ermittelt werden, da alle relevanten Informationen online abrufbar und recherchierbar waren. Erstellung des Prototyps: Die Erstellung des Prototyps war aufwändiger als geplant, da sich die Umsetzung einer funktionsfä- higen mobilen Internetpräsenz schwieriger gestaltete als anfangs zu erwarten. Das Zusammentragen der Inhalte gestaltete sich dafür aber zügiger, da die Auswahl entsprechender Themen und Songs sehr einfach war. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung: Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gestaltet sich umfangreicher als anfangs erwartet. Da die interne Zielsetzung der Kostenkalkulation für das nachfolgende Projekt und einen späteren ROI mit einflie- ßen sollte. Projektdokumentation: Durch die geleistete Vorarbeit fiel das Schreiben der Projektdokumentation leichter als geplant. So- mit konnte beim Erstellen der Dokumentation eine Stunde gegenüber der veranschlagten Zeit einge- spart werden. 7 Reflexion Rückblickend lässt sich sagen, dass das Projekt erfolgreich in der vorgegebenen Zeit abgeschlossen werden konnte. Darüber hinaus zeigte sich im Laufe des Projektes, dass die Komplexität des The- mas größer war als zuvor absehbar. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Erkenntnisse, die aus der Durchführung dieses Projektes gewonnen wurden, auch bei zukünftigen Arbeiten und der Durchfüh- rung weiterer Projekte weiterhelfen werden. 8 Quellenverzeichnis www.backspin.de www.wikipedia.org www.linkbox.eu www.blog.madvertise.de Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 18/35
  19. 19. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10 Anhang 10.1 Projektantrag Antrag für die betriebliche Projektarbeit Antrag: Marcel Schöne Antrag vom: 09.01.2009 15:38 Berufsbezeichnung/ Fachrichtung: Informations- und Telekommunikationssystem-Kaufmann/-frau Antragsteller(in): Vorname: Marcel Nachname: Schöne Straße: An der Schützenwiese 5 PLZ: 40231 Ort: Düsseldorf E-Mail: m.schoene@babiel.com Ausbildungsbetrieb: Firmenname: Babiel GmbH Straße: Moskauer Str. 27 PLZ: 40227 Ort: Düsseldorf E-Mail: sekretariat@babiel.com Prüfungsnummer: Abschlussprüfung: Antragsdatum: 25148 S2009 09.01.2009 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 20/35
  20. 20. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 1. Projektbezeichnung (Auftrag / Teilauftrag): Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 1.1 Kurzform der Aufgabenstellung) a.) Komplexität / Berufsbezug Ziel dieses Projektes ist die Medienkonvergenz zwischen einer gedruckten Zeitschrift und dem mobilen Internet zu realisieren. Hierbei sollen die Möglichkeiten analysiert, ein funktionsfähiger Prototyp erstellt, sowie die Kosten für den operativen Betrieb ermittelt werden. b.) Geschäftsprozess / Problem Die Babiel GmbH erhielt eine Kundenanfrage der Backspin Falk & Petering OHG bezüglich der Erstellung eines Lösungskonzeptes und die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps. Die Ergebnisse sollen abschließend dem Kunden präsentiert und ein Angebot für den späte- ren Produktivbetrieb vorgelegt werden. c.) Kundenanforderung Die Firma Backspin Falk & Petering OHG, Verleger des Magazins Backspin, hat die Anforde- rung gestellt, eine Verbindung zu schaffen zwischen gedrucktem Zeitungsexemplar und einem mobilen Internetauftritt, um Musikstücke und Videos anzubieten. Die Zielsetzung des Projek- tes ist es, ein für den Kunden spezifisches Lösungskonzept zur Herstellung einer Medienkon- vergenz zwischen Print- und Online-Medien sowie einen funktionsfähigen Prototypen zu ent- wickeln sowie Kosten des operativen Betriebs aufzuzeigen. d.) Kundennutzen Die Verbindung zwischen den oben genannten Medien soll einen Mehrwert für die Leserschaft bilden und das Serviceangebot des Magazins erweitern. Interaktivität und Interaktion mit den Konsumenten sollen hierbei gefördert werden. e.) Beschreibung der Schnittstellen Die Zeitung soll als technische Schnittstelle über eine URL für das mobile Internet verfügen. Als Verbindungselement zwischen den unterschiedlichen Medientypen kommt ein Mobiltelefon zum Einsatz, das eine Schnittstelle und den Zugang zum Internet bietet, und die Eingabe von URLs ermöglicht. Organisatorische Schnittstelle zum Kunden beim späteren Produktiveinsatz bildet die Projektleitung. Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 21/35
  21. 21. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 2. Projektumfeld a.) Einbindung in den Geschäftsprozess Das Projekt findet im Rahmen eines Kundenauftrages der Backspin Falk & Petering OHG bei der Babiel GmbH statt. Die Babiel GmbH erbringt Dienstleistungen im Bereich digitales Infor- mationsmanagement. Den Fokus bilden die Konzeption und Realisierung von Kommunikati- ons- und Informationslösungen. Von der Beratung und Auswahl geeigneter Lösungen, über die Prozess- und Organisationsanalyse bis hin zur Implementierung, Schulung und Betrieb bietet die Babiel GmbH ihren Kunden ein umfassendes Spektrum zur Realisierung ihrer Vor- haben. Ansprechpartner im Haus ist Herr Dr. Rainer Babiel als Geschäftsführer und Abtei- lungsleiter Marketing & Vertrieb. Ansprechpartner Babiel GmbH: Tel: 0211/179349-0 Herr Dr. Rainer Babiel (Geschäftsführer) E-Mail: r.babiel@babiel.com b.) Für die Realisierung des Projektes ist keine in Anspruchnahme von Fremdleistungen ge- plant. c.) Systemumfeld Grundlage der Systemarchitektur ist die Backspin, das Magazin des Kunden. Daten, die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden, liegen auf einem zentralen Server, zu dem eine Verbindung mit Hilfe des Mobiltelefons hergestellt wird. Das Mobiltelefon greift mit Hilfe des in- tegrierten Browsers auf den Server zu und ruft die angeforderte Information ab, um sie auf dem Display des Mobiltelefons auszugeben. Die Entwicklungsumgebung wird abhängig von dem entwickelten Lösungskonzept sein. Das Projekt-/ Vorgehensmodell wird sich an der Pro- jektmanagement-Methode PRINCE 2 orientieren, welche Management, Steuerung und Orga- nisation eines Projekts definiert. Realisiert wird das Projekt durch Marcel Schöne in der Abtei- lung Marketing und Vertrieb. 3. Projektplanung einschließlich Zeitplanung Definition Projektziel 2 Std. Zeitplan 1 Std. Ist-Analyse 3 Std. Soll-Konzept 7 Std. Erarbeitung Lösungskonzept (Projektdurchführung) 13 Std. Wirtschaftlichkeitsbetrachtung 3 Std. Dokumentation 6 Std. Gesamt 35 Std. 4. geplante Dokumentationen zur Projektarbeit Die Dokumentation der Projektarbeit ist wie folgt geplant: Einleitung Firmenvorstellung Projektziel / Beweggrund Zeitplan Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 22/35
  22. 22. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet Ist-Analyse Soll-Konzept Darstellung des Lösungskonzeptes Kosten- /Nutzenanalyse Darstellung des Prototyps Weitere Dokumente wie z.B. Spezifikationen, Anhänge, Screenshots der Anwendung Einverständniserklärung des Ausbilden- den zur Durchführung des Projektes: Das Projekt muss durch den Betrieb ge- nehmigt sein . Antragsteller: Ort: Düsseldorf Ort: Düsseldorf Datum: Zeitpunkt PIN- Freigabe Datum: Zeitpunkt PIN- Freigabe Ausbilder: Rainer Babiel Antragsteller: Marcel Schöne Durchführungszeitraum vom: 01.03.2009 bis: 30.04.2009 Projektverantwortlicher im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb Vorname: Rainer Name: Babiel Telefon: 02111793490 Email: r.babiel@babiel.com 09-01-2009 15:41 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 23/35
  23. 23. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.2Organigramm Babiel GmbH 10.3 Netzdiagramm – Vergleich 0 1 2 3 4 5 zusätzliche Software / Lesegerät unnötig Kosten Systemintegration Einfach - Integration Produktionsprozess Nutzerfreundlichkeit Stromquelle für Funktion unnötig UmweltresistenzDatendichte Sichtverbindung unötig Vergleichbare Projekte Technik beim Nutzer vorhanden Geringe Betriebkosten Nutzer 2D Barcode MMS NFC RFID Bluetooth Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 24/35
  24. 24. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.4Balkendiagramm Soll-Ist-Vergleich der Zeitplanung Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 25/35
  25. 25. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.5Beispieldeckblatt des Magazins mit Datamatrix –Code Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 26/35
  26. 26. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.6Auszug Mediadaten der Backspin 2009 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 27/35
  27. 27. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.7 Handy-Demo Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 28/35
  28. 28. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.8 Prozess Designerstellung – Adobe Photoshop Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 29/35
  29. 29. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.9Screendesign Muster Design Overlay-Content Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 30/35
  30. 30. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.10 Kostenaufstellung - Projektumsetzung Meilenstein Aufwand in Personentagen (PT) zu je 8h Kosten in € Erstellung IT- und Sicherheitskonzept 0,5 300 - Analyse der Sicherheitsanforderungen - Konzeption einer Sicherheits-Architektur (inkl. Produktauswahl) Installation des Systems 1 600 - Installation, Konfiguration Betriebssystem - Installation, Konfiguration und Anbindung Datenbank - Installation und Konfiguration Webserver - Installation Java-Client Erstellung Strukturkonzept 0,5 300 - Soll- / Ist-Analyse - Erstellung Strukturkonzept im Abgleich mit CMS Erstellung Content-Modell (Dokumenttypen) 1 600 - Grobkonzeption des Content-Modells im Abgleich mit CMS - Feinkonzeption des Content-Modells im Abgleich mit CMS Erstellung Screendesign 2 1.200 - Gestaltungsentwurf Erstellung Navigationskonzept 0,5 300 - Entwicklung Konzept Navigation Erstellung Redaktionskonzept 0,5 300 - Organisation der Redaktion - Workflowkonzept im Abgleich mit BK - Rechte- und Rollenkonzept Einrichtung und Konfiguration CMS 1,5 900 - Programmierung Layout-Templates - Umsetzung Workflowkonzept - Umsetzung Redaktionskonzept - Umsetzung Navigationskonzept - Konfiguration der Module der Basiskomponente (z. B. Suche, Newsletter etc.) Qualitätssicherung / Testphase 1 600 - Konzeption von Teststrategien - Durchführung der Tests - Änderungsmanagement Summe 8,5 5.100 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 31/35
  31. 31. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.11 Kostenaufstellung – Laufende Kosten Meilenstein Aufwand in PT Kosten monatlich Hosting 50 Support 0,125 75 Seitenpflege 1 600 Summe 1,125 725 10.12 Ausblick Monatlicher Einnahmen Monate Parameter 1 2 3 6 Anzahl User 1.000 2.000 3.000 5.000 Verkaufte Slots (max. 3) 0 1 1 2 Preis pro Slot in € 350 350 350 350 TKP in € 50 50 50 50 Verkaufte Werbeplätze in Tausend 0 2 3 5 Einahmen durch Slots in € 0 350 350 700 Einnahmen durch Werbung in € 0 100 150 250 Einnahmen Gesamt in € 0 450 500 950 Monate Parameter 12 18 24 Anzahl User 9.000 15.000 23.000 Verkaufte Slots (max. 3) 3 3 3 Preis pro Slot in € 350 350 350 TKP in € 50 50 50 Verkaufte Werbeplätze in TKP 9 15 23 Einahmen durch Slots / € 1.050 1.050 1.050 Einnahmen durch Werbung / € 450 750 1.150 Einnahmen Gesamt / € 1.500 1.800 2.200 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 32/35
  32. 32. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.13 Monatliche Ausgaben und Einnahmen 0 1000 2000 3000 4000 5000 6000 7000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Monate € Ausgaben Umsatz 10.14 Erwartete User Vereinfachte Darstellung der angenommen Userzahlen 0 5000 10000 15000 20000 25000 Monat 1 Monat 2 Monat 3 Monat 6 Monat 12 Monat 18 Monat 24 Monat User User Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 33/35
  33. 33. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.15 Geschätzte Projektausgaben- /Einnahmen Monate Ausgaben in € Einnahmen in € Kumulierte Ausgaben in € Kumulierte Einnahmen in € Differenz in € 1 5825 0 5825 0 -5825 2 725 450 6550 450 -6100 3 725 500 7275 950 -6325 4 725 950 8000 1900 -6100 5 725 950 8725 2850 -5875 6 725 950 9450 3800 -5650 7 725 950 10175 4750 -5425 8 725 950 10900 5700 -5200 9 725 950 11625 6650 -4975 10 725 950 12350 7600 -4750 11 725 950 13075 8550 -4525 12 725 1500 13800 10050 -3750 13 725 1500 14525 11550 -2975 14 725 1500 15250 13050 -2200 15 725 1500 15975 14550 -1425 16 725 1500 16700 16050 -650 17 725 1500 17425 17550 125 18 725 1800 18150 19350 1200 19 725 1800 18875 21150 2275 20 725 1800 19600 22950 3350 21 725 1800 20325 24750 4425 22 725 1800 21050 26550 5500 23 725 1800 21775 28350 6575 24 725 2200 22500 30550 8050 Summe Summe Differenz 22500 30550 8050 Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 34/35
  34. 34. Medienkonvergenz von Zeitschrift und mobilem Internet 10.16 Gewinn- / Verlustkurve Gewinn- / Verlustkurve -8000 -6000 -4000 -2000 0 2000 4000 6000 8000 10000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Monate € Gewinn/ Verlust 10.17 Kumulierte Ausgaben / Einnahmen Kumulierte Ausgaben / Einnahmen 0 5000 10000 15000 20000 25000 30000 35000 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 Monate € Kumulierte Ausgaben Kumulierte Einnahmen Marcel Schöne – Babiel GmbH Seite 35/35

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